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Youri Tielemans ebnet Aston Villa mit Führungstor den Weg zum Gewinn der Europa League – 3:0-Sieg gegen SC Freiburg

20.05.2026, Türkei, Istanbul: Youri Tielemans (Aston Villa) bejubelt sein Tor zum 0:1. Foto: Robert Michael/dpa

Der Favorit hat gewonnen: Aston Villa hat am Mittwoch in Istanbul das Finale der Europa League mit einem 3:0 gegen den SC Freiburg klar für sich entschieden.

Das freut nicht nur Aston Villa mit seinen beiden belgischen Nationalspielern Youri Tielemans und Amadou Onana sowie deren Coach Unai Emery, sondern auch den britischen Thronfolger Prinz William, seit jeher ein glühender Aston-Villa-Fan.

Den Führungstreffer erzielte ausgerechnet der Rote Teufel Tielemans. Danach wurde es für die Engländer leichter als erwartet. Für den Coach des Klubs aus Birmingham, Unay Emery, ist es bereits der fünfte Europa-League-Gewinn nach drei Trophäen mit dem FC Sevilla und einer mit Villarreal.

20.05.2026, Türkei, Istanbul: Trainer Unai Emery (oben, Aston Villa) wird von Torwart Emiliano Martínez (Aston Villa) auf den Schultern getragen. Aston Villa gewinnt das Finale. Foto: Mustafa Alkac/dpa

Der große Europapokal-Traum des SC Freiburg ist damit gnadenlos geplatzt. Im Endspiel der Europa League bekam der badische Außenseiter, der im Achtelfinale den KRC Genk ausgeschaltet hatte, gegen den übermächtigen Favoriten Aston Villa einen Klassenunterschied aufgezeigt und musste in Istanbul ein deutliches 0:3 einstecken.

Ein Doppelschlag durch Youri Tielemans (41. Minute) und das Traumtor von Emiliano Buendia (45.+3) sorgte bereits zur Pause für eine mögliche Vorentscheidung. Der Bundesligist hatte zuvor lange auf Augenhöhe agiert, in diesen entscheidenden Momenten in der Defensive den bei den Toren glänzendem Premier-League-Klub aber zu viel Raum gelassen. Spätestens mit dem 0:3 von Morgan Rogers (58.) war die Partie dann wirklich entschieden.

Villa-Coach Unai Emery wurde seinem Ruf als Europa-League-Spezialist gerecht. Bereits zum fünften Mal gewann der Spanier nach den Titeln mit dem FC Sevilla (2014, 2015, 2016) und dem FC Villarreal (2021) diesen Wettbewerb. (dpa/cre)

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