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Dunkelheit, Nebel oder tiefstehende Sonne: Der Herbst ist für Autofahrer mit vielen Gefahren verbunden

In Herbst und Winter kann die tief stehende Sonne für Autofahrer zum Problem werden. Illustrationsbild: Shutterstock

An diesem Dienstag, dem 22. September 2020, beginnt der kalendarische Herbst, der für die Meteorologen bereits am 1. September 2020 angefangen hat. So schön der Herbst auch sein kann, für die Autofahrer ist er nicht selten mit Gefahren verbunden.

Wenn die Temperaturen fallen, die Tage kürzer werden, nasses Laub auf der Strasse liegt, dichter Nebel die Sicht beeinträchtigt, die tief stehende Sonne blendet und Nachtfrost für glatte Straßen sorgt, ist der Herbst wieder da – und mit ihm all die Tücken dieser Jahreszeit – vor allem für Verkehrsteilnehmer, egal ob Auto-, Motorrad- oder Fahrradfahrer bzw. Fußgänger.

Bei Nebel ist die Sicht oft unzureichend. Foto: Shutterstock

Gute Reifen und funktionierende Scheinwerfer sind für Autofahrer nur die halbe Miete. Wichtig ist, dass man am Lenkrad keine Fehler macht. Im Herbst, bei schlechten Sichtverhältnissen muss das Auto zu 100 Prozent in Ordnung sein. Das gilt vor allem für die Beleuchtung, die Reifen und die Scheibenwischer.

Die Beleuchtung: „Einäugige“ und „Blender“ fallen in der dunklen Jahreszeit unangenehm auf. Defekte Birnen sollten umgehend gewechselt werden. Der Berufsverkehr fällt zunehmend in die Dämmerung; gerade jetzt ist Sehen und gesehen werden besonders wichtig.

Die Tage werden kürzer: Fußgänger überqueren in der Dunkelheit einen Zebrastreifen. Foto: Shutterstock

Die Bereifung: Es ist ratsam, bei Temperaturen unter 9 Grad Winterreifen aufzuziehen. Haben die alten Winterreifen weniger als vier Millimeter Profil, sollten sie ersetzt werden.

Kontrolliert werden müssen auch die Wischerblätter, denn auf sie wartet im Herbst Schwerstarbeit. Ist die Gummilippe ausgefranst, müssen neue Wischer her.

Mit fallenden Temperaturen verschleiert oft Nebel den Autofahrern im Herbst den Blick. Bei schlechter Sicht gilt: Geschwindigkeit verringern und den Sicherheitsabstand vergrößern. Vor allem auf Autobahnen kann Nebel zur tödlichen Falle werden. Die Geschwindigkeit muss unbedingt den Sichtverhältnissen angepasst werden. Bei nur 50 Metern Sicht gilt maximal Tempo 50 km/h.

Auch sollte man im Herbst den Sicherheitsabstand zum Vordermann vergrößern, denn durch Laub oder überfrierende Nässe wird der Anhalteweg länger.

(Quelle: Pressetext der Polizeizone Eifel)

8 Antworten auf “Dunkelheit, Nebel oder tiefstehende Sonne: Der Herbst ist für Autofahrer mit vielen Gefahren verbunden”

    • Walter Keutgen

      Nichtzusehen, hüten Sie sich vor Bildern. Auf dem Bild heben die schwarzen Fußgänger sich vortrefflich vom neblig hellen Hintergrund ab. Im Gegenteil ist es nicht auszumachen, ob sie schwarz gekleidet sind. Hell wohl nicht. Das Foto stammt aus einem städtischen Umfeld an einer Ampel. Die Fußgänger sind doch genug durch die Ampeln und die in solch einem Umfeld vorhandenen Bürgersteigen geschützt.

  1. @Nichtzusehen, und nicht nur die Fußgänger, lt Bild jetzt ja überwiegend grosse Personen, auch sehr viele Kinder die so laufen einschl der sehr vielen Fahrradfahrer die nicht richtig bekleidet sind inklusive fehlender Beleuchtung und Katzenaugen an den Rädern und das gleiche gilt auch für so manchen Mopedfahrer, 1stens total dunkle Kleidung inklusive dem Helm, 2tens die Maschinen meist auch dunkel und dann ohne funktionierenden Licht unterwegs aber wenn ein Unfall mit diesen passiert sinds immer die Autofahrer schuld und niemals der / die Fußgänger, Fahrradfahrer oder Mopedlenker nicht wahr?

  2. Peter Müller

    Jammern hilft nicht. Einfach mal vorsichtiger fahren, und immer die Augen auf der Strasse haben. Wenn der Hintermann meint man fâhrt zu vorsichtig, und drängelt, einfach Ignorieren.

    • ne Hondsjong

      Wenn hinter mir einer drängelt fahre ich noch langsamer (natürlich ohne abrupt abzubremsen), irgendwann überholt er. Sollte es aber zu einem Auffahrunfall kommen dann ist der Aufprall wenigstens nicht so stark !

  3. Wahnsinn

    Es ist schon lustig, wie anhand von einem Bild hier direkt verallgemeinerte Schlüsse gezogen wird. Siehe die Kommentare von auweia und nichtzusehen. Da wird anhand von einem Bild geschlussfolgert, dass langsam fahren auch nicht hilft. Was soll man denn machen? Bei den Wetterverhältnisse schnell fahren und alle anderen Teilnehmern dazu auffordern, blinkende Neonkleidung zu tragen? Würde ja auch nicht mehr viel helfen, wenn langsam fahren nicht hilft. Hier kann man einen Blödsinn lesen. Wie wäre es denn, zu dieser Jahreszeit (und zu jeder anderen auch) vernünftig, angepasst und umsichtig zu fahren, um jederzeit vorbereitet zu sein und schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen? Sie sind eben nun mal schwächer. Oder wird das tatsächlich als ungerecht wahrgenommen, wie man anhand von auweia und nichtzusehen deutlich sehen kann. Einfach Wahnsinn, wie dumm und einfältig hier einige Leute in ihrem Gerechtigkeitssinn auftreten. Da kann man nur beten, als Fußgänger nicht vor deren Motorhaube läuft, egal in welcher Kleidung.

  4. Nichtzusehen

    Mein guter @ Wahnsinn
    Vielleicht sollten Sie sich mal nicht so aufregen, tief durchatmen locker werden.
    Meine Aussage war, dass ein Fussgaenger , auch wenn man nur 30 fährt, von mir aus auch 20 km/h, sehr schwer verletzt werden kann.
    Im übrigen fahre ich fast täglich morgens die Aachener Straße entlang, und was mir da an Fußgängern und Fahrradfahrer entgegen kommt bzw in meine Richtung fährt, ist suizidal!

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