Gesellschaft

Lockdown-Nostalgie: Mancher sehnt sich in die große Corona-Zeit zurück – „Eine andere Welt war möglich“

08.04.2020, Thüringen, Gotha: Fast menschenleer ist der Neumarkt in der Innenstadt. Kurze Wege zur Arbeit, Ruhe selbst mitten in der Stadt und Rücksicht bei den Mitmenschen: Angesichts der Lockerungen und des wieder anschwellenden Alltagslebens sehnt sich mancher zurück in die Zeit der großen Corona-Beschränkungen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Kurze Wege zur Arbeit, Ruhe selbst mitten in der Stadt und Rücksicht bei den Mitmenschen: Angesichts der Lockerungen und des wieder anschwellenden Alltagslebens sehnt sich mancher zurück in die Zeit der großen Corona-Beschränkungen. Ein Tabu?

Plötzlich ist sie bei vielen wieder da, diese innere Unruhe. Und mancher denkt still und heimlich: Was waren das damals – also vor ein paar Wochen – noch für Zeiten, als in der Corona-Krise fast alles stillstand!

„Ich mochte die Ruhe“, bekennen manche jetzt freimütig unter engen Freunden oder in sozialen Netzwerken. Die weit verbreitete Rücksicht der Mitmenschen sei schön zu erleben gewesen, insgesamt das Gefühl, dass es doch auch ganz anders ginge, nicht für alle natürlich, aber doch für viele. „Eine andere Welt war möglich.“

20.03.2020, Belgien, Brüssel: Ein Mann auf dem Fahrrad fotografiert auf einer komplett leeren Grand’Place in der Brüsseler Innenstadt. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Der Schauspieler Mark Waschke („Tatort“) sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, „das Anhalten des Kapitalismus, das Ausbremsen des Einfach-weiter-so-Konsumierens“ habe ihn inspiriert. „Wir haben uns alle besonnen und konnten schauen, was uns im Leben wirklich wichtig ist. Und das ist auch kein Kitsch im Angesicht der gesellschaftlichen Herausforderungen, die uns gegenüber stehen.“

Natürlich gehört es nicht zum guten Ton, ein Hoch auf die Corona-Beschränkungen zu singen. Und so bemühen sich alle auch, zu betonen, dass der persönliche Eindruck das Leid der vielen, die unter der Krise gelitten haben, nicht mindern solle.

„Jetzt weiß ich, dass ich vor Corona zuweilen doch recht gestresst war – auch wenn mir das eigentlich nie bewusst gewesen ist“, bekennt ein Youtuber aus Hamburg – und freut sich im Nachhinein über das gesellschaftlich heruntergefahrene Leben, auch wenn der sogenannte Lockdown in Deutschland nie so streng war wie etwa in einigen Nachbarländern. „Man ist halt normalerweise in so etwas drin, das keinen Ausbruch zulässt.“ Er fühle sich fast geheilt von der sogenannten FOMO, der „Fear of missing out“, der Angst, etwas zu verpassen, die in der Social-Media-Ära oft herrsche.

29.03.2020, Hessen, Kassel: Ein von Kindern gemaltes Regenbogenbild an einer Wohnungstür ruft dazu, zu Hause zu bleiben und ermuntert mit dem Zuspruch „Alles wird gut“. Foto: Uwe Zucchi/dpa

Corona hat dazu geführt, dass „Cocooning“ zum Standard wurde. Wer sich zurückziehen wollte, gewissermaßen in einen Kokon (daher der Begriff), brauchte keine faule Ausrede mehr: Ohne „triftigen“ Grund durfte man etwa in Bayern das Haus zu Beginn der Anti-Pandemie-Maßnahmen nicht verlassen – selbst auf einer Bank sitzen in der Sonne werteten manche Polizisten als „nicht triftig“. Überall galten Kontaktverbote – mal für Leute außerhalb des eigenen Hausstands, mal außerhalb der Familie.

Damit einhergehend wurde ein weiterer Trendbegriff zur Norm: hyggelig. Das aus dem Dänischen stammende Wort für Gemütlichkeit erhielt im wörtlichen Sinne Einzug in die heimischen vier Wände oder auch den Garten: Wie die Weltmeister machten es sich die Leute schön und entrümpelten ihre Wohnungen. Viele entdeckten – womöglich auch beim Aufräumen – alte Kochbücher wieder. Passend, wo Restaurants doch geschlossen hatten.

Die Corona-Krise hatte auch gute Seiten

Da zudem zwischenzeitlich Lebensmittelmärkte mehr oder weniger die einzigen geöffneten Läden waren, gerieten einige in einen regelrechten Kaufrausch und zauberten daheim Gerichte aus exotischen Zutaten, die sie nie probiert hatten. Der einstige Twitter-Trend, sein Mittagessen zu fotografieren und der Welt zu präsentieren, wurde wiederbelebt.

20.03.2020, Frankreich, Saint-Denis De La Réunion: Eine Frau sitzt ganz allein an einem Strand in Saint-Gilles auf der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean. Foto: Richard Bouhet/AFP/dpa

Wer arbeiten konnte beziehungsweise musste – und das von zu Hause aus und im Idealfall ohne parallele Kinderbetreuung – lernte das Homeoffice schätzen: aufstehen, frisieren, ein paar Schritte zum Arbeitsplatz. Abends abmelden – und zack auf der Couch.

Zum Abschalten blieb nicht viel mehr übrig, als vor der eigenen Haustür seine Runden zu drehen. Spaziergehen in der Natur wurde kurzerhand neuer Volkssport und viele entdeckten die Heimat – erstmals oder wieder. Sie schwärmten von den Ausflugszielen in der nahen Umgebung, als hätte es die Felder und Wälder, die Seen und das Meer oder die Berge vorher nicht gegeben.

Angesichts von soviel Zeitvertreib mit Flora und Fauna mutierte mancher zum Naturkundler und kann nun Bäume anhand der Rinde unterscheiden oder Asiatische von heimischen Marienkäfern.

Im Corona-Fragebogen der „NZZ“ (Neuen Zürcher Zeitung) antwortete Entertainer Harald Schmidt Ende April auf die Frage, was ihm gar nicht fehle: „Besuche, Umarmungen, Küsschen links/rechts, spontane Nackenmassage im Vorbeigehen.“ Und auf die Frage, ob die Krise auch gute Seiten habe? „Jede Menge. Flugscham überflüssig, Heizöl billig, Solidarität groß. Und wir kennen endlich den Grund für die leeren Kirchen.“

Der Koch und Autor Vincent Klink meinte Ende Mai zu den guten Seiten der Krise: „Lehrreich ist auch die Widerlegung zeitgeistiger Hybris, des ‚anything goes‘.“ Und zu der NZZ-Frage, ob die Welt nach der Pandemie eine andere sein werde: „Für Leute mit genügend Hirnschmalz ja, der Rest ist nachweislich sehr vergesslich.“ (dpa)

37 Antworten auf “Lockdown-Nostalgie: Mancher sehnt sich in die große Corona-Zeit zurück – „Eine andere Welt war möglich“”

  1. schneller als gewollt, wird es die Corona-Einschränkungen wieder geben.
    Aber ohne Corona, ohne diese Gefahr, kann doch auch jeder sein Leben
    selber bestimmen und entsprechend sein Leben gestalten. Ob ich viel oder
    wenig konsumiere darf ich doch selber entscheiden. Also lebe DEIN Leben.

  2. Das ist alles richtig, was in diesem Bericht steht. Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier und kehrt schnell wieder in sein altes Leben zurück. Alles wird also beim Alten bleiben: Hektik, Stress, Konsumirrsinn. Bis zum nächsten Lockdown. Denn der wird garantiert wieder kommen, denn das Virus ist ja nicht verschwunden. Es bleibt ein Leben lang unter uns. Die Menschen sind zu mobil. Jedes Virus verbreitet sich heutzutage innerhalb weniger Wochen über den gesamten Globus.

  3. peter Müller

    lernte das Homeoffice schätzen:

    genau das kotzt mich an. Alle haben wieder geöffnet. Versicherungen und Banken haben es nicht nötig. Hat man ein Problem, dann hat man eins. Die Antwort: nehmen Sie bitte einen Termin. Unmöglich wie die Branche mit uns umgeht.

  4. Ekel Alfred

    @ Peter Müller….Sie haben die Krankenkassen vergessen….Sie können nur einen sofortigen Termin bei Ihrer Bank erhalten….wenn Sie im Lotto gewonnen haben….denn dann sind sie ein begehrter Kunde….und dann brauchen Sie mit Sicherheit auch nicht vor einer trennenden Glasscheibe auf Ihren Gesprächspartner zu warten….man wird SIE mit Kusshand empfangen….Paasch als Banker reagiert nicht….

  5. Ekel Alfred

    Kurze Wege zur Arbeit….da stellt sich doch die Frage….ob Sie überhaupt noch ARBEIT haben werden….viele Menschen scheinen nicht zu begreifen….das der wirtschaftliche Schaden in den jeweiligen Ländern laut der FÜNF WEISEN….erst im kommenden Jahr ersichtlich wird….

  6. Die Befürworter der neuen Ruhe, der Distanzierung vom Kapitalismus … blenden ein paar Dinge aus.

    1. Auch vor jedem Kapitalismus gab es „struggle for life“. Die Urform des Wirtschaftsliberalismus: jeder aß nach seinen Fähigkeiten. Sozialmaßnahmen leistete die Familie (wenn sie konnte), dass Dorf (wenn es konnte bzw. wollte), die Kirche (wenn sie wollte) und der Fürst (wenn ihm danach war). Epidemien und Kriege stellten das Gleichgewicht durch Reduzierung der Bittsteller her.

    2. Der Preis. Die öffentliche Hand mobilisierte und mobilisiert hohe Summen, um die Kosten der Quarantäne und die wirtschaftlichen Folgen zu mildern. Nicht nur für dieses Jahr stehen enorme Ausfälle bei Steuern und Sozialabgaben an. Ich zähle mich nicht zu den Berufsschwarzsehern, doch die nun getroffenen Maßnahmen sind nicht unbegrenzt wiederholbar (es sei denn …). Auch glaube ich nicht, dass das Finanzierungsproblem mit der Enteignung der Milliardäre gelöst wird (da würden wir relativ schnell im angewandten Sozialismus landen).

    3. Die Wohltaten des Home-Office belasteten familiäre Beziehungen erheblich und verlangsamten Arbeitsprozesse signifikant. Beides lässt sich durch Umlernen abmildern. Ignoriert wird von den Befürwortern, dass das Experiment nur gelang, weil der Rubel (öffentliche Hand) größtenteils rollte; doch dem sind Grenzen gesteckt.

    4. Auch die hochgelobte und auch gelebte Hilfsbereitschaft beruhte auf dem ungebrochenen Strom der Einnahmen.

    5. Die Umsetzung der Krisenmaßnahmen bedingte die Aushebelung (Einschränkung) von Freiheitsrechten. Beispielhaft: Interpretationsspielraum der Polizei zu Banksitzern (im Artikel). Auffällig war auch das Aufleben des Denunziantentums.

    6. Die im Artikel zitierten Positivisten verfügen über ein korrekt gefülltes Bankkonto und / oder (wenn nicht sprudelnden) zumindest tröpfelnden Einnahmen.

    Ich möchte nicht in Abrede stellen, ob die neue Welt (neu Normalität) nicht doch erstrebenswert ist. Man sollte jedoch immer den Preis im Auge behalten:
    – Dienstleistungen werden teurer (und somit für wenigere erschwinglich)
    – Öffentliche Kassen stoßen an ihre Grenzen: setzt man die Priorität auf Gesundheit, Bildung und vielleicht noch Infrastruktur, wird die Sense bei der Altersversorgung angesetzt. Die Familie ist gefordert oder Opa / Oma dürfen wieder jährlich zwei Schweine, zehn Hühner halten und einen Gemüse- und Kartoffelgarten pflegen.
    – Das Sozialleben im Dorf lebt (mangels Alternativen und da Kleinveranstaltung) wieder auf. Reisen (Urlaubsreisen), Mobilität und Großveranstaltungen (500, 1.000, 5.000, …) entfallen.
    Die logistische Umsetzung obliegt dann der öffentlichen Hand:
    – Vielleicht das nächste mal besser als in den bisherigen Erfahrungen des angewandten Sozialismus. Ich bin da skeptisch.
    – Was man sich im Moment herbeisehnt, beschrieb B.F. Skinner 1948 in „Walden Two“. Der Autor lässt uns auch nicht über das Gelingen und den zu zahlenden Preis im Zweifel.

      • Griffige Parolen führen in Einbahnstraßen. Nach einiger Zeit führen diese nirgendwohin. Dann zählt man (oder auch nicht) Tote, Verletzte und Geschädigte und fährt wieder querfeldein.
        Je nach erträumter Einbahnstraße ist man – 30 oder 75 Jahre – danach wieder dabei sie einzuführen. Kurz genug? Oder ist denken noch schwieriger als lesen?

      • Gelinde Andlerberg

        Der werte @Der. macht sich halt gerne wichtig und schreibt dann immer kleine Doktorarbeiten, die ich übrigens nie lese.
        Dann hat er noch die andere, die nächtliche Rotweinvariante: zehn bis zwölf Kurzkommentare zu dies und das.
        So ist er eben und so lieben wir ihn, unseren @Der.

  7. in der Presse gelesen

    Belgien ist Schlusslicht
    Jedes Land erhielt anfangs eine Gesamtpunktzahl von vier. Mit einem Gesamtrating von 2,11, das unter die „schlechte“ Schwelle fiel, lag Belgien am Ende des Index.
    ▶︎ Obwohl Belgien die höchstmögliche Punktzahl für seine Testkapazität erhielt, erhielt es die niedrigste Punktzahl für seine Sterblichkeitsrate.
    Bisher sind in Belgien 9 663 Menschen an Covid-19 gestorben. Damit ist es laut „Our World in Data“ das Land mit der weltweit höchsten Sterblichkeitsrate pro Kopf.
    Mein Kommentar: obwohl Belgien 7 Gesundheitsminister und 10 Permanentdeputierte, zuständig für Gesundheit, bezahlt.
    Wir blamieren uns bis auf die Knochen, wieder mal.

    • (Sarkasmus: EIN)
      Realistisch gesehen, so sagen die zuständigen Besserwisser liegt es an der belgischen Zählweise.
      Jede Leiche, die nicht bei „3“ auf den Bäumen war, wurde als Corona-Toter gezählt. Auch diejenigen, die schon halbtot in den Altenheimen lagen un den gesunden „Alten“ die heißbegehrten Plätze wegnahmen.
      A propos „heiß“, schon mal bei 30° Grad Aussentemperatur im Altenheim St. Joseph gewesen ?
      Da schmilzt das Eis schon, ehe es das Gebiß gesehen hat.
      (Sarkasmus: AUS)

  8. Johann Klos

    Schon mal drüber Nachgedacht das wir hier in B vielleicht eines der besten Gesundheitssysteme weltweit haben und dadurch unsere Senioren überdurchschnittliche Lebenszeiten erreichen, welche durch diesen kleinen Virus einen bisher unbezwingbaren Meister gefunden haben.

  9. Er mit ic

    Das coronavirus hat es immer gegeben und wird es immer geben.
    Es sind jedoch viele Dinge die man aus dieser „Krise“ lernen kann.
    Wie wichtig Schule und motivierte Lehrer sind.
    Wie wichtig Freunde sind und ein regelmäßiger Kontakt zu diesen, und dies nicht nur über WhatsApp oder Facebook sondern über den direkte Kontakt.
    Wie wichtig es ist dem anderen Zuzuhören und dessen Meinung zumindest zu akzeptieren auch wenn man nicht derselben Meinung ist.
    Wie wichtig es ist den anderen aussprechen zu lassen.
    Wie wichtig offene Grenzen zwischen Brüderstaaten sind und gleichzeitig wie wichtig der externe Grenzschutz ist.
    Wie wichtig Sport und im besonderen der Fußball ist.
    Wie wichtig es ist alte Mitmenschen nicht vereinsamen zu lassen.
    Wie wichtig gemeinsames Feiern ist.
    Wie wichtig eine Familie ist.
    Wie wichtig ein gutes Essen ist.
    Wie wichtig Umarmungen und Küsse sind.
    Wie wichtig der Kontakt zur Natur ist und wie wichtig Kinderspielplätze sind.
    Wie wichtig es ist unsere Kinder mit ihren Freunden spielen zu lassen.
    Wie wichtig die Dorfläden sind.
    Wie wichtig es ist das in der Wissenschaft, Gesellschaft und der Familie freie Meinungsäußerung herrscht und wie schnell man dennoch in Zensur verfällt und verfallen ist.
    Wie wichtig es ist dem Mitmenschen seinem Glauben zu lassen und es ihm zu ermöglichen diesen auszuleben solange diese die Freiheit des anderen akzeptiert.
    Wie wichtig die Arbeit unserer Kassiererinnen, Pflegerinnen, Müllmänner, Maurer, Postboten,…. die trotz Corona weiter ihre Frau/ihren Mann standen.
    Wie wichtig angemessene Bezahlung ist.
    Wie wichtig Ferien sind.
    Wie wichtig Hobbys sind.
    Wie wichtig Musik, Konzerte und Theater ist.
    Wie wichtig Kneipen, Restaurants und Hotel sind.
    Wie schön es war den Himmel mal Flugzeugfrei zu sehen.
    Wie wichtig und doch so verletzbar unsere Demokratie geworden ist.
    Wie wichtig und doch verletzbar unsere Erde ist. Gaia.
    Wie wichtig eine gute Arbeitsstelle ist und gerechte Bezahlung.
    Wie wichtig es ist seine Leute auf dem letzten Weg zu begleiten und der Glaube an ein Wiedersehen ist, ein „Leben“ nach dem körperlichen Tod. Vielleicht wird das ja mal durch unsere Technologie möglich sein, ein email aus dem Jenseits…oder Alfons?
    Wie wichtige unsere Armee und Polizei ist (Danke Leute, wirklich)
    Wie wichtig unsere Technologie ist.
    Wie wundervoll der Tag UND die Nacht ist, die gleiche Umwelt erscheint in einen komplett anderen Gewand obwohl die Materie sich nicht verändert hat, nur dass Licht und die Dunkelheit hat sich verändert.
    Weil wichtig das Auto oder Moped ist.
    Wie wichtig ein Grillen und ein Bierchen unter Freunden ist.
    Wie wichtig es jedoch ist das das geschenkte Leben des Mitmenschen respektiert wird und an den BOB zu denken, ein Unfall mit Alkohol oder Drogen im Blut kann eine Familie für immer zerstören.
    Wir wichtig die Tier und Pflanzenwelt ist
    Wie wichtiges es ist die Natur zu respektieren.
    Wie wichtig es ist das die Männer und Frauen sich gegenseitig Respektieren und Ehren. In ihrer Verschiedenheit. Jeder repräsentiert schließlich 50% der gesamten Menschheit
    Wie wichtig Teilen ist.
    Wie wichtig Helfen ist.
    Wie wichtig Liebe ist.
    Usw usv

    Und wie traurig es ist das Angst so viel unserer Menschlichkeit so schnell in so kurzer Zeit zerstören kann.

    In diesem Sinne eine schöne Sommersonnenwende, die Tage werden wieder kürzer und die Nächte länger…
    https://youtu.be/1UUYjd2rjsE

  10. Ja, man hätte lernen können, hat man aber nicht:
    Unsere Demokratien haben (fast) alles Negative aufgefangen, die Energien haben sich aufgestaut , da nur die Wenigsten zu kämpfen hatten.
    Energie, die jetzt blind in gleichweiche Art des Protestes frei gesetzt wird.
    Die Alles-Sofort-Und-Per-Knopfdruck-Generation hat diese erste Runde gewonnen.
    Die nächsten Runden gehen mit Sicherheit an die Natur.

    • Eric mit c

      Ja denke da haben Sie Recht. Wir sind eine alles-sofort-Generation. Das die Nächste Runde an die Natur geht denke ich auch, wir haben vergessen das wir Teil dieser sind und führen uns in der Gesamtheit auf wie das Krebsgeschwür dieses Planeten. Und Gaia hat mächtige Bestrahlung- und Chemiotherapie wenn‘s denn mal von Nöten ist.
      Ich denke aber auch das wir als Einzene(r)
      einen Unterschied machen können, nicht als Ameisenprotestbewegung sondern jeder für sich als Einzelne(r) in seiner kleinen Ecke.
      Und was die negative Energie angeht denke ich das die Politik diese demnächst mit voller Wucht zu spüren bekommen wird. Und ehrlich gesagt haben die das auch mal verdient.
      In bin nicht so pessimistisch wie Sie, ich glaube an den gesunden Menschenverstand.
      Den Verstand der einzigartig auf diesem Planeten ist, würde beinahe göttlich sagen.
      Und wir sind und bleiben lernfähig 🙂

  11. Guido Scholzen

    Tust du nur das, was die Regierung sagt?
    Ist es egal, was du denkst? Ach so, dir ist es auch egal… du denkst nicht… entschuldigung, dass ich frage.
    Ist es in Ordnung, die Grenzen geschlossen zu halten, und das mit aller Polizei-Gewalt?
    Alle Informationen, die nicht mit der Regierungspolitik übereinstimmen, sind nicht erlaubt?
    Ist jeder Anderdenkende eine Gefahr für die ̶b̶̶e̶̶v̶̶ö̶̶l̶̶k̶̶e̶̶r̶̶u̶̶n̶̶g̶ Volksmasse?

    Ja, dann bist du in Nord-Korea…
    Ach so, hier sollte man sich über die Corona-Krise äussern. :-)

  12. Ach Guido ! Beflügelt vom langersehnten Frühschoppen ?
    Ich wünsche Ihnen einige Wochen Nord-Korea, den Unterschied würden Sie rasch merken.
    Ja, die Grenzen waren geschlossen, auch damit es bei Detry nicht so aussieht wie bei Tönnies.
    Und trotzdem steht der Bericht „nur“ an 10. Stelle, viel wichtiger ist ja der mangelnde Parkplatz zum Brötchen holen.
    Ja, es gab Kontrollen -„Polizeigewalt“. Nicht, weil der Staat diktatorisch handelt, sondern weil sich Leute wie Sie nicht an die Gesetze halten. So entstehen Diktaturen …

  13. Besorgte Mutter

    Also, ich war richtig glücklich, als ich am Montagabend wieder ein Bierchen an der Theke so richtig genießen durfte. Gestern haben wir dann eine Familienfeier abgehalten, natürlich zu mehr als was erlaubt ist.
    Der Lockdown war wirklich nicht schön!

    • @Besorgte Mutter: An der Theke zu stehen ist nach wie vor verboten. Einige Wirte haben wegen diese Nachlässigkeit einiger Kunden ihr Lokal wieder schließen müssen. Das Bier kann man auch am Tisch genießen.

    • Er mit ic

      Aber aber besorgte Mutter, Sie gehören 66 Jahre ins sibirische Straflager!! Und zwar direkt per Ktmrisendekret!
      Wissen sie denn nicht das alleine in Deutschland 75.000 Menschen mit oder wegen Alkohol sterben.
      Und Sie trinken ein Bierchen einfach so und laut Staatsanwaltschaft waren es bestimmt noch mehr als eins. Schämen Sie sich!! 😉

  14. Traurig,wie dumm manche Menschen sind!!
    Vor einem Monat war alles noch verboten und jetzt sitzen alle an einem Tisch und sind sich ihrem Risiko nicht mehr bewusst.Das Leute sich sofort wieder der Gefahr aussetzen zeigt mit,das sie nichts dazu gelernt haben!Eupen mit seinen Einwohnern bleibt einfach unbelehrbar!!!😒 Viel Spaß beim anstecken,aber Weint nachher nicht hier rum!!!

  15. Kelmiser in Eupen

    Vielleicht ist es aber auch ganz einfach so das die Gefahr gar nicht so akut war.

    Ab und zu selber denken, anstatt einfach zu glauben was man hört, würde vielen Menschen gut tun

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