Leute von heute

Rainer Autmanns

Rainer Autmanns. Foto: OD

Das Tierheim Schoppen bleibt auch nach dem 31. Dezember bestehen. Dies teilte Tierheim-Präsident Rainer Autmanns auf Anfrage gegenüber „Ostbelgien Direkt“ mit.

Autmanns ließ uns folgende Mitteilung zukommen: „Das Tierheim Schoppen wird dank der großen Unterstützung aus der Bevölkerung sowie der ungeahnten Resonanz auf die Petition (über 3000 Unterschriften) auch nach dem 1. Januar 2013 weiter bestehen! Versprochen! Details teilen wir jedoch erst Mitte Januar mit!“

Autmanns hatte Ende Oktober Alarm geschlagen. Durch den Tod eines Geldgebers, der zwischen 20.000 und 25.000 Euro pro Jahr gespendet haben soll, und wegen der Verpflichtung zur Zahlung von Mehrwertsteuer auf die Weitervermittlung von Hunden hatte er angekündigt, das Tierheim zum 31. Dezember 2012 schließen zu müssen, falls es bis dahin nicht gelingen würde, rund 20.000 Euro aufzutreiben.

Daraufhin war u.a. eine Petition an Finanzminister Steven Vanackere gestartet worden. Darin wurde gefordert, dass das Tierheim nicht für die Annahme und Weitervermittlung von Tieren zur Zahlung von 21 Prozent Mehrwertsteuer verpflichtet werden soll.

 

5 Antworten auf “Rainer Autmanns”

  1. Hallo,

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Erhalt des Tierheimes.
    Aber eine Sache macht mich dann doch total stutzig.
    Wie kann es sein, dass das Tierheim, welches seinen Ursprung laut der Webseite schon seit 2003 hat, sich finanziell so abhängig von EINEM stillen Sponsor zu machen ?
    Gab es wirklich nie die Möglichkeit, sich um andere Sponsoren oder Gönner zu kümmern (z.b. Gönnerkartenverkauf? ).
    Ausserdem war bis zum ableben des Sponsors nie ein Wort des Dankes an Ihn/Sie ausgesprochen worden ? Wer war er/sie?
    Hat Herr Autmanns denn die finanzielle Lage des Tierheims als langjähriger Selbständiger nie erkannt ?
    Das sind doch alles sehr komische Sachen die da vor sich gehen, und am Ende muss dann ein Appel ans Volk gemacht werden, um die Not zu lindern.
    Für mich war dies ein klarer Fall von fehlender Kompetenz in der „Betriebsverwaltung“.

  2. Ja, ja da ist er wieder der Raier. Wie gewohnt als lebende Litfaßsäule, mit dem lächeln eines Siegers. Lediglich das Kukident-Lächeln kommt auf dem Bild nicht richtig zur Geltung.
    Nicht auszumalen wäre gewesen, wenn Pinocchio die ganzen widersprüchlichen Interviews gegeben hätte. Für einen No-name Schauspieler hat er sich nach der Wahlschlappe sehr gut in Szene gesetzt. Die ständig wechselnden Argumente und Beträge für die finanzielle Schieflage des Hundeheim’s tragen leider auch nicht zur Vertrauensbildung bei.
    Die Hauptsache ist aber, dass die Verkaufsstelle weiterhin geöffnet bleibt. In der Hoffnung dass das Theater endlich einmal aufhört, wünsche ich allen ein frohes Fest.

  3. für Jimbo: Wenn ich das richtig im Kopf habe stand auf der Tierheimhomepage lange Zeit, dass eine gewisse Frau Jutta Franke Ehrenpräsidentin war. Die von Herkula Farben aus St. Vith. Sind wohl beide Anfang des Jahres verstorben.

    Das mit der fehlenden Kompetenz sehe ich auch so, vor allem nach den peinlichen Auftritten (ich sag nur Grenzverlauf Amel/Bütgenbach) zur Bürgermeisterwahl, dem Kommentar von Herrn Mollers zu Autmanns. Auch die Beschimpfungen gegen die Frau in den Leserbriefen fand ich unterste Schublade.

    Ich lese immer nur etwas von 10.000 bis 30.000 Euro, die fehlen. Gestern reichen nun plötzlich 12.000 und man ist gerettet. Komische Geschichte. Ob das nicht am Ende doch nur ein riesen Werbegag war, auf den unsere Medien hereingefallen sind?

    Mein Vater sagt immer: Fremder Leute Geld ist schneller ausgegeben als das eigene.

    Scheint wohl zu stimmen.

  4. Zitat Sandro : „Mein Vater sagt immer: Fremder Leute Geld ist schneller ausgegeben als das eigene“. Gefällt mir. Ein kluger Mensch, Ihr Vater. Das trifft noch viel mehr auf (unsere) Politiker zu. Für die sind 10. bis 30.000.- Euro ohnehin nur ein „lauer Furz“…

  5. Murmeltier

    …Zitat Autmanns: Versprochen! Details teilen wir jedoch erst Mitte Januar mit!”

    Mitte Januar ist vorbei.
    Vielleicht bringen diese Details ja nun Licht in Dunkel und klären die Wiedersprüche auf.

    Die Frageliste ist lang; konkrete Antworten bisher nicht zu finden, weder hier noch im GE.
    Ich bin so frei und fasse mal alle Fragen aus den veschiedenen Beiträgen zusammen:
    Krise oder keine Krise?
    Entstand die Krise aus dem Fehlverhalten der Tierheimleitung, des Finanzamtes oder ist, die nicht erhaltene Erbschaft schuld?
    Sind es nun 12.000€ oder 30.000€, die benötigt werden?
    Schreibt man nun Schwarze oder rote Zahlen?
    Warum stürzen 10% weniger „Einkommen“, das Tierehim in diese Krise?
    Warum wurden Pensionhunde aufgenommen (Televesdre Bericht) und keine Hunde, die man abgeben wollte?
    Rettet man nun Katzen oder doch nicht?
    Was wurde aus der Petition?
    Wie hat der Finanzminister darauf reagiert?
    Wie hat die Polizeizone entschieden?
    Wie haben die Bürgermeister entschieden?
    Warum wurde auf der Tierheimwebseite kein Wort über diese Krise geschrieben?
    Warum wurde so heftig auf die Leserbriefe im GE reagiert?
    War das alles nicht doch nur eine Werbeaktion, um von dem möglichen Wahldebakel des Tierheimleiters abzulenken, wie viele vermuten?

    Warum stellt OD nicht diese Fragen? :-)

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