Politik

Wahl in Ungarn: Bei der EU in Brüssel würden im Fall einer Niederlage von Orban die Sektkorken knallen

06.04.2018, Ungarn, Szekesfehervar: Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn, winkt zu seinen Anhängern bei einer Großkundgebung vor den ungarischen Parlamentswahlen. Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa

Die Parlamentswahl in Ungarn am 12. April 2026 stellt eine entscheidende Wegmarke in der politischen Entwicklung des Landes dar. Erstmals seit dem Machtantritt von Viktor Orban im Jahr 2010 erscheint ein Regierungswechsel realistisch. Die Abstimmung wird daher sowohl innenpolitisch als auch im europäischen Kontext als Richtungsentscheidung interpretiert.

In Brüssel wird die Wahl mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt: Hinter vorgehaltener Hand ist dort nicht selten zu hören, dass im Falle einer Niederlage von Viktor Orban sprichwörtlich die Sektkorken knallen würden.

Tatsächlich erscheint erstmals seit seinem Machtantritt im Jahr 2010 ein Regierungswechsel realistisch. Die Abstimmung wird daher sowohl innenpolitisch als auch im europäischen Kontext als Richtungsentscheidung interpretiert.

15.03.2026, Ungarn, Budapest: Oppositionsführer Peter Magyar (M) spricht zu seinen Anhängern während einer Demonstration. Foto: Denes Erdos/AP/dpa

– Überproportionale Mehrheiten: Das ungarische Wahlsystem kombiniert Mehrheits- und Verhältniswahl und begünstigt strukturell große, gut organisierte Parteien. Von den 199 Parlamentssitzen werden 106 in Einerwahlkreisen nach relativer Mehrheit vergeben, während 93 Mandate über nationale Parteilisten proportional verteilt werden.

Dieses System hat in der Vergangenheit maßgeblich dazu beigetragen, dass die Regierungspartei Fidesz wiederholt überproportionale Mehrheiten erzielen konnte, selbst wenn ihr Stimmenanteil unterhalb einer absoluten Mehrheit lag.

Ein Blick auf die Wahlen seit 2010 verdeutlicht diese Dynamik. Bei der Parlamentswahl 2010 errang Fidesz unter Orban erstmals eine Zweidrittelmehrheit, die es der Regierung ermöglichte, tiefgreifende institutionelle und verfassungsrechtliche Veränderungen vorzunehmen.

Auch in den folgenden Wahlen 2014 und 2018 konnte Fidesz diese verfassungsändernde Mehrheit verteidigen, obwohl der Stimmenanteil teilweise zurückging. Selbst bei der Wahl 2022, als die Opposition erstmals in einem breiten Bündnis antrat, gelang Orban erneut ein klarer Sieg.

Diese Serie von Wahlerfolgen ist nicht nur auf politische Unterstützung zurückzuführen, sondern auch auf die Fragmentierung der Opposition sowie auf die systemischen Vorteile des Wahlrechts, insbesondere in ländlichen Wahlkreisen.

ALLES NUR SATIRE – (Zum Vergrößern Bild anklicken) – 05.07.2024, Russland, Moskau: Wladimir Putin (r), Präsident von Russland, und Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn, während ihres Treffens. Foto: Valeriy Sharifulin/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa/OD

– Opposition diesmal eine relativ geschlossene Kraft: Im Jahr 2026 ist die Ausgangslage jedoch eine andere: Die politische Konkurrenz wird nicht mehr von einem heterogenen Oppositionsbündnis geprägt, sondern von einer neuen, relativ geschlossenen Kraft: der Tisza Partei unter Führung von Peter Magyar.

Als ehemaliger Insider des Regierungssystems verfügt Magyar über Glaubwürdigkeit bei konservativen Wählern, während er zugleich urbane und pro-europäische Milieus anspricht. Diese Kombination könnte die traditionelle Spaltung zwischen Stadt und Land teilweise überwinden, die in früheren Wahlen ein entscheidender Vorteil für Fidesz war.

Die langfristige Entwicklung seit 2010 zeigt zudem, dass Orbans politische Dominanz auf mehreren Säulen beruht: einer starken organisatorischen Präsenz im ländlichen Raum, einer klaren politischen Erzählung (Souveränität, Migration, nationale Identität) sowie einer schrittweisen Umgestaltung staatlicher Institutionen.

Gleichzeitig haben sich im Laufe der Jahre auch Ermüdungserscheinungen bemerkbar gemacht. Wirtschaftliche Herausforderungen, insbesondere Phasen hoher Inflation und stagnierenden Wachstums, sowie wiederkehrende Korruptionsvorwürfe haben das Vertrauen in die Regierung teilweise geschwächt. Vor diesem Hintergrund richtet sich auch erhebliche Aufmerksamkeit seitens der Europäische Union auf die Wahl in Ungarn.

08.06.2024, Ungarn, Budapest: Der Herausforderer des ungarischen Ministerpräsidenten Orban, Peter Magyar, spricht zu seinen Anhängern während einer Demonstration am Vorabend der Wahlen zum Europäischen Parlament. Foto: Denes Erdos/AP/dpa

– Regierungswechsel wie 2023 bei Parlamentswahl in Polen? In vielen europäischen Hauptstädten besteht die Erwartung – wenn auch selten offen ausgesprochen –, dass es zu einem politischen Wandel kommen könnte, ähnlich dem in Polen nach der Parlamentswahl vom 15. Oktober 2023. Damals verlor die nationalkonservative Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit trotz ihres Status als stärkste Kraft die Macht, während ein Oppositionsbündnis unter Donald Tusk die Regierung übernahm und einen klar pro-europäischen Kurs einschlug.

Ein vergleichbares Szenario wird nun auch für Ungarn diskutiert: Ein Wahlsieg der Tisza-Partei könnte zu einer deutlichen Entspannung im Verhältnis zur EU führen und die Freigabe bislang blockierter Fördermittel erleichtern, während ein erneuter Erfolg von Fidesz die bestehenden Spannungen voraussichtlich fortschreiben würde.

In Brüssel ist Orban erst recht in Ungnade gefallen wegen der mutmaßlichen Weitergabe von EU-internen Informationen durch Ungarn an Russland.

Die US-Zeitung „Washington Post“ hatte unter Berufung auf einen früheren ungarischen Geheimdienstmitarbeiter und Sicherheitsbeamte aus anderen europäischen Ländern berichtet, dass die Regierung von Ministerpräsident Orban seit Jahren Moskau Informationen zu sensiblen Diskussionen in der EU übermittle. Außenminister Peter Szijjarto soll demnach sogar während Pausen von EU-Treffen regelmäßig mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow telefoniert haben, um ihn über die Inhalte dieser Gespräche zu informieren.

12.07.2018, Belgien, Brüssel: Ungarns Ministerpäsident Viktor Orban (l) und sein Außenminister Peter Szijjarto (r) beim Nato-Gipfel. Foto: Shutterstock

Der Wahlausgang ist jedenfalls diesmal völlig offen. Umfragen deuten darauf hin, dass die Tisza-Partei erstmals vor Fidesz liegen könnte. Dennoch ist ungewiss, ob sich ein solcher Vorsprung auch in Mandate umsetzen lässt. Gerade die Einerwahlkreise, die in früheren Wahlen den Ausschlag zugunsten von Fidesz gaben, könnten erneut entscheidend sein. Ein relativ knapper Stimmenvorsprung der Opposition könnte daher nicht ausreichen, um eine parlamentarische Mehrheit zu sichern.

Die Erfolgsaussichten von Orban sind somit ambivalent. Einerseits ist er politisch geschwächt wie nie zuvor; andererseits verfügt er weiterhin über strukturelle Vorteile, die sich in Wahlergebnissen niederschlagen können. Seine Strategie im Wahlkampf setzt erneut auf Polarisierung und Mobilisierung der Kernwählerschaft, etwa durch die Betonung sicherheitspolitischer Themen und die Darstellung der Opposition als Risiko für Stabilität und nationale Interessen.

– Sowohl Kontinuität als auch Bruch möglich: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Parlamentswahl 2026 sowohl Kontinuität als auch Bruch verkörpern könnte. Sie steht am Ende einer Phase politischer Dominanz seit 2010, deren Ausgang nun erstmals ernsthaft in Frage gestellt wird.

Ob diese Wahl tatsächlich zu einem Machtwechsel führt oder ob sich das bestehende System erneut als widerstandsfähig erweist, hängt maßgeblich von der Fähigkeit der Opposition ab, ihre Unterstützung in den entscheidenden Wahlkreisen zu mobilisieren und die strukturellen Vorteile der Regierungspartei zu überwinden. In jedem Fall markiert die Wahl einen möglichen Wendepunkt in der politischen Geschichte Ungarns und in seinem Verhältnis zur Europäische Union. (cre)

„NZZ“: EU muss ihre Handlungsfähigkeit wahren

Die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) kommentiert die Blockierung der EU-Finanzhilfe für die Ukraine durch den ungarischen Regierungschef Viktor Orban:

„Es ist schwierig, in einem Club mit 27 Mitgliedern einen Konsens zu finden. Die EU ist nur funktionsfähig, wenn die Mitgliedstaaten zwar hart für ihre Interessen kämpfen, aber einmal gemachte Zusagen auch einhalten. Indem Orban dem Kompromiss zum Ukraine-Kredit zuerst zustimmte, kurze Zeit später aber dessen Umsetzung verhinderte, verstößt er gegen Treu und Glauben.

03.02.2025, Belgien, Brüssel: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (l) und Belgiens Premierminister Bart De Wever (r) unterhalten sich auf dem EU-Gipfel über das Thema Verteidigung im Egmont-Palast. Foto: Benoit Doppagne/Belga/dpa

Der ungarische Ministerpräsident muss sich die Frage gefallen lassen, warum er die EU nicht längst verlassen hat, wenn er in Brüssel die größere Gefahr erkennt als in Moskau.

Eine schlechte Figur machen aber auch die übrigen EU-Staats- und -Regierungschefs, die sich vom Ministerpräsidenten eines mittelgroßen Mitgliedstaats vorführen lassen. Zwar ist es verständlich, dass man am Gipfel vor expliziten Drohungen oder gar Strafmaßnahmen zurückschreckte, um Orban keine zusätzliche Munition für seinen Anti-Brüssel-Wahlkampf zu liefern. Doch wenn der EU-Rats-Präsident António Costa Orban öffentlich Erpressung vorwirft, ohne etwas dagegen auszurichten, demonstriert er damit bloß seine eigene Machtlosigkeit.

Die EU setzt nun in erster Linie darauf, dass Orbans Herausforderer Peter Magyar Mitte April die Wahl gewinnt und das ungarische Veto zurückziehen wird, bevor Kiew das Geld ausgeht. Mittelfristig aber muss die EU neue Wege suchen, um im Falle unüberbrückbarer interner Konflikte ihre Handlungsfähigkeit zu wahren. Im Zeitalter der Machtpolitik reicht das Prinzip Hoffnung als außenpolitische Strategie nicht mehr aus.“ (dpa)

121 Antworten auf “Wahl in Ungarn: Bei der EU in Brüssel würden im Fall einer Niederlage von Orban die Sektkorken knallen”

  1. DR ALBERN

    Wenn Orban verliert, haben die Bürger in der EU GAR NICHTS MEHR zu sagen, denn dann hat die EU NARRENFREIHEIT und wird die Bürger noch mehr gängeln als bisher!!! Haben die Bürger so viel Geld in Überfluss und benötigen NICHT das billige Gas und Öl aus Russland???

  2. Legendar

    Ich verstehe gar nicht warum die EU so ein Aufhebens wegen so einem kleinen Land wie Ungarn macht.
    Wer hat denn die Regeln gemacht an denen die EU nun in ihren beabsichtigten Maßnahmen scheitert? Geheimtip: Ungarn war es nicht!
    Und Ungarn Verrat an Treu und Glauben vorzuwerfen ist, im übertragenen Sinn, blasphemisch. Denn ganz eindeutig haben sich für Ungarn die Bedingungen geändert. Die Kurzfassung ist: die Ukraine braucht Geld und dafür die Zustimmung Ungarns, Ungarn braucht und bekommt Öl vom Russen über die Ukraine. Diese Ölversorgung unterbindet die Ukraine. Und jetzt muss mir bitte jemand plausibel erklären warum ich jemanden unterstützen sollte der mir Knüppel zwischen die Beine wirft. Das mag bei der unfähigen politischen Riege in Deutschland funktionieren (Northstream II) aber eben nicht bei Ungarn.
    Aus dieser ganzen Geschichte nun eine Hetzjagd gegen Orban zu orchestrieren ist demokratisch mehr als fraglich, entspricht aber immer mehr dem Wesen der EU. Das wofür die EU einst gegründet wurde ist längst passé, ist obsolet geworden. Da sich aber mit der EU ausgezeichnet Geld verdienen lässt wäre man ja dumm wenn man dasunter dem Deckmantel der EU nicht tun würde.

    • Peter S.

      Oh, noch so ein Russentroll. Die Ukraine unterbindet nicht die Ölversorgung Ungarns. Die durch die Ukraine führende Pipeline wurde von den Russen beschädigt. Orban kann das Ding gerne reparieren, wenn er will.

      Es ist jedenfalls nicht im Interesse der EU, einen feindlichen Parasiten wie Orban zu finanzieren.

    • „Diese Ölversorgung unterbindet die Ukraine.“

      Ja, ist klar. Putin hat sogar selbst vermerkt, dass er ggf. den Gashahn zudrehen wird.
      Das hat ihn natürlich nicht davon abgehalten, die Pipeline vorher noch zu bombardieren – und in Ungarn versucht man die Ukraine kurz vor der Wahl noch zu erpressen und eine Art Kriegszustand selbst herbei zu führen.

      Hoffentlich halten die Ukrainer die Füße still bis nach dem 12. April. Dann ist Schluss mit dem korrupten Oligarch aus Ungarn, dem Selbstbereicherung wichtiger ist, als sein eigenes Volk.

  3. Joachim Wahl

    Orban widerspricht der EU. Ich würde mir wünschen mehr Politiker würden der Alleinherrscherin so vehement entgegen treten, auch in der DG, anstelle nur kritiklos jeden Müll, der aus Brüssel kommt umzusetzen.

    • Im Mittelalter wurden dem Volk die Zumutungen durch die herrschende Aristokratie als der „Wille Gottes“ verkauft. Heute ist es die EU Kommission die als Alibi für eine politische Öko-Kleptokratie herhalten muss. Und das Schlimme daran, es funktioniert, so wie vor 600 Jahren….

  4. Sollte Orban fallen,dann werden die EU Führer weiterhin unser aller Vermögen in ein Fass ohne Boden werfen. Dann gnade uns Gott denn wir werden elendig in Armut versinken. Muss man wirklich zig Länder opfern um eins zu retten welches doch nicht zu retten ist.

  5. Es steht jedem Land frei, der EU auszutreten und Orban hätte in den letzten Jahren garantiert die Möglichkeiten gehabt. Dann bekommt man aber keine Milliarden mehr an Fördergelder und kann seine Schulfreunde nicht mehr durch getürkte Ausschreibungen zu den reichsten Menschen Ungarns machen. Gleichzeitig sieht man jetzt schon was passiert wenn die Fördergelder wegfallen bzw. eingefroren sind.

    Man kann sich auch im UK umhören, wie dort die Nachwirkungen des EU-Austritt sind. Wenn man bis 3 zählen kann wird man schnell verstehen, dass die EU wichtig und richtig ist.

    • Ein Land kann nicht einfach „ohne weiteres“ aus der Europäischen Union austreten. Das Land entscheidet nach seinen eigenen verfassungsrechtlichen Regeln (z. B. Parlament oder Referendum), austreten zu wollen. Die gleichen Regeln muss die EU aber nicht einhalten, wenn sie mit neuen Direktiven um die Ecke kommt. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen sollte gerade die EU den Ball flach halten. Im übrigen ist Ungarn Nettozahler, seitdem die EU die Auszahlung von Geldern an das Land gestoppt hat. Und wenn man den offiziellen Zahlen glauben kann, dann sind die Wirtschaftszahlen nicht viel schlechter als bei den Ländern der EU. Großbritannien performt aktuell relativ besser als Deutschland, alles andere sind Vermutungen („was wäre wenn …“). Im Vergleich zur gesamten EU wächst die Wirtschaft leicht schwächer.

  6. Krisenmanagement

    Die Führung der EU unter Ursula von der Leyen ist schwach. Es sollte eigentlich normal sein verschiedene Meinungen und Regierungen zu akzeptieren. Es ist nun einmal hinlänglich bekannt, dass die EU-Führung Wahlen beeinflussen lässt. Man sollte nur der Spur des Geldes folgen.
    Nun schauen wir uns mal Ungarn an. Grosse Konzerne verlagern ihre Fabriken aus dem Westen nach Ungarn. Fragt sich denn keiner warum?

      • DR ALBERN

        @ Peter S., was halten SIE denn davon??? Unter Merkel hat es mit Russland doch hervorragend geklappt!!! Wir erhielten ohne Probleme billiges Gas und Öl aus Russland!!! Die heutige EU kann uns das aber nicht bieten!!!

        • Peter S.

          Merkel hat in der Politik eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Sie hat die Kernkraftwerke zerstört, Putin gemästet, in der Eurokrise die Partner in Südeuropa hängen gelassen und mit ihrer „Flüchtlingspolitik“ die Russenpartei AfD groß gemacht.

          Aber die Dummen denken nur an billiges Gas.

            • weil diese günstigen Energieträger die Grundlage einer konkurrenzfähigen Industrie, gutbezahlte Arbeitsplätze, Wohlstand, Komfort etc ist. Dieser Wohlstand ist der Garant für einen funktionierenden Sozialstaat, intakte öffentliche Infrastruktur, gute Renten, flächendeckende öffentliche Dienste… Dumm ist der der dummes tut! Putin hat uns nicht ruiniert, das war die EU selber! Das einzige was wir nun noch haben sind Schuldenberge und übertriebene Bürokratie. Würde der Russe uns überfallen, ich würde ihn nicht aufhalten!

          • Peter S., in Sachen Kernkraftwerke drehte sich Merkel wie ein Fähnchen im Wind. Zuerst hat sie Laufzeitverlängerungen per Verordnung zu Wege gebracht, dann nach Fukushima hat sie im Sinne der deutschen Bevölkerung die vorher geplante Abschaltung weitergeführt. Ich kann das noch verstehen für einige alte Kraftwerke, die nicht einmal eines leichten Flugzeugs überstanden hätten. Ganz allgemein gehorchte sie den verschiedenen Drücken, das hatte sie in der DDR gelernt. Für Putin war das doch sicher der Druck der deutschen Industrie. Mit der Flüchtlingspolitik hat sie dem Globalismus der Elite gehuldigt. Es stimmt nicht, dass sie Südeuropa hat hängen lassen, ja sie hatte für die Rettung sogar Stimmen der Oppositions-SPD im Bundestag holen müssen, denn von den Regierungsparteien CSU und FDP hat sie für das Gesetz nicht alle Stimmen erhalten.

  7. Die Welt befindet sich in einem epochalen Umbruch, der Krieg um Öl und Rohstoffe ist in vollem Gange und die EU (einschl. Belgien) veranstalten eine neue „Klimakonferenz“.
    https://www.grenzecho.net/138544/artikel/2026-03-31/45-staaten-planen-abkehr-von-fossilen-energien-belgien-dabei
    Was für eine absurde Lachnummer, das ist so als wenn die Eunuchen eine Konferenz über Sex abhalten und die, die es können, sind nicht dabei. Ich gehe davon aus dass weder USA noch die BRICS-Staaten sich an dieser Lachnummer beteiligen, nur die öko-besoffenen Europäer, und einige Länder die sich davon weitere Geldgeschenke versprechen, nehmen an dieser Veranstaltung teil. Orban scheint der einzig noch verbliebene normal denkende Politiker in dieser Öko-Märchenwald-EU zu sein.

    • Eastwind

      @Dax: Sie sind einer wie Trump und Orban, zwei Egoisten, die nicht merken, dass sich immer mehr Menschen von ihnen abwenden. Eine Gesellschaft kann man nicht führen, wenn man nur sich selbst und seine eigenen Interessen sieht. Diese Irren sind die Letzten, die einen mehrheitlich gefassten Beschluss akzeptieren würden. Beide halten sich für die Größten, beide verraten ihr eigenes Volk. Leider haben bei Dax und anderen Geblendeten der Grünen-Hass, Politik-Hass, DG-Hass und EU-Hass derart zugenommen, dass Sie nicht mehr mit Verstand denken können. Und wie bei Orban und Trump nimmt bei Ihnen auch die Arroganz von Tag zu Tag zu. Sie lesen Tichy’s Einblick wie Christen die Bibel und Muslime den Koran, denn Sie sind genauso verbohrt. Leute wie Trump und Orban würden hierzulande aus jedem Parlament gefeuert. Mit solchen Egoisten ist kein humanes Zusammenleben möglich. Sollte Orban die Wahl gewinnen, kann nur Wahlbetrug dazu geführt haben. Denn bei gesundem Menschenverstand ist einer wie Orban nicht mehr tragbar. Und Trump hätte in fast allen anderen Demokratien noch vor der Präsidentenwahl im Knast sitzen müssen.

      • Eastwind, Orbán ist der vom Parlament gewählte Ministerpräsident von Ungarn, kein Vergleich mit Trump, der direkt vom Volk gewählt worden ist. Kein Vergleich auch die Unstetigkeit Trumps mit der Beharrlichkeit Orbáns. Die Ungarn haben die Partei Fidesz, die Partei Orbáns, mehrmals wiedergewählt. Wenn das Resultat nicht gefällt, behaupten viele, es wäre gefälscht. Übrigens, man kann nicht so einfach gewählte Volksvertreter aus ihren Parlamenten feuern.

        • Peter S.

          Sie können vermuten, was Sie wollen. Sie können die EU für eine Diktatur, Putin für den Messias halten und glauben, dass Corona eine Plandemie der Echsenmenschen war. Aber Sie können nicht erwarten, dass man Sie ernst nimmt.

      • Ja, Eastwind, da ist uns doch eine Frau van der Leyen lieber; die haben wir zwar nicht gewählt, aber sie macht ja alles richtig. Sie investiert Geld in den Ukrainekrieg, der nicht zu gewinnen ist, sie plant den GreenDeal, der unrealistisch ist und ins Verderben führt und sie setzt Merkels Migrationsidee weiter durch, obwohl mittlerweile keiner mehr abends den Mut hat, das Haus zu verlassen.

        • Vieles nur Heuchlerei!

          „, obwohl mittlerweile keiner mehr abends den Mut hat, das Haus zu verlassen.“

          @ Hans L.
          Dazu folgendes : mir haben Urlaubsreisende (Bekannte aus D), die in Ungarn waren, berichtet, dass das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum, ob tagsüber oder nachts, um ein mehrfaches höher ist, als in den meisten westlichen Ländern. Manches deutsche Rentnerpaar hat sich übrigens in Ungarn ein Haus/Wohnung gekauft aus eben diesen Gründen.

      • Kasperle

        @Eastwind!
        Bei Ihnen hat das Erziehungsfernsehen aber ganze Arbeit geleistet. Auch wenn Sie recht haben sollte man in einer Demokratie kritische Stimmen zulassen.
        Das liest sich bei Ihnen so an wie “ So willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.

      • Vieles nur Heuchlerei!

        “ Sollte Orban die Wahl gewinnen, kann nur Wahlbetrug dazu geführt haben. Denn bei gesundem Menschenverstand ist einer wie Orban nicht mehr tragbar.“

        Schöner Satz, Eastwind; nur der Name Orban sollte/müsste ersetzt werden durch :
        Von der Leyen – Macron – Merz – Starmer usw… und vor einiger Zeit auch Merkel !
        Wie anmaßend kommt es einem vor, wenn hier Leute ihre Meinung zu Themen, wie etwa Wahlen in Ungarn, den USA usw zum besten geben, obwohl sie mit den Gegebenheiten dieser Länder fernab ihrer „Heimadresse“ NULL Ahnung haben und auch nur das glauben, was gewisse Medien von sich geben. Ich jedenfalls masse mir nicht an, den Menschen dieser Länder vorzuschreiben, was sie zu tun und/oder zu lassen haben und für welche Volksvertreter dort gestimmt wird! Unsere eigenen sog. Volks(ver)treter inklusive, und vor allem der EU, sind auch nicht besser als diejenigen, worüber hier zum teil hergefahren wird.

    • Dax, Sie widersprechen sich. Da es Krieg wegen Öl gibt, ist es doch nur zielstrebig seine Energie aus weniger Öl zu beziehen. Natürlich muss das mit Bedacht gemacht werden und nicht übers Knie gebrochen wie jetzt.

  8. No Kings

    Schon wieder lustig oder eingentlich traurig
    Die Leute die gegen Bevormundung sind, seit ewigen Zeiten hier jammern, es gäbe keine freie Meinungsâusserung und die Bevormundung wäre nicht mehr zu ertragen. Solidarisieren sich wieder mal mit einem Autokraten.

    • Der Alte

      Wen meinen Sie mit Autokraten? Doch nicht etwa unsere EU und unsere polit-mediale sog. Elite, die mal soeben Sachen beschließt oder befördert, die den Bürger belasten (Verbrennerverbot, Heizungs- und Energieeffizienzgesetzgebungen, Klimareligion, Marrakech-Migrationspakt) ohne dass der Wähler dazu befragt wurde? Schließlich hat man ja auch die Lissabon-Verträge geschlossen nachdem die Volksbefragungen in F und NL klar ergeben hatten, dass eine EU-Verfassung abgelehnt wurde. Schließlich hat man Wahlen in den Mitgliedsstaaten beeinflusst oder gar abgebrochen, weil das Ergebnis im ersten Wahlgang nicht passte.

  9. meinemeinungdazu

    Hier mal etwas lustiges zum entspannen, oder?
    Die neueste Erfindung der EU!
    Die EU-Kommissarin Hadja Lahbib veröffentlichte ein Video, in dem sie den Inhalt des europäischen 72-Stunden-„Überlebenspakets“ für den Fall eines Konflikts erläutert.
    Die große Frage ist und bleibt: Wer profitiert von dieser boomenden Angstindustrie? Zuerst die Angst vor dem Klimawandel, dann die Angst vor der Pandemie und jetzt die Angst vor dem Krieg.
    Quelle : https://www.7sur7.be/monde/hadja-lahbib-presente-le-kit-de-survie-europeen-et-cree-un-bad-buzz~a803ff95/

  10. https://www.welt.de/politik/ausland/article69ccbabaa1f688284ddfb51f/eu-energiechef-jrgensen-warnt-vor-sehr-ernster-lage-europaeer-sollen-von-zu-hause-arbeiten.html
    ….
    Die EU-Kommission hat die Europäer am Dienstag dazu aufgefordert, von zu Hause zu arbeiten, weniger Auto zu fahren und weniger zu fliegen.
    …..
    https://brf.be/national/2063961/
    Der Brüsseler Flughafen erwartet während der Osterferien zwischen dem 3. und 19. April mehr als 1,25 Millionen Passagiere – rund fünf Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
    …..
    /////
    Wer immer noch glaubt dass Orban der Geisterfahrer der EU ist, hat ein verdammt großes Wahrnehmungsdefizit….

    • Natürlich ist Orban der Geisterfahrer der EU. Er unterstützt offen nicht nur einen sondern gleich 2 EU Gegner. Sowohl Putin als auch Trump.
      Sicherlich haben wir im Moment eine Energiekrise und die Energie ist für uns lebenswichtig. Es ist allerdings nicht so, dass keine Energie (sprich Öl und Gas) verfügbar ist: im Gegenteil, das Zeugs ist im Überfluss vorhanden. Wir haben keinen Mangel, wir haben ein Problem mit dem Preis, der durch die durch Trump hervorgerufene Lage im Iran die Börsen verrückt spielen lässt.
      Derjenige der uns hier glauben lässt russisches Gas oder Öl wäre umsonst, billig oder preiswert, versteht nichts: weder von den Märkten noch von Politik.
      Putin befindet sich seit Jahren mit unserer Lebensweise, sprich Demokratie oder Wirtschaft, im Krieg. Er ist nicht nur ein politischer Feind, sondern auch ein militärischer. Trump ist für die EU ein wirtschaftlicher Feind, daran lassen weder seine Worte noch sein Handeln einen Zweifel.
      Wer jedoch gegen die Nato und gegen die EU ist, wie es hier scheinbar nicht nur die Putintrolle sondern auch Bewohner der EU Länder ganz offen äussern, der ist wie die beiden ein Feind unseres Zusammenlebens und ist sich der Vorteile die diese Institutionen uns seit Jahrzehnten bringen nicht bewusst. Sei es aus Dummheit, Opportunismus, Frustation oder einfach um sich selbst wichtig zu machen.

        • Was soll so eine dumme Bemerkung? Natürlich zahlen wir dafür. Das ist so für die eigenen Entscheidungen, in der Familie, für die im Verein, in der Gemeinde, in der Provinz, in Belgien und eben auch in Europa. Wir zahlen immer.
          Und zu behaupten nur Politiker und Beamte würden von der EU profitieren zeugt von sehr wenig Begriff.


          • Und zu behaupten nur Politiker und Beamte würden von der EU profitieren zeugt von sehr wenig Begriff.
            ….
            ////
            Im Gegenteil, das scheinen Sie nicht zu verstehen bzw. gehören womöglich zu den Profiteuren. Da gilt der Spruch „man darf die Frösche nicht fragen wenn man einen Sumpf austrocknen will“.
            Natürlich zahlen alle für die öffentlichen Ausgaben aber das verhält sich so wie der Darm. Mit unserer Nahrung versorgen wir auch den Stoffwechsel des Darms, aber beim gesunden Organismus ist dessen Wirkungsgrad positiv, der Körper bekommt mehr als der Darm verbraucht. Aber was passiert wenn sich ein Bandwurm festsetzt? Was glauben Sie?

            • Sie reden sich vielleicht einen Unsinn zusammen.
              Soviel ich begriffen habe sind Sie genauso wie ich ein ehemaliger Angestellter der Privatwirtschaft, haben in einem Betrieb gearbeitet und wohnen im Grenzgebiet. Wenn ich Ihnen dann noch die Vorteile der EU aufzählen muss, dann haben Sie wirklich nicht begriffen was die letzten Jahrzehnte um Sie herum geschah.
              Und was Ihren Darm angeht, versorgen Sie den gut, denn ohne Darm können Sie Ihren ganzen Körper vergessen und wenn Sie die gesamte EU Beamtenschaft abschaffen wollen, dann viel Glück. Aber werden Sie sich bewusst dass ohne Beamten weder eine Gemeinde, ein Staat, noch eine EU funktionieren kann.
              Und das es Probleme, Fehlverhalten oder Verschwendung gibt? Keine Frage, aber werfen Sie Ihr Auto in den Schrott bloss weil es Feinstaub und CO2 ausstösst? Nein, denn ohne Auto stehen Sie wahrscheinlich so wie viele dumm da.
              Trotz allem ist das Auto nötig und gut.
              Und genauso ist es mit EU und Nato.

            • Ich habe immer nur in der Privatwirtschaft gearbeitet und als solcher und als Grenzbewohner weiß ich die Errungenschaften der EWG, EG oder inzwischen EU sehr gut zu schätzen.
              Will das heißen das alles eitel Sonnenschein ist? Ganz sicher nicht, aber die Vorteile überwiegen bei weitem die Unregelmäßigkeiten, den Unsinn, die Fehler und die Nachteile dieser Institution.
              Sie fahren doch auch noch Auto trotz Feinstaub und CO2, oder? Und Sie kommen mit Ihrem Auto dahin wo Sie ohne nicht hinkommen würden, oder zumindest nicht so schnell und nicht so komfortabel.
              Ebenso verhält es sich mit der EU.

              • Ich habe immer nur in der Privatwirtschaft gearbeitet und als solcher und als Grenzbewohner weiß ich die Errungenschaften der EWG, EG oder inzwischen EU sehr gut zu schätzen.
                /////
                Die da wären? Dass man in Aachen einen Fernseher kaufen kann ohne ihn verzollen zu müssen? Das ist Kleinkram, unwichtig, und was die Zumutungen der EU Politik sind haben Sie nie verstanden. Kommt sich auch immer darauf an als was man arbeitet. Prokurist oder Gabelstapelfahrer…. Leute wie Sie haben bis heute nicht verstanden was der „green deal“ der EU für katastrophale Folgen, auch für die Arbeitsplätze hier im Grenzland, hat und noch haben wird. In einfacher Sprache: Die Industrie geht kaputt!! Jetzt verstanden?

                • Wenn für Sie EU nur bedeuted bis Aachen zu fahren haben Sie wohl nur mit dem Besen im Betrieb herumgestanden. Sie tun mir leid, da Sie wohl von freiem Waren-und Zahlungsverkehr, von Transport und Industrienormen und Waren- und Handelsrecht und Verbraucherschutz keinerlei Ahnung haben.

                  • Dann sind wir uns ja einig. Das was Sie beschreiben ist die EWG = Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Damit habe ich kein Problem. Die Selbstzerstörung beginnt ab dem Moment wo man das „Klima retten“ will und dabei unsere industrielle Wertschöpfungskette zerstört. Dazu noch die Sozialkassen für die ganze Welt öffnet und die Kontrolle darüber verliert wer, wann und wofür hier einwandert. Dann sind wir bei einer Brüsseler Idiokratie angekommen die ich nie akzeptieren werde.

                    • Stimmt soweit, nur darf man nicht das Kind mit dem Bad ausschütten.
                      Sowohl die EU als auch die Nato sind sehr gute und wichtige Institutionen die unseren Wohlstand sichern.
                      Die Politik spiegelt beizeiten eine Gesellschaft wieder die alles ohne eigenen Einsatz erreichen will und gleich den Rettungshubschrauber ruft wenn sie sich an einer Brennnessel gespickt hat.

          • DR ALBERN

            @ Politik, besuchen SIE doch einmal die Therme in Aachen, und sprechen mit den Ukrainern, die auch der deutschen Sprache mächtig sind!!! SIE werden erstaunt sein über die Antworten, wie die über ihre Landsleute denken, die im Krieg sind!!!

            • Ich spreche regelmäßig mit Ukrainern, sowohl mit solchen die glauben alles ohne eigenen Einsatz zu erhalten als mit solchen die ihre Knochen und ihre Gesundheit und Leben dafür einsetzen einmal frei und in Frieden leben zu können.
              Ich bewundere den Mut dieser Menschen, verachte die feigen Profiteure, hier wie dort, und hoffe dass die mutigen Ukrainer ihren Agressor aus dem Land werfen können.

      • @Politik
        „Derjenige der uns hier glauben lässt russisches Gas oder Öl wäre umsonst, billig oder preiswert, versteht nichts: weder von den Märkten noch von Politik.“

        Wer nichts versteht, da er nichts weiß, nennt sich „@Politik“.
        Russland lieferte 50 Jahre lang Gas und Öl billig oder preiswert und liefert hoffentlich bald wieder.

          • Der Übergabepreis des Russischen Erdgas an das deutsche Gasnetz betrug 0,03€/kWh! Sensationell günstig, alles kaputt gemacht durch eine klima- und moralbesoffene Politik der EU Granden unter tatkräftiger Hilfe der USA (aller Präsidenten!) die ihr LNG verkaufen wollen. Aber Orban ist der Böse… Sie müssen sich noch von so einigen ihrer Lebenslügen verabschieden.

              • Können Sie Ihre eigene Graphik nicht lesen? Natürlich verkaufte Russland zu Marktpreisen und die lagen um die von mir genannten 0,03€/kWh = 30 €/MWh. Europa hat dummerweise die eigene Versorgung gekappt…. 🤦‍♂️

                • Wenn Russland zu Marktpreisen verkauft, ist die Mär vom billigem russischen Gas ja bewiesen. Marktpreis ist je nachdem billig oder teuer, wie man es nimmt, aber nicht billiger als wo anders.
                  Und gekappt? Gekappt wurde hautpsächlich die deutsche Gasversorgung aus Russland, worauf die Deutschen auf den Märkten einkaufen mussten und die Preise stiegen. Deutschland hatte sich ganz auf Russland verlassen, was ihnen dann teuer zu stehen kam.


                  • Gekappt wurde hautpsächlich die deutsche Gasversorgung aus Russland, worauf die Deutschen auf den Märkten einkaufen mussten und die Preise stiegen. Deutschland hatte sich ganz auf Russland verlassen, was ihnen dann teuer zu stehen kam.
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                    Richtig, und was verstehen Sie daran nicht dass wenn man seinen Metzger „sanktioniert“ und sich dann wundert dass das Schnitzel doppelt so teuer wird? Wo und was arbeiten Sie auch noch?

                    • Wenn der Metzger mir kein Schnitzel mehr liefert und glaubt mich erpressen zu können dann suche ich mir einen anderen Metzger bei dem das Fleisch weder teurer noch schlechter ist.
                      Sie haben keinerlei Ahnung von freier Marktwirtschaft und der Kraft und dem Einfluss desjenigen der das Geld auf den Tisch legt und die Wahl hat wo er das macht.
                      Wo kehren Sie nochmal?

              • Ich hänge auch noch gerne einen Artikel aus „Der Zeit“ an. Alles Lüge?
                „Es gibt Deutsche, die glauben an den Weihnachtsmann. Und es gibt Deutsche, die glauben an billiges Gas aus Russland. Die erste Gruppe gehört im Vergleich zu den Realisten. Zur zweiten Gruppe gehört der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der soeben wieder mal gefordert hat, nach einem Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine rasch wieder russisches Gas und Öl nach Deutschland zu importieren. Kretschmer zählt zu den Menschen, die behaupten, dass Deutschland russisches Gas wieder braucht, weil es angeblich billig gewesen ist. Und dass die Probleme der deutschen Industrie darin begründet lägen, dass Russland Deutschland nicht mehr sein billiges Gas liefere.

                Das ist eine Legende, mehr noch, es ist eine Propagandalüge. Sie wird herumgereicht vom Kreml, von den russischen Auslandsmedien, natürlich von Sahra Wagenknecht und der AfD, von deutschen Wirtschaftsvertretern und leider auch von Politikern der Mitte wie Kretschmer. Und da so viele vom „billigen Gas“ plaudern und das auch sogar in manchen Zeitungen steht, wirkt es irgendwie richtig. Ist aber grundfalsch. Warum? “
                usw.
                https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-11/energie-russland-importe-gas-michael-kretschmer

  11. https://eike-klima-energie.eu/2026/04/01/china-verarbeitet-gewaltige-380-millionen-tonnen-kohle-zu-gas-benzin-kunststoffen-und-duengemitteln/
    …..
    China hat still und leise eine riesige Kohleverflüssigungsindustrie aufgebaut, um seine strategische Verwundbarkeit gegenüber einem Ölpreisschock oder einem Kriegsembargo zu verringern – und das Ausmaß ist erstaunlich. Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln, aber die IEA schätzt, dass China jährlich 380 Millionen Tonnen Kohle in Brennstoffe, Ammoniak und Düngemittel umwandelt.

    Um das in Relation zu setzen: Australien ist mittlerweile der zweitgrößte Kohleexporteur der Welt, und China verarbeitet durch die Umwandlung von Kohle in Flüssigkohle und Chemikalien mehr Kohle, als wir exportieren. Das ist auch mehr, als die USA verbrauchen.

    Chinas Kohleverarbeitung beträgt 4.800 Millionen Tonnen pro Jahr. Etwa 8 % davon werden zu anderen Produkten verarbeitet, wie Benzin, Gas, Plastikwasserflaschen, synthetischer Kleidung und Düngemittel für Nahrungspflanzen.
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    Und was macht „unsere“ EU? Ach ja, sie „rettet das Klima“….
    https://www.grenzecho.net/138544/artikel/2026-03-31/45-staaten-planen-abkehr-von-fossilen-energien-belgien-dabei
    🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

  12. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Leider hatte sich das Original Europa durch die Aufnahme der osteuropäischen Länder total verrechnet. Die gewollte Globalisierung, mit der Zustimmung einiger Europäischen Interessenten, die nur an sich und nicht an die Zukunft gedacht haben, führten uns dann endgültig in die Sackgasse.
    Den Rückwärtsgang, kann man leider auch nicht mehr einlegen, weil wir uns eben durch die Globalisierung und der osteuropäischen Erweiterung so stark abhängig gemacht haben, dass es uns an allem fehlen würde, was vorher durch den Leyen an dem Rest der Welt verkauft wurde.
    Man könnte sich manchmal die Frage stellen, ob es sich im EU-Parlament bei den Beschäftigten, tatsächlich um Menschen handelt, oder um eine Generation von humanoide Roboter, die noch geheim ist ;-)

  13. Alfons van Compernolle

    Nicht nur in Brùssel wùrde es Freudenbekundungen geben, allerdings wùrde es auch feuchte Augen der Trauer und Verwùnschungen aus den USA von Herrn Trump geben und Herr Putin bedarf eines ABO bei
    Bayersdorf fùr massenhaft Tempotaschentmùcher! Auf gehts, wàhlt diesen und ein paar andere Herren
    ab !

  14. Heute auf Radio 1 ein Interview eines holländischen Korrespondenten in Ungarn gehört. Zwischen den beiden Hauptkandidaten soll nicht so viel Unterschied bestehen. Sie sind beide sehr rechts und in vielen Fragen gleich gesinnt. Es soll den Ungarn nur um die Korruption gehen.

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