Allgemein

Öffentliche Führung: Spannende Einblicke in die Technik und Bedeutung der Eupener Wesertalsperre

11.03.2022, Belgien, Eupen: Der Staudamm der Eupener Wesertalsperre. Foto: Shutterstock

Die Wesertalsperre ist zusammen mit den Kirchtürmen von St. Nikolaus das Wahrzeichen der Stadt Eupen. Jedes Kind in Eupen kennt sie. Was sich aber im Inneren der Staumauer tut und wie die Wasseraufbereitungsanlage der Wesertalsperre funktioniert, das wissen viele Eupener nicht.

Wer mehr erfahren will über die Eupener Wesertalsperre, kann sich bei einer Führung durch die Staumauer und die Wasseraufbereitungsanlage der Eupener Wesertalsperre kundig machen, zu der Rat für Stadtmarketing (RSM) und Tourist Info Eupen am Donnerstag, dem 28. August 2025, einladen.

Die Tour beginnt auf der Mauerkrone bei den Schleusentoren der Wesertalsperre, wo Sie einen beeindruckenden Blick auf die Schleusen genießen. Von dort führt der Weg tief ins Innere der Mauer.

Blick auf die andere Seite der Staumauer. Foto: Tourist Info Eupen

Über mehrere hundert Stufen geht es hinab in ein faszinierendes Bauwerk. Beim Einstieg in den Tunnel sinkt die sommerliche Außentemperatur und die Luftfeuchtigkeit steigt spürbar. Entsprechende Kleidung wird daher empfohlen.

Die Staumauer hält eine gewaltige Wassermenge von 20 Millionen Kubikmetern zurück. Im Anschluss an die Erkundung geht es weiter zur nahegelegenen Wasseraufbereitungsanlage.

Hier wird das Wasser in mehreren Schritten gereinigt, bevor es in die Haushalte gelangt. Seit 2007 ergänzt eine moderne Nanofiltration die klassische Sandfilterung. Täglich werden hier 50.000 bis 70.000 Kubikmeter Wasser aufbereitet, die vor allem das Eupener und Herver Land sowie Teile der Region Lüttich versorgen – und das ganz ohne den Einsatz von Pumpen.

„Diese Tour gibt nicht nur spannende Einblicke in die Technik und Bedeutung der Wesertalsperre, sondern erinnert daran, wie wertvoll und schützenswert unser Wasser ist. Für alle, die sich für Ingenieurskunst, Natur und Nachhaltigkeit interessieren, ist diese Führung ein absolutes Muss“, heißt es in einer Pressemitteilung von RSM und Tourist Info.

Wichtige Informationen zur Führung

Dauer: ca. 2 Stunden

Treffpunkt: Nach Absprache an den Schleusentoren der Wesertalsperre.

Anmeldung: Ist erforderlich bei Tourist Info Eupen bzw. Rat für Stadtmarketing Tel. 087/55 34 50 oder per E-Mail an info@rsm-eupen.be (mit Namen der Teilnehmer sowie Nationalregisternummern)

Hinweise:

• Teilnahme auf eigene Gefahr – keine Haftung durch die Organisatoren.
• Fotografieren im Inneren der Staumauer ist nicht gestattet.
• Hunde sind nicht erlaubt.

Teilnahmegebühr:

Preis pro Person: 10,00 Euro

Kinder bis 12 Jahre: 8,00 Euro

Zahlungsmöglichkeiten: Barzahlung oder per Kartenzahlung im Büro oder durch Überweisung auf das Konto BE 25 7312 0050 0082.

NB. Da die Gruppengröße begrenzt ist, werden nur angemeldete Personen mit Überweisung der Teilnahmegebühr berücksichtigt.

12 Antworten auf “Öffentliche Führung: Spannende Einblicke in die Technik und Bedeutung der Eupener Wesertalsperre”

  1. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Die Tec sollte auch die Talsperre anfahren. Dann würden wohl viele ihr Auto nicht nutzen, weil man sich auf der Zufahrtsstraße das Auto kaputt rammelt. Platz zum Wenden hat man ja genug auf dem oberen Parkplatz. Wenn das einem Fahrschüler mit Sattelauflieger gelingt, sollte der Busfahrer bestimmt kein Problem damit haben. Aber wahrscheinlich möchte auch die Tec, den Bus nicht ständig in der Werkstatt haben, wegen einer solchen rammelstrecke.
    Die haben bestimmt schon genug Unkosten durch den Laschetterweg.
    Für Leute die aus Kostengründen schon gar kein Auto mehr haben , wäre die Fahrt zur Talsperre mit dem Bus aber nicht schlecht gewesen.

    • Gehlen Karl

      Man kann ja mal langsamer fahren oder vorher parken und den Rest wandern, aber nur mit jammern kommt man nicht an. Aber die, die nicht den Mut haben zu sagen wer sie sind, klagen ja immer

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        Vom langsamer fahren werden die Löcher nicht kleiner und die Felge taucht dann besser in das Loch, wobei je nach Beschaffenheit des Belags und einer höheren Geschwindigkeit das Rad keine Zeit zum Eintauchen hat.
        Es sind aber auch immer die gleichen, die von Infrastruktur nichts verstehen, die Kosten für Reparaturen am Fahrzeug ignorieren, um die Stümper zu schützen, die dafür Sorge zu tragen haben, dass der Name Straße, auch gerechtfertigt ist.
        Ach ja, Kasse wieder leer. Man glaubt ja die Investition in Panzer wäre sinnvoller.
        Und #/Gehlen Karl , finde ich auch ein prima Nickname 😁👍

        #Peter Müller./ Kutsche ist okay . Nehmen Sie zur Sicherheit eine Reserverad mit und Verbandsmaterial für die 100 Pferdchen, die sie vor der Kutsche spannen.
        Hufeisen nicht vergessen.😉

    • Blaues Hufeisen

      Sehe ich genauso: Warum gibt es keinen Bus der die Talsperre anfährt?
      Da sollte die Tec sich wirklich mal was einfallen lassen.
      Nur am Wochenende wie der Monschau Bus würde reichen

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern