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Tief Goretti/Elli bewegt sich mit Wucht auf Belgien zu und bringt Regen, Schnee, Windböen und Glatteis

07.01.2026, Belgien, Brüssel: Ein Mann geht über eine Straße, während Kinder nach frischem Schneefall in Brüssel einen Schneemann bauen. Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa

AKTUALISIERT – Der Sturm Goretti (in Deutschland Elli genannt) kommt über Frankreich nach Belgien und bringt Regen oder Schnee und Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h, was zu gefährlichen Wetterbedingungen führen kann.

Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) sah sich dazu veranlasst, für das Land eine gelbe Warnung wegen Wind, Regen und Glatteis auszugeben.

Die gelbe Warnstufe gilt am Freitag zwischen 4 und 19 Uhr im gesamten Land mit Ausnahme der Provinzen Antwerpen und Limburg. Die stärksten Böen werden am Vormittag erwartet, und am Meer werden sie bis zum späten Nachmittag anhalten. Außerdem erreichen aus Frankreich aktive Niederschläge das Land und beeinflussen unser Wetter bis Samstagabend. Innerhalb von 24 Stunden können mehr als 25 l/m² fallen. In mehreren Regionen sind 30 bis 40 l/m² möglich, lokal sogar etwas mehr.

06.01.2026, Belgien, Antwerpen: Ein Mann läuft im Schnee. In Belgien schneit es seit mehreren Tagen. Foto: Dirk Waem/Belga/dpa

Es ist auch zu berücksichtigen, dass die derzeitige Schneedecke schnell schmelzen und sich die Niederschlagsmengen dadurch weiter erhöhen können. Südlich von Sambre und Maas wird ein Teil der Niederschläge in Schneeregen und später auch in Schnee übergehen. Auch in Flandern können die Niederschläge ab Freitagnachmittag oder -abend winterlichen Charakter annehmen.

Die Nummer 1722 ist aktiviert. Diese Nummer ist für Bürger gedacht, die aufgrund von Sturm- oder Überschwemmungsschäden die Feuerwehr rufen müssen. Wenn Leben in Gefahr sind, muss die 112 gewählt werden.

Am Freitagmorgen werden die Straßenverhältnisse in weiten Teilen des Landes weniger glatt sein, aber im Laufe des Freitags wird erneut eine gelbe Warnung für das gesamte Gebiet ausgegeben. Diese wird für einen Großteil des Samstags gültig bleiben. Aufgrund der Vorhersagen für diesen Freitag bleiben in einigen Städten Parks und Friedhöfe geschlossen. So warnt auch die Stadt Eupen am Freitag vor der Gefahr von Astbrüchen. Die Bevölkerung wird gebeten, Parks und Wälder aus Sicherheitsgründen bis einschließlich Sonntag nicht zu betreten.

Am Freitagmorgen wird sich die Niederschlagslage mit dem Eintreffen kälterer Luft in den Höhenlagen verändern. Bei 100 bis 200 m wird es zu Schneeregen kommen, während oberhalb von 300 bis 400 m Schnee fallen wird.

In der Nacht zum Freitag wird es weiter schneien, auch in den Ebenen. Für Samstagmorgen werden folgende Schneehöhen geschätzt: 1 bis 7 cm in den Ebenen nördlich des Sambre-Maas-Beckens, 5 bis 15 cm in den Ardennentälern, 15 bis 30 cm in den Höhenlagen sowie bis zu 30 bis 50 cm auf den Hochebenen der Provinz Lüttich und in Ostbelgien. (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

25 Antworten auf “Tief Goretti/Elli bewegt sich mit Wucht auf Belgien zu und bringt Regen, Schnee, Windböen und Glatteis”

  1. Alle „alten Leute“ erzählen voller Wehmut von den „strengen Wintern“ früher in der Eifel. Wochenlang lag der Schnee höher als die Weidezäune, Frost bis -20°C, so war das früher, jedes Jahr…. Und jetzt? Ein Wochenende mit Wintereinbruch wird zur „Schneekatastrophe“, die es wegen der „Erderwärmung“ eigentlich nicht mehr geben dürfte… 🤔 Früher waren die Eifler noch richtige Männer, heute nur noch Klima-Jammerlappen…. 🤪

  2. Peter Streusalz

    Dax, will ich nicht so krass sagen! Früher waren die Winter noch Winter; mit Schnee von Dezember bis Ende Februar! Aber heute ist so vieles anders als damals! Viel weniger Ministe und Regierungenr, noch sehr viel mal weniger Schulden, aber dagegen viel mehr zufriedene Leute!

  3. Ich erinnere an meine Abhandlung über die Eifler, der 2017 entstand:
    „Der Eifler hat wenig bis gar keinen Humor. Und wenn überhaupt, dann ist er von eher deftiger Natur. Reine Blödelei ist dem Eifler fremd; das liegt vor allem daran, dass der Menschenschlag dieser Region eine ganz andere Vorgeschichte durchlebt hat als der Eupener oder Kelmisser, wobei auch unter den beiden letztgenannten grosse Unterschiede zu verzeichnen sind. Kommen wir zurück zum Eifler: er hat, durch klimatisch bedingte, härtere Lebensumstände gelernt, dass nur Ernsthaftigkeit, Fleiss und Zielstrebigkeit das Überleben sichern. Seit Jahrhunderten haben nur Menschen mit diesen Charakterzügen in der lebensfeindlichen Eifelregion überleben und sich fortpflanzen können. In langen, harten Wintern konnten Familien dank Voraussicht und entsprechenden Vorräten ohne Kontakt zur Aussenwelt monatelang völlig autark leben. Vereinfacht gesagt: ein Blödel in der Eifel, hätte weder einen landwirtschaflichen Betrieb erfolgreich führen, Vorräte sinnvoll anlegen können, noch hätte ein Eifler Mädchen ihn zum Manne gewählt. Schliesslich musste die Nachfolge auf dem Hof sichergestellt sein. Er war also zum Aussterben verurteilt. So gesehen hat die Evolution dem Eifler den Humor ausgetrieben. Deshalb sind auch Leute wie Paasch, Lambertz oder Miesen eher auf Fakten konzentriert und man sucht bei ihnen vergeblich nach Humor.“

    • Einer vom Süden

      Alles klar und treffend geschrieben, romuH! Der Eifeler ist ein arbeitsamer und Charaktervoller Mensch, knottert schon mal gerne, aber dafür auch Heimattreu und sehr verlässlisch!
      Die drei Letztgenannten arten dabei schon etwas aus, indem sie sehr schnell lernten so zu sein, wie (zu) vielen Berufsgenossen im Lande Belgien! Den Leuten was aufbinden und verkaufen worin sie selber ihre Nutzen von hatten! Ich vergass hiervor noch das Wort Hinterlassen! Nämlich die ausbordenden Schuldenberge! Das ist niemals so vom „richtigen“ Eifeler gewollt gewesen, im Gegenteil, der war zu allermeist immer „der gute Familienvater“ in seinem Arbeitsleben! Die hiervor genannten brauchen also nicht sehr stolz zu sein, ob ihrer Leistungen, dass wird auch vom Eifeler Bürger so gesehen! Und dafür wurden sie auch noch sehr gut bezahlt, und dass ist auch nicht gerecht!

  4. Auch Eifeler

    Ich habe diese Zeiten noch mitgemacht und kann hier in der Eifel kein Jammern über das bisschen Schnee feststellen. Man klagt höchstens über die „Wintertouristen“ (auch Eupener) die sich nicht mit dem Wetter zurechtfinden und mit Sommerreifen und „Fahrkünsten“ die Wege blockieren.

  5. Warten wir mal ab.Wat kommt,dat kommt.Panikmache zählt nicht.
    Möchte mich „Nur so“ mal, bei den Städtischen Arbeitern vom Bauhof bedanken,die Tag und Nacht für uns ALLE, die Straßen von Schnee u.Eis befreien.
    D A N K E „Jung‘s“.
    Nein,habe nie im Städtischen Bereich gearbeitet.Soll einfach, eine Anerkennung,für ihre geleistete Arbeit, für die Allgemeinheit sein.

    • @Willi Müller
      Nein,ich habe mich nicht bei dieser Sekte bedankt.Die machen das ja,wie sie schreiben unaufgefordert.
      Da ich kein Feuerwerk abbrenne,bin ich der Meinung:
      Wer böllert,muß sich auch um den entstandenen Müll kümmern.Darf NICHT die Aufgabe der Stadtreinigung sein.
      Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.Die Sekte,macht das aus welchem Grund auch immer,wie schon geschrieben unaufgefordert .
      Aber bei Eis und Schnee,sind wir doch alle sehr glücklich darüber,das die Stadt Arbeiter vom Bauhof mehrer Tage und Nächte bei vollem Einsatz,uns Bürgern das frostige Leben erleichtern.
      Ist einfach „Nur so“ meine Meinung.
      Nochmals,vielen DANK an ALLE Städtischen Arbeiter für ihren Einsatz.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Wenn es heutzutage ein paar Tage schneit, hat der Unterschied zu früher, mit dem menschlichen Verhalten zu tun.
      Früher hatten Betriebe eine Lagerhalle und haben sich nicht darauf verlassen dass der LKW um 6 Uhr an der Rampe steht, mit der Ware, die am gleichen Tag benötigt wird .
      Früher wurde so einige Ware auch nicht aus Asien oder sonstigen Teilen der Welt bestellt, sondern kam oft aus dem eigenen Land oder aus näher liegenden Ländern.
      Früher hatten die Leute Vorräte, heute glauben die meisten immer nur das Nötigste kaufen zu müssen und wenn sie merken dass ihnen ein Liter Milch fehlt, oder andere Sachen die sich eigentlich lange halten, muss man sich natürlich deshalb, bei frostigen Temperaturen und glatten Straßen ins Auto setzen, sich selbst gefährden und die die fahren müssen, durch erhöhtes Verkehrsaufkommen behindern.
      Zum Friseur muss man auch unbedingt, bei gleich welchem Wetter und natürlich ins Fitnessstudio.
      Das dadurch auch die Gefahr besteht, sich das eigene Fahrzeug zu demolieren, ist ja nicht so schlimm, die Versicherung zahlt und verletzt werden durch Unfälle, nur andere .
      Aber die eine Flasche Milch Einkäufer, Fitness, und Friseurbesucher, glauben ganz wichtige Aufgaben zu haben und würden selbst bei 50 cm Schnee nicht darauf verzichten, auf den Straßen dazu beizutragen, Chaos zu verursachen
      Für den Schwerverkehr nehmen durch die Globalisierung die Zulassung kein Ende, dadurch sind die Straßen schon sehr belastet und hinzu kommen die lustigen, die im Glauben sind unbedingt für jeden Kaugummi fahren zu müssen.

    • Hubert F.

      @ Hans
      Böse Zungen behaupten, dass die Ahmadiyya, wie jede andere muslimische Gruppierung, diese Aktion des Aufräumens nicht nur aus reiner Nächstenliebe veranstalten, sondern damit ein Ziel verfolgen: sie wollen sich bei der Bevölkerung einschmeicheln und sich für „später“ in eine gute Position bringen. Letztlich räumen sie ja den Müll der “ Ungläubigen “ weg; da sind Hintergedanken nicht auszuschließen.

  6. Ostbelgien Direkt

    AKTUALISIERT – Die Stadt Eupen warnt am Freitag vor der Gefahr von Astbrüchen. Die Bevölkerung wird gebeten, Parks und Wälder aus Sicherheitsgründen bis einschließlich Sonntag nicht zu betreten.

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