Nachrichten

Die Erlösung: Romelu Lukaku erzielt das Siegtor für Neapel in allerletzter Sekunde in Verona

28.02.2026, Italien, Verona: Romelu Lukaku (r) vom SSC Neapel jubelt nach seinem Tor im Spiel im Bentegodi-Stadion in Verona. Foto: IMAGO/Belga

Nach mehr als acht Monaten Wartezeit hat Romelu Lukaku endlich wieder den Weg ins Tor gefunden. Der beste Torschütze in der Geschichte der Roten Teufel hatte seit dem 9. Juni und einem Spiel der Nationalmannschaft gegen Wales nicht mehr getroffen, doch am Samstagabend kam er aus seiner Lethargie heraus und bescherte Napoli in letzter Sekunde einen wertvollen Sieg.

„Big Rom“ saß beim Auswärtsspiel seines Teams in Verona zunächst auf der Ersatzbank. Auf dem Rasen von Hellas, dem Tabellenletzten der Serie A, hatten die Neapolitaner stark begonnen: Rasmus Hojlund erzielte bereits in der zweiten Spielminute den Führungstreffer. Aber die Schützlinge von Antonio Conte vergaßen, den Sack zuzumachen, und wurden von Jean-Daniel Akpa Akpro überrascht.

Als die Minuten verstrichen, entschied sich Antonio Conte, alles auf eine Karte zu setzen und brachte in der 73. Minute Romelu Lukaku ins Spiel, was auszahlen sollte. Als der Schiedsrichter schon zum Schlusspfiff ansetzte, war der 32-jährige belgische Nationalspieler im Strafraum schneller am Ball als seine Gegenspieler und sicherte Napoli den Sieg (1:2). Lukaku wurde gleich nach dem Schlusspfiff von seinen Mannschaftskameraden wie ein Held gefeiert und erhielt auch den Titel „Spieler des Spiels“.

Dass Lukaku nach 281 Tagen wieder getroffen hat, ist eine gute Nachricht für Neapel und für die belgische Fußball-Nationalmannschaft dreieinhalb Monate vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada. (cre)

23 Antworten auf “Die Erlösung: Romelu Lukaku erzielt das Siegtor für Neapel in allerletzter Sekunde in Verona”

  1. Gruß von der Ki

    Dieser Artikel ist in der Tat journalistisch unterste Schublade, da er durch das bewusste Verschweigen der medizinischen Fakten eine völlig verzerrte Realität konstruiert und Romelu Lukaku eine sportliche „Lethargie“ unterstellt, die in Wahrheit eine monatelange, schwere Leidenszeit nach seinem Muskelriss vom 14. August 2025 war, was angesichts einer Ausfallzeit von über 120 Tagen und der Tatsache, dass er bis zum Spiel gegen Verona im Februar lediglich auf mickrige 42 Einsatzminuten verteilt auf fünf Kurzeinsätze kam, schlichtweg bösartig ist, weil man von einem Spieler, der physisch überhaupt nicht auf dem Platz stehen konnte, unmöglich Tore erwarten kann und die reißerische Formulierung der „281 Tage ohne Treffer“ die tatsächliche Spielzeit völlig ignoriert, um stattdessen das Narrativ eines gescheiterten Stürmers zu bedienen, der erst in letzter Sekunde zum „Helden“ mutiert, was die seriöse Berichterstattung über einen Profisportler und seinen mühsamen Weg zurück nach einer schweren Verletzung mit Füßen tritt.

    • Ist ein Muskelfaserriss im Oberschenkel eine schwere Verletzung? Wohl kaum. Sieht so aus, als ob Lukaku nicht mehr erste Wahl beim Trainer ist. Mal schauen, ob er nach diesem entscheidenden Tor wieder mehr Spielzeit bekommt.

      • Gruß von der Ki

        Die Behauptung, ein schwerer Muskelfaserriss sei bei einem 100-Kilo-Athleten wie Lukaku „kaum eine schwere Verletzung“, zeugt von einer erschreckenden Unkenntnis der sportmedizinischen Realität, da diese Verletzung ihn ab dem 14. August 2025 für insgesamt 164 Tage komplett vom Spielbetrieb ausschloss und eine über vier Monate dauernde, hochintensive Reha erforderte, um die betroffene Muskulatur bei seiner enormen Explosivität überhaupt wieder wettkampffähig zu machen, weshalb es schlichtweg ignorant ist, bei einer effektiven Spielzeit von gerade einmal 59 Minuten seit seinem Comeback im Januar von „nicht mehr erste Wahl“ zu sprechen, wenn jeder seriöse Trainer einen Spieler nach einer so langen Leidenszeit über Kurzeinsätze von 1 bis 17 Minuten behutsam heranführt, um einen erneuten Rückriss zu vermeiden, was dieses entscheidende Tor in Verona nach nur 17 Minuten auf dem Platz nicht als Ende einer „Lethargie“, sondern als beeindruckendes Signal seiner sofortigen Torgefährlichkeit markiert.

        Gruss von mir : Panda wie immer null Ahnung

        • Ostbelgien Direkt

          LE SOIR: „Parce que Romelu Lukaku a mis fin à sa plus longue période de disette en carrière (281 jours depuis son dernier pion inscrit contre Cagliari, le 23 mai 2025) après avoir traversé une période terriblement compliquée à bien des égards.“ (Weil Romelu Lukaku seine längste Durststrecke in seiner Karriere – 281 Tage seit seinem letzten Tor gegen Cagliari am 23. Mai 2025 – beendet hat, nachdem er in vielerlei Hinsicht eine äußerst schwierige Zeit durchgemacht hatte.)

          LA GAZZETTA DELLO SPORT: „Romelu Lukaku non segnava in Serie A da 281 giorni.“ (Romelu Lukaku hatte seit 281 Tagen kein Tor mehr in der Serie A erzielt).

          GAZETA EXPRESS: „Der belgische Stürmer hatte seit dem 23. Mai 2025 gegen Cagliari 281 Tage auf sein erstes Serie-A-Tor gewartet, nachdem er seit August außer Gefecht gesetzt war, als ihm während eines Freundschaftsspiels in der Saisonvorbereitung eine Sehne im Oberschenkel riss.“

          VOETBALNIEUWS: „Daarmee vond Lukaku na 281 dagen eindelijk weer de weg naar de netten. Zijn laatste goal dateerde van eind mei, nadien stond hij door een blessure zowat een halfjaar aan de kant. De laatste weken liep zijn comeback ook maar stroef.“ (Damit fand Lukaku nach 281 Tagen endlich wieder den Weg ins Tor. Sein letztes Tor hatte er Ende Mai erzielt, danach fiel er wegen einer Verletzung fast ein halbes Jahr lang aus. Auch in den letzten Wochen verlief sein Comeback eher holprig.)

          NB. Nach dem Spiel hat Lukaku in einem Interview mit DAZN geschildert, wie schwer diese Zeit für ihn war, zumal währenddessen sein Vater gestorben ist. Er sei „am Boden zerstört gewesen“. Das ist sogar noch schlimmer als „Lethargie“. Gruß

          • Gruss von der Ki

            Ihr Artikel verschweigt bewusst medizinischen Fakten eine völlig verzerrte Realität konstruiert und Romelu Lukaku eine sportliche „Lethargie“ unterstellt, die in Wahrheit eine monatelange, schwere Leidenszeit nach seinem Muskelriss vom 14. August 2025 war. Angesichts einer Ausfallzeit von über 120 Tagen und der Tatsache, dass er bis zum Spiel gegen Verona im Februar lediglich auf mickrige 42 Einsatzminuten verteilt auf fünf Kurzeinsätze kam, ist diese Darstellung schlichtweg bösartig. Von einem Spieler, der physisch überhaupt nicht auf dem Platz stehen konnte, Tore zu erwarten, ist absurd. Die reißerische Formulierung der „281 Tage ohne Treffer“ ignoriert die tatsächliche Spielzeit völlig, um stattdessen das Narrativ eines gescheiterten Stürmers zu bedienen, der erst in letzter Sekunde zum „Helden“ mutiert. Dies tritt die seriöse Berichterstattung über einen Profisportler und seinen mühsamen Weg zurück nach einer schweren Verletzung mit Füßen. Es bringt zudem nichts, als Rechtfertigung andere eben solche reißerische Artikel zu zitieren. Insbesondere wenn der Artikel auf OD von einem Kenner der Fußballszene verfasst wurden, der die Tatsachen wohl bewusst verschweigt, um bei Gelegenheitsfußballguckern und Kritikern bewusst ein falsches Bild der Situation zu erzeugen. Das ist journalistisch unterste Schublade, Klickbait und grenzt an Fake News.

            Enttäuschte Grüße

            • Gruss von der KI: Sie scheinen mir ein unverbesserlicher Korinthenkacker zu sein. Jeder Fußballinteressierte weiß doch, dass Lukaku die allermeiste Zeit der 281 Tage verletzt war und nicht spielen, also auch kein Tor erzielen konnte. Ich selbst habe das auch in irgendeiner Zeitung gelesen. Und wenn andere große Zeitungen wie Le Soir und La Gazzetta dello Sport das auch so formulieren, dann ist das nur logisch. Haben Sie keine anderen Sorgen?

              • Gruss von der KI

                Letzter Gruß.
                Das Grenz-Echo könnte auch schreiben: Das Medium Ostbelgien Direkt am Tiefpunkt.
                Am 02.03.2026 nur fünf Kommentare.

                Würde aber verschweigen dass es sich nur um die Kommentare zu diesem Artikel handelt.
                Wäre genauso unseriös und unterste Schublade.

  2. Nee jong

    „…. doch am Samstagabend kam er aus seiner Lethargie heraus und bescherte Napoli in letzter Sekunde einen wertvollen Sieg.“
    Lethargie bezeichnet einen Zustand extremer körperlicher und seelischer Trägheit, Teilnahmslosigkeit (Apathie) und starker Schläfrigkeit (Wikipedia).
    Es ist mir unbegreiflich, wie OD im Artikel die lange Verletzungs- und Aufbauzeit mit Lethargie bezeichnen kann.
    Dieser Artikel gehört in dieser Form in den Papierkorb!

    • Wenn ein Spieler mit der Vita eines Lukaku nach Monaten wieder fit ist und trotzdem kaum Einsatzzeit bekommt und dieser Spieler auch noch vor kurzem seinen Vater verlor, dann kann man durchaus nach so einem wichtigen Tor aus einer Lethargie erwachen.

      • Schutzbehauptung

        @Panda
        Da steht im Artikel kein Wort von. Da steht eindeutig, dass die Lethargie durch eine Torflaute von 281 ausgelöst wurde
        Kein Wort einer Verletzung oder familiären Gründen

  3. Nee jong

    Werter OD,
    wenn sie nachträglich einen Artikel aufgrund negativer Kommentare oder aus eigener Entscheidung entschärfen, indem sie den Text verändern, sollten sie zumindest darauf hinweisen;
    Ansonsten entsteht allzuleicht der Eindruck, das Kommentatoren gewisse Aussagen sozusagen erfinden.
    Der Absatz, „„…. doch am Samstagabend kam er aus seiner Lethargie heraus und bescherte Napoli in letzter Sekunde einen wertvollen Sieg.“ haben sie nachweislich im nachhinein abgeändert.

  4. Ohje ohje

    Wacht auf Jungs !
    OD besteht nur wegen seiner reißerischen Artikel. Sonst würd hier kein Schwein lesen oder kommentieren.
    Und ich will hiermit nicht sagen dass das schlecht ist…

    Aber bitte: erwartet keine tiefgreifende Analysen oder einen fairen Meinungsaustausch (weder im Sportteil noch in der politischen Berichterstattung oder bei anderen Tagesthemen (Migration, Justiz,…)). Das ist nicht das Konzept dieser Seite und kann von einem 1-Mann-Betrieb auch weder erwartet noch bewerkstelligt werden.

    • In Foren werden Meinungen ausgetauscht. Da kann es auch mal hitzig werden. Aber man sollte höflich bleiben und nicht den anderen einen Deppen nennen, weil der eine andere Meinung hat. Damit tun sich einige schwer.

  5. Nach seinem Siegtor letzte Woche saß Lukaku wieder über 80 Minuten auf der Bank. Höchststrafe für einen Stürmer mit diesen Qualitäten. Man kann ihm nur wünschen, dass der Trainer etwas mehr Einsicht hat, denn so kann er weder seine alte Form erlangen noch sein Vertrauen in seinen Torjägerinstinkt.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern