Der KRC Genk hat das erste Duell zwischen dem Tabellenachten der Jupiler Pro League mit dem Tabellenachten der Bundesliga knapp für sich entschieden: Die Limburger besiegten im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League den SC Freiburg mit 1:0. Die Entscheidung fällt im Rückspiel in einer Woche im Breisgau (18.45 Uhr / live auf RTBF2 „Tipik“ und RTL).
Den einzigen Treffer des Abends erzielte Zakaria El Ouahdi (24. Minute) nach einem sehenswerten Doppelpass mit Bryan Heynen. Nach einem insgesamt ideenlosen Auftritt blieb Freiburg auswärts erneut ohne Erfolg.
Die Gastgeber begannen mutig. El Ouahdi sorgte für den ersten Abschluss. SC-Schlussmann Noah Atubolu musste jedoch nicht eingreifen. Auf der Gegenseite drosch Johan Manzambi nach einem Freistoß den Ball über die Torlinie. Der Schweizer Senkrechtstarter stand jedoch knapp im Abseits, wie der Videoschiedsrichter belegte (9.).

12.03.2026, Belgien, Genk: Aaron Bibout (l) von Genk und Freiburgs Yuito Suzuki kämpfen um den Ball. Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa
Zunächst profitierten die Gäste von leichtfertigen Ballverlusten des KRC Genk, wobei die Limburger auf Umschaltmomente lauerten und nach einem Doppelpass durch El Ouahdi schließlich zuschlugen, 1:0. Zumindest sorgten die Freiburger vor der Pause mit einem Pfostenschuss noch einmal für Gefahr (38.).
In die zweite Halbzeit startete der Bundesligist mit mehr Kontrolle. Er hatte nun mehr Ballbesitz, wusste damit aber wenig anzufangen. Freiburg konnte aber auch in der Schlussphase nicht an die spielerisch starke Leistung vom 3:3 gegen Bayer Leverkusen zuletzt anknüpfen.
Mit dem 1:0 waren die Genker letztlich zufrieden, auch wenn ihnen bekannt sein müsste, dass Freiburg daheim viel stärker auftritt als auswärts. Erschwerend hinzu kommt, dass sich El Ouahdi eine zweite Gelbe Karte einhandelte und im Rückspiel gesperrt ist. (cre/dpa)