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LESERBRIEF – Pascale Baudimont: Ist es Zeit, Europa zu verlassen?

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Die Armut wird in der gesamten Europäischen Union angekündigt. Die von der Europäischen Kommission verfolgte Politik führt unweigerlich zu einem gravierenden Rückgang des Lebensstandards, wobei die Maßnahmen immer ruinöser werden.

Es ist nicht nur die Inflation des Euro, sondern die wirkliche und größte Gefahr besteht vor allem für diejenigen, die Bargeld, Staatsanleihen oder andere langfristige Anleihen besitzen. Die Staaten und die Währungsbehörden haben sich ihre Opfer ausgesucht, und das sind die Sparer.

Und das Schlimmste ist vielen wahrscheinlich klar, wie talentierte Leitartikler bereits angedeutet haben, dass der Besitz eines Autos wahrscheinlich bald ein Luxus sein wird, der nur einer bestimmten Gruppe wohlhabender Menschen vorbehalten ist.

Das von der Europäischen Kommission beschlossene Verbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotor im Jahr 2035 wird die Kosten für Fahrten mit dem eigenen Auto erheblich erhöhen. Wenn sie nicht mehr subventioniert werden, werden Elektroautos viel teurer sein als Benzin- oder Dieselautos. Und der Preis für Batterien, die von seltenen Metallen abhängen, die hauptsächlich in China zu finden sind, wird angesichts der steigenden Nachfrage und der Produktionsbeschränkungen aufgrund der Knappheit bestimmter Komponenten unweigerlich in sehr hohem Maße ansteigen.

Auch die Nutzung dieser Autos wird zunehmend teurer werden. In Bezug auf die Reichweite, die Ladezeiten und die Bereitstellung ausreichender Ladevorrichtungen werden eine stark zu verbessernde Technologie und sehr hohe Investitionen erforderlich sein, die sich letztendlich rentieren müssen, da die Kosten wie immer auf die Verbraucher abgewälzt werden müssen. Und werden sie genauso leistungsfähig sein wie unsere heutigen Fahrzeuge?

Mit der Politik der europäischen Staats- und Regierungschefs wird die Mittelschicht verschwinden und es wird sehr reiche und sehr arme Menschen geben. Nur die Reichen werden noch von den Vorteilen des Individualverkehrs profitieren können.

Was die Befürworter einer linken Umweltpolitik Ihnen verschweigen: Der Krieg gegen das Flugzeug, das als Umweltverschmutzer gilt, wird eröffnet und nur die Reichen werden in den Urlaub fahren können. Es wird Steuern geben, die beim Einsteigen erhoben werden, zusätzlich zu den vielen anderen Steuern, die es in der Luftfahrt bereits gibt, dann werden Kurzstreckenflüge eingeschränkt und Kerosin wird besteuert. Die Flugtickets werden sehr teuer werden.

Einige Grüne freuen sich bereits über die Ankündigung, dass Tickets von Billigfluglinien „nicht mehr zu verkaufen“ sind und dass dies „nicht normal“ sei.

Man wird also sehr viel bezahlen müssen, um mit dem Flugzeug zu reisen, oder mit dem Zug, der heute schon viel teurer ist und als so genannter „öffentlicher Dienst“ geführt wird, d. h. schlecht und ohne Rücksicht auf die Kunden. Jahrzehnte eines mehr oder weniger liberalen Kapitalismus hatten es geschafft, das Verkehrswesen zu demokratisieren und den meisten von uns die effektive Möglichkeit zu geben, sich relativ schnell, bequem und in kurzer Zeit fortzubewegen, sei es für tägliche Fahrten oder für den Urlaub.

Und es ist die von den linken Parteien angestrebte Umweltpolitik, die diesem echten sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt schaden wird. Indem sie die Kosten für Autos und Flugzeuge in die Höhe treibt und sie auf ein Niveau bringt, das für einen Großteil der Bevölkerung, die bisher davon profitieren konnte, unerreichbar wird.

Und am schlimmsten wird es bei den Lebensmitteln sein: Die Politik der europäischen Staats- und Regierungschefs reguliert die Ernährung und die Landwirtschaft, und wir werden bald einen Anstieg der Fleischpreise erleben, da die Anzahl der Rinder in den Betrieben reduziert wird.

Das Gesetz von Angebot und Nachfrage ist unwiderruflich: Wenn das Angebot sinkt und die Nachfrage konstant bleibt, wird der Preis unweigerlich steigen. Hinzu kommt die in einigen Ländern sehr reale Gefahr, dass die Rinder oder das Fleisch selbst besteuert werden.

Alles Maßnahmen, die zunehmend ruinös sind. Sri Lanka verpflichtete seine Landwirte vor kurzem, ausschließlich biologisch zu produzieren, insbesondere ohne Pestizide. Nach einem Jahr sind die Landwirte mangels Absatzmöglichkeiten und aufgrund eines starken Produktionsrückgangs pleite und die Bevölkerung droht zu verhungern. Ich will keine Angst machen, aber man muss logische Schlussfolgerungen aus der Politik ziehen, die vor allem in der Europäischen Union betrieben wird.

Unsere Politiker wollen einen „Green Deal“. Ein Deal, bei dem sie sehr betont haben, was er bringt: einen kleinen Beitrag zu einem etwas grüneren Planeten, nur dass die Chinesen ihre eigenen CO2-Emissionen erhöhen werden, um uns all das zu verkaufen, was wir wegen der freiheitsbeschränkenden Gesetze nicht produzieren können.

Aber dieser Vertrag hat, wie jeder andere Vertrag auch, einen Preis. Und diesen Preis werden die Verbraucher, d. h. wir alle, zahlen, indem wir unseren Lebensstandard drastisch senken und dafür sogar den Hungertod riskieren. Die Dinge, die wir heute als wesentlich betrachten, werden nur noch einer Elite zugänglich sein. Dazu werden natürlich auch die EU-Kommissare und unsere grünen Minister gehören.

11.07.2022 Pascale Baudimont, Eupen

36 Antworten auf “LESERBRIEF – Pascale Baudimont: Ist es Zeit, Europa zu verlassen?”

  1. Rob-Otter

    Bevor man Europa wegen steigender Armut verlassen muss, sollte man sich natürlich noch mit den Verantwortlichen des Mangels auseinandersetzen.

    Still und leise wird dies vermutlich aber nicht ablaufen.

  2. Diese Elite, die sie gerade erwähnten, muss sich dann aber auch sehr gut schützen. Sollten ihre Prophezeiungen zutreffen @Boudimont, dann werden die Menschen wieder einmal böse Zeiten erleben.

    • Seine Prophezeiungen werden vielleicht nicht ganz zuteffen, aber es gibt welche, die bis jetzt zugetroffen sind. Es wird eine Hungersnot geben und die Regierenden werden von den Bürgern hingerichtet, das nicht nur weil sie die Länder in den Ruin gejagt haben sondern auch durch ihre Coronapolitik. Lesen Sie mal die Prophezeiungen von Aloys Irlmaier, eine bayrischen Brunnen bauer. Bis jetzt haben sie gestimmt, wenn es der Rest auch tut, dann wird es in der nächsten Zeit sehr hart werden für Alle, dannnützt das Ausreisen auch nichts mehr, denn dort wird es nicht viel besser

      • Lesen Sie lieber die Prophezeiungen des flämischen Geigenbauers van Quaak, der nach einem Besuch der Holomonster im Erdkern (Zugang über eine als Bootshaus getarnte Treppe an der Küste der Normandie) sichere Kenntnis über das Schicksal der Erde, insbesondere Ostbelgiens, erlangt hat. Danach werden alle Regierenden in der ersten Stufe von furchtbaren Pickeln befallen. Wer mehr wissen möchte, kann die ganze Wahrheit gegen Vorkasse von 635,99 € auf mein Konto erfahren.

  3. Sie müssten uns schon den Kontinent empfehlen, auf dem wir uns bei der Flucht vor der steigenden Armut, niederlassen können. Asien oder Afrika ?
    Bitte ein Bit, nee, Tipp ! Bevor die Flugpreise zu sehr steigen…

    • Corona2019

      @ – Baudimont

      Auch wenn wir uns in Sachen Pandemie nie einig geworden sind und es wahrscheinlich auch nicht werden, haben Sie hier in vielen Punkten recht .
      Allerdings sollte man sich überlegen ob es nicht sinnvoller ist dafür zu kämpfen das die Politiker mit Dreck am Stecken aussortiert werden , und Europa unser zu Hause bleibt.
      Denn in anderen Teilen der Welt gibt es ja auch gute und schlechte, von denen man die schlechten durch das Sieb fallen lassen sollte.
      Helfen müssen natürlich dabei die guten.

      Wenn diese auch dazu tendieren schlecht zu werden, oder Europa verlassen, ist keinem geholfen.

  4. Marcel Scholzen eimerscheid

    Frau Baudimont.

    Sie haben großenteils Recht.

    Das mit Sri Lanka wusste ich. Sollte zu denken geben. So weit kann grüner Irrsinn gehen. Stalin lässt grüßen. Der hat auch die Leute verhungern lassen.

    Und Staatsanleihen sind nur ein Wertpapier wie andere auch. Die können im Wert steigen und fallen. Gut möglich, dass zb Italien Probleme bekommt. Dann fällt der Wert der Staatsanleihen wie einst der Wert der italienischen Lira. In Belgien kann das gleiche passieren. Ist eigentlich keine reelle Gefahr für den Euro, nur ein Prestigeverlust.

    Wenn die Klassenunterschiede größer werden, kommt es zu sozialen Unruhen. Die Menschen werden das nicht einfach so hinnehmen. Diesbezüglich kann man sich ganz auf die Franzosen verlassen. Die Gelbwesten-Protestbewegung hat das gezeigt.

  5. Robin Wood

    @Pascale Baudimont
    Ich stimme Ihnen zu.
    Im Moment tut der Westen alles, um seine Wirtschaft im Namen der Klimaschutzes und durch Gas-Embargo an die Wand zu fahren. Wenn nun durch fehlende Energie Firmen auswandern und wir nicht produzieren können, machen wir uns immer mehr von anderen Ländern abhängig.
    China lacht sich kaputt, es hat ja schon eh einige Firmen in Europa und europäische Seehäfen in der Tasche.

    Den Satz „Allerdings sollte man sich überlegen ob es nicht sinnvoller ist dafür zu kämpfen das die Politiker mit Dreck am Stecken aussortiert werden , und Europa unser zu Hause bleibt.“ von @Corona2019 kann ich ebenfalls unterstreichen.

    Noch geht es uns relativ gut, zumindest der Mittelschicht. Ärmere Familien leiden schon jetzt unter den astronomisch gestiegenen Preisen.
    Wenn wir aber im Winter stinken (da weniger duschen), frieren (da zu wenig Energie vorhanden) und hungern (gestörte Lieferketten), wird das Volk zunehmend unzufrieden und ich fürchte auch, dass es dann zu sozialen Unruhen kommen wird.

    • „Allerdings sollte man sich überlegen ob es nicht sinnvoller ist dafür zu kämpfen das die Politiker mit Dreck am Stecken aussortiert werden , und Europa unser zu Hause bleibt.“

      Menschen aussortieren kennen wir von Hitler.

          • Corona2019

            @ – Sandra 23:07

            Richtig.
            Man hatte sich in der schwurbler Community darauf geeinigt dass die geimpften im September 2021 sterben werden und somit schon frühzeitig aussortiert .
            Aussortieren hat aber weder mit Hitler noch mit geimpften im direkten Zusammenhang eine Bedeutung.
            Der Briefmarkensammler kann auch weniger wertvolle Briefmarken von den wertvolleren aussortieren , ohne sie dabei zu schädigen, beschädigen oder versuchen anderen Briefmarken Sammlern ständig das Wort im Munde zu verdrehen.

  6. Dow Jones

    Shoppingtrip nach Mailand, zum Junggesellenabschied nach Barcelona, dank Flugtickets für 19,99. Man hat die Leute viel zu lange glauben lassen, dass sich jeder solch einen Quatsch leisten kann, und jetzt wird gejammert wenn das nicht mehr möglich ist.

    In 13 Jahren sollen keine neuen Verbrenner mehr gebaut werden, man stellt aber jetzt schonmal prophylaktisch die Frage in den Raum, ob die dann gebauten Alternativen „genauso leistungsfähig wie unsere heutigen Fahrzeuge“ sein werden. Mein Gott, kauft euch in 2034 einen neuen Golf tdi und werdet die nächsten 10 Jahre glücklich damit. Vielleicht werden ja dann in Belgien noch ein paar Ölfelder entdeckt…

    Ansonsten das übliche Gesülze von Baudimont’s Ghostwriter. Wie bei Vivant üblich liest man übrigens nur Bashing gegen „die Politik“ (obschon man selbst dazugehört…), man findet aber nicht einen vernünftigen Vorschlag wie es anders gehen sollte.

  7. Ach Dow Jones

    Danke, dass Sie mir Hoffnung geben. Ist schon eigenartig wie Frau Baudimont denkt, dass sie 2034 noch ihren Diesel bezahlen möchte. Aber auch das wird wieder eine Politik sein, die sich verantwortlich zeichnen muss, jedenfalls in den Augen von Frau Baudimont. Die Politik sollte aufhören über gutgemeite Unterstützungsmaßnahmen den Konzernen Geld hinterher zu schmeißen und lieber anfangen für den Menschen, nach Einkommen getrennt, in die Substanz zu investieren.

  8. @ Robin Wood: in den 60 ern hatten wir keine Dusche, wir wuschen uns mit kaltem Wasser, wir hunderten auch nicht, hatten Kartoffeln und Gemüse und Sonntags gab es Hähnchen, und unsere Schlafzimmer waren nicht geheizt, morgens gab es Eisblumen am Fenster.
    Und irgendwie hatten wir es alle richtig gut, denn jeder hatte das Gleiche.
    Also es kommt keine Katastrophe auf uns zu, vielleicht müssen wir lernen zufriedener zu sein.
    Ich kann diese Katastrophenmeldungen nicht mehr hören, welche Wortschatz wählen wir bei einer richtigen Katastrophe, die leider nicht auszuschließen ist?

  9. deuxtrois

    „Die Staaten und die Währungsbehörden haben sich ihre Opfer ausgesucht, und das sind die Sparer.“

    Die EZB hat ihren Leitzins gehoben, weswegen langsam auch wieder die Zinsen steigen. Opfer sind aber hier niemals die Sparer, denn die haben genug Geld, um überhaupt etwas ansparen zu können.

    Die wahren Opfer sind diejenigen, die zu wenig Geld zum überleben haben. Das ist eine klassische Angstmacherei um den Mittelstand zu alarmieren und eigennütz Politik zu betreiben.

    Mit anderen Worten: Die Situation der EU wird von einigen Protagonisten immer schlimmer dargestellt, als sie in Wahrheit ist. Die angeblich „ruinösen“ Maßnahmen zur Verbesserung unserer Umwelt werden als Untergang des Abendlandes bezeichnet.

    Wenn Frau Baudimont Europa verlassen will, wäre ich gespannt, wo die gute Frau eigentlich hin will.

  10. Erleuchtung Jean

    Wenn der ehemalige deutsche Bundespräsident vor einigen Monaten noch für die „Freiheit frieren“ wollte, jetzt aber „selbst zur Waffe“ greifen würde, um diese Freiheit zu verteidigen, sollte man sich schon Gedanken machen, wohin man Europa verlassen könnte – der Ernstfall schaut um die Ecke:

    „Joachim Gauck ist nicht nur ehemaliger Bundespräsident, sondern war früher auch Pastor.

    „Dennoch würde er aber im Ernstfall zur Waffe greifen, um die Freiheit in Deutschland zu verteidigen.“

  11. Joseph Meyer

    @Pierre
    das mit den Eisblumen an Fenstern und Wänden habe ich auch in meiner Kindheit erlebt, und auch richtigen Hunger! Zum Glück für meine Mutter und die Kinder gab es grosszügige Nachbarn die uns mit ihren landwirtschaftlichen Produkten während der letzten Kriegsjahre unterstützt haben …
    Die damalige Katastrophe des 2ten Weltkriegs hat aber Vieles gemeinsam mit unserer Zeit, denn auch jetzt sind die Krisen von Menschen gemacht und also vermeidbar bzw. korrigierbar!
    Sie schreiben von -richtigen -Katastrophen die nicht auszuschliessen sind. Ja, da gibt es Einige:
    1. Die Weltklimakatastrophe die spürbar schlimmer wird: Für deren Besiegung müsste eigentlich alle Energie aller Menschen eingesetzt werden!
    2. Die Wirtschafts- und Sozialkrise, die, wie gesagt, mit entsprechenden geldpolitischen Massnahmen beendet weden kann.
    3. Die politische Krise einer zunehmend totalitären Herrschafts- und Regierungsform, mit einer Gleichschaltung der Meinungen, einer Beseitigung der Gewaltentrennung und einer Abschaffung unserer individuellen persönlichen Freiheiten.
    Ich finde es gut, dass Sie offensichtlich der Meinung sind, dass wir Menschen intelligent genug sind, um mit diesen Krisen fertig zu werden.

  12. Krisenmanagement

    Europa Ja, aber wie? Die EU ist in der jetzigen Formen alles andere als demokratisch. Viele Posten werden einfach nach Gutdünken verteilt. Wir denken daran, wie Frau von der Leyen an ihren Job gekommen ist. Es ist einfach unverantwortlich, dass die Kommissionspräsidentin einfach mal mit dem Handy Deals über Milliarden abschliessen darf. Zunehmend geraten unsere essentiellen Grundrechte in Gefahr. Es ist eine Frechheit, dass die EU den Greenpass abgesegnet hat. Irgendwann ist die EU falsch abgebogen. Sie hat sich von einer Handelsvereinigung EWG zu einer politischen Institution mit all ihren Nachteilen entwickelt. Lobbyisten gehen bei der EU ein und aus. Viele Beschlüsse haben absolut nichts mit dem Willen der Bevölkerung zu tun. Die EU-Kommission nimmt sich das Recht heraus zu bestimmen, welches Land demokratisch handelt und welches nicht. Die Polen und die Ungarn werden stark kritisiert, weil diese Länder Defizite in der Demokratie haben. Aber sind die anderen Nationalstaaten wirklich noch demokratisch? Die Coronazeit hat gezeigt, dass viele Grundrechtseinschränkungen rechtswidrig waren. Eine wirkliche Pandemie gab es zu keiner Zeit. Auch wenn einige hier das glauben. Schaut euch die Bilanzen der Belgischen Krankenkassen an. Die sprechen eine eindeutige Sprache. Die Jahre 20 und 21 waren sehr gute Jahre besonders für die Krankenhausversicherungen, wie z. B. Hospitalia. Es gab weniger Krankenhausaufenthalte wie vor der Coronazeit. Die EU und die Nationalstaaten haben den Druck auf die Bevölkerung massiv ausgeübt, um die Menschen zu nötigen sich einer experimentellen Gentherapie teilzunehmen. Der Erfolg ist nicht gegeben und trotzdem wird immer weiter gemacht.
    Die EU hat einen Beschluss gefasst, dass die Landwirte weniger Stickstoff produzieren sollen. Über die Konsequenzen sind sich die Abgeordneten überhaupt nicht im klarem. Die Produktion der Lebensmittel wird mit dem Willen der Politik heruntergefahren. Aber was bedeutet das? Ist in Zukunft die Versorgung der EU-Bürger noch gegeben. Wir sehen es zur Zeit in den Niederlanden!
    Wir haben zur Zeit eine sehr hohe Inflation. Die Energieversorgung vieler Länder steht auf der Kippe. In Deutschland wird mittlerweile vor einem Blackout gewarnt. Industriebetriebe wandern ab. Alles andere als eine rosige Zukunft für unsere Kinder und Kindeskinder.
    Ich bin nicht gegen neue Entwicklungen in der Mobilität. Aber dieser einseitige Beschluss zugunsten der E-Mobilität ist alles andere als gut überlegt. Wenn wirklich alle Menschen, die mit dem Auto fahren müssen, elektrisch unterwegs sein müssen, wird in der Stromproduktion etwas passieren müssen. Die Ladeinfrastruktur ist auch nicht gegeben.
    Die EU strebt einen sogenannten Bundesstaat an. Also im Prinzip soll es irgendwann keine Nationalstaaten mit ihren Eigenheiten geben. Aber ist das wirklich erstrebenswert?
    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    ―Jean-Claude Juncker
    https://www.tichyseinblick.de/video/tichys-ausblick/talk-energiekrise-inflation-landwirtschaft/
    https://www.youtube.com/watch?v=xKZQK4i8-zk

    • Hatten wir hier alles schon, dieses Forum muss sich ja nicht ständig wiederholen…
      Aber ja, deshalb kann man Europa verlassen, doch, äh, immer noch niemand hat gesagt, wohin eigentlich????????? Wohin geht denn die Reise ins Glück?

      • Monbandit

        Frau Baudimont , woher der plötzliche Sinneswandel?
        Bisher haben Sie doch für die Bio(landwirtschaft) gesprochen.
        Verkaufen sie nun in Ihrem kleinen Laden jetzt auch Produkte mit Pestizidenbelastung?
        Was Ihre Kritik der Preispolitik angeht, schauen Sie mal die Preise Ihrer Waren an, dann reden wir gerne weiter.

        Sie prangern, wie man es von Ihnen kennen, alles an, haben aber, wie man es ebenfalls von Ihnen kennt, nicht einen Lösungsansatz, den Sie anbieten.
        Kurz gesagt: rummotzen, aber null Ahnung, wie man es anders machen soll.
        Was Ihre Auswanderung betrift, lassen die Ihren Worten Taten folgen und bekämpfen Sie das von Ihnen angeprangerte System in China dort vor Ort. Ich bin mir sicher, man wird Ihnen Gehör schenken, wie all den anderen Systemkritikern, mit denen man kurzen Prozess gemacht hat.

  13. Reiner Mattar

    Ja bitte, Frau Baudimont, verlassen Sie Europa! Vielleicht zum Edeldemokraten Putin? Und am besten nehmen Sie Ihren Ghostwriter, der Ihre hohlen Parolen in einwandfreies Deutsch übersetzt (Wenn ich tippen müsste, fiel meine Wahl auf Herrn Balter) direkt mit.
    Alles ist hier soooo schlecht, Frau Baudimont, fliehen Sie, solange Sie noch können!

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