Nach dem Ausscheiden des FC Brügge in der Champions League ist der KRC Genk der letzte Vertreter des belgischen Fußballs im Europapokal. Im Achtelfinale bekommen es die Limburger mit dem Bundesligisten SC Freiburg zu tun.
Am Donnerstag hatte sich Genk trotz des 3:1-Auswärtssieges im Hinspiel bei Dinamo Zagreb im Rückspiel schwer getan und konnte sich erst in der Verlängerung durchsetzen. Der Mannschaft von Trainer Nicky Hayen unterliegen einige katastrophale Fehler, die von den starken Kroaten bestraft wurden.
Der SC Freiburg steht derzeit auf Platz 7 der Bundesliga und belegte auch in der Gruppenphase der Europa League diesen Platz. Die Mannschaft besteht aus relativ unbekannten Namen, aber mit Johan Manzambi, Noah Atubolu und Yuito Suzuki sind einige vielversprechende Spieler dabei.

Genks Kapitän Bryan Heynen in Aktion. Foto: Belga
Das Heimspiel von Genk steht am Donnerstag, dem 12. März, auf dem Programm, eine Woche später, am 19. März, folgt das Rückspiel in Deutschland.
Sollte sich der KRC Genk qualifizieren, wartet im Viertelfinale der Sieger der Partie zwischen dem französischen Olympique Lyon und dem spanischen Celta de Vigo.
Außerdem steht mit Bologna gegen AS Roma ein rein zu italienisches Duell auf dem Programm, Lille gegen Aston Villa ist vielleicht das spannendste Spiel. (cre)
Champions League: FC Bayern im Achtelfinale gegen Atalanta
Im Champions-League-Achtelfinale bekommt es Bayer Leverkusen mit Titel-Topfavorit FC Arsenal zu tun, während der FC Bayern gegen Dortmund-Bezwinger Atalanta Bergamo spielt. Das ergab die Auslosung der Europäischen Fußball-Union im schweizerischen Nyon.
Leverkusen genießt am 10./11. März gegen den Tabellenführer der englischen Premier League zunächst Heimrecht, die Münchner reisen für die erste Partie nach Italien. Die Rückspiele finden am 17./18. März statt.
„Ich glaube, dass das (Dortmund-Aus) eine große Warnung ist. Atalanta oder italienische Mannschaften per se sind von der Struktur oder der Taktik her unfassbar stabil, unfassbar gut“, sagte Bayern-Sportvorstand Max Eberl im TV-Sender Sky: „Eine Aufgabe, die definitiv ambitioniert ist. Aber wir wollen weiterkommen.“
– Weiterer Weg Richtung Finale steht fest: Auch der weitere Weg zum Finale am 30. Mai in Budapest steht nun fest. Die Münchner, die auch in den weiteren K.o.-Runden das Rückspiel jeweils zu Hause bestreiten dürften, würden im Viertelfinale auf Real Madrid oder Manchester City treffen. Im Halbfinale könnten der FC Liverpool oder Paris Saint-Germain warten. Den Heimbonus genießt das Team von Trainer Vincent Kompany dank des zweiten Platzes in der Ligaphase.
Falls sich Außenseiter Leverkusen gegen den FC Arsenal durchsetzt, ginge es im Viertelfinale gegen FK Bodö/Glimt oder Sporting Lissabon. Im Halbfinale wäre dann der FC Barcelona ein möglicher Gegner. Das Achtelfinale hatte die Elf von Coach Kaspar Hjulmand erst über die Playoffs gegen Olympiakos Piräus (2:0/0:0) klargemacht.
– Top-Duell Real Madrid gegen Manchester City: Spannung verspricht im Achtelfinale das Duell von Spaniens Rekordmeister Real Madrid mit Manchester City. Newcastle United trifft auf den FC Barcelona, Titelverteidiger Paris Saint-Germain auf den FC Chelsea.
Galatasaray Istanbulbbekommt es mit dem FC Liverpool zu tun. Für Brügge-Bezwinger Atlético Madrid geht es gegen Tottenham Hotspur, während der norwegische Außenseiter FK Bodö/Glimt gegen Sporting Lissabon auf die nächste Überraschung hoffen darf. (dpa/cre)