Gesellschaft

Europameister im Fußball ist Belgien (noch) nicht, wohl aber im Nichtbeachten der Straßenverkehrsordnung

Mehr als 6 von 10 Belgiern halten nicht an einem Stoppschild an. Illustration: Shutterstock

Mehr als 8 von 10 belgischen Autofahrern erlauben sich, die Verkehrsregeln nicht zu beachten. Damit ist Belgien das Schlusslicht unter den 11 untersuchten europäischen Ländern im neuen Europa-Barometer der Stiftung Vinci Autoroutes.

Jedes Jahr befragt die Stiftung Autofahrer aus mehreren europäischen Ländern zu ihrem Verhalten. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass mehr als 6 von 10 Belgiern nicht an einem Stoppschild anhalten oder vergessen, an einer Baustelle abzubremsen, was deutlich über dem europäischen Durchschnitt liegt, meldet das Institut für Sicherheit im Straßenverkehr Vias.

„60 Prozent von ihnen begründen diese Nichteinhaltung damit, dass diese Regeln nicht kohärent seien. (…) 30 Prozent der Autofahrer denken sogar, dass manche Regeln nur dazu da sind, Geldbußen zu verhängen“, kommentiert Vias die Studie.

Mehr als 6 von 10 Belgiern vergessen, an einer Baustelle abzubremsen, was deutlich über dem europäischen Durchschnitt liegt. Illustrationsbild: Shutterstock

Andererseits: Wenn die Belgier die Regeln einhalten, dann tun sie dies nicht unbedingt, um sich selbst oder andere zu schützen, sondern eher, um ein Bußgeld zu vermeiden. „In keinem anderen Land ist Geld ein so motivierender Faktor für die Einhaltung der Verkehrsregeln“, stellt Vias fest.

Die Belgier sind auch die ungeduldigsten in Europa, was ihr Image nicht gerade verbessert. In der Tat drängt sich jeder zweite Belgier durch, wenn ein anderer Fahrer die Vorfahrt hat, weil ihm die Geduld fehlt.

„Belgische Fahrer interpretieren die Verkehrsregeln zu oft auf ihre eigene Art und Weise. Für jeden fünften Autofahrer scheint der Hauptgrund für die Einhaltung der Verkehrsregeln finanzieller Natur zu sein“, bedauert Vias. „Um die Verkehrssicherheit in unserem Land zu verbessern, müssen wir nach anderen Motivationsfaktoren suchen und die Nutzer über die möglichen Konsequenzen eines falschen Fahrverhaltens informieren. Heute nimmt man nicht eine Straße, sondern man teilt sie.“ (cre)

110 Antworten auf “Europameister im Fußball ist Belgien (noch) nicht, wohl aber im Nichtbeachten der Straßenverkehrsordnung”

  1. Wir werden uns in Zukunft auch viel mehr um die Fahrradfahrer kümmern müssen. Da ist noch sehr viel Potential. Die Kassen sind leer und wir werden gerne auch diese Verkehrsrowdys so richtig zur Kasse bitten.

    • Ganz genau. Das ist eine besonders gefährliche Sippe im Straßenverkehr! Aber ich beobachte, als alte Häsin, 45 Jahre im Strassen Verkehr, ohne Unfall, auch die Autofahrer, die sich nicht mehr an Viel aufhalten.
      Bsp. : Blinken tun die Wenigsten noch, besonders in Kreisverkehr.
      Für die Radfahrer kann ich nicht verstehen, dass die noch kein Nummernschild haben und Steuern zahlen müssen, wie alle Verkehrsteilnehmer auf Rädern. Sogar jeder Hundebesitzer, Pferde Besitzer, zahlt in Belgien Steuern.
      Also weshalb nicht auch Fahrradfahrer, die sich doch ständig vermehren und Stadt und Wald durchqueren?

        • Unlogisch

          @Logisch
          Gefahrlos ???.
          Man kann als Fußgänger in Eupen froh sein, heil nach Hause zu kommen und nicht von einem dieser Fahrradrüpel über den Haufen gefahren worden zu sein. Sollen diese Fahrradakrobaten ruhig Steuern bezahlen, mir wäre es Recht. Straßenverkehrsordnung gilt Fahrradfahrer genauso. Leider halten sich die Wenigsten daran auf.

          @Sybille
          Geben Ihnen in allen Punkten 100 % Recht.

        • Corona2019

          @ – Sybille.

          Absolut richtig .

          Fahrrad Wege Kosten auch Geld .
          Und wenn man das Landesweit zusammenzählt kommen da schon etliche Millionen zusammen .

          Ausserdem kann man die Fahrräder von Heute nicht mit den Fahrrädern von früher vergleichen ,
          was früher ein Mofa mit Gelber Plakette leistete , wird heute vom Fahrradfahrer überholt .
          Die Energie zum Laden der Batterie kommt für viele ja fertig aus der Steckdose .
          Und E – Autos werden auch nur von der Steuer begünstigt bis fast alle eins haben .
          Dafür wird die Industrie schon Sorgen ,
          Die möchten in Zukunft kein verbrenner mehr anbieten .
          Also ist das auch nur eine Frage der Zeit bis der Autofahrer wieder zur Kasse gebeten wird , um Wege für andere mit zu finanzieren .

  2. Ossenknecht

    Nicht mehr lang und es kommen autonome Autos auf den Markt, die darauf programmiert sind, sich eigenständig an die Regeln zu halten. Dann verliert Belgien wieder eine seiner Eigenarten und eine Menge Leute fallen aus der Unfallopfer-Statistik raus. Der Clou: Der finanzielle Anreiz wird befriedigt, weil die teuren Unfällchen ausbleiben.

    • Walter Keutgen

      Ossenknecht, glauben Sie wirklich die autonomen Autos würden mit dem belgischen Verkehrsregel- und Verkehrsschilderdschungel fertig? Wenn denn die autonomen Autos für jeden Fußgänger oder Radfahrer, der sich zu nah an der Fahrbahn bewegt, was an machen Stellen garnicht anders möglich ist, dann gute Nacht. Aber es könnte ja kommen, das die Autohersteller den Staaten die Verkehrsregeln diktieren. Denken Sie mal statt etwa 250 Programme nur ein. Dann müssen die noch selbst fahrenden Fahrer sich eben an US-amerikanische Verkehrszeichen und -regeln gewöhnen. Ganz davon abgesehen, schicken diese Autos Radarstrahlen in unsere Gärten, um die Kinder zu erfassen.

      • Walter Keutgen

        Da ist etwas in den Fingern hängen geblieben: „Wenn denn die autonomen Autos für jeden Fußgänger oder Radfahrer, der sich zu nah an der Fahrbahn bewegt, was an machen Stellen garnicht anders möglich ist, eine Vollbremsung hinlegen, dann gute Nacht.“

        • @ Walter Keutgen

          „… eine Vollbremsung hinlegen …“

          Warum sollte das Auto eine Vollbremsung hinlegen? Anders als der Mensch ist die Technik IMMER aufmerksam und erkennt Gefahren, wenn die Software entsprechend aufgebaut ist, früher als ein unvorsichtiger Mensch und leitet somit den Bremsvorgang zeitig ein. Viele Autos haben heute schon Abstandsassistenten, die leiten auch den Bremsvorgang nicht erst ein, wenn man an der Stoßstange des vorausfahrenden Fahrzeuges angekommen ist.

          • Walter Keutgen

            Warum?, das war natürlich etwas überspitzt formuliert, aber dann machen wir es mal soft: „Auf Schritttempo abbremsen“. Dafür müssen Sie aber wissen, dass es viele Engstellen auf Gehsteigen gibt. Und die auf die Fahrbahn gemalten Radfahrwege? Radfahrer sowieso, die dürfen praktisch egal wann jeden Haken schlagen. Mir schwant, dass so ein Auto in Ortschaften viel Schritttempo fährt. Nun zu den Vorgärten, natürlich legt das Auto eine Vollbremsung hin, wenn ein Kind da auf die Straße zuläuft, ohne nur die Ansicht zu haben, auf die Straße zu laufen.

            Ire Technikgläubigkeit in Ehren, wie können denn andere Menschen behaupten, wegen Tihange lebten wie in permanenter Gefahr? Und was Software angeht, ja die braucht nur richtig programmiert zu sein. Der Fehler im Wahlprogramm für das Parlament der DG 2014, was war das denn? Und der Absturz zweier Boeing 737? Wie Corona2019 schreibt, wenn es brenzlich wird, soll der Fahrer eingreifen. Dann aber bitte keine Schrecksekunde haben.

            • @ Walter Keutgen

              „… Der Fehler im Wahlprogramm für das Parlament der DG 2014, was war das denn? …“

              „Was war das denn? – Wie Sie richtig sagen, von Menschen programmierte FEHLER. Das zählt auch für die Abstürze.

              Was den Straßenverkehr anbelangt, sind natürlich vernünftige Verkehrsregeln und eine übersichtliche Infrastruktur hilfreich, aber das zählt nicht nur für autonome Fahrzeuge sondern auch für jeden Fahrzeugführer. In Eupen werden willentlich Fallen für die Autofahrer eingerichtet, siehe Blumenkübel, unübersichtlich Vorfahrten und unnötige Verkehrsinseln. Wenn dort Unfälle passieren gehen die eher auf das Konto der Verantwortlichen, als auf das der Verkehrsteilnehmer – aber die Verkehrsteilnehmer sind leidensfähig, sie springen über jedes Stöckchen, das man ihnen hinhält.

              • Walter Keutgen

                Warum?, Software neigt nun mal dazu, von Menschen programmierte Fehler zu haben. Sie hat am meisten mit dem Murphy-Prinzip zu tun. Banken testen ihre Software natürlich gründlichst, andererseits braucht sie auch nicht in Echtzeit zu verbuchen.

            • Oder die weichen automatisch Teilweise auf die andere Fahrbahn aus und alles wird so errechnet das der Gegenvehrkehr kein Problem mehr ist! In anbetracht, das es dann keine Ampeln, Stau usw geben wird wird es kein Problem sein! Da es in Teilen von Kalifornien heute schon funktioniert, stellt sich für mich die Frage warum soll es in Belgien nicht funktionieren? In kombination von Kameratechnik, Lasertechnologie, Ki, Quantencomputerrechengeschwindigkeit, Geolokalisierung auf den cm genau und weiteren Techniken wird es kommen und die Strassenverkehrsregeln geändert! Naja zu Henry Ford sagte man damals es werden Autos sich nie gegen Pferde durchsetzen, IBM prognostitierte den PC Weltbedarf auf Stück und Herr Keutgen sagt das die Autonome Vehrkehrsbewältigung nicht kommt und vor – Jahren sagten die meisten Elektroautos haben keine Chance gegen den Verbrennermotot! Ich sage Ihnen Rechenzentren, Energiewerke und auch Mining wird es in Jahren bereits im All geben! Die gibt es zwar jetzt schon aber es wird im indutriellen Masse sein oder denken sie die Spiegel-Sonnenstrahlkraftwerke wie Cockrill sie baut sind nicht eine Testreihe fürs all, auf der Höhe wo die instaliert werden scheint die Sonne 150x mal Stärker und permanent! Energie wird gebündelt und auf Xiaomitechnik gestrahlt womit Handys, Autos, Usw, aufgeladen werden, Apple Aufladetechnik wird sich erst auf der Autobahn etablieren und auf Parkplätzen von Unternehmen wird von einer Energiesäule der Fuhrpark aufgeladen, Nio wird Akkus mit Tesla und anderen Herstellern innerhalb 1 Minute austauschen, Schiffe und LKw’s Teilweise mit Wassertoff und Elektrizität betrieben und der Fusionreaktor funktioniert heute schon, der Quantencomputer auch, Lasertechnik gibt es wirklich und der Fortschritt wird nicht vor dem belgischen Vehrkehrsregelwerk gestoppt! Und die Menschen werden sich zwar viel langsamer als möglich weiterentwickeln!

              • Walter Keutgen

                ma, Ihre Zukunftsgläubigkeit ist beeindruckend. Das Auto hat das Pferd abgelöst, weil es billiger war, was in der Tat Henry Ford zu verdanken war. Womit man jetzt kommt, sind Neuerungen, die durch Verbote und Gebote in kürzester Zeit durchgedrückt werden sollen. Nuklearfusionskraftwerke sind noch im Pilotprojektstadium; 1974 peilte man das Jahr 2000 dafür an: zwanzig Jahre Rückstand. Bisher war der technische Fortschritt, alles billiger und für die Massen erschwinglicher zu machen. Was Sie vermitteln wollen, sind Techniken die teuer sind und bleiben, also für die Wohlhabenden in einigen kalifornischen Gebieten. Kein Wunder, dass die Abgehängten Trump wählen. In Kalifornien gibt es so viele E-Autos, weil Ford und GM Tesla Grüne Zertifikate bezahlen müssen.

            • Und das nHedgefondsmanagement muss in Belgien wieder erlaubt werden, damit mehr Bildungseinrichtungen nach dem Beispiel von Yale ihr Budget auffüllt! P.S. das machen zwar auch andere die wussten nicht das Yale usaw. es so macht sind aber davon ausgegangen!

              • Corona2019

                @ – Walter Keutgen

                Alles richtig

                Mit der Boeing gibt es übrigens immer noch Probleme , auch wenn Boeing selber das bestreitet .

                Sollte ich einen Flug buchen , werde ich mich immer informieren mit welchem Typ Flugzeug .

                Solange das Problem nicht vollständig behoben ist , werde ich nicht als Test Passagier zur Verfügung stehen .

                Das Problem mit der Erkennung von Hindernissen des Autonomen Fahrzeug sind hauptsächlich plötzlich auftretende schlechte Wetter Verhältnisse , auch dies gibt man nicht gerne zu , ist aber bekannt .
                Man tüftelt seit Jahren daran das Problem zu lösen .
                Bis jetzt aber mehr oder weniger erfolglos .

                Die Teil Weise Technik die schon angeboten wird hat auch so seine Macken .

                Wenn Plötzlich ein Fuchs auf die Autobahn springt in der Nacht , dann können Sie nur hoffen das der 44 Tonner der hinter ihnen fährt mindestens 200 Meter Abstand hat wenn ihr PKW eine von 100 auf 0 Bremsung macht .

                Im Normal Fall hätte man den Fuchs überfahren und nicht’s ausser Front Lippe Beschädigung und Lack Schäden muss man dann in Kauf nehmen .

                Beim Brems Assistent System ihres PKW kann es auch passieren das die Zugmaschiene des Ihnen folgenden 44 Tonner hinten auf der Rückbank ihres PKW Platz nimmt .

                Für Technik kann man sich schon begeistern .

                Man muss aber wissen das Grosse Konzerne auch gerne etwas springen lassen um Technik auf den Markt zu bringen die nicht so ganz perfekt in punkto Sicherheit ist, aber genau damit wird Werbung gemacht , das sie sicherer ist als ein Fahrer .

                Man kennt aber die schwarzen Schafe jetzt und wird das völlig Autonome Fahrzeug in naher Zukunft auch nicht durch bekommen .

                Die Industrie muss zuerst den Versicherungen beweisen können das ein solches völlig Autonomes Fahrzeug bei jeder Wetterlage im Normalen Strassenverkehr besser ist als ein Erfahrener Fahrer .

                Davon ist man noch Jahre entfernt .
                Das Lenkrad bleibt , der Fahrer muss eingreifen können .

                Und @ – ma
                möglich das sie noch einige Sachen erleben werden .
                Ein Urlaub auf dem Mond wird nicht dabei sein 😉 .-)

                Sorry , aber deshalb empfand ich die Beiträge vom Walter Keutgen realistischer.

      • Corona2019

        @ – Ossenknecht

        ihre zeitliche Prognose wage ich jetzt zu bezweifeln .
        Wenn Belgien soweit ist das hier Autos völlig Autonom fahren können ,
        Werden wir beide nicht mehr leben ,
        Ganz gleich wie Alt sie sind .
        Auf Autobahnen und Teilen von Landstrassen kann ich mir das schon vorstellen , sie werden aber regelmäßig dazu gezwungen sein selber einzugreifen wenn das Fahrzeug es ihnen befiehlt , so wie es jetzt schon der Fall ist .

        Wenn dann die Zeit kommt bei der das Fahrzeug alles selber kann und 100 Tausende Arbeitsplätze dadurch verloren gehen , Sitz an den Schreibtischen auch niemand mehr , weil dann die Künstliche Intelligenz , kurz – Ki. – alle unsere Aufgaben übernommen hat .
        Das die Entwickler und Befürworter solcher Systeme sich selber das eigene Stuhl Bein absägen merken Sie dann aber erst wenn sie mit dem Stuhl umfallen .

          • Walter Keutgen

            ma, die Industrialisierung hat zuerst während Jahrzehnten Arbeitsplätze geschaffen. Ein Glück für die durch die Mechanisierung der Landwirtschaft abgehängten. Das war möglich, weil die Produkte, die die Industrie produzierte, für die Massen erschwinglich wurden. Seit etwa 1975 ist es eher umgekehrt, die Produktionsketten werden immer mehr automatisiert und es werden neue Produkte erfunden, die aber nur marginal Glücksgewinn für die Massen bedeuten und die sich diese nicht unbedingt leisten können.

            • Es gibt mit Sicherheit Probleme, doch so wirklich Krise gibt es doch gar nicht! Man sollte nicht immer alle Krisen, Fortschritte, usw. 1:1 mit der Vergangeheit vergleichen, den es sind immer ander Umstände und andere Arten von Krisen! Und soviel Kapital wie dieses Jahr gab es noch nicht! Und wieso rudern jetzt alle Wirtschaftsweisen mit ihrer Bhauptung der bevorstehenden Wirtschaftskrise zurück? Weil sobalt die Börse mal 30-40% Zusammensackt wie ca. März 2020 schreien alle Wirtschaftkrise! Wieso stellen Arbeitgeber nun vermehrt ein? Die Menschen zumindest in der EU haben in den meisten Fällen mehr Geld als vor der Pandemie, weil sie es nicht wie gewohnt ausgeben konnten! Und das werden die meisten nachholen! Es wird zwar nach der kürzlichen Gewinnmitnahmen bei den Technologieunternehmebn noch einaml etwas holprig an der Börse, aber das legt sicht dann auch wieder! Es existiert halt nicht wirklich eine Wirtschaftskrise und immer mehr Ökonomen sind auch bereit das nun zu ässern! Und es tut sich ja auch was in der Finanzwelt zbsp. Gibt die Commerzbank ihre Investmentsparte oder zumindest die Verwaltung des Kapitals an eine Expertengruppe ab, bei der Deutschenbank wird es einen neuen Vorstand für diese Sparte geben, der diese auch umstruktuieren wird und bei den anderen Banken geschiet ähnliches Goldman Sachs hat ein Kryptoinvestmentteam genau wie andere Finanzdienstleiter zusammen gestellt und auch bei den Fintech Banken werden zur Zeit neue Kooperationen geschlossen und Synergien geschaffen! Eigentlich passiert jetzt das, was 2009 hätte passieren müssen!

        • Die sind doch nicht so dumm alle Stühle umzusägen! Wissen sie was Kinder oder Teenager heute wissen, damit hätten die vor 100 Jahren als Genies gegolten! Eswerden neue Wirtschaftszweige entstehen! Schon heute können sie sich auf You Tube Schminken und mehr damt verdienen als ein Manager in Ostbelgien!

          • Corona2019

            @ – ma

            Werbung kann nur solange geschaltet werden , solange Kapital vorhanden ist .
            Kapital muss aber erwirtschaftet werden , und sicherlich gehört das Kapital der Werbung dazu .
            Wenn aber jetzt jeder glaubt man könne vom Schminken vor dem Spiegel die Wirtschaft aufrecht erhalten , der schaut dann dumm wenn der Spiegel zerbricht .

            • Vor der Kamra eventuell mit Spiegel! Und wenn sie von Kapital schreiben, meinen sie sicher die Wertschöpfung? Davon ist doch seit den letzten 10-11 Jahren durch Technologieunternehmen, Kryptowährungen und ander Wirtschaftzweigen doch so viel da wie nie zuvor! Oder glauben sie die drucken Geld für die Coronahilfen?

          • Walter Keutgen

            ma, der letzte Absatz von Corona2019 stimmt so nicht. Aber vor der Industrialisierung, die Sie hier angesprochen haben, gab es massig Hauspersonal. Aus der Zeit stammen die schmalen mehrstockwerkigen Häuser in Brüssel. man mutete dem Personal das viele Treppensteigen zu. Dann hat die Industrie das Personal abgeworben und man hat Appartementhäuser gebaut, denn die sich dann selbst bedienenden Bürger wollten keine Treppen steigen.

            Nach Abbau der Industrie auf das nötige Niveau, um den Komfort der Bürgerschaft zu gewährleisten, werden die übrigen Industriearbeiter froh sein, wieder Hauspersonal zu werden. Hat Dax hier auch irgendwo bezüglich Gretajünger geschrieben.

            Die hunderttausende Arbeitsplätze gehen nicht durch selbst fahrende Autos verloren, aber durch die Anwendung der künstlichen Intelligenz auf alle menschlichen Aktivitäten.

      • Ossenknecht

        Nationale Verkehrsregeln? Alles nur vorübergehend. In 20, 30 Jahren hat jeder seine Familiendrohne und der virtuelle Verkehrsschilderdschungel wird in den Himmel projiziert. Spielende Kinder gibt’s da keine, und die historischen Grenzsteine sind dann im Göhltalmuseum zu bestaunen. (Glaub ich nicht, Omma. Ihr hatten noch Grenzen? Unten auf dem Boden?)

  3. Volkssport

    Absolut! Ich war am Montag beruflich in der Eifel und stellte fest, daß dort noch mehr gerast wird als im Eupener Raum. Eine Leistung, denn in Eupen und Umgebung sind bereits Gassen Rennstrecken.
    Was macht die Obrigkeit? Nichts…
    In Flandern ist es nicht so, weil dort keine Kuschelpädagogik und „Erziehung“, bzw. Laxismus, den Vorrang haben, also die Vorfahrt, sondern Repression.

  4. Felicitas

    Die Bußgelder hier im Gegensatz zu den Deutschen sind schon saftig. Meine Kollegen bezahlen wegen zu schnellen Fahrens sehr viel weniger, wenn sie erwischt werden
    Dafür haben wir hier dieses blöde Punkteverfahren nicht. Gleicht sich alles aus

  5. Die Strassen-Baustellen in Belgien sind ein Kapitel für sich und wahrscheinlich einmalig in Europa, vielleicht sogar ein echtes Kulturgut. Hier macht man ein Loch in der Strasse auf und dann muss man aber erst mal 4 Monate warten, bis da überhaupt mal einer ans Reparieren denkt. Während dieser 4 Monate Bedenkzeit bleibt natürlich die Beschilderung so stehen, als wenn da jemand arbeiten würde. Es kostet einfach zu viel Zeit die Beschilderung ab- und wieder aufzubauen. Und wenn man dann, nach einem Jahr, mit der Baustelle fertig ist, dann ist nach gefühlt einem Monat der neue Belag wieder kaputt.
    Und dann wundert man sich, wenn der Autofahrer diese Zustände nicht mehr beachtet?

  6. Peter Müller

    Nix neues. Das benehmen von unseren Autofahrern sieht man schnell, wenn sie in Deutschland unterwegs. Kleine Protokolle, keine Punkte, keine Rücksicht.

    Wohl eher Europameister im Abkassieren.
    Wo viel kontrolliert und protokolliert wird, da werden auch viele Vergehen festgestellt.
    Herr Keutgen, Wo soll das sein, ich sehe zu wenig Kontrollen in der D.G.

  7. Jeder Belgier, der meint er würde in D keine Punkte sammeln, irrt.
    Wenn man ausreichend Punkte auf dem Konto hat, würde ich anraten, Polizeikontrollen in D zu meiden.
    Man kann dann schon mal zu Fuß nach Hause laufen.
    Humor an.
    Was die Verkehrsregeln und deren Befolgen in B angeht, bin ich ziemlich überrascht. Sind das Gesetze?
    Ich war der Meinung, es handelt sich um Empfehlungen.
    Humor aus.

  8. Corona2019

    @ – Felicitas

    Ob sich das ausgleicht ?

    Bin ich nicht ganz sicher .
    Auch bei uns kann der Führerschein für eine Weile futsch sein für manche Vergehen .

    Die jährlichen Steuern für Fahrzeuge sind je nach Motorisierung 10 X Höher als in Deutschland ,
    dann kommen noch unnötige Reparatur Kosten am Fahrzeug hinzu , wegen des schlampigen Stassenbaus in unserem Lande ,

    Und richtig , Die knöllchen sind auch nicht für jedem mehr erschwinglich ,
    beziehungsweise der Gut verdienende Lacht , und nur der Rest Soll sich an die Vekehrsregeln halten .

    Um mehr Sicherheit zu schaffen sollte man die Sache dem Einkommen entsprechend anpassen .

    Wird aber sicher nichts , dann würde es dem Gesetzgeber
    selber auf seinen Privat Fahrten zum beachten der Regeln zwingen .

  9. Mithörer

    „… oder vergessen, an einer Baustelle abzubremsen …
    Vielleicht vergleicht man mal die oftmals schlampige Baustellenbeschilderung hier in Belgien mit denjenigen im Ausland. Hier stehen immer wieder Schilder die auf eine Baustelle hinweisen obschon die Baustelle ruht, nicht besteht oder sich seit Tagen nichts dort tutund das einzige Hindernis besagte Beschilderung ist. Auch Geschwindigkeitsbegrenzungen bestehen sehr oft weiterhin, obschon die Baustelle während dem Wochenende oder Urlaub überhaupt nicht besteht. Beispiele finden man in unserer Gegend so einige.
    Hier sollte die Polizei auch mal die Unternehmer in die Pflicht nehmen!
    Warum soll ich bei einer angezeigten Baustelle die Geschwindigkeitsbegrenzung von z.B. 30 Km/St beachten wenn ich täglich feststellen muss, dass keinerlei Aktivität oder etwaige Gefährdung dort stattfindet bzw. besteht.

    • Peter Müller

      Eine Baustelle ist und bleibt eine Baustelle, ob da gearbeitet wird oder nicht. Man sieht aber das der Grossteil sich einfach nicht an Gesetze oder Vorschriften halten will. Die anderen sind immer Schuld. So kommt auch das Resultat dieser Untersuchung zu Stande, und wird auch stimmen.

        • Corona2019

          Den Schilder Wald an Baustellen wo nicht gearbeitet wird kann man nicht immer vergleichen .

          Gibt es eine Fahrbahn Verengung Macht es ja Sinn wenn die Schilder stehen Bleiben .

          Bei einer Grossen Strasse wo seitlich ausserhalb der Fahrbahn gearbeitet wird ist es eigentlich nicht sinnvoll mit Schildern 30 km Max einen Stau zu verursachen , wenn sich auf der Baustelle niemand mehr befindet ,
          Wie zum Beispiel oft zu sehen an den Wochenenden .

          Ein Sack über das Schild stülpen , unten mit Kabel – Binder fest zurren ,
          würde das Problem lösen .

          Der Normal Bürger darf es ja nicht ,
          aber die Polizei könnte ja diese Schilder zu unnötigen Zeiten auch so drehen das sie von der Strasse aus nicht mehr zu erkennen sind , wenn die Arbeiter vergessen haben Die Schilder abzudecken .

          Unnötige langsame Fahrten führen zur Verkehrs Behinderung .
          Steuern werden von uns aber nicht dafür bezahlt .
          Der Verkehr sollte Normal fließen .

            • Corona2019

              @ – Walter Keutgen

              Deshalb ein Aufruf an die Polizei . Von beiden Seiten :-)
              Man kann jetzt nur noch hoffen das Sie es jetzt verstanden haben,
              Und nicht einen –
              – Beschilderungs-
              -Entfernungs Antrag stellen müssen , und dafür eine 6 Monatige Ausbildung absolvieren müssen .-) 😉

              Sorry Polizei , konnte es mir nicht verkneifen :-)

    • Ich geb ihnen ad völlig Recht! Doch noch schlimmer finde ich wenn Warnungen zu einer Strassenbaustelle hinter einer Kurve steht wo jeder weiss das dort zu schnell gefahren wird! Und wenn man nicht durch hören sagen weiss das es dort eine Baustelle gibt…. Na sie haben das sicher verstanden

  10. Also die Umfrage hat schon recht. Die Diskussion dreht sich nur ums Geld. Für die Sicherheit interessiert sich keiner. Wir haben übrigens auch die höchste Quote an Verkehrstoten pro Einwohner, fast doppelt so hoch wie in den Niederlanden… Überrascht mich nicht

  11. Nonsens Regelwut

    Solange man auf manchmal völlig einsamen und beleuchteten Autobahnen 120km/h fahren muss, vor lauter (teils widersprüchlichen) Verkehrsschildern nicht mehr weiß was gilt, die Lokalpolitik glaubt, aus jedem Wiesenweg der die Landstraße kreuzt eine Rechtsvorfahrt machen zu müssen, übervorsichtige Baufirmen auf Überlandstraßen Tempo 30 ausschildern weil 10m neben der Straße ein Telefonanschluss verlegt wird, manche Gemeinden gefährliche „Verkehrsbehinderungen“ kreuz und quer in die Fahrbahn stellen und man es in vielen Ortschaften nicht mal für nötig hält, Fahrbahnmarkierung anzubringen… solange kann wohl kein noch so vernünftiger Fahrer die „Regeln à la belge“ ernst nehmen. In anderen (Nachbar)Ländern hält man sich viel mehr an die Regeln, weil diese sinnvoll eingesetzt werden und die Infrastruktur stimmt!

  12. Corona2019

    @ Reinhoud

    Mich auch nicht .

    In unserem Land Diskutiert man lieber Wochen über Gehälter von den Notdienst Mitarbeiter .
    Wenn das dann aus diskutiert ist Schaft man es vielleicht auch schwerstverletzte noch zeitig ins Krankenhaus zu bringen .

    • Corona2019

      @ – Nonsens Regelwut

      Das mit den Rechts vorfahrten ist eigentlich der beste Beweis wie Heuchlerich die Umweltpolitik in unserem Land ist .

      Wenn man bedenkt das im Stop und Go Betrieb ein Fahrzeug doppelt soviel Energie benötigt als beim durchgleiten ,
      ist es bestimmt nicht logisch das 20 Leute auf der Stark befahrenen Strasse bremsen müssen
      Weil einer aus der Wohn Siedlung von Rechts kommt .
      Würden die Rechtsvorfahrten in Belgien abgeschafft , dann hätte der Staat eine Steuer Verlust Einnahme von 10% auf Kraftstoffe .
      Bevor also Politiker wieder Dumm quatschen von wegen Erderwermung , sollte man sich fragen wer denn am meisten zu der Erderwärmung beiträgt .

      Jetzt kommen natürlich die ganz schlauen und behaupten – Sie, mit ihrem Auto – 😉

      • Walter Keutgen

        Corona2019, und statt im 4. Gang muss man ion der 30er-Zone im 3. und in der Begegnungszone im 2. fahren. War das eine weise Voraussicht der Politiker auf die Elektroautos? Sie haben nämlich keine Gänge.

        • Corona2019

          @ – Walter Keutgen

          Ob nun Verbrenner oder E – Auto .
          Im Stop und Go Betrieb verbrauchen Sie das Doppelte .

          Persönlich Segle ich aber so oft wie möglich wenn Ihnen der Begriff etwas sagt , und sie etwas von Physik verstehen .

          Das Segeln wird aber bei jeder rechtsvofahrt zu Nichte gemacht weil sie wieder Energie benötigen um das Fahrzeug wieder auf die vorherige Geschwindigkeit zu bringen .

          Sollten sie Fragen haben , weder ich es ausführlich erklären und Ihnen beweisen das man mit jedem Auto 3 Liter einsparen kann .

          • Walter Keutgen

            Corona2019, wo habe ich Ihnen widersprochen? Das war doch nur ein etwas ironischer Zusatz und, wenn man in den Zonen konstante Geschwindigkeit fährt, ist das E-Auto klar im Vorteil. Bei den nervigen Rechtsvorfahrten, die es besonders in Belgien schon seit Jahrzehnten gibt, kann das E-Auto, wenn es so gebaut ist, etwas kinetische Energie in chemische umwandeln.

            • Corona2019

              @ – Walter Keutgen

              Alles Gut .

              Ich weiss was sie meinen ,
              Die Rückgewinnung durch das Bremsen .

              Macht schon Sinn ,
              Andererseits sind die Karren durch die Schweren Batterien vom Gesamten Gewicht nicht interessant , weil man aus dem Stand auch Wieder mehr Energie benötigt .

              Alles in allem ist ein Plug-in Hybrid nicht Sparsamer als ein Diesel . – obwohl , ein Plug-in Hybrid Diesel natürlich schon .
              Die Technik ist schon interessant
              Und steckt ja eigentlich noch in den Kinder-Schuhen .

              Vielleicht fährt man ja in Zukunft mit einer Art 9 Volt Batterie von ein Paar Gramm 😉 .-)

      • @Corona2019: Die Umwelt ist wichtig, aber auch die Sicherheit. Neben einigen anderen Maßnahmen, wie Kreisverkehre, Verkehrsinseln, 30er-Zonen und Bodenerhebungen, ist die Rechtsvorfahrt nämlich ein probates Mittel, den Verkehr zu drosseln. Ohne diese Maßnahmen gäbe es vielmehr Tote und Verletzte. Und das sind doch diese Maßnahmen wert, oder?

        • Corona2019

          @ Logisch .

          Oder die Maßnahmen sorgen noch für mehr Unfälle , das kann man sehen wie man will .

          Fahren Sie den Schönefelderweg runter vom Wald kommend Richtung Eupen , dort gibt es ein Kreisverkehr , und trotzdem hat ein Verkehrsteilnehmer der von Rechts kommt vorfahrt , auch wen sie sich zuerst im Kreisverkehr befinden.

          Habe schon viel gesehen , aber eine situation zu schaffen bei dem Fremde im Falle eines Unfalls immer schuld sind? , weil niemand innerhalb eines Kreisverkehr mit einer rechtsvofahrt rechnet .
          Bin mir nicht sicher , aber ich glaube das ist in Belgien auch nur bei uns zu finden .

          Eigentlich kann man nur den Leuten aus der wohnsiedlung die von Rechts kommen danken , das sie trotzdem anhalten wenn sich schon jemand im Kreisverkehr befindet , sonst würde es dort jeden Tag krachen .

          An der Bergkapelle im Neuen Kreisverkehr das Gleiche .
          Bin mir aber fast sicher das es so nicht sein Darf , und der Staat die Kosten übernehmen darf sollte jemand nach einem Unfall klagen .
          Mit dem richtigen Anwalt , klappt’s bestimmt .

          Von Membach Richtung Baelen gibt es sogar ausserhalb der Geschlossenen Ortschaft eine Rechts vorfahrt .
          Ebenfalls in Europa noch nirgendwo gesehen .

          Und ein Kreisverkehr macht Sinn ,
          Am besten aber nach Niederländischem
          Vorbild , bei dem der Radfahrer bei allen Ausfahrten die vorfahrt achten muss für Leute die den Kreisverkehr verlassen möchten .
          Das macht Sinn , weil der Autofahrer und Besonders der LKW Fahrer nicht im kurven Bereich bzw Kreisverkehr im Spiegel erkennen kann ob sich ein Radfahrer nähert .
          Da helfen auch keine 5 Spiegel an jeder Seite .

          Im Moment wo man stark links einlenkt
          Ragt die Bordwand des Aufliegers soweit nach rechts, das die Sicht von allem was sich dahinter befindet durch die Bordwand selber nicht mehr zu sehen ist .

          Und und und…… Keine Ahnung wer hier die Infrastruktur Plant , aber ich habe noch nicht viele Städte gesehen bei der die Unfall Gefahr Grösser ist .

          Und wie bei uns im Land Baustellen eingerichtet ist auch eher mit Ostblock Ländern zu vergleichen .

          Als würde es nicht genug Nachbar Länder geben , bei denen man sich etwas sinnvolles abschauen könnte .

          Mein Fazit – einfach nur beschämend und traurig –

          • @Corona2019: Sie erzählen Unsinn und müssen dringend noch mal zurück in die Fahrschule. In einem Kreisverkehr gilt keine Rechtsvorfahrt. Das, was Sie schildern, sind keine Kreisverkehre, wie zum Beispiel die Ausfahrt Im Kirschbend, die auf den Schönefelderweg trifft. Dort hat natürlich rechts vorfahrt. Etwas tiefer, wo der Schönefelderweg auf den Kaperberg mündet, ist ein ECHTER Kreisverkehr. Das gleiche gilt für die Bergkapellstraße: Dort gilt selbstverständlich rechts vor links. Das erkennt man eindeutig an der Fahrbahnmarkierung und der Beschilderung. Gehen Sie mal hin und schauen Sie sich das vor Ort an, ehe Sie Verkehrsplaner als dumm bezeichnen und verklagen wollen.

            • Walter Keutgen

              Logisch, Sie sollten Corona2019 nicht auf die Fahrschule schicken. Ein Kreisverkehr ist ein Dingsbums mit Verkehrszeichen „Kreisverkehr“ an allen Eingängen. Das Dingsbums braucht nicht rund zu sein. In Lüttich gibt es einen, Nähe Bahnhof, wo man sich fragt „ei, wo ist er denn der Kreisverkehr“. In Schaarbeek ist einer, der sicher hundert Meter lang ist. Das Schild Kreisverkehr ändert nicht die Vorfahrtsregeln. Wenn man an einer Einfahrt auf das Schild „Vorfahrt gewähren“ oder ein Stopschild trifft, dann und nur dann hat man im Kreisverkehr Vorfahrt d.h. man kann darauf vertrauen, dass an jeder Einfahrt ein Schild „Vorfahrt gewähren“ oder ein Stopschild und natürlich Kreisverkehr steht. Wie Sie sehen leicht macht man es den Autofahrern in Belgien nicht.

              • @Walter Keutgen: Corona19 verwechselt offensichtlich Kreisverkehre mit ganz normalen Rechtsvorfahrten, die nur so aussehen wie ein Kreisverkehr, wie z.B. in Walhorn. Ein Kreisverkehr ist immer durch zwei Schilder gekennzeichnet: Eins, bevor man reinfährt (weißes Dreieck) und eins mittendrin im Kreisverkehr (blau, rund und mit drei der Richtung entsprechenden Pfeilen). Wenn Sie diesen Unterschied nicht kennt, ist Sie eine Gefahr auf der Straße.

                • Walter Keutgen

                  Logisch, ich habe Ihnen die rechtliche Lage, wenn sie denn nicht schon wieder einmal geändert worden ist, geschildert. Dass ein Kreisverkehr „immer“ durch die zwei Schilder gekennzeichnet ist, steht nicht in der Straßenverkehrsordnung – meiner Kenntnis nach. Es steht vielleicht im Gesetzbuch für die Straßenverwalter, davon gibt es drei in Belgien. In Lüttich hat es anfangs eine Kreuzung mit Kreisverkehrsschildern ohne Vorfahrtschilder gegeben, man hat schleunigst eine Verkehrsinselbeschilderung gemacht. Im obigen Beitrag von Corona2019 sehe ich nicht „Walhorn“. Dort sind übrigens klar sichtbar Rechtsvorfahrtschilder angebracht. Das Kreisverkehrschild ist oft am Pfahl des Vorfahrtsschildes angebracht. In Belgien muss man auf alles gefasst sein, denn jede Kreuzung hat seinen kleinen König in der Verwaltung. Es ist natürlich leicht, alles auf die lausigen Autofahrer zu schieben, aber so einen regelkonformen Wirrwarr wie in Belgien gibt es nirgendwo – die kleinen Könige – und das hat Folgen in Sache Toter und Verletzter. Übrigens, Grammatik: „Sie“ ist eine Mehrzahl.

                  • Herr Keutgen: Mit „Sie“ hatte ich Corona19 gemeint. Die Regelung an den Kreuzungen ist überhaupt nicht verwirrend. Man muss nur die Verkehrsschilder beachten. Und dort, wo es diese nicht gibt, gilt automatisch rechts vor links. Mit Google Streetview können Sie übrigens, ohne von Ihrem Stuhl aufzustehen, alle belgische Kreisverkehre überprüfen und sich von der Doppelbeschilderung überzeugen. Diese beiden Schilder finden Sie auch in der Niederlande, Deutschland und sogar im Linksverkehr in England. Wobei dort, logischerweise, die drei Pfeile nach links zeigen. In Frankreich hingegen gibt es dieses Schild nicht, sondern nur eins, das darauf hinweist, dass der Fahrer im Kreisverkehr Vorfahrt hat. Also letztendlich wie überall.

                    • Corona2019

                      @ – Logisch

                      Blödsinn .

                      Entweder man baut einen Kreisverkehr . Dort gelten eben die Regeln , wer sich im Kreisverkehr befindet hat vorfahrt .

                      Oder man macht eine Kreuzung mit einer Rechts vor links Regel .
                      Beides zusammen ist so selten wie ein Regenbogen , und gehört abgeschafft .

                      Es wäre das Gleiche Als würde man Morgen sagen bei Rot darf man jetzt fahren , und übermorgen darf man wieder bei Grün Fahren .

                      Verkehrs Planer die glauben Sie müssen Kreisverkehr Regeln umschreiben , haben ihr Dorf noch nie verlassen ,
                      Und vor allem überhaupt keine Ahnung von sicherer Verkehrs Führung .

                      An einem Kreisverkehr so in einem anderen so , führt nur zu Unfällen
                      . Schilder sind nicht immer zu erkennen , wenn vor ihnen ein LKW fährt nimmt er Ihnen die Sicht .
                      Verkehrs Planer unterhalten sich vor ihrer Planung besser mit Leuten die über 3 Millionen Kilometer hinter sich haben , und nicht mit Leuten die nur Samstags zu Aldi fahren .

          • Walter Keutgen

            Corona2019, im Kanton Eupen ist auf allen Dörfer verbindenden Straßen – leider – Rechtsvorfahrt, in Lontzen auch mit nicht geteerten Wegen. Ausnahmen: Gemeinde Raeren und Nationalstraßen.

            • Corona2019

              @ – Walter Keutgen

              In Lontzen auch mit nicht geteerten Wegen.?
              Aha.
              Das Wiederspricht sich aber ziemlich .
              Weil ja die Rechtsvofahrt normalerweise nur mit von Rechts seitlich kommend geteerten wegen gilt .
              Gut , dann hat man dort für Jeden Landwirt mit zufahrtsweg ein Rechtsvofahrt Schild aufstellen müssen .
              Wiederspricht zwar mit jeder Logik ,
              Aber gut , man weiss ja wo man wohnt .

              Mir braucht jedenfalls keiner mehr zu kommen mit Umweltschutz , wenn man mehr Schilder als Bäume Pflanzt , und Diese Schilder dann auch noch für einen höheren Verbrauch sorgen .
              Und nach ein paar Jahren Weg rosten .
              Katastrophale Planungen , sorgen eben für noch Katastrophalere Ergebnisse .

              • Walter Keutgen

                Corona2019, in Lontzen sind überall an solchen Kreuzungen Rechtsvorfahrtsschilder angebracht, wodurch die normale Regel außer Kraft ist. Natürlich fahren da auch Anwohner und Radfahrer.

        • Walter Keutgen

          Logisch, gibt es denn in Deutschland, wo an viel mehr Kreuzungen als in Belgien die Vorfahrt mit einer Vorfahrtstraße geregelt ist, mehr Verkehrstote. Halten die Radfahrer die Rechtsvorfahrten ein?

  13. Franz König

    Ist kein Wunder bei den Vorbildern, Anwälte für Verkehrsrecht sowie Minister, fahren u.a. mit dem Handy am Ohr durch dieBegegnungszohne in Eupen, viele Verkehsteilnehmer rasen quasi durch die Begegnungszone, und aus welchen Grund auch immer kommen täglich Autos die Kirchstrasse hochgefahren. UND allzuoft drehen verchiedene Menschen quasi ihre Runden um den Marktplatz, nur um gesehen zu werden, schauen sich die leute auf den Terassen an udn übersehen daher einfach den Vekehr und Fußgänger. Ich glaube viele wissen nicht einamal wer in einem Kreisverkehr Vorfahrt hat.

    Sorry, wenn sich die Polizei mal eine Woche in Zivil beim goldenen Anker auf die Terasse setzen würde und die Verkehrsvergehen alleine dort Sanktionieren würde, hätte Belgien keine Staatsschulden mehr.

    Allzuoft frage ich mich, wo solche Menschen den Führerschein her haben, von Quelle oder Neckermann ? An den Fußgängerwegen halten die wenigsten an sondern ziehen einfah durch selbst wenn man sich schon auf der Strasse ( Fußgängerweg ) befindet.

  14. @Corona2019: Wie ich aus Ihrer letzten Antwort herauslese, kennen Sie nicht den Unterschied zwischen einem Kreisverkehr und einer Rechtsvorfahrt. Demnach sind Sie eine Gefahr im Straßenverkehr.

  15. Was soll das denn jetzt?

    Stand 19h00

    Logisch: 6 Kommentare
    Walter Keutgen: 17 Kommentare
    Ma: 18 Kommentare
    Corona2019: 18 Kommentare

    Zu vier Personen kann man sich treffen.
    Macht das mal. Dann wird ein Thema nicht unnötig hochgepuscht.

  16. Corona2019

    @ Logisch

    Glaube da haben sie mich Miss verstanden .
    Ich erwähnte lediglich das es Idioten gibt ,
    Die innerhalb eines Kreisverkehr die Rechts vorfahrt Regel eingeführt haben .
    Siehe Bergkapelle Kreisverkehr mit Rechtsvofahrt .
    Siehe auch Schönefelderweg aus Richtung Schweizer Häuser kommend auf Höhe der Siedlung rechts .
    Wer so Fahrlässig Plant , hat seine Stadt vermutlich noch nie verlassen ,
    Und hat nicht die geringste Ahnung einer sicheren Verkehrsführung .
    Und wenn es seltene Vergleich Beispiele gibt sollte man zuerst prüfen ob diese Beispiele beispielhaft sind , oder ob das deswegen so selten ist weil es den Verkehrsteilnehmer mehr schadet als nutzt .
    Wenn Sie es jetzt noch immer nicht verstanden haben , dann wenden Sie sich an jemanden der Ahnung hat , eigentlich würden sie bei mir in diesem Fall genau richtig liegen .
    Da Sie aber von Infrastruktur und Verkehrssicherheit überhaupt keine Ahnung haben , ist es für mich Persönlich Zeitverschwendung mit ihnen über dieses Thema weiter zu diskutieren .

    • @Corona2019: Wenn hier einer keine Ahnung hat, dann Sie. Denn weder in der Bergkapellstraße noch im Schönefelderweg gibt es Kreisverkehre. Diese beiden Kreuzungen sind ganz gewöhnliche Rechtsvorfahrten. Kreisverkehre sind eindeutig gekennzeichnet, wie ich Ihnen hier schon einmal versucht habe zu erklären. Aber Sie verstehen es einfach nicht. In Eupen in der Stadt gibt es nur fünf Kreisverkehre: Und zwar auf der Aachenerstr., Vervierserstr., Lascheterweg, Haasstr. und Kaperberg.

  17. Corona2019

    @ – Logisch

    Sie scheinen ja sehr schwer von Begriff zu sein
    Man lässt es wie ein Kreisverkehr aussehen , es ist aber dann keiner , weil innerhalb des Kreises die Rechtsvofahrt gilt
    Genau das ist doch die irritierende Gefahr .

    Wer hier wohnt ist natürlich im Bilde .
    Man hat es aus Sicherheitsgründen aber so ZU gestalten das der Fremde Verkehrsteilnehmer auch klar kommt .

    Da Sie aber ihr Dorf vermutlich noch nie verlassen haben, ist ihnen auch nicht aufgefallen , das wenn man einen Kreisverkehr baut , Diesen auch als solches Beschildern muss .
    Da es ja aber nach ihrer Schilderung nicht der Fall ist , kommen sie natürlich nicht auf die Idee das Dort etwas fehlt ,
    Die Kennzeichnung des Kreisverkehr .

    Oder etwas zu viel ist ,
    Zum Beispiel der Hinweis der Beachtung der Rechtsvofahrt . Entweder das eine oder das ander .

    Man kann im Strassenverkehr natürlich viele Situationen gestalten die dem Gegenteil der Sicherheit dienen .
    Und anscheinend befürworten sie solche Spielchen .

    Das sind dann meistens Leute die selber im Ausland am wenigsten zurecht kommen .
    Mir ist das eigentlich egal , man kennt sich ja hier .
    Es geht sich um die verwirrende Situation bei der fremde eindeutig irritiert werden .
    Dafür habe ich ein Auge weil ich nicht Google Maps studiert habe , sondern viel in der Welt unterwegs gewesen bin .
    Auch zu Zeiten wo es Google Maps noch nicht gegeben hat .

    So , jetzt können Sie den Leuten hier noch ein Paar Koordinaten senden wo sich die Situation auch so zeigt .
    Vielleicht schauen Sie dann auch bei Google nach , wie oft es an solchen Kreis verkehren oder nicht Kreis verkehren ,wie Sie ja meinen , schon gekracht hat .

    Kopflose Planungen sollte man sich überlegen,
    Keiner möchte im Strassenverkehr seinen Kopf verlieren , auch Fremde die uns besuchen nicht

    • Walter Keutgen

      Coona2019, Belgien macht es den Autofahrern schwer. Ich erinnere mich an die Zeit, wo ich in den ersten Wochen als Fahranfänger Fehler machte. Meine Kollegen bestätigten mir, dass es bei ihnen auch so war. Ich wette, die englische Straßenverkehrsordnung ist nicht halb so lang wie die belgische. Ortseingangs oder -ausgangsschilder gibt es nicht, statt dessen 30 Meilen-Schilder und Verbotsendeschilder, weil alle Geschwindigkeitsbegrenzungen zonenweise gelten. Parkverbot, ein einfacher Strich am Straßenrand; Halteverbot ein doppelter Strich. Wenn auf der Fahrbahn SLOW gepinselt ist, ist man gut beraten zu bremsen. England hat vermutlich ganz wenige Unfälle.

      • Corona2019

        @ – Walter Keutgen

        Dazu muss man sagen das die Engländer sehr rücksichtsvoll fahren .
        Mit ausserordentlich viel Verständnis für Fremde Verkehrsteilnehmer .
        Wahrscheinlich werden Die in der Fahrschule darauf hingewiesen das eigentlich Sie selber es sind , die in Europa auf der falschen Seite fahren .-)

    • @Corona2019: Noch ein letztes Mal zum mitschreiben: Alle Seitenwege, die in den Schönefelderweg münden (insgesamt sieben), haben Vorfahrt und sind entsprechend gekennzeichnet. Im Schönefelderweg gibt es keinen einzigen Kreisverkehr. Lernen Sie dringend den Unterschied zwischen einem Kreisverkehr und normale Rechtsvorfahrtstraßen. Wer den Unterschied nicht versteht, ist eine Gefahr für den Straßenverkehr und sollte seinen Führerschein sofort abgeben.

  18. Corona2019

    @ – Logisch

    Richtig vermutet , ich habe einen Führerschein ,
    Da Sie keine Ahnung haben , müssen sie den ja zuerst noch machen .
    Seien Sie Vorsichtig in den Situationen bei dem im Kreisverkehr die Rechtsvofahrt gilt ,
    Sonst schaffen sie die Prüfung nicht .
    Viel Glück

      • Walter Keutgen

        Logisch, die rechtlichen Regeln und die Verkehrssicherheit sind in Belgien leider zweierlei. In Deutschland sind etwa die gleichen Regeln, aber nicht jede Kreuzung hat seinen kleinen König. Was die Beschilderung, die für einen Kreisverkehr nötig ist betrifft: Das Kreisverkehrschild kann auf der Verkehrsinsel stehen, auf einem Pfahl am Eingang hängen oder auch noch an einem Haus am Eingang des Kreisverkehrs. Das Stop- oder Vorfahrtsschild, das auch nötig ist, kann ebenfalls am einem Pfahl oder an einem Haus hängen.

  19. Man kann bei diesen Fachkommentaren nur hoffen, dass OD außerhalb Belgiens nicht gelesen wird. Es reicht schon, wenn einen Leute in Stockholm fragen, ob die Straßen in Ostbelgien immer noch so schlecht sind.

  20. Peter Müller

    Das Personen 4-5 mal die Theoretische Prüfung wiederholen müssen sollte zu denken geben. Das liegt nicht immer an den Personen, sondern sollte man einmal das System überdenken. Ganz zu schweigen von den enormen Unkosten für die meisten Jugendlichen.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern