Politik

Elektronische Rechnungspflicht Thema im Parlament der DG – Eine Mehrbelastung für viele Unternehmen?

Anstatt Rechnungen als PDF per E-Mail zu versenden, werden bei Peppol strukturierte, maschinenlesbare Datenformate (meist im XML-Format) verwendet. Diese sind nach festen Standards aufgebaut, sodass die empfangende Software die Inhalte automatisch verarbeiten kann. Foto: Shutterstock.

Seit dem 1. Januar 2026 müssen alle mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen in Belgien ihre Rechnungen im B2B-Bereich (Business to Business) in elektronischer, strukturierter Form über das Peppol-Netzwerk versenden und empfangen.

Der Name Peppol steht für „Pan-European Public Procurement OnLine“. Ziel von Peppol ist es, den Austausch von Rechnungen einfacher, schneller und fehlerfreier zu machen – insbesondere im Geschäftsverkehr mit öffentlichen Auftraggebern.

Anstatt Rechnungen als PDF per E-Mail zu versenden, werden bei Pepoll strukturierte, maschinenlesbare Datenformate (meist im XML-Format) verwendet. Diese sind nach festen Standards aufgebaut, sodass die empfangende Software die Inhalte automatisch verarbeiten kann. Das bedeutet: Rechnungsdaten müssen nicht mehr manuell erfasst werden, wodurch Fehler reduziert und Prozesse beschleunigt werden.

Die PFF-Angeordnete. Evelyn Jadin im Parlament der DG. Foto: Patrick von Staufenberg

Technisch funktioniert Peppol wie ein sicheres Zustellnetzwerk. Unternehmen nutzen dafür einen zertifizierten sogenannten „Access Point“, über den die Rechnung in das Peppol-Netzwerk eingespeist wird. Von dort wird sie direkt an den passenden Empfänger weitergeleitet – unabhängig davon, welche Software dieser verwendet. Man benötigt also keine individuelle technische Verbindung zu jedem einzelnen Geschäftspartner.

Verwaltet wird das Netzwerk von der Organisation OpenPeppol, die die Standards und Regeln festlegt. In vielen europäischen Ländern – darunter auch Belgien – ist die elektronische Rechnungsstellung an Behörden inzwischen verpflichtend.

Diese Reform sei „grundsätzlich sinnvoll“, betonte die PFF-Angeordnete Evelyn Jadin in einer schriftlichen Frage an Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG). Sie soll Abläufe vereinfachen, Papier ersetzen und langfristig zu mehr Effizienz führen.

Allerdings schränkt Jadin ein: „In der Praxis erleben jedoch viele Unternehmer in der DG die Einführung als belastend. Vor allem Selbstständige und kleine Betriebe müssen die Umstellung vollständig selbst finanzieren und tragen zusätzliche Kosten für neue Software, Nutzungsgebühren und technische Anpassungen. Für Ein-Personen-Unternehmen, Vereine mit wirtschaftlicher Tätigkeit oder nebenberuflich Selbstständige ist diese Umstellung verhältnismäßig aufwendig.“

Medien berichten zudem, dass viele Betriebe noch nicht ausreichend vorbereitet sind und es bei der Nutzung von Peppol immer wieder zu technischen Problemen kommt, etwa wenn Rechnungen nicht korrekt übermittelt werden oder Systeme nicht zuverlässig funktionieren.
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Die verpflichtende Nutzung des Peppol-Netzwerks bedeutet laut Jadin in der Praxis außerdem, dass Unternehmen ihre Rechnungen nicht mehr frei erstellen und versenden können, sondern dafür einen Vertrag mit einem privaten Zugangsanbieter abschließen müssen. Für viele Selbstständige und kleine Betriebe entsteht dadurch eine strukturelle Abhängigkeit von einzelnen Software- und Plattformanbietern mit laufenden Kosten, Vertragsbindungen und technischen Vorgaben, die sie selbst kaum beeinflussen können.

Hinzu komme, dass viele Unternehmen in der DG grenzüberschreitend mit Partnern in Deutschland, Luxemburg oder anderen Ländern arbeiten und dadurch künftig zwei unterschiedliche Systeme parallel nutzen müssen – Peppol für Rechnungen innerhalb Belgiens und weiterhin klassische Formate für Rechnungen ins Ausland. Vor diesem Hintergrund stellte Jadin dem Regierungschef eine Reihe von Fragen.

In seiner Replik betonte Paasch, dass die DG ist für die elektronische Rechnungspflicht nicht zuständig sei. Er könne seine Antwort nur auf Erfahrungen stützen, welche die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Ostbelgien aus Beratungsgesprächen und Informationsveranstaltungen sowie dem laufenden Austausch mit Steuerberatern, Unternehmensschaltern und weiteren Partnern gewonnen habe.

Aus Sicht der WFG und individuellen Feedbacks von Kunden besteht laut Paasch weiterhin ein hoher
Informations- und Unterstützungsbedarf, insbesondere bei Selbstständigen, Kleinstbetrieben, Vereinen mit wirtschaftlicher Tätigkeit sowie bei Unternehmen mit geringer digitaler Affinität. Dies zeige sich unter anderem an der sehr hohen Nachfrage nach Informationsveranstaltungen der WFG zu diesem Thema, die rasch ausgebucht waren.

DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) im Parlament. Foto: Patrick von Staufenberg

Paasch: „Die am häufigsten genannten Schwierigkeiten betreffen weniger die grundsätzliche Pflicht zur elektronischen Rechnung, sondern vor allem praktische Aspekte der Umsetzung. Dazu zählen die Auswahl eines geeigneten Peppol-Zugangsanbieters angesichts der großen Angebotsvielfalt, das initiale Onboarding (Stammdatenpflege, Registrierung, Validierungsprozesse) sowie einzelne technische Probleme, etwa fehlerhafte Übermittlungen oder nicht korrekt empfangene Rechnungen. In der Beratungspraxis zeigt sich jedoch auch, dass die technische Nutzung nach einer Einführungsphase für viele Betriebe einfacher ist als ursprünglich befürchtet.

Diese Einschätzungen decken sich mit aktuellen Praxisberichten aus der Region, betonte Paasch weiter. So verweist etwa ein im Januar 2026 erschienener Presseartikel mit dem ostbelgischen Steuerberater Thierry Dethier auf typische Anfangsschwierigkeiten bei der Umstellung, insbesondere beim technischen Mapping (d.h. Zuordnung der Datenfelder zwischen den Systemen), bei einzelnen Spezialfällen sowie beim unterschiedlichen Umgang je nach digitaler Affinität der Unternehmen. Gleichzeitig werde die Umstellung kurzfristig als Mehraufwand empfunden, langfristig jedoch würden Effizienzgewinne und Vereinfachungen erwartet.

Aus Sicht der WFG existieren bereits zahlreiche Informationsangebote zur elektronischen Rechnungspflicht, etwa durch die WFG selbst, die MSVO, Unternehmensschalter, Steuerberater, Sozialsekretariate, Banken sowie durch die verschiedenen Softwareanbieter selbst. „Viele dieser Angebote stehen auch in deutscher Sprache zur Verfügung und sind teilweise kostenlos“, so Paasch.

Lust but mit least könnte man den Ausführungen des Ministerpräsidenten noch hinzufügen, dass auch ChatGPT eine Hilfestellung sein kann. ChatGPT ist ein von OpenAI entwickelter, KI-basierter Chatbot, der menschenähnliche Texte generiert, Fragen beantwortet, Texte zusammenfasst und Programmiercode erstellt. Er basiert auf einem Large Language Model (LLM) und lernt durch den Dialog, komplexe Themen einfach zu erklären. Er wird als vielseitiger Assistent für kreative und informative Aufgaben genutzt. (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

53 Antworten auf “Elektronische Rechnungspflicht Thema im Parlament der DG – Eine Mehrbelastung für viele Unternehmen?”

  1. ….
    In seiner Replik betonte Paasch, dass die DG ist für die elektronische Rechnungspflicht nicht zuständig sei. Er könne seine Antwort nur auf Erfahrungen stützen, welche die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Ostbelgien aus Beratungsgesprächen und Informationsveranstaltungen sowie dem laufenden Austausch mit Steuerberatern, Unternehmensschaltern und weiteren Partnern gewonnen habe.
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    Exemplarisch für das Dilemma der gesamten DG. Ihre Zuständigkeiten sind bescheiden gemessen am Aufwand der hier getrieben wird; Parlament, Regierung, Minister, Berater…. für eine zumeist „nicht zuständige“ Institution. Zudem stellt sich die Frage warum Frau Jadin solche Anfragen stellt, sie weiß doch dass die DG hier aussen vor steht. Beschäftigungstherapie? Wichtigkeit vortäuschen die gar nicht vorhanden ist? Parlamentarische Anfragen an eine Regierung stellen die nicht zuständig ist, und der Steuerzahler finanziert das Ganze…. Irrsinn!!🤦‍♂️🤦‍♂️🤔

    • Charli Braun

      Sehr richtig Dax! wieder nicht zuständig!? Unser MP im Dauerquatsch! Wohl zuständig für die Hohen Kassendefizite die wir haben! Aber 4 Minister zu beschäftigen…….und dann noch Parlamentarier(innen) die solch blutleere Fragen stellen?! Damit beschäftigen die sich!? Es gäbe viel wichtigeres!

  2. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Der Verweis die KI zu befragen, mag für manche Dinge nicht schlecht sein, bleibt aber kein zuverlässiger Informant.
    Man setzt zukünftig auf den autonomen ki-agenten.
    Die letzte Meldung die ich zu dem Thema gelesen habe ist, dass der autonome ki-agent versehentlich alle E-Mails im Postfach gelöscht hat.
    Man entschuldigt die Sache einfach mit der Begründung, dass es ein Anfängerfehler gewesen sei.
    Und schlimmer geht es auch noch, wie man beim Öffnen des Link erkennen kann.
    Der Erfinder dieses Agenten, hat sich übrigens Altmann schon ins Boot geholt.

    https://the-decoder.de/autonomer-ki-agent-startet-rufmordkampagne-gegen-open-source-entwickler/

  3. Wer bezahlt wieder den Mist – wir ALLE!

    Jetzt auch das noch, die Kosten für den den ganzen Mist werden nun dem Endverbraucher auch noch mit in Rechnung gestellt, oder glaubt Jemand, dass der kleine Handwerker der sich jetzt damit rumärgern (er ist ja schließlich kein Informatiker) muss, diese Kosten nicht in seine Kalkulation mit einbezieht.

    Die Übergriffigkeit des Staates kennt keine Grenzen, statt die Bürger zu entlasten, lässt man sich immer neue Stöckchen einfallen, über die wir springen müssen und wir bezahlen mit unsern Steuern auch noch die ganzen beamteten Pensionsempfänger, die sich das einfallen lassen.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Wer bezahlt…./ Richtig und auch eigentlich wieder ein Beweis, dass die Organisatoren des Mist, indirekt die großen Konzerne dadurch fördern, weil die den Informatiker in der Firma selbst sitzen haben.
      Es sieht fast so aus als möchte man verhindern, dass der Mittelstand Zuwachs bekommt. Denn wer möchte sich unter solchen Umständen noch selbstständig machen ?

      • Es wird irgendwann auch jede Privatperson betreffen. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann! Alles ist bereits seit Jahren in Vorbereitung, nur „nötigt“ der belgische Staat in diesem Bereich die Unternehmen zuerst.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          #Logisch/ Ob es Ihnen hilft, die Meinungen und teils plausible Argumente der anderen Kommentatoren, einfach zu ignorieren?
          Sind alles Betrüger ? Böse, böse.
          Ihr eigener Kommentar wirkt aber auch nicht ganz frei, vom Bösen.

        • Logisch, und dafür müssen sich dann die Unternehmer mit einer fremden Software herumschlagen, was bedeutet, dass sie ihre Daten dieser anpassen müssen oder einen Konverter machen oder mieten, dass sie alle Aktualisierungen installieren müssen und dass sie am Ende für alle Fehler verantwortlich sind.

    • Wie oft höre ich in dem Zusammenhang „ich habe nichts zu verbergen“, diese Leute merken nicht wie dumm sie daher reden. Immobilie, Geldanlage, Wertmetalle, Wohnraum, Konsumverhalten, Heizverhalten, Ernährung, Freizeit…. usw, usw… alles interessante Dinge für einen immer klammeren Staat der versucht aus allem noch etwas heraus zu pressen. Wie lautet der Spruch:“ die dümmsten Schweine suchen sich ihren Metzger selbst“. Die meisten Zeitgenossen sind erschreckend dumme 🐷

    • Peter S.

      Die E-Rechnung ist schon seit vielen Jahren überfällig und wird die Buchhaltung viel effizienter machen. Die Frustrierten vom Dienst sehen darin nur einen Anlass, gegen die EU zu poltern.

      • Ceci n'est pas un complot

        Wenn es denn nur die EU wäre….
        Peppol wird im Besitz sämtlicher vorerst nur die belgische Bevölkerung betreffende Daten sein.
        Daten, die zum Teil sensible Informationen enthalten.
        Diese Datensammlung ist von unschätzbarem Wert und kann seinem Besitzer enorme Wettbewerbsvorteile verschaffen, Stichwort Amazon….
        Rechtlich gesehen sind solche Daten Eigentum des betreffenden Unternehmens, welches jetzt auf diesem Wege indirekt enteignet wird…. illegal!
        Einige Mitglieder von OpenPeppol sitzen in China, Malaysia, Arabische Emirate, Singapur, USA, Litauen, Indien,… und haben potenziell Zugang zu dieser Datenbank…. das ist aber bestimmt nur Zufall.
        https://peppol.org/members/peppol-certified-service-providers/

        • amata2020

          Genau so ist es!! Da kann mir doch keiner sagen, dass er sich freut sein Eigentum und seine Daten so frei zu geben. Es ist eine regelrechte Enteignung durch den Staat die der Unternehmer nicht zugestimmt hat.

  4. Es gibt die Möglichkeit PEPPOL digitale Rechnung. Es sollte eine freiwillige Sache für die Unternehmer sein und nicht als Verpflichtung im Gesetz verankert sein. Der Staat will komplette Kontrolle. Ich kenne einige ältere selbständige Unternehmer, die aufhören und ihr Unternehmen abmelden. Wegen PEPPOL. Wegen diesem schwachsinnigen digitalen Aufwand

  5. Buchhalter

    Das System hat schon viele Vorteile.
    – Keine Papierrechnungen mehr, alles digital
    – Keine übervollen Aktenordner, alles digital
    – sofortige Zustellung, keine Verlusttage, keinen Einfluss bei Poststreik oder Verlust durch Post
    – sofortige Verbuchung durch leistungsfähige digitale Buchungsprogramme,
    – schnelle, einfache digitale Übermittlung an Buchhalter und Finanzbehörden, keine Photokopien
    – Buchhaltung ist up to date, immer aktuell
    usw, usw

          • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

            #Mungo/ Auch korrekt. Wenn heutzutage jemand etwas nützliches erfindet, entsteht durch die Datenspeicher Vorschriften häufiger die Gefahr, dass es das Produkt aus anderen Ländern zu kaufen gibt bevor der Erfinder es als Patent anmelden konnte.
            Der gläserne Bürger, bekommt also einen Teil Schutz, dass bei ihm alles korrekt abläuft und durch die Hintertür besteht die Gefahr, dass er bestohlen wird. 100-prozentiger Datenschutz, ist eine Illusion.

    • Buchhalter, mag schon sein, aber PDF-Rechnungen sind auch ohne Papier, wenn man denn will. Keine Poststreiks, aber was bei Streiks bei Peppol? Was bei Versagen der Peppol-Computer? Sofortige Verbuchung: Ersetzt Peppol das Buchhaltungsprogramm oder muss man ein Peppol-Interface am Buchhultungsprogramm kaufen?

  6. Amata2020

    Für die, die keine Gefahr in Peppol sehen… Ein Statement von Frédéric Baldan.
    Massenüberwachung durch elektronische Rechnungsstellung, ein Monopol, das dem Netzwerk der Peppol-Lobby übertragen wurde.
    Auszüge: „All dies verbirgt einen Mechanismus der Massenüberwachung mit einer vorgegebenen steuerlichen Legitimität. Was hier eingeführt wird, ist eine kontinuierliche Kontrolle der Transaktionen. Nennen wir das Kind beim Namen: Das ist Überwachung“, sagt Frédéric Baldan.
    „Das ist umso unverhältnismäßiger, als Rechnungen Informationen enthalten, die die Steuerbehörden nichts angehen. Es geht nicht nur um die Steuerbemessungsgrundlage und die Mehrwertsteuer. Wenn Sie beispielsweise ein Telefon kaufen, gibt es in bestimmten Fällen die IMEI, eine eindeutige Kennung, die mit der Sicherheit zusammenhängt. Sie haben technische Details, manchmal auch Elemente, die mit der IT-Sicherheit zusammenhängen. In anderen Bereichen können Sie sensible Elemente haben (Anmerkung der Redaktion: zum Beispiel alle Geräte und Sicherheitssoftware, die in einem Kernkraftwerk verwendet werden). Und hier stellt sich die Frage: Mit welchem Recht sollte die Steuerbehörde ständig wissen, was Sie kaufen, wie detailliert die Informationen sind und manchmal sogar, um welche Art von Unterlagen es sich genau handelt? Oder in Echtzeit wissen, was ein Anwalt beispielsweise seinen Mandanten in Rechnung stellt?“, fügt
    @BaldanFrederic
    Vereinfachtes Hacking? „Für Frédéric Baldan liegt das Problem auch in den Risiken des Hackings. Seiner Meinung nach ist es möglich, Daten aus Rechnungen, die im Peppol-Netzwerk hochgeladen wurden, zu „scrapen“ (abzugreifen). Open Peppol hat auf die Anfrage des Journalisten nicht geantwortet …“
    Ein „strategisches“ Risiko? Über Fragen der DSGVO und Hacking-Risiken hinaus kann man sich auch die Frage nach „Wirtschaftsspionage“ und Geschäftsgeheimnissen stellen. „Wenn Sie Ihre Rechnungsströme zentralisieren, haben Sie Zugang zu äußerst sensiblen Informationen. Dies kann Formen der Wirtschaftskriegsführung ermöglichen.“
    „Wenn Sie die Rechnungsströme zentralisieren, haben Sie Zugriff auf äußerst sensible Informationen: wer was kauft, von wem, zu welchem Preis, in welcher Menge. Dies kann Formen der Wirtschaftskriegsführung ermöglichen: gezieltes Dumping, Ermittlung von Margen, Kartierung eines Sektors. Das gilt auch für geschützte Berufe: Journalisten, Anwälte, Informanten, Ermittler. Der Gesetzgeber hat das Ausmaß der Folgen nicht abgeschätzt“, sagt Frédéric Baldan.

    Wer jetzt noch behauptet es sei so toll, na prost Mahlzeit.

  7. Peter Müller

    Logisch
    25/02/2026 20:23
    @DR Albern: Denken Sie an unsere Rente. Irgendwie muss die finanziert werden.

    Logisch. Wenn ich das Geld,was ich in die Rentenkasse einzahlen musste, behalten hätte, ginge es mir heute als Rentner besser.

  8. Ansonsten, warum gibt es immer erst Debatten wenn bereits alles beschlossen ist ? Welche Volldeppen haben diesen Gesetzesvorschlag überhaupt eingebracht ? Warum machen die Unternehmen den ganzen mist mit ?

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