Gesellschaft

Obwohl gedruckte Zeitungen keine Zukunft haben, unterstützt die DG die Zustellung des Grenz-Echo

Eine gedruckte Ausgabe des Grenz-Echo im Briefkasten. Foto: OD

Printmedien sind etwas von gestern. Insbesondere Zeitungen verlieren an Bedeutung, während digitale Medien immer stärker genutzt werden. Smartphones, soziale Netzwerke und Online-Nachrichtenportale ermöglichen einen schnellen und kostenlosen Zugang zu Informationen. Umso mehr überrascht, dass die DG neuerdings die Zustellung der gedruckten Ausgabe des Grenz-Echo finanziell unterstützt.

Mit 170.000 Euro bezuschusst die DG die Zustellung der Tageszeitung, die seit dem Rückzug der Post jetzt von GE-Media bzw. GE Distribution Services gewährleistet wird, seit Ende April in den Gemeinden der Eifel und ab Herbst 2026 auch im Norden der DG. Wobei sich die 170.000 Euro erst einmal nur auf das Jahr 2026 beziehen.

Begründet wird diese neue großzügige finanzielle Unterstützung durch die DG für GE-Media (neben Pressebeihilfe, Werbung, Büchermarkt und anderen indirekten Finanzhilfen) damit, dass in einer ländlich geprägten Region wie Ostbelgien die Kosten für die Zustellung stark ansteigen würden und private Anbieter an einer Zustellung in solchen Gegenden nicht interessiert seien. „Eine Tageszeitung, die nicht in die Häuser gelangt, ist keine Tageszeitung mehr“, so Medienminister Gregor Freches (PFF) im BRF.

Das Grenz-Echo kann man auch online lesen, noch früher als die Printausgabe, und zum Briefkasten braucht man sich auch nicht mehr zu bemühen. Foto: OD

Indes sind Informationen heute jederzeit online verfügbar, auch die Informationen des Grenz-Echo. Nachrichten verbreiten sich in Echtzeit über soziale Medien oder Nachrichtenwebseiten. Viele Menschen, besonders jüngere Generationen, lesen kaum noch gedruckte Zeitungen oder Zeitschriften. Stattdessen konsumieren sie Inhalte über Apps, Podcasts oder Videos.

Auch wirtschaftliche Faktoren spielen eine große Rolle für Online. Die Produktionskosten für Papier, Druck und Vertrieb steigen stetig. Gleichzeitig sinken die Verkaufszahlen vieler Zeitungen und Magazine. Dadurch verlieren Verlage wichtige Einnahmen aus Abonnements und Werbung. Unternehmen investieren heute lieber in digitale Werbung, weil diese günstiger und zielgerichteter ist. Man braucht nur einen Blick ins Grenz-Echo der letzten Tage zu werfen. Bis auf eine einseitige Werbung eines Möbelhauses aus Würselen und einer halben Seite einer Kaufhauskette ist an bezahlter Werbung nichts zu sehen. Entsprechend dünn ist die Printausgabe der Tageszeitung.

Ein weiterer Punkt ist die Umweltfrage. Die Herstellung von Papier verbraucht große Mengen an Holz, Wasser und Energie. Viele Menschen betrachten digitale Medien deshalb als umweltfreundlichere Alternative. Normalerweise ist der DG an Umweltschutz sehr gelegen. In diesem Fall aber offenbar nicht. (cre)

106 Antworten auf “Obwohl gedruckte Zeitungen keine Zukunft haben, unterstützt die DG die Zustellung des Grenz-Echo”

  1. Gärlinde

    …: unterstützt die DG die Zustellung des Grenz-Echo:…: Wer anders ermöglicht denn sonst das durch Steuergelder finanzierte „Politiker-Elite-Debakel“? In Schland gibt es noch die BLUT-Schrift.

  2. Krisenmanagement

    Es ist ganz einfach. die DG Regierung braucht ein Propagandaorgan. Wir abbonieren dieses Organ nur, weil wir wissen wollen, wie weit die gehen mit ihrer Propaganda. Das Grenzecho hat es drauf, um Subventionen zu betteln. Wie hätten auch auf die digitale Ausgabe umgestellt, aber das digitale Schundecho ist nicht gut bedienbar. Das Grenzecho läuft eben, wie ein Staastsbetrieb. Das merkt man eben. Es ist ausserdem zu Deutschland lästig. Probleme im Inland werden nicht gerne in die Zeitung gesetzt. Wir erinnern an das Totalversagen des Grenzechos in der C-Plandemie. Warnungen und Kritik wurden nicht veröffentlicht. Dann kommt noch dieser niveaulose Chefredakteur ins Spiel. Mittlerweile ist so viel verstaatlicht in der DG. Dann macht die Zeitung in Regierungsdiensten den Bock nicht mehr fett. Trotzdem es ist alles eine Katastrophe. Unabhängigkeit gibt es in diesem Medium nicht.

  3. M der Block

    Der nächste Ostbelgien Klüngel. Fast jede Woche neue Klüngelgeschenke der DG Regierung mit Steuergeldern . Solche Meldungen kommen garantiert nicht in den BRF Nachrichten 😉 Die bekommen ja auch Jahr für Jahr fette Zuschüsse der DG .

      • Meinungsvielfalt?

        Würden mehr Menschen die Courage haben, unter ihrem Klarnamen ihre Meinung zu äußern, gäbe es im GE ähnlich viele Kommentare, wie auf OD. Die Meinungsvielfalt auf OD besteht in in Wirklichkeit aus einer Meinungsblase frustrierter Zeitgenossen, die sich unter dem Schutz der Anonymität, Luft verschaffen wollen.
        Der „niveaulose“ Chefredakteur, wie er hier anonym abgecancelt wird, hat es hingegen geschafft, die redaktionelle Meinungsvielvalt im GE substanziell zu erhöhen, indem fast die gesamte Redaktion Kommentarbeiträge verfasst und es eine Pro und Contra Rubrik gibt.
        Die Meinungsvielvalt im GE ist heute um Längen ausgeprägter als unter dem Meinungsmonopol eines O. Schröder, der im GE seine politische Agenda verfolgte. Dies gilt auch für OD, das – bei allem Respekt – ein Ein-Mann-Betrieb mit ist, bei dem die Meinungsvielfalt zwangsläufig auf der Strecke bleibt.
        Wie wäre es mit einem Experiment? OD lässt während eines begrenzten Zeitraums nur noch Kommentare unter Klarnamen zu. Man könnte die täglichen Kommentare an den Fingern einer Hand abzählen. Dies wäre dem Geschäftsmodell natürlich nicht zuträglich.

        • Willi Müller

          Die ewige Klarnamen- Diskussion.
          Im Grenzecho schreiben, bis auf wenige Ausnahmen, immer die drei gleichen Leserbriefschreiber ihre besserwisserischen, langweiligen und humorlosen Kommentare.
          Das brauchen wir nicht auf OD.

          • So schauts aus

            „Die ewige Klarnamen- Diskussion.
            Im Grenzecho schreiben, bis auf wenige Ausnahmen, immer die drei gleichen Leserbriefschreiber ihre besserwisserischen, langweiligen und humorlosen Kommentare.
            Das brauchen wir nicht auf OD.“

            Sehe ich auch so. Kleines Detail : manchmal gesellt sich zu diesem“Dreigestirn“ noch ein vierter Meinungsmonopolist/Klugscheisser hinzu. Nun, wie dem auch sei :
            Einzig die Tatsache, dass deren Ergüsse nicht in der Printausgabe des GE unter der Rubrik „der Leser hat das Wort erscheinen, sondern nur online bei den „Leserkommentaren“ , zu denen man sich noch „hinscrollen“ muss, um diese zu lesen oder besser gesagt : lesen zu wollen. Wie gesagt, würden diese täglichen Ergüsse unübersehbar in den Innenseiten der Druckausgabe des GE erscheinen wo diese beim Blättern einfach nicht übersehen werden können, hätte ich mein GE-Abo schon längst gekündigt.

        • Krisenmanagement

          @Meinungsvielfalt? Lieber Grenzecho Mitarbeiter sie können sich noch beleidigt geben. Dieses Beleidigtsein lässt auf den niveaulosen Chefredakteur schliessen. Es ist entlarvend dieses Engstirnigkeit. Da ist viel Frust. Das Grenzecho ist ganz sicher keine Zierde der Mainstreammedien. Ein bezahltes Medium sollte möglichst wenige Berichte aus der Konserve verwenden. Wer Klarnamen fordert ist ein Sozialist, der es mit der Freiheit nicht so genau nimmt. Da sind sie stramm auf EU Linie. Wer die Stimmung in der Bevölkerung erfahren will, muss Kommentare möglich machen. Es geht eben nicht immer unter Klarnamen. Unsere Region ist voll von engstirnigen Leuten in politischer Verantwortung, die einem schaden wollen. Wir schreiben den DG Klüngel sehr gross.

      • Sparwasser

        Wenn Sie eine Tageszeitung der Regierungspropaganda bezichtigten, nennen Sie das Meinungsfreiheit? Ich nenne es eine Unterstellung. Wie alles, was ihr Kulturbanausen hier täglich raushaut.

          • Sparwasser

            Sie glauben also, dass sich Menschen, die Mainstreammedien konsumieren, keine eigene Meinung bilden können? Aber wohl Menschen, die in Foren laufend Dinge behaupten, die völlig aus der Luft gegriffen sind. Bravo, der Reichskandidat hat 100 Punkte!

            • JoKrings

              Der Mainstream formatiert. Sie sind wohl ein Opfer davon. Interessieren Sie sich mal für die Arbeit des Genter Professor MATTIAS DESMET. Er erklärt bestens wie Massen (zu der Sie wohl gehören) formatiert werden. ein extrem wichtiges Interview
              Top-Expert REVEALS: EU in Grip of Deadly Mass-Formation | Prof. Mattias Desmet
              https://www.youtube.com/watch?v=fJBrhzjJETQ

              Das Buch ist ein Meilenstein in der Geschichte der (Massen)Psychologie und der Manipulation.

              • Sparwasser

                Jeder halbwegs gebildeter Mensch weiß wie man mit Nachrichten umzugehen hat. Auch mit dem Mainstream. Jeder bildet sich sein Urteil. Oder glaubt ihr Reichsbürger, dass nur ihr die Weisheit mit Löffeln gegessen habt?

                • Der Alte

                  Wir sind also Reichsbürger oder Reichskandidaten :-)
                  Stellt sich natürlich die Frage welches Reich gemeint sein könnte. Das Königreich Belgien, das deutsche Kaiserreich, das Tausendjährige, das Römische Reich, das Vereinigte Königreich oder gar Österreich?
                  Übrigens sei angemerkt, dass es sich beim Konsum der Mainstreammedien so verhält wie beim Konsum von Alkohol, Zucker und Fett: Mit Maßen ok, ein Zuviel wirkt sich negativ aus.

  4. Wie gehabt, ohne gegenseitige Hilfe läuft nicht viel! Siehe auch der BRF! Besonders letzerer ist viel zu dick vertreten, nach dem reichhaltigen Zuschuss von 6 Millionen! Beide Medien sind lahme Enten, und leider nicht sehr hoch angesiedelt nach dem Preis-Leistungs Verhältnis! So z Bspl der BRF mit seinen zig Angestellten, da kommt wenig gutes bei raus. Und das Grenz Echo ebenfalls! Seit Jahren schon immer dasselbe, keine aufreissenden Änderungen, Gähn!? Das Grenz Echo ist Weltmeister im Kopieren, ganze Rätselseiten, diese Seite mit all den Diensleistern, Ärtze-Wochendienst usw, dass hatten wir schon vorher beim Kurier Journal und Wochenspiegel. Der BRF nutzt seine Stellung überhaupt nicht aus, selbst BRF Online ist eine lahme Info Stelle. Auch da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis überhaupt nicht!? Der so viel gemolkene Steuerzahler sähe viel lieber sein vieles Steuergeld an echt nützlicheren Leute investiert, sprich Pflegeleute usw!

    • Klara vergisst, dass die Nutzer nicht so zahlreich sind, wie in Ballungsgebieten.
      Vieleicht hört das Klärchen lieber das Tingeltangel von RPR oder Einslive. Das Ganze natürlich mit Werbeunterbrechungen von 30 Minuten innerhalb einer Stunde.
      Wo sonst kann Klara genügend Informationen über Kosmetika und Damenbinden finden?
      Natürlich nicht zu vergessen dass sie sich auch anrufen lassen kann und nach kedem Klingeln „Ich liebe RPR“ ins Gerät brüllt

    • @ Der Alte,Klara und wie se alle heissen.

      Bis der BRF plötzlich nicht mehr sendet oder Grentz-Echo nicht mehr existiert. Dann seid es genau Ihr die dann jammert.
      :“ Warum verdammt nochmal hat man den BRF nicht gerettet. Der gehörte doch zu unserer Idendität schon fast ein Stück regionale Kultur. Dafür war natürlich kein Geld da, aber für die Facharbeiter da hat man Geld“

      • Der Alte

        @Lena, wenn der BRF nicht mehr sendet oder das Grenz-Echo nicht mehr erscheint, wird mich das nicht zum jammern bringen. Wie Klara und alle anderen, wie sie auch heißen, reagieren werden weiß ich natürlich nicht. Die Zukunft liegt sowieso bei partizipativen Medien, wo der Leser/Schreiber nicht den Eindruck gewinnt, unbedingt belehrt und geleitet werden müssen.

  5. Also was für ein lächerlicher Artikel. Es ist sehr wohl wichtig dass die gedruckte Ausgabe in die Haushalte kommt. Und das dies unterstützt wird ist ja wohl in keinster weise problematisch. Ist da jemand neidisch, dass sein Hetzblatt nicht bezuschusst wird? Hier geht es doch eh nur um unzensierte Kommentare und der Rest wird nicht gelesen. Ja es verbraucht Ressourcen. Ja Print ist auf dem absteigenden Ast. Aber solange noch „analoge“ Generationen morgens gerne ihre Zeitung in der Hand halten wollen sollte dies auch möglich sein. Mein Vater (ca. 70) hat auch das Papier Abonnement abbestellt und liest am iPad. Aber so weit sind längst nicht (alle) älteren Menschen. Ganz ganz schrecklicher unbedachter Artikel.

    • GE-Leser

      Ich stimme Ihnen voll und ganz zu !
      Zwar nutze ich auch jeden Tag den kostenlosen als auch den bezahlten digitalen Zugang zu Informationen (u.a. mehrere Tageszeitungen). Dennoch möchte ich nicht darauf verzichten, das gedruckte GE während einer ruhigen (viertel oder halben) Stunde in den Händen zu halten und durchzublättern. Das eine schließt das andere nicht nämlich aus. Was kann also daran falsch sein, das gedruckte GE beizubehalten ?

      • Der Alte

        Falsch ist daran nur, dass der allgemeine Steuerzahler gezwungenermaßen die Regierungspropaganda mit finanzieren muss. Wenn Sie die Zeitung gut finden, zahlen Sie bitte für deren Konsum inklusive Lieferkosten frei Haus.

        • GE-Leser

          Als „allgemeiner Steuerzahler“ muss ich wie alle anderen gezwungenermaßen eine Vielzahl von Diensten, die von den jeweiligen Regierungen subventioniert werden, mitfinanzieren. So what ?
          Was die angebliche „Regierungspropagande“ betrifft, kann ich Ihnen nur empfehlen, sich in anderen Ländern umzusehen. Dieses ständige Herumnörgeln ist eine typische Charakteristik unserer übersättigen Wohlstandsgesellschaft.

  6. Grunz-Echo

    Zufällig habe ich gestern zum ersten Mal seit längerer Zeit eine Printausgabe des GE gekauft. Kann es sein, dass das Blatt neuerdings um einiges leichter geworden ist? Gegen reduzierten Papierverbrauch ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Bisher war das Blatt nur inhaltlich sehr dünn, aber solch ein Leichtgewicht ist mir noch nie untergekommen. Gespart wird offenbar auch an der Druckerschwärze. Der Text ist inzwischen kaum noch zu zu lesen.

  7. Gärlinde

    @Krisenmanagement:.“..Dann kommt noch dieser niveaulose Chefredakteur ins Spiel….“ Mit dieser Aussage treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Nivea kann man ja käuflich erwerben. Aber Hirn? Ok. Die Medizin macht Fortschritte.

  8. Guido Scholzen

    Das Grenzecho hat eine eher ältere Klientel, so wie die tagesschau.
    Da wenig ältere Menschen die tagesschau oder das Grenzecho am PC/Handy schauen, bleibt eben beim GE die Druckausgabe für diese Generation.
    Das Grenzecho ist halt die Rentner-Bravo der DG-Regierung.

  9. Wie sonst sollen Paasch und Co sicherstellen, dass wohlwollend über ihre Heldentaten berichtet, desolates Wirtschaften und Kneipenhinterzimmer Politik verschwiegen und „Staatsfeinde“ schlecht geschrieben werden? Eine Hand wäscht die andere… und das Grenzecho so manchen Hundehaufen weg…

  10. Wenn jeder Haushalt der DG eine Auflage erhalten würde, dann wäre dieser Zuschuss ja noch verständlich. Aber leider kann sich nicht jeder dieses Käseblatt finanziell leisten. Somit wird unser Steuergeld wiederum nur für die besser betuchten vergeudet.Echt ein Armutszeugnis für unsere ehrenwertenDG Politiker.

  11. Ich sehe das Grenz-Echo als eine wichtige Institution. Und es muss nicht alles in unserer Welt digitalisiert werden. Eine Zeitung 📰 auf Papier hat Geschichte und sollte erhalten bleiben. Auch wir (70+64) haben Papierabo. Morgens nach dem Frühstück Zeitung lesen, das hat was. Bitte erhaltet das GE und macht nicht so einen schlimmen Fehler wie beim Wetzlarbad

  12. Ach Leute, regt euch doch nicht so auf! Die Sache ist doch die: Das Kürzel fürs Grenzecho lautet ja GE, was Gefälligkeits Echo heißen kann. Und Gefälligkeiten werden nunmal finanziell honoriert bzw müssen honoriert werden. Ob von Politikern, maßgeblichen Sportfunktionaeren von derFIFA UEFA und vielen anderen
    PS : dass der Autor dieses Beitrags eine Vergangenheit bei diesem Unternehmen hatte spielt natürlich auch da mit.

  13. Normalerweise müssten Ausgaben wie die hier genannten auch von Vivantlern wie Balter angeprangert werden. Das tun die aber nicht, wahrscheinlich weil sie es sich nicht mit der einzigen Tageszeitung verscherzen wollen.

  14. Das GE, genau wie der BRF, sind systemrelevant für die DG. Es sind die Leser bzw. Hörer dieser Medien die sich gesellschaftspolitisch mit dem Konstrukt „DG“ identifizieren. Paasch und seine Minister würden das GE persönlich verteilen bevor sie zuließen dass es verschwindet, denn sie würden kurz darauf mit ihm verschwinden….

  15. Alfons van Compernolle

    Warum haben gedruckte Tageszeitungen keine Zukunft ??? Hier in Gent haben wir sehrviele alte Menschen, die keinen Computer besitzen bzw. keinen Internetzugang besitzen und auch keinen Besitzen wollen. Diese Menschen bekommen taeglich ihre Tageszeitung in den Briefkasten geliefert.
    Das ist auch gut so , denn ich kenne nur wenige alte Menschen die einen Internetzugang und Computer nutzen.

  16. Eifel_er

    Oder so gesagt: Obwohl die DG enorme Miese fährt, egal, raus damit, das bisschen mehr oder weniger macht den Bock ja nicht fett.
    Wenn diese Politiker mal eine Firma leiten müssten dann gäb es schnell bittere Tränen und nen fetten Bankrott.

  17. Kritiker

    Herr Cremer, bei aller berechtigter Kritik ist Ihr Artikel einfach nur lächerlich. Hat meine Oma mit 90 Jahren und ohne je das Internet benutzt zu haben etwa kein Anrecht auf Informationen? Natürlich hört sie auch den BRF aber das Grenzecho deckt doch noch einmal eine ganz andere Bandbreite an Informationen ab. Für solche Menschen ist das Grenzecho extrem wichtig, um über das gesellschaftliche Leben in Ostbelgien informiert zu bleiben.

    Und während hier die Digitalisierung beschworen wird, wird an anderer Stelle die Abschaffung des Bargelds befürchtet.

  18. M der Block! unser MP macht doch alles richtig, der Unfehlbare! Die werden bei der nächsten Wahl ihr blaues Wunder erleben?! Für das viele Geld kann man sich schon ein schönes Haus bauen!

    • Piersoul Rudi

      @Klara(08/05/2026 10:35)

      Welches „Blaues Wunder“ werden die denn erleben…ihre Meinung nach???
      Dieser gleichen Satz höre ich schon seit, mindestens, 3 Legislaturen und was hat sich geändert???
      NICHTS, NADA, RIEN; NIETS…hat sich geändert.
      Es waren immer die gleichen Parteien bzw. die gleichen Politiker und die Kinder dessen die in der DG, die gewählt wurden..mit dem gleichen Resultaten wie die Legislaturen davor.

      • Der Alte

        Mittlerweile hat sich auch in der DG ein Deep-State etabliert. Schlendern Sie bei schönem Wetter mal zur Mittagszeit durch die Eupener Innenstadt. Da kreuzen und grüßen sich zu zahlreiche Ministeriumsbeamte, NGOler, ehemalige oder zukünftige Politiker, Kabinetttsmitarbeiter et al. Man kennt sich, hat gemeinsam studiert oder war gemeinsam in einer Jugendbewegung, stammt aus dem gleichen Dorf, die Ehepartner sindmiteinander bekannt, usw. Ob es da ausreicht den Regierungschef auszuwechseln um einen Politikwechsel herbeizuführen? Die Verharrungskräfte der offiziellen und vorallem der inoffiziellen Verwaltung sind stark, da kann ein Minister oder Bürgermeister auch ausgesessen werden.

      • Ohje ohje

        Wieso 3 Legislaturen?
        Als ob das nicht seit eh und jeh so wäre.
        Das kann doch nicht an einer Partei festgemacht werden. Das war vor 15 Jahren schon so (unter rot-blau) und selbst vor 30 Jahren auch (CSP + blau oder rot).
        Das einzige was sich ändert ist das heute (fast) jeder vernetzt ist und sich informieren kann oder sich informieren lassen (fake news) kann.
        Und egal wer in Zukunft gewählt wird (inkl Vivant), es wird immer so weitergehen…

        • Piersoul Rudi

          Übrigens fährt der Lambertz immer noch im Schwarzen „Audi E25“ durchs Ländle…auf
          Steuerzahlers Kosten.
          Diese art Leute kriegen nie den Hals voll.
          War der nicht in Rente???
          Hatt der immer noch das Recht auf gratis Privilegien???

          • Denkt mal nach

            @ Piersoul Rudi
            Ja dieser rote Baron war schon immer ein brandgefährlicher “ Unter Geiern “ .
            Kein Wunder das hier in Belgien alles den Bach runter geht , wenn solche Malochern wie dieser Rote noch auf Steuerzahlerskosten herum am spionieren sind.

  19. Es ist ein Zeichen unserer Zeit dass der Bürger glaubt die Politiker bzw. der Staat müsste überall einspringen und ihm alles ermöglichen. Wenn das GE eine Zeitung machen will soll es sehen das es wirtschaftlich arbeitet und wenn jemand eine Zeitung kaufen will soll er das tun, der Staat soll da nicht intervenieren. Demnächst wird noch verlangt dass die DG monatlich dem Bürger eine neue Brille bezahlt damit dieser auch das GE lesen kann. Verrückt. Der Staat kann und darf nicht für alles aufkommen.

  20. Pro-Grenz-Echo

    Ich Gegensatz zum Grenz-Echo suhlen hier anonyme Frustrierte und agressive Vivant-Anhänger im eigenen Saft (ausser ein paar die nicht zu feige sind, unter ihrem richtigen Namen au schreiben).
    Werte Frustrierte und Vivantler, so wird das nichts mit Politkerwechsel.
    OD wird mein Kommentar hingegen ganz sicher gefallen!

    • @PRo Grenz-Echo:
      Warum nenne Sie andere an welche nicht unter Klarnamen schreiben – Frustrierte und agressive Vivant-Anhänger – wenn Sie selber nicht mit Klarnamen schreiben.
      Vielleicht wie Sie schreiben – zu feige.
      Und warum ist man ein Vivant Wähler wenn man nicht Ihrer Meinung ist.
      Ist fast so wie in Deutschand, man ist für die Altparteien oder man ist ein Nazi.
      Kritische Stimmen gelten nicht.

      • Pro-Grenz-Echo

        @?????
        Ich habe geschrieben, „…Die NICHT zu feige sind“.
        Warum soll ich meinen Namen nennen? Passe mich dem Vorgehen hier an. Steht mir doch zu oder?
        Sie und die überwiegende Mehrzahl machen es doch so!
        Stimmt doch, hier sind nur Frustrierte und agressive Vivant-Anhänger die sich in ihrem eigenen Saft suhlen.
        Mal Hand auf’s Herz, dass ist doch keine Alternative zu der jetzigen Mehrheit!

    • Der Alte

      Die Wortwahl „suhlen“ zeigt bereits, dass Pro-Grenz-Echo versucht Andersdenkende (wie können die das nur wagen!!!) moralisch zu disqualifizieren. Eigentlich eine typische Vorgehensweise der Linken.

      • Pro-Grenz-Echo

        @Der Alte
        die Wortwahl „suhlen“ war bewusst gewählt um zu provuzieren.
        Mal ehrlich, wie will man, wenn man immer im kleinen geschlossenen Kreis (OD-Forum) d.h. in der eigenen Sosse schwimmt, eine Änderung der Politik bewirken? Mit frustriertem Gefasel, meist total unlogisch, agressiv oder unwissend, eine andere Mehrheit bewirken.
        Nach aussen wirkt das alles hier unwirklich, teilweise abschreckend oder belustigend.
        Wirklich ernst nimmt die Bevölkerung diese Seite beileibe nicht.

        • JoKrings

          Diese Wortwahl erinnert an einen bekannten, sehr beliebten :-))) GE Kommentator, der Teil eines Dreigestirns ist, das tagtäglich aggressiv jeden anfährt, der nicht so denkt wie sie. Sie wissen, die berühmten Drei, die die Wahrheit gepachtet haben…

          • Wer liest…

            Die Wahrheit finden sie nur auf OD von sachlich argumentierenden Fachleuten, die ohne jede Aggressivität ihr Wissen teilen. Nicht wahr? Versuvhen sje es mal mit ein wenig Objektivität. Aber das ist wohl zuviel verlangt.

    • Eine Diskussion in einem Format wie OD ist etwas anderes als einen Leserbrief im GE schreiben. Vor 20 Jahren hatte das GE ein Diskussionsforum, dieses wurde aber eingestellt, weshalb bleibt Spekulation…. Eine Diskussion kann man mit Leserbriefe definitiv nicht führen. Letztlich geht es um die Grundsatzfrage warum das GE mit dem Geld der Steuerzahler finanziert werden soll während Formate wie OD selbst sehen müssen wie sie finanziell rund kommen. Da drängt sich der Verdacht auf dass es der Politik in erster Linie darum geht „genehme“ Formate zu fördern und die ungenehmen zu unterdrücken.

  21. Pro-Freie Medien

    Hier befinden sich jede Menge Regierungstrolle. So nenne ich diese Figuren. Das ist schon etwas zu auffällig. Medien sollten niemals Geld vom Staat oder von irgendwelchen reichen Leuten bekommen. Das wäre der Idealfall. Die DG Regierung kauft sich mit diesen Subventionen gute PR. Das Schundecho greift leider viel zu häufig auf Konserven aus der Propagandaschmiede DPA. Das hat mit Journalismus rein gar nichts zu tun. Vielleicht sollte das Grenzecho endlich mal umdenken. Es kann nicht sein, dass die Leitung des Grenzechos nur einmal die Regierung anbetteln muss und schon steht ein Lieferdienst zur Verfügung. Das Grenzecho verstösst regelmässig gegen journalistische Grundsätze. Bei der Wahl der Redakteure ist man halt nicht wählerisch. Wenn ich an die Gerichtsberichterstattung denke, dann wird mir schlecht. Fakt ist eine Tageszeitung muss sich wirtschaftlich selbst tragen. Das geht einfach nicht, dass der Steuerzahler immer wieder die Zeche bezahlt. Freches begründet das mit Medienvielfalt.. Aber das geht nur mit Qualitätsjournalismus. Da ist das Schundecho meilenweit von entfernt. Wie kann man Medien wirklich Zukunftsfähig machen? Erstens sollte eine marode Tageszeitung vielleicht mal auf die Leser hören. Wie oft es vorgekommen, dass Leserbriefe zensiert wurden? Wie finanziert man Medien zukunftsfähig? Da sollte ein Konzept aufgestellt werden. Leserversammlungen wären der erste Schritt.
    https://youtube.com/shorts/T9OCtGUUBRc?si=_YLgnO5_AaBEkp0q

  22. Peter Müller

    Grenzecho hin oder her. Wer es lesen möchte soll sich auf den Weg machen, und es da abholen wohin es geliefert wird. Dafür sind Zeitungsgeschäfte da. Mein Vater liess sich Jahre die Zeitung in den Briefkasten werfen. das kostete aber auch mehr. Der Pizzabote liefert auch nur einige Kilometter ume söns. Bequemlichkeit muss bezahlt werden.

  23. Landwirte könnten ohne Subsidien durch die Politik auch nicht mehr leben, genauso wie Installateur von Photovoltaik, Produzenten von E- Autos.
    Also meine Empörung hält sich in Grenzen, ich lese gerne die Papierform vom Blättchen und brauche die gelesene Zeitung um die Kartoffeln drauf zu schälen ( meine Großeltern zerschnitten Sie inarschgerechte Blätter für hinterlistige Zwecke…)

  24. JoKrings

    Das Echo hätte eine Daseinsberechtigung wenn 1) das Niveau höher wäre (allein die Tippfehler und die bizarren Formulierungen senken das Niveau deutlich) 2) kein Propagandablatt wäre 3) kritische Kommentare zuliesse und nicht dem Dreigestirn eine Freikarte geben würde
    Uvm.

    • Wer liest…

      Offensichtlich lesen sie die hier veröffentlichten Kommentare nicht, wenn sie behaupten, im GE würden nur aggressive Besserwisser schreiben. Was ist mit den Kommentaren von Dax und Co. hier auf OD. Schreiben die die sachlich argumentierte Wahrheit im Gegensatz zu den aggressiv populistischen GE-Besserwissern? Das Gegenteil ist der Fall. Im GE schreiben Leute unter Klarnamen ihre Meinung. Hier hetzen anonyme Zeitgenossen, die sich nie trauen würden, dies unter Klarnamen zu veröffentlichen. Wenn ihnen die Meinung der GE-Kommentarschreiber nicht passt, erwidern sie sie. Aber dazu fehlt ihnen wohl die Courage und wahrscheinlich auch Argumente. Im GE werden keine Kommentare zensiert, wenn sie der Netiquette entsprechen. Ob dies bei OD auch so ist?

      • ….
        Im GE schreiben Leute unter Klarnamen ihre Meinung. Hier hetzen anonyme Zeitgenossen, die sich nie trauen würden, dies unter Klarnamen zu veröffentlichen.
        …..
        /////
        Schreibt ein Herr, oder Frau, oder was dazwischen, Namens „Wer liest….“. Finde den Fehler 🤔

      • Guido Scholzen

        @Wer liest… 09/05/2026 17:01
        Wenn ein Thema nicht politisch korrekt genug ist,dann wird auch nichts im GE veröffentlicht!
        Ich war GE-Abonnement bis 2019, und aus diesem Grund habe ich es nicht verlängert. Also noch vor Corona.
        Als ich danach mal einen Leserbrief in Sachen ‚Impfstoff-Korruption‘ schrieb (du musst kein GE-Abonnement dafür sein), wurde der nicht veröffentlicht. Als ich bei der GE-Redaktion deswegen nachfragte, und meinte, wenn zu anderen Sachen in Punkto Corona oder auch EU-Korruptionen berichtet wird, dann würde ja auch ein bis zu halber Seite langer Artikel gedruckt werden. Als (höhnische) Antwort bekam ich, dass die Verantwortlichen des GE wohl noch immer am besten wüssten, worüber berichtet werden müsste, und die Länge der Artikel (war nur so ne Anregung) wüsste das GE noch viel besser.
        über die Korruption der EU-Kommission bezüglich Impfstoffe stand bis heute kein aufklärerischer Artikel im GE, weil die Person vdLeyen damit „falsch“ (aber reell) ins Rampenlicht gerückt werden würde. Pascal Arimont ist deren Steigbügelhalter in Ostbelgien.
        Soviel zum ‚Qualitäts-Prädikat‘ des Grenzechos: ein Jubelblatt für die Obrigkeit. Eine Hand wäscht die andere.

    • @Jo: Sie haben Recht, das Niveau hat sich leider an der Person des Chefredakteurs angepasst, dieser Mann wäre bei jeder anderen Zeitung zuständig für Geburtstage und Jubiläen, wie ist der zu diesem Posten gekommen, ich habe kein Abi, aber so Schreibsel wie der kann ich auch.

  25. Pro-Freie Medien

    Wenn kein Umdenken bei den subventionierten Medien, ist bald Ende im Gelände. Ich erinnere noch einmal an die Desinformation und die Panikmache des Grenzechos während der Pandemie. Ich erinnere mich wie das Grenzecho keine Leserbriefe veröffentlichte, die die Politik damals kritisierte. Schämt euch.
    Zu dem Begriff Hass und Hetze kann ich nur sagen, dass es sich um Propagandabegriffe handelt. Menschen wurden durch das Grenzecho niedergemacht. Der Büllinger Ex-Bürgermeister rief Arco an, dann war der Diffamierungsbericht klar. Das ist nur ein Beispiel.
    Der Grenzecholeitung gebe ich den Tipp, wenn sie ihr Schundecho endlich retten wollen, dann schauen sie sich HBVL an. Dieses Blatt versucht wenigstens Bürgernah zu sein. Grenzecho hofiert die Politik. Wer den Spielmann bestellt, bestimmt was berichtet wird.

  26. GE von Samstag, 9. Mai 2026, ein riesen Artikel, Doppelseite 6 -7, nur für „unseren“ EU-Abgeordneten Pascal Arimont. Wer sich jetzt noch fragt weshalb die DG Regierung das GE finanziert hat die Politik nicht verstanden…

  27. Klüngel

    Auch die Seite 7 im GE („Farben gegen die Dunkelheit“) von heute war wieder mal ein Lehrstück in punkto ostbelgischer Hofberichterstattung. Die tragischen Ereignisse von Juli 2021 hätten zweifellos einen anderen Rahmen verdient, als die Wanderausstellung der EU, die der Abgeordnete Arimont am vergangenen WE nach Eupen vermittelt hatte. Damit meine ich keineswegs den gediegenen Rahmen im Haus des ehemaligen GE-Verlegers, sondern die Art und Weise wie die Ausstellung zeitlich übers Knie gebrochen wurde. Nur die wenigsten Eupener werden sie bemerkt haben. Am Freitag eine Vernissage für ein handverlesenes Publikum; am Samstag meistens deutsche Gäste aus dem Ahrtal und tags drauf einige Stunden Öffnungszeit am Muttertag. Glücklicherweise konnte der benachbarte Galerist M. Bohn noch mit ein paar Fotos aus der Unterstadt aushelfen, sonst wäre es doch ein recht einseitige Sache geworden. Ach ja, Frau Mauel vertrat die Wallonische Region. Ich nehme an, der frühere Minister Philippe Henry war verhindert ;-). Egal, dem Grenz-Echo war es ’ne ganze Seite wert.

    • Achso, Sie vermuten Klüngel. Ich glaube eher, dass Sie weiße Mäuse sehen. Der Bericht ist 1a und keine Zeile zu lang. Er erinnert nicht nur an die vielen Toten und die Schicksale der Angehörigen, sondern auch an die Traumatisierten, die bis heute unter dieser Katastrophe leider. Autor Klaus Schlupp brachte das alles einfühlsam zum Ausdruck.

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