Die wallonische Regionalregierung hat am Donnerstag einen Erlass verabschiedet, der den Einsatz von Mährobotern regelt, die nunmehr zwischen 18 Uhr und 9 Uhr morgens verboten sind. Dadurch soll ein besserer Schutz von nachtaktiven Tieren, insbesondere der Igel, gewährleistet werden.
Ein entsprechender Erlass von Umweltministerin Anne-Catherine Dalcq (MR) und des Ministers für Tierschutz, Adrien Dolimont (MR), zum Einsatz von Mährobotern ist am Donnerstag von der wallonischen Regionalregierung verabschiedet worden.
Fortan dürfen diese Roboter nicht mehr zu jeder Tages- und Nachtzeit in Betrieb sein. Zwischen 18 Uhr und 9 Uhr morgens müssen sie an ihrer Ladestation bleiben.

Ein Igel mit einer Kopfverletzung wird in einer Wildtierauffangstation behandelt. Foto: Sascha Thelen/dpa
Es gibt indes zwei Ausnahmen. Die eine betrifft die Pflege von Sportplätzen, die bestimmten Zeitplänen unterliegt, und die andere bezieht sich auf Erfordernisse der öffentlichen Sicherheit, beispielsweise in der Umgebung von Flughäfen.
Der Erlass sieht Sanktionen bei Verstößen vor. „Es handelt sich um eine Ordnungswidrigkeit der 3. Kategorie, also um eine Geldstrafe von mindestens 50 Euro“, erklärt Nicolas Yernaux, Sprecher des Öffentlichen Dienstes der Wallonie (ÖPW). „Das Prinzip besteht darin, den Gemeinden eine Rechtsgrundlage zu geben und die Vorschriften auf regionaler Ebene zu vereinheitlichen.“
Und Yernaux fügt hinzu: „Ziel ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und nicht so sehr Strafen zu verhängen.“ Die Vollzugsbeamten der Gemeinden, ob Polizeibeamte oder andere, sind jedoch befugt, bei Verstößen Strafzettel auszustellen.
Vor allem soll eine Vereinheitlichung geschaffen werden: Zahlreiche Gemeinden hatten bereits Verbote erlassen, doch nun gilt das nächtliche Verbot von Mährobotern überall in der Region. Ziel ist es, kleine nachtaktive Tiere in den Gärten zu schützen, insbesondere Igel, die bei Einbruch der Dämmerung aktiv werden. (cre)
……Die Vollzugsbeamten der Gemeinden, ob Polizeibeamte oder andere……
Welche anderen ? Die Raumpflegerin der Polizei ? 😉
Wenn der Herr Hugo Egon Bernhard von Sinnen zuerst überlegen würde, bevor er die Tastatur bemüht, wüsste er vielleicht, dass neben der Polizei auch Förster und andere beauftragte Beamte der wallonischen Abteilung Natur und Forstwesen bei bei Verstößen Strafzettel ausstellen können.
@ Dow, die Förster lassen ihren Frust besonders an alten Leuten los!!!
# Dow / Danke für die Info.
Da habe ich ja noch mal Glück gehabt.
Denn mein Garten liegt nicht im Wald und die anderen beauftragten Beamten, die sie beschreiben, muss man ja nicht kennen.
Werde sie aber auch nicht kennenlernen, weil
das Einhalten der Vorschriften, natürlich heilig ist. Es sei denn, der Teufel kommt nachts auf ein Bier vorbei.
Mein Mähroboter ist auch nicht zu schnell, da kann gerne ein Beamter ein Radargerät in meinem Garten aufsetzen.
Sooo. Und jetzt noch mal diesen 😉 hier , den sie vermutlich übersehen hatten.
Förster können sehr wohl befugnisse in ihrem Garten haben, beispielweise wenn Sie Bäume unrechtmäßig fällen gibt es Verwarnungen bzw Strafen vom Forstamt egal wo der Baum nun stand. Gleiches gilt für Hecken etc.. Erst informieren dann schreiben.
@ Alessandro Vega, das Herausreissen von Hecken durch die Landwirte ist also gerechtfertigt!!! Da ist man scheinbar nicht nur auf einem Auge blind seitens der Gemeinde und Forstverwaltung!!!
Förster üben in der Wallonie Polizeifunktionen in dem ihnen zugewiesenen Waldgebiet oder Naturschutzgebiet aus. Ein solches Gebiet heißt Triage und es wäre erstaunlich wenn ein Forstbeamter sich in einem Garten verlaufen würde. Zudem gilt auch für den Garten, dass er durch einen Polizeibeamten nur mit Zustimmung des Hausherren oder mit Hausdurchsuchungsbeschluss eines Untersuchungsrichters betreten werden darf um Protokoll zu erstellen.
@Alter: triage heißt auf Deutsch Revier und umfasst meistens Wald, Naturreservar und auch Felder. Selbst in Städten und Dörfern haben Förster gewisse Kompetenzen, aber sie haben effektiv in Ihrem Garten im Prinzip nichts verloren.
Dann sind wir uns ja größtenteils einig und ich kann in Zukunft meine Rente im Dienste der DNF aufbessern :-))
Hugo und überlegen vor dem Schreiben, der war gut !
Der Tuppes Hugo Egon Bernhard von Sinnen kann gar nicht überlegen. Dazu bräuchte es Gehirn. Und das hat er nicht, dafür hat er viel Sch…e im Kopf.
# PvD / Glückwunsch. Sie dürfen sich die Silbermedaille für den zweiten Platz als Gewohnheitsprovokateur, gerne bei mir holen kommen.
Wer hat denn die Goldmedaille?
er selber, ist wie Trump, keine Ahnung aber davon ganz viel !
Die haben Probleme …
Ich mache nich was ich will und mein Roboter läuft wie ich es will.
Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !Verbote !
Droht Haft ?
Ja @Wurger. Entweder Kerker oder ersatzweise Zuchthaus. :-)
Bislang konnte jeder Gemeinderat eine entsprechende Regelung für seine Gemeinde einführen. So viel Autonomie ist Namur natürlich ein Dorn im Auge, da muss oberlehrerhaft das Gute von oben herab verordnet werden. Die Freiheit stirbt stückchenweise. Bevor der klassische N..i-Shitstorm losgeht: Die Regelung wurde vor ein paar Jahren mit großem Pressegetöse in den Nord-Gemeinden eingeführt.
Ab und an versucht hebs lustige Posts hier zum besten zu geben.
Und jedesmal geht das gewaltig schief….😉
Mit Vorschriften, Erlässe und Gesetzen löst man die Probleme nicht. Wer soll das eigentlich kontrollieren? In der Regel sieht man sowie so keinen Igel in den aufgeräumten Gärten. Ausserdem entwickeln sich die Roboter ja auch weiter.
Wie kommt der Igel unter den Mähroboter? Jene die ich kenne sind so nah am Boden, das es kaum möglich ist, erst recht nicht wenn der Igel sich zusammenrollt.
Zählt dieser Erlass denn überhaupt für Ostbelgien? Ist das nicht Zuständigkeit der DG?
Naturschutz ist ein Kompetenzbereich der Regionen.
Wer Zweifel hat kann sich gerne die Igel bei AVES Ostkantone VoG ansehen.
Einfachste Lösung: Wer den Mäher nachts laufen lässt, 4 Pflichtstunden dort
Gute Idee
@Gruselmonster. Und diese Igel wurden ganz sicher von Mährobotern verletzt? Habe da so meine Zweifel.
Die heutige moderne Rasenmäherreboter erkennen Hindernisse und umfahren diese.
Seit vielen Jahren läuft bei mir im Garten ein Mähroboter, aber ich bin noch nie auf die Idee gekommen, den nachts laufen zu lassen, siehe zu den Gründen oben Gruselmonster. Aber abgesehen davon sehe ich nicht den geringsten Vorteil darin, nachts zu mähen.
HEBS oder DAX könnten Ihnen erklären, dass man nachts Sonnenenergie einspart…
Mein Garten steht unter Strom, da verirrt sich kein Tier :-)
Ich habe meien Roboter als Drohne angemeldet, die dürfen ja egal und wann fahren, fliegen …. ( siehe Flughäfen BXL, CGN, BER, MUC,…).
Außerdem sind tagsüber die Kinder und die Oma draußen, dann lädt der Roby, und die Schwiegermutter hat eh Hausverbot.
Selbst Igel werden für dumm verkauft…
Optimist, leider nicht immer.
Ich habe mal bei Arbeiten ein Gerüstteil auf dem Rasen übersehen und nicht weggeräumt. Fazit:Der Roboter brauchte neue messer und einige andere Beschädigungen
Und der Roboter war neueren Datums
Ich finde es gut wenn Tiere geschützt werden.
Aber von 18- 9 Uhr Ruhezeit ist wohl etwas übertrieben. um 18 Uhr ist es doch noch taghell. In Wirklichkeit ist es doch erst 17 Uhr, also Nachmittag.
Meiner Meinung nach müssen Mähroboter nachts nicht laufen, außer man hat eine riesige Rasenfläche und ein Roboter würde es nicht schaffen.
Von 22 bis 6 Uhr würde für eine Zwangspause aber auch reichen.