Gesellschaft

Tag gegen Homophobie: „Queere Lebensgeschichten“ heute Abend im Alten Schlachthof in Eupen

Initiator der Veranstaltung „Queere Lebensgeschichten“ ist Uwe Koeberich (Bildmitte, hier beim „Ersten Abendmahl“ am Gründonnerstag in Eupen). Foto: Gerd Comouth

Der heutige 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo-, Trans-, Bi- und Interphobie. Aus diesem Anlass findet am heutigen Freitagabend um 20 Uhr im Alten Schlachthof in Eupen die Veranstaltung „Queere Lebensgeschichten“ statt.

Initiator ist die Vereinigung „Spectrum Queer Leben in der DG“ von Uwe Koeberich. Ziel der Veranstaltung ist es, auf die Diskriminierung hinzuweisen, die LGBTIQ-Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsindentität in der heterosexuellen Welt im Alltag erleben.

Aus diesem Anlass hat Koeberich Hassan Jarfi eingeladen, der Vater des ermordeten Ihsane. Dieser wurde 2012, aufgrund von Homophobie, in Lüttich von vier Männern zu Tode gefoltert.

Der 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo-, Trans-, Bi- und Interphobie. Foto: Paul Zinken/dpa

Dass Ihsane schwul war, war innerhalb der Familie ein offenes Geheimnis. Hassan, als muslimischer Religionslehrer und Sprecher des Zentralrats der Muslime, schämte sich für seinen Sohn. Nach dessen Ermordung konnte er nicht weiter schweigen und rief die Stiftung Ihsane Jarfi ins Leben, die sich mit dem Thema Homophobie beschäftigt.

Der zweite Gast ist Conny aus der Eifel. Sie kam als Junge zur Welt und merkte mit 16 Jahren, dass er nicht wie alle anderen ist. Er konnte diesen Gefühlszustand nicht zuordnen. Sein Leben verlief traditionell, er verliebte sich in seine Frau, sie heirateten und gründeten eine Familie. Mit Mitte 40 offenbarte er sich seiner Familie als transsexuell.

Koeberich: „Zwei sehr unterschiedliche Lebensgeschichten, die an einen bestimmten Punkt das Leben aller Beteiligten für immer verändert haben. Im Interview erhalten die Besucher einen kleinen Einblick, wie diese beiden außergewöhnlichen Menschen ihr Leben meistern. Selbstverständlich haben sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.“ Der Eintritt ist frei.

180 Antworten auf “Tag gegen Homophobie: „Queere Lebensgeschichten“ heute Abend im Alten Schlachthof in Eupen”

  1. Arnold Heck

    Gebt dem Herrn Köberich endlich eine gutbezahlten Posten an der DG; irgendwas in Richtung Gleichstellungsbeauftagter oder so. Wie lange soll der sich noch für Schwule, Lesben und Queere abrackern ?

  2. Latzendresser

    Ich würde mich ja jetzt über solchen Blödsinn aufregen.
    Aber sind wir heute mal freundlich und lassen den Dumpfbirnen die nix besseres zu tun haben ihren Spaß.
    Ich hingegen verbringe meine zeit damit dafür zu sorgen, das mein Nachwuchs einen anständigen Vater hat und sich mit solchem Murks das leben versaut.

    • Meinen Sie wirklich das passiert nur LGBTIQ, auch Heteros werden diskriminiert, schon allein die Gesetzgebung das ein Mord an jemand der „anders Gepolt“ ist stärker bestraft wird als bei einem Hetero ist Diskriminierung ohne Ende denn im Umkehrschluss bedeutet dies das das Leben eines Hetero weniger Wert ist als das einen Schwulen, einer Lesben oder was es sonnst noch gibt !

    • Homophobie

      Die Homophobie ist ein schlimmer Virus ähnlich wie der Rassismus.
      Das dürfte in unserer ach so aufgeklärten Welt nicht mehr sein.
      Aber die Homophobie ist leider noch immer stark verbreitet.

      • Jockel F.

        Was schlagen Sie vor? Sonderbehandlung? Schon einmal darüber nachgedacht, sich in Wien zum Postkartenmaler ausbilden zu lassen? Das eröffnet totalitär Denkenden bekanntlich große Karrierechancen.

      • Wir schauten uns in der homosexuellen Szene um. Der legendäre James Dean, dem ein Verhältnis mit Rock Hudson nachgesagt wurde, wird als „Gott“ verehrt. In den Bars, Diskos, Kneipen und Technoschuppen hängen überall Spiegel, die dem Narzissmus, der gerade unter jungen, schönen Homosexuellen weit verbreitet ist, zusätzliche Nahrung gibt. Manche Jünglinge sind so verliebt in sich, dass sie sich am liebsten selbst in den Spiegel küssen würden. Auf einem Gay-Fest in Köln („Die Königsburg“) entdeckten wir Schlagersternchen, Schauspieler, Showmoderatoren und Stars, die sonst oft von Frauen angehimmelt und umringt werden. Später sprachen wir mit Strichjungen, die bisweilen nicht homosexuell empfinden und für Geld ihren Körper verkaufen. Das ist eben eine Liebe, die einfach anders ist.

  3. Lasst uns doch in Ruhe mit eurer Aufdringlichkeit!

    Wenn ich hier so einige( belehrende) Kommentare lese, besonders von einigen Leuten, die , wie ich vermute, deutscher Herkunft sind, bekomme ich fast einen Komplex, hetero-sexuell zu sein….

  4. Hape Kerkeling

    Es soll in der letzten Zeit immer mehr Männer geben, die sich fürs Ballett interessieren. Es sollen auch immer mehr Männer mit Männern zusammenleben. Ich kenne aber persönlich nur Erni und Bert, Max und Moritz und natürlich den schönen Pascal mit seinem Schatz. Ich sage ja immer: ein Mann – ein Wort, eine Frau – ein Wörterbuch und eine Tunte – eine ganze Enzyklopädie.
    Nun mal im Ernst. Der Prozentsatz in Deutschland liegt derzeit bei 7,4 Prozent Gays (männlich und weiblich). Das sind gut 6 Millionen Betroffene.
    Sollen die jetzt alle umgepolt werden!?

    • Nein, aber man(n) sollte bloß aus ihnen nicht die Domina machen! ;-))
      Das ist doch heute das Problem: Es wird auf Biegen und Brechen versucht jedem und jeder einzureden er-sie-es sei homo. DAS kotzt mich an.
      Außerdem ist es inzwischen sogar den Leuchten von Science (eigentlich DIE Referenz, in Sachen Wissenschaft): Es gibt kein „Homo-Gen“. Ende, Gelände
      https://www.welt.de/kmpkt/article199419554/Harvard-und-MIT-Studie-Es-gibt-kein-Homo-Gen-Sexualitaet-ist-viel-komplexer.html
      Es geht da um ein psychologisches Problem und sonst rein gar nichts.

      • Zu Anonym: Die Homosexualität ist sehr oft psychologisch bedingt. Wenn sich z.B. der Sohn mit der Mutter statt mit dem Vater identifiziert. Oder die Tochter mit dem Vater statt mit der Mutter. Die sexuelle Identität hat oft mit Identifikationsproblemen zu tun.

        • Genau. So ist es, und oft sind es unbewusste Identifikationsprozesse, die selbst die Eltern später nicht verstehen. Sie jammern dann: „Oh, meine Tochter ist lesbisch“.
          Dabei ist das natürlich und normal, denn das kommt auch bei Tieren vor.

          • Es kommt vor, ist aber nicht die Regel. Weswegen auch bei Menschen, bei denen wo es natürlich vorkommt, auch so bleiben. Und das ist das Problem. Es wird versucht aus jedem einen „natürlichen Homo“ zu machen. Bestenfalls, denn inzwischen soll’s ja 120+ „Genres“ geben. Homosexualität sollte geduldet werden aber mehr auch nicht.

              • Tierwelt

                Zu Profieur: Die Homosexualität kommt auch in der Tierwelt vor. Es gibt nicht nur homosexuelle Pferde und Ponys, sondern auch homosexuelle Bären, Elefanten, Gänse, Hunde usw. Eine kleine Minorität eben !

                • Zu Profieur: Die Homosexualität kommt bei allen Tierarten vor: Amphibien, Fische, Insekten, Reptilien, Säugetiere, Vögel und wirbellose Weichtiere. Wer hat das so erschaffen bzw. geschaffen? Die evolutionäre Natur oder der liebe Gott? Wer oder was ist „Gott“???

            • Kritiker

              Zu Anonym: Gewiss, das ist nicht die Regel. Es handelt sich um eine kleine Minderheit von 5 bis maximal 10 Prozent. Trotzdem sollten wir diese Minderheit akzeptieren und als „gleichwertig“ einstufen, ohne Diskriminierung.

              • Akzeptanz, ja, aber keine Gleichstellung. Das ist ein gewaltiges Problem in der heutigen post-politischen Welt: Minderheiten werden zur Normalität erhoben. Keine, KEINE Gesellschaft kann ohne Mitte überleben. Keine. Daher sind unsere Tage gezählt. Der grüne Wahnsinn wird siegen. Damit meine ich nicht Greta, nein.
                Die Geblendeten machen die Tore auf für die, die 180° denken. Wahnsinn, anders kann man das nicht nennen. Nero war ein blutiger Anfänger, im Vergleich.

                • Zu Anonym: Wir wiederholen.
                  Wehret den Anfängen. Es geht letztlich um die Toleranz gegenüber allen Minderheiten, die es gibt: Asylanten, Ausgestoßene, Behinderte, Juden, politisch Verfolgte, Sinti und Roma, Zwergwüchsige… und Homosexuelle. Unsere Humanität ist angesagt und gefordert ! Religionen bringen oft nur Verbote, der Humanismus jedoch Güte, Menschlichkeit und Verständnis.

                    • Kritiker

                      Zu Anonym: Ich glaube an die Kraft des Guten. Auch Greta möchte etwas Gutes bewirken. Ob sie etwas erreichen wird, ist natürlich sehr fraglich, denn zumeist triumphiert die Ökonomie über die Ökologie.
                      Darüber hinaus ist die Homosexualität ein kleiner Teil (5 Prozent) unserer natürlichen Bisexualität. Also nicht gegen die Natur !!!

                  • el verde

                    @Nein
                    „.. Asylanten, Ausgestoßene, Behinderte, Juden, politisch Verfolgte, Sinti und Roma, Zwergwüchsige… und Homosexuelle..
                    Ihre Aufzählung hat etwas Befremdliches an sich: Behinderte und Homos werden da in einen Topf geworfen…. es fehlen wohl noch die Frauen…

                    • Zu el verde: Nein, die Frau ist ein gleichwertiges Wesen in unserer menschlichen Gesellschaft. Und um die Gleichberiechtigung der Frau ist es immer besser bestellt. Und das ist recht gut schon.

                    • Quote und „Frauen, Frauen, Frauen“, selbst beim Special Forces Group, und dann den Islam und archaische afrikanische Bräuche massig importieren. Das ist schizophren. Aber bestens geeignet um noch mehr Chaos zu stiften. Der Kulturmarxismus, wie er leibt und lebt!

                    • Gleichberechtigung

                      Zu Nein: Es bleibt noch viel zu tun für die Gleichberechtigung der Frau. Denn die Frau wird oft noch als Wesen zweiter Klasse betrachtet. Und das nicht nur im Islam, sondern auch im Christentum.

    • Aristoteles

      Zu Hape Kerkeling: Bei uns im antiken Griechenland war das alles normal und üblich. Ich erinnere mich sogar noch daran, das Xanthipia verrufen war, weil sie es mit Männern trieb. Pfui, pfui, pfui.

      • Wehret den Anfängen

        Zu Anonym: Wehret den Anfängen. Es geht letztlich um die Toleranz gegenüber allen Minderheiten, die es gibt: Asylanten, Ausgestoßene, Behinderte, Juden, politisch Verfolgte, Sinti und Roma, Zwergwüchsige… und Homosexuelle. Unsere Humanität ist angesagt und gefordert !

        • Toleranz, wie Sie sie verstehen, gibt es in dieser Welt nicht. Und kann es nicht geben. Alles zur gleichen Zeit tolerieren? Chaos. Wenn Randerscheinungen zur Mitte werden, gibt’s es keine mitte mehr.

          • Einverstanden

            Zu Anonym: Einverstanden. Die Mitte und die Regel ist die Heterosexualität. Dagegen ist die Homo- und Bisexuellen eine kleine Minderheit von 5 bis 10 Prozent. Wir sollten diese Minorität trotzdem akzeptieren und tolerieren. Wir lieben ja auch die kulturellen Leistungen bekannter homo- bzw. bisexueller Künstler. Das macht unser Leben und die Welt schön bunt und vielfâltig. Oder?

            • Walter Keutgen

              Einverstanden, „wie lieben ja auch die kulturellen Leistungen bekannter homo- und bisexueller Künstler“. Die Sexualität der Künstler wurde früher nicht in den Vordergrund gestellt. Nicht einmal Heiraten, Scheidungen und Seitensprünge Heterosexueller. Es gab natürlich kein Internet und das staatliche Fernsehen hatte keine entsprechende Kolumne. Wenn man die Texte alter Schlager, doch meistens Liebeslieder, genau analysiert ist nicht immer klar das die Gefühle heterosexuell sind. Spielt auch keine Rolle, jeder Hörer kann sich darunter vorstellen, was er will. Rex Gildo soll homosexuell gewesen sein. Er hielt das geheim, hatte einen enormen Erfolg, auch und gerade bei den Mädchen, die sicher auch mal träumten, ihn zu ehelichen. Heutzutage macht man aus der Homosexualität eines Sängers und dem Besingen der Homosexualität ein Qualitätsmerkmal. Wenn dann der SängerSängerin keine Stimme hat, ärgert man sich jedes Mal, wenn das Radio oder Fernsehen ihn oder sie sendet.

    • Anti-Faschist

      Zu 6 Millionen: Wir möchten kein Drittes Reich mehr. Keine Verfolgung mehr von Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen usw. Ich möchte eine verantwortungsvolle Freiheit für jeden Menschen in einer guten Demokratie. Ist das gut so, oder?

  5. Natürlich

    Zu Anonym: Wir korrigieren. Die Homosexualität ist ein Teil (5 Prozent) der natürlichen Bisexualität. Nicht mehr und nicht weniger. Es geht lediglich darum, diese Minderheit zu aktzeptieren. Mehr nicht.
    Man findet die Homosexualtät nicht nur bei Menschen (berühmt oder nicht), sondern auch bei Tieren.

  6. "schlafende Hunde"

    Uwe Köberich weckt heterosexuelle „schlafende Hunde“, die nicht verstehen, dass die Homosexualität ein kleiner Teil der natürlichen Bisexualität ist. Um das zu verstehen, braucht man nur ein wenig „Köpfchen“, mehr nicht. Es benötigt kein hohes Bildungsniveau und keine Religion mit vielen Verboten.

    • NAtürliche Bisexualität? Es gibt ein paar, die sich von „fresa y chocolate“ ernähren, wie es im Spanischen heißt, aber das sind Ausnahmen. Heteros machen 95% der Menschen aus. Die Bisexualität, die Sie hier meinen, bedeutet daher nicht: Entweder ist man ein Mann, der auf Frau steht (bzw. liegt) oder aber eine Frau, die auf Mann steht (bzw. leigt). Für Sie ist der Mensch „bisexual“ von Natur aus, was NATÜRLICH nicht stimmt.

  7. Soviel zum Gender-Wahnsinn!
    “ ‘Oral sex’ with SIX-year-old? Australian book about transgender kids shocks social media“
    https://www.rt.com/news/466997-transgender-book-sex-kids/
    „Teach my child acceptance, BBC – but not the unscientific nonsense that is 100+ genders“
    https://www.rt.com/op-ed/468726-genders-bbc-uk-school/
    The Tavistock Institute und Bertelsmann könnn sich auf’m Kopp stellen, der Schwachsinn, den man auch „Gender“ nennt ist Bulls…
    Trump hat Recht: There’s male and there’s female. Fügen wir hinzu: Und ein paar dazwischen, die denken, sie wären was anderes als das, was sie sind; bzw. die nicht so richtig wissen. Ein paar, und nicht jeder!

  8. Soziologe

    Die Homo- und Bisexualität ist ein kleiner Teil (5 bis 10 Prozent) der Sexualität bei den Menschen sowie im vielfältigen Reich der Tiere. Sie kann ein wertvolles biologisches Regulativ gegen die Bevölkerungsexplosion sein. Sie kann auch eine Liebe wie jede andere sein, wenn sie bei Menschen mit geistig-seelischer Liebe verbunden ist.
    Abwertung, Belächelung und Diskriminierung der Homosexualität sowie abwertende Ausdrücke wie Lesbe, Linkser, Schwuchtel, „Süßer“, Tunte, „schwule Sau“ sind nicht mehr angebracht und auch nicht mehr zeitgemäß. Der moderne Sammelbegriff ist „Gay“. Die Ursachen für die Homosexualität sind indes vielfältig, unklar und bislang wissenschaftlich ungeklärt. So hat man bisher noch kein „homosexuelles Gen“ entdeckt. Sie kommt übrigens in allen Berufen, Gesellschaftsschichten sowie in allen fünf Erdteilen vor.
    Dass die Homosexualität oft eine Abwehr darstellt, wird in ihrer häufigen Vergeistigung deutlich. Viele Männer und manche Frauen, deren Neigung hauptsächlich dem eigenen Geschlecht galt, haben ihrer „Homophilie“ nie offen sexuellen Ausdruck verliehen; ihre Homosexualität blieb rein „ideell“. Ganz unverhältnismäßig oft haben viele homosexuelle Männer und manche Frauen große kulturelle Leistungen vollbracht, auch wenn das noch lange nicht jede(r) Homosexuelle für sich beanspruchen kann. Denken Sie nur an die großen griechischen Philosophen, an das Universalgenie Leonardo da Vinci, an die großen italienischen Maler Michelangelo und Raffael, an die brillanten Schriftsteller André Gide, Tennesee Williams, James Krüss (Kinderbuchautor: „Thimm Thaler“), den Hermann-Hesse-Preisträger Hubert Fichte („Das Waisenhaus“), Klaus Mann („Mephisto“) oder Oscar Wilde, an die überragenden Komponisten Benjamin Britten und Peter Tschaikowsky oder an die glänzenden Autorinnen Gertrude Stein und Virginia Woolf. Auch der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann („Der Tod in Venedig“) und der Dirigent und Komponist Leonard Bernstein hatten eine Schwäche für Jünglinge. Ferner war der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe, zweifellos ein Genie seiner Zeit, nach fundierten Recherchen bisexuell.
    Die Heterosexualität (90 bis 95 Prozent) ist derweil ganz eindeutig die Mitte und die Regel. Sie ist natürlich und normal und dient der Fortpflanzung aller Arten (Menschen und Tiere).

    • Selbstredend ist Homo „wissenschaftlich ungeklärt“! Handelt es sich doch um Psychologie, also um keine Wissenschaft (wie auch die Soziologie, die seit jeher krampfhat versucht, eine Wissenschaft zu sein). Zu oft wird versucht die Biologie zu verbiegen zugunsten der Psychologie. Kein Wunder, daß alles den Bach runtergeht.

      • Kritiker

        Zu Anonym: Sie verstehen es wohl nicht oder können es nicht verstehen.
        Die Heterosexualität (90 bis 95 Prozent) ist ganz eindeutig die Mitte und die Regel. Sie ist natürlich und normal und dient der Fortpflanzung aller Arten (Menschen und Tiere).
        Dagegen ist die Homo- und Bisexualtät eine kleine Minderheit von 5 bis 10 Prozent. Basta.

          • Walter Keutgen

            Anonym, über die gesamte Lebensspanne ist auch jeder Mensch bisexuell. Haben Sie die Zeit vergessen, wo Sie als Jüngelchen, die Mädchen als Flaschen betrachteten. Umgekehrt gibt es sicher auch so was bei Mädchen. Das Problem wäre, wenn man aus einer Modeströmung heraus, diesen Zustand verewigen wollen würde.

              • ei verde

                Ich halte mich für eine normale Frau und auch für tolerant, aber….
                wenn ich nur schon im Film Männer sehe, die sich küssen, widert mich das ehrlich gesagt an und ich schaue weg; bei Frauen stört es mich weniger…
                Wie ist das wohl zu erklären?

                • karlh1berens

                  @ei verde 15/09/2019 16:11
                  Ein Erklärungsversuch :
                  Sie halten sich bestimmt auch die Ohren zu, wenn Ihre Eltern (Geschwister, Politiker) sich streiten, halten sich die Augen zu, wenn sie eine nackte Frau sehen und pfeifen im Wald, wenn sie Angst haben. Hab‘ ich mir gedacht
                  ( ͡° ͜ʖ ͡°)

                • Realität

                  Zu el verde: Die Realität ist, dass 5 – 10 Prozent der Männer homo- bzw. bisexuell sind. Ob ihnen das gefällt oder nicht. Haben Sie etwas gegen Hape Kerkeling, Patrick Lindner, Udo Kier usw.?

                  • el verde

                    Gegen keinen der Genannten habe ich etwas; im Gegenteil, ein Hape Kerkeling zb. ist mir durch seinen letzten Film „Der Junge muss an die frische Luft“ noch sympathischer geworden.
                    Meine Aussage, dass ich bei sich küssenden Männern eher wegschaue, hat dennoch Bestand.
                    Es ist wie bei Großaufnahmen von Augenoperationen, ich kann es nicht aushalten. Tut mir leid.

                • Marina K.

                  Mein Sohn kam mit 18 zu mir, und hat sich geoutet. Die Frage, ob ich ihn jetzt nicht mehr lieb haben würde, kam sofort hinten an.
                  Ich verstehe ehrlich gesagt die ganze Debatte hier nicht. Die Welt hat glaube ich schwerwiegendere Probleme, als die Homo/ Bi oder Hetero Sexualität

            • Kritiker

              Zu Walter Keutgen: Sie haben vollkommen Recht. woher käme es sonst, dass manche Menschen bisexuell empfinden. Damals z.B. Goethe, Bernstein, Bowie, Cassidy, Perkins usw. So ist die Natur bisweilen.

              • Walter Keutgen

                Anonym, Kritiker, es ist kein Problem der Logik. Ich habe geschrieben „über die Lebensspanne“. Ich hätte von der homosexuellen Phase von Jungen und Mädchen schreiben können. Ist in lustiger Form verewigt im Lied: „J’ai dix ans, si tu ne me crois pas je te casse la gueule à la récré“. Weiter heißt es: „Les filles c’est des cloches“. Die Gefahr ist, dass man die Phase durch Beeinflussung zu verstetigen versucht.

                • Kritiker

                  Die Bisexualität ist eine natürliche Realität, wenn auch eine kleine Minorität. Es gab nicht nur damals, sondern auch heute bisexuell empfindende Menschen, nicht nur in der Jugend, sondern auch als Erwachsene.

  9. Vielleicht ist ja Auch die Bisexualität die Regel, wie lässt es sich erklären, dass in Klöstern oder Gefängnissen die Insassen mit dem gleichen Geschlecht vorlieb nehmen, wenn dies so abwertig sein soll.
    Sind Homosexuelle nur und einzig auf das gleiche Geschlecht fixiert ? Ich galube nicht, es gibt durachaus Homosexuelle mit heterosexuellen Phasen.
    Ich galube dass wir gerade im Bereich Sexualität noch lange nicht alles erforscht haben.

  10. Vorschlag

    Nach dieser langen aufklärenden und fruchtbaren Debatte schlagen wir vor, Uwe Köberich als „Ostbelgier des Jahres“ zu nominieren. Er setzt sich mutig für eine Minderheit ein, die bisher und auch heute noch immer abgewertet, belächelt und diskriminiert wurde bzw. wird. Er hätte es verdient.

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