Leute von heute

Gründonnerstag

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Der Gründonnerstag erinnert an das Passahmahl (später Abendmahl), das Jesus als Abschieds- und Hoffnungs-Mahl am Abend vor seiner Gefangennahme am Karfreitag mit seinen engsten Vertrauten, den Jüngern, gefeiert hat (Markusevangelium 14, 22 – 25).

Jesus forderte seine Jünger an diesem Abend auf, fortan gemeinsam das Abendmahl zu feiern – die Gabe von Wein und Brot (symbolisch als Oblate gereicht) erinnert daran.

Der Name „Grün“-Donnerstag leitet sich wahrscheinlich von „gronan“ = weinen („greinen“) ab. Damit waren die Tränen der Büßer gemeint, die zu Beginn der Fastenzeit aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen und nach entsprechenden Bußhandlungen wieder aufgenommen wurden.

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In einer anderen Deutung weist das „Grün“ auf das Erwachen der Natur im Frühling und das Grünwerden der Pflanzen.

Zu den Gottesdiensten gehört traditionell auch die Fußwaschung. Sie erinnert daran, dass Jesus vor dem letzten Abendmahl seinen Jüngern die Füße wusch.

Auch wenn von der Fußwaschung nur im Johannesevangelium berichtet wird und dieser Brauch in vielen Gemeinden nicht mehr praktiziert wird, so ist doch dieser symbolische Akt des Dienens und der Reinigung bis heute offizieller Bestandteil der Gründonnerstagliturgie der katholischen Kirche. Die Bilder des Papstes Franziskus, damals noch Kardinal Jorge Maria Bergoglio, wie er in einem Armenviertel in Buenos Aires Füße wäscht, gingen um die Welt.

32 Antworten auf “Gründonnerstag”

  1. Typisch d......

    Frau Heidelberg,
    Was wollen Sie uns eigentlich mit diesen dämlichen deutschen Gegen-Alles-sein-Links vermitteln?
    Am deutschen Wesen soll die Welt nicht verwesen! Nirgendwo auf der Welt wird so gegen Alle und Alles gestänkert, als bei unseren so „glorreichen“ östlichen Nachbarn. Man braucht weder Ostern noch sonst ein Kirchenfest zu mögen oder sich mit irgend einer Religion zu identifizieren, ; wir brauchen uns hier aber auch nicht alles von denen von drüben vermiesen lassen!
    Ach ja, noch etwas : wenn dieser Uwe Köberich aber zum „letzten Abendmahl“ einlädt , wird nicht gegen Gründonnerstag, das Osterfest usw. gewettert, da hält man sich zurück mit negativen Kommentaren .

  2. Maria Heidelberg

    Ich bin so typisch d…. , dass ich ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Nachbarn bekomme, wenn ich sonntags staubsauge oder meine Wäsche draußen aufhänge. Denn der Sonntag (Sabbat) ist der Tag des Herrn. Ach ne, das war ja der Samstag… Welcher Pontifex Maximus hat denn dieses „Gesetz Gottes“ noch mal geändert? Es war Konstantin.
    Und der heutige Stellvertreter Gottes, der sich übrigens auch nicht geniert den Titel Pontifex Maximus zu tragen, ist gerade dabei das Sonntagsgesetz global zu etablieren. Wissen Sie wie man das Sonntagsgesetz in Bibel beschreibt, bzw benennt?

    Als „Das Malzeichen des Tieres“. Und Ihre gewählten Politiker werden ihm dabei helfen, dass das auch alles ordnungsgemäß und ganz im Sinne der römisch katholischen Kirche von statten geht.

    Wissen Sie, wer das Todesurteil von Jesus beschlossen hat? Das war der Pontifex Maximus!
    An welchen Wesen wird die Welt doch gleich verwesen?

    Ich sollte mich vielleicht wirklich zurück halten und einen auf „die drei Affen“ machen.

    Man hat es leichter im Leben, wenn man sich dem Kollektiv anpasst. Ich als typisch Deutsche muss mich aber auch mit dem Thema Kollektivschuld rumschlagen, wenn Sie wissen was ich meine. Und bei dem Thema Kollektivschuld hat noch so ein Pontifex Maximus, in dem Fall „Papst Pius XII“ seine Finger im Spiel gehabt.

    Ich weise nur höflich daraufhin, daß der Katholizismus den Christen eine heidnische Religion übergestülpt hat, die nichts mit Jesus Christus zu tun hat.
    Eine Religion, die auf einem Berg voller Lügen aufgebaut ist.

    Das hat Jesus nicht verdient. Und die Christen haben das auch nicht verdient, dass sie belogen werden.

    • Eupenzicke

      Liebe Frau Heidelberg,
      Ihr Wissen ehrt Sie, nur leider interessiert das so wirklich niemanden hier.
      Das die Deutschen über alles meckern, halte ich allerdings für ein Gerücht, wenn ich als Belgierin hier so manche Kommentare lese.
      Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Osterfest

      • Oh je, Frau Heidelberg als Bibelexegetin? Das geht aber gründlich in die Hose.

        Das „Sonntagsgesetz“ oder „Sabbatgesetz“ ist jüdischen Ursprungs und kommt aus dem Alten Testament. Jesus war da bedeutend liberaler (Esel, Grube, Sabbat, herausziehen, Sabbat für Mensch, nicht Mensch für Sabbat). Frau H. kennt die Stellen.
        Für ultraorthodoxe Juden ist dieser Tag auch heute noch sehr wichtig:
        http://www.judentum-projekt.de/religion/religioesegrundlagen/sabbat/

        Das „Sonntagsgesetz“ ist das „Malzeichen des Tieres“? Jetzt wird’s lustig:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Malzeichen_des_Tieres

        Der „Pontifex Maximus“ soll das Todesurteil über Jesus gesprochen haben?
        „Der Titel Pontifex Maximus (lateinisch für „oberster Brückenbauer“) bezeichnete ursprünglich den obersten Wächter des altrömischen Götterkults und ging später auf die römischen Kaiser und schließlich auf den Bischof von Rom über.“

        „Ich sollte mich vielleicht wirklich zurück halten und einen auf „die drei Affen“ machen.“
        Wäre hier angebracht gewesen, zumindest sollten Sie zuerst ein wenig googeln, dann überlegen und zum Schluss erst schreiben, Frau Heidelberg!

    • Typisch d......

      „Ich als typisch Deutsche muss mich aber auch mit dem Thema Kollektivschuld rumschlagen, wenn Sie wissen was ich meine.“
      Werte Frau Heidelberg
      Das ist ja gerade das von den Deutschen SELBST geschaffene Problem! Niemand mehr auf dieser Welt, außer vielleicht ein paar Ausnahmen, die aber aus biologischen Gründen so wie so endlich sind, gibt den Deutschen eine“ Kollektivschuld“. Wie gesagt, diese „Schuld“ weisen sie sich selbst zu. Das Ergebnis ist, dass unsere östlichen Nachbarn, wie gesagt, Alles und Alle in Frage stellen; davon abgesehen, durch ihre ewige Nörgelei, ihre Besserwisserei etc. gehen sie, vor allem die Medien, einem „auf den Senkel!“, unabhängig von ihrer angeblichen „Kollektivschuld“, welche, wie vorher gesagt, niemand ihnen aufbürdet, außer sie selbst

      • Maria Heidelberg

        @Typisch d…wenn ich schreibe, dass ich mich mit der Kollektivschuld rumschlage, heisst das nicht, dass ich mir Schuld aufbürde. Vor Allem nicht, wenn ich hinzufüge, dass Papst Pius XII bezüglich dieses Themas seine Finger im Spiel hatte.

        Aber trotzdem danke, dass sie mich nicht verurteilen, wegen den römisch katholischen, jesuitisch gesteuerten Nazi-Verbrechen.

        • Arnold Heck

          Aber ich verurteile Sie, wegen Ihres blödsinnigen, durch nichts zu belegendes Jesuiten-Nazi-Gesülzes.
          Das Ganze hat wohl soviel Sinn wie Ihr „Malzeichen des Tieres“. Hauptsache was schreiben, egal was, nach dem Motto “ mittendrin statt nur dabei“.

        • Boah nee...

          @Maria Heidelberg: Sie scheinen ein lieber Mensch zu sein, aber nun müsste es langsam mit dem ständigen Bedanken von Ihnen getan sein. Okay, Ostern steht vor der Tür. Vielleicht sollten Sie einfach mal anfangen, Ihre Eier zu verstecken und sich eventuell ein letztes Mal noch für das voraussichtlich schöne Osterwetter bedanken. :)

  3. @ Typisch d……

    Wenn Ihnen die „deutschen Medien“ so zuwider sind sollten Sie sie meiden. Was allerdings das Bild vom „typischen Deutschen“ betrifft das wird, gerade von den Nachbarn, gepflegt und von Generation zu Generation weitergereicht.
    Typisch Deutsch gibt es inzwischen genausowenig wie typisch Belgisch. Über die Jahre wurde da so viel „herumerzogen“ und vereinheitlicht das es ein „typisch“ gar ncht mehr geben kann.
    Gehen Sie nach Berlin und betrachten Sich den Flughafen, gehen Sie nach Stuttgart zum Bahnhof, Die Elbphilharmonie und das „deutsche Auto“ und sagen Sie mir was von der typisch Deutschen Ingenieurskunst ausser den dummen Vorurteilen einiger Nachbarn noch übrig geblieben ist.

    • Mehr als typisch....

      Hallo EdiG,

      Ihr Kommentar von heute ist aber sowas von typisch d……, Sie merken es nicht einmal!
      Ihr Zitat:
      „Gehen Sie nach Berlin und betrachten Sich den Flughafen, gehen Sie nach Stuttgart zum Bahnhof, Die Elbphilharmonie und das „deutsche Auto“ und sagen Sie mir was von der typisch Deutschen Ingenieurskunst ausser den dummen Vorurteilen einiger Nachbarn noch übrig geblieben ist.“

      Ja, all diese Themen ( und noch viele andere) sind wahrlich kein Ruhmesblatt deutscher Was-und-Wie-auch-immer-Kunst!

      • Boah nee...

        @Mehr als typisch….: „Ihr Kommentar von heute ist aber sowas von typisch d……, Sie merken es nicht einmal!“
        So, wie ich das gelesen und verstanden habe, war das mit „der typisch Deutschen Ingenieurskunst“ wohl eher ironisch von @EdiG gemeint. Vielleicht hat er aber auch unter dem Rausch des Sieges seiner Frankfurter Eintracht gestanden und sich unklar ausgedrückt? Glückwunsch übrigens an die Eintracht! :-)

  4. Peter Müller

    Zuerst zerfleischen sich die Leute in der D.G. selbst. Danach werden die Wallonen und Flamen durch den Kakao gezogen, und wenn Sie nicht mehr anderes haben, wird über unseren Nachbarn geschimpft. Man sollte sich mal selbst an die Nase fassen. So ist der Ostbelgier.

  5. Zaungast

    Ich habe jedenfalls die Aussagen von EdiG ohne Mühe als das verstanden, was sie sein sollte: eine gehörige Portion Selbstkritik. Ja, auch für die Deutschen, früher von uns mit Bewunderung betrachtet wegen ihrer Leistungen nach dem Krieg („Wirtschaftswunder“) wachsen die Bäume nicht in den Himmel.

    „Die“ Deutschen gibt es nicht, es gibt nur, wie überall, solche und solche.

    Letztens waren wir in Nürnberg und standen dort im Zentrum etwas verloren mit dem Stadtplan in der Hand herum. Da kam spontan ein Mann auf uns zu und fragte, ob er uns helfen könne. Er hat uns dann auch sehr freundlich den Weg zu dem Museum beschrieben, das wir suchten.

    • Fremdenführer

      „Da kam spontan ein Mann auf uns zu und fragte, ob er uns helfen könne. Er hat uns dann auch sehr freundlich den Weg zu dem Museum beschrieben, das wir suchten.“

      Sicher gibt es „drüben“ auch hilfsbereite Menschen. Etwas ähnliches ist mir vor ein paar Jahren in der deutschen Stadt Dachau passiert. Auch ich suchte auf einem Stadtplan nach etwas Bestimmtem. Ein Mann kam auf mich zu und fragte wortwörtlich,“ ob ich zum KZ wolle ?“ Das habe ich bejaht mit der Anmerkung : „nur zum Besuch“….

  6. Maria Heidelberg

    @Der, ich weiss nicht, ob Sie unten verlinkte Geschichte kennen, aber ich finde Sie – was die Vergangenheit und Gegenwart betrifft – sehr treffend. Mich hat diese Geschichte sehr berührt. Ich glaube jeder beansprucht für sich eine Wahrheit und Sie können ganz offensichtlich keine positiven Assoziationen für mich entwickeln, weil Sie glauben, dass Ihre Wahrheit vollkommen ist. Der Papst denkt übrigens auch, er sei vollkommen, deswegen lässt er sich auch nie die Füsse waschen, sondern wäscht die nur.
    Wie viele politische Lügen haben Sie schon aufgedeckt? Und haben Sie noch das Vertrauen in die Politik, nach den Aktionen, die Sie im Laufe der Jahrzehnte mitbekommen haben? Ich nehme da mal das Beispiel von der Produktion von Urangeschossen.
    Finden Sie nicht, dass man sich von einem Thema zum anderen schreibt? Jeden Tag ne neue Hiobsbitschaft von den Akteuren in der Politik.

    ps://www.newslichter.de/2018/10/die-wahrheit-und-die-luege/

    Auf dieser Welt ist Satan der Vater der Lüge. So, wie der Herr Jesus die Wahrheit in Person ist (Joh 14, 6). Satan lügt, sobald er das Maul aufmacht. Auf diesem Planeten – und das ist meine Meinung – dreht sich alles um Religion, auch wenn es für Sie nicht den Anschein hat, werden wir von Menschen regiert, die Anhänger Satans sind. Wo ist das Zentrum dieser Einstellung?

    Gott und seine Anhänger stehen da im Weg. Der Vatikan ist nicht das, was er vorgibt zu sein.
    Das können Sie schon daran erkennen, dass er die Gesetze Gottes nach Belieben ändert. Sie können es aber auch daran erkennen, dass er im Gegensatz zu Gott tote Menschen heilig spricht und sich die Frechheit erlaubt Menschen von ihren Sünden zu befreien.

    Es gab eine Zeit, da hat der Vatikan die Bibel verboten. Erst die Reformation mit Luther hat dafür gesorgt, dass Menschen einen Zugang zur Bibel bekamen. Und der Reformationstag war mal ein Gedenktag Luthers. Das war der Mann, der den Vatikan den Antichristen nannte. Ich als Exerget behaupte sogar, dass der Vatikan in der Bibel als Antichrist beschrieben wird.

    Und was den Herrn Heck betrifft. Wenn Sie mal die Bibel zur Hand nehmen, und das Malzeichen des Tieres studieren, kommen Sie vielleicht zum selben Ergebnis wie ich. Sie können es aber auch lassen und die Autorität des Vatikans, der Synagoge Satans annehmen.

    Frohe Ostern!

    • Maria Heidelberg

      Der Link wurde von mir falsch kopiert. Ich bitte um Entschuldigung. Hier die Geschichte.

      Laut einer Legende aus dem 19. Jahrhundert treffen sich die Wahrheit und die Lüge eines Tages.

      Die Lüge sagt zur Wahrheit: „Heute ist ein wunderbarer Tag“! Die Wahrheit blickt in den Himmel und seufzt, denn der Tag war wirklich schön. Sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen schließlich neben einem Brunnen an. Die Lüge erzählt die Wahrheit: „Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!“

      Die Wahrheit, erneut verdächtig, testet das Wasser und entdeckt, dass es wirklich sehr nett ist. Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden.

      Plötzlich kommt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon. Die wütende Wahrheit kommt aus dem Brunnen und rennt überall hin, um die Lüge zu finden und ihre Kleidung zurückzubekommen. Die Welt, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und Wut ab.

      Die arme Wahrheit kehrt zum Brunnen zurück und verschwindet für immer und versteckt darin ihre Scham.

      Seither reist die Lüge um die Welt, verkleidet als die Wahrheit, befriedigt die Bedürfnisse der Gesellschaft, denn die Welt hat auf keinen Fall den Wunsch, der nackten Wahrheit zu begegnen.

  7. Maria Heidelberg

    Er meinte mich, @Boah nee.
    Kein Politiker schafft es bei einem Bürger einen Überschuss an Magensäure zu produzieren. Ich schon. Interessant.

    Kleiner Tipp: Natron neutralisiert.

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