Kultur

Der politische Intellektuelle: Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas ist auch mit 90 noch höchst produktiv

23.10.2016, Hessen, Frankfurt/Main: Der Soziologe und Philosoph Jürgen Habermas blickt bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche in die Kamera. Am 18. Juni wurde Habermas 90 Jahre alt. Foto: Arne Dedert/dpa

Jürgen Habermas macht sich zum runden Geburtstag rar. Verstummt ist der Philosoph und Soziologe aber keineswegs: Er arbeitet an einem gewichtigen Werk über Glauben und Wissen.

Auch im hohen Alter ist der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas höchst produktiv. An diesem Dienstag, 18. Juni, wurde er 90 Jahre alt – und arbeitet an einem neuen Buch „Auch eine Geschichte der Philosophie“. Es soll im Herbst erscheinen und stattliche 1.700 Seiten umfassen, wie der Suhrkamp Verlag berichtet.

“In diesem Werk werden wir alle seine intellektuelle Brillanz noch einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen“, sagt der Frankfurter Philosophie-Professor Matthias Lutz-Bachmann, der Teile des Werks schon vorab lesen durfte: „Ein ganz wichtiger Baustein seiner Theorie.“

Der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas 2007 bei einer Rede im Willy-Brand-Haus in Berlin. Foto: Shutterstock

Jürgen Habermas wurde in Düsseldorf geboren, heute lebt er im bayerischen Starnberg, am engsten verbunden ist sein Name aber mit Frankfurt am Main. Als Vater der Kritischen Theorie war er wichtiger Impulsgeber der Frankfurter Schule.

Promoviert hatte er in Bonn mit einer Arbeit über den Philosophen Schelling (1775-1854). Habilitiert wurde er 1961 in Marburg – seine Habilitationsschrift „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ gilt bis heute als bahnbrechend.

1964 übernahm er von Max Horkheimer (1895-1973) den Lehrstuhl für Philosophie und Soziologie an der Universität Frankfurt, den er zunächst bis 1971 innehatte – in der Zeit der Studentenproteste. Viele 68er beriefen sich auf ihn und sahen ihn als geistigen Impulsgeber, doch als die Bewegung sich radikalisierte, übte Habermas offen Kritik an ihr.

In den 1970er Jahren arbeitete er an zwei Max-Planck-Instituten in Bayern, bevor er 1983 nach Frankfurt zurückkehrte, wo er bis zu seiner Emeritierung 1994 blieb. In seinem Hauptwerk „Theorie des kommunikativen Handelns“ entwarf er eine Art Handlungsleitfaden für die moderne Gesellschaft. Seiner Theorie zufolge liegen die Norm setzenden Grundlagen einer Gesellschaft in der Sprache. Als Verständigungsmittel ermögliche sie erst soziales Handeln.

Strahlkraft seines Werkes wirkt bis heute fort

Die Strahlkraft seines Werks wirkt bis heute fort. Noch 2019 setzte ihn das Magazin „Cicero“ nach Peter Sloterdijk auf Platz zwei der wichtigsten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Dazu trägt auch bei, dass Habermas sich regelmäßig zu aktuellen politischen Themen äußert. Mit 89 Jahren erhielt er den Deutsch-Französischen Medienpreises für sein Engagement für ein demokratisches Europa.

Habermas verkörpere die Rolle des politischen Intellektuellen „quasi in persona“, sagt der Potsdamer Habermas-Experte Roman Yos: „Wann immer es um den Zustand nationaler Befindlichkeiten oder um die Gegenwart und Zukunft Europas schlecht bestellt schien, durfte man mit seiner öffentlichkeitswirksamen Wortmeldung rechnen“, schreibt Yos im Vorwort zu seinem Buch. Zum 90. gibt Habermas allerdings keinerlei Interviews, wie er über seinen Verlag ausrichten ließ.

Das Cover des neuen Habermas-Buches „Auch eine Geschichte der Philosophie“.

Dafür wird man bald viel von ihm lesen können: Unter dem tiefstapelnden Titel „Auch eine Geschichte der Philosophie“ geht es in dem angekündigten zweibändigen 1.700-Seiten-Werk um nichts weniger als Glauben und Wissen. „Habermas zeichnet nach, wie sich die Philosophie sukzessive aus ihrer Symbiose mit der Religion gelöst und säkularisiert hat“, kündigt der Verlag an.

Im Jubiläumsjahr erscheint nicht nur ein neues Buch von Habermas selbst – auch zahlreiche Bücher über sein Denken, sein Werk, seine Bedeutung und seine Wirkung kommen in die Buchhandlungen. An „Habermas global. Wirkungsgeschichte eines Werks“ haben rund 30 Autoren aus 15 Ländern mitgearbeitet.

Roman Yos beschäftigt sich in „Der junge Habermas“ mit der „ideengeschichtlichen Untersuchung seines frühen Denkens“. Bei der Cambridge University Press bekommt Habermas ein eigenes Lexikon mit 200 Einträgen.

Am Mittwoch, einen Tag nach seinem 90. Geburtstag, will Habermas nach Frankfurt kommen, wie Prof. Lutz-Bachmann berichtet. Er werde einen Vortrag am Institut für Philosophie der Goethe-Universität halten. Im November will er das Frankfurter Institut für Sozialforschung besuchen, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert.

In Frankfurt lagert bereits sein sogenannter Vorlass: 2010 überließ Habermas 16 Regalmeter Manuskripte und Briefe der Frankfurter Universitäts-Bibliothek. (dpa)

48 Antworten auf “Der politische Intellektuelle: Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas ist auch mit 90 noch höchst produktiv”

  1. Stratege

    Guter Artikel Herr Cremer
    Könnte mir aber vorstellen,dass dieser Artikel nicht das besondere Interesse in Ihrem Forum wecken wird.Warum überlass ich Ihnen oder den Foristen wenn sie es wünschen.

  2. Peer van Daalen

    @Stratege

    Ich finde es schon sehr bemerkenswert von ODdirekt, diesem deutschen Urgestein der Soziologie und des philosophischen Denkens eine Würdigung seines Lebens und Wirkens zukommen zu lassen.

    Hätte ich hier eher nicht erwartet.

    Insbesondere seine gedanklichen Fortführungen zur „Kritischen Theorie“ von Horkheimer und Adorno waren und sind Meilensteine der neueren Philosophie.

    Ich hatte die Ehre, einigen seiner früheren Vorlesungen in Frankfurt beiwohnen zu dürfen.

    Stimmt, – @Stratege, das Interesse der hier üblichen Probanden an diesem Mann der Wissenschaft und des Intellekts dürfte eher gegen Null tendieren. Ich sicher auch besser so … ;-)!

    • Guido Scholzen

      1. dieser precht ist auch nur ein philosoph; wenn man sich dem seine bemerkungen z.B. zum bedingungslosen grundeinkommen durchliessst, dann wohnt der auch in einer fantasiewelt.
      2. habermas war zu seiner zeit in den 1960ern auch ein populist? eben ein linker.
      3. die meinung von philosophen ist auch nicht besser als die von hinz und kunz. man KANN sich nach solchen gurus richten, aber man MUSS ES NICHT tun.

      philosophen sind wie theologen:
      was sind theologen? das sind menschen, die fragen beantworten, die vor ihnen keiner gestellt hat.

  3. Guido Scholzen

    ja, was soll man bloß von habermas halten?
    momentan lese ich ‚der aufklärer – jürgen habermas‘

    er war und ist ein philosophischer vertreter der frankfurter schule, wo die „kritische theorie“ gelehrt wurde.
    da „wo die theorie bereits realität ist“, so fasste man diese denkweise zusammen, wenn man es den menschen auf der strasse erklären wollte.
    wissenschaften unterscheide ich immer in 3 kategorien.
    1.naturwissenschaften (physik,chemie…)
    2.geisteswissenschaften (philosophie, theologie…)
    3.pseudowisenschaften (parapsychologie, okultismus…)
    wenn geisteswissenschaftler z.B. philosophen behaupten, dass ihre theorie bereits realität ist, ohne es zu beweisen durch experimente (wie es bei den naturwissenschaften üblich), dann hat man es mit pseudowissenschaft zu tun.
    habermas war in diesem sinn ein gegner von karl popper, dem begründer des kritischen rationalismus und vertreter empirischer wissenschaft (schlussfolgerung durch beobachtung), an der sich naturwissenschaft messen muss.
    multi-kulturelle gesellschaft, klimaschutz und energiewende sind übrigens im denksinne die ergebnisse der ‚frankfurter schule‘. mit den kriterien eines karl popper, wo kritisch mit allen ergebnissen und empirischen beobachtungen umgegangen wird (falsifikationismus) wie in der naturwissenschaft üblich, scheitern diese theoretischen linken denkgebäude.
    in seinem „wissenschaftlichen Denken“ sind habermas und kollegen die reinsten versager. ich bin ein fan von karl popper: eine theorie bewährt sich an der realität, nicht umgekehrt. (ist ja eigentlich auch logisch)

    habermas ist beeinflusst vom marxismus. es hat auf die linken strömungen bei studenten der 68’er starken einfluss gehabt. er war stets ein befürworter eines politisierten alltags (typisch philosoph), lehnte aber die RAF als reaktion der studentenrevolte ab und kritisierte diese als ‚linker faschismus‘. ich würde sagen, die geister, die er rief, wurde er nicht mehr los. dann hätte man doch besser den mund gehalten. habermas ist ein brandstifter, auch wenn er es nicht wahrhaben will. „si tacuisses, philosophus mansisses“

    nach der deutschen wiedervereinigung wurde er über die DDR befragt. er meinte, in der zeit des kalten krieges sei ihm frankreich, italien und die USA näher gewesen als die DDR, mit der er nix am hut haben wollte. er kritisierte die DDR als eine „zerstörung der vernunft“. ist ja auch okey, aber… er hinterfragte nicht (und liess dies auch nicht zu), warum die DDR denn so war. wie jeder weiss, beruhte der real existierende sozialismus auf den theorien von karl marx, auf denen auch die ‚frankfurter schule‘ zum guten teil beruhte, und das waren ja die denkmuster eines jürgen habermas. dass der marxismus scheiterte, weil eben die theorie NICHT automatisch realität ist, das hat ein habermas scheinbar nicht nötig zu hinterfragen. lieber spinnt man… das eigene marxistisch theoretische netz weiter, ohne die löcher darin zu bemerken. die DDR war ein hinweis dafür, dass auch die frankfurter schule einfach nur ein theoretischer quatsch ist, mehr nicht. wie karl popper es mal meinte: „ein System kann seine eigene Existenz nicht garantieren, ein System kann aber wohl die eigene Existenz beenden aus vielerlei Gründen.“ oh wie wahr.

    habermas wird 90. ein theoretischer stussmeier hat geburtstag. typisch philosoph.
    wenn es ihn nicht gegeben hätte, niemand hätte ihn vermisst, außer seine anhänger, und die vermisst auch keiner, wenn es sie nicht gäbe. es wundert mich nicht, dass linke theoretiker (deren theorien praktisch nicht anwendbar sind) gefeiert werden in einem links-grün versifften gesellschaftsgebäude. habermas hat geburtstag, und vor jahren stellte man in trier eine statue von karl in trier auf, gesponsort von einer marxistischen diktatur in rot-china. alles ganz normal.
    in diesem jahr jährt sich der todestag von karl popper zum 25. mal; man wird keine grosse feste feiern oder reden schwingen, obwohl dieser denker wie einstein bahnbrechendes im 20.jahrhundert geleistet hat.

    wo ist der fehler im system? die frankfurter schule wird die antwort bestimmt nicht geben.

    • Habermenos

      Habermas hat der Philosophie nichts gebracht. Er wird nur gehypt weil er pk ist und ein Vertreter der Frankfurter Schule, die uns ja den ach so destruktiven Kulturmarxismus gebracht hat.
      Poppers „Offene Gesellschaft“ wird missbraucht. Er hat nie von offenen Grenzen gesprochen, wie sie heute praktiziert werden.

      • Guido Scholzen

        Nein, nix theologie-studium, aber ich wollte mal ins kloster gehen in jungen jahren.
        ora et lobora e lege…
        theologie und philosophie muss ein guter christ nicht kennen, aber die bibel und die arbeit im schweisse des eigenes angesichtes.
        marxisten wie habermas und andere theoretische faulenzer haben daher von realität wenig ahnung. also ab auf den müllhaufen der geschichte mit diesen quatschmeiern, denn evolutionsbiologisch heisst es ‚the fittest will survive‘ – die geeigneten werden überleben.

        momentan lese ich ein werki über habermas – man kann den typen nicht weiterempfehlen. im artikel oben steht zuch drin, dass es nun eine 1.700 seiten langes werk von habermas noch geben wird. da soll da schon drin stehen? dieser stuss ist bestimmt auch nicht weltbewegender als die gesammelten werkes des gurus „bhagwan“.

  4. Peer van Daalen

    @Guido Scholzen. „wo ist der fehler im system? die frankfurter schule wird die antwort bestimmt nicht geben.“

    Dafür haben wir ja Sie … *augroll*, der besser mal im Deutsch-Unterricht hätte aufpassen sollen, von wegen Groß- und Kleinschreibung.

    Und Karl Raimund Popper? Oh Gott, auch hier haben Sie anscheinend gepennt!

    Denn der hat nicht – wie Habermass – über den Marxismus nur philosophiert, sondern ist im November 1918 in die Kommunistische Partei eingetreten und unternahm mit seinen Genossen mehrere gewaltsame Umsturzversuche nach dem Vorbild Lenins unter dem Kommando des Bolschewiken Béla Kuns.

    Immerhin, – er hat schnell gemerkt was für hintertriebener Hund dieser Béla Kun war und hat sich wieder von diesem Haufen gelöst. Das hätte Ihr kleines Cleverle Sir Popper auch früher in Erfahrung bringen können.

    Na ja, irren ist menschlich und verzeihbar, Ihre orthografischen Defizite allerdings nicht oder gab es zu Ihrer Schulzeit auch schon einen freitäglichen Schulschwänzer-Mummenschanz zur Rettung der Welt?

    Glauben Sie mir! Die Welt schafft das auch ohne Sie!

    • Guido Scholzen

      -o ja, karl popper hat daraus gelernt, und hat dem marxismus den rücken gekehrt. habermas tat dies nie.
      – „orthografischen defizite“ – das ist hier ein meinungs-forum ,keine doktorarbeit, noch nicht mals ein schulaufsatz
      – „Die Welt schafft das auch ohne Sie!“ – stimmt! die welt schafft das auch ohne Sie ohne mich und vor allem ohne habermas.

  5. Norbert Schleck

    Der Herr Prof. Dr. phil. G. Scholzen lesen also gerade „Der Aufklärer“ von Habermas. Den dpa-Artikel hier oben hat er aber mit Sicherheit nicht gelesen.
    Aber chapeau! Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie etwas von diesem bedeutenden Philosophen gelesen habe.

    „wenn es ihn nicht gegeben hätte, niemand hätte ihn vermisst, außer seine anhänger, und die vermisst auch keiner, wenn es sie nicht gäbe.“
    Das könnte man auch von G. Scholzen sagen. Schlimmer noch: Den vermisst auch keiner, obschon es ihn gibt.
    Auch für ihn gilt: „Si tacuisses…“

    Wer im übrigen die Regeln der Rechtschreibung missachtet und generell alles klein schreibt, will sich wahrscheinlich einen progressiven Anstrich geben: seht, ich stehe über solchem Kleinkram. Das war mal 1968 so, ist aber schon lange ein alter Hut.
    Oder aber er will seine eklatanten Schwächen in Sachen Groß- und Kleinschreibung kaschieren.

    Es fällt auf, dass der Text inhaltlich ein ziemliches Niveau hat und eine Länge, die den gewöhnlichen Beiträgen zum Thema Klimawandel nicht entspricht. Sollten Sie da Anlehnungen gemacht haben? Oder handelt es sich um einen Auszug aus Ihrer Doktorarbeit an der Philosophischen Fakultät der RWTH?

    „habermas wird 90. ein theoretischer stussmeier hat geburtstag. typisch philosoph.“
    Es ärgert mich immer, wenn Kleingeister einen Mann wie Habermas so abbürsten.
    Aber mit 90 Jahren und seinem Lebenswerk steht Habermas mit Sicherheit haushoch über den unmaßgeblichen Kommentaren eines Philosophen aus Schönberg.

    https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas

    • Guido Scholzen

      werter Herr Schleck,

      -ich bin nicht philosoph von beruf, sondern schreibe kommentare als hobby. genau wie Sie. soviel mal zu diesem. philosophen wie habermas sind die permanenten rechthaber, sonst wären die nicht ‚die speziellen professionellen denker’🙂 von beruf.
      -übrigens, Herr Schleck, ich schätze ihre kommentare, auch wenn ich nicht immer ihrer meinung bin.
      -kleinschreibung benutze ich nur der einfachheit halber, aber ich gebe mir mühe, Ihren namen großzuschreiben.

      ich mag habermas deshalb nicht, weil er ein marxist ist, aus dem untergang des kommunismus nichts gelernt, und in sachen studentenrevolte ’68 wäscht er seine hände in unschuld. von sozialer marktwirtschaft (vor allem marktwirtschaft und kosten-nutzen-rechnung) hat er überhaupt keine ahnung! (ideale sind wichtiger: er fordert eine umformung der utilitaristischen moralphilosophie zur „kommunikativ-ethischen Vernunft“ als grundlage der ökonomie….???🤔🤔🤔 -und was soll das heissen und bedeuten?)

      Herr Schleck, wir lassen habermas einfach habermas sein – und basta.

    • Prof x3 Dr. x 4 Ing. 12x Schleck

      Was haben Sie studiert? Worin sind Sie ausgewiesen? Wenn man NS-Zaungast hier, oder im BRF oder GE liest, hat man das Gefühl, daß Sie in allen möglichen Fächern mindestens professor sind. Kann es sein, daß Sie von gar nichts Ahnung haben? „La culture, c’est comme la confiture, moins on en a, plus on l’étale“!

  6. Jesse von Sant Vith

    Habermas ist ein Luftsack. Viel blah, blah und nichts dahinter. Geistige Onanie.

    Hätte er statt im Elfenbeinturm bei Opel am band gestanden, wären ihm solche Ideen nicht gekommen.

    • Norbert Schleck

      Noch so einer, der glaubt, einen Menschen wie Habermas derart verunglimmpfen zu können.
      Was befähigt Sie zu einem solchen Verriss?

      Na gut, dann schaffen wir alle geisteswissenschaftlichen Fächer an Schulen und Universitäten einfach ab und schicken alle Jugendlichen mit 14 zu Opel.

      • Jesse von Sant Vith

        @ Norbert Schleck

        So wie ich das sehe, sind Sie auch so einer, der sein Leben lang nur nachgedacht hat und glaubt, alles besser zu wissen. Arbeit adelt, der Herr! Wir Arbeiter erarbeiten die ganze Geschichte, von der Sie auch leben.

        • Norbert Schleck

          Na ja, dem geistigen Adel gehören Sie jedenfalls nicht an, sonst würden Sie nicht solchen Unsinn schreiben.
          Aber immerhin haben Sie die Gesammelten Werke von Jürgen Habermas gelesen, da Sie sich ein solches apodiktisches Urteil über ihn erlauben. Da haben Sie mir etwas voraus.
          Haben Sie das während der Kaffeepause auf dem Bau gemacht?
          Da können Sie sich ja demnächst das 1700-Seiten-Werk, das demnächst erscheinen wird, vornehmen.

          Ich jedenfalls habe Hochachtung für einen Menschen, der mit 90 Jahren noch so fit ist und wünsche ihm noch weitere Jahre des Schaffens, wenn möglich bis zum 110. Geburtstag.

          • Guido Scholzen

            1. wer ein leben lang marxist war, und zu keiner einsicht gekommen ist… soll ich dem noch gratulieren? in osteuropa würde man den typen mit eiern und tomaten bewerfen.
            2. zitat: „na gut dann schicken wir …alle Jugendlichen mit 14 zu Opel.“
            dies erinnert mich an bismarck-zitat: „Für die Jugend habe ich nur drei Worte als Ratschlag: Arbeite, arbeite, arbeite!“

            • Norbert Schleck

              Also, ich will mich nicht mit Ihnen streiten,, Sie sind schließlich der anerkannte Spezialist, was das Lebenswerk von Habermas betrifft, während ich… (s.o.)
              Ich muss mich da an den Artikel auf Wikipedia halten, der, wie könnte es bei diesem Medium anders sein, natürlich völlig unwissenschaftlich und tendenziös daherkommt.

              Auch wenn ein linkes Revolverblatt wie die ZEIT mehrere Artikel dazu bringt, ist das natürlich auch noch kein Beweis, z.B.:
              https://www.zeit.de/kultur/2019-06/juergen-habermas-philosoph-geburtstag-michael-tomasello

              Bei Wikipedia fällt mir das Wort „Marx-Kritik“ ins Auge. Mir scheint sein Werk von einer Breite zu sein, die sich nicht auf simplen „Marxismus“ herunterbrechen lässt. Dass er ein sturer „Betonkopf-Marxist“ gewesen sein soll und noch immer sein soll, wird da nicht ersichtlich.

              Auch Marx hatte nicht in allem Unrecht. Wer die Sozialgeschichte des 19. Jh. kennt, weiß, was ich meine. Der Kampf der Arbeiterklasse war damals vollauf gerechtfertigt. Damals konnte Streik existenzbedrohend sein, ja das Leben kosten. Nicht wie heute, wo man am Feuerchen Bier trinkt und Sprüche klopft.

              Auch sehe ich die nationale und internationale Anerkennung, die Habermas zweifellos genießt, aber natürlich kommt die nur von in der Wolle knallrot gefärbten Marxisten.

              Dass Sie einem 90-Jährigen, der gerade ein 1700 Seiten starkes Werk fertiggestellt hat, nicht Glück wünschen wollen ist Ihre Sache.

              Noch was zu Opel: Sie und dieser „Jesse“ (die Wurzel aus der Bibel?) wissen schon, dass man auch mit dem Verstand arbeiten kann, was erst die Voraussetzung dafür ist, dass die Manuellen etwas zu tun haben.

              Einen schönen Tag noch bei der Lektüre von Habermas.

              • Jockel F.

                Richtig, Wikipedia ist tendenziös, weshalb es sich ja auch den Spottnamen Bolschewikipedia zugezogen hat. Und die ZEIT ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Leider.
                Marx, mein lieber Herr Schleck, lag in jedem einzelnen Punkt falsch, ist tausendfach widerlegt worden und wenn überhaupt, dann als Gefahr für die Menschheit zu betrachten.

                  • „Tendenziös? Welch ein Euphemismus. Wiki ist pk bis hinten gegen. Wiki sollte verboten werden.“

                    „Richtig, Wikipedia ist tendenziös, weshalb es sich ja auch den Spottnamen Bolschewikipedia zugezogen hat. Und die ZEIT ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Leider.“
                    @ Jockel und Tonne,
                    Das ist doch nicht Ihr Ernst! Wie würde denn unser Foren-Troll ohne die auskommen?

              • Wer Wikipedia für alles zitiert gibt offen zu, daß er keine Ahnung, von nichts hat. Es gibt exzellente Nachschalgewerke zur Philosophie. Aber in diesen wird Habermas nicht gerade als „Größe“ genannt. Egal, Herr Schleck hat wie immer DIE Wahrheit gepachtet.

              • Guido Scholzen

                @Schleck
                die arbeiterbewegung gab es schon vor dem marxismus und war voll aktiv; da gab es den marxismus ist seiner bekannten form noch gar nicht. der begriff ‚arbeiterklasse‘ ist ein marxistischer (kampf)begriff, vorher hiess es eben einfach und korrekt arbeiterbewegung. die organisation dieser arbeiterbewegung in gewerkschaften und arbeitervereine auch den 1.-mai-gedenktag… hat mit den lehren des karl marx NIX zu tun.
                als gewerkschaftsmitglied würde ich gar sagen: DER MARXISMUS IST DAS SCHLIMMSTE UND SCHLECHTESTE, WAS DER ARBEITERBEWEGUNG JE PASSIEREN KONNTE.

  7. Jockel F.

    Zur richtigen Zeit am richtigen Ort inthronisiert worden zu sein, um dort zu altern, das macht einen noch nicht zu einem „Großen“. Das gilt für Habermas wie für Adorno oder im Schriftstellerischen für Böll.
    Menschen, die Philosophen bewundern, sollte man mit Skepsis begegnen. Mag ja sein, dass sie gelesen haben (was ich nicht selten bezweifle) aber sie haben lediglich verinnerlicht, kopiert, übernommen und nicht reflektiert. Wenn Habermas so in Stein gemeißelt steht, wie allerorten vernommen, dann fehlt ihm zum Philosophen die Streitbarkeit. Dann ist er so ein wichtiger Philosoph wie Didi Hallervorden ein wichtiger Komiker ist.

  8. Norbert Scheck

    Einige Anmerkungen zu den verschiedenen Kommentaren hier oben:

    „Es gibt exzellente Nachschalgewerke (sic) zur Philosophie. Aber in diesen wird Habermas nicht gerade als „Größe“ genannt. Egal, Herr Schleck hat wie immer DIE Wahrheit gepachtet.“
    Nein, DIE Wahrheit habe ich nicht gepachtet, habe ich auch nie behauptet, im Gegensatz zu anderen hier, die das Werk von Habermas mal locker als „geistige Onanie“ bezeichnen. Das ist eine Überheblichkeit, die ich mir nie herausnehmen würde.
    Nochmal: ob Habermas nun ein großer Philosoph oder nicht, weiß ich nicht, dass er aber in seinem langen Leben mehr geleistet hat als alle Kommentarschreiber hier auf OD zusammen, das steht fest. Und davor sollte man Respekt haben. Wer nicht mit ihm einverstanden ist, kann ihn durchaus auf demselben Niveau widerlegen, aber bitte nicht mit ein paar verächtlichen Worten.

    Wenn es so exzellente Nachschlagewerke gibt, dann verlinken Sie die doch hier, damit der gewöhnliche Leser hier sie auch konsultieren kann. Ob der allerdings zur philosophischen Bibliothek der RWTH fahren wird, ist höchst fraglich. Deshalb müssen wir uns wohl oder übel mit Wikipedia begnügen mit all ihren Facetten und natürlich mit der Gefahr, dass sie nicht „objektiv“ ist. Aber was heißt schon „objektiv“? Sind Sie das, Herr Scholzen? Eindeutig nein.

    „die arbeiterbewegung gab es schon vor dem marxismus und war voll aktiv; da gab es den marxismus…“
    Stimmt. Wie alles, so hat auch die „Arbeiterbewegung“, die nicht identisch mit der „Arbeiterklasse“ ist, mehrere Ursprünge, was keiner bestreitet.

    Die katholische Soziallehre jedenfalls hat sich aber nur an die Rockschisse der sozialistischen geheftet (Rerum Novarum datiert von 1891!) und kam mit so etwas daher:
    Gleichheit unter den Menschen würde und dürfe es nie geben, Unterschiede seien naturgegeben, jedoch müssten die beiden Klassen Arbeit und Kapital in Eintracht und Frieden miteinander auskommen. Dabei habe die Angehörigen der arbeitenden Stände die Pflicht, geschlossene Verträge einzuhalten und dem Arbeitgeber mit ihrer Arbeit zu dienen.“ nach dem Motto: „Liebe Arbeiter, tragt euer Los mit Ergebung in Gottes Willen und ‚dient‘ eurem Arbeitgeber, dann werdet ihr reichen Lohn im Himmel erhalten.“
    Der flämische Priester Adolf Daens, der gegen die menschenunwürdigen Zustände in der Aalster Textilindustrie kämpfte, wurde von seiner eigenen Hierarchie schikaniert.

    Der 1. Mai entwickelte sich aus der sozialistischen Arbeiterbewegung:
    „Auf dem Gründungskongress der Zweiten Internationale 1889 wurde zum Gedenken an die Opfer des Haymarket Riot der 1. Mai als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen. Am 1. Mai 1890 wurde zum ersten Mal dieser „Protest- und Gedenktag“ mit Massenstreiks und Massendemonstrationen in der ganzen Welt begangen.“ (Auch Wikipedia, n’en déplaise à certains)
    Sinnigerweise haben die Nazis den 1. Mai 1933 zum Feiertag erhoben, bevor sie dann am 2. die Gewerkschaften liquidiert haben. (Auch W.)

    „Wenn Habermas so in Stein gemeißelt steht, wie allerorten vernommen, dann fehlt ihm zum Philosophen die Streitbarkeit.“
    Wieso muss ein Philosop „streitbar“ sein?

    „Ein Philosoph (griechisch φιλόσοφος philósophos „Freund der Weisheit“) oder sinngemäß Denker ist ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Welt, über den Menschen und dessen Verhältnis zu seiner Umwelt zu finden. Ferner wird damit jemand mit praktischer Lebensklugheit bezeichnet, ebenso Vertreter der wissenschaftlichen (bzw. akademischen) Philosophie.“
    Wieder Wikipedia, aber es gibt auch den Brockhaus:

    „Philosoph [griechisch philósophos, eigentlich »Freund der Weisheit«] der, -en/-en, erstmals bei Heraklit verwendeter Begriff, der nach sokratisch-platonischer Tradition den Menschen bezeichnet, der nach Weisheit (Lebens-, Welt-, Gottesweisheit) strebt, nach aristotelischem und stoischem Begriff denjenigen, der solche Weisheit erlangt hat.“

    „Menschen, die Philosophen bewundern, sollte man mit Skepsis begegnen.“
    Menschen wie Ihnen auch…

    Übrigens, auch der Skeptizismus ist eine philosophische Denkrichtung:
    „Skeptizismus ist ein Begriff zur Bezeichnung der philosophischen Richtungen, die das systematische Hinterfragen, nicht den blanken Zweifel, zum Prinzip des Denkens erheben und die Möglichkeit einer Erkenntnis von Wirklichkeit und Wahrheit in Frage stellen oder prinzipiell ausschließen. Die neuzeitliche Wortverwendung bezeichnet jedoch häufig lediglich den Zweifel statt des Untersuchens und Forschens als Ausgang des Denkens.“ (Quelle? Drei Mal dürfen Sie raten.)

    Frage: Muss ein Skeptiker nicht auch seine eigenen Aussagen mit Skepsis betrachten??? Darüber haben schon die alten Griechen nachgegrübelt.

    Ein schönes warmes Wochenende und eine noch heißere Woche Ihnen allen!
    „Ein warmes Klima ist ein gutes Klima.“ Waren Sie das nicht, Herr G. Scholzen? Oder war es der M.?

  9. Norbert Schleck

    „Martin Heideggers NS-Intermezzo“
    Nur ein „Intermezzo“, also ein „kurzes (lustiges) Zwischenspiel“, so die Definition?
    Na ja.
    Heidegger war zu durchgeistigt, um Nazi-Parolen zu grölen und im Braunhemd durch die Straßen zu marschieren, dieses Primitive und Grobe waren ihm, dem „Philosophen“, zuwider. Ein Nazi und Antisemit war er trotzdem.
    Da nützen auch alle Beschönigungsversuche nichts.
    https://www.cicero.de/kultur/ressentiments-eines-meisterdenkers-heidegger-war-der-braunere-nazi/58959
    https://www.nzz.ch/feuilleton/das-schwarz-der-hefte-1.18263271
    https://www.herder.de/stz/hefte/archiv/140-2015/12-2015/die-heidegger-debatte-nach-den-schwarzen-heften-/
    Wem das hier zu „unwissenschaftlich“ daherkommt, braucht es nicht zu lesen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Heidegger_und_der_Nationalsozialismus#Heideggers_NS-Zeit_in_seiner_Selbstdarstellung
    Wirklich nur ein „Intermezzo“?

    • System error

      Der strukturelle Denkfehler des NS. Philosophie hat wenig mit der PK seiner Ideologie zu tun. Aber das kann und darf ein Kulturmarxist natürlich nicht einsehen, ist seine Sicht doch die einzig Wahre. Gott mit ihm, mit ihnen.
      Philosophisch, aber auch kulturpolitisch, nennt sich das Totalitarismus, oder auch faschismus. CQFD!
      Und dann Heidegger angreifen… Quel petit esprit!

  10. Norbert Schleck

    Vielen Dank, meine Herren, dass Sie sich trotz der Hitze die Mühe gemacht haben, meinen letzten Beitrag hier nicht nur zu lesen, sondern auch mit der Ihnen eigenen scharfsinnigen Art zu kommentieren. Sie wissen es ja, nichts ist schlimmer als Gleichgültigkeit. Irgendjemand hat mal gesagt: Egal, ob man gut oder schlecht von dir spricht, Hauptsache, man redet über dich.

    Leider, leider geht keiner von Ihnen argumentativ auf das – übrigens nicht von mir – ins Spiel gebrachte Thema „Heideggers NS-Intermezzo“ ein, sondern bringt nur persönliche Attacken, aber das verwundert nur den, der die Szene hier auf OD nicht kennt.
    Sie erlauben mit sicher, jedem von Ihnen zum Abschluss dieser tiefgründigen Diskussion ein paar Zeilen zu widmen.

    Da der Herr Scholzen sich ja schon seine „sichere“ Überzeugung zurechtgezimmert hat, was meine Unkenntnis in Sachen Heidegger betrifft, erübrigt sich ja eine Antwort meinerseits. Aber Hauptsache, wir haben in Ostbelgien jemanden, der nicht nur ein anerkannter Klimaspezialist (siehe GE.net), sondern auch noch ein ausgewiesener Habermas- und Heideggerexperte ist.

    Ein weiterer Herr postet hier unter dem sinnigen Pseudonym „Sein und Zeit“: Genial, seine Trouvaille „NS und die NSDAP“! Darauf muss man erst einmal kommen. Aber das nur am Rande. Auch dieser „Sein und Zeit“ entpuppt sich als wahrer Kenner, der „Sein und Zeit“ gelesen … und verstanden hat und daher ein enthusiastisches Urteil darüber fällen kann.
    Ganz gewiss kann er den Laien hier unter uns folgenden Satz daraus erläutern: „Die ekstatische Einheit der Zeitlichkeit, das heißt die Einheit des «Außer-sich» in den Entrückungen von Zukunft, Gewesenheit und Gegenwart, ist die Bedingung der Möglichkeit dafür, daß ein Seiendes sein kann, das als sein ‚Da‘ existiert.“

    Ja, und dann ist da noch ein „system error“, ein echter Dr. phil., sein Schreibstil und seine originelle Denkweise deuten darauf hin … und seine Deutschfehler („faschismus“) – CQFD.
    „Kulturmarxist“ soll ich sein? Das alles hier: https://de.metapedia.org/wiki/Kulturmarxismus ? Zu viel der Ehre!

    Was allerdings Heideggers Verhältnis, ach was, innige Verbundenheit mit der faschistischen Führerideologie und dem NS-Regime anbelangt, so scheint dieser Akademiker die ganze Diskussion über das Thema verschlafen zu haben. Na so was! Kaum zu glauben, bei so einem „grand esprit“!

    „Und dann „Heidegger angreifen…“ Ja, da wagt es doch einer, diesen „Übermenschen“ (Ausdruck von F. Nietzsche) oder akademischen Halbgott „anzugreifen“? Na, da stehe ich aber nicht allein auf weiter Flur. Nur ein paar Zitate, die jeder leicht erweitern kann:

    „Der größte deutsche Philosoph des 20. Jahrhunderts war ein Nazi. Martin Heidegger erschien im Braunhemd zu Vorlesungen, begrüßte Studenten mit gerecktem Arm und „Heil Hitler!“, hielt Vorlesungen, die Liebeserklärungen an den „Führer“ waren, verriet jüdische Kollegen und erneuerte seine Mitgliedschaft in der NSDAP getreulich jedes Jahr.“
    https://www.welt.de/kultur/article5528827/Braucht-die-Philosophie-den-Nazi-Heidegger.html

    Oder:
    https://theconversation.com/heidegger-theoricien-et-acteur-de-lextermination-des-juifs-86334
    https://www.historeo.de/datum/1933-heidegger-und-der-nationalsozialismus
    Und dann diese „Schwarzen Hefte“:
    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/martin-heideggers-schwarze-hefte-beweisen-den-antisemitismus-des-philosophen-12844017.html
    Aber genug, ist sowieso alles ganz „unwissenschaftlich“, nicht wahr? Alles nur „petits esprits“.

    Trotzdem, einen schönen Tag wünsche ich Ihnen. Setzen Sie sich in den Schatten mit einem kühlen Getränk und einem guten philosophischen Buch. „Sein und Zeit“ oder die „Schwarzen Hefte“ böten sich an. Aber nicht einnicken dabei!

    • System error

      Da ein Rechtschreibfehler (eigentlich kein Rechtschreibfehler, bloß daß ich die Großstelltastate wohl nicht ausreichend fest gedrückt habe) mehr über mich sagt als eine Dissertation zu Heidegger und der NSDAP, die ich hier „zu Papier“ bringen könnte, aber niemand lesen würde, lasse ich die vielen Bits und Bytes des Herrn NS einfach so stehen.
      Ehrlich, ist das Ihr ernst? Sie begründen Ihre Kritik mit einem Fehler: „Groß-Kleinschreibung“? Nur noch ein Gott kann Ihnen helfen, um… Heidegger zu zitieren!
      Wieso, Herr NS, verlieren Sie nie ein Wort über die Nazi-Wurzeln und das Nazi-Wesen der EU? war der erste Kommissionspräsident (uvm.) doch ein qualifizierter und ausgewiesener Nazi: Walter Hallstein.
      Wie schrieb ich? Quel petit esprit! Sie, Herr NS, nicht Hallstein (der hatte Großes vor und es ist ihm gelungen).

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