Allgemein

Was Radfahrer vor und während der Fahrt beachten sollten: Polizeizonen Weser-Göhl und Eifel klären auf

Radfahrer leben gefährlich (hier auf der Vennstraße von Eupen nach Baraque Michel). Foto: OD

Das Thema Radfahren erfreut sich in den Polizeizonen Eifel und Weser-Göhl großer Beliebtheit, nicht zuletzt durch die Anbindung des Ravelwegs an die öffentliche Straße. Auch sind die neuen Fortbewegungsmittel wie Elektrofahrräder, motorisierten Fahrräder und Tretroller, Hoverboards und Speed Pedelecs immer häufiger im Straßenverkehr anzutreffen. Dies hat die Polizeizonen Weser-Göhl und Eifel dazu bewogen, im Detail zu erläutern, was Radfahrer vor und während der Fahrt beachten sollten.

Am 31. Mai 2019 wurden einige in Bezug auf Radfahrer geltende Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung abgeändert und hinzugefügt. Als Radfahrer werden hier auch die Fahrer von Elektrofahrrädern, motorisierten Fahrrädern und anderen definierten Fortbewegungsgeräten bezeichnet.

Die Speed Pedelecs fallen unter die Klasse Kleinkrafträder. Deren Fahrer müssen dementsprechend mindestens 16 Jahre alt sein, einen Führerschein der Klasse AM oder B besitzen und einen Schutzhelm tragen sowie sich an die für Führer von Kleinkrafträdern geltenden Verkehrsregeln halten.

Daher gilt es, sein Fortbewegungsgerät erst einmal einer Kategorie zuordnen zu können.

➢ Elektrofahrrad:

Eine Radfahrerin in Brüssel. In der Hauptstadt wird das Fahrrad als Fortbewegungsmittel immer wichtiger. Foto: Shutterstock

o Max. 0,25 kW mit Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h
o Der Elektromotor stoppt, sobald der Fahrer aufhört, in die Pedale zu treten.
o Der Motor stoppt, wenn die Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht ist, auch wenn der Fahrer weiter in die Pedale tritt.

➢ Motorisiertes Rad:

o Bei einem Verbrennungsmotor ein Hubraum von max. 50 cm³ und maximale Nutzleistung von 1 kW.
o Bei einem Elektromotor max. Nenndauerleistung von 1 kW.
o Motor dient zur Unterstützung der Tretfunktion und stoppt nicht, wenn der Fahrer aufhört, in die Pedale zu treten (bis 25 km/h).
o Mindestalter 16 Jahre.

➢ Andere Fortbewegungsgeräte:

o Nicht motorisiertes Fahrzeug, anders als ein Fahrrad, das durch Muskelkraft angetrieben wird.
o Motorisiertes Fahrzeug, anders als ein Fahrrad, motorisiertes Fahrrad oder Kleinkraftrad, das aufgrund seiner Konstruktion auf eine Geschwindigkeit von 25 km/h beschränkt ist, wie zum Beispiel elektrische Rollstühle, elektrische Roller für gehbehinderte Personen, elektrische Tretroller, Hoverboards.
o Bewegt man sich im Schritttempo fort, muss man die Regeln des Fußgängers beachten. Bewegt man sich schneller fort, gelten die gleichen Regeln wie für Radfahrer.

Der Polizist Adolf Grill erklärt in Voerde (Nordrhein-Westfalen) Seniorin Lore Spriestersbach die Besonderheiten im Umgang mit einem Pedelec. Foto: Roland Weihrauch/dpa

➢ Speed Pedelec:

o 2-rädriges motorisiertes Fahrzeug mit Pedalen.
o Max. 4 kW.
o Motor dient zur Unterstützung der Tretfunktion.
o Der Motor stoppt, sobald die Geschwindigkeit von 45 km/h. erreicht ist.

Außerdem sind folgende Regeln zu beachten:

➢ Den Radfahrer betreffend:

o Das Tragen eines Helms gilt zur eigenen Sicherheit als unerlässlich, da er das Risiko einer Kopfverletzungen um 85 Prozent verringern kann.
o Das Tragen einer Leuchtweste ist ebenfalls empfohlen.

➢ Das Fahrverhalten betreffend:

o Während der Fahrt müssen die Hände die Lenkstange greifen, und die Füße müssen sich auf den Pedalen befinden.
o Es ist untersagt, sich als Radfahrer durch jemand anderen ziehen zu lassen, genauso wie es verboten ist, als Radfahrer einen Hund an der Leine mit zu führen.
o 2 Radfahrer dürfen auf der Fahrbahn innerhalb der geschlossenen Ortschaft nebeneinander fahren, wenn kein Fahrradweg vorhanden ist und das Kreuzen des Gegenverkehrs gewährleistet ist.
o 2 Radfahrer müssen außerhalb der geschlossenen Ortschaft hintereinander fahren, sobald sich ein Fahrzeug von hinten nähert.
o Der einzuhaltende seitliche Abstand beim Überholen eines zweirädrigen Kleinkraftrad- oder Radfahrers innerhalb der geschlossenen Ortschaft beträgt 1 Meter.
o Der einzuhaltende seitliche Abstand beim Überholen eines zweirädrigen Kleinkraftrad- oder Radfahrers außerhalb der geschlossenen Ortschaft beträgt nun 1,5 Meter {statt dem vorherigen Abstand von 1 Meter innerhalb und außerhalb der geschlossenen Ortschaft}.

Auch die Straße von Baugnez nach Ligneuville hat beidseitig einen Radweg. Foto: OD

➢ Die Fahrbahn betreffend:

o Kinder unter 10 Jahren dürfen mit ihrem Fahrrad immer den Bürgersteig benutzen.
o Radfahrer über 10 Jahren nur unter folgenden 4 Bedingungen:
– Es ist kein Fahrradweg vorgesehen
– Die Straße befindet sich außerhalb der geschlossenen Ortschaft
– Der Bürgersteig befindet sich rechts in Fahrtrichtung
– Der Radfahrer gewährt den anderen Benutzern des Bürgersteigs den Vortritt
o Radfahrer müssen den Fahrradweg benutzen, wenn er in ihrer Fahrtrichtung durch Bodenmarkierungen angezeigt wird.
o Radfahrer dürfen den Fahrradweg auf der Gegenfahrbahn benutzen, wenn das Verkehrsschild D7 und D9 aus ihrer Fahrtrichtung für sie sichtbar ist.

➢ Die Ausführung von Fahrbewegungen betreffend:

o Sie müssen die Verkehrsschilder beachten.
o Sie müssen den anderen Verkehrsteilnehmern Vorfahrt gewähren, wenn sie ein Fahrmanöver (wie zum Bsp. ein Wendemanöver) ausführen.
o Beim Abbiegen gilt grundsätzlich, dies durch die entsprechende Armgeste anzuzeigen, es sei denn, der Radfahrer wird dadurch in Gefahr gebracht { z. Bsp. wenn er dadurch auf Kopfsteinpflaster die Kontrolle über sein Fahrrad verlieren würde}.
o Beim Linksabbiegen gilt ebenfalls die klassische Verhaltensweise {entsprechende Armgeste, sich nach links halten und auf die Mitte der Fahrbahn begeben}, es sei denn, der Radfahrer begibt sich dadurch in Gefahr
– weil zu großes Verkehrsaufkommen herrscht;
– da eine komplexe Verkehrssituation in einer Kreuzung besteht.
{in diesem Fall ist es sicherer, rechts zu bleiben und die Straße, sobald sie frei ist, zu überqueren}.
o Der Radfahrer muss den Radüberweg benutzen, wenn er vorhanden ist
– sowohl der Radfahrer als auch der herannahende Verkehr müssen Vorsicht walten lassen!
– Der Radfahrer hat hier keine Vorfahrt; es sei denn, der Fahrradweg verläuft durchgehend über die Fahrbahn {Dies ist an Ort und Stelle durch Bodenmarkierungen/-färbung und die Beschilderung ersichtlich}.
o Der Radfahrer hat auf dem Zebrastreifen keine Vorfahrt, solange er nicht von seinem Rad absteigt.
o Radfahrer müssen, genau wie alle anderen Fahrzeugführer, dort wo die Verkehrsregelung es vorsieht, dem von rechts kommenden Verkehr Vorfahrt gewähren.

16.02.2019, Dänemark, Kopenhagen: Mehrere E-Scooter und -Fahrräder stehen im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn in einem Fahrradständer. Foto: Steffen Trumpf/dpa

Es gibt 2 Ausnahmen bezüglich der Vorfahrtsregeln für Radfahrer:

➢ Dort, wo der Fahrradweg endet und der Radfahrer geradeaus weiter fährt und sich wieder auf die Fahrbahn einordnet, wird dies nicht als Fahrmanöver gewertet; er hat folglich Vorfahrt.
➢ Dort, wo der Radfahrer sich auf dem durchgehenden Fahrradweg befindet, hat er Vorfahrt denjenigen gegenüber, die den Fahrradweg überqueren. Hier könnte es zu Missverständnissen innerhalb von Kreuzungen kommen. Es gilt die Bodenmarkierungen und Beschilderung an Ort und Stelle zu beachten.

Es bleibt zu erwähnen:

Um zur Sicherheit beizutragen, sollte jeder Verkehrsteilnehmer sein Fortbewegungsmittel nur dann nutzen, wenn es sich in technisch einwandfreiem Zustand befindet. Ebenfalls sollte man als Verkehrsteilnehmer auf das Tragen von Kopfhörern mit laut eingeschalteter Musik verzichten, die zum Beispiel das Wahrnehmen einer Autohupe oder einer Fahrradklingel verhindert.

Dies stellt einen Verstoß gegen den Artikel 7.2 der STVO dar, der u.a. besagt, dass jeder Verkehrsteilnehmer sich auf der öffentlichen Straße so zu verhalten hat, dass er weder eine Behinderung noch eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellt und er imstande sein muss, alle ihm obliegenden Fahrbewegungen auszuführen.

Zum Thema Radfahren siehe auch folgenden Artikel auf OD:

33 Antworten auf “Was Radfahrer vor und während der Fahrt beachten sollten: Polizeizonen Weser-Göhl und Eifel klären auf”

  1. 2 Radfahrer müssen außerhalb der geschlossenen Ortschaft hintereinander fahren, sobald sich ein Fahrzeug von hinten nähert.

    Damit haben 99% der Radfahrer die zu Zweit oder in Gruppen fahren ein Problem. Heute bei Mont Rigi hat eine Gruppe Radfahrer sich zu viert so breit gemacht, dass sich hinter ihnen ein Stau vom 15 Autos bildetet.
    Auf Hupen haben sie mit dem Stinkefinger geantwortet.

    • geistesblitz

      ,Hallo !
      Bei 15 Nachfolgenden PKW; hätte man sich mal mit dem Gedanken beschäftigen können diese Personen ,
      Festzuhalten.
      Aber Wie ohne selber mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten
      Statt nach Tihange,
      Sonntag morgens Autofahrer Treffen.
      Ab in das Venn.

      Mit Handy Bewaffnet,diese möchte gern Eddy Merkse. Fotografieren.

      Blockieren, schrittempo zwischenzeitlich die Polizei anrufen.
      Und hoffen das dann die Gestzeshütter Die Personnen. Vorort in Empfangnehmen.
      Mir ist es mehrmals wieder fahren sowohl,als Auto oder Motoradfahrer das mich bei Tempo 50 km so ein Lebenmüder in der Frankendelle Berab überhohlte.
      Das selbe aus der Richtung Mont Rigi Eupen ,wenn die Helden dann die jedem Eupener bekannten Kurven.Malmedyerstr.
      Vorzüglich schneiden.
      Nummernschilder WÄHREN WOHL ANGEBRACHT

  2. Radfahrer

    Nicht mal 20 Prozent der Radfahrer kennen die Strassenverkehrsordnung. Noch weniger als 10 Prozent verhalten sich Vorschriftsmässig. Der Autofahrer wird von der Polizei abgezockt wo es nur immer geht. Wieso sieht man die Polizei eigentlich nie einschreiten wenn die Radfahrer Verkehrsübertretungen begehen ???

  3. Ich selbst habe eine Anzeige erhalten, weil ich angeblich einen Radfahrer mit dem Auto geschnitten haben soll. Kreisverkehr Vervierser Straße-Herbesthaler Straße. In der Realität wurde ich vom Radfahrer rechts überholt.

  4. Fährt heutzutage überhaupt noch einer unmotorisierte Fahrräder?

    Auf den Strassen seh ich hauptsächlich nur noch Elektroräder, und bei weitem nicht nur bei den Senioren. Und in den Wäldern kommen mir auch überdurchschnittlich viele Elektro-Mountainbikes entgegen.

    Man könnte sich ja anstrengen.

    • Das Pedelec ist eine geniale Erfindung. Es fährt zwar keinen Meter von alleine, aber durch die Unterstützung des Motors ist der Kraftaufwand sehr gering. Das ist besonders ideal für ungeübte und ältere oder herzkranke Personen. Diese Menschen können nur mit Hilfe des Pedelecs (wieder) Radfahren. Deshalb sieht man immer mehr Pedelecs. Das ist gut für die Umwelt, für’s Portemonnaie und für die Gesundheit. Was will man mehr? Man schlägt drei Fliegen mit einer Klappe. Und ein Pedelec ist nicht zu vergleichen mit einem Moped. Es ist ein ganz normales Fahrrad, nur mit dem Unterschied, dass man von A nach B eben bequemer kommt.

    • Francoise

      Für manchem dieser E Bik Fahrer wäre es viel besser mit einem normalem Rad die Strecken zu absolvieren , denn es ist ja fast schon GRAUENHFAFT anzusehen mit welchem dicken Hintern diese auf den Sattel hängen . Auch sind es fast immer dieselben Schwergewichtler , welche sich die Klinken der Konditoreien nach der Elektrofahrt in die Hände geben .

  5. delegierter

    wer als Radfahrer auf so befahrenen Straßen radelt, der hat mit dem Leben abgeschlossen oder ist zumindest Lebensmüde. Am geilsten sind noch die die mit Packtaschen und klapprigen Drahteseln den Berufsverkehr aufhalten sei es Richtung Venn oder gar Richtung Luxemburg. selbst von Amel nach St.Vith fahren die noch auf der Straße, wahrscheinlich weil der breite Seitenstreifen sich langsam begrünt.
    Es sei darauf hingewiesen, dass die Straßensteuer von motorisierten Fahrzeughaltern bezahlt wird.

  6. Emonts-pool horst

    Ja so ist es. Vor 2 Wochen kam ich die Malmedyerstrasse runter gefahren. Am Kreisverkehr musste ich anhalten. Als ich wieder abfuhr kamen 2 Radfahrer von rechts vom Schildsweg, schauen nicht nach dem Verkehr, direkt vor meinem Wagen. Ich hupte. Als erste Reaktion bekam ich wie immer einen Stinkefinger gezeigt.Ich fage mich dann immer, wo ist die Polizei? Vor einigen Jahren fuhr ich entgegengesetzt Richtung Venn. Da fuhr ein Radfahrer (wo die Strasse Zweispurig wird) von ganz rechts, dierekt vor mein Wagen nach links in die alte Malmedyerstrasse. Als ich hupte schrie er, du alter Wi….. Darauf hin habe ich gewendet,und wollte ihn zur Rede stellen. Dann trat er gegen mein Auto. Danach griff er mich an. Dnn kam noch eine Frau ins Spiel die den vorgang überhaupt nicht mitbekommen hatte. Sie ergriff sofort Partei fuer den Radfahrer. Weil die Autofahrer immer die Boesen sind. Ich musste dann eine Strafe zahlen. Einige Monate später kam ich mit einem bekannten an der selben Stelle vobei, da machte er wieder das gleiche. Mein Freund wollte ihm auch nach fahren. Ich habe ihm dringendst abgeraten. Haette das gericht damals den richtigen bestraft, wuerde er vielleicht etwas besser aufpassen. Ich bin mir sicher das es diese Radfahrer sind die früher oder später in einem schweren Unfall verwickelt sind. Uebrigens,Rücksicht und vorsicht kosten nichts.

      • Emonts-pool horst

        Wie bitte? Wieviele Autofahrer oder Lastwagenfahrer sind schon in tödliche Unfälle geraten, weil sie fuer Radfahrer ausweichen mussten? Ich wollte auch noch sagen, am auffaelligsten sind die mit den Rennfahrraedern. Die andern hat man sehr wenig Probleme mit. Es stimmt daß diese Rennraeder nicht Zulässig sind. Die haben weder Beleuchtung, noch Reflektoren. Wie oft sieht man Abends solche Raeder unbeleuchtet von der Eifel herunter rasen. Undann noch dunkel Gekleidet. Ich meine immer die wollen nicht gesehen werden.Aber was macht die Polizei ? Parksuender aufschreiben.

  7. Bill Gates

    Es scheint mir, als wenn die meisten die hier kommentieren keine Radfahrer sind. Natürlich es könnte ein wenig mehr Respekt von den Radfahrern gegenüber den Autofahrern aber auch umgekehrt angebracht sein. Nummernschilder verpflichten – toll und so groß wie auf den Auto’s sonst können die ja nicht vom Radar erfaßt werden . Die Rennräder sind nicht straßenkomform – naja ,dann wird sicher Paris/ Roubaix demnächst verboten.

    • geistesblitz

      Das Glück des Besagten Radfahres bestand darin das ein Motorad Spiegel hat.
      Gesetz.
      Hinter mir Befand sich kein weiteres Fahrzeug.
      Falls ja hätte ich nicht Bremsen können.
      Soweit die Rücksichtname,
      Ist ja selbstverständlich.
      In der Frankendelle ist Tempo 50 km.
      Und so ein Lebensmüder überhohlt Sie mit +- 70 km,
      Fährt bei Bosten Lustig ohne zu Bremsen durch den Kreisverkehr.
      Richtung Venn.
      Persönlich kann ich aus Gesundheitlichen Gründen nicht mehr Radfahren.
      So ein kleines Schildchen wie zb.bei Mofas ,
      Warum nicht so Bestünde eine ,Rechtliche möglichkeit.
      Und eine neue Steuereinahme Quelle.
      Demonstrieren gegen Tihange mit dem Atomfahrrädchen.

  8. treesche

    Vorweg:Ich fahre Auto und Fahrrad. Aber mit meinem Fahrrad bin ich fast nur auf den Radwegen unterwegs. Viele E-Bike Fahrer fahren mittlerweile auf vielbefahrenen Strassen. Meistens haben die Herren und Damen keine Helme an. Einfach nur leichtsinnig. Wir haben Super-Radwege, warum muss man dann die vielbefahrene Vennstrasse nutzen? Aber auch auf den Radwegen fahren viele Herrschaften nebeneinander und blockieren die Wege.

  9. Horst Emonts-pool

    Ich habe früher immer Rad gefahren. Leider kann ich es aus Gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Ich wäre auch niemals auf die Idee gekommen an einem LKW. Rechts vorbei zu fahren. Für solche Masse hatte ich zu viel Respekt.

  10. Reuter N

    Es fehlt einfach an Respekt beider Seiten , und manche Komentare sind absolut überflüssig wie zum Beispiel der von “ Francoise “ . Dieser ist absolut nicht angebracht , und wenn jemand einen “ dicken Hinter “ hat , versucht diese Person sich zumindest zu bewegen , auch mit E Fahhrad !!!!!
    Wenn ich mir schon anschaue wie agressiv der Strassenverkehr geworden ist , dreht sich mir der Magen schon , keiner lässt den anderen mal fahren ohne den “ Stinkefinger “ zu zeigen . Neulich ist sogar ein LKW Fahrer verprügelt worden weil er “ NUR“ mal gehupt hat in einem Kreisverhehr , ist das denn noch normal ????

    • Ja, das ist das Hauptproblem: Die steigende Agression im Verkehr. als ob das Leben an jeder gesparten Sekunde haengen wuerde… traurig…

      Ich fahre neuerdings oft durch die Niederlande, da scheinen viele doch entspannter zu sein im Verkehr. Man laesst Fahrradfahrer auch mal rueber, selbst wenn sie keine Vorfahrt haben und Raser gibt es auch viel weniger als Hierzulande. Ich weiss auch nicht warum der Belgier im Verkehr so gestresst ist…

      • Es gibt mehrere Gründe, warum die holländischen Autofahrer vorsichtiger fahren. Der Hauptgrund ist, dass Geschwindigkeitsübertretungen scharf kontrolliert werden und teuer sind. In Ortschaften darf man nur 30 fahren. Bei solchen Maßnahmen kommst du als Autofahrer schnell runter. Außerdem hat jeder Holländer statistisch gesehen ein Fahrrad. Kein Wunder also, dass in Holland ein Radfahrer als vollwertiger Verkehrsteilnehmer gesehen wird. In Belgien hingegen werden Radfahrer von Autofahrern als lästig empfunden.

        • Ja, die „laisser-faire“ Mentalitaet ist da wahrscheinlich zum grossen Teil fuer verantwortlich. Wann wird im Venn schon mal auf Geschwindigkeit kontrolliert? So gut wie nie… Und wenn, dann sieht man sie schon aus 5 km Entfernung. Dasselbe beim Alkohol am Steuer…

  11. bürgerrat

    Geschwindigkeitsübertretungen auf den Ravelstrecken (auch Vennbahn gehört dazu) am laufenden Band.
    Dieses gilt auch auf dem belgischen Teil von Kalterherberg bis Roetgen ?
    Auf diesen Radwegen darf man nur 30 km/h fahren. Besonders die Personen mit Rennräder fahren
    schneller. Viele wissen es nicht oder wollen es nicht wissen.
    Hier wär es angebracht zuerst die Nutzer besser zu informieren. Am Ende müßte man vielleicht nachdenken an Unfallschwerpunkten Polizeikontrollen durchzuführen zuerst informativ dann repressiv.
    Hier ein Link(leider auf Französisch) zu den Verkehrsregeln auf den RAVEL -Strecken:
    https://ravel.wallonie.be/home/tips/code-de-bonnes-conduites-sur-le-ravel/respecter-le-code-de-la-route.html
    Hierzu kommt daß diese Schranken auf verschiedenen Strecken nicht ideal sind zum Teils eine Gefahrenstelle.
    Nicht nur die Geschwindigkeit ist ein Problem, sondern an manchen Tagen sind Teilstücke der Radwege überfüllt. Hinzu kommt noch wie schon erwähnt der zunehmende mangelnde Respekt.
    Ein Gesellschaftsproblem?
    Was kann die Lösung sein ?
    Hier sind die Akteure gefragt. Das heißt wir alle.
    Den Diensten(Verkehrsamt Ostbelgien, Zuständige f. Mobilität der Gemeinde,…)Probleme melden
    z.B : ein Blog (Forum) auf der Interseite des Verkehrsamtes.
    sodass diese Lösungen erarbeiten in Zusammenarbeit mit den Behörden(Ministerium, Polizei…).
    Aber jeder kann dazu beitragen.
    Das Fahrradfahren auf den Radwegen muss noch immer ein Genuss sein und BLEIBEN.
    Das Fahrradfahren lenkt vom Alltagstress ab und muss es BLEIBEN.
    Gute Fahrt !

    • GenervterAutofahrer

      – Das Fahrradfahren auf den Radwegen muss noch immer ein Genuss sein und BLEIBEN –
      Richtig, auf den Radwegen. Dann nerven diese Fahrradfahrer wenigstens nicht mehr auf den öffentlichen Strassen.

      • Da werden Sie sich in Zukunft noch mehr nerven müssen. Denn Radwege gibt es in Belgien nicht viele. Wir sind ja nicht in Holland. Und da Radfahrer überall da fahren dürfen, wo auch Autos fahren, müssen Sie sich mit den Radlern abfinden, zumal es wegen der E-Bikes immer mehr werden. Und was die Ravelstrecken angeht: Bei uns hier im Norden sind die alle nicht geteert. Da kann man höchstens 15 km/h fahren. Überfüllt sind sie auch nicht. Es macht nämlich nicht viel Spass auf Schotter zu fahren.

      • GenervterRadfahrer

        Das Radfahren auf Strassen sollte immer erlaubt bleiben, auch wenn ein Fahrradweg vorhanden ist. Und wenn es den Möchtegern-Autorennfahrern nicht schnell genug geht, sollen sie früher losfahren.

  12. Germano-Belgier

    o Der Radfahrer muss den Radüberweg benutzen, wenn er vorhanden ist
    – sowohl der Radfahrer als auch der herannahende Verkehr müssen Vorsicht walten lassen!
    – Der Radfahrer hat hier keine Vorfahrt; es sei denn, der Fahrradweg verläuft DURCHGEHEND über die Fahrbahn {Dies ist an Ort und Stelle durch Bodenmarkierungen/-färbung und die Beschilderung ersichtlich}.
    Dies ist am Ortsausgang Kelmis, Richtung Aachen, der Fall!
    Nur wird mir dort seltenst die Vorfahrt gewährt, denn diese Regel kennen wohl die wenigsten Autofahrer…

  13. Marc Taeter

    Was fehlt ist eine Erklärung, wie Fahrradfahrer sich im Kreisverkehr zu verhalten haben, wenn Sie die „dritte Ausfahrt“ nehmen (also kwasi links abbiegen). Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie sich mancher da Verhält.

    • Wieso?? Wollen sie die etwa im Kreisverkehr überholem?? Solche Spezialisten sind mir schon oft begegnet… lebensgefährlich… seitdem fahre ich im kreisverkehr in der mitte der fahrbahn…

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern