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Politthriller „One Battle After Another“ gewinnt sechs Oscars

15.03.2026, USA, Los Angeles: Sara Murphy (l-r), Carmen Ruiz de Huidobro, Gewinnerin des Preises für den besten Film für "One Battle After Another", und Paul Thomas Anderson, Gewinner des Preises für das Drehbuch, die Regie und den besten Film für "One Battle After Another", posieren im Presseraum der Oscar-Verleihung im Dolby Theatre in Los Angeles. Foto: Jordan Strauss/Invasion/AP/dpa

Der Politthriller „One Battle After Another“ hat mit sechs Auszeichnungen die meisten Oscars gewonnen, darunter den Preis für den besten Film – er übertrumpfte auch den rekordnominierten Favoriten „Blood & Sinners“, der auf vier Oscars kam.

„One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson mit Leonardo DiCaprio erzählt von militanten Aktivisten in den USA, die sich für Migranten einsetzen und vor allem von selbstbewussten schwarzen Frauen angeführt werden.

Regisseur P. T. Anderson („Boogie Nights“, „Magnolia“, „There Will Be Blood“) wurde damit nach etlichen Nominierungen erstmals selbst ausgezeichnet – sowohl als bester Regisseur als auch für das beste adaptierte Drehbuch als auch als Mitproduzent. Mit 13 Nominierungen war der Film als einer der Favoriten ins Rennen gegangen.

16.03.2026, USA, Los Angeles: Michael B. Jordan, Gewinner des Preises für den besten Schauspieler in einer Hauptrolle für „Sinners“. Foto: Doug Peters/PA Wire/dpa

Noch mehr Nominierungen hatte nur das Vampirdrama „Blood & Sinners“ von Regisseur Ryan Coogler – das Südstaatendrama hatte 16 Nominierungen, so viele wie kein anderer Film in der Geschichte.

Der Film holte bei der 98. Oscarverleihung den Preis für das beste Originaldrehbuch, die beste Kamera, die beste Filmmusik und den besten Hauptdarsteller Michael B. Jordan.

Jordan spielt in „Blood & Sinners“ eine Doppelrolle. Er setzte sich unter anderem gegen Leonardo DiCaprio durch (der mit Schnäuzer zur Gala gekommen war) sowie Timothée Chalamet, der für seine Rolle als Tischtennisspieler in „Marty Supreme“ nominiert war.

Die Auszeichnung für die beste Hauptdarstellerin ging an die irische Schauspielerin Jessie Buckley – sie spielt im Drama „Hamnet“ die Frau des Dichters William Shakespeare, die um ihren Sohn trauert. Buckley setzte sich unter anderem gegen Emma Stone und Kate Hudson durch.

Hollywoodstar Sean Penn gewann den Oscar als bester Nebendarsteller für seine Rolle als korrupter Militär-Offizier in „One Battle After Another“, war selbst aber nicht im Saal in Hollywood. Der 65-Jährige gewann damit nach „Mystic River“ und „Milk“ seinen dritten Oscar.

Als beste Nebendarstellerin wurde Amy Madigan (75) für den Horrorfilm «Weapons – Die Stunde des Verschwindens» ausgezeichnet. (dpa)

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