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Eupen wirbt für getrennte Sammlung von Bioabfällen

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Seit dem 1. Januar 2024 gilt in der Wallonie die gesetzliche Verpflichtung, organische Abfälle getrennt zu sammeln. Diese Regelung betrifft sowohl Privathaushalte als auch Betriebe.

Ziel der Maßnahme ist es, die Menge an Restmüll, die verbrannt werden muss, deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die Wiederverwertung wertvoller bio-organischer Ressourcen zu fördern. Denn organische Abfälle können zu hochwertigem Kompost verarbeitet und durch Biomethanisierung sogar zur Erzeugung von Strom und Heizenergie genutzt werden.

Um die getrennte Sammlung im Alltag zu erleichtern, organisiert die Stadt Eupen an diesem Freitag, dem 6. Februar 2026, ein Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es praktische Sammeleimer passend zum Eupener Biomüllsack.

Die Eimer sind mit einem Deckel ausgestattet und ermöglichen zusammen mit dem Eupener Biomüllsack eine saubere, geruchsarme und komfortable Sammlung von Bioabfällen im Haushalt. Foto: eupen.be

Die Eimer sind mit einem Deckel ausgestattet und ermöglichen zusammen mit dem Biomüllsack eine saubere, bequeme und geruchsarme Sammlung von Küchenabfällen zu Hause. So wird die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben noch einfacher und zu einem unkomplizierten Bestandteil des täglichen Lebens.

Die Teilnahme ist auf zwei Wegen möglich: Am Infostand der Stadt Eupen auf dem Freitagsmarkt auf dem Werthplatz ab 9 Uhr oder über ein Online-Quiz, das ab dem 6. Februar unter www.eupen.be verfügbar ist.

Die Anzahl der Eimer ist begrenzt. Die Teilnahme ist möglich, solange der Vorrat reicht. Die Gewinner des Online-Quiz werden per E-Mail benachrichtigt und können ihren Sammeleimer anschließend bei der Stadt Eupen abholen.

Wichtige Hinweise zur richtigen Befüllung des Biomüllsacks: Um eine hochwertige Verwertung der Bioabfälle zu gewährleisten, ist die Vermeidung von Fehlwürfen besonders wichtig. In den Bioabfall gehören kein Plastik, kein Klebeband zum Verschließen der Säcke sowie kein Glas oder Metall. Diese Materialien beeinträchtigen die Qualität des Komposts und verursachen wiederholt kostspielige Schäden in der Kompostieranlage in Herstal.

Tipps zur optimalen Nutzung sowie Hinweise zu Trennregeln, Abholterminen und Verkaufsstellen der Eupener Biomüllsäcke finden Sie unter www.eupen.be/leben-in-eupen/abfall-recycling/abfallentsorgung/biomuellsack/

40 Antworten auf “Eupen wirbt für getrennte Sammlung von Bioabfällen”

  1. Pierre II

    „Können zu hochwertigem Kompost verarbeitet werden“ der dann verkauft wird. Es wir mit Mull enorm viel Geld generiert, Plastik, Metall, Glas, usw. aber der Beitrag in Steuerform für die Entsorgung steigt immer weiter. Verstehe wer verstehen will.

  2. Der Alte

    Biomüll, das sind die Topmüllbeutel, die sich schon bei bloßem Anschauen in Nichts auflösen und den ganzen Siff auf den Boden verteilen. Eine typische Politiker-Minderleistung. Gleichzeitig wird die Rattenplage beklagt.

  3. Kulturfolger Ratte

    Wie kann man nur Bioabfälle in Säcken einsammeln, einen besseren Gefallen kann man den Ratten nicht tun. Ratz Fatz haben sie sich ein Loch aus dem Sack gebissen um dann im Sack in aller Ruhe zu schauen was es da noch an brauchbaren Leckereien gibt. Denn wie jeder weiß ist die heimische Ratte ein menschlicher Kulturfolger, der sich immer und überall auch wenn man sie selten sieht in der Nähe des Menschen aufhält und wir die Anzahl der Ratten nur dann eindämmen können wenn wir sorgsam mit all unseren Abfällen umgehen.

  4. Peter Müller

    Solange die keine anständige Tonne haben fliegt alles wie immer in den normalen Müll. Die Tüten haben wir 2 mal gebraucht, die können sie sich behalten, diese schweinerei. Die Gemeinde macht mal wieder ihren Namen alle Ehre. Geiz ist Geil !.

  5. Peer van Daalen

    Biomüll in hauchdünnen Biomüllsäcken ist die Idee von Idioten und grünen Traumtänzern.

    Bei mir fliegt das je nach dem auf den Kompost oder in stabile Tüten, die bis zur nächsten Abholung in eine Stahlkiste stecken. Wenn voll, dann kommt der Sack in den Restmüll.

    Die können sich ihren roten Eimer über den Müllkopf ziehen …

    • Der Alte

      Das ist ja wieder der bekannte passive Widerstand, den der Belgier immer wieder aus geschichtlicher Erfahrung heraus praktiziert. Übrigens, ob diese Bio-Mülltrennung auch in Rumänien, Bulgarien, Malta, Zypern, Süditalien, Südspanien flächendeckend praktiziert wird? Oder näher, in Moolenbeek, Dison, Verviers, oder Droixhe und Bressoux?

        • Der Alte

          Das Phänomen ist allerdings älter als das Königreich an sich. Wechselde Herrscher, aus allen Herrenländer (Franzosen, Niederländer, Österreicher, Spanier und zweimal sporadisch Deutsche) haben im Laufe der Jahrhunderte dafür gesorgt, dass den Regierungen gegenüber eine gewisse LmaA-Haltung entstanden ist.

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        # Logisch/ Eine Tonne für Papier macht bei starken Regenfällen zwar Sinn, andererseits suchen dann auch wieder hunderte Leute ihre Tonne bei Hochwasser.
        Das Papier in einem Karton, nicht abends sondern morgens vor die Tür stellen, könnte auch dazu beitragen, dass der Karton nicht beim Anheben auseinanderfällt, oder am Boden fest friert.
        Würde dann noch eher eine Tonne für den Biomüll befürworten, wenn tatsächlich in einem Haushalt viel Biomüll anfällt und man es nicht schafft reißfeste Tüten zur Verfügung zu stellen.

        • Peter Müller

          Hugo, Hochwasser ! haben wir ja alle 10 Tage :-)) Zuerst abends den Wetterbericht lesen. Wenn es regnet, Wecker setzen um das Papier zu setzen, wenn zu spât, wieder rein holen!. Ja ja was noch?. Wenn die es so haben wollen, sollen sie auch mit do Strunz fertig werden. Wie geschrieben, Tonne oder ein anderer geschlossener Back. Ich sortire alles schön in der Garage ,und fahre es je nachdem 1-2 auf vierzehn Tage nach Lontzen, Kelmis oder Homburg, vorausgesetzt man wohnt in der Wallonie :-))) Da wird man alles los, und ohne Probleme.

  6. Peter Müller

    Und die guten Ratschlâge gegen Geruch ,Säuberung, Verschliesung von dem Sack bringen mir ein lächeln ins Gesicht. Warum nicht gleich selber den Müll zur Deopnie fahren !. Und was kosten die Tüten !!.
    Anstatt Gemeindehaus müsste es ………. heissen.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      #Fabienne/ Unabhängig davon wie sie Knaller meinen, (weil ich es in den Kommentaren nicht finde) gibt es beim LKW, der den Müll abholt, möglicherweise verschiedene Kammern, beziehungsweise Trennwände.
      Für unmöglich halte ich es jedenfalls nicht.
      Anders verhält es sich natürlich, bei Firmen, die wöchentlich einen Container abholen lassen.
      Welche Mischungen sich darin befinden, möchten wir gar nicht wissen.
      Würde mich nicht wundern, wenn das in den Parlamenten auch so praktiziert wird und die Damen und Herren manchmal auch Unrat von zu Hause mitbringen, um die Umwelt zu schonen, weil dreiviertel gefüllte Container bei den Transporten unrentabler sein würden 😉
      Letzteres muss aber nicht stimmen :-)

    • Der Alte

      Es ist ja auch nicht der Sinn dieser Mülltrennung, dass irgendwas kompostiert wird. Für eine sinnvolle Bahandlung nach Sammlung sind die Mengen wahrscheinlich zu gering, insbesondere wenn jede zweite Tüte/Tonne dann doch Metall oder Kunststoff beinhaltet, die heraus gefriemelt werden müssen. Es geht wohl eher darum zu erziehen. Frei nach dem Motto: Spült der Mensch erst mal alle Joguhrtbecher aus, kann man ihn auch sehr leicht überzeugen eine angebotsorientierte Stromversorgung gut zu finden.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Ermittler/ Korrekt. Und unser angeblicher #Fahrer, kennt vermutlich den Fuhrpark noch nicht so gut, oder hat in früheren Zeiten, mit dem Dreirad samt Anhängerchen, mal etwas abgeholt ;-)
      Wie dem auch sei, gibt es Fahrzeuge, die den Müll abholen, bei denen getrennte Kammern keine Fantasie sind.
      Die Beobachtung von# Fabienne lassen den Gedanken zu, dass es auch in der DG so ist. Sonst macht das trennen wirklich überhaupt keinen Sinn.
      Aber noch mal eine Rückfrage an #Fabienne:
      sind Sie sicher dass es vom gleichen Fahrzeug abgeholt wird ? Persönlich habe ich es noch nicht beobachtet, der Abholzeiten wegen und dem Mauerwerk, welches zur Straßenseite keine Fenster hat.

      • Der Alte

        Zu bedenken, dass nicht alle Gemeinden das selbe Unternehmen mit der Hausmüllsammlung beauftragt haben. Einige Gemeinden beauftragen BISA, andere INTRADEL, das wiederum Subunternehmer wie VEOLIA oder Belcyco durch die Straßen fahren lässt. Da können also LKW mit oder oder getrennte Kammern unterwegs sein.

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