Leute von heute

Diskussionsabend „Rette die Biene!“ in Walhorn

Foto: Shutterstock

Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont lädt am Donnerstag, dem 16. Mai, ab 20.15 Uhr zu der Veranstaltung „Rette die Biene! Was muss getan werden? Was kann jeder selbst tun?“ nach Walhorn (Haus Harna, Dorfstraße 40-42) ein.

Bienen sorgen für die natürliche Bestäubung von über 80 Prozent der Nutz- und Wildpflanzen Europas. Das Bienensterben sowie der massive Rückgang der Artenvielfalt (Insekten, insbesondere Bestäuber, Vögel sowie Pflanzen) sind eine Gefahr für unser gesamtes Ökosystem und unser aller Überleben.

Als Ursachen für den Artenschwund gelten der Verlust von Lebensräumen, intensive Landwirtschaft, das Wachstum der Städte, die strukturelle Verarmung von Wald-, Acker- und Gartenlandschaften, der Einsatz von Pestiziden sowie der Klimawandel.

Zum Schutz der biologischen Vielfalt müssen wir handeln, um gegenzusteuern. Das betrifft maßgeblich die Politik. Aber auch jeder einzelne von uns kann dazu beitragen, die Situation zu verbessern. Der Themenabend soll mögliche Wege hierfür aufzeigen.

Diese und weitere Themen werden mit den Besuchern sowie namhaften Experten diskutiert:
– Eric Fonk, Präsident des Kgl. Imkervereins Sankt Vith;
– Doris Köttgen, Vorsitzende des Kgl. Bienenzuchtvereins Eupen;
– Walter Häfeker, Präsident des Europäischen Berufsimkerbundes;
– Elena Theissen, Biolandwirtin und Präsidentin des Grünen Kreises Eifel;
– Pascal Arimont, EU-Abgeordneter;
– Ingrid Rosenstein, Biologin im Naturzentrum Ternell.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Zum Thema Artenvielfalt und Artenschutz siehe auch folgenden Artikel auf OD:

8 Antworten auf “Diskussionsabend „Rette die Biene!“ in Walhorn”

    • abendland

      die grünen gehören auch zu den bienen-killern.
      fragt mal nen imker, wieviel nahrung honigbienen noch in einer mais-mono-kultur finden.
      und dieser mais wird sinnloserweise für stromproduktion genutzt. ich wünschte, dieser mais wäre viehfutter, es wäre sinnvoller.
      wenn bienenkillen wegen der energiewende geschieht, dann soll dies scheinbar akzeptiert werden. liest man in der allgemeinen presse was darüber? nö.
      aber dann alle schuld auf den rest der landwirtschaft und glyphosat schmeissen.

      und noch ne frage: seit wann gefährden wärmer werdende natürliche klimaschwankungen die existenz der honigbiene? warme sommer und milde winter sind gut für diese tiere, soviel ich in erfahrung bringen kann. man sollte die kälte fürchten, nicht die wärme.

  1. Bürger II

    Dann müsste als erstes die verdammte DÜNGEREI mal aufhören . Ist das denn normal das 4 bis 5 mal Gülle gefahren wird . Und dazu kommt noch die Sauerei aus den Biogassanlagen sowie die Schweinegülle der Holländer . Hinten dran fahren die Landwirte denn auch noch mit dem Düngestrichter und wo vor 30 Jahren 100 Kg pro Ha gestreut wird sind es Heute 300 Kg .Immer Grösser und immer Grösser . Müssen denn Heute 300 – 400 Melkkühe sein ?????

  2. @Bürger
    abwarten, NL Schweingülle hab ich keine Ahnung, kommt aber soweit mir bekannt nicht in die Eifel
    Wieso Biogasanlagendreck? (Ist natürlich nicht alles toll)
    Es gibt die Varianten die mit Material von den Feldern gefüttert werden und wo dann der Rest wieder zurück auf’s Feld kommt.
    Es gibt die wo Abfälle vergoren werden. Eigentlich eine gute Sache da der Abfall verwertet wird wäre, ja wäre da nicht der Plastik den Verbraucher, Industrie oder Abfallwirtschaft in den Materialen lassen. Für diese Sauereien an „Zutaten“ wird dann der Biogasbetreiber beschimpft obwohl er meist am wenigsten dafür kann. Und wenn man von Abfall spricht können dies Reste aus Bäckerein, der Bierherstellung oder auch einfach Lebensmittel sein, dessen Haltbarkeit überschritten wurde. Diese Abfälle sind klassifiziert und nicht jeder darf alles verwerten, aber eines steht fest: Da kann nicht einfach alles rein da sonst die Bakterienkulturen zerstört werden und dann ist fertig mit Biogas.
    Des weiteren kommt es nicht auf die Anzahl an wie oft Gülle gefahren wird sondern wieviel. Da ist es besser öfter mit weniger als einmal mit viel. Zudem gibt es Gesetze die das regeln und unsere Freunde und Helfer die sogar mittels Feldstecher, Drohnen, Satellitenbilder usw. Sperrfristen Tag genau im Auge behalten und Knöllchen verteilen, egal wie weit das vorherrschende Wetter an der Kalendertherie vorbei geht… (und nein, habe selber weder Biogas noch Tiere)

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