Topnews

Ein fünftägiger Streik beeinträchtigt diese Woche den öffentlichen Nahverkehr – Auch die TEC ist betroffen

Gähnende Leere am Lütticher Bahnhof Guillemins. Foto: Shutterstock

Fünf Eisenbahn-Gewerkschaften haben sich zu ebenso vielen Streiktagen vom 26. bis 30. Januar zusammengeschlossen. Die Züge werden sogar ab Sonntag, 22 Uhr, bis nächsten Freitag zur gleichen Uhrzeit stillstehen. Auch der öffentliche Nahverkehr in der Wallonischen Region wird diese Woche aufgrund gemeinsamer Streikmaßnahmen stark beeinträchtigt sein.

Der Zugverkehr wird aufgrund eines Streiks von fünf Eisenbahngewerkschaften (CGSP Cheminots, CSC Transcom, SLFP Cheminots, SIC und SACT) die ganze Woche über stark beeinträchtigt sein. Der Verkehr wird ab Sonntag, 22 Uhr, bis Freitag, 30. Januar, 22 Uhr, von Arbeitsniederlegungen betroffen sein.

Der Unmut der Gewerkschaften richtet sich gegen den Vorentwurf zur Bahnreform des Mobilitätsministers Jean-Luc Crucke (Les Engagés). Die Gewerkschaften prangern eine Beeinträchtigung der Qualität des öffentlichen Dienstes an und sind besorgt über die widersprüchlichen Ziele, die der SNCB auferlegt wurden: das Angebot und die Fahrgastzahlen sollen erhöht und gleichzeitig die Ausgaben gesenkt werden.

12.01.2025, Belgien, Brüssel: Eine Reisende schaut nach Verbindungen im Bahnhof in Brüssel während eines 24-stündigen Streiks der Eisenbahner von NMBS-SNCB, HR Rail und Infrabel. Foto: Hatim Kaghat/Belga/dpa

– Eingeschränkter Verkehr: Um die Auswirkungen auf die Verbrauchen zu begrenzen, hat die SNCB einen alternativen Service eingerichtet. Am Montag, dem 26. Januar, werden drei von vier IC-Zügen (die die großen Städte verbinden) sowie zwei von drei L- und S-Zügen, die für Nahverkehrsstrecken eingesetzt werden, verkehren. Die P-Züge, die für die Stoßzeiten vorgesehen sind, werden hingegen nur sehr selten verkehren, mit Ausnahme der Verbindungen am Sonntagabend zu Universitätsstädten wie Brüssel, Löwen, Gent, Lüttich und Louvain-la-Neuve, die für Studenten aufrechterhalten werden.

Auch im internationalen Verkehr sind Störungen zu erwarten: 12 von 16 EuroCity-Zügen nach Rotterdam sowie etwa die Hälfte der EuroCity Direct-Züge nach Amsterdam werden verkehren, alle ICE- und OUIGO-Züge werden beibehalten;

Für Sonntag und Montag werden Ausfälle von TGV INOUI-Zügen von und nach Nantes angekündigt. Der Nightjet nach Wien wird am Sonntagabend nur bis Köln fahren und erst am Montagabend von Köln abfahren. Die SNCB bittet die Fahrgäste, regelmäßig den Reiseplaner auf ihrer Website oder über ihre App zu konsultieren, um ihre Fahrten in Echtzeit anzupassen.

– Auch das TEC-Netz ist betroffen: Auch der öffentliche Nahverkehr in Wallonischen Region (TEC) wird ab diesem Montag aufgrund gemeinsamer Streikmaßnahmen stark beeinträchtigt sein.

Das Bild zeigt Busse der TEC im Depot von Robermont in Lüttich, während die Beschäftigten aller Gewerkschaften streiken. Foto: Belga

Die Gewerkschaften lehnen die Sparmaßnahmen ab, die die wallonische Regierung im Rahmen der Überarbeitung des öffentlichen Dienstleistungsvertrags auferlegt hat. Sie kritisieren die Haushaltskürzungen „auf Kosten der Arbeitnehmer” und befürchten eine Verschlechterung des Service für die Nutzer.

Es könnte zu erheblichen Beeinträchtigungen im gesamten wallonischen Netz kommen, wobei noch nicht klar ist, welche Verbindungen betroffen sein werden. Reisende werden gebeten, sich auf der Website der TEC oder über deren offizielle Kanäle zu informieren.

– Mobilisierung in Brüssel geplant: Das Brüsseler Nahverkehrsunternehmen STIB ist nicht von einem Streikaufruf betroffen, aber es könnte dennoch zu punktuellen Störungen kommen, insbesondere am Montagmorgen anlässlich einer von der FGTB organisierten branchenübergreifenden Kundgebung in der Nähe des Brüsseler Hauptbahnhofs. Die sozialistische Gewerkschaft der STIB hat ihre Mitglieder zur Teilnahme aufgerufen.

Das Jahr 2026 beginnt also vor dem Hintergrund starker sozialer Spannungen im Verkehrssektor, nachdem das Jahr 2025 bereits von 27 Streiktagen bei der SNCB geprägt war, davon 21 auf Initiative der Eisenbahn-Gewerkschaften. Die längste Arbeitskampf dauerte neun aufeinanderfolgende Tage Ende Februar, kurz nach der Bildung der Föderalregierung unter Premierminister Bart De Wever (N-VA). (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

5 Antworten auf “Ein fünftägiger Streik beeinträchtigt diese Woche den öffentlichen Nahverkehr – Auch die TEC ist betroffen”

  1. Nachdem ich in eine vermeintlich sichere und stabile Anlage investiert hatte, brach alles zusammen. Das Unternehmen beantwortete keine Fragen mehr, verzögerte Auszahlungen und verschwand schließlich spurlos. Ich fühlte mich beschämt und war mir unsicher, ob meine Bedenken ernst genommen würden. Trustwave Hackers Tech (Trustwavehackerstech2 @ gmail com) änderte das schlagartig. Sie hörten mir unvoreingenommen zu, prüften meine Unterlagen sorgfältig und erklärten mir genau, wie sie die Untersuchung angehen würden. Ihr Team deckte irreführende Aussagen, Ungereimtheiten und Verstöße auf, von denen ich nichts ahnte. Sie übernahmen die gesamte Kommunikation mit dem Unternehmen und bewahrten mich so vor weiterem Stress. Am meisten beeindruckte mich ihre durchgängige Transparenz: Ich wusste stets, wie der Stand meines Falles war und warum jeder Schritt wichtig war. Als die Rückzahlung endlich erfolgte, fühlte ich mich wie befreit. Wenn Sie durch Täuschung oder Druck einen finanziellen Verlust erlitten haben, verfügt diese Kanzlei über die Kompetenz und Entschlossenheit, Ihnen zu helfen, Ihr Geld zurückzuerhalten.

  2. Besorgte Mutter

    Mittlerweile denke ich, dass die Bahngewerkschaften einen an der Waffel haben. Zum Glück habe ich mich immer auf mein eigenes Auto verlassen und nicht auf die Typen von TEC und SNCB.
    Es tut mir nur Leid für all jene die kein eigenes Auto haben, und dadurch auf Bus und Bahn angewiesen sind.
    Den Bahnleuten muss man mal klar machen, dass sie nur noch dank staatlicher Subsidien da sind, und dabei erhalten sie, soweit ich es mitbekomme, auch noch überdurchschnittliche Gehälter.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern