Seit dem 1. Januar 2026 ist die strukturierte elektronische Rechnungsstellung über das Peppol-Netzwerk für fast alle mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen in Belgien gesetzlich verpflichtend. Zwei Monate nach dem Start herrscht bei vielen Selbstständigen und KMU, auch im deutschsprachigen Raum, noch Unsicherheit bei der praktischen Umsetzung.
Der E-Invoicing-Spezialist Billit zeigt auf, wie technologische Automatisierung die administrativen Hürden abbaut und Unternehmen rechtssicher aufstellt.
Automatisierung gegen Zustellungsfehler: Eine der häufigsten Sorgen in der Geschäftswelt ist die korrekte Zustellung digitaler Dokumente. Da große Kunden oft über mehrere Peppol-IDs verfügen, besteht das Risiko, Rechnungen an falsche Unternehmenseinheiten zu senden.

Thomas Philipp Reiter ist bei Billit verantwortlich für die gesamte DACH-Region einschließlich deutschsprachiger Kunden in Belgien und Luxemburg. Foto: Billit
– Hier setzt die Lösung von Billit an: Durch die direkte Integration des offiziellen Peppol-Verzeichnisses gleicht das System die Empfängerdaten automatisch ab. Manuelle Fehler bei der Adressierung werden so nahezu ausgeschlossen.
„Die Umstellung auf Peppol darf nicht zu einem bürokratischen Hindernis werden“, erklärt Thomas Philipp Reiter, Regionaldirektor für die deutschsprachigen Märkte bei Billit und Vorstandsmitglied im Verband e-Rechnung (VeR) in Deutschland. „Unsere Plattform nimmt den Unternehmen die Komplexität ab. Durch die automatisierte Validierung der Peppol-IDs stellen wir sicher, dass jede Rechnung xxohne Umwege im korrekten digitalen Postfach des Empfängers landet.“
– Eindeutige Prozesse statt digitaler Dubletten: Ein verbreiteter Fehler in der Übergangsphase ist der parallele Versand von PDF-Rechnungen per E-Mail „zur Sicherheit“. Dies führt in der Buchhaltung der Empfänger oft zu Verwirrung und erhöht das Risiko von Fehlbuchungen.
Billit optimiert diesen Prozess, indem das System Peppol als den primären, rechtssicheren Übertragungsweg etabliert und so für klare, eindeutige Abläufe sorgt.
– Echtzeit-Kontrolle über den Cashflow: Ein weiterer kritischer Punkt ist die Befürchtung, digitale Rechnungen könnten in den Systemen der Kunden übersehen werden. Billit begegnet diesem Problem mit einem lückenlosen Status-Tracking und automatisierten Benachrichtigungen.
Dazu Thomas Philipp Reiter: „Digitalisierung bedeutet für uns vor allem Transparenz. Mit Billit können Absender in Echtzeit verfolgen, ob eine Rechnung zugestellt wurde. In Kombination mit einem automatisierten Mahnwesen sichern wir so die Liquidität der Unternehmen, ohne dass wertvolle Zeit für die manuelle Nachverfolgung verloren geht. Unsere Expertise im Bereich der internationalen Standards, die wir auch im Verband e-Rechnung mitgestalten, fließt direkt in diese Prozesse ein.“
– Wettbewerbsvorteile durch Effizienz: Während die E-Rechnung oft nur als reine Compliance-Pflicht wahrgenommen wird, betont Billit das Potenzial für die interne Effizienzsteigerung. Durch den Wegfall manueller Dateneingaben und die Minimierung von Rechenfehlern sparen Betriebe Zeit und Ressourcen. Die verpflichtende Umstellung fungiert somit als Hebel für eine umfassende digitale Transformation, von der Beschaffung bis hin zur Archivierung.
– Über Billit: Billit ist ein führender belgischer Anbieter für Cloud-basierte E-Invoicing-Lösungen und ein zertifizierter Peppol-Access-Point. Das Unternehmen unterstützt zehntausende Betriebe bei der Automatisierung ihrer Buchhaltungsprozesse. Mit Thomas Philipp Reiter stellt Billit zudem ein Vorstandsmitglied im deutschen Verband e-Rechnung (VeR), wodurch das Unternehmen aktiv an der Entwicklung europäischer E-Invoicing-Standards beteiligt ist.
Weitere Infos:
Thomas Philipp Reiter
thomas@billit.eu
Billit NV
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