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Vor dem E-Auto-Boom: Europäische Kommission fördert mit Milliarden die Herstellung von Batterien

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Der große E-Auto-Boom steht in Europa noch bevor. Um dafür gewappnet zu sein, dürfen einige EU-Staaten – darunter Belgien – heimischen Firmen Milliarden zur Batterien-Entwicklung zuschießen. Konkrete Projekte sollen rasch umgesetzt werden.

Die Batteriezellenfertigung in Europa kann nach einer Entscheidung der EU-Kommission künftig mit Milliarden Euro bezuschusst werden. Die Brüsseler Behörde gab am Montag grünes Licht dafür, die sogenannte Batterienallianz in sieben Ländern – darunter Belgien – mit bis zu 3,2 Milliarden Euro zu fördern.

Europa hinkt bei der Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos vor allem Asien hinterher, es droht eine Abhängigkeit. Derzeit werden Schätzungen zufolge mehr als 80 Prozent der Batterien weltweit in Asien produziert, lediglich 3 Prozent in Europa.

Ein Elektrofahrzeug ist auf einen Parkplatz an einer Ladesäule auf die Straße gemalt. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Mit Hilfe der Batterienallianz soll der Anteil bis 2031 erheblich erhöht werden. Ziel ist, rechtzeitig zum erwarteten Boom von Elektroautos in Europa Batteriefabriken aufzubauen.

Die beteiligten Staaten – neben Belgien sind dies Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Schweden und Finnland – können nun teilnehmenden Unternehmen Gelder zuschießen.

17 Firmen sind bei dem Vorhaben direkt beteiligt. Sie sollen untereinander und mit mehr als 70 externen Partnern zusammenarbeiten – etwa mit kleineren Unternehmen und öffentlichen Forschungseinrichtungen.

Die Fördergelder sollen etwa in die Entwicklung innovativer Batteriemodule investiert werden, die neben dem Autosektor auch beispielsweise bei Elektrowerkzeugen genutzt werden könnten. Zudem sollen sichere Recycling-Verfahren entwickelt werden.

Das Vorhaben soll nun von einem Kontrollgremium von Vertretern der Behörden der sieben Staaten sowie der EU-Kommission überwacht werden. Sollte es erfolgreich sein, und höhere Erträge abwerfen als erwartet, sollen die Firmen einen Teil der erhaltenen Steuergelder an den betreffenden Staat zurückzahlen.

„Die Batteriefertigung in Europa ist für unsere Wirtschaft und Gesellschaft von strategischem Interesse“, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. „Sie bietet große Chancen im Hinblick auf saubere Mobilität und Energie, die Schaffung von Arbeitsplätzen, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.“ (dpa)

76 Antworten auf “Vor dem E-Auto-Boom: Europäische Kommission fördert mit Milliarden die Herstellung von Batterien”

  1. Batteriefabriken die keiner braucht für E-Autos die niemand kauft. Aber mal schnell ein paar Mrd. EURO aus dem Fenster schmeißen. So ist sie, unsere EU.
    Ach ja, und woher kommen die Mrd.? Womöglich aus der Benzin- und Dieselsteuer…
    Da lacht der Chinese….

  2. Volt x Ampere

    War es nun eine Leistung vor gut 30 Jahren die Batterieproduktionen aus Umweltgründen aus Deutschland und später auch aus den Nachbarländern heraus zu ekeln oder ist es eine Höchstleistung diese Sauerei nun wieder hier neu aufzubauen? Habe wir nun aus Dummheit zig Jahre Technologie-Vorsprung den Chinesen überlassen oder bisher unsere Umwelt tatsächlich geschont? Und ist das nun nicht mehr nötig?
    Das Ganze scheint mir genau so bescheuert zu sein wie das Ansinnen SUV’s aus den Städten zu verbannen. Denn dann müssten eFahrzeuge erst recht verboten werden, denn die sind eher noch schwerer und belastender. Zudem vernichtet diese kranke eTechnik im größten Stil Natur und Bodenschätze in Chile und anderen Ortes, sowie fördert Kinderarbeit in China, Südafrika usw.
    Alles tolle Erungenschaften. Glückwunsch an die grüne Wissenschaft. Was getern gut war ist heute Mist. Und umgekehrt. Und die Politik spielt dieses Gretspiel mit…

  3. Von existenzieller Bedeutung!

    War ja klar, dass ein einem die Meinung von Möchtegern-Genie DAX nicht erspart bleibt.
    E-Autos übernehmen den PKW-Markt Stück für Stück und ganze Länder haben das Ende der Verbrenner eingeleitet. Aufgrund von nicht-wahr haben wollen und kurzfristigem Profit hat Europa in dieser Technologie den Anschluss verloren. Wenn unser Wohlstand nicht schwinden soll und auch in Zukunft ein Großteil der Wertschöpfung bei PKWs in Europa sein soll, dann ist der Aufbau von Batteriezellfabriken von entscheidender Bedeutung, dass wird auch Ihnen als „Wirtschaftsexperte“ doch klar sein.
    Der Wandel von Verbrenner und Ölbetriebenen Fahrzeugen zu umweltfreundlicheren und weniger gesundheitsschädlichen Fahrzeugen sollte sich auch aus Geldern der Ölbranche speisen um diesen Wandel zu verdeutlichen. Wollten Sie es aus dem Gesundheits- oder Sozialbereich entnehmen?

    • Einen TDI Dieselmotor bauen ist absolutes High-Tech, Batterien bauen hingegen ist Low-Tech. Nichts aus dem PV-Desater gelernt? PV-Zellen kommen alle aus China, die Subventionen dafür zahlt der EU Stromkunde. Wie gesagt, da lacht der Chinese. Jetzt subventionierte Batterie-Fabriken hochziehen und glauben damit den Chinesen den Rang ablaufen zu können ist wirtschaftlicher Selbstmord!
      Ach ja, und getankt wird das E-Auto natürlich am Kohle- Gas- oder Kernkraftwerk.
      https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/09.11.2019/10.12.2019/
      Das setzt dem Irrsinn dann komplett die Krone auf! Und auch wenn Sie es nicht verstehen, nein, die „Ölbranche“ zahlt das natürlich nicht, es ist der Konsument der die Mineralölsteuer zahlt, nicht und niemals der EXXON Aktionär.
      Wir verscherbeln unseren Wohlstand im Namen der Klimakirche an die Asiaten, allen voran an die Chinesen. Dumm, dümmer, öko….

      • Dinosaft ist Old-Tech

        Ein TDI ist von gestern und kein Hightech. High-Tech ist die Abgasreinigung so zu pimpen, dass der Diesel sauber scheint. Vom Rang ablaufen spricht keiner, den haben wir aufgrund von Menschen wie Ihnen längst verloren. Menschen, die an kurzfristige Pfofite interessiert sind und am Altbewährten festhalten. Der Akku enthält einen signifikanten Anteil der Wertschöpfung. Diesen einfach zuzukaufen ist Selbstmord. Natürlich ist es sehr spät, aber Batterietechnologie ist auch High-Tech, neue Chemien und effiziente Patente können in Europa erarbeitet werden, wenn nicht jeder den nur nörgelt sondern auch was TUT.
        Womit E-Autos getankt werden tut nichts zur Sache, jedoch zeigt es auf wie wenig Sie doch von dieser Technolgie verstehen und welch billigen Vorurteile Sie antreiben. Ein E-Auto wird entweder mit der eigenen PV-Anlage oder mit dem Strommix geladen. Letzterer hat einen ständig steigenden Anteil erneuerbarer Energien. Aber selbst WENN ein E-Auto nur mit Fossilem Strom geladen würde stieße es pro Km weniger CO2 aus als ein Verbrenner. Und das gilt nur für CO2, welches Ihnen doch sicher auch egal ist oder? Andere lokale Schadstoffe in den Städten und Siedlungen fallen nahezu gänzlich weg (NOx, CO, Kohlenwasserstoffe, Black Carbon,…). Zudem nimmt der Lärm in Städten ab.
        Also nochmal zum Mitschreiben: Der IRRSINN setzt sich durch, das ist bereits entschieden. Deutschland oder Belgien werden daran nichts ändern. Elektrifizierung ist ein globaler Prozess und zahlreiche Hersteller und Länder haben das Geld bereits ins Rollen gebracht.
        Der Ölkreislauf schließt den Verbraucher mit ein. Die werden zukünfitg die Wahl haben eine teure dreckige Technolgie zu kaufen oder eine saubere und günstigere. Noch sind E-Autos teurer, doch das ändert sich in den nächsten 5 Jahren. Und über das Gesamtfahrzeugleben sind je nach Fahrleistung E-Autos schon heute billiger.
        Verscherbelt wird unser Wohlstand leider von rückwärtsgesinnten Pessimisten wie Ihnen, die sich die Taschen schnell vollstopfen wollen und keine langfristigen Entscheidungen treffen. Andernfalls gäbe es E-Autos bereits seit den 90ern und wir wären in diesem Bereich führend. Also hören Sie auf zu meckern, Vorurteile und Unwissen zu verbreiten, tun Sie etwas. Informieren Sie sich nicht einseitig, sondern Denken Sie mal an eine weite Zukunft. Denken Sie ernsthaft 2080 wird es noch einen TDI geben, der Städte einräuchert? Wasserdampfproduzierende H2-Autos, die das doppelte im Kaufpreis, Fahrpreis (10 Euro pro 100 km ohne Steuern und mit Subventionen) und Unterhalt kosten und sich an den wenigen H2-Tankstellen stapeln, weil der Zapfhahn festgefroren ist oder der Druck nicht schnell genug aufgebaut werden kann? Nein, die Zukunft ist elektrisch. Batterietechnologien werden kommen und gehen, aber das Prinzip Strom laden wird bleiben.

        • Batterie betriebene E-Autos sind ein technischer Atavismus. Im Jahre 1900 betrug der Anteil der E-Autos in New York stolze 40%. 20 Jahre später war das E-Auto tot, der Verbrennungsmotor hatte sich als das technisch überlegenere Konzept erwiesen. Die Gründe dafür waren die geringe Energiedichte von chemischen Energiespeichern (elektro-chemische Spannungsreihe), die langen Ladezeiten sowie die kleinen Reichweiten. Daran hat sich bis heute grundsätzlich nichts geändert, die Physik ist ja nicht verhandelbar. Ich glaube nicht dass Sie in der Lage sind physikalich-technische Zusammenhänge zu verstehen, macht aber nichts, nicht jeder versteht die Komplexität einer thermodynamischen Kraftmaschine, auch wenn er jeden Tag eine benutzt. Ihre Beiträge belegen einmal mehr wie richtig doch der Philosoph Dieter Bohlen mit seiner Aussage liegt…..

          • Dinosaft ist Old-Tech

            Wer heutige E-Autos mit denen von 1900 gleichsetzt, DER hat die Physik dann doch nicht so ganz verstanden. Es war nicht die technische Überlegenheit sondern der Preis und auch damals bereits Interessen der Ölindustriellen. Heutige Akkus halten viel länger durch, lassen sich schneller laden und liegen effizient im Unterboden des Fahrzeugs. Zudem waren die Nachteile für Gesundheit und Umwelt um 1900 nicht bekannt. Diese doch recht simplen Zusammenhänge sind Ihnen offenbar entgangen. Die Effizienz eines Elektromotors ist Ihnen offenbar ebenfalls entgangen. Die Komplexität einer Verbrennungsmaschine und der niedrige Wirkungsgrad in Kombination mit Schadstoffausstoß haben das Schicksal des Verbrenners doch längst besiegelt. F&E an dieser Technologie wurde oder wird eingestellt. Jemand mit so viel Durchblick sollte diese Tatsache eigentlich erkennen können.

            • Die elektrochemische Spannungsreihe der Elemente ist heute noch die Selbe wie 1900. Man nutzt nur andere Materialien, der Unterschied ist aber nur marginal gegenüber dem Energiegehalt von Kohlenwasserstoffen. Was die Ladezeiten angeht, siehe mein Beitrag weiter unten. Ladezeiten beim Schnelladen ist Faktor 18, an der Haushaltssteckdose Faktor 360! Wie gesagt, ich glaube nicht dass Sie die physikalisch-technischen Zusammenhänge wirklich verstehen. Macht aber nichts….

              • Dinosaft ist Old-Tech

                Sie können ihren Satz noch 100 mal wiederholen. Die elektrochemische Spannungsreihe und Energiedichte ist in diesem Fall irrelevant. Reichweite für 500-600km stand heute finden im Unterboden platz, können schnell nachgeladen werden und werden 95% der Menschen zufrieden stellen. Kohlenwasserstoffe haben eine deutlich höhere Energiedichte, allerdings nur einen realen Wirkungsgrad von unter 20 Prozent. Dies ist nur eine Ihrer Fehlannahmen. Darüber hinaus gehen Sie davon aus, dass man die Reichweiten von heutigen Dieseln erreichen muss. EIne weitere Fehlannahme. Wer braucht schon 800 oder 1200 km Reichweite? Früher hatten die Fahrzeuge auch nur Reichweiten von 600 km.
                Ihr Beitrag zu den Ladezeiten hat doch gravierende Mängel. 1. 75kWh reichen für fast 500km. 2. Tesla Model 3 erreicht bis zu 270kW in der Spitze und Technologien um länger mit dieser Leistung zu Laden gibt es auch schon, siehe Audi E-Tron, der mit 145kW bis 80 Prozent lädt. Alles nur eine Frage der Zeit, in der Technologie ist noch viel Luft nach oben, ganz im Gegenteil zu Verbrennern. Wie Sie sehen, sind Ihre Faktoren schlichtweg Falsch. Man kann sich natürlich alles so schlecht rechnen wie man möchte. Viel wichtiger aber ist es, dass Sie in Ihren alten Denkweisen feststecken und krampfhaft versuchen jeden Aspekt eines Verbrenners zu übertreffen. Ein Elektroauto wird 90 Prozent der Zeit geladen wenn man es gar nicht braucht. In der Ladezeit steht man nicht wartend neben dem Kabel, nein man schläft, arbeitet, isst etwas, besucht ein Konzert, … nur bei Strecken jenseits der 500 km wird man überhaupt mal durch das „laden“ aufgehalten. Eine Pause ist nach dieser Zeit eh angesagt. Im Schnitt gewinnt man übers Jahr gesegen Zeit, da man sogut wie nie „tanken fährt“. Wenn man ein Smartphone erst auf den Markt gebracht hätte wenn die Akkulaufzeit mit einem alten Nokia-Handy gleich ist, gäbe es heute noch keine Smartphones. Lehnen Sie sich zurück, der Wandel ist doch längst im Gange.

                • „der Wandel ist doch längst im Gange“….
                  Ist aber noch nur der 1. Gang… und wird die Geschichte auch noch eine lange Zeit verweilen
                  Stellen Sie mal einen Antrag für eine Schnellladestation, Sie werden staunen

                • Belgofritz

                  Naja… das Ganze mal mit weniger “Hurra“ betrachtet:
                  1. Energiedichte ist immer relevant, denn es bedingt die Größe und das Gewicht eines Energiespeichers.
                  2. 500-600km Reichweite bieten wenige, teure und schwere E-Fahzeuge, auch der von Ihnen beschriebene, flammneue Audi e-tron (ein böser SUV übrigens) ist da noch weit drunter (ca. 400km)
                  3. Der Tesla3 mit 75 KWh als „Long range“ (muahahaha, oh sorry) mit 500km kostet über €67.000,-. Die „Billigversion“ für runde €45.000,- hat dann schon nur noch 53KWh und nur 400 km Reichweite – im günstigen Fall. In der Regel stehen Sie bei 300-350km an der Ladestation.
                  4. Ja, richtig, früher kamen Benziner auch nur – sogar weniger – als 600 km weit, aber da war – und ist – ja die nächste Tanke mit einer „Ladezeit“ von 3 Minuten nie weit weg gewesen.
                  Und im schlimmsten Fall musste man sich irgendwo ein paar Liter Sprit in den Kanister füllen. Das Liegenbleibenrisiko war nicht nur gering sondern hatte sich auch schnell erledigt.
                  5. Kohlenwasserstoffe haben einen Wirkungsgrad? Und der ist unter 20%?
                  6. Tanken fahren? Nie, bzw. nur mit den Karren des chronisch klammen Nachwuchs.

                  Ich wiederhole mich gerne: E-Kleinwagen im Kurzstreckenbetrieb, leichter Akku, Reichweite dann natürlich auch nur bis ca. 150-200km, Ladestation am Haus und Photovoltaik… mja, meinetwegen. Kann lokal Sinn machen wegen des Abgasverhaltens des Verbrenners bei Kaltstart und häufiger Kurzstrecke. Meist als Zweit- oder Drittauto genutzt.
                  Aber häufiger Mittel – Langstrecke? Nach wie vor Nein!

                  In Ihrer Not geht unsere Politik nun daran, den Verbrenner endlich – sonst „hilft“ ja nix – unattraktiv zu machen, weil die Leute immer noch wenig begeistert sind von der automobilen E-Technik – ein sehr, sehr alter Hut übrigens.
                  Den ersten in Deutschland gab es bereits 1888 (Flocken), weil der E-Motor eben sehr viel einfacher (ja, primitiver in seiner ureigenen Bedeutung) war und auch ist. Vorwürfe à la „Rückständig“ wirken übrigens auch deshalb immer so verzweifelt. “Kritisch = Rückständig!“ Ja, toll, so wird das was im Meinungsaustausch.
                  Jeder Extremismus in die eine oder andere Richtung bringt ja nichts – also entspannen Sie sich.

                  Abgesehen von einem Hybrid lasse ich für meinen (!) Teil den E-Motor als alleinigen Antrieb wohl noch länger nur in einem Auto, im Autoscooter.

                • In der Ladezeit steht man nicht wartend neben dem Kabel, nein man schläft, arbeitet, isst etwas, besucht ein Konzert, …
                  ////
                  Ja, und während Sie das tun fahre ich Auto. Das ist eben der Unterschied zwischen Energievorrat aus dem Kohlenwasserstoff-Tank und der Batterie. Aber Träumen Sie nur weiter, (Lade)Zeit haben Sie ja genug…

                  • Dinosaft ist Old-Tech

                    Während ich das „tue“, ich tue ja gar nichts spezielles. Ich arbeite. Wenn Sie 24h am Tag non-Stop Auto fahren, dann tun Sie mir leid.
                    Ich freue mich schon darauf, dass Sie von der aktuellen Entwicklung überholt werden. Eine Diskussion mit ewig gestrigen bringt nichts. Betreiben Sie doch Ihr Smartphone mit einem Kohlenwasserstofftank. Dann können Sie NON-Stop telefonieren. Diese ständige Warterei bis das Handy voll ist…. zum verrückt werden.

          • Dinosaft ist Old-Tech

            Ja. Stück für Stück schreitet der Prozess voran. Erst nur die Kurzstrecken LKW’s später auch Flugzeuge. Erst Hybrid und später rein elektrisch. Aber erstmal tun es auch PKWs.

            • natürlich nicht

              Experten einer in der letzten Woche von mir besuchten Fachtagung sprachen davon, das wir in etwa 10 Jahren Fahrerlose LKW mit E Antrieb und teilweise im Konvoi auf den Autobahnen sehen werden…..Auslieferung mittels (Elektro) Drohne. Dazu gibt es bereits erste Tests auf öffentlichen Autobahnen!

    • Pensionierter Bauer

      Von existenzieller Bedeutung?
      Wieso das denn?
      Für die Andenstaaten wird das möglicherweise wirtschaftlich von Interesse sein, aber gleichzeitig wegen der Austrocknung von riesigen Flächen eine absolute ökologische Katastrophe darstellen. Aber Hauptsache, die grünen Träumer, die nur einen Tunnelblick haben, können den leichtgläubigen Klimatrollen scheinbare Erfolge im Kampf gegen den imaginären Klimawandel vorlegen.

      • Guido Scholzen

        diese (sinnlose) lithium-foerderung ist auch ein teil der UN-weltregierung zum stopp der klimaerwärmung. frueher wurden grossprojekte durch ‚entwicklungshilfe‘ gefördert, und nur grosskonzerne verdienten daran. jetzt ist es ähnlich, nur will man nicht mehr die armut in der 3.welt stoppen (hat nie was gebracht), sondern das weltklima stabilisieren.

        wir könnten genau so gut unsere häuser schwarz-weiss-kariert streichen, in der hoffnung die rückseite des mondes von erden aus zu sehen.
        oder wir wäre es mit impfen gegen erdbeben?

  4. Singing in the rain

    Anstatt in der Entwicklung der Batterie und E-Autos zu investieren, sollte man lieber in der wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle investieren.
    In der E-Technik hinken wir wir sowieso hinterher und ist nur eine Übergangslösung die wir teuer bezahlen werden. Ein Vergleich eines Kleinwagen : Benzin 12.500 € (Renault Twingo) / E-Auto : 25.000€ ( Renault Zoe)

    • Walter Keutgen

      Singing in the rain, der erste Wasserstofftank,der bei einem Autounfall explodiert oder eine gehörige Stichflamme abgibt,und es ist Schluss mit Wasserstoffzellen. Man soll diese Technik an Windrädern einsetzen, um deren Stromabgabe zu regulieren. Außerdem benötigt die Wasserstoffzelle im Auto zusätzliche Akkumulatoren, denn sie ist nur zu einer sich langsam verändernden Stromabgabe fähig. Autos brauchen immer einen sich schnell ändernden Energiefluss, deshalb halten sie auch im Vergleich zu Industriemaschinen nur ein Zehntel der Betriebszeit.

    • Zoe gleich Clio

      Eine Zoe mit einem Twingo zu vergleichen ist auch nicht ganz Fair, basiert sie doch auf dem Clio. Zudem kommt ein e-Auto meist bereits mit einer höheren Ausstattung und kann somit nicht mit dem Basismodell verglichen werden. Desweiteren spart man beim E-Auto auf lange Sicht (Strom ist billiger als Sprit, Unterhaltskosten sind ebenfalls niedriger). Die Brennstoffzelle hingegen ist nicht unter 70 Tsd. Euro zu haben. Auf 100km ist Wasserstoff ebenfalls mit knapp 10 Euro sehr teuer und dabei werden nicht mal Steuern auf Wasserstoff erhoben. Wasserstoff ist nicht die Lösung. Für einige Vertreter, die täglich 100te km am Stück fahren werden eventuell, aber zu einem höheren Preis. Die Masse wird sich nicht das teurere Auto mit den höheren laufenden Kosten anlegen.

  5. Andere Rohstoffe

    Solch eine Summe in Batterientwicklung zu stecken finde ich nicht sehr sinnvoll. Zumindest die Lithium Ionen Technik hat sich sicher in einigen Jahren überlebt. Es bleibt zu hoffen, dass Forschung in alternativen Energiespeicher Batterien gesteckt wird (zum Beispiel Flusszellen Batterien) oder eben in Brennstoffzellen.

    Allerdings sollte man auch Anstrengungen machen, den Batterien ein zweites Leben zu ermöglichen. Sie können zum Beispiel problemlos und noch bis über 20 Jahre den lokal erzeugten Strom von kleineren (privaten) und großen Solar- Wind- Wasserparks speichern. DANN ist die Ökobilanz einer Batterie sehr gut.

    Aktuell findet die Herstellung der meisten Batterien in fernöstlichen Ländern statt. Hier wird der zur Herstellung notwendige Strom sehr oft durch Verbrennung von fossilen Energieträgern bereitgestellt. Ich meine, allein China betreibt über 3.500 Kohlekraftwerke? Zumindest investiert China aktuell rund 44 Milliarden Dollar in den Ausbau von Kohlekraftwerken. Allerdings auch etwa 200 Milliarden in den Ausbau erneuerbarer Energien (besonders PV und Wind)….seltsam.
    Weshalb unterliegen Kohleimporte aus China dem Emissionshandel nicht?

    Na ja, auf jeden Fall werden die paar zur Verfügung gestellten Milliarden der EU nicht viel an der aktuellen Situation ändern können, das ist doch auch klar?

    Nicht vergessen sollte man auch nicht, dass Autos auch andere Schadstoffe ausstoßen. Beim Ausstoß von Feinstaub liegt ein E Auto weit hinter Diesel und Benziner (aufgrund des erhöhten Metallanteils der E Autos). Allerdings ist auch hier die Emission nicht in den Städten zu erwarten, sondern in bzw. um die Produktionsstädte der Batterien.

    Ein weiteres Problem sehe ich in dem doppelt so hohen Wasserbedarf bei der Herstellung eines E Autos im Vergleich zu Diesel/Benziner. Würde beim Wasserpreis der reale Wert angesetzt, so verliert das E Auto weiter an „Umwelttechnischem Nutzen“.
    Es ist und bleibt Augenwischerei.

    In der Summe verstehe ich nicht, wie ein ökologisch eingestellter Mensch die Elektromobilität preisen kann. Wenn, dann sollte man auch ehrlich sein ….

    Zum verteufelten CO2 Anteil der Luft, der aktuell bei etwas über 405 ppm liegt (0,004%). Das wird unsere Mutter Erde ohne Problem wegstecken…die frühe Erde besaß Werte von bis zu 10.000ppm….und es gab Zeiten (die vor Industrialisierung) da lag der Wert bei 280ppm. Alles kein Problem, höchstens für die Spezies Mensch.

    • E-Mobilität unvermeidbar und deutlich Sauberer

      Die Lithium-Ionentechnologie wird noch auf Jahre die günstigere Alternative bleiben. Feststoffzelle, Flusszelle oder oder sind derzeit nicht in Sicht und bis diese in signifikanten Mengen produziert werden können gehen Jahrzehnte ins Land.
      Die Herstellung von Batterien in Asien anzukreiden spricht doch eigentlich genau für dieses Projekt. Produktion in Europa wäre deutlich sauberer und könnte einen Recyclingkreislauf aufbauen.
      Unterm Strich sind E-Autos die sauberste Lösung und zwar sowohl in Sachen Umwelt als auch in Sachen Gesundheit und Schadstoffe. Weniger Feinstaub, keine giftigen Abgase und Stickoxide sind ein deutlicher Gewinn für alle Menschen in dichtbesiedelten Gebieten.
      Der Treibhauseffekt von Gasen in der Atmosphäre steht nicht zur Debatte, ebensowenig die Menge. Weniger CO2 ist also durchaus signifikant und beim E-Auto gegeben: Ja auch bei Laden und Produktion mit Kohlestrom. Global gesehen ist aber der geschlossene Kreislauf, den das Akkuauto ermöglicht, viel besser als die offenen Systeme des Verbrenners und des Wasserstoffautos. Die Rohstoffe bleiben im Akku und können jederzeit wieder recycelt werden, es entweicht nix und geht auch nix verloren. Klar müssen die Rohstoffe einmal gefördert werden, aber solange unsere Autos nicht auf Bäumen wachsen, sehe ich da auch keine Alternative, zudem die Auswirken der Rohstoffgewinnung verglichen mit anderen Abbauarbeiten doch recht verträglich sind. Salzhaltige Sohle wird hochgepumpt und das wars auch schon.

      In den Kommentaren könnte man meinen, die E-Mobilität wäre nur eine Modephase, keineswegs sicher. Das Gegenteil ist der Fall, die Milliarden sind investiert, die Modelle angekündigt und die Produktionsstrassen im Aufbau. Die Nachfrage weltweit ist groß und auch wenn der Verbrenner nicht sofort „verschwinden“ wird, so ist sein Schicksal längst besiegelt. Wasserstoffautos gibt es nur 2-3 und auch in absehbarer Zeit ist kein Boom zu erwarten, da die Planung 5-7 Jahre braucht.
      Ein E-Autoakku verbraucht übrigens soviel wie eine halbe Jeans… ob das jetzt entscheidend ist, wage ich zu bezweifeln. Die Medien machen heute noch Stimmung gegen Akkus und E-Autos… klar, wer zahlt denn die Werbeanzeigen? TDI-Hersteller sind es. Sobald die Autohersteller aber auch mit E-Autos Gewinn erzielen werden, wird sich auch das Bild in den Medien ändern. Man sollte seine Meinung nicht basierend auf WDR Dokumentationen oder Plus-Minus Beiträgen bilden, sondern sich die Rohdaten mal genauer ansehen und überlegen: Wer profitiert davon? Die Politik und Industrie hat nichts von E-Autos, deswegen wurden Sie ja auch ausgebremst (Wenige, defekte und komplexe Ladesäulen, Rechtiche Unsicherheit und Hürden beim Ausbau von Ladestationen, …) und Schlupflöcher für den Diesel gelassen. E-Autos setzten sich TROTZ aller Widerstände und Shitstorms durch.

      • Egal was

        EMobilität…
        Sie schreiben und glauben auch egal was.
        Nur als Beispiel: Klar ist die Automobilindustrie an die eTechnik interessiert. Verdient sie doch fast das doppelte und der Staat kassiert wegen höherer Beträge…
        Und so kann man jedes Ihrer Argumente widerlegen.
        Aber was solls. Die grünen eFanatiker kennen keinen Kompromiss, kein Abwägen und können auch nicht zurück rudern.

      • Andere Rohstoffe

        Sehr geehrter, gehen sie doch mal konkret auf einige meiner Bedenken ein. Ich habe erste Zahlen genannt.
        Also, die Feinstaubbelastung in der Summe liegt bei einem aktuell verfügbaren E Auto etwa doppelt so hoch wie bei einem Diesel (rund 75 mg/km – auf den kompletten Lebenszyklus und 150.000km). Nur ist die Emission eben nicht in der Stadt zu finden sondern fast komplett bei der Herstellung. Ist das denn besser? wo liegt der Vorteil für die Menschheit?
        Zudem wird der doppelt so hohe Wasserverbrauch niemals kommentiert. Gerade hier sehe ich ein echtes Problem. Über 2 Milliarden Menschen haben bereits jetzt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser…..und das wächst auch bei uns nicht auf den Bäumen? „Sauberes Wasser“ scheint in unseren Breiten nie Thema zu sein – warten wir die nächsten 40 Jahre ab! Dazu hätte ich auch gerne ihre Einschätzung.
        Zudem, welchen Sinn machen hier E Autos, wenn die Kohle weiter aus China exportiert wird?
        Sie schreiben weiter, Technologien wie Flusszellen Batterien brauchen noch „Jahre“….ja eben! Denken sie, die läppischen 3,5 Milliarden € werden etwas bewirken im Vergleich zu 200 Milliarden !! die aktuell alleine China in Erneuerbare steckt? Ach doch – für einige Jahre Arbeitsplatzgarantie und gute Rendite der Aktionäre der privilegierten Multinationalen.

        Ich habe bereits vor 40 Jahren mit und in EE gearbeitet. Schon damals wurden (auch durch einen grünen Minister in Eupen und später in Namur) die alten, bestehenden Strukturen unterstütz. Innovative, junge aufstrebende Firmen waren und sind eher hinderlich. Auch das ist in China komplett anders. Da nehmen Manager in Demut ihren Hut wenn etwas schief läuft!

  6. Emonts-pool Horst

    Ist doch egal ob in Südamerika ganze Länder von der Landkarte verschwinden. Fuer die Grünen ist es umweltfreundlich. Die sehen ja nicht über den Tellerrand heraus. Ist ja das gleiche mit dem Müll. Der muss hier getrennt werden,dann wird er nach Asien oder Afrika verschifft, und da wird er denn meistens direkt am Strand verbrannt. Das ist denn gut für die Umwelt. Sieht ja hier keiner.

    • Wenn also Wasser in einer Wüste verdunstet verschwinden ganze Länder? Sie schauen zu viele Dokus. Informieren Sie sich doch einmal selber, schauen Sie sich Satellitenbilder der Abbaugebiete an. Betrachten Sie es mal anders. Wenn Kriege, Umweltkatastrophen, Terrorismus und nicht zuletzt das Weltklima auf dem Spiel stehen, dann ist Ihnen das also egal? Sieht ja keiner, ist ja weit weg, …

  7. Noch ein paar Zahlen für unsere E-Auto Freunde. Die „Supercharger“ schaffen nominal 150 kW (die dadurch stark begrenzte Anzahl wegen der verfügbaren Netzkapazität ist noch ein anderes Thema…), hört sich klasse an, 0,5 h = 75 kWh . Reicht dann für 300 km, wenn kein Winter (Heizung, Licht), oder Sommer (Klimaanlage…). Die 150 kW hält der Akku aber nicht lange aus, wenn man sich die Ladelinie eines Tesla ansieht erkennt man dass ab 50% Ladung die Ladeleistung deutlich fällt, sonst brennt die Batterie. Man muss sich also mit weniger Ladung zufrieden geben oder länger laden… Mein Diesel hat nach 5 Minuten 800 km Reichweite getankt.
    Für 800 km muss das E-Auto also gut 3 mal an den „Supercharger“, macht dann 1,5 h oder 90 Minuten. Selbst am „Supercharger“ muss man also 18 mal länger laden als an der Zapfsäule! An der Haushaltssteckdose, die schafft max. 3,7 kW, sind es dann phantastische 32 Stunden oder 2000 Minuten oder 380 mal! längere Ladezeit als an der Zapfsäule um die Reichweite eines Diesel zu erreichen. E-Mobilität ist eine Form des Stillstands, unglaublich dass das Volk sich dieses als „Fortschritt“ verkaufen lässt. Aber wer kann schon rechnen….

    • Vernunft.2019

      Dax, Sie werden es nie verstehen… Sie vergeuden Ihre Zeit. Es ist sinnlos. Der Kampf wird nicht auf dem Boden der Tatsachen ausgetragen, sondern im Reich (!!!) der Ideologie. Sie, wir haben verloren, schon längst. Die Verrückten triumphieren. Und sorgen für ihren eigenen Untergang. Und unseren auch; sie zwingen ihn uns allen auf! Das nennt sich „demokratischer“ Fortschritt, oder Vernunft.2019

  8. Wahl, Joachim

    Herr oder Frau Vernunft, Ihre Argumente lassen hoffen. Leider ist der momentane Irrsinn nicht mehr zu stoppen. Täglich neue Forderungen, Verbote von Schulschwänzern, Ökophantasten und deren Nutznießern. Nur, wie erklärt man einem Idioten, dass er ein Idiot ist?

  9. Belgofritz

    Die aktuelle E-Technik ist kein guter Weg in die Zukunft. Es kann einfach nicht der Sinn sein, hunderte Kilos an Energiespeicher spazieren zu fahren, um wenige 100 km weit zu kommen. Von der Umweltsauerei der Batterieherstellung und Entsorgung mal ganz abgesehen.

    Für Kleinwagen mit überwiegend Kurzstreckenverkehr (und daher kleiner, leichter Batterie) vielleicht noch akzeptabel, sonst eben nach wie vor nicht!

    https://m.focus.de/finanzen/boerse/wasserstoff-methanol-und-kuenstliche-kraftstoffe-es-waere-ein-desaster-fuer-volkswagen-china-erwaegt-abkehr-vom-elektroauto_id_11446352.html

  10. Hans Eichelberg

    Wie sollen die Akkus entsorgt werden? Im Handelsblatt heißt es hierzu (einige Textpassagen):

    „Alles, was Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) dazu bislang eingefallen ist: „Wir wollen hohe Recyclingquoten.“ Wie genau das recyceln einer Lithium-Ionen-Batterie ablaufen soll, sagt er nicht.
    Noch gibt es in Deutschland keine Regelungen dafür, was mit abgebrannten E-Autos passiert, geschweige denn dafür, wie ein umfassendes Verwertungssystem nach dem Ende der regulären Lebenszeit aussehen könnte.“

    Man kann annehmen, Altmaier sagt nichts dazu, da er nichts weiß.
    Entsorgung und Verwertung erinnern uns an eine bekannte Energie – die Politiker haben offensichtlich nichts gelernt.

    • Informieren

      Wieso sollte auch ein Minister sagen wie etwas gemacht wird?
      Batterierecycling gibt es schon und in Anlagen werden 80% der Materialien zurückgewonnen. Pilotanlagen ermöglichen auch schon 95%. Wer hier Fragen in die Welt wirft wie: Wo sollen die Akkus nur entsorgt werden? der hat sich mit dem Thema nicht auseinandergesetzt sondern sein Wissen aus schlechten Dokus und Foren. Selbstverständlich gibt es keine großen Recyclingstrassen und Unternehmen, denn die Akkus, die entsorgt werden müssten gibt es noch nicht. Wer investiert in solche Anlagen wenn die tägliche Akkucharge schon um 9 Uhr morgens fertig ist und die Anlage den Rest des Tages still steht?
      Die Entsorgung ist kein Problem. Man sollte sich eher Fragen was mit dem ganzen Öl passiert was verbrannt wird und mit den seltenen Metallen aus den Katalysatoren. Entsorgung nicht nötig, denn die verpuffen in die Umwelt und landen auf der Straße, in unseren Lungen, in der Atmosphäre,…. aber das ist ja egal … Entsorgung geklärt.

  11. Mithörer

    Die SUV werden demnächst aus Städten wie z.B. Brüssel verbannt, weil sie zu schwer sind und dadurch eine Gefahr darstellen und schlimme Unfälle verursachen könnten. Im Gegenzug dazu sind die E-Autos mit ihren winzigen Batterien ja federleicht und sogar geräuschlos. Einfach nicht zu vergleichen mit den viel gescholtenen SUV. Mein Gott, was werden wir verar….

  12. Horst Emonts-pool

    Wovon auch niemand spricht, ist die Selbstentladung der E.Autos. Wenn ich meinen Diesel voll tanke, kann ich auch noch in einem Monat damit fahren. Ein E.Auto entladet sich auch beim stehen. Also bin ich gezwungen permanent zu laden und zu fahren. Ansonsten würde die Ökobilanz ganz anders aussehen.

  13. Emonts-pool Horst

    @ Lithium. Ich habe es nicht nur vom Fernseher wie Sie. Sonst würde ich ja auch wie Sie am Klimawandel glauben. Ich weiß es aus erster Hand. Ich lasse mir nicht das Gehirn durchspuelen von Spinnern und 16 jährigen.

  14. Unternehmer

    Dass mit den E-Autos hat aber auch einen regionalen Job-Aspekt! Als Unternehmer schwebt mir vor, wenn es in OB denn mal eine entsprechende Anzahl E-Autos gibt, im Hohen Venn, in der Nähe des bekannten Kreisverkehrs „Drossard“ , ein Hotel zu bauen, mit garantierten Arbeitsplätzen. Warum ein Hotel dort, werden Sie sich fragen. Die Antwort ist ebenso einfach wie logisch : Da , vor allem im Winter die berufstätigen Eifeler und natürlich das Personal der DG-Behörden inklusive der ( schwer gewichtigen) Politiker nach Hause wollen, ist vorauszusehen, dass es, durch die immer noch nicht recht brauchbaren Batterien dieser E-Fahrzeuge , vermehrt Pannen auftreten werden und die E-Autos einfach mitten im (steigenden)Hohen Venn, liegen bleiben. Besonders im Winter, wenn zB das Licht und die Heizung mit an den Batterien „zehren“ wird das häufig passieren. Tja, und was machen die Fahrer, bzw. die Insassen dann mitten im Venn? Sie brauchen zu später Stunde eine Übernachtungsmöglichkeit, besonders diejenigen (Politiker und andere) die zuvor noch bis zu später Stunde im Stiefel“ waren. Da wäre ein Hotel, bzw. ein Motel doch eine gute Sache, oder?

    • Wahrheit

      Die Wahrheit wäre – um ihre Idee mal ernst zu nehmen – dass niemand mehr individuell « übers Venn fährt“ Und nicht nur diese Strecke. Es ist ökologischer Selbstmord, wenn jeder seine Mobilität beibehalten möchte. Das setzt ein komplettes Umdenken voraus (Gleitzeit, Arbeitszeitkredite, Home Office und vieles mehr). Dem Klima wäre schon sehr geholfen!
      Und es gibt genügend Beispiele im kleinen. Lasst den Verkehr rollen! Stellt Stewards an strategische Punkte ab um die Schüler „gebündelt“ über die Straße zu lassen. Setzt intelligente Gleitzeit um damit der Rusch verwässert wird usw. Leider ist (hier in Eupen) unsere Grüne Bürgermeisterin wohl mit der Rettung der Welt „im allgemeinen“ beschäftigt als solche pragmatischen Lösungen durchzusetzen.

      Und diese Realität setzt sich in vielen Bereichen fort – wir konsumieren uns zudem zu Tode, das möchte aber niemand hören. Auch KEIN Politiker würde diese Wahrheit wohl offen ansprechen, es wäre sein Todesurteil.
      Was uns allen bleibt, ist das Rumgewurschtel mit Klimazielen, Verboten, Steuern und Gebühren, Politik, Stimmungsmache, Meinungsmache, Verdummung, Geld scheffeln, Aktionäre bedienen,,…..
      Ich denke, ein jeder weiß wie weit es mit unserer Spezies gekommen ist.

      • Grüner Wahnsinn!

        @ Wahrheit,

        Erzählen Sie Ihre gut gemeinten Vorschläge mal den Indern, Pakistanis, Chinesen, Südamerikanern, selbst den USA, usw. um nur einige der WAHREN globalen Umweltverschmutzer zu benennen. Solange die nichts tun, und das ist mehr als wahrscheinlich , ist unsere Umweltpolitik nichts weiteres als der berühmte Fliegenschiss auf der Weltlandkarte! Sorry, aber man muss es mal so krass ausdrücken angesichts diesem inzwischen so ausgearteten
        unlogischen Klima-Hype. Wie gesagt, allein in Indien beträgt die Umweltverschmutzung beispielsweise das tausendfache ( 1000 !!) gegenüber den westeuropäischen Ländern.
        Und da sollen allein die Europäer das Klima retten?

    • Unternehmer

      „Denken Sie auch an Glühwein und Wodka für die E-Autofahrer, auch an Frauen die mit warmen Diesel-SUVs bereitstehen?“

      Hallo Karli Dall,

      SUV geht nicht, da diese inzwischen ( mit neuester Abgasnorm 6d temp und demnächst 6 d ausgestattet) , umweltfreundlicher sind als diese E-Kurzstrecken-Fahrzeuge, aber als Feindbild der Öko-Wahnsinnigen nicht in deren Konzept passen! Für die sind alle Fahrzeuge oberhalb der „Entenklasse“ SUV’s ( Die Umweltfreundlichkeit der SUV-Fahrzeuge (Diesel) der neuen Generation ist erwiesen .Das können Sie aber nur in der entsprechenden Fachliteratur nachlesen, die Öko-Medien und deren verbündete Politiker vermeiden solche Tatsachen tunlichst .

      • Die etablierten Parteien lassen sich von den Grünen vor sich her treiben. Man will uns in die E-Mobilität zwingen, nur wenige Parteien (die zur Strafe in die rechte Ecke müssen) stellen sich dem Wahnsinn entgegen. Bei den nächsten Wahlen haben wir es selbst in der Hand wie es weiter geht; erzwungene E-Mobilität oder echte individuelle Mobilität……

  15. Horst Emonts-pool

    Ein bekannter von mir hatte sich in Aachen einen Elektro BMW geliehenen. Er sagte er wollte sich vergewissern ob es für ihn zusagt. Damit wollte er mich besuchen. Ich wohne in der Nähe von Malmedy. Aber auf Mont- Rigi musste er umkehren, da er sonst nicht mehr zurück gekommen wäre. Was soll man mit so einem Spielzeug? Das sind Autos für Stadtbewohner,und die brauchen kein Auto. Ich bin mir sicher, wenn es Winter gewesen wäre, hätte er schon in der Unterstadt umkehren müssen. Wie sollte ich denn von Malmedy weg kommen? Ohne Busverbindung nach Eupen? Meine Schwester und ihre Kinder wohnen in Deutschland. Das wäre für mich ein Kurzurlaub um sie zu besuchen zu können. Zuerst sollten mal Bus und Bahnverbindungen garantiert werden und dann übers Auto stehen lassen diskutieren.

    • Man muss zunächst die Batterie aufladen. Wusste ihr Bekannter das nicht? 300 bis 400 km schafft dann jedes E-Auto. Ich habe ein Ebike und schau auch zuerst nach, ob die Batterie genügend geladen ist.

      • Ach ja, 300 kmbis 400 km schafft jedes E-Auto?
        https://www.focus.de/auto/elektroauto/bmw-i3-im-alltagstest-freude-am-frieren-so-weit-kommt-man-mit-dem-elektro-bmw-i3-wirklich_id_3562885.html
        ….
        Bei unserem Testwagen (Basismodell ohne Schnelllademöglichkeit oder Range Extender) zeigte der Bordcomputer nach einer vollen Ladung über knapp acht Stunden in der Tiefgarage noch 205 Kilometer Reichweite an. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sank die Reichweite draußen aber schnell auf 150 bis 160 Kilometer.
        …..
        Logisch ist irgendwie anders….

        • Ich kenne die Schwachpunkte der E-Autos. Die Reichweiten variieren natürlich, aber übers Venn und zurück kommen alle, auch im Winter. Die meisten Menschen nutzen ihr Fahrzeug für Kurzstrecken. Einmal über Nacht an die Steckdose, und weiter geht’s für eine Woche. Langstrecken müssen hingegen gut geplant sein.

          Audi Q4 e-tron 450 km
          BMW Concept iX3 400 km
          BMW i3 22 kWh 190 km
          BMW i3 33 kWh 312 km

          • Belgofritz

            Der Audi Q4 e-tron kommt erst 2021 und der BMW concept ix3 ist eben nur ein concept, also auch nicht zu kaufen. Kaufen können wir den i3 und dessen Reichweiten sprechen für sich. Mit dem 22KWh Modell können Sie um die Ladestationen kreisen. Aber besser Heizung und Klima abstellen. Im Alter wird der Akku übrigens nicht besser.

          • Meine Mobilität definiert sich aber über die Möglichkeiten und nicht über irgendwelche Durchschnittswerte mit denen ich so gerade im Winter „über das Venn komme“. Und nein, ich will Langstrecken nicht „gut planen“ müssen, ich will weiter wie bisher mich einfach in mein Auto setzen und losfahren können. Auch wenn das Ziel 600 km weit weg liegt. Zur E-Mobilität muss man mich zwingen, freiwillg tue ich mir das niemals an. Sehen auch fast alle anderen so:
            Im September 2019 wurden 244.622 Personenkraftwagen in Deutschland erstmals mit einem Kennzeichen ausgerüstet. Davon waren 5.880 Elektroautos (2,4 %)….

            • @Dax: Das stimmt, die E-Mobilität ist für die Langstrecke – Stand heute – nicht attraktiv. Da behauptet auch keiner das Gegenteil. Die meisten Leute aber benutzen ihr Fahrzeug für Kurzstrecken: zur Arbeit, zum Einkaufen, für Stadtfahrten. Für diese Klientel würde es also im Grossen und Ganzen kaum oder nie zu Reichweiten- und Ladeprobleme kommen – und das Stand heute. Ob diese Technik zukunftsträchtig ist, das steht natürlich auf einem anderen Blatt. In meinen Augen nur dann, wenn Batterien leistungsfähiger und recycelbar werden.

  16. Emonts-pool Horst

    https://www.trendsderzukunft.de/elektroautos-der-zukunft-diese-3-vorteile-haben-magnesium-batterien/ Nein. Wenn es bergauf geht schafft ein E Auto es nich . Es waren 3 Personen an Bord. Mit 4 Personen wird es noch schlimmer. Versuchen sie es doch mal selbst, bevor sie wiedersprechen. Und womit soll ich meien Anhaenger ziehen? Warum wiedersprechen immer diejenigen die keine Erfahrungen gemacht haben? Es ist genau so mit Automarken. Ich habe schon c.a. 60 Autos gehabt. Jetzt habe ich schon den zweiten Ssangyong. Alle die noch nie einen hatten schimpfen über diese Marke. Aber alle die einen hatten wollen wieder einen kaufen. Ich will niemals mehr einen anderen. Egal was andere Autofahrer meinen und sagen. Einer spricht dem anderen nach. Ich wünsche ihnen viel Vergnügen beim E.Auto test.

    • Belgofritz

      Da legen sie den Finger in weitere Probleme: Wenn da ordentlich Gepäck und Leute mitfahren, Bergauffahrt, Heizung, dann reduzieren sich die Reichweiten dramatisch. Den auch ein E-Auto unterliegt der Physik und muss seinen schweren Akku + Nutzlast den Berg rauf schleppen… und das kostet halt „Saft“
      In Ihrem Fall (BMW) war vielleicht der Akku defekt, Zellschaden. Hört sich nämlich so an und wäre nicht das erste Mal!
      Beim Verbrenner ist zwar auch nicht alles toll … aber eben vieles. Und es tut sich hier immer noch was… synthetische Kraftstoffe, Wirkungsgrade von ca. 40% (Toyota, wäre eine Sensation wenn das funktioniert). Ein elektrischer Unterstützer für den Verbrenner ist im Moment am sinnvollsten – leider auch teure Technik. Da profitiert man aber aus beiden Welten.

    • Belgofritz

      Interessanter Link übrigens, der genau die Problematik der aktuellen Li-Ionen Akkus zeigt. Auf die Anzahl der Ladezyklen achtet ja keiner beim Kauf… mit dieser Handytechnik sind alte, aber gut erhaltene und billige Autos nicht mehr möglich. Beabsichtigt? An den 20 Jahre alten Diesel vom Opa wird sich jedenfalls noch so mancher wehmütig erinnern…

      • Das ist ja eine weitere verschwiegene Tatsache dass es bei den E-Mobilchen keinen Gebrauchtwagenmarkt mehr geben wird. Was ist ein E-Auto mit 8 Jahre alten Akkus und nach 1.000 Ladezyklen denn noch wert? Antwort: Nichts! Die individuelle Mobilität soll auch auf diesem Wege beseitigt werden, wird nur verschwiegen, soll keiner merken – bis es zu spät ist….

        • Walter Keutgen

          Dax, eigentlich bräuchte man nur die Batterien auszutauschen, aber die sind sauteuer. Früher überholte man doch auch Benzinmotoren und sogar die Sitze und Innenverkleidung. Heutzutage sterben die Autos aber an immer neuen Vorschriften, deren Nichteinhaltung zu Fahrverboten führt.

    • Herr Horst,
      Was Sie da behaupten zu Ssangyong stimmt so nicht, 2 meiner Bekannten hatten einen und keiner wird sich je wieder einen kaufen…. auch wenn Sie damit zufrieden sind…

      Was mich aber eher interessiert ist was man mit ça 60 Autos anstellt, jedes Jahr ein Neues?

    • E-Autos von heute sind weiter

      Bei allen Ehren, aber Ihr Beitrag ist bei heutigen E-Autos schlichtweg nicht mehr zutreffend. Selbst eine kleine Zoe kommt heute schon 300 km weit. Fürs Venn klappt das problemlos, auch aus Aachen. Ich kaufe mir auch keinen Smart und beklage mich dann, dass Autos zu wenig Platz auf der Rüuckbank bieten.

    • Nicht sehr gescheid

      Sie sind wohl nicht sonderlich gescheid. Der Bus hatte technische Mängel unterschiedlicher Art. Das lag an der Qualität dieses chinesischen Busses. Mit der Antriebstechnologie hat das wenig bis nichts zu tun. Ein Dieselbus aus China hätte vermutlich ähnliche Probleme mit sich gebracht. Anderswo laufen die Busse problemlos auch auf langer Strecke. Die hiesigen Hersteller bieten solche Busse leider noch nicht. Bei städtischen Verkehrsbetrieben ist nicht ähnliches zu erwarten, ist eigentlich einleuchtend bei all den Gemeinden wo das längst problemlos, günstig, sauber und leise läuft.

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