Der Vorsitzende der flämischen sozialdemokratischen Partei Vooruit, Conner Rousseau, ist mit einem offiziellen Einreiseverbot der USA belegt worden. Der Schritt erfolgte nach einer diplomatischen Auseinandersetzung zwischen Belgien und den Vereinigten Staaten, die durch ein umstrittenes Video Rousseaus ausgelöst wurde.
Ausgangspunkt war ein Ende Januar veröffentlichtes Social-Media-Video, in dem Rousseau das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) scharf kritisierte. In diesem Zusammenhang zog er einen historischen Vergleich zwischen US-Präsident Donald Trump und Adolf Hitler. Diese Äußerung sorgte in Washington für erhebliche Empörung.

30.01.2026, USA, Tucson: Mehrere Tausend Menschen, die meisten mit Schildern, beginnen ihren Marsch durch die Stadt zur „ICE OUT“-Demonstration. Foto: Kelly Presnell/Arizona Daily Star/AP/dpa
Nachdem Rousseau eine Entschuldigung mit Verweis auf die Meinungsfreiheit ablehnte, wurde ihm schließlich die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert.
Innerhalb der belgischen Parteienlandschaft wurde das Einreiseverbot überwiegend als problematischer Präzedenzfall gewertet. Zwar gab es unterschiedliche Einschätzungen zur Wortwahl Rousseaus, doch viele Politiker stellten die Frage, ob ein ausländischer Botschafter öffentlich Druck auf gewählte Mandatsträger ausüben dürfe. In den Medien wurde das Vorgehen der USA vielfach als ungewöhnlich scharfe diplomatische Maßnahme beschrieben.
Rousseau selbst blieb bei seiner Haltung. Er erklärte, Kritik an der Politik eines befreundeten Staates müsse in einer Demokratie möglich sein. Ein Einreiseverbot gegen einen gewählten Parteivorsitzenden sei ein Zeichen zunehmender politischer Polarisierung und könne als Versuch gewertet werden, politische Meinungsäußerungen zu sanktionieren.
Der Vorfall hat damit nicht nur eine persönliche Dimension für Rousseau, sondern auch eine breitere diplomatische Bedeutung: Er wirft Fragen zur Meinungsfreiheit, zu diplomatischen Gepflogenheiten und zur Souveränität von Staaten im Umgang mit politischer Kritik auf.

15.12.2025, Belgien, Brüssel: Der belgische Außenminister Maxime Prevot (2.v.l), spricht mit der lettischen Außenministerin Baiba Braze (l-r), der slowenischen Außenministerin Tanja Fajon, der rumänischen Außenministerin Oana-Silvia Toiu, dem EU-Kommissar für Krisenvorsorge Hadja Lahbib und dem spanischen Außenminister Jose Manuel Albares Bueno während eines Treffens der EU-Außenminister in Brüssel. Foto: Virginia Mayo/AP/dpa
Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) hat das Einreiseverbot gegen Rousseau scharf verurteilt. Er bezeichnete die Maßnahme als unangemessen und problematisch – gerade zwischen zwei engen Verbündeten und Partnerstaaten wie Belgien und den USA. Nach belgischen Berichten betonte er, dass ein ausländischer Staat nicht über politische Meinungsäußerungen eines gewählten belgischen Politikers urteilen oder diese sanktionieren solle. Dies sei ein gefährlicher Präzedenzfall und könne die Meinungsfreiheit untergraben.
– Betonung von Diplomatie und Souveränität: Prévot hat zugleich darauf hingewiesen, dass Belgien Wert auf diplomatische Gepflogenheiten und die Souveränität nationaler Entscheidungen legt. Er erinnerte daran, dass die bilateralen Beziehungen zwar wichtig seien, diese aber auf Respekt für rechtliche und politische Prozesse beruhen müssten. Außenminister Prévot hatte zuvor auch den US-Botschafter einbestellt und erklärt, Belgien sei ein Rechtsstaat, der Antisemitismus entschieden bekämpfe, und weigerte sich, sich von außen zu politischen Debatten drängen zu lassen.
Diese Reaktion ist Teil eines größeren diplomatischen Konflikts, der nicht allein auf das Einreiseverbot beschränkt ist. Er begann mit öffentlichen Aussagen des US-Botschafters über ein juristisches Verfahren in Belgien und eskalierte, nachdem dieser auch politische Kritik – etwa die von Rousseau geäußerten historischen Vergleiche – öffentlich verurteilte (siehe Artikel unter nachfolgendem Link). (cre)
Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:
Ist besser so, nicht das der feine Herr sich noch in den USA ein paar blaue Flecken holen geht.
c.r. sollte noch schnell nach Cuba , so lange es noch steht.. sich von seiner Schnappatmung erholen, ansonsten bietet sich Nordkorea an.
da kann er seinen sozialistischen Traum ausleben
Gut, das geschieht dem Herren zu Recht.
Das finden Leute wie Sie gut, wenn die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird. Aber gleichzeitig jammern, in der EU gäbe es angeblich keine Meinungsfreiheit.
Peterchen, wo steht, dass seine Meinungsfreiheit eingeschränkt wird?
Beweise bitte Peterchen!
Er hat klar und deutlich seine Meinung geäussert. Können sie keine belgische Presse lesen?
Und die Amerikaner dürfen frei darüber entscheiden, wem sie die Einreise erlauben oder auch verweigern, so einfach ist das.
Und überdies, dieser Flegel Conner Rousseau ist ja kein unbeschriebenes Blatt was Rassismus angeht.
Natürlich ist das eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Es hat keinen Zweck, einem Schwurbler das zu erklären. Früher dachte ich, die stellen sich so dumm. Heute weiß ich, die sind so.
Er hat gelernt, dass seine Freiheit da endet wo die Freiheit der Amerikaner anfängt. skandalös!!! 😆
Es ist Trump, der eine Gefahr für die Freiheit der Amerikaner ist. Das verstehen die Schwurbler nicht, wollen sie doch auch hier einen Trump, der mal alles kaputt schlägt.
@Peter S.
Liebes Peterchen, man muss leider feststellen, sie können nur in eine Richtung denken.
Ihr Denkvermögen scheint stark beeinträchtigt zu sein
Ihre Kommentare erinnern mich an eine Schallplatte die leiert.
Richtig so von den USA
Concert Rousseau, ist das nicht der, der sich in Molenbeek nicht mehr in Belgien wähnt und der zurückgetreten ist nachdem er sich im betrunkenen Zustand rassistische Ausserrungen von sich gegeben hat. Sollte vielleicht mal lernen vor Benutzung des Mundwerks das Gehirn einzuschalten ⚡️
@Der Alte
Ich vermute mal, das ist der Mann, den sie meinen.
Um ganz sicher zu gehen sollten wir den Sozenkenner AvC um seine Meinung bitten.
Seine Antwort lautet, “ ICH …
Nein meine Meinung dazu lautet nicht “ ich……..“ !
Aber wem auch immer ein Einreiseverbot zu erteilen, nur weil „ER oder Sie“ seine oder ihre Menung geàussert haben, spricht nicht gerade von einem gesunden Geisteszustand.
Und ja, als Mitglied von Vooruit und Mitglied des Parteivorstands Gent Ost ( Sint Amandsberg)
habe ich auch schon Conner R. kennengelernt. Um es klar zu Schreiben, ich habe Conner R. nicht gewàhlt, weder beim erstenmal noch nach seiner Rùckkehr!!
Meine Vermutung stimmte, seine Antwort lautet „ICH“….
„… ich habe Conner R. nicht gewàhlt, weder beim erstenmal noch nach seiner Rùckkehr!!“
Immerhin hat AvC sich bemüht im ersten Abschnitt kein “ ich“ zu benutzen. Danach ist es leider mit ihm durchgegangen.
Der gute Willi ;) war da.
Wir dürfen nicht vergessen, dass der Vorsitzende von
@vooruit_nu
Conner Rousseau die gesamte Bevölkerung zur Impfung zwingen wollte.https://x.com/FrankPeeters4/status/1710427351958376483?s=20
Solche Leute, wie der Rousseau dürften eigentlich nicht in politischer Verantwortung sein. Es War bekannt, dass die USA keine Respektlosigkeiten mehr dulden. Jedes Land der Welt hat das Recht die Einreisebedingungen selbst zu bestimmen. Rousseau hat mehrfach abfällige Bemerkungen über Trump gemacht. Es war wahrscheinlich das berühmte Fass, was überlief. Übrigens unter Obama starben viel mehr Menschen bei den ICE Einsätzen, wie bei Trump.
JD Vance hat Trump ebenfalls mit Hitler verglichen. Warum darf der noch in die USA?
Der kommende US-Präsident hat sich mit Trump zusammengetan, da sie nach anfänglichen Problem miteinander inzwischen für die gleiche Sache arbeiten. Deswegen ist das so.
Vance wird bestimmt nicht Präsident. Die Amerikaner sind diesen Dreck mittlerweile sowas von satt.
Peter S., grundsätzlich darf ein Bürger eines Landes in sein Land einreisen.
Hat Vance denn eine Geburtsurkunde? Und was für ein Name steht da drin?
Peter S., reisen Sie mit Ihrer Geburtsurkunde herum?
Wat willste in de USA, nix. Braucht man nicht.
Auch der frühere EU-Kommissar Thierry Breton darf nicht in die USA.
„Außer Breton wurde die Gründerin und Geschäftsführerin der gemeinnützigen Berliner Organisation HateAid, Anna-Lena von Hodenberg,
sowie Ko-Geschäftsführerin Josephine Ballon von den Sanktionen getroffen.
Darüber hinaus wurden die britischen NGO-Vertreter Imran Ahmed und Clare Melford, die sich gegen Hass im Netz und Desinformation einsetzen, mit Sanktionen belegt.“
Diese Personen dürfen in den USA keine Politik machen, sondern müssen jetzt von zu Hause aus schimpfen. lol
Wenn die Investigators noch herausfinden welche Europäerinnen damals im Wahlkampf Harris/Trump in den USA mit Zetteln von Haus zu Haus gingen und Wahlwerbung für Harris machten, dürfte sich der Kreis der Einreiseverbote weiter erhöhen, Hunde werden wieder bellen – die Karawane zieht aber weiter….. .
Wenn Rousseau schon ein Einreiseverbot kassiert, was wäre denn wohl 2016 für den damaligen Ratspräsidenten Miesen drin gewesen? OD schrieb damals:
“ Der Präsident des Parlaments der DG, Alexander Miesen (PFF), hat am Freitagabend beim Festakt zum Tag der DG im Kloster Heidberg in Eupen seine ganze Empörung über die Wahl des Republikaners Donald Trump zum neuen US-Präsidenten zum Ausdruck gebracht. Es war deutlich mehr als nur Kritik, es war ein Rundumschlag“
Ach ja, der Versicherungsvertreter hat sich auch mal Mainstreammaessig geäußert. Da dachte er noch, er könnte seine Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal-Karriere auf dem Collas-Ticket weiterführen. Für eine US-Massnahme ist die DG dann wohl doch zu unbedeutend.
Belgien könnte diesen Botschafter ausweisen. Aber das traut sich natürlich niemand. Da hört das Mütchen dann auf.
Auch meine Meinung aber nicht das dann ein US Lazarettschiff vor der belgischen Küste ankert. :-)
Dem Vooruit-Präsident Conner Rousseau Rassismus zu unterstellen ist genauso abwegig, als wenn dieser dem amerikanischen Botschafter sein offenes Schwulsein vorwerfen würde.
Nicolas Guillou Richter am Internationalen Strafgerichtshof wurde sanktioniert. Das bedeutet alle seine Konten von US-Unternehmen wie Amazon, Airbnb, Edreams oder PayPal wurden gesperrt. Ihm wurde wurde auch das Betreten von amerikanischem Staatsterritorium verboten.
„Man informierte ihn per Email, dass die Reservierung für ein Hotel in Frankreich, getätigt über die Buchungsplattform Expedia, storniert war. Die Sendung eines Gemäldes von Frankreich nach Den Haag über UPS war ebenso wenig möglich wie die Verwendung von Zahlungsmitteln wie Visa, American Express und Mastercard. Er könne keine Onlinegeschäfte mehr tätigen, sei faktisch vom internationalen Zahlungssystem ausgeschlossen, berichtete Guillou. „Sanktioniert zu sein, bedeutet in die 1990er Jahre zurück katapultiert zu werden.“ Hotelreservierungen tätige er seitdem wieder telefonisch. Er bezahle viel in bar, mit einer Scheckkarte oder über ein niederländisches Überweisungssystem. Die Maßnahmen können Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte anhalten und sorgten bei den Betroffenen für ein „Gefühl der permanenten Beunruhigung und Machtlosigkeit“, so der Richter.“ (RND)
Man sieht, wie wichtig Bargeld ist, bedeutet es auch für einen Richter Freiheit.
Rousseau sollte besser in Belgien alles regeln. Die ICE holen die schwere und gefährliche Kriminelle die Biden reingelassen hat. Wieviele Amerikaner sind ermordet und vergewaltigt gewesen? Selbst ihre eigene Kindern. Da spricht man nicht von, aber wenn ein President den dreck aufraumt wird er behandelt wie Hitler. Ein gute President sorgt für erst für sein Leute sein Land. Man kann in the USA reinkommen legal.
Gut so, die Sozen werden immer frecher und werfen mit dem Begriff ‚Nazi‘ inflationär um sich.
Hans L., das war schon 1968 Gang und Gebe. Durch die asozialen Netzwerke wird das nur immer mehr für alle sichtbar. Und ein Mann in der Position sollte sich dessen enthalten. Trump ist nicht mit Hitler vergleichbar. Übrigens ist dieser Vergleich eine Verharmlosung von Hitlers Verbrechen.
Hans L. : die Sozen werden nicht immer frecher , sondern immer deutlicher , was dem einen odern Anderen nicht gefaellt und Ihnen ganz besonders nicht.
Wir haben in Belgien , den Niederlanden und in Frankreich und ganz sicher in der Bundesrepublik Deutschland massenhaft geistig verwirrte Nazis durch die Strassen laufen und ihre kranken Parolen
schreien und den einen oder anderen nicht arisch aussehenden Auslànder beleidigen und somatisch angehen und verletzen. Dieses ganze rechtslastigen geisteskranken und deren Vereinigungen sollte man verbieten.