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JETZT ABSTIMMEN: Obligatorischer „Bürgerparcours“ für alle 18- bis 35-Jährigen? [Online-Umfrage]

Foto: Shutterstock

Bei der ersten wöchentlichen Online-Umfrage von „Ostbelgien Direkt“ geht es um den Vorschlag des Präsidenten der CdH, Benoît Lutgen, nach dessen Meinung in Belgien alle 18- bis 35-Jährigen zu einem 100-tägigen „Bürgerparcours“ verpflichtet werden sollen.

Die jungen Menschen sollen sich in einer anerkannten sozialen Vereinigung (Jugendgruppe, kulturelle Vereinigung, Hilfsdienst, Gesundheitsdienst, Sportverein usw.) 100 Tage nützlich machen. Die 100 Tage können innerhalb von drei Jahren entweder am Stück oder in Etappen geleistet werden. Die Tätigkeit kann auch in Vereinigungen im Ausland ausgeübt werden.

„Ziel ist es, Jugendlichen so früh wie möglich die Werte zu vermitteln, welche die Grundlage unserer Gesellschaft bilden: Toleranz, Kampf gegen Extremismus, sich anderen zu öffnen, Respektierung der Unterschiede“, begründete Lutgen seinen Vorschlag.

Was halten Sie von diesem Vorschlag? Stimmen Sie ab. Sie haben eine von 6 verschiedene Antwortmöglichkeiten:

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Zum Thema siehe auch:

CdH-Chef Lutgen will für alle Bürger zwischen 18 und 35 Jahren obligatorischen „Bürgerparcours“

 

11 Antworten auf “JETZT ABSTIMMEN: Obligatorischer „Bürgerparcours“ für alle 18- bis 35-Jährigen? [Online-Umfrage]”

  1. Zweifler

    „Die jungen Menschen sollen sich in einer anerkannten sozialen Vereinigung (Jugendgruppe, kulturelle Vereinigung, Hilfsdienst, Gesundheitsdienst, Sportverein usw.) 100 Tage nützlich machen.“

    Wäre genau das Richtige für Asylbewerber. Ein weiteres zu den o.e.erwähnten Beispielen wäre der Dienst in katholischen Einrichtungen, wie etwa Krankenhäuser usw..(Ironie aus)
    Der Lutgen hat scheinbar an jedem der heißen Sommertage einen Sonnenstich erlitten Das hat scheinbar seinen geistigen Zustand merklich verschlechtert

  2. Ich finde unsere Politik sollte mal selber in verschiedene Jugendorganisationen (Jugendtreffs,Jugendgruppe, kulturelle Vereinigung, Hilfsdienst, Gesundheitsdienst, Sportverein usw) gehen und ehrenamtliche Tätigkeiten ausführen oder sich mal mit jugendliche Ehrenamtliche befassen.

    Ich finde es eine Schande, dass man jungen Leuten ein Ehrenamt aufzwingen wollen.

  3. Dipl.-Ing. Joachim Wahl

    Aha, man will „so früh, wie möglich, Jugendlichen Grundlagen unserer Gesellschaft beibringen“. Und deshalb richtet sich der Appell auch an alle 18- 32-jährigen. Eine Farce.

  4. Was ist an dieser Idee so falsch ?

    Unsere heutige Gesellschaft, also auch alles was mit Erziehung und Ausbildung zu tun hat, ist immer mehr auf Leistung ausgerichtet. Da bleibt die Menschlichkeit, das Mitgefühl für andere oft auf der Strecke. Viele Kinder und Jugendliche werden damit groß, dass sie fleißig und ehrgeizig sein müssen um etwas in ihrem Leben zu erreichen. Dies ist auch nicht grundsätzlich verkehrt. Leider bleibt bei der ganzen Aufmerksamkeit für eine gute Ausbildung, einen guten Job, Erfolg….. das Verständnis für andere, denen es vielleicht nicht so gut geht, die nicht die gleichen Möglichkeiten und Voraussetzung haben, immer häufiger auf der Strecke.

    Damit hier nicht gleich wieder die „Gutmenschenkeule“ geschwungen wird :
    Ich bin weder für ein „Betüdeln“ noch dafür, dass immer mehr „Faulpelze“ sich auf unserem Sozialsystem ausruhen und das Ganze zum Einstürzen bringen. Mitgefühl hat auch damit zu tun, Dinge, die falsch laufen zu erkennen, richtige Grenzen zu ziehen….

    Für eine bessere Gesellschaft brauchen wir aber mehr Mitgefühl (nicht zu verwechseln mit Mitleid). Mitgefühl für andere, aber auch für sich selbst. Nicht umsonst erleiden immer mehr Menschen einen Burnout.

    Ein solcher Bürgerparcours sollte nicht als „Strafe“ sondern als Chance gesehen werden. Es könnte die Möglichkeit sein, den eigenen Horizont zu erweitern….

    Über die Dauer und die Form kann natürlich diskutiert werden….

    • Nur die Ruhe

      Finde Ihre Sicht der Dinge nicht schlecht, ja würde sogar sagen gut. Nur könnte dieser Bürgerparcours von der Politik nicht dafür missbraucht werden, billige Arbeitskräfte dort einzusetzen, wo meines Erachtens nach Arbeitslose genau so gut aufgehoben wären. Natürlich müssten die Regelungen in dem Bereich der Arbeitslosengesetzgebung dementsprechend abgeändert werden. Weiter sehe ich auch die mögliche Gefahr, dass Arbeitgeber, die nun mehrere billige „Freiwillige“ beschäftigen würden, Arbeitnehmer entlassen könnten die sehr viel mehr kosten.

  5. ohje ohje

    Lutgen und seine cdHasch gehören einfach nur abgeschafft.
    Schade um die alte PSC/CVP. Heute, nach Jahren Milquet, Ludgen und Konsorten, steht diese Partei vor nem Trümmerhaufen und in der Wallonie bei 12% der Wählergunst (in Brüssel sogar weniger als 10%).

    Bei solch bescheuerten und vor allem unumsetzbaren Vorschlägen versteht man warum.

    Abwählen und Auflösen !!!

    • Politikus

      Dabei wollten sie sich durch ihre Namensänderung und Verbannung des Wortes „chrétienne“ aus dem Parteinamen, sich einer anderen Wählerschaft, vor allem den Muslimen, zuwenden. Ist aber gründlich in die Hose gegangen

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