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Klimawandel, Haushalt und Bildung im Mittelpunkt der Rede von König Philippe zum 21. Juli

König Philippe von Belgien steht im Königlichen Palast in Brüssel. Foto: Eric Lalmand/Pool Belga/AP/dpa

In seiner Ansprache zum belgischen Nationalfeiertag an diesem Dienstag, dem 21. Juli,,hat König Philippe die Bevölkerung angesichts der vielfältigen Herausforderungen des Landes zu Zusammenhalt, Solidarität und Verantwortung aufgerufen.

Im Mittelpunkt seiner Rede standen die Folgen des Klimawandels, die angespannte Haushaltslage, die Bedeutung des Bildungswesens sowie die internationale Sicherheitslage. Wiederholt betonte das Staatsoberhaupt, dass Belgien Krisen nur gemeinsam bewältigen könne.

Zu Beginn erinnerte der König an die außergewöhnliche Hitzewelle im Juni, die das Land schwer getroffen habe. Besonders betroffen seien die verletzlichsten Menschen gewesen.

König Philippe (l) und Premierminister Bart De Wever (r) geben sich während eines Treffens die Hand. Foto: Dirk Waem/Belga/dpa

„Wir haben alle darunter gelitten, doch es sind wieder einmal die Schwächsten, die den höchsten Preis zahlen: die Senioren, Menschen in prekären Lebensverhältnissen und jene, die ganz auf sich allein gestellt sind.“ Die Hitzewelle habe „Hunderte von Menschenleben gefordert“ und das medizinische Personal ebenso wie die Rettungsdienste an ihre Grenzen gebracht.

Die aktuellen Krisen seien vielfältig und miteinander verflochten. König Philippe sprach von „klimatischen, geopolitischen, technologischen und gesellschaftlichen Umbrüchen“, die den Zusammenhalt des Landes bedrohten. Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt, dass Belgien gestärkt aus diesen Herausforderungen hervorgehen könne.

21.07.2025, Belgien, Brüssel: Königin Mathilde und König Philippe vor dem Te Deum anlässlich des belgischen Nationalfeiertags in der Kathedrale St. Michael und St. Gudula in Brüssel. Foto: Benoit Doppagne/Belga/dpa

Mit Nachdruck widmete sich König Philippe zudem der Situation im Bildungswesen. Schulen seien heute mit nahezu allen gesellschaftlichen Problemen konfrontiert, während die Belastung der Lehrkräfte stetig wachse. Nach den Spannungen der vergangenen Monate hoffe er, „dass wir wieder Ruhe und gegenseitigen Respekt unter allen Beteiligten zurückfinden, damit die Schulen zu Beginn des neuen Schuljahres ihren Auftrag in vollem Umfang erfüllen können.“

Besonders persönlich wurde die Rede, als der König über den Umgang mit älteren Menschen und Demenzkranken sprach. Er würdigte die Arbeit von Pflegekräften, Vereinen und Angehörigen und stellte die Frage: „Sollten wir uns nicht ein Beispiel an ihnen nehmen und mehr Menschlichkeit und Zärtlichkeit in unsere Gesellschaft bringen?“ Als Zeichen dieses Anliegens kündigte er an, dass eine der diesjährigen Ausstellung7en im Königspalast der Kommunikation mit Menschen gewidmet sei, die an Demenz leiden.

Mit Blick auf die internationale Lage warnte König Philippe vor Kriegen und der Missachtung des Völkerrechts. Zugleich dürften globale Herausforderungen wie Armut, Klimawandel, Artensterben und die Erschöpfung natürlicher Ressourcen nicht aus dem Blick geraten. Nur durch internationale Zusammenarbeit, die Achtung gemeinsamer Regeln und starke Institutionen könnten diese Probleme bewältigt werden.

20 Antworten auf “Klimawandel, Haushalt und Bildung im Mittelpunkt der Rede von König Philippe zum 21. Juli”

  1. Also beim Satzverständnis scheint der Herr Wahl einige Probleme zu haben.
    Ich lese im Artikel von globalen Herausforderungen wie ….Armut, Klimawandel, Artensterben und Erschöpfung von natürlichen Ressourcen…die für unseren König auf gleichen Niveau anzusehen sind. Für mich ist das doch weit von der Behauptung des Herrn Wahl das ‚der Klimawandel die Quelle allen Übels‘ ist.

    • Auf solche Feinheiten kommt es doch in diesem Forum nicht an. Es geht darum, bei jeder Gelegenheit die Trigger-Stichworte der eigenen Blase aufzugreifen und in ständiger Wiederholung das bekannte Genörgel abzuspulen, bis zu Verschwörungserzählungen.

      • @Chips

        Richtig. Sobald das Reizwort ‚Klima‘ in irgeneinem Artikel erscheint stehen unsere Gegenpoler auf der Tapete. Man muss diese Klimaleugnern aber immer wieder den Spiegel vorhalten. Von ihrem Irrglauben wird man diese Sekte kaum abbringen, aber anderen Lesern in diesem Forun sollte man schon zeigen mit welchen Geistern man hier zu tun hat.

  2. Le Roi des Belges ne possède aucune responsabilité politique dans la rédaction de son discours de Fête nationale. Conformément à la Constitution, ce discours est contresigné par le Premier ministre, qui en endosse donc l’entière responsabilité politique.
    /////
    Alles was der König zum Nationalfeiertag sagt unterliegt einzig der politischen Verantwortung des PM, also von BdW. Die Rede wird so gestaltet dass jede Partei der Koalition, sowie ein Stück weit die Opposition, sich darin wieder findet. Was der König wirklich denkt, werden wir nie erfahren…..

  3. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    # toll/ Den Klimawandel entdeckt jeder, aber jeder gehört auch zu einer Gruppe, von sehr vielen Gruppen, die eine unterschiedliche Sichtweise auf das Geschehen haben.
    Die einen (eher altmodisch) glauben immer noch, den Heilige Gral im AKW zu erkennen und möchten im Rückwärtsgang unbedingt dorthin zurück.
    Die gleiche haben auch den Glauben ihren Schuldigen für alle energiekrisen entdecken zu können.
    So einigt man sich auf das Thema grün und fast alle sind glücklich, obwohl es auch dabei unterschiedliche Meinungen gibt, bis hin zu der primitiven Annahme, dass die Erderwärmung überhaupt nicht stattfindet.

    Persönlich gehöre ich eher zu der Gruppe, die schon bemerkt haben will, dass wir zur Zeit im Wandel des Klimas sind, dies aber auch in ein paar Jahren wieder anders sein kann und möglicherweise dann, ein normales Klima wie vor 50 Jahren erleben dürfen.
    Aber was bezeichnet man schon als normal ?Und was tanzt außer der Reihe ?

    Wenn man in nicht allzu weiten Entfernung von uns, mit Panzer, sogar völlig eingeschneite LKWs von den Straßen und Autobahnen ziehen muss, mag das auch nicht normal sein, ist aber früher, vor plus minus 50 Jahren , in sehr seltenen Fällen auch schon vorgekommen.
    Die Erderwärmung ist global zu betrachten und selbst letzten Winter, hat man auch noch in Russland große Probleme auf den Straßen gehabt und hätte gerne mit Panzer geholfen.
    Nur standen die meisten, wegen eines sinnloseren Einsatzes nicht zur Verfügung.
    Die Winter können also weiterhin kalt sein und im Sommer kann es trotzdem unerträglich heiß sein.
    Man könnte es auch als Wüstenklima bezeichnen, ähnlich wie in der Sahara, oder der Wüste Gobi.
    Ändern können wir es nicht, auch wenn man von politischer Seite gerne mit dem Finger auf den Menschen zeigt und die Politik auf ihre Art und Weise glaubt, den Schuldigen gefunden zu haben.
    Selber aber als harmlose Schmutz Engel
    😇 erkannt werden wollen, wenn sie mit dem Jet die Welt, zwecks Kaffeeklatsch umrunden, oder wegen kriege, Ölreserven in Brand setzen.

    Den Stromverbrauch zu minimieren werden wir nicht schaffen, wegen eher dummen, anstelle von schlauen Ideen unsere Politik.
    Gefühlte 200 Berater hat jeder von denen an einem Finger und das Resultat lautet nicht selten, Korruption.

    https://t3n.de/news/ki-tech-konzerne-schulden-1753886/

    Wenn man Wälder einfach verbrennen lässt, dann würde man in der Politik vielleicht nicht ganz unrecht haben, wenn der Mensch zur Erderwärmung beiträgt.
    Dieser Mensch ist dann aber, wie nicht selten, der Politiker höchstpersönlich.
    Da die Normalbürger sich so oder so weltweit ausziehen müssen, und auf das letzte Hemd verzichten werden, sollen, für den privaten Mengenrabatt der Kaufsucht unsere Politiker, bei der Rüstungsindustrie , könnte man mit einer anderen Art von Flugzeugen nicht nur sinnlos töten, sondern auch einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Wälder auch bei Brandgefahr nicht immer gleich komplett verloren sind.
    Ein Wasserflugzeug also, das technisch so zu gestalten ist, dass es auch Kriegszeiten benutzt werden kann. Wasserbombe ? 😉
    Und wenn man uns auch den letzten Cent für die Herstellung von Drohnen nehmen möchte, dann sollten diese doch auch in der Lage sein, eine große leichte feuerfeste Folie über die Bäume zu spannen, die in der Nähe des anfangs harmlosen Waldbrandes auf den Tod warten, aber dieser so verhindert werden könnte.
    In Zusammenarbeit mit ausreichend Löschflugzeugen, die Daten Windrichtung und damit der Brand Richtung;an die Drohnen weiterleiten könnten.

    Und wieder ist Spanien von einem Waldbrand betroffen.

    https://www.deutschlandfunk.de/waldbrand-noerdlich-von-madrid-extrem-schwer-zu-bekaempfen-100.html

    Auch sehe ich neue Ideen bei den erneuerbaren Energien eher als Lösung, als zu alten schlechten Lösungen, zurück zu rudern.
    Bin mir auch sicher dass es neue Lösungen gibt, die zu gut sind und deshalb nicht auf dem Markt erscheinen dürfen .

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Übrigens scheinen Investitionen in der falschen Richtung, nicht nur in Russland, dem Iran, Israel, der Ukraine und bzw, Europa gemacht zu werden.
      In den USA hat man jetzt zugegeben, dass alleine der Angriffskrieg auf den Iran (nur bis zum jetzigen Zeitpunkt) 37,5 Milliarden Dollar gekostet haben Soll. Das sind ca 33 Milliarden Euro. Wahrscheinlich ohne die zusätzlichen Entschädigungszahlungen an den Iran ?
      Diese Kosten sind ja auch noch gar nicht abzusehen und dürfen uns selbst, gnädigerweise, an diesen Kosten auch noch beteiligen?
      Auch wenn das Wort Milli/arden nach einer kleinen Maßeinheit aussieht, sind die Fehlinvestitionen auf dieser Welt trotzdem, einfach nur noch beschämend. Weil der normale Mensch es zulässt, dass der anormale Mensch, solche Spielchen mit unserem Geld finanziert.
      Man braucht sich also nicht zu wundern, wenn dadurch für, dringend benötigte und vernünftigen Investitionen, nichts mehr übrig bleibt.

  4. Der Patriot

    Der Klimawandel ist nun mal nicht Menschengemacht und der Mensch und schon garnicht Belgien wird etwas daran verändern können.

    Seit Millionen von Jahren gibt es Eiszeit und Trokenzeit auf Grund der Evolution und Drehungen der Planeten und Erde, wir gehen auf eine Trokenzeit zu, das bedeutet es wird immer wärmer und zwar Weltweit.
    Und ? In 10000 Jahren ist dann die Erde wieder zugefrohren !
    Dass bisschen Co² ändert da nichts dran.

    Aber für alle Klimakleber usw., wenn wir alle Grünen, Linken und andere Realitätsflüchtlinge exikutieren würden, ( was ja leideer Verboten ist ) würden wir den Co² Ausstoß so extem reduzieren, dass wir kein Klimaproblem mehr haben !

    Ja auch ich sortiere Müll und versuche Ennergie zu sparen, aber wir werden an der Natur und Evolution nichts ändern !

    Und Sorry, wenn ich mir die Genneration Y und Z so ansehe habe ich Zweifel dass die Menscheit 2100 überleben wird ! Anstatt sich auf die Strasse zu kleben, sollten die mal in die Schule gehen, bzw. arbeiten gehen.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Patriot / Glauben Sie wirklich in zehn Jahren finden die jungen Leute noch Arbeit ?
      Auszuschließen ist es natürlich nicht, dann bekommen wir aber ein System wie in China, bei dem ein zwölf Stunden Tag selbstverständlich ist.
      Und für den größten Teil der Bevölkerung, lautet dann auch bei uns das Motto:
      Friss oder stirb.
      Weshalb wird die Situation sich in China noch verschlimmern ? Und weshalb wird man bei uns die Welt nicht mehr verstehen ?
      Man wagt zurzeit in China einfach das Experiment, ob man durch immer mehr Arbeitsstunden und immer weniger Lohn, im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten, gegen die humanoiden Roboter eine Chance hat, bzw die Kosten durch Ausbeutung des Menschen sich eher rechnen, als der humanoide Roboter den Unternehmern kosten wird.
      Denn lässt man nur noch die Arbeiten von KI gesteuerten Robotern erledigen, ist man gezwungen ein bedingungsloses Grundeinkommen zu zahlen.
      Ihr exekutieren muss also noch warten und so oder so nicht die schlauste Art, Problemlösungen anzubieten.
      Auch dann nicht, wenn Sie bemerken dass es leider verboten ist.

    • Auch hier agiert der so genannte Patriot mit seiner Exekutionsfantasie (Ermordung Andersdenkender „leider verboten“) mindestens sehr, sehr hart an der Grenze zur Strafbarkeit. Ich finde, das ist ein schlimmer Missbrauch des Begriffs Patriotismus. Was er in Wahrheit meint, also der bessere Nickname wäre „mordlustiger Diktatur-Befürworter“.

          • Willi Müller

            @ Chips
            Heinrich XIII. Prinz Reuß ist eben auch ein Mann mit Großmachtphantasien. Seit 2022 ist er vor allem als mutmaßliche Schlüsselfigur einer rechtsradikalen Gruppe bekannt, der die Bundesanwaltschaft die Planung eines gewaltsamen Umsturzes der deutschen Staatsordnung vorwirft.
            Ich wollte Sie nur über das wahre Ausmaß seines Ansinnens informieren.
            Ein Dankeschön hätte gereicht.

            • Ach, danke, mit Heinrich XIII. konnte ich nichts anfangen, Reuß allerdings ist klar, hatte den Zusammenhang leider nicht erkannt, sorry.
              Der Prozess gegen diesen Größenwahnsinnigen ist eine Fundgrube, auch natürlich zur Rolle der Mitangeklagten AfD-Bundrstagsabgeordneten Malsack-Winkemann, die gerne Reichsjustizministerin werden wollte.

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