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COVID-Zertifikat in Belgien ab Mitte nächster Woche: Nachweis für Impfung, Negativtest oder Genesung

Das COVID-Zertifikat soll den freien Personenverkehr in der EU erleichtern. Foto: Matthias Balk/dpa

Das COVID-Zertifikat, das den freien Personenverkehr in den EU-Staaten erleichtern soll, wird in Belgien ab Mitte kommender Woche verfügbar sein. Startdatum für Belgien ist wohl der 16. Juni.

Auf Ebene der gesamten Europäischen Union werden die Zertifikate ab dem 1. Juli 2021 gültig sein. In einer Pressekonferenz informierten der Gesundheitsminister der DG, Antonios Antoniadis (SP), und der Generalsekretär des Ministeriums, Norbert Heukemes, über den Stand der Vorbereitungen.

Das COVID-Zertifikat wird vorrangig digital zur Verfügung gestellt, kann jedoch auch in Papierform beantragt werden. Es umfasst drei mögliche Arten von Nachweisen: den Impfnachweis, den Negativtestnachweis und den Genesungsnachweis.

Drei verschiedene Zertifikate

Der Impfnachweis gibt an, wann ein Bürger mit welchem Impfstoff gegen COVID-19 geimpft worden ist. Aus dem Zertifikat geht ebenfalls hervor, wie viele Impfdosen man erhalten hat. Der Impfnachweis ist ab dem Datum der Komplettimpfung ein Jahr gültig. Die Erstellung des Zertifikats erfolgt auf der Grundlage der in der zentralen Impfdatenbank Vaccinnet+ vorhandenen Angaben.

DG-Minister Antonios Antoniadis beim Aufbau des Impfzentrums in Eupen auf dem Gelände der früheren Primarschule des Kgl. Athenäums Anfang März 2021. Foto: Gerd Comouth

Der Negativtestnachweis gibt an, dass man getestet wurde und dass keine Infektion festgestellt werden konnte. Dies erfolgt zum jetzigen Zeitpunkt in Belgien auf der Grundlage eines PCR-Tests, der zeigt, dass man zum Zeitpunkt des Abstrichs nicht infiziert und daher auch nicht ansteckend war.

Das Zertifikat gibt an, wo und wann der Abstrich vorgenommen wurde und bis wann es gültig ist. Der Nachweis ist ab dem Zeitpunkt des Abstrichs 72 Stunden gültig. Die Erstellung des Zertifikats erfolgt auf der Grundlage der Angaben, welche die anerkannten Labore in die zentrale Datenbank der Testergebnisse eingeben, die vom föderalen Gesundheitsinstitut Sciensano verwaltet wird.

Der Genesungsnachweis gibt an, dass jemand in der Vergangenheit positiv getestet wurde und demnach infiziert war. Er erlangt erst 11 Tage nach dem Zeitpunkt des Abstrichs seine Gültigkeit.

Die belgischen Behörden haben eine Gültigkeitsdauer von 180 Tagen festgelegt. Dies kann eventuell im Zuge einer europäischen Harmonisierung noch angepasst werden. Die Erstellung des Zertifikats erfolgt auch hier auf der Grundlage der Testergebnisse, welche die anerkannten Labore in die zentrale Sciensano-Datenbank eingeben.

Norbert Heukemes (l), Generalsekretär des Ministeriums der DG, und Gesundheitsminister Antonios Amtoniadis (r). Foto: Kabinett Antoniadis

Die Zertifikate sind persönlich. Dies bedeutet, dass jedes Familienmitglied ein eigenes Zertifikat erhalten kann. Eltern können die Bescheinigungen für minderjährige Kinder anfordern. Eine Person kann mehr als ein Zertifikat besitzen. Für jede Impfung und jeden Test kann ein Zertifikat erstellt werden.

Der Bürger hat verschiedene Möglichkeiten, sein Zertifikat zu erhalten. In der DG stehen vorrangig die App CovidSafeBE, das Portal www.meinegesundheit.be und die Hotline 0800/23.0.32 zur Verfügung.

Die offizielle belgische App CovidSafeBE kann jeder über den entsprechenden App-Store kostenlos auf sein Smartphone herunterladen, und zwar sowohl für iOS als auch für Android-Geräte.

Über diese App können die verschiedenen Zertifikate beantragt werden, die dann sofort auf das Smartphone geladen werden. Die eindeutige Identifikation des Nutzers erfolgt über die Anwendung itsme, die allgemein den gesicherten Zugang zu den belgischen Online-Behörden ermöglicht.

Eine weitere Möglichkeit, sein Zertifikat zu beantragen, bietet der sogenannte „Personal Health Viewer“ auf dem Portal www.meinegesundheit.be. Hier kann der Bürger sich entweder mit seinem Ausweis und einem Kartenlesegerät oder über die Anwendung itsme anmelden, seine Zertifikate herunterladen und ausdrucken.

20.12.2020, Belgien, Brüssel-Zaventem: Reisende mit Gepäck und Mund-Nasen-Schutz gehen im Gebäude des Flughafens Brüssel-Zaventem an einer Anzeigetafel vorbei. Foto: Nicolas Maeterlinck/BELGA/dpa

Für die Bürger der DG, die weder über ein Smartphone noch über einen Internetzugang verfügen, besteht die Möglichkeit, sich das COVID-Zertifikat per Post zuschicken zu lassen. Dies wird auf jeden Fall für den Impfnachweis möglich sein, eventuell auch für den Genesungsnachweis.

Der Negativtestnachweis wird aufgrund der sehr begrenzten Gültigkeitsdauer ausschließlich elektronisch übermittelt. Wer das Zertifikat per Post erhalten möchte, sollte dies bei der Hotline des Ministeriums unter der Nummer 0800/23.0.32 beantragen. Die Identifikation erfolgt unter Angabe der Nationalregisternummer.

Hinzu kommt in der DG, dass jeder Bürger seinen Impfnachweis unmittelbar nach seiner vollständigen Impfung automatisch per Post zugeschickt bekommt. Bei den meisten Impfstoffen ist man nach der zweiten Dosis vollständig geimpft, lediglich bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine einzige Dosis für eine vollständige Impfung.

Drei Apps mit unterschiedlichen Zielen

In Belgien werden also im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie insgesamt drei Apps zur Verfügung stehen, die jedoch unterschiedliche Ziele verfolgen.

Eine Hand hält ein Mobiltelefon mit einer Coronavirus-Tracing-App. Foto: Shutterstock

Die Tracing-App Coronalert gibt es seit dem Herbst 2020. Sie soll helfen, die Ausbreitung von COVID auf nationaler Ebene zu verlangsamen, indem sie den Nutzer warnt, wenn er in engem Kontakt mit einer positiv getesteten Person war. Entscheidend ist bei Coronalert, dass dies anonym geschieht.

Das COVID-Zertifikat hat einen ganz anderen Zweck: den freien Personenverkehr in der EU erleichtern. Der Bürger muss sich mit der Anwendung itsme eindeutig identifizieren, und nur der Bürger selbst kann das Zertifikat herunterladen. Aus diesem Grund wurde eine separate App ausgewählt: CovidSafeBE.

Für das breite Publikum wurden somit zwei Apps erstellt. Bei einer – Coronalert – kommt es auf die Wahrung der Anonymität an, bei der anderen – CovidSafeBE – auf die Verarbeitung persönlicher Daten unter den geltenden Datenschutzbestimmungen durch eine starke Authentifizierung des Nutzers.

Die dritte App, CovidScanBE, kann COVID-Zertifikate scannen und die Daten auf ihre Richtigkeit überprüfen. Die App ist nur für Zielgruppen nützlich, die in der Lage sein müssen, die Zertifikate von EU-Bürgern professionell auf ihre Gültigkeit zu überprüfen.

QR-Code und Sicherheit des Zertifikats

Jedes Zertifikat ist mit einem QR-Code versehen, der auch die Signatur des Zertifikats enthält. Die EU-Kommission hat eine Schnittstelle eingerichtet, über die alle Zertifikat- Signaturen EU-weit überprüft werden können. Hierbei werden keine personenbezogenen Daten des Zertifikat-Inhabers übermittelt, da dies für die Überprüfung der elektronischen Signatur nicht erforderlich ist. Jede ausstellende Behörde hat ihren eigenen Signaturschlüssel und sichert somit die Authentizität der verschiedenen Nachweise.

Die sensiblen Daten werden weder unter den EU-Ländern ausgetauscht noch in einer zentralen EU-Datenbank gespeichert. Ganz im Gegenteil: Alle Daten werden in Belgien in einem Rechenzentrum gesichert, auf das über die sichere Plattform MAGDA-Online zugegriffen wird. Diese Plattform wurde speziell zur Speicherung medizinischer Daten entwickelt.

21.05.2021, Belgien, Brüssel: Didier Reynders, EU-Justizkommissar, spricht während einer Pressekonferenz zum Corona-Zertifikat im EU-Hauptquartier. Foto: Christophe Licoppe/European Commission/dpa

Sicherlich soll das COVID-Zertifikat das Reisen durch die EU vereinfachen, jedoch ist wichtig, die Reisehinweise pro Land auf der Website des FÖD Auswärtige Angelegenheiten zum einen vor der Abreise einzusehen, um sich über die Lage und die im Bestimmungsland geltenden Maßnahmen zu informieren, und zum anderen während der Reise, um sich über eventuelle Anpassungen auf dem Laufenden zu halten. Aktualisierte Infos befinden sich unter: https://diplomatie.belgium.be/de

Eine zentrale Auflistung der Bestimmungen der EU-Länder kann unter https://reopen.europa.eu/de/ abgerufen werden und vereinfacht die Urlaubsplanung.

Ab dem 1. Juli 2021 sind Einwohner, die nach einem Aufenthalt von mehr als 48 Stunden aus einer roten Zone nach Belgien zurückkehren, von Test- und Quarantäneverpflichtungen befreit, sofern sie über den Nachweis der vollständigen Impfung oder über den Genesungsnachweis verfügen.

Wer keines der beiden Zertifikate vorlegen kann, muss sich bei der Rückkehr aus einer roten Zone einem Test unterziehen. Die genauen Modalitäten sind noch zu klären.

An der Verwendung des Passenger Location Form ändert sich nichts. Die Unterscheidung zwischen Geschäfts- und anderen Reisen fällt allerdings weg: Ab dem 1. Juli 2021 müssen Geschäftsreisende anstelle des Business Travel Abroad-Tools (BTA) nun ebenfalls das PLF verwenden.

Zwei kostenlose PCR-Tests

Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren sowie Erwachsenen, die noch nicht die Möglichkeit hatten, sich vollständig impfen zu lassen, werden die Kosten für den PCR-Test bis zu einem Höchstbetrag von 55 Euro erstattet. Dies gilt für Tests, die in Belgien nach Erhalt eines vom FÖD Volksgesundheit ausgegebenen „Corona Test Prescription Codes“ durchgeführt werden. Diese Codes kann der Bürger via die Plattform “Meine Gesundheit“ anfragen. Er begibt sich anschließend in das Testzentrum seiner Wahl. Der Code ist bis zu 10 Tagen nach Erhalt gültig. Die finanzielle Beteiligung kann in den Monaten Juli, August und September insgesamt zwei Mal in Anspruch genommen werden. Genauere Details hierzu sowie die praktischen Modalitäten werden zurzeit auf föderaler Ebene erarbeitet.

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

42 Antworten auf “COVID-Zertifikat in Belgien ab Mitte nächster Woche: Nachweis für Impfung, Negativtest oder Genesung”

    • Medizinischer Beobachter

      Diese positiven Antikörper-Nachweise gibt’s nicht mehr, dank der Polit- und Pharma-Mafia. So lässt sich die Impfung besser verkaufen. Selbst schwer Erkrankte mit mehreren positiven Tests haben selbstverständlich keinerlei Antikörper. Irgendein korrupter Wissenschaftler wird das schon so erklären, dass es dem Postboten schlüssig genug ist, es zu kopieren und hier zu posten, jede Wette.
      In der buntesten aller Republiken – und hierzubananenkönigreich garantiert auch – ist jetzt aufgeflogen, dass die Zahlen der Intensivpatienten von den Krankenhäusern erstunken und erlogen würden, um an Fördergelder zu kommen. Das Gesundheitsministerium wusste das schon im Januar, vom RKI.
      Aber auch das wird bei den Vernünftigen, Sozialen und Verantwortungsbewussten keinerlei Zweifel auslösen.
      Auf zur Impfung! Und dann in den Urlaub! Juhu!

      • Wer lesen kann...

        … ist mal wieder klar im Vorteil. Nicht die Zahlen der Intensivpatienten wurde „erstunken und erlogen“, vielmehr wurden Fördergelder für die Schaffung zusätzlicher Intensivbetten abgerufen und wohl nicht für den vorgesehenen Zweck verwendet.
        Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun. In Zukunft: Besser beobachten!

      • DerPostbote

        Wozu soll ich Ihnen eine Studie liefern? Natürlich haben Genesene Antikörper und eine temporäre Immunität, das habe ich auch nie bestritten. Dass diese nicht mit einer Impfung gleichgesetzt wird, ist vorrangig eine politische Entscheidung Belgiens.
        Andere Staaten wie Luxemburg (Deutschland meines Wissens auch; zumindest einige Bundesländer) erkennen den „Genesenen“-Status als prinzipiell gleichwertig an – Luxemburg z. B. allerdings nur für einen Zeitraum von 6 Monaten. Und da liegt der Punkt, auf den sich Belgien wohl bei seiner Entscheidung beruft: Schon allein die Schwierigkeit festzustellen, wie weit die Infektion zurückliegt, und im weiteren Verlauf zu prüfen und sicherzustellen, wie lange die Immunität denn noch gegeben ist, ist eine administrative Hürde, die von einem ohnehin maroden Gesundheitssystem nicht zu stemmen ist. Der Aufwand würde die bisherige Nachverfolgung/Kontaktverfolgung, die Ämter, etc. bereits an ihre Grenzen gebracht hat, in den Schatten stellen.

        Zur Trickserei in Deutschland: Eine Schande, wenn es sich als Tatsache herausstellt. Das deutsche Gesundheitsministerium hat sich ohnehin nicht mit Ruhm bekleckert, Minister Spahn war und ist ohnehin eine Fehlbesetzung und jegliche Fachkompetenz.
        Allerdings betrifft das Deutschland und sollte einen darüber hinaus nicht die Belastungsgrenze des Gesundheitssystems und vor allem des Personals vergessen lassen, die – wie man Ihnen vor Ort bestätigen kann – in den entsprechenden Abteilungen zeitweise durchaus an der Leistungsgrenze waren; und daran ist keine Trickserei schuld.

        Im Übrigen muss ich „Wer lesen kann…“ Recht geben: Nicht die „Zahlen der Intensivpatienten“ (wie Sie, Beobachter, schreiben) wurden manipuliert, sondern der Prozentsatz freier Betten (der in DE für zusätzliche Subventionen und Gelder unter 25% liegen muss). Man hat sich also Gelder erschlichen, aber die gemeldeten Fallzahlen, die Zahlen der Intensivpatienten, sind schon fundiert. Anders hätte der Bundesrechnungshof ja dem Ganzen nicht auf die Schliche kommen können: Man hat dort einfach mal zwischen echten Fallzahlen und dem Prozentsatz freier Betten verglichen.

        Auch hier gilt: Kritik kann man zuhauf äußern und auch ich hoffe, dass da einige ihre Posten verlieren werden, aber gerade in einem Betrugsfall, bei Manipulation, sollte gerade der Kritiker mit gutem Beispiel voran gehen und bei den Fakten bleiben.

  1. Joseph Meyer

    Neben den Ministern der Föderalregierung haben auch die Mitglieder der DG-Regierung immer betont, dass es auf keinen Fall eine Impfverpflichtung gegen Covid19 geben würde: Mit dem Covid-Zertifikat rückt man diesem Ziel aber ein großes Stück näher!
    Wenn man die aktuellen Zahlen der an einer viralen Entzündung tatsächlich Erkrankten berücksichtigen würde, dann müsste man ganz einfach feststellen: Da ist nicht mehr Viel mehr von Covid19 geblieben. Das Virus Sars-Cov-2 ist verschwunden bzw. es ist mutiert, und die Mutanten sind erfahrungsgemäß abgeschwächt gegenüber dem Originalvirus. Ärzte und und Pflegepersonal der Krankenhäuser bestätigen im persönlichen Gespräch, dass die angegebenen Zahlen von Covid19-Neuaufnahmen in der Regel Patienten mit anderen Einweisungsdiagnosen aber mit einem positiven PCR-Test sind. Das Gleiche gilt für die Zahlen der Covid19-Patienten auf den Intensivstationen und für die Zahlen der Verstorbenen.
    Wenn man dann noch berücksichtigt, dass der PCR-Test keine Infektion feststellen kann, dann muss man schon fragen: Wozu das Ganze?! Warum werden nicht sofort ALLE Maßnahmen aufgehoben, denn das wäre die einzige korrekte politische Vorgehensweise!
    Und das bedeutet auch, dass SOFORT mit den Covid19-Impfungen aufgehört werden muss! Angesehene unabhängige Experten warnen seit Monaten vor diesen Pharmaprodukten, zuletzt jetzt der Impfstoffexperte Geert VanDen Bossche in einem eindringlichen Appell, und man kann nur hoffen, dass es sich herausstellt, dass seine großen Sorgen unberechtigt waren!
    10.Juni 2021
    Geert Vanden Bossche : Catastrophe vaccinale à venir !
    https://odysee.com/@waq-up2.21:b/Interview-de-Geert-Vanden-Bossche-_-Catastrophe-vaccinale-à-venir-_-Explications…:5

      • Das ist schon „dramisch“, wenn so ein dahergelaufener deutschen Topvirologen die Aussagen der „Schwurbler“, wie sie ja so gerne von den Anhängern der Kirche des heiligen COVAX genannt werden, bestätigt. Wär es nichts so traurig, dann würd ich sie alle auslachen! So ist das eben, wenn man alles glaubt und nicht selber versteht. Wie bereits seit Monaten erwähnt: es wird keine Entschädigungen für Impfschäden geben! Aber ich bin mal nicht so, ich würd die Geimpften trotzdem, obwohl sie grob fährlässig gehandelt haben, noch über die Krankenkasse, in die ja auch ihr einbezahlt habt, im Krankheitsfall finanziell absichern.

        • Robin Wood

          @Joseph Meyer und @Link
          Danke für diesen interessanten und vor allem besorgniserregenden Link. Das ist ja noch schlimmer als ich dachte.
          Gut, wenn es trotzdem Menschen gibt, die sich mit der Impfung sicherer fühlen, ist das für mich ok. Sollen sie sich impfen lassen. Aber bitte nicht die, die ihr Immunsystem behalten wollen, zur Impfung drängen.

          Wenn schon jemand vor der Impfung warnt, der selbst in dem Geschäft ist…

  2. Krisenmanagement

    Das Europäische Impfzertifikat ist nichts anderes als Ausgrenzung. Wenn ein Land ein Impfzertifikat haben muss, dann fahre ich da nicht hin. Ich habe in diesem Jahr eh keine Lust so weit weg in Urlaub zu fahren. Viele lassen sich aus den falschen Gründen impfen. Der Urlaub mit dem Flieger steht im Hintergrund. Nur im Herbst sind es dann die Ungeimpften schuld. Prof. Streeks machte schon solche Andeutungen. Aber Fakt ist, Geimpfte tragen die Viren noch weiterhin weiter. Geimpfte haben ein erhöhtes Risiko, dass sich Gefässe verstopfen (Laiensprache) Desto jünger desto gefährlicher die Impfung. Gestern haben meine Kinder 21 und 23 Jahre die Einladung bekommen. Sollen die das wirklich tun, nur um dieses Zertifikat zu bekommen? Übernehmen Antoniades und CO. auch die Verantwortung, wenn in den nächsten Monaten etwas passiert? Diese Impfzertifikate sind Nötigungen und Erpressungen, die alles übertreffen, was ich für möglich gehalten habe. Die niedrigen Corona-Zahlen werden mit der Impfung begründet. Das ist sehr wahrscheinlich wissenschaftlich nicht haltbar. Viele glauben auch sie bekommen Corona nicht mehr, wenn sie geimpft sind. Das stimmt nicht. Das wird auch nicht versprochen. Komisch in GB sind die Impfquoten ziemlich hoch und die Leute stecken sich wieder neu an. Das einzigste, was hilft ist Geduld und Vorsicht.

    • Verantwortung

      „Übernehmen Antoniades und CO. auch die Verantwortung…“. Ich hatte gerade einen Lachanfall! Natürlich übernehmen die Politiker die Verantwortung NICHT! Wenn ja schon der Hersteller diese Verantwortung nicht übernehmen will, warum sollte es dann ein Politiker tun, der überhaupt Garnichts von der Materie kennt? Der wird dann nur sagen, man habe nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Diese Politiker kennen aber nur Statistiken und nach diesen Kriterien wird ALLES bewertet. Sterben Person mit Vorerkrankungen, Altersschwache, bettlägerige Menschen an Corona, dann ist das schlecht. Wenn jetzt aber hunderte kerngesunde junge Menschen krank werden, dann sind die ja aber nicht tot, nur halt eben ihr Leben lang krank. Für einen Politiker ist das gut, top Statistik. Wenn Sie selber betroffen sind, dann sehen sie das vielleicht anders.
      Jeder ist für sein Leben und seine Gesundheit selber verantwortlich! Daran wird keine App und keine Empfehlung eines Experten etwas ändern.

      • Robin Wood

        @Krisenmanagement und @Verantwortung
        Genau so ist es!
        Viele wollen das Zertifikat nur, um wieder reisen zu können. Das ist Nötigung seitens der Regierungen. Seit wann muss man beweisen, gesund zu sein?
        Dann stecken 200 geimpfte Leute im Flieger nach Malle und kommen teilweise krank zurück, weil dort eine andere Variante lauert. Und die Ungeimpften werden es dann im Herbst ausbaden müssen.
        Ich stelle mir immer wieder die Frage, wieso die Politiker nicht einmal endlich mit Experten sprechen, die eine andere Meinung vertreten als die Star-Expeten, die jetzt das Sagen haben.
        Die Politiker haben die Führung des Staates des Virologen überlassen und uns unsere Grundrechte genommen, die wir nur im Gegenzug einer Impfung zurück erhalten.

        • Krisenmanagement

          @Robin Wood Ich nehme mal den Minister Antoniades. Von seiner Ausbildung her, gehe ich mal davon aus, dass dieser gar nicht biologische und medizinische Zusammenhänge erfassen kann. Letzen Sommer waren die Zahlen auch niedrig ohne Impfung. Es müssen im Seniorenheim immer noch Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden. Irgendwie klappt das nicht. Es wird uns als etwas anderes verkauft. Die Menschen werden immer noch krank. Es sterben mittlerweile Menschen an der Impfung. Saubere Statisken werden natürlich nicht geführt, um die Impferfolge hoch zu halten. In dieser Zeit werden andersdenkende auch Mediziner schikaniert. Kein Arzt wird offiziell etwas sagen. Die Ärzte haben Angst die Zulassung zu verlieren. In einigen Monaten werden dann die Kinder geimpft….. Die Politik und Impfstoffhersteller haben keine Skrupel mehr.

    • Einziger als Einzig

      Es gibts nichts einzigeres als einzig, das nur am Rande.
      Zu UK: Bei der indischen Variante schützt die Erstimpfung mti Astra kaum, welches vorrangig dort verwendet wurde. Aber der zweiten Impfung ist der Schutz beinahe auf dem Vorniveau und bei Biontach nach der 2. Impfung bei 88%.
      Aktuell haben in UK 50 % den vollen Impfschutz und 80 % die 1. Impfung, warten sie also noch ein bisschen ab, dann gehen die Zahlen schon wieder runter!

    • Kein Artzt wie der maier

      Aber Fakt ist, Geimpfte tragen die Viren noch weiterhin weiter.

      Bekommen sie wegen dem Telegramvirus tatsächlich nichts mehr von der Welt mit? Es ist seit Februar bekannt das geimpfte „mindestens“ um 50 % weniger Überträger sind. Die Betonung liegt auf mindestens , es wird eher auf 80% weniger geschätzt. Also lassen sie sich weiter von vorbestraften Menschen wie den Maier Fehlinformationen einpflanzen , aber bringen sie gefälligst keine anderen Menschen mit ihrer Ignoranz in Gefahr.

      • aber nur weil Krisenmanagement falsch formuliert hat, ist die Kernaussage nicht falsch.

        Korrekter Weise müsste der Satz eigentlich heißen: „Aber Fakt ist, Geimpfte können den Virus übertragen, wenn auch mit geringerer Wahrscheinlichkeit als Ungeimpfte!“ … Was eine ungetestete Ausreise und das Zertifikat trotzdem an absurdum führt. Besonders, da viele Geimpfte im Irrglaube sind, das sie nun zu 100% immun seien … und sich höchstwahrscheinlich (nur eine Vermutung) auch dementsprechend im Ausland verhalten werden.
        Kurz – Schutz, Abstand, Maske, Quarantäne… Wer braucht das den. Ich bin doch geimpft!?
        Und durch diese Einstellung geht (für mich persönlich) von Geimpfte tatsächlich eine höhere Gefahr aus, als von einem „vorsichtigen“ Ungeimpften. Das Lustige ist dann auch noch, dass sich der Geimpfte dann auch keiner Schuld bewusst ist bzw. sein will. Schuld ist dann der Ungeimpfte ;)

        *Kann nur hoffen, dass ich mich nachvollziehbar ausgedrückt habe … Rhetorik ist nicht gerade meine Stärke.

        • Krisenmanagement

          @Stimmt Ich habe mit voller Absicht so formuliert. Wir haben auch schon so etwas mitbekommen in der Eifel. Wenn man beim Ärzteblatt nachguckt, scheint es sich zu erhärten, dass geimpfte den Virus nicht weniger übertragen. Es wäre ja schön für die Geimpften, wenn es weniger wäre, aber …. Ich erhebe keinen Anspruch auf korrekte Äusserungen. Bin kein Mediziner!

          • Robin Wood

            @Krisenmanagement und @Stimmt

            Genau so sehe ich das auch.
            Dann könnte sich im schlimmsten Fall das wiederholen, wie damals bei der AIDS-Imfpung. Es stellte sich erst 18 Monate nach einer dreimaligen Impfung heraus, dass die männlichen Geimpften wesentlich anfälliger für das HIV-Virus waren und öfter krank wurden als Ungeimpfte.

    • Hab ich gelesen und für nicht sehr fundiert empfunden. Den Autoren der Replik auf Van den Bossches Video empfehle ich einen Kursus in Evolutionsbiologie. Evolution, die zur Entstehung neuer Arten und Mutationen führt, wird durch Isolation begünstigt, nicht durch Massenvermehrung. Die Mutationen des Genoms finden auch bei der simplen Massenvermehrung statt. Aber sie setzen sich nicht durch und vor allem niemals so schnell! Damit eine Mutation sich gegen andere Varianten durchsetzen kann braucht es Isolation. Die berühmten SarsCov2 Mutanten haben ALLE mehrere Genremutationen. Das bedeutet, sie haben sich in Isolation von der restlichen Virenpopulation differenziert und sind dann als neue Variante aufgetreten. WO diese Differenzierung stattgefunden hat, daran forscht zB Didier Raoult in Marseille. Und wissen Sie was? Der wird als Schwurbler angesehen. Den Mechanismus, der zum Entstehen neuer Arten führt (Isolatio) hat übrigens Alexander von Humboldt bereits im 18 Jahrhundert entdeckt. Aber glaubt ruhig weiter an eure Heiligen.

    • Joseph Meyer

      @Info
      Ich bete darum, dass das nicht stimmt, was diese Professoren sagen!
      12.04.2021
      Der Dissident – Stoppt die NWO – Für Wahrheit, Freiheit und Menschlichkeit
      – Professor Dr. Cahill: „Menschen mit der mRNA-Impfung werden in 2 bis 10 Jahren sterben!“
      – Professor Mike Yeadon „Milliarden Menschen sind bereits zu einem bestimmten, unaufhaltbaren und qualvollen Tod verdammt. Jeder Mensch, der die Injektion bereits erhalten hat, wird mit Sicherheit vorzeitig sterben, und 3 Jahre sind eine großzügige Schätzung für ihre verbleibende Lebenserwartung.“
      https://derdissident.net
      https://www.bitchute.com/video/4fVFgHXPELoO/12.04.2021

      • Scharlatan Dr.Meyer

        Sind Sie eigentlich noch zu retten?
        In dem von Ihnen verlinkten Artikel steht, dass 0,8% der Geimpften nach der ersten Impfung innerhalb von 2 Wochen sterben!
        Wo sind die rund 15.000.000 (15 Millionen) Tote, die es laut dieser Behauptung geben müsste, nachdem über 1,8 Milliarden Menschen die erste Impfung erhalten haben?
        Sie sind ein verantwortungsloser und unzurechnungsfähiger Scharlatan, Dr. Meyer, der offensichtlich vor keiner auch noch so verabscheuungswürdigen Meinungsmache zurück schreckt. Erbärmlich!

        • Eifel_er

          Es spricht schon für sich dass der zweite link erst gar nicht mehr funktionniert.
          Dr. Meyer scheint sich ja jede Schei… im Internet anzusehen und vor allem zu glauben. Das ist sehr gefährlich. Ich finde, hier sollte doch ein gewisser IQ vorhanden sein ?
          Aber dem ist ja nicht so.

      • Eifel_er

        Man oh meter, dass sich ein Ex(mitteklasse)Arzt auf solchen Webseiten rumtreibt, bereitet mir dann doch grosse Sorgen.
        So einen Unsinn hab ich noch nie gesehen, aber dass dann sich solche Leute wie Ärzte dies antun… Das ist gruselig. Gut dass sie (hoffentlich) nicht mehr praktizieren. Katastrophe.

      • Jahn Konopka

        leider (für Dr scharlatan) hat der Mike Yeadon das so garnicht gesagt, aber mal was recherchieren , i wo! warum denn , meine Quellen haben immer recht!

        aber passt ja in Ihr Weltbild , Ihr lebt alle in einem Angstporno und schluckt alles was Euch vor die Nase gehalten wird eben genau so wie Darstellerinnen in Pornofilmen

  3. Joseph Meyer

    @Scharlatan an Dr. Meyer, @Eifel_er, u.A.
    Ich verlinke die Webseiten mit den Aussagen der Pharma- unabhängigen Wissenschaftlern damit die Leserinnen und Leser die noch nicht oder erst einmal geimpft wurden über die Erkenntnisse informiert sind und sich dann entscheiden können, für oder gegen die Impfung.
    Und die Professoren Cahill, Yeadon, VanDen Bossche, Montagnier, Perronne, Bhakdi, Hockertz, Ioannidis, sind ja nicht die einzigen Wissenschaftler mit Kritik an und grosser Sorge über die Wirkungsweise dieser genmanipulierten und zellmanipulierenden Impfprodukte! Dass diese Experten nie in den main-stream-Medien zu Wort kommen sollte Niemanden mehr überraschen! Wer jetzt noch nicht erkennt, was hier im vollen Gange ist, der ist meines Erachtens entweder blind auf beiden Augen oder er gehört zum Mitarbeiternetzwerk der „Great-Reset-Gruppe“ …
    Auch Ihre Diffamierungen und Beleidigungen, meine Herren, ändern Nichts an den blanken Tatsachen!

    • Jahn Konopka

      Ich gehöre zum Mitarbeiternetz der „Great-Reset-Gruppe“

      heute auf dem Tagesordnungsplan an Stelle 96, weil sie nicht so wichtig sind wie Sie sich nehmen:

      Zwangsmassnahmen zur Impfung und sofortiger Internierung des Herrn Doktor Joseph Meyer , Verkündigung das Berufsverbotes und weitere Diffamierung des Dr Meyer in der Bevölkerung. Verbot Erdbeeren zu kaufen aussprechen
      Unterbringung in geschlossene Anstalt unvermeidbar und schnellstmöglichst umzusetzen
      Entzug aller Mittel mit der Aussenwelt zu kommunizieren bis die Pandemielage durch die WHO offiziell und öffentlich als beendet erklärt wird. Dazu gehören auch Briefkontakte oder Besuche

      Über das verrichten lassen von Zwangsarbeit als Strafe wegen seiner seit Monaten andauernden Hetzkampagne in den für Ihn ab jetzt nicht mehr zugänglichen Sozialen Medien beraten Wir uns um 14 Uhr 15

  4. Hab ich's mir doch gedacht,...

    … dass das jetzt als nächstes kommt bzw. kommen wird.
    Lt. Dr. Kalus Reinhard Präsident der dt. Ärztekammer sollte man doch das „Sommertief“ nutzen, um Vorbereitungen zu treffen für die Impfauffrischungen. Schließlich wüsste man ja nicht, wie lange die Immunität anhält. Mal über den Daumen gepeilt, geschätzt 6 Monate bis zu einem Jahr… so wäre es ja doch Zeit für die „Betagten“, die ja schon Anfang des Jahres geimpft wurden.

    https://www.youtube.com/watch?v=i4W1B3lSOvw

    Immerhin ist er grundsätzlich eher gegen die Impfung von 12~15jährigen… Immerhin etwas positives :)

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