AKTUALISIERT – Die Flandern-Rundfahrt hat alle Erwartungen erfüllt. Am Ende war es Tadej Pogacar, der bewiesen hat, dass er „der neue Kannibale“ ist. Mathieu van der Poel wird Zweiter, während Remco Evenepoel bei seiner ersten „Ronde“ Dritter wird. Wout van Aert wird Vierter.
Es war ein atemberaubendes Rennen mit Zehntausenden von begeisterten Radsportfans am Straßenrand. Pogacar hat erneut bewiesen, dass er eine Klasse für sich ist, indem er sich nach einem sensationellen Kampf seinen dritten Sieg bei der Flandern-Rundfahrt und sein zwölftes Monument sicherte. Die Nummer eins der Welt schüttelte alle seine Konkurrenten nacheinander ab. Und niemand konnte etwas gegen die Überlegenheit des Slowenen ausrichten.
Mit seinem dritten Triumph nach 2023 und 2025 stieg Pogacar in den Kreis der Rekord-Sieger auf – zu dem van der Poel und sechs weitere Fahrer bereits gehörten.

05.04.2026, Belgien, Oudenaarde: Tadej Pogacar aus Slowenien vom UAE Team Emirates jubelt über seinen Sieg. Foto: Eric Lalmand/Belga/dpa
„Es war ein verrücktes Rennen. Es war sehr früh schon sehr hart“, sagte Pogacar und bedankte sich bei van der Poel für die Zusammenarbeit: „Ich wollte unbedingt vermeiden, dass Remco zurückkommt.“ Für Pogacar war es der dritte Sieg im dritten Rennen in diesem Jahr.
Pogacar wiederholte das Schauspiel seiner ersten beiden Siege an Flanderns inoffiziellem Nationalfeiertag. Bei der letzten Querung des 2,2 Kilometer langen Oude Kwaremont distanzierte er in van der Poel seinen letzten verbliebenen Verfolger. Gut 18 Kilometer vor dem Ziel war das Rennen entschieden, am Ende lagen 34 Sekunden zwischen den beiden großen Rivalen. Nach 278,2 Kilometern belegte Belgiens Olympiasieger Remco Evenepoel bei seiner Flandern-Premiere Platz drei.
– Katz-und-Maus-Spiel: Nach der zweiten Querung des Paterbergs waren Pogacar und van der Poel bereits gut 50 Kilometer vor dem Ziel unter sich. Von hinten versuchte Evenepoel alles, um zu dem Duo aufzuschließen. Am Fuße des bis zu 22 Prozent steilen Koppenberg war der Olympiasieger bis auf vier Sekunden herangefahren, ehe die beiden Favoriten am Anstieg den Vorsprung erneut vergrößerten.

05.04.2026, Belgien, Oudenaarde: Der Slowene Tadej Pogacar (vorne) vom UAE Team Emirates und der Niederländer Mathieu van der Poel von Alpecin-Premier Tech in Aktion. Foto: David Pintens/Belga/dpa
Es entstand eine Art Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Evenepoel immer mal wieder an der Beute schnupperte – sie aber nie erreichte. Schließlich verließen den 26-Jährigen auf den letzten 20 Kilometern die Kräfte und die Lücke ging immer weiter auf. Letztlich erreichte der Red-Bull-Star als Dritter das Ziel und dürfte den Ausflug auf das ruppige Pflaster durchaus als Erfolg verbuchen. „Es ist ein großer Kampf“, sagte Teamchef Ralph Denk, der sich auf den Paterberg, den letzten Anstieg, gestellt hatte.
– Die Bahn stoppt das Feld: An der Startlinie im bisweilen stürmischen Antwerpen standen die vermeintlichen Protagonisten des Tages noch ruhig nebeneinander. Pogacar hielt einen Plausch mit Wout van Aert. Mads Pedersen und Evenepoel tauschten sich ebenfalls, während van der Poel sich sein langes Trikot zurechtzupfte. Nach etwa 30 Kilometern hatte sich die Gruppe des Tages gefunden, Pogacars Team UAE kontrollierte von da an das Rennen.
Erstmals die Nase vorn hatte der zweimalige Weltmeister dann ganz ohne Absicht. Nach rund 70 Kilometern trennte eine Bahnschranke das Peloton, Pogacar und einige Teamkollegen schafften es noch über die Schienen. Entsprechend den Regeln verlangsamte die Rennleitung das Tempo, so dass der Rest des Feldes schnell wieder aufschließen konnte.
Die Flandern-Rundfahrt ist eines von fünf Monumenten im Profi-Radsport mit Mailand-Sanremo, Paris-Roubaix, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt. (dpa/cre)
Bin echt gespannt!
AKTUALISIERT – „Flandern-Rundfahrt“: Pogacar gewinnt packendes Radrennen vor van der Poel, Evenepoel und van Aert https://ostbelgiendirekt.be/pogacar-vs-van-der-poel-ronde-438136
Wie immer , Pogacar gewinnt
Und die Raerener ? Ich frage für einen Freund
Waren beide nicht dabei.
Was soll immer diese ganze Lobhudelei über unserm Remco Evenepol .
Wenn er nicht ganz schnell Regime einhält und 10 Pfund abspecken will , ja dann bleibt die einfache Frage , ob er die diesjährige Tour de France überhaupt in Angriff nehmen soll.
Es war gestern einfach nicht zu übersehen , wie er mit letzter Kraft sich nur an die Hinterräder von Vander Poel und Pogacar kleben konnte .
Dann kam doch die ganz große Demütigung für unsern Remco , trotz ständig an den Hinterräder zu kleben , konnte er diesen beiden auf den letzten 40 Kilometern einfach nicht mehr folgen und mußte sich bis zum Ziel abquälen .
Man soll auch noch in Erwägung stellen , das Remco bei seinen Olympischen Titeln ohne Konkurrenz war , weil dort nicht die Creme de la Creme am Start war .
Er hat ganz ohne Zweifel das ganz große Talent , um große Siege heraus zu fahren , aber dafür muss er seine körperliche Verfassung ganz ohne Zweifel ändern .
Evenepoel wiegt 63 Kg bei 171cm Größe.
Er hat 7% Fettanteil, macht ca 4,4 Kg Fett auf den ganzen Körper verteilt.
Wie soll er 10 Pfund abnehmen ohne Muskeln zu verlieren?
Auf so einen despektierlichen Kommentar wie den von @Felicien muss man gar nicht reagieren.
@zu dick , und Vingegaard 1 ,78 groß und 58 kg
Wenn Evenepol mit der gestrigen Form die Tour de France in Angriff nehmen soll , dann guten Abend lieber Remco .
Die Alpen und Pyrenäen lassen grüßen!!!!
Vingegaard ist ein purer Kletterer, er wird nie ein Monument des Radsports gewinnen oder Weltmeister werden.
Pogacar nervt
Puh Leute , ihr wollt immer unsere Sportler in den Himmel loben. Aber wenn es nicht so läuft wie ihr es gerne haben würdet, dann !. Warum nicht einfach zufrieden mit den Leistungen sein. Die meisten haben keine Ahnung davon was so ein Sportler leistet. Seit einfach zufrieden, dass wir so gute Sportler haben, die in der Weltspitze dabei sind.
Es gab da mal ein US Amerikaner, der war auch unbesiegbar? Was ist aus Ihm geworden?
Naja , einjeder konnte Evenepol gestern bei der flandernrundfahrt beobachten , das er sich mit Hüftgold herumquält .
Hat in der letzten Zeit zugenommen , ohne Zweifel.
Heute war im “ Le sport“ zu lesen , das Evenepol am kommenden Sonntag bei Paris -Roubaix nicht mitfahren würde , wegen Schonung für Lüttich – Bastogne – Lüttich am 25 April .
Kein Wunder nach seiner qualfahrt gestern in Flandern , dort wo er total ausmalocht worden war .
Wenn er sich nicht auf seine Hintersprünge mit aller Gewalt setzt und an seiner Form eisenhart arbeitet , um wieder wie ein durchtrainierter Sportler auf Angriff zu fahren , ja dann war ’s für unsern Remco .
Wie sieht es denn mit eurer Fitness aus ?.
Keine Bange @ peterle , mache täglich im seniorenalter 4 Stunden wander , Lauf und Radsport .
Und , meinste das ist heutzutage etwas besonderes. Wenn du dich so fit halten musst !. Mir ist die Zeit dafür zu schade, bin auch so fit.
Ja @ Peter , Deinem Geschreibsel nach , kannst Du nur fit sein von 12 Uhr bis Mittags.
Es ist verständlich dass einige Thekensportler hier über ihr eigenes Versagen frustriert sind, aber geht es Ihnen wirklich besser wenn sie nur Negatives über belgische Sportler bringen?
Radsport ist eines der härtesten Sportarten ever und wir haben in Belgien ( noch ) das Glück einen Ausnahmeradsportler zu haben, das wird nicht immer so sein. Deutschland freut sich, zu Recht, über Lipowitz, der Remco in Rundfahrten regelmässig schlägt.
Aber Lipowitz wird nie die Tour de France gewinnen, es wird immer jemand sein der vor ihm ist, Pogacar, Vingegaard und jetzt Seixas.
Evenepoel hat schon ein ganz anderes Palmares und selbst wenn er jetzt aufhören würde wird Lipowitz in seiner ganzen Laufbahn nicht so viele Erfolge einfahren wie Remco.
Wenn Remco sein Hüftgold nicht baldmöglichst abtrainiert , so wird er üblich der Lutscher an den Hinterrädern bleiben .
Seine Glanzleistungen waren nur möglich , weil er bei seinen Titeln absolut ausser Konkurrenz unterwegs war .
lol
Hallo Claudia! aus deinen paar Zeilen spricht der pure Neid!? Du weiss nicht mal wo der Nippel zum pumpen ist?
Kannst Du überhaupt noch mit Deinem Nippel pumpen?????
HINWEIS – „Hölle des Nordens“: Paris-Roubaix ist der härteste aller Radklassiker mit rund 50 km Kopfsteinpflaster https://ostbelgiendirekt.be/durch-die-hoelle-des-nordens-438348