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Weniger Nadelwälder, mehr Mischwälder: Warum der Ruf nach einem Waldumbau jetzt immer lauter wird

16.08.2026, Belgien, Sourbrodt: Feuerwehrleute stehen in einem Wald in der Ortschaft Sourbrodt und löschen immer wieder aufflammende kleine Glutnester ab, die im torfigen Boden entstehen. Foto: Christoph Reichwein/dpa

Die verheerenden Waldbrände im Hohen Venn lenken den Blick zunehmend auf eine Frage, die Forstexperten seit Jahren beschäftigt: Wie muss der Wald angesichts von Klimawandel, zunehmender Trockenheit und steigender Waldbrandgefahr künftig aussehen?

Der Ruf nach einem schnelleren Waldumbau wird lauter. Ziel ist es, anfällige und häufig aus gleichartigen Nadelbäumen bestehende Bestände schrittweise in widerstandsfähigere Mischwälder umzuwandeln. Der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Christian Haase, brachte es angesichts der aktuellen Brände deutlich auf den Punkt: Man müsse von reinen Nadelholzbeständen weg und stärker auf Mischwälder setzen. Dass inzwischen auch Regionen mit traditionell feuchterem Klima von extremen Bränden betroffen seien, zeige, wie stark sich die Rahmenbedingungen verändert hätten.

16.08.2026, Belgien, Sourbrodt: Rauch steigt aus dem verbrannten Boden in einem Wald in der Nähe der Ortschaft Sourbrodt . Foto: Christoph Reichwein/dpa

Mischwälder gelten als widerstandsfähiger, weil unterschiedliche Baumarten unterschiedlich auf Hitze, Trockenheit, Schädlinge und Krankheiten reagieren. Fällt eine Baumart unter veränderten Klimabedingungen stärker aus, bleibt der Bestand nicht zwangsläufig insgesamt geschädigt. Zugleich können strukturreiche Wälder dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit eines Waldes insgesamt zu erhöhen.

Doch Waldumbau ist keine schnelle Antwort auf eine akute Brandgefahr. Ein Wald lässt sich nicht innerhalb weniger Jahre grundlegend verändern. Bestehende, vitale Bestände können nicht einfach großflächig abgeholzt werden, um anschließend neue Bäume zu pflanzen. Jungpflanzen müssen zudem zum richtigen Zeitpunkt gesetzt werden und benötigen Jahre oder Jahrzehnte, bis sie selbst einen stabilen Waldbestand bilden. Nach Einschätzung von Experten wird der notwendige Umbau noch mindestens ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen.

Der Waldumbau nach dem Großbrand im Hohen Venn könnte eine Chance sein, an geeigneten Standorten neue, vielfältigere Waldstrukturen entstehen zu lassen. Ein Beispiel dafür ist die Zitterpappel (Populus tremula), die 2026 zum „Baum des Jahres“ gewählt wurde. Als heimische Pionierbaumart besiedelt sie bevorzugt offene Flächen und kann nach größeren Störungen wie Sturm, Kahlschlag oder Feuer vergleichsweise schnell wieder Fuß fassen.

Gerade auf vom Brand betroffenen Flächen könnte die Zitterpappel deshalb interessant sein. Sie wächst rasch, benötigt viel Licht und kommt mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen zurecht.

16.07.2026, Niedersachsen, Lautenthal: Zitterpappeln wachsen in einem Mischwald im Harz. Die Zitterpappel ist der „Baum des Jahres“ und gilt als wichtige Baumart für die Wiederbewaldung und den Waldumbau im Harz. Foto: Swen Pförtner/dpa

Die aktuellen Brände zeigen, warum der Handlungsdruck zunimmt. Das Feuer im Hohen Venn hat sich innerhalb weniger Tage auf rund 3.000 Hektar ausgedehnt und sich bis an die deutsche Grenze vorgearbeitet. In Monschau mussten am Sonntagabend vorsorglich rund 30 Menschen evakuiert werden. Die Brandbekämpfung wird durch wechselnde Winde und unterirdisch glimmende Torfschichten zusätzlich erschwert.

Dabei wäre es zu kurz gegriffen, den Waldumbau als alleinige Lösung für Waldbrände zu betrachten. Entscheidend sind ebenso eine bessere Früherkennung, ausreichend erreichbare Löschwasserreserven, Waldwege und Zufahrten für Einsatzkräfte sowie eine angepasste Bewirtschaftung der Wälder. Auch die Pflege von Waldrändern und Brandschutzstreifen kann im Ernstfall eine wichtige Rolle spielen.

Die Diskussion über den Wald der Zukunft ist deshalb mehr als eine Reaktion auf die aktuellen Flammen. Die Brände machen sichtbar, wie dringend die Anpassung an ein verändertes Klima geworden ist. Was heute gepflanzt wird, kann den Charakter eines Waldes über Jahrzehnte bestimmen. Der Waldumbau ist damit eine langfristige Aufgabe – aber eine, die angesichts zunehmender Wetterextreme nicht weiter aufgeschoben werden kann.

Während Feuerwehrleute, Landwirte, Freiwillige und internationale Einsatzkräfte derzeit im Hohen Venn gegen die Flammen kämpfen, geht es parallel um eine deutlich längerfristige Aufgabe: einen Wald zu schaffen, der mit den Bedingungen der kommenden Jahrzehnte besser zurechtkommt. Der aktuelle Großeinsatz kann das Feuer löschen. Den Wald klimafester zu machen, ist dagegen eine Generationenaufgabe. (cre/dpa)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

70 Antworten auf “Weniger Nadelwälder, mehr Mischwälder: Warum der Ruf nach einem Waldumbau jetzt immer lauter wird”

  1. Gruselmonster

    Die Fichte, die hier überall steht, ist ein Baum der ab 700 Meter natürlich wächst.
    – Wir haben keine 700 m –
    Nach dem ersten Weltkrieg (die ganzen Waldbestände wurden „rasiert“) sie wurde als schnell wachsender Baum angepflanzt.
    Bis da OK, aber wir schreiben 2026, also fast 80 Jahre später, der ursprüngliche Wald ist Eiche, Buche, Birke, Erle etc
    Machen wir doch einfach weiter mit der amerikanischen Douglasie, brennt auch ganz toll

  2. Rübezahl

    Ihr müsst Zitterpappel und Rotbuche anpflanzen : beide eignen sich noch nicht als Brennholz….

    In unseren Höhenlagen – 500 Meter aufwärts gibt es nur eine Baumart : Fichte. Die Eifeler Gemeinden verdanken ihren Reichtum diesem Baum.

    Vergesst die idiotischen Ansichten der grünen Spinner und der betenden Mitläufer der Klimasekte.

    Keine Ahnung haben, aber in alles reinblaffen…..

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Dax / Stimme ihnen zu.
      Könnte es auch daran liegen, dass man für jeden kleinen Ast, der vom Baum fällt, zuerst den Anwalt kontaktieren muss, damit dieser einen Antrag beim Gericht stellt, um den kleinen Ast aus dem Wald entfernen zu dürfen ? 😉
      Ob man in Berufung gehen darf, wenn der Richter den kleinen Ast als zu wertvoll beurteilt, ist mir nicht bekannt ;-)
      Und ob der Förster das Recht hat, den Hund zu erschießen, wenn er mit einem Stöckchen den Wald verlässt, weiß ich auch nicht ;-)

    • „Mischwald oder Fichtenwald, zuerst…“
      Nein. Dieser Fichtenwald bedient letztendlich nur die Forstwirtschaft. Einen ökologischen Nutzen haben solche Wälder nur begrenzt.
      Die stehen nur dort, weil man sie gut für den Holzbau und als Heizkomponente nutzt. Im Naturpark sollte die Forstwirtschaft stark zurück gedrängt werden, dann gibt es auch kein Kronenholz, das einfach dort liegen bleibt.

      • Da haben aber auch Andere ein Wörtchen mitzureden, nicht nur die grünen Spinner vom Naturpark. Im übrigen bezahlen wir alle deren Löhne, also wird gemacht was der Souverän will, nicht was der Naturpark entscheidet! Wo war eigentlich der Naturpark als gelöscht wurde?

        • Da sollte jeder Bürger in seinem Interesse handeln, eine entsprechende Lobby gründen.

          Der wegfallende Tourismus und die damit verbundenen wirtschaftlichen Einbußungen bezahlen wir auch. Der Waldbrand hat sowohl dem Tourismus als auch der Forstwirtschaft nachhaltig geschadet, aber auch den Bauern, die uns den A*sch retten.

          Und Sie als Einzelperson haben sicherlich nicht die Interessen der Allgemeinheit zu vertreten.

          • Coralie, spätestens im Frühjahr wird das Venn So Grün sein wie es sich ein Grüner nicht Grüner vorstellen kann…. Das war schon nach 2011 so. Die Katastrophentouristen werden auch schon bald kommen….Und wenn es schneit werden genausoviele Holländer das Venn besteigen.

          • Hermann B

            zu Coralie : Sie sind ein grüner Spinner.
            Eine alte Lebensweisheit lautet : „es gibt nicht genügend Bäume, um die grünen Spinner aufzuhängen.“
            Diese Klimasekte schafft es, Europa kaputt zu machen.

            • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

              # Herman B / irgendwie haben sie nicht erkannt,
              dass die Bäume sind verbrannt,
              an die sie Menschen aufhängen möchten,
              um sich daran zu ergötzen.

              Finden Sie den Fehler in ihren Weisheiten.

              Anderen keinen Kummer zu bereiten,
              ist der Weg, mit dem Sie noch geizen.

      • Forstwirtschaft

        @Coralie: sollten im Naturpark auch keine Häuser mit Holzkomponenten gebaut werden?
        Ich bin auch nicht mehr dafür dass Fichte hier angepflanzt wird da sie den klimatischen Verhältnissen der Zukunft nicht mehr gewachsen ist, aber unsere Vorfahren haben aus Moor- und Heideflächeb Wälder aufgebaut von denen jetzt alle profitieren.

        • „aber unsere Vorfahren haben aus Moor- und Heideflächeb Wälder aufgebaut von denen jetzt alle profitieren.“

          Damit haben Sie alles auf den Punkt gebracht: Von unseren Wäldern profitieren nur, einige wenige. „Forstwirtschaft“ und „Naturpark“ passen schlicht und einfach, nicht zusammen.

      • Forstwirtschaft

        @Dax: das Kronenholz muss vor Ort liegen bleiben und das ist richtig, da die Rinden die meisten Mineralien enthalten. Besser wäre es sogar wenn vor Ort entrindet würde wie früher.

          • JoKrings

            Ausnahmsweise mal die KI:
            „Sowohl Buche als auch Eiche gehören zu den besten Laubhölzern zum Heizen und haben mit rund 2.100 kWh pro Raummeter einen fast gleichen, sehr hohen Heizwert. Buche brennt gleichmäßig mit schöner Flamme, während Eiche langsamer glüht und ideal für langanhaltende Wärme in Öfen ist“.

    • ne Hondsjong

      Na, Mittagspause rum ? Lass dir mal von deinem Kollegen erklären wie Holzwirtschaft funktioniert oder bist du neben Kabel-, Klima-, Strom- jetzt auch noch Wald- und Forstwirtschaftsexperte ?

  3. Forst- und Waldexperte

    Eine Mischung aus verschiedenen Baumarten ist natürlich erstrebenswert, da jeder Baum seine eigenen Schwachpunkte, aber auch Stärken aufweist. Der grosse Nachteil der Fichte ist neben seiner extremen Brennbarkeit auch die Tatsache, dass sie, wie alle Nadelholz, kein CO² speichern kann.

    • Forst- und Waldexperte, wiese kann Nadelholz kein CO2 speichern? Die Pflanzen speichern strikt gesehen kein CO2. Die Photosynthese besteht darin, dass CO2 und Wasser mittels Lichtstrahlung in Sauerstoff und Kohlehydrate verwandelt werden. Da Fichten schneller wachsen, wandeln sie auch mehr CO2 um.

    • Guido Scholzen

      @Forst- und Waldexperte
      Was??? Wald als CO2 Speicher??? 🤪 🤪 🤪
      Stell‘ dir folgendes vor: Wir pflanzen überall dort Bäume für neuen Wald, wo der Mensch seit Jahrtausenden siedelt und einstmals Wald gerodet wurde für Siedlungsräume.
      Also -> Wald kommt da zurück, wo er einst war vor langer Zeit..
      Damit fangen wir ungefähr soviel CO2 ein, wie vor Jahrausenden dort gespeichert war, und mehr nicht!
      Auf jeden Fall kein menschliches CO2 seit der Industrialisierung vor 200 Jahren.
      Kein Wald auf dieser Welt ist ein CO2 Speicher für Klimaschutz… okay? das muss in die Birne der Menschen.
      auch nicht der tropische Dschungel wie Amazonas, denn dort wachsen die Bäume auch nicht in den Himmel; wenn ein Urwald-Riese dort umfällt, dann verrottet und vermodert der, und das CO2 wird wieder frei. das nennt sich KOHLENSTOFFKREISLAUF. also nix mit Speicherung, vergiss es!

      Ja, wir brauchen „Experten“ für Forst und Wald, aber nicht für CO2. 🙄 🤔 🥳
      P.S.: die einzig wirklichen großen CO2-Senken sind die Ozeane. Dieser Gas-austausch (Luft-Wasser) wird durch das physikalische Prinzip des Henry-Gesetzes geregelt.
      [da hätte man doch jemanden fragen sollen, der was davon versteht]

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        # Guido Scholzen/ Meinen sie beim Gasaustausch den Inhalt der über 22.000 versenkten Atommüllfässer in den Ozeanen ? 🤔
        💡Ach nee wie konnte ich nur so blöd sein, die Strahlen ja nur,
        vergammelt vor sich hin.

      • Forst- und Waldexperte

        @ Herr Scholzen
        Selbstverständlich ist die Speicherung des CO² im Wald immer nur zeitweise. Das weiß jedes Kind.
        Wenn es in meinem Kommentar so rübergekommen ist, als sei der Wald die finale Lösung, bitte ich dies zu entschuldigen.

  4. Hat das Feuer in einem Fichtenwald angefangen? Das sind ja ganz neue Erkenntnisse! Sind die anderen Wälder nicht verbrannt? Es wäre meiner Meinung nach sinnvoller darüber zu diskutieren ob wir nicht, angesichts der Unzugänglichkeit des Venns, kleine Löschflugzeuge brauchen, so wie zB die, die uns die Schweden geschickt haben. Für den Preis eines F35 Kampfflugzeugs hätte man drei Dutzend dieser Löschflugzeuge kaufen können! Die können innerhalb von Minuten starten und Wasser abwerfen, wo Feuerwehrleute am Boden noch nicht einmal bis zum Brand vorgedrungen sind. Ich kritisiere damit nicht die Feuerwehrkräfte am Boden, ich denke die werden mir eher zustimmen.

  5. Forstwirtschaft

    Schon seit mindestens 30-40 Jahren ist die Forstvetwaltung bemüht artenreiche, standortgemässe Wälder aufzubauen und allen Forsteinrichtungen ist dies vorgesehen.
    Warum nicht überall?
    – manche Gemeinden drängen auf einen möglichst hohen Fichtenanteil und die Eigentümergemeinde hat natürlich Mitspracherecht
    – die hiesigen Standorte ermöglichen nur eine sehr begrenzte Baumartenauswahl
    – manche Baumarten passen nicht zusammen da zb eine unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeit dazu führt, dass eine Baumart sich auf Kosten der anderen Baumarten durchsetzt
    – mangelnde örtliche Erfahrungswerte durch rasante Änderung der klimatischrn Entwicklung.
    Die Forstverwaltung arbeitet Hand in Hand mit unseren Universtäten und es findet auch ein Austausch mit anderen Verwaltungen statt.
    Ich kann auch die Gemeinden sehr gut verstehen welche vom Holzverkauf abhängig sind, letztendlich muss immer wieder ein Kompromiss gefunden werden.

    • „Ich kann auch die Gemeinden sehr gut verstehen welche vom Holzverkauf abhängig sind, letztendlich muss immer wieder ein Kompromiss gefunden werden.“

      Wer von den Holzverkäufen profitiert, sollte auch ebenfalls sicherstellen, dass durch den Holzhandel nicht weitere Gefahren entstehen. Es haben sich also kurzfristig viele Gemeinden die Gemeindekassen aufgefüllt, und doppelt und dreifach verloren bei dieser Katastrophe. Nachhaltigkeit muss also anders aussehen.

      • Der Brand ist aber im Venn entstanden, warum also den Waldbesitzer verantwortlich machen? Das Feuer ist in den Wald übergegangen und den Schaden müssten die Venn-Liebhaber und Schützer auch bezahlen, von dort kommt das Risiko.

      • meinemeinungdazu

        @Coralie
        Ihren Übereifer in Ehren aber, ….
        Es handelt sich hier nachweislich um einen Vennbrand, entstanden im Venn selbst, und NICHT vorrangig um einen Waldbrand. Sie versuchen dies aber hier zumindest zu suggerieren.
        Der Vennbrand hat dann am Sonntag auf einen Fichtenbestand übergegriffen.
        Vermutlich profitiert auch ihre Gemeinde durch den lukativen Holzverkauf (vorwiegend Fichte) und daher indirekt auch sie selbst.
        Das Feuer ist NICHT in den grossen Waldflächen am Vennrand entstanden!

  6. Alle Kommentare hier gut u schön.
    All das hat mit dem Brand u dessen Entstehung nichts zu tun.
    Das Venn gehörte schon seit Wochen gesperrt, ganz einfach.
    Vor Jahren war dies bei Trockenheit u Brandgefahr eine ganz normale Sache, heute regieren einfach zu viele Theoretiker u Praxisferne Bürokraten

  7. Ein schützenswertes Hohes Venn und Tourismus passen nicht zusammen. Man muss Prioritäten setzen. Das Hohe Venn ist wichtiger als alle Touristen zusammen. Außerdem ist das Hohe Venn kein Disneyland. Vor Jahren schon haben Tourismusleute und Lobbyisten der Tourismusbranche versucht, Frittenbuden und Cola-Automaten im Venn aufzustellen – was Gottseidank untersagt wurde. Abgesehen von Forstleuten soll der Zugang zum Hohen Venn für alle Touristen untersagt werden. Basta!

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        # Basta / Ja sicher , jetzt noch jede zukünftige verbleibende Einnahmequelle, vernichten !
        Bald habt ihr es geschafft,
        eure politische Unfähigkeit, endgültig unter Beweis zu stellen.

  8. Holz ist kein CO2 Speicher. Der CO₂-Kreislauf bei Holz basiert darauf, dass Bäume während ihres Wachstums durch Photosynthese Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufnehmen und den Kohlenstoff in ihrer Biomasse speichern. Wird das Holz energetisch genutzt (verbrannt) oder zerfällt es natürlich (verrottet), wird genau die gleiche Menge an CO₂ wieder freigesetzt, die zuvor gebunden wurde.

      • Stimmt. Aber irgendwann verrottet jedes Holz. An günstigen Standorten und / oder mit richtiger Konservierung dauert das natürlich, je nach Holzart recht lange. Z.B. Fachwerkhäuser, einige hundert Jahre.

          • meinemeinungdazu

            @Dow Jones
            auch ohne Vergrabung oder Einäscherung wird die Natur ihren Job machen.
            Sogar, wenn ihr Sarg mit Inhalt in ihrem schön gepflegten Garten abgestellt wird. und den Naturgewalten ständig ausgesetzt ist.

            • Dow Jones

              Und wenn es in einem Holzhaus, einem Dachstuhl oder einem Möbelstück verbaut ist, hält es im Idealfall ein paar 100 Jahre. Wer redet denn davon, dass Holz ständig Naturgewalten ausgesetzt werden soll?

              • Wer in diesem Zusammenhang mit Möbel oder Dachstühlen argumentiert zeigt nur dass er die Größenordnungen der CO2 Diskussion nicht annährend verstanden hat. Ob das Venn brennt oder nicht brennt ist für die globale CO2 Bilanz absolut irrelevant.
                Unterirdisch brennende Kohleflöze aus illegal betriebenem Kohleabbau in China gelten als eine der größten ökologischen Katastrophen weltweit und verursachen Schätzungen zufolge jährlich zwischen 6,5 und 42,3 Millionen Tonnen Treibhausgase (*)
                (*) Treibhausgase ist ein Kunstwort und beschreibt einen Vorgang, eine Erderwärmung durch ir-anregbare Spurengase, der physikalisch unmöglich ist.

              • meinemeinungdazu

                @Down Jones
                Ihre Aussgae, „Natürlich, aber auch nur, weil man mich in meinem Sarg entweder in den Ofen schiebt oder in der Erde vergräbt… “ war doch die Ausgangslage.
                Möchten sie in ihrem Sarg also lieber im Gartenhaus oder im Dachstuhl abgestellt werden.
                Vorsicht, denken sie an an den Holzwurm. Der kann unerbittlich sein!
                Frisst der das CO2 etwa gleich mit?

          • Karli Dall

            @Dow Jones

            Der muslimische Beisetzungsritus sieht vor, dass Verstorbene ohne einen Sarg, also lediglich in ein Leichentuch gehüllt, beigesetzt werden.

            Bei dieser Beisetzung wird weder Holz für den Sarg benötigt noch muss der Ofen angeheizt werden…

  9. @Haha @Hugo von Sinnen.
    Mit eurer Einstellung hat die Natur keine Chance. Es gibt nicht genug Geld auf der ganzen Welt, um den Wert eines Naturschutzgebietes aufzuwiegen. Und dann kommt ihr und jammert wegen fehlender Einnahmequellen. Jämmerlich!

  10. Tanne Birke Buche?
    Es ist doch nicht die Natur die einfach mal so angefangen hat zu brennen!
    Es ist der Mensch der unachtsam mit dem umgeht was uns die Natur zur Verfügung stellt!

    Da liegt doch das eigentliche Problem!
    Und nein, ich bin keiner von Ecolo!
    Ich bin ein normal denkender Mensch!

  11. der Beobachter

    Der Staatsforst kann seine Flächen ruhig mit Laubwald bepflanzen! Ich würde den Privatbesitzer jedoch raten, Douglasien, Lärchen oder Fichten zu pflanzen. Wo soll denn in 60 Jahren noch Bauholz herkommen? Sicher nicht aus dem Bauhaus! Die Eifel wurde reich mit der Fichte. Wenn kein Brotbaum mehr vorhanden ist, dann wird die Eifel arm, wie eine Kirchenmaus.

  12. Jörg Kipper

    Werden wir auf SEINE SCHÖPFUNG hören
    Genau daran entscheidet sich, ob der Brand etwas gebracht hat oder nur Asche und Spenden.Vermeidung des nächsten Brandes heißt konkret:Schwellen statt Verhandlung
    Öffentliche, verbindliche Kriterien: Waldbrandstufe, Niederschlag, Moorfeuchte. Ab Stufe X: Wege zu, Maschinen raus, Events ab. Kein „noch ein Wochenende, sonst sinkt der Umsatz“.
    Ursache der Entzündlichkeit beseitigen
    Das Hohe Venn brennt so heftig, weil große Teile entwässert sind. Nasses Moor brennt kaum. Gräben schließen, Wasser halten – das ist Prävention, nicht nur Reparatur nach dem Feuer.
    Risikoarbeiten in der Trockenphase verbieten
    Mähen, Forst- und Landmaschinen, Funkenflug: genau das prüfen die Ermittler jetzt. In Rotphasen solche Arbeiten stoppen, nicht hinterher ermitteln.
    Frühe Meldungen ernst nehmen
    Die Feuerwehr war in den zwei Wochen vor dem Großbrand schon Dutzende Male bei kleinen Feuern. Das ist das Warnfenster. Dann sperren, nicht erst bei 3.000 Hektar.
    Zuständigkeit klären
    Wer darf und muss sperren (Gemeinde, DNF/Naturpark, Provinz, DG)? Schriftlich, bevor die nächste Hitzewelle kommt. Sonst warnt wieder jemand vor Ort, und Namur oder das Rathaus wartet auf den Umsatz.

    Ohne diese fünf Punkte kommt der nächste Brand. Mit ihnen kostet Vermeidung unbequeme Tage ohne Touristen – nicht 10–17 Millionen plus Einsatz und Jahrzehnte Moor.
    Wir müssen besser werden
    Dankeschön
    WmH, Jörg Kipper
    D.J.S.V.
    LG, Jörg Kipper
    D.L.R.G
    Seit GESEGNET
    Gesandter
    Gottes 🎁

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