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LESERBRIEF – 7.000 Siebzehnjährige meldeten sich freiwillig zum Militärdienst

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7.000 Siebzehnjährige haben sich freiwillig zum Militärdienst gemeldet. 7.000, die vielleicht nicht aus einem sehr gefestigten Elternhaus kommen oder ein Jahr Abenteuer erleben wollen.

Der belgische Kriegsminister war sogar schon im RSI in Eupen Ausschau halten nach frischem Kanonenfutter. Unser Ministerpräsident und die Direktorin lächeln ihm zu. Dass einige europäische Politiker kriegssüchtig sind, ist ein bekanntes Phänomen.

Dass in Europa sogar gegen Lebensmittelerzeuger gekämpft wird, wie am 18. Dezember zum wiederholten Male in Brüssel, hat sogar in amerikanischen Regierungskreisen für Empörung gesorgt. Wenn die europäischen Landwirte die Waffen niederlegen, das heißt: aufhören zu produzieren, wird Europa Hunger leiden, dann ist das Mercosur-Abkommen, ob unterschrieben oder nicht, nicht mehr wert als ein Stück Toilettenpapier.

Das ganze Waffen- und Kriegsgeschehen hilft keinem Vaterland, sondern den Mächtigen der Welt, die sich über Generationen durch ihre tägliche Kapitalvermehrung an der Macht halten. Nicht, die man täglich in den Nachrichten hört, sondern Namen, die nicht in die Öffentlichkeit treten.

Ich möchte junge Menschen nicht entmutigen, sondern empfehlen, nach der Wahrheit zu suchen, anstatt den öffentlichen Staatsmedien zu glauben. Denn wer diese Medien konsumiert, wird nicht informiert, sondern manipuliert.

Vielleicht findet ihr noch Zeitzeugen vom 2. Weltkrieg, dann fragt mal nach, wie war das damals mit Waffen, Soldaten und Krieg? Wie war das, als Menschen aus den Städten betteln kamen? Wie war das damals, als Amerikaner und Russen Berlin erobert haben und uns befreit haben, nicht von irgendeinem Feind, sondern von unserem politischen System. Lasst euch nicht beeinflussen von politischem Rechts und Links, Klima und CO26Gequatsche und lacht darüber, wenn ihr vielleicht als Querdenker oder Verschwörungstheoretiker beschimpft werdet, denn das sind keine Argumente, sondern nur dumme Sprüche.

Der mittleren und älteren Generation möchte ich sagen, wenn die Mächtigen dieser Welt Krieg führen wollen, werden wir das nicht verhindern, aber wir sind nicht verpflichtet, unsere Söhne oder Enkelsöhne für diesen Wahnsinn zu opfern. In diesem Sinne wünsche ich allen Bewohnern dieser Erde ein friedliches Jahr 2026!

22.01.2026 Ludwig Hacken, Eimerscheid 69, 4760 Büllingen

46 Antworten auf “LESERBRIEF – 7.000 Siebzehnjährige meldeten sich freiwillig zum Militärdienst”

  1. Machen Sie sich keine Sorgen um die Jugendlichen. Erstens ist der Dienst freiwillig, zweitens gut bezahlt und drittens kehrt bestimmt schon die Hälfte nach einem Monat zurück ins Hotel-mama.

  2. Sehr geehrter Herr Hacken,
    Sie schreiben das in Brüssel sogar gegen Lebensmittelerzeuger gekämpft wurde,kann ich Ihnen nur antworten:Wer sich so aufführt wie die „Lebensmittelerzeuger“ bei den Protesten in Brüssel, muss sich nicht wundern, wenn hart durchgegriffen wird.Und das war gut so!So wie man in den Wald ruft,so….
    Und ob die Befreiung der Alliierten von den Nazis als Befreiung eines politischen Systems ist doch schon mehr als weit hergeholt.
    Man muss nicht alles glauben, was uns die Medien berichten, einfach mehr hinterfragen,und sich seine Meinung selbst bilden,nicht mehr und nicht weniger.
    Und nein,ich bin weder Querdenker,noch Verschwörungstheoretiker..will auch keiner sein,wenn ich aber ihre Zeilen lese,bin ich geneigt zu glauben, daß sie sich gerne in diesem Mist suhlen,und das nicht nur knöcheltief…
    Einfach gegen alles sein was in den Nachrichten gesendet wird,hilft auch niemandem weiter…

  3. Pascale Baudimont

    Jugendliche müssen vor jeder Form von Manipulation in Schulen und staatlichen Institutionen geschützt werden. Mit 17 Jahren fehlt es an der notwendigen Reife, um eine so endgültige Entscheidung zu treffen – erst recht, wenn es darum geht, sich freiwillig als Kanonenfutter für politische Interessen zur Verfügung zu stellen. Die jüngere Vergangenheit hat deutlich gezeigt, etwa während der Covid-Maßnahmen, dass der Staat keineswegs immer verantwortungsvoll oder zuverlässig handelt. Wer erlebt hat, wie Grundrechte leichtfertig eingeschränkt wurden, sollte heute besonders wachsam sein. Wenn ein Kriegsminister bereits an Schulen nach „Nachwuchs“ Ausschau hält und dabei von Regierungsvertretern freundlich angelächelt wird, ist das ein alarmierendes Signal. Dass einige europäische Politiker eine gefährliche Kriegsbegeisterung an den Tag legen, ist bekannt – doch unsere Kinder dürfen niemals den Preis dafür zahlen.

  4. Also, die Amerikaner haben nicht Berlin befreit, das waren die Russen. Weil die Westalliierten auch Berlin besetzen wollten, haben die Britten den Russen zwei Provinzen geräumt. Es ging keineswegs darum, Deutschland vom Nazisystem zu befreien, sondern die Gefahr, die Deutschland für die Alliierten darstellte, auszuschalten. Da es total besiegt wurde, wurde auch das Nazisystem besiegt.

    • Nee jong

      @WK
      sie schreiben, „Also, die Amerikaner haben nicht Berlin befreit, das waren die Russen. Weil die Westalliierten auch Berlin besetzen wollten, haben die Britten den Russen zwei Provinzen geräumt. …“
      Was wollen sie uns sagen? Haben die Britten Berlin erobert und dann zwei Bezirke an die Russen abgegeben oder haben die Russen Berlin erobert und den Enländern zwei Bezirke geschenkt?

    • Lachflash

      WK …welcher WK 1 oder 2?
      Das stimmt so nur halb und ist ziemlich einseitig gedacht. Richtig ist, dass die Russen Berlin am Ende alleine eingenommen haben, weil die Amerikaner und Briten vorher an der Elbe gestoppt haben, um sich an die Abmachungen zu halten, die sie schon vorher getroffen hatten. Dass die Briten später Gebiete geräumt haben, war einfach der Deal: Die Russen kriegen den Osten von Deutschland als Zone, und dafür lassen sie die anderen im Gegenzug nach Berlin rein, damit jeder sein Viertel in der Stadt bekommt. Zu sagen, es ging gar nicht um die Befreiung von den Nazis, ist aber zu einfach, denn für die Alliierten war klar, dass es erst Frieden gibt, wenn Hitler und sein System komplett weg sind. Das eine ging gar nicht ohne das andere, also war die Vernichtung der Nazis von Anfang an ein festes Ziel, um überhaupt Ruhe vor Deutschland zu haben.

      Nb: Meine Tante war zusammen mit ihrer Mutter aus Aachen evakuiert und zu dem Zeitpunkt in Berlin gestrandet. Sie war 1933 geboren,, also ein Kind
      Ihre Mutter und auch sie wurden von den Befreiern aus Russland mehrfach vergewaltigt. Die Erlebnisse des Krieges, die Bombennächte zitternd und betend in Kellern sitzend, der Hunger, der Verlust des Vaters, die Demütigungen,…alles das hatte sie gut immLaufe ihres Lebens verarbeitet. Vom Krieg hat sie trotzdem ein Leben lang noch nachts geträumt. Aber was die Russen ihr angetan haben, diese Angst hat sie nie überwunden. Sie ist viel gereist in ihrem spareren Leben und wurde 92 Jahre alt. Aber in Berlin war sie nie wieder. Zu grausam die Erinnerungen.

      Wer ein Bisschen Menschenverstand hat und dann einen solch dämlichen Leserbrief liest und dazu noch den Quatsch: „Vielleicht findet ihr noch Zeitzeugen vom 2. Weltkrieg, dann fragt mal nach, wie war das damals mit Waffen, Soldaten und Krieg? Wie war das, als Menschen aus den Städten betteln kamen? Wie war das damals, als Amerikaner und Russen Berlin erobert haben und uns befreit haben, nicht von irgendeinem Feind, sondern von unserem politischen System.“
      Der weiss, dass jeder der den 2WK erlebt hat, nachfühlt, was die Ukrainer aktuell durchmachen und ihr Leben lang nicht verarbeiten werden.
      Sehr geehrter Herr Hacken. Meine Tante würde Sie rechts und links ohrfeigen. Zu recht!

      • Lachflash, alle hier haben verstanden, dass es um den Zweiten Weltkrieg geht. „Zu sagen, es ging gar nicht um die Befreiung von den Nazis, …“ ist doch Haarspalterei. Es hat einen gescheiterten Putschversuch eines Teils der deutschen Militärelite gegeben. Nach der Landung in der Normandie. Denn Rommel, der es nicht geschafft hatte, die Alliierten zu stoppen, wurde nach Berlin zurückbeordert und hat dann an dem Putsch teilgenommmen.

        • Lachflash

          War ein kleiner Scherz zu Ihrem Nicknamem WK nennen. 1. WK, 2.WK.
          Was den Brief von dem Menschen aus Eimerscheid angeht, kann ich solche Leute und deren Aussagen nicht ernstnehmen.
          Eimerscheid scheint ein gutes Pflaster für Echsenmenschen, Flatearth und Chemtrails zu sein.

      • Indorktriniertes Hirn

        Mich wundert Lachflash woher sie das Recht nehmen die Gedanken eines Menschen als dämlich zu bezeichnen. Sie scheinen sehr überheblich zu sein. Sie haben vielleicht nicht genug bei ihrer Verwandtschaft zugehört, wie es wirklich.

        • Lachflash

          Irgendwas zum Thema, inkompetentes Gehirn?
          Irgendwelche Beweise, dass irgendwas dran ist, an dem rechten Gemurmel vom Krings, infantiles Gehirn?
          Irgendwas anderes als Pöbelei aus dem Off, inkontinentes Gehirn?.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          #5/11/ Zuerst mal ihre Kinder, an der ukrainischen Front, in erster Reihe und dann sehen wir weiter.
          Ach nee , 🤔 kann es sein, dass Sie und Ihre Kinder nicht dahin brauchen, wenn man sich dazu entschließt, mehr Kanonenfutter zu verschwenden ?

          • Es ist mir neu, dass die Eltern entscheiden, ob ihre Kinder eingezogen werden, oder nicht.
            Und bis dato sind es Ukrainer, die ihr Land verteidigen und dabei zu oft ihr Leben lassen. So lange Sie’s nicht sind, scheint Ihnen das ja egal zu sein.

            • Der Alte

              Erster Schritt: die Sprösslinge ins schweizer Nobelinternat schicken. Damit sint sie aus der Sichtweite der Wehrerfassungsbehörden. Zweiter Schritt: einen Musterungsarzt finden, der gegen Bares ….

              • Der Alte, die Eupener Eingezogenen sind in den Krieg gezogen, die Montzener nicht. Allerdings sah sich der deutsche Besatzungsoffizier in Montzen genötigt, den Rat zu geben, sich wirklich zu verstecken, im Falle dass einmal eine SS-Streife durch das Dorf ziehen würde.

          • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

            5/11/ Mir eben nicht, aber ihnen .
            Das Verdrehen von Kommentaren anderer und das umgehen von Antworten auf Fragen, ist man von ihnen ja schon gewohnt.
            Ihre Glaubwürdigkeit wird sich dadurch ins Unermessliche steigern👍

  5. Kasperle

    Sehr geehrter Herr Hacken,
    Dummheit, Obrigkeitshörigkeit und die Angst vor dem Verlust seines Besitzstandes durchläuft alle Generationen. Das lässt sich nicht verhindern, auch nicht mit den vernünftigsten Argumenten.
    Laufen lassen und alles Gute wünschen! Das schont die Nerven und den Seelenfrieden.

  6. Subjektiv

    Werter Herr Hacken, Ihnen ist schon klar das keiner dieser 7000 17 jährigen Freiwilligen jemals an irgendeine Front geschickt wird. Sie durchlaufen im Alter von 18 Jahren eine einjährige militärische Ausbildung mit allem was dazugehört und können dann tatsächlich danach, wenn es denn Ihren Berufswunsch immer noch entspricht, sich an die Armee binden. Sie müssen den jungen Menschen schon zugestehen das Sie in der Lage sind das für sich, nach einem Jahr Ausbildung und Ihren ideologischen Werte, selber entscheiden zu können.

  7. Werter Herr Hacken. Was das Werben um evtl. zukünftiges „Kanonenfutter“ angeht, bin ich der gleichen Meinung. Das hat es immer schon, sogar in schlimmerer Form gegeben. Menschen wurden für Armeen gekauft, genötigt, erpresst, entführt und im besten Fall geworben. Leider sind junge Menschen, mangels Lebenserfahrung und teils aus, nennen wir es mal Abenteuerlust, empfänglich für militärische Tätigkeiten.
    Was die Aktionen der Landwirte betrifft, habe ich mir, aufgrund dessen, das ich zu wenig in der Materie stecke und der Skepsis über die Berichterstattung unserer Medien, noch keine abschließende Meinung gebildet.

  8. Rüstungsgewinne

    Die großen Aktionäre der Rüstungsindustrie sind jetzt aber so richtig in Feierlaune, denn sie brauchen ja auch im Ernstfall nicht an die Front. Auch ihre Kinder nicht denn sie haben überall in der Welt einen Wohnsitz.

  9. Peter S.

    Das Geraune von diesem Hacken ist voller antisemitischer Codes. Und weil Deutschland damals von diesen Verbrechern beherrscht wurde und gegen die zivilisierte Welt Krieg führte, musste Deutschland besiegt werden. Dafür gehört den Alliierten ewiger Dank.
    Und wenn die Menschen in Deutschland nach dem Krieg betteln mussten, wen interessiert das? Selber schuld.

  10. Parmentier Joseph

    Ich finde es eine Unverschämtheit dieser Politiker die jungen Leute zum Militär zu locken. Sollen sie doch selbst an die Front. Eine Zeit lang hätte man glauben können die Menschheit hätte aus ihren Fehlern gelernt.Jetzt aber scheint man auf der ganzen Welt und besonders auch hier in Westeuropa total zu verdummen. Mein Grossvater war im ersten Weltkrieg und mein Vater ist mit 16 Jahren im zweiten Weltkrieg nach Russland geschickt worden. Also weiss ich schon ein klein wenig warum ich so denke. Ich werde meine Söhne und Enkel nicht in den Krieg schicken. Man kann nur verlieren. Man muss andere Lösungen finden. Das sollte die Aufgabe unserer Politiker sein.

    • Greta Garbo

      Die letzten 80 Jahre verpasst? Den kalten Krieg. Die Aufrüstung – die Abrüstung? Die aktuelle Lage auch verpasst. Die Weltordnung die den Frieden und den Abbau der Waffen, die Abschaffung der Wehrpflicht ermöglich hat, wurde von Putin ausgenutzt und von Trump auf den Kopf gestellt.
      Verabschiedenen Sie sich von alten Ideologien und stellen Sie sich auf die neuen Bedingungen ein. Die heissen leider, Stärke ,Stärke, Stärke zeigen oder man wird gefressen

        • Der Alte, zum Teil sind die USA durch Anwendung der keynesschen Theorie aus der Weltwirtschaftskrise gekommen. Das Gleiche wurde dann für die Rüstung im Krieg gemacht – übrigens auch in Deutschland von von Schacht in Vorbereitung des Kriegs – und damit die Vollbeschäftigung erreicht. Wenn es ums Überleben geht legt man finanzpolitische Bedenken zur Seite.

  11. Sehr geehrter Herr Hacken,

    ihrem Wunsch nach Frieden werden wohl alle in dieser Diskussion unterschreiben.

    – allerdings hat Belgien noch immer einen Verteidigungsminister und keinen Kriegsminister und ich hoffe sie verstehen den Unterschied noch.
    – aus eigener Erfahrung kann ich ihnen sagen das ein Militärdienst positive und negative Seiten hat. Da spielt man nicht nur: ‚peng, peng, du bist tot‘.
    – auch zu Mercosur kann man positive und negative Seiten finden. Aber wenn Landwirte in der Stadt Brüssel in der Öffentlichkeit Reifen verbrennen hat das Spiel wohl seine Grenzen.
    – meine Eltern und auch die Geschichtsbücher haben mir immer erklärt das die Aliierten uns von einem politisch totalitären, rassistischen und menschenverachtenden (Nazi-)Regime befreit haben.
    – und nicht nur die Rüstungsindistrie macht mit dem Krieg ihre Gewinne. Auch nach dem Krieg wird mit dem Wiederaufbau Geld verdient.

    viele Grüße nach Eimerscheid

  12. Herr Hacken

    Letztendlich werden 500 genommen für den neuen Militärdienst. Und Militärdienst sollte man nicht negativ sehen. Es ist eine Erfahrung fürs Leben. Man lernt in einer Gruppe zu arbeiten. Auch eine sehr wichtige Eigenschaft im Zivilleben, wenn man zum Beispiel in einer Fabrik arbeitet. Da muss man auch Anordnungen und Hierarchien respektieren. Soldat ist auch nur ein Beruf wie jeder andere. Hat es schon immer gegeben, genau wie Landwirte.

  13. Robin Wood

    In der EU hört man immer öfter davon, dass Social Media für Jugendliche bis 16 Jahren verboten werden soll. Aber sich mit 17 Jahren zum Militärdienst melden, ist anscheinend ok.
    Der Passus „…oder ein Jahr Abenteuer erleben wollen“ sollte auch nicht ausgeblendet werden. Heute spielen viele Jugendliche Kriegsspiele, da wird geballert und das Blut spritzt nur so rum. Krieg ist aber nicht so, Krieg ist viel grausamer. Ich denke, in der Ausbildung wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Dennoch würde ich meinen Kindern vom Wehrdienst abraten, sollte es hart auf hart kommen, müssen sie an die Front. Und für eine solche Regierung, wie wir sie haben oder für eine solche korrupte EU darf mein Kind nicht sterben. Früher war man stolz, eine Uniform zu tragen, war stolz auf sein Land, seine Menschen und Politiker. Heute ist das aber nicht mehr so. Die Frage von der Verteidigungssicherheit ist damit nicht beantwortet, das ist mir bewusst. Gegen den Russen, würde er denn wirklich die EU angreifen, würden wir sowieso den Kürzeren ziehen. Und sollte die USA die EU annektieren wollen (ein Scherz!!), hätten wir gegen deren Armee auch keine Chance. Unsere Regierung und teilweise die Regierungen in anderen EU-Ländern schaffen es ja nicht einmal die innere Sicherheit zu garantieren.

  14. Pascale Baudimont

    Kurzszenario: „Kanonenfutter 2.0“
    Die Wirtschaft wurde ruiniert, die Armut kehrt zurück. Eine ganze Generation erkennt, dass man ihr ein Narrativ beigebracht hat, das mit der Realität nichts zu tun hat. Das macht wütend. Und gefährlich.
    Also greift man zu einer alten Lösung: Man schickt die Unzufriedenen weg. Früher waren es die Kreuzzüge, später Vietnam. Heute nennt man es „freiwilligen Dienst“ oder „ein Jahr Abenteuer“. Mit 17 darf man zur Armee, aber soziale Netzwerke unter 16 gelten als zu gefährlich.
    Viele kamen mit Bildern aus Kriegsspielen im Kopf: Anzeigen, Punktestände, Tote, die nach einem schwarzen Bildschirm verschwinden. In der Realität verschwindet das Blut nicht. Die Schreie bleiben. Es gibt kein Respawn.
    Ein Uniform sollte niemals Stolz sein. Stolz entsteht aus dem, was man ist – nicht aus dem, was man anzieht. Die Uniform bedeutet den Verzicht auf das eigene Ich.
    Und wenn es wirklich ernst würde, wüssten wir alle: Nicht die Jugend hat versagt, sondern ein System, das sie verheizt.

  15. Lieber Herr Hacken.

    Ich sehe nicht, wer für „Kanonenfutter“ herhalten soll. Belgien befindet sich mit keinem Land im Krieg, und es ist nicht einmal geplant, dass belgische Soldaten überhaupt an irgendeine Front müssen. Ich denke, da haben Sie grundsätzlich etwas wohl falsch verstanden.

    Hätten wir die Situation, dass die Russen bereits NATO-Staaten angreifen – und wir keine Soldaten hätten, würden Sie sich wohl wahrscheinlich auch noch darüber beschweren.

    Was Sie in Ihrer Wortmeldung nicht schreiben ist, wer uns verteidigen sollte, wenn ein Krieg hierzulande ausbricht. Von Kommentatoren auf OBD wird jedenfalls kein Land beschützt werden.

    Die 7.000 Freiwilligen (!) werden mit Sicherheit mehr bewirken für unsere Sicherheit, als es ihr Kommentar hier jemals könnte.

    • Der Alte

      Abwarten, ob es sich bei den 7000, von denen dann schlussendlich 500 eingestellt werden, nicht um sogenannte Mess-Kandidaten handelt, also jene Soldaten und U-Offiziere, die sich vor allem wegen der günstigen Bierpreise im „mess-truppe“ oder in der „cafétaria de compagnie“ melden. Hatte ABL schon, ich erinnere an das Geschrei, Geheul und Gezetere (inklusive der Presse), das nach einigen toten Parakommandos in Ruanda ausgebrochen ist, so als ob Krieg spielen nur im Kasernenhof und in Elsenborn-Lager stattfindet.

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