Der FC Brügge hat am Mittwoch im Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Atlético Madrid einmal mehr seine europäische Reife unter Beweis gestellt. Der belgische Vizemeister erreichte trotz Zwischenständen von 0:2 und 2:3 ein 3:3-Unentschieden und wahrte damit seine Chancen aufs Achtelfinale.
Ein verrückter Abend im Jan Breydelstadion: Nach einem sehr spektakulären Spiel trennen sich der FC Brügge und Atlético Madrid im Hinspiel der Champions-League-Playoffs mit einem Unentschieden (3:3).
Nach einem 0:2- und später einem 2:3-Rückstand zeigten „Blauw en Zwart“ eine beeindruckende Widerstandskraft und erkämpften sich den Ausgleich. Nun können Vanaken & Co. von der Qualifikation fürs Achtelfinale träumen, doch dafür müssen sie am kommenden Dienstag in Madrid eine weitere Glanleistung vollbringen.
Das Spiel hatte für die Brügger jedoch sehr schlecht begonnen: Sie kassierten bereits in der achten Spielminute einen Elfmeter, den Alvarez verwandelte, 0:1. Sie reagierten gut, erspielten sich mehrere Chancen, konnten diese aber nicht verwerten, und so war es Atlético, das kurz vor der Halbzeitpause durch Lookman auf 0:2 erhöhte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich jedoch die Dynamik des Spiels und Brügge verkürzte schnell den Rückstand durch Onyedika, der sich auf einen von Atlético-Torhüter Oblak abgewehrten Ball stürzte und damit dem gesamten Stadion neue Hoffnung gab, 1:2.
Weniger als zehn Minuten später gelang Tresoldi sogar der Ausgleich zum 2:2, und man glaubte, dass der belgische Vizemeister das Unmögliche schaffen und den Sieg holen könnte.
Dann wurde Brügge durch ein Eigentor von Ordonez zurückgeworfen (2:3), aber die Gastgeber gaben nicht auf, und Tzolis sicherte seiner Mannschaft einen hochverdienten Punkt, 3:3. Die Qualifikation wird also in sechs Tagen in Madrid entschieden. (cre)