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Laptops für Sekundarschüler und Lehrlinge eingetroffen

Foto: Pixabay

Die ersten 1.800 Laptops für die Schüler des 1. und 2. Jahres der Sekundarstufe und für die Lehrlinge des 1. Jahres wurden am Montag geliefert.

Die Regierung der DG stattet alle Sekundarschüler und Auszubildende innerhalb von drei Schuljahren sukzessive mit Laptops aus. Auf der Website www.ostbelgienbildung.be/schuelerlaptops erhalten Eltern und Schüler weitere Informationen.

Alle Sekundarschüler und Auszubildenden erhalten für den Unterricht Laptops der Marke ASUS (Modell BR1100). Es handelt sich um ein 2-in-1-Gerät, das sowohl als klassischer Laptop als auch als Tablet genutzt werden kann. Das Gehäuse ist leicht und robust und dadurch gut für den Schulalltag geeignet. Im Lieferumfang enthalten ist zudem eine Schutzhülle.

Die Ausstattung erfolgt in drei Schritten. In einem Zeitraum von drei Jahren erhalten rund 4.500 Sekundarschüler und 150 Auszubildende ein Gerät.

• Schritt 1 – Schuljahr 2021-2022: 1. und 2. Sekundarschuljahr und 1. Lehrjahr

• Schritt 2 – Schuljahr 2022-2023: 1., 4. und 7. Sekundarschuljahr und 1. Lehrjahr

• Schritt 3 – Schuljahr 2023-2024: 1. und 6. Sekundarschuljahr und 1. Lehrjahr

DG-Ministerin Lydia Klinkenberg (ProDG), zuständig für Bildung und Unterricht, im Parlament der DG. Foto: PDG/CK

Nach Ablauf der drei Schuljahre verfügen alle über ein Gerät, das sie trägerübergreifend bei einem Schulwechsel mitnehmen können. Wie schon bei den Lehrerlaptops hat die Regierung sich aus Nachhaltigkeitsgründen für ein Leasing-Modell entschieden. Das bedeutet, dass die Geräte nach drei Jahren ausgetauscht werden. Im Komplettpaket enthalten sind Service, Versicherung, Garantie und Wartung durch die Firma Signpost. Beenden die Schüler ihre schulische Laufbahn in der DG, geht das Gerät in den Besitz der Schule über.

Die Laptops wurden in Zusammenarbeit mit den IT-Verantwortlichen der Sekundarschulen vorkonfiguriert. Sie beinhalten eine Reihe von Standard-Anwendungen (Teams, PDF-Reader, ZIP-Programm usw.) sowie die Office-Anwendungen wie Word, Excel, Outlook und PowerPoint.

Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) erläutert die Vorgehensweise: „Eltern und Schüler brauchen nichts zu unternehmen, um einen Laptop zu erhalten. Das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat ein Gerät für jeden Schüler und Lehrling bestellt. In den vergangenen Wochen haben die IT-Experten gemeinsam mit der Firma Signpost die entsprechenden Konfigurationen vorgenommen, sodass die Geräte einsatzbereit an die Schulen und das ZAWM geliefert werden konnten. Die Schulen übernehmen die Verteilung an die Schüler. Mit Beginn des neuen Schuljahres werden die Schulen Informationsveranstaltungen zur Handhabung der Geräte organisieren, bevor die Laptops im Unterricht zum Einsatz kommen. Die IT-Verantwortlichen der Sekundarschulen stehen den Jugendlichen bei der Einrichtung und bei technischen Fragen während den Schulzeiten zur Seite. Der Fachbereich IT hat zusätzlich Infomaterial und Videoclips erarbeitet, um den Schülern eine zusätzliche Hilfestellung bei der Einrichtung und Bedienung der Geräte mit an die Hand zu geben.“

Laut Ministerin werden die Laptops für die zweite Gruppe (1., 4. und 7. Sekundarschuljahr und 1. Lehrjahr) voraussichtlich im August an die Schulen geliefert, um pünktlich zu Schuljahresbeginn verteilt werden zu können.

9 Antworten auf “Laptops für Sekundarschüler und Lehrlinge eingetroffen”

  1. Torsten Ogertschnig

    Eine wirklich gute Sache ist das. Nun würde man sich noch wünschen das entsprechende Lehrvideos den Unterricht unterstützen und ergänzen, damit die Schüler auch zusätzliche Informationen arufen und zu Hause gegebenenfalls auch Lehrstoff den sie noch nicht ganz verstanden haben eigenverantwortlich durch solche Videos einfacher und besser erlernen können. Es wird sicher eine Frage der Zeit sein bis das Schulsystem auch das zu leisten vermag und die Schüler viel einfache rund schneller lernen können. Nur wenn wir dafür sorgen das die nachkommenden generationen einfacher und besser lernen können werden wir die zukünftigen Herausforderungen leichter bewältigen können und es werden aus der DG gute Schulabgänger ins Berufsleben starten können. Sehr vorbildlich

  2. Bitte ein Bit

    In der Psychologie weiss man doch schon lange, dass höchstens 10% der Menschen autodidaktisch lernen können.. die anderen brauchen den Lehrer, der sich anzupassen weiss wenn der Schüler nicht begreift. Ein Laptop kann den Lehrer nicht ersetzen. Im Übrigen Laptops sind nur Hilfwerkzeuge, die auch nur so gut sind wie die Programmierer die sie gebaut haben. Die Erläuterungen des Berichtes lassen vermuten, die Laptops sind mit dem Betriebssystem Wiindows konfiguriert. Warum kein OpenSource Betriebssystem wie Linux. Damit würde man zwei bis drei Fliegen mit einer Klappe fangen/schlagen, denn Linux = gratis Unix, die sicheren und kostengünstigen Systeme die auch in der Industrie und Wissenschaft (Unis) eingesetzt werden.
    Wie ist das eigentlich geregelt, wenn all die Win-Laptops nach ihren Updates verlangen, die ja oftmals die Rechner für geraume Zeit zum Lahmen bringen…
    Und das Akku Problem… wurden alle Schulbänke mit Steckeranschlüssen versehen ? Die Combination Pupertät und Wissensdrang könnten da so manche Sicherung zum durchdrehen bringen… (besonders die des Hauselektrikers)… Aber wir haben ja nur brave Kinder… da kann nichts passieren…

    • Krisenmanagement

      @Bitte ein Bit Ich finde es auch bedenklich, dass ein Windows Produkt verteilt wird. Nachhaltiger wäre ein Linux Produkt. Man könnte sich vieles sparen. Ausserdem würden die Schüler viel mehr lernen bei der Bedienung des Gerätes. Aber das wird leider nicht funktionieren, weil viele Lehrkräfte einzig und allein mit Microsoft Produkten arbeiten können. Wer bezahlt eigentlich die Erneuerung der Office Lizensen auf den Laptops? Wer betreut eigentlich die Geräte? Ich würde mal wetten, dass einige Geräte schon nach einem Monat virenverseucht sind.

      • Walter Keutgen

        Krisenmanagement, als ich noch arbeitete, gab es zwei Probleme: Linux schwer zu konfigurieren und Lizenzprobleme.

        1. Linux soll inzwischen leichter zu konfigurieren sein. Und außerdem muss das nur einmal
        gemacht werden und danach werden die Geräte geklont.
        2. Es gab Prozesse von Unix-Herstellern, die sich ihrerseits Unix angeeignet hatten, weil AT&T die frei vergebene Software nicht gegen sagen wir mal Piraterei geschützt hatte. Das würde nicht die Schüler betreffen aber die DG. Wer hat in diesen Prozessen gewonnen.

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