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Nach 1:1 gegen Francs Borains hat die AS Eupen nur noch theoretische Chancen auf Platz in den Top 6

16. Minute: Ausgerechnet Money Prunier (am Boden), der bei einer Flanke von rechts von der Innenverteidigung der AS Eupen sträflichst alleine gelassen worden war, erzielt das 0:1. AS-Torhüter Marco Hiller (l) ist chancenlos. Foto: Belga

Die AS Eupen hat gegen Francs Borains enttäuscht. Die Schwarz-Weißen kamen am Samstag im Kehrweg-Stadion gegen die Hennegauer über ein 1:1 nicht hinaus und haben jetzt nur noch theoretische Chancen auf einen Platz in den Top 6.

Nach Worten von AS-Kapitän Rune Paeshuyse war die Begegnung gegen die Francs Borains das erste von neun Endspielen. Eupen musste auf gleich drei Leistungsträger verzichten: Logan Delaurier-Chabet, der bereits beim Spiel gegen Kortrijk verletzt fehlte, Nicolas Gavory und Kevin Möhwald gehörten aufgrund ihrer Verletzungen nicht zum Aufgebot. Der gegen Kortrijk gesperrte Angreifer Isaac Nuhu stand hingegen wieder zur Verfügung.

Die Eupener Startelf: Hiller – Paeshuyse, Kennedy, Bokadi, Zague – Müller, Keita, Barès, Bitumazala – Kikas, Nuhu.

Eupens Nathan Bitumazala (l) und Yannis Kari (r) von Francs Borains kämpfen um den Ball. Foto: Belga

In der Anfangsformation der vom ehemaligen belgischen Nationalspieler Yves Vanderhaeghe trainierten Gäste aus der Provinz Hennegau war mit Mondy Prunier ein Spieler zu finden, der noch vor einiger Zeit die Farben der Eupener vertrat, wenngleich ohne Erfolg.

In der ersten Viertelstunde tat sich mit Ausnahme einer nicht ungefährlichen Flanke von Francs Borains in den Eupener Strafraum, die Torhüter Hiller etwas in Verlegenheit brachte, fast nichts. Das ânderte sich aber bereits in der 16. Minute, als ausgerechnet Prunier, der als Spieler der AS Eupen nichts zustande gebracht hatte, die Francs Borains in Führung brachte, nachdem er bei einer Flanke von rechts von der Innenverteidigung der AS sträflichst alleine gelassen worden war, 0:1.

Die Taktik von Vanderhaeghe war damit schon aufgegangen. Der Coach der Gäste hatte vor dem Anpfiff im Interview mit DAZN die Hoffnung geäußert, dass es seiner Mannschaft gelungen werde, früh in Führung zu gehen.

Der frühe Rückstand schien die Schwarz-Weißen wachgerüttelt zu haben. Trotzdem blieben die Francs Borains gefährlich. In der 26. Minute musste Hiller mit den Fäusten eingreifen bei einem Freistoß.

AS-Eupen-Chefcoach Bruno Pinheiro (r) und Zakaria Atteri (l), der erst in der 62. Minute eingewechselt wurde. Foto: Patrick von Staufenberg

In der 29. Minute hatte Eupens Kennedy eine gute Möglichkeit, doch sein Schuss ging über das Gästetor. Auf der Gegenseite konnte Hiller froh sein, dass bei einem Freistoß der Hennegauer der Kopfball von Routinier Dessoleil neben sein Tor ging. Dann hatte Eupen wieder eine Torchance, die Torhüter Pandor vereiteln konnte.

Eupen agierte viel zu langsam, sodass die Gäste keine Mühe hatten, die Râume eng zu machen. Es blieb bis zur Pause beim 0:1.

Die AS stand damit zum Start in die zweite Halbzeit mit dem Rücken zur Wand. Trainer Pinheiro brachte Youndje für Kennedy. Der Neue sorgte gleich in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs für Dynamik.

Eupen erhöhte den Druck, agierte aber oft überhastet. In der 63. Minute kam bei der AS Atteri für Müller. In der 75. Minute setzte Nuhu bei einem Freistoß den Ball übers Tor. Auch Atteri verfehlte das Ziel.

In der 85. Minute gelang Neuzugang Zague der Ausgleich zum 1:1. In der Nachspielzeit hatte Kikas noch eine Chance und auf der Gegenseite verhinderte Hiller das 1:2.

Nach dieser enttäuschenden Vorstellung hat die AS Eupen acht Punkte Rückstand auf Patro Eisden und den FC Lüttich, der ein Spiel mehr bestritten hat und am letzten Spieltag die AS empfängt. Trotzdem muss schon viel passieren, damit Eupen in den restlichen acht Spielen einen Rückstand von acht Punkten wettmachen kann. Am Sonntag, dem 1. März, sind die Schwarz-Weißen bei RWDM zu Gast. (cre)

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