Politik

Trump will Lazarettschiff nach Grönland schicken – US-Präsident nach Zolldebakel in Schwierigkeiten

30.03.2020, USA, New York: Das Lazarettschiff "USNS Comfort" der US-amerikanischen Marine kommt im Hafen von New York City an. Das Schiff ist zur Entlastung der Krankenhäuser gedacht, hat 1000 Betten und 12 Operationssäle. Foto: Seth Wenig/AP/dpa

AKTUALISIERT – Selbst wenn alle Medien gemeinsam beschließen würden, nicht mehr über Donald Trump zu berichten, sie würden immer wieder von der Realität eingeholt, denn der US-Präsident haut fast täglich eine Sensation nach der anderen raus. Seine zweite Amtszeit ist geprägt von einer rasenden Geschwindigkeit.

Sein neuester Coup: Die USA wollen nach Angaben von Donald Trump ein Lazarettschiff nach Grönland schicken und riskieren damit neue Spannungen im Verhältnis zum Nato-Partner Dänemark.

Es solle bei der Versorgung von Kranken helfen, die auf der Arktisinsel keine Hilfe bekämen, schrieb Trump in einem Post auf seiner Plattform Truth Social. „Es ist auf dem Weg!!!“ Er sprach von einem „tollen“ Schiff, nannte ansonsten aber keine weiteren Einzelheiten.

Grafik: picture alliance / dpa

Trumps wiederholte Drohungen, die zum Königreich Dänemark gehörende und strategisch bedeutende Insel notfalls auch mit Gewalt zu annektieren, hatten in den vergangenen Wochen zu Verwerfungen zwischen Europa und den USA geführt.

Die US-Marine verfügt über zwei große Lazarettschiffe. In der Vergangenheit wurden die schwimmenden Krankenhäuser etwa nach Naturkatastrophen wie massiven Erdbeben oder verheerenden Hurrikans für Hilfseinsätze in betroffene Gebiete verlegt. In der Hochphase der Corona-Pandemie kamen sie zeitweise auch in US-Häfen zum Einsatz. Die Lazarettschiffe haben nach Angaben der Marine eine Kapazität von jeweils rund 1.000 Krankenhausbetten, davon 80 Betten auf der Intensivstation.

Auf dem riesigen Gebiet Grönlands leben nur knapp 57.000 Menschen. Zuletzt gab es keine Berichte über einen großen medizinischen Bedarf dort, der die Entsendung eines Lazarettschiffs als nötig erscheinen ließe.

15.03.2025, Grönland, Nuuk: Menschen nehmen an einem Marsch teil, der vor dem US-Konsulat unter dem Motto „Grönland gehört dem grönländischen Volk“ endet. Auf einem Transparent steht geschrieben „Yankee go home!“. Foto: Christian Klindt Soelbeck/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa

– Wurden Dänemark und Grönland vorab gefragt? Es blieb zunächst auch unklar, ob die laut Trump geplante Entsendung des Lazarettschiffs mit Dänemarks Regierung oder der im weitgehend autonomen Grönland abgestimmt war. Auch der Zeitrahmen der Verlegung blieb unklar: Einerseits schrieb Trump, dass das Schiff bereits unterwegs sei, andererseits dauert es normalerweise einige Zeit, ein Lazarettschiff mit voller Personalstärke auszustatten. Im Regelbetrieb, wenn die Schiffe vor Anker liegen, befindet sich nur eine minimale Besatzung an Bord.

In Grönland ist neben öffentlichen Gesundheitseinrichtungen in der Fläche das Krankenhaus Königin Ingrid in der Hauptstadt Nuuk für kompliziertere Fälle zuständig. In Einzelfällen werden Patienten für aufwendigere Eingriffe auch aus Grönland nach Dänemark ausgeflogen.

Europäische Länder haben sich im Konflikt mit den USA hinter Dänemark und Grönland gestellt. Die Regierungen in Kopenhagen und Nuuk lehnen eine Annexion durch die Vereinigten Staaten entschieden ab. Inzwischen haben sie Gespräche mit Trumps Regierung aufgenommen – mit dem Ziel, einen Kompromiss zu finden. (dpa/cre)

Jetzt auch noch Zolldebakel: Trumps Niederlagen häufen sich

Das Oberste Gericht der USA zeigt Donald Trump Grenzen auf: Ausgerechnet bei seinem wichtigsten Instrument Zölle muss er eine schwere Niederlage einstecken. Trump stehen schwierige Zeiten bevor.

Es war wie ein Schlag in die Magengrube. Richter des Obersten Gerichtshof der USA entzogen Donald Trump die rechtliche Grundlage für Zölle, die der Präsident gegen zahlreiche Länder verhängt hatte. Ausgerechnet beim Kernelement seiner Politik in der zweiten Amtszeit muss der 79-Jährige nun diese Blamage hinnehmen.

02.04.2025, USA, Washington: US-Präsident Donald Trump spricht während einer Veranstaltung zur Ankündigung neuer Zölle im Rosengarten des Weißen Hauses. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Es droht realer politischer Schaden, das weiß Trump – und versucht, das Blatt in Windeseile wieder zu wenden. Nur wenige Stunden nach der richterlichen Entscheidung kündigt er neue Zölle für alle Länder der Welt an. Erst 10 Prozent, dann legt er noch mal nach und erhöht auf 15 Prozent. Das Signal: Ein Donald Trump lässt sich nicht unterkriegen.

Allerdings – die Zölle sind nicht das einzige Problem des US-Präsidenten. Zuletzt häuften sich seine Niederlagen. Und es drohen weitere Rückschläge – dem Republikaner stehen schwierige Zeiten bevor.

– Grundsatzrede vor dem Kongress unter gewaltigem Druck: Das Zoll-Debakel, dessen vollständige Auswirkungen noch unklar sind, kommt ausgerechnet wenige Tage vor Trumps wichtigem Auftritt im US-Parlament. Die State of the Union – die jährliche Grundsatzrede zur Lage der Nation im Kongress – steht Medienberichten zufolge am Dienstagabend (Ortszeit) an. Sie gehört zu den wichtigsten politischen Ansprachen.

Diese Bühne würde Trump eigentlich Gelegenheit für einen Befreiungsschlag bieten. Der Unmut vieler Amerikaner ist spürbar, sei es in Umfragen oder auf der Straße bei Protesten gegen seine aggressive Abschiebe-Politik.

– Die Zwischenwahlen am Horizont: Die Augen richten sich zugleich zunehmend auf die im November anstehenden Zwischenwahlen. Die sogenannten Midterms könnten Trump und seinen Republikanern eine Niederlage bescheren und die ohnehin knappen Mehrheiten in beiden Parlamentskammern verloren gehen. Hatten die Demokraten nach der Wahlniederlage ihrer Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris monatelang wie erstarrt gewirkt, wurden sie zuletzt wieder sichtbarer.

04.02.2025, USA, Washington: US-Präsident Donald Trump zeigt ein von ihm unterschriebenes Dokument im Oval Office des Weißen Hauses. Foto: Evan Vucci/AP/dpa

Bei den Midterms werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und ein Teil der Sitze im Senat neu vergeben. Wenn die Demokraten sich bei den Zwischenwahlen die Mehrheit erkämpfen, stehen dem Präsidenten Blockaden seiner Vorhaben ins Haus.

– Wie lange noch Durchregieren mit dem Filzstift? Trumps zweite Amtszeit ist geprägt von einer rasenden Geschwindigkeit. Die Macht, mit der das Amt des Präsidenten per se ausgestattet ist, spielt er aus. Mit dickem Filzstift unterschreibt er Dekret um Dekret, um seine Politik der Zölle oder der Abschiebung von Migranten voranzutreiben. Durch Drohungen und militärische Stärke soll die Welt zu spüren bekommen: „America is back“ (Amerika ist zurück) und steht jetzt an erster Stelle (America first).

Nach einem Jahr zeigt diese Kulisse immer mehr Risse. Trump gelingt es trotz manch guter Nachricht in der Wirtschaft (die Inflation etwa hat sich deutlich abgeschwächt) nicht, das wirklich für sich aktuell zu verbuchen. Obwohl der selbst ernannte Deal-Maker gebetsmühlenartig wiederholt, dass es der Wirtschaft besser gehe, gibt es der „Washington Post“ zufolge „eine Kluft zwischen makroökonomischen Kennzahlen und der öffentlichen Stimmung“.

Umfragen von Ipsos/Reuters legen nahe, dass der Rückhalt für Trump sinkt. Insgesamt stimmen der jüngsten Ipsos-Befragung zufolge 38 Prozent insgesamt der Art und Weise zu, wie Trump seinen Job als Präsident macht. Bei Amtsantritt vor einem Jahr waren es demnach noch 47 Prozent. Besonders interessant: Auch in republikanischen Kreisen schmilzt die Zustimmung – von 91 Prozent bei Amtsantritt auf nun 84 Prozent.

03.10.2025, USA, Washington: Eine Kunstinstallation, die US-Präsident Donald Trump und Jeffrey Epstein Hand in Hand zeigt, steht auf der National Mall in der Nähe des Kapitols. Foto: Jose Luis Magana/FR159526 AP/AP/dpa

– Die Epstein-Affäre, die Trump von sich weghalten will: In die Defensive geriet Trump besonders im Dezember. Zähneknirschend und gegen seinen Willen unterzeichnete er auf Druck des Kongresses ein Gesetz, das die Veröffentlichung der Epstein-Ermittlungsakten anordnete.

Der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein betrieb einen Missbrauchsring, dem Minderjährige zum Opfer fielen. Er starb 2019 in seiner Gefängniszelle, bevor es zu einer erneuten Verurteilung hätte kommen können. Trump kommt auch in den Akten vor – eine Nennung per se heißt zugleich nichts. Die Trump-Regierung ist vehement darum bemüht, den Präsidenten von dem Skandal so weit wie möglich fernzuhalten – was augenscheinlich gelingt, während Prominente weltweit über den Skandal stolpern. Als ausgestanden gilt die Affäre aber auch für den Präsidenten nicht.

– Die brutalen Razzien und Trumps Einlenken: Neben dem Fall Epstein kam vor Wochen der Protest Tausender auf Amerikas Straßen hinzu. Brutale Szenen bei Razzien gegen Migranten waren offensichtlich zu viel. Bundesbeamte erschossen in Minneapolis bei Einsätzen zwei US-Bürger. Der Protest weitete sich aus.

Trump zog schließlich unter massivem Druck der Öffentlichkeit Kräfte der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE wieder ab. Doch dabei blieb es nicht. Die Demokraten streiten mit Republikanern seither auch um strengere Regeln für solche Einsätze. Das Ergebnis: Seit mehr als einer Woche gibt es eine Haushaltsblockade für das zuständige Heimatschutzministerium, es fließt kein neues Geld. Eine Lösung für Trump ist nicht in Sicht. (dpa)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

101 Antworten auf “Trump will Lazarettschiff nach Grönland schicken – US-Präsident nach Zolldebakel in Schwierigkeiten”

  1. Der Alte

    Dass die europäischen Trump-Gegner so „um sich schlagen“ und sich „extrem“ äußern (verdamnt in alle Ewigkeit, soll er platzen) könnte als Zeichen gewertet werden :-).
    Zudem zeigt das Gerichtsurteil, dass die USA wohl doch nicht so faschistisch sind, wie einige sie sehen. Check and balances, Meinungs- und Redefreiheit, vielfältige Presselandschaft, Justizwesen, dass es wagt sich gegen den Präsidenten zu stellen, insgesamt weniger bedrohlich für die individuellen Freiheitsrechte als die Entwicklungen in gewissen Ländern in good old europe.

    • Solange der Rechtsstaat noch nicht abmontiert ist, wird er glücklicherweise funktionieren. Das ist ein gutes Zeichen für das amerikanische Gemeinwesen.
      Trump sieht es allerdings anders:
      „Trump nannte das Urteil „tief enttäuschend“ und sagte, die Richter seien „eine Schande für die Nation“ und hätten sich „ausländischen Interessen“ unterworfen. Er warnte zudem vor jahrelangen Rechtsstreitigkeiten.“

      • Der Alte

        Dass Trump das anders sieht ist ganz normal. Stellen Sie sich mal eine Stunde am Ausgang des Gerichtsgebäudes in einer beliebigen Stadt in einem beliebigen Land und befragen Sie die herauskommenden Parteien. Jedes (!) Urteil produziert mindestens eine frustrierte Partei und oft auch gleich deren zwei. Hätten die Parteien keine gegensätzliche Auffassungen und Interessen, wären die Sachen nähmlich nicht vor Gericht gelandet.

      • Der Alte

        Und was das Abmontieren des Rechtstaats anbelangt, so sind einiger europäische Länder weiter frotgeschritten als die USA. In Deutschland speisen Richter der 68ziger-Fraktion im Kanzleramt (ganz abgesehen, dass die Oppositionsparteien kein Vorschlagrecht zu Richterernennung im BVerfG haben), in Frankreich besteht die Cour Constitutionelle nur aus Alt-Politiker der Alt-Parteien, unter Umgehung der neuen Opposition (RN und LFI) und in GB, dem traditionnellen Land des Speaker’s Corner, werden Vergewalltiger aus bestimmten Ethnien nicht verfolgt und Proteste dagegen verfolgt im dem Gefängnisse von verurteilten Kriminellen geleert werden um Prostestler einbuchten zu können.

  2. Guido Scholzen

    ok, ich mag den Trump auch nicht unbedingt in allen Punkten, aber besser als Kamala Harris.
    Wenn hier noch ein linker Hetzer behauptet, dass Trump ein rechter Diktator wäre, der hat wohl eines vergessen: das US-System der Gewaltenteilung funktioniert in der hohen Politik besser als anderswo.
    Ach übrigens: warum schweigen diese linken Dummschwätzer bei wirklich linken Diktaturen?

    • Das „US-System der Gewaltenteilung“ ist dort mehr als schwach.
      Trump tut, was er will. Auch wenn er -eher unerwartet- zurück gepfiffen wird, kann man sich die Frage stellen, was die Verteidigung vor Gericht den Staat und Bürger gekostet hat.
      Der Staat hat illegal über 130 Milliarden (!) Dollar eingenommen.

      • Der Alte

        Und wie sieht es mit der Gewaltenteilung in Europa aus? Meines Wissens gibt es hier keine direkte Mitwirkung der Wähler bei der Ernennung gewisser Magistrate, wie es in den US in den Bundesstaaten Sache ist. Meines Wissens probiert die EU auf allen möglichen Wegen die Internet-Konkurrenz der Altmedien auszuschalten. Zu den Kosten sei angemerkt, dass zumindest in Deustchland Politiker auf Steuerzahlerkosten (via Städte oder Länder) Prozesse gegen Bürger führen.

        • OMG!
          Hier lässt man ja schon kein gutes Haar an den „von uns“ gewählten Politiker.
          Jetzt auch noch Magistrate wählen?
          Dann aber mit dem Recht, sich bei Gericht den Richter aussuchen zu dürfen. 😅😂🤣

          Gerade deswegen hat sich Trump gestern wie ein frustrierter Teenie aufgeführt, der ein von seiner Mami verfasstes Statement vorliest.
          Die, die hinter ihm manipulieren und sich die Taschen füllen, lachen sich schief…

        • Der Alte

          Als Beispiel der in Deutschland immer häufiger geführten Verfahren gegen Bürger/Rentner aufgrund des §188 StGB (Politikerbeleidigung!): Auslöser des Ermittlungsverfahrens gegen einen Heilbronner Rentner ist ein Facebook-Kommentar unter einem Beitrag der dortigen Polizei. Die Poliziehatte im Oktober 2025 über ein temporäres Flugverbot anlässlich eines Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann informiert. Der Rentner schrieb: „Pinocchio kommt nach HN“ – ergänzt um ein Emoji mit langer Nase. Drei Monate später erhielt er eine Anzeige von der Kriminalpolizei. Gegen ihn werde wegen des Verdachts der Beleidigung einer Person des politischen Lebens gemäß Paragraf 188 Strafgesetzbuch ermittelt.

    • #Guido Scholzen
      Ja, man erfährt sogar, welche hohen Richter Für und welche Gegen gestimmt haben – so wie man es sich bei einer Demokratie vorstellt.

      Diejenigen, die immer „unsere Demokratie“ schützen wollen, meinen in Wirklichkeit eine „Spezial-Demokratie“, die sie sich für den Eigennutz konstruiert haben.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      #DR ALBERN/ Unheil wollen wir nicht hoffen.
      Verwirrung zwecks Verblödung der Weltbevölkerung, ist aber genauso garantiert, wie man es politisch, in Europa praktiziert.

  3. Ach ja ,der böse Trump!
    Das ein Teil seiner Zölle einkassiert wurde ,war eh eingeplant,aber das Geld bleibt beim Staat .( kann zwar von den Betroffenen eingeklagt werden ,dauert aber Jahre)
    Plan B ist schon aktiv.
    Wie sollten echt vor unserer eigenen Türe kehren,denn ob Migration,KI,Wirtschaft,usw ,stehen wir ( EU ) im Vergleich mit den USA echt scheiße da!Und das jetzt keiner mit der hohen Staatsverschuldung der Amerikaner kommt!!
    Wo stünden wir denn ,wenn wir in den letzten Jahrzehnten unseren Nato Verpflichtungen ( 2 Prozent vom BIP in Rüstung U Verteidigung) wie abgemacht nachgekommen wären????
    Trump macht bestimmt nicht alles richtig ( aus Sicht der Amerikaner aber schon vieles!! man vergleiche nur mal die aktuellen Umfragewerte von Macron,Merz u Trump!!),aber er macht wenigstens ,und das den ganzen Tag!
    Während unsere Vögel hier in der EU von morgens bis abends nur dumm reden ,und nur darauf bedacht sind ,und in den Abgrund zu ziehen durch kranke Klimawenden ,nicht nachvollziehbare ,und unumkehrbare Massenmigration,Renteneintrittsaltererhöhung,Steuererhöungen , sinnloses Aufrüsten mit Unsummen an Steuergeld,gegen die größten Atommächte der Welt usw…..
    Find den Fehler!!
    Wir bzw die Medien lenken damit nur von unseren eigenen Problemen ab ,und davon haben wir definitiv mehr als Herr Trump!

    • Peter S.

      Der Maurice weiß auch nicht, was er meint, auf jeden Fall soll Trump ganz gut und Europa ganz schlecht sein. Einerseits beklagt Maurice, dass wir unseren Verpflichtungen gegenüber der NATO nicht nachgekommen sind und nicht genug gerüstet haben, andererseits findet er Aufrüsten sinnlos.
      Der Staat könnte die Steuern senken, erhöhen oder lassen, wie sie sind, diese Leute würden auf jeden Fall am Rad drehen.

      • @peter ,ich habe nur “ gefragt“ ,wo wir finanziell wären,wenn wir unseren Natoverpflichtungen nachgekommen wären! Aufrüsten jetzt, ist total sinnlos ,kosten und zeittechnisch unmöglich, würde wahrscheinlich 10 Jahre dauern um ein bisschen was zu haben .Nebenbei gibt es Verträge ,das Deutschland gar keine Atomwaffen haben U erst Recht nicht benutzen dürfte.

        • Peter S.

          Es braucht keine zehn Jahre, um bei der Aufrüstung Ergebnisse zu erzielen. Am billigsten und schnellsten ist es, Russland bei der Abrüstung zu helfen, indem man die Ukraine nach Kräften unterstützt.

          • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

            #Peter.S/ Es ist mir zu blöd ein Programm zu siezen, auch wenn ich es in der Vergangenheit schon gemacht habe und noch nicht wusste, dass du ein Trollbot bist.
            Aber, als Trollbot solltest du doch auch eigentlich lernfähig sein.

            Die Ukraine wird einige Gebiete abdrücken müssen, ganz unabhängig davon, ob wir die Ukraine unterstützen oder nicht. Die Anzahl der verlorenen Gebiete, werden dadurch weder weniger, noch mehr
            Es geht sich hier leider um etwas ganz anderes .
            Dass dir Geld zwar nur ein Begriff ist, aber du damit natürlich nichts anfangen kannst, solltest du dir wenigstens den Begriff merken.
            Ich hoffe deine Sicherung sind jetzt nicht rausgesprungen, denn manchmal ist es ja auch interessant, mit einem Trollbot zu kommunizieren.

            Obwohl, du deinem Besitzer mitteilen darfst, dass ich zwar Verständnis dafür habe, dass man ältere Modelle noch laufen lässt, ohne dir ein Update zu verpassen.
            Aber Spielzeuge wie du es nun mal bist, Kosten eben Geld.
            Und ein Update ist dringend von Nöten, auch wenn diese nicht gratis sind.

  4. Gruselmonster

    Ist doch ganz einfach: 175.000.000.000 $ Zolleinnahmen werden erstattet an die Importeure, nicht an die Kunden.
    Gewinn alleine für Apple = 3,3 Mrd $
    Weil es so gut geht 15% Zoll auf wackeliger Gesetzgebung, mit den gleichen Methode, WinWin.
    Wer ist der Verlierer?

  5. Administration Biden: die USA sprengen North Stream II in die Luft. Es folgt das grosse Schweigen.
    Administration Trump: entsendet ein Lazarettschiff nach Grönland. Grosse Aufregung in den Medien

    Finde den Fehler.

    • Kindheitstrauma?

      Was genau ist bei deiner Sozialisierung eigentlich falsch gelaufen, sich derart und bewusst auf die falsche Seite zu schlagen? Dein Held Trump, zeichnet sich durch krankhaftes Lügen, Emphatielosigkeit, Rachsucht, Hass, grenzenlosem Narzissmus, autoritärem Gehabe, Demokratiefeindlichkeit, Sexismus, Rassismus,… aus. Da du diesem Menschenbild offensichtlich zugeneigt bin, möchte ich die Antwort auf die eingangs gestellte Frage eigentlich gar wissen. Es ist wohl ein Blick in menschliche Abgründe.

        • armes Amerika

          @Dax
          Trump kommt bestimmt demnächst auf eine Tournee nach Küchelscheid und Eimerscheid, um sich bei seinen Fans zu bedanken. Wenn er vorher nicht einschläft oder es vergessen hat.

            • Macht nichts, Trump ist nämlich auch nicht rückwärts gealtert.
              Deswegen spricht er sicherlich lieber über Aliens als über Epstein. Nach 20 Jahren kann man ja sicherlich schon einiges vergessen, das beweisen Sie auch, lieber Dax.

              Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

              • Der Alte

                Kurzer Blick ins Wörterbuch:
                Der Begriff „Alien“ ist ein Rechtsbegriff, der sich auf jede Person bezieht, die weder Bürger noch Staatsangehöriger der Vereinigten Staaten ist , wie im Immigration and Nationality Act (INA) aufgeführt.
                Also insgesamt nicht verwunderlich, dass der POTUS über Aliens spricht, auch wenn es für ungebildete Ohren in Europa eher nacht grüne Männchen klingt, was Trump-Gegner natürlich auszunutzen versuchen.

            • armes Amerika

              @Dax
              Ich verwechsle da nichts. Aber es ist schon sehr bezeichnend, dass Sie die gleichen Symptome bei Biden aufbauschen und ihn lächerlich machen, ihm (zu Recht) die Fähigkeit abgesprochen haben, ein Land zu regieren, und bei Trump kleinreden oder komplett ignorieren. Ich habe zur genüge Bilder eines schlafenden Trumps gesehen. Und auch Videos mit Trump, wo er zusammenhanglos daher faselt, gibt es noch und nöcher. Also sprechen Sie doch endlich mit gleicher Vehemenz Trump die Fähigkeit ab, ein Land zu regieren.

      • Der Alte

        „sich derart und bewusst auf die falsche Seite zu schlagen“. Ob Dax sich auf die richtige oder falsche Seite schlägt wird erst die Zukunft zeigen. Sie behaupten einfach mal, dass Sie im Besitz der einzig gültigen Wahrheit sind. Hört sich nach Lehrer an, der vor seiner Klasse natürlich immer im Besitz der Wahrheit ist. Ich vergaß, neben Lehrer sind natürlich auch Priester jeglicher religion und Mitarbeiter des Wahrheitsministeriums Herolde der absoluten Wahrheit.
        „Es ist wohl ein Blick in menschliche Abgründe“. Aha, noch kurz eine moralbasierte Abwertung einer Person nachschieben, typisch menschenverachtend.

        • Der Alte

          Nee, er denkt wahrscheinlich an all jene, die es freut für das Heizen ihrer Wohnung immer mehr berappen zu müssen und die sich über den Abbau von Arbeitsplätzen in der Industrie freuen. Ohne günstige Energie keine Industrie, ohne Industrie keine Möglichkeit Verteidigungsausgaben zu stemmen.

            • Der Alte

              Ich sage, dass die unsinnigen Reaktionen der EU-Staaten nur Westeuropa und dessen Industrie und Bevölkerung schaden. Russlands Militär geht augenscheinlich seit 4 Jahren das Geld nicht aus und die US-Wirtschaft freut sich, uns teures Fracking-Gas per Schiff zu liefern.

              • Die EU hat schon 20! Sanktionspakete gegen Russland auf den Weg gebracht. Putin steht deswegen kurz vor der Niederlage, so kurz wie Stalin nach dem Sieg (*) der Wehrmacht in Stalingrad….
                (*) Für alle die sich jetzt wundern, die Niederlage von Stalingrad wurde von der Deutschen Propaganda so „geframt“ (die kannten das Wort noch nicht, aber wussten wie es geht…) dass dadurch starke Kräfte der roten Armee gebunden waren und die Wehrmacht im Hinterland ihre Armeen neu aufstellen konnte um im nächsten Sommerfeldzug Stalin endgültig zu besiegen…. Das wäre dann das 21. Sanktionspaket 😁😬

  6. Ermitler

    Lieber Frank bin zu Alt um noch Angst für mich zuhaben,mir tut es nur Leid für unsere Jugend denn die haben noch nicht ein bruchteil davon was wir hatten früher,jede menge spass denn es war immer was los ,überall ,wir hingehen wo wir wollten.Aber davon ist nichts über geblieben und man ist froh wenn die dann mal etwas finden um aus zu gehen, das sie wieder sicher Zuhause an kommen.
    Stelle nur fest seitdem es die Emigration gibt das alles nur noch bergab geht egal auf welcher ebene und wer das nich sieht oder spürt oder sieht ist nicht zuheflen aber sehr sehr schlecht für den rest der Bevölkerung.

      • Fabienne

        Wenn es um Suchterkrankungen geht, dann würde ein oder zwei Lazarettschiffe nicht reichen, die Amerika anlaufen müssten! Was Suchterkrankungen betrifft, sollte Trump sich mal um sein eigenes Land kümmern! ZB die Oxicodon Abhängigen therapieren, Fentanyl Abusus, den Kokainkonsum in allen Gesellschaftlichen Schichten, Crack usw usw!
        Er hat in seinem Land alle Hände voll zu tun!

      • Peter S., indem man einen Kanal von Antwerpen bis Einmerscheid zieht. Wenn das Schiff atomgetrieben ist, kann es das vielleicht alleine. Eine andere Möglichkeit wäre, das Schiff mit Hubschraubern dahin zu tragen.

    • Gerechtfertigt?

      Was genau ist daran gerechtfertigt, wenn ein fremder Staat ungebeten ein Lazarettschiff in ein Land schicken, mit dem sie nichts aber auch gar nichts am Hut haben? Und gleichzeitig ihren Entwicklungshilfe für Länder und Menschen, die wirklich Hilfe benötigen, zusammenstreichen?
      Finde in Eimerscheid den Fehler?

      • Als in Südostamerika große Überschwemmungen waren, entsabdte das deutsche Technische Hilfswerk Lastwagen und schweres Gerät dahin. Es sollten Techniker nachkommen. Haben die kein Visum erhalten? Das Gerät musste nach Deutschland zurück, weil nicht gemäß den US-amerikanischen Bestimmungen.

  7. Fabienne

    Wenn Sie was nicht verstehen wollen Dax, dann aber gründlich, oder?
    Wo steht was von attackieren?Die Frage ist, wozu das jetzt wieder gut sein soll? Reine Nächstenliebe und Fürsorge für die Kranken auf Grönland ist sicher nicht der Grund.Will Trump den Leuten zeigen wie grossartig es wäre Amerikaner zu sein? Die Krankenversorgung, zumindest für weniger gut betuchte ist in den Staaten so gut, dass viele Menschen sich nicht mal eine Brille leisten können. Also was soll der Quatsch?

  8. Dass es Trump um Pawlowsche Hunde geht, glaube ich nicht. Es liegt wohl mehr in seiner Psyche. Er wäre hier ein geeigneter Forums-Schreiberling, Falschmeldungen raushauen, kurze Zündschnur haben, keine Impulskontrolle, beleidigen, morgen wieder das Gegenteil sagen, niemals Fakten nennen, narzistisch in der Endlosschleife im permanenten Größenwahn.

  9. Wenn die Amerikaner nicht bald reagieren, wird Trump die USA ruinieren, angefangen bei den Entschädigungen für die zu Unrecht eingezahlten Zölle. So wie die Russen nach dem Ukraine-Krieg werden auch die Amis nach Trump behaupten: „Wir haben das nicht gewusst.“ Wie die Deutschen nach dem 2. Weltkrieg von Kollektivschuld nichts wissen wollten.

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        #Blob/ Bei uns sieht es doch nicht anders aus.
        Der Selenskyj hat wäschetag und VDL wollte ihm heute, das kleine zusätzliche sümchen von 60 Milliarden Euro überreichen, um das Resultat der sauberen Wäsche zu garantieren. Zwei Länder scheinen sich aber beschwert zu haben, vielleicht weil so viel Waschmittel auch die Umwelt auf einigen Inseln schädigen könnte.

    • Der Alte

      Beiden konnte gar nichts mehr entscheiden, so wenig klar im Kopf wie er war. Der Deep-State hinter ihm hat die Entscheidungen getroffen. Ob dieser Deep-State Größenwahn hat (er besteht ja weiterhin, auch unter Trump), das dürfen Sie gerne selbst bewerten.

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