Politik

Putin nutzt Interview mit US-Talkmaster als Bühne

06.02.2024, Russland, Moskau: Tucker Carlson (l), US-Talkmaster, führt ein Interview mit Wladimir Putin, Präsident von Russland. Foto: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Bei Fox News gefeuert, vom Kreml in Moskau hofiert: Tucker Carlson bekommt als erster US-Interviewer seit Beginn des Ukraine-Kriegs ein Gespräch mit Wladimir Putin gewährt. Und meidet kritische Fragen.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich erstmals seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine ausführlich von einem US-Interviewer befragen lassen.

Im Gespräch mit Talkmaster Tucker Carlson sagte der Kremlchef unter anderem, ein Einmarsch Russlands in die Nato-Staaten Polen und Lettland stehe im Grunde „komplett außer Frage“ – mit einer Ausnahme. Auf die Frage, ob er sich ein Szenario vorstellen könne, in dem er russische Truppen nach Polen schicken würde, entgegnete Putin: „Nur in einem Fall: wenn Polen Russland angreift.“

06.02.2024, Russland, Moskau: Tucker Carlson (l), US-Talkmaster, beim Interview mit Wladimir Putin, Präsident von Russland. Foto: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Das 127 Minuten lange Interview wurde bereits am Dienstag aufgezeichnet und am Donnerstagabend (in Belgien in der Nacht zu Freitag) zur besten Sendezeit in den USA veröffentlicht. Der für die Verbreitung von Falschmeldungen und Verschwörungstheorien bei seinem früheren Arbeitgeber Fox News bekannte Fernsehmann Carlson stellte Putins langatmige Ausführungen nicht infrage. Kritiker hatten dies schon im Vorhinein des Gesprächs als Grund ausgemacht, warum der Kremlchef dem Amerikaner ein Interview gewährt haben dürfte.

Erwartungsgemäß dominierte Putin das Gespräch, während Carlson davon absah, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch als solchen zu bezeichnen oder von einer Invasion zu sprechen. Putin wiederum legte dar, dass Russland überhaupt kein Interesse an Polen, Lettland oder anderen Ländern habe, Ängste vor einem russischen Angriff also unangebracht seien.

„Warum sollten wir das tun? Wir haben einfach kein Interesse.“ Es widerspreche dem gesunden Menschenverstand, sich auf „eine Art globalen Krieg“ einzulassen. Den Nato-Staaten warf Putin vor, die eigene Bevölkerung mit dem Vorgaukeln einer „imaginären russischen Bedrohung“ einzuschüchtern.

Mit Blick auf den Ukraine-Krieg sagte Putin gegen Ende des Interviews, man sei zum Dialog bereit – die Zeit für Gespräche sei gekommen, weil der Westen erkennen müsse, dass der Konflikt für ihn militärisch nicht zu gewinnen sei. «Früher oder später wird das in einer Einigung enden», sagte Putin. „Wenn diese Erkenntnis eingesetzt hat, müssen sie (der Westen) darüber nachdenken, was als nächstes zu tun ist.“

Das in Moskau aufgezeichnete Interview erschien auf Carlsons Webseite und der Plattform X, vormals Twitter. Darin machte Putin zunächst langatmige Ausführungen über die Geschichte Russlands, holte bis ins 13. Jahrhundert aus und überreichte Carlson eine Mappe mit Dokumenten, „damit sie nicht denken, dass ich mir etwas ausdenke“.

10.10.2023, Russland, Moskau: Evan Gershkovich, Russland-Korrespondent des „Wall Street Journal“, steht in einem Glaskäfig in einem Gerichtssaal des Moskauer Stadtgerichts. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa

Im Verlauf des Interviews rechtfertigte er den russischen Einmarsch in die Ukraine erneut mit angeblichen historischen Gebietsansprüchen und übte scharfe Kritik an der Nato sowie den USA. Carlson ließ den Kremlchef weitestgehend ausreden und hakte selten ein, baute mitunter aber auch rhetorische Rampen für Putin. An einer Stelle unterbrach er die historischen Ausschweifungen des russischen Präsidenten: „Können Sie uns sagen, in welcher Zeit? Ich verliere den Überblick darüber, wo in der Geschichte wir uns befinden.“

Am Ende sprach er Putin direkt auf den in russischer Untersuchungshaft sitzenden US-Journalisten Evan Gershkovich an und fragte, ob es Chancen auf dessen Freilassung gebe. Putin gab sich gesprächsbereit und deutete die Möglichkeit eines Gefangenenaustauschs an.

„Es macht keinen Sinn, ihn in Russland im Gefängnis zu halten“, so der Kremlchef. Die USA sollten vielmehr darüber nachdenken, wie sie zu einer Lösung beitragen könnten. Weitere Äußerungen Putins ließen sich so interpretieren, dass eine Freipressung des im Dezember 2021 verurteilten Tiergarten-Mörders Vadim K. gemeint sein könnte, der in Deutschland zu lebenslanger Haft verurteilt worden war.

Im Dezember hatte das Weiße Haus mitgeteilt, Moskau habe ein Angebot Washingtons zur Freilassung des für das „Wall Street Journal“ arbeitenden Journalisten abgelehnt. Gershkovich war Ende März 2023 auf einer Reportagereise in Jekaterinburg am Ural festgenommen worden. Die russische Staatsanwaltschaft wirft ihm Spionage vor. Der US-Amerikaner mit russischen Wurzeln und die Zeitung weisen die Vorwürfe ebenso zurück wie die US-Regierung.

27.06.2023, Russland, Moskau: Wladimir Putin, russischer Präsident, trifft ein, um im Kreml eine Rede zu halten. Foto: Sergei Guneyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Carlson hatte das voraufgezeichnete Interview über Tage hinweg als großes Medienereignis angepriesen. Das Gespräch mit dem 54-Jährigen Talkmaster dürfte dem international in der Kritik stehenden Kremlchef als willkommene Bühne vor der Präsidentenwahl am 17. März in Russland gedient haben, wie die russische Politologin Tatjana Stanowaja anmerkte. Putin habe Carlson für seine Zwecke genutzt, um einen Zugang zu US-amerikanischen Publikum zu finden. Gerade die Anhängerschaft des US-Republikaners Donald Trump, der erneut ins Weiße Haus einziehen will, steht Putin weniger kritisch gegenüber als viele andere Landsleute.

Der frühere Fox-News-Moderator Carlson erreicht über soziale Netzwerke ein Millionenpublikum. Vergangenes Jahr wurde er von dem erzkonservativen US-Sender gefeuert, ohne dass damals Gründe für den Rausschmiss genannt wurden. Er moderierte dort jahrelang eine quotenstarke Abendsendung. Diese nutzte Carlson dazu, um mit Falschbehauptungen gegen die Demokratische Partei und gegen Minderheiten zu hetzen. Kurz nach seinem Aus bei Fox News startete er eine eigene Show auf X.

Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats der USA, John Kirby, wies darauf hin, dass nichts, was in dem Interview gesagt wurde, für bare Münze zu nehmen sei. „Erinnern Sie sich daran, Sie hören Wladimir Putin zu“, sagte er am Donnerstag in Washington.

Inzwischen hat Carlson Moskau wieder verlassen. Die Nachrichten-Website „Semafor“ berichtete, er habe sich vor seiner Abreise auch mit Edward Snowden getroffen. Der US-Whistleblower, der 2013 das Ausmaß der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken der Vereinigten Staaten öffentlich gemacht hatte, lebt seit rund zehn Jahren im Exil in Russland. Nähere Details zu dem angeblichen Treffen waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

 

 

159 Antworten auf “Putin nutzt Interview mit US-Talkmaster als Bühne”

  1. DR ALBERN

    Man musste bereits zu einem früheren Zeitpunkt (2008) Russland (überwiegend ein europäisches Land) in die EU und NATO aufnehmen, dann war dieser Krieg vermeidbar!!! Die EU (vorrangig Deutschland) ist aber immer nur AMI-Treu gewesen!!! Zu spät!!!

    • Aber es ist traurig (oder eher bezeichnend), wenn andere, europäische Journalisten Carlson vorwerfen, dass er ihn hat ausreden lassen. Das war ein Interview, keine Debatte. Für eine Debatte scheint ja eh niemand in Europa bereit zu sein. Hier werden auch nur Interviews geführt und man lässt die Gegenseite auch ausreden.

      • Westlicher Mainstream–Journalismus ist zum ….

        Der westlichen Mainstream–Journalismus ist eine Katastrophe! Das ist keine Information, sondern links– grüne Demagogie.

        Ich wünsche mir Gespräche zwischen Putin und unseren Machthabern vor „laufender Kamera“, damit die Bevölkerung sich eine „Objektive“ Meinung machen kann und nicht mehr auf die ins Konzept passenden Aussagen unserer Politiker und Journalisten angewiesen ist. Alles was uns präsentiert wird, ist durch die links–grüne Zensur gegangen und wunschgemäß „angepasst“.

        Ich bin weit davon entfernt ein Putin–Versteher zu sein, bin aber sicher, dass es ein fundamentaler Fehler war, ihn bei seiner damaligen Rede in Deutschland (Union von Portugal bis Wladiwostok) wie einen Schuljungen abblitzen zu lassen. Wäre man damals darauf eingegangen, hätte man sehr viele Kriege, Auseinandersetzungen und den ganzen Schlamassel den wir zurzeit haben, verhindern können.

        • Peter S.

          Putin würde in jeder Diskussion untergehen, weil er argumentativ keinem Gesprächspartner gewachsen ist. Er kann nur an Propagandaveranstaltungen teilnehmen, bei denen er die Kontrolle hat.

          Sein Vorschlag einer Union von Lissabon bis Wladiwostok war eine Drohung, weil Russland in einer solchen „Union“ natürlich die Dominanz beanspruchen würde.

          Wladiwostok heißt außerdem Hǎishēnwǎi und gehört zurück zu China.

      • meinemeinungdazu

        @Haha
        Wie praktizieren es denn unsere Medien mit unseren Politikern. Fragen die nach? Nein, auch sie lassen Scholz, De Croo, …einfach nur reden. Oder haben sie mal kritische Nachfragen gehört? Nichts von dem, alles nur Einheitsbrei. In den Fernsehdiskussionen das gleiche Einbahnpalaver.

        • Joseph Meyer

          @meinemeinungdazu
          Psychopathen auf Amok-Fahrt
          „Wir lassen uns unter dem Schwindel-Etikett „Demokratie“ von Psychopathen und Schwerstkriminellen regieren. Wir gestatten es. Die letzte Diktatur in Deutschland liegt erst 75 Jahre zurück. Heute schaut die Mehrheit wieder weg, will wieder nichts verstehen, ist offensichtlich zu verängstigt oder zu degeneriert, um für Freiheit und demokratische Rechte zu kämpfen, die uns allen gerade genommen werden. Die Merkel-Tyrannei ertränkt unser Land und Europa in einem neuen Totalitarismus, in einem Meer von Lügen und Bullshit (2).

          „Tyrannei“ bezeichnet eine Gewalt-, Willkür- und Schreckensherrschaft. Umgangssprachlich bedeutet tyrannisches Veralten „willkürliches, herrschsüchtiges Verhalten“, es ist das Verhalten einer autoritären Person, „die ihre Stellung und Macht dazu missbraucht, andere, besonders Abhängige, Untergebene, zu tyrannisieren“ (3).

          Doch dieses Mal ist die Tyrannei nicht auf Deutschland beschränkt. Das neue 1.000-jährige Reich der Transhumanisten des World Economic Forum ist für die ganze Welt vorgesehen. Als Instrument zum Übergang in einen neuen Hyper-Faschismus nutzen die Machteliten Corona und die angebliche Sorge um die Gesundheit der Bevölkerungen. …
          Üble Tatsache ist: In der modernen Tyrannei sind die Menschen Biomasse, früher Menschenmaterial genannt. In der Welt der Transhumanisten hat diese „Biomasse“ die einzige Funktion, Untertan, Knecht und Sklave zu sein. Die Menschen haben den Mund zu halten, sich impfen, chippen und tracken zu lassen, mit KI-Maschinen zu verschmelzen, online Bestellungen aufzugeben, über ihr digitales Zentralbankkonto steuerbar zu sein, an ihrem isolierten Digitalarbeitsplatz zu arbeiten, Hygienediktate zu befolgen und zu sterben, wenn sie wegen seelischer Verkrüppelung zusammenbrechen, oder sich aufgrund tiefer Depression das Leben nehmen. Das angestrebte Ziel ist: die menschliche Biomasse auf dem Planeten zu verringern. Das ist die Ansage für die Zukunft! …
          Die 4. Gewalt — die Medien — sind schon lange Teil des Herrschaftskomplexes und integraler Bestandteil des Krieges gegen die Zivilgesellschaften.  …
          In jedem Fall ist das, was um uns herum geschieht, seit Menschengedenken beispiellos. Das „radikal Böse“ (Hannah Arendt) (16) ist in Aktion: Als Folge der Lockdowns werden sich Millionen Todesopfer weltweit erst in einigen Jahren aufsummieren, dies gilt insbesondere für den globalen Süden (17), der von den Maßnahmen besonders stark betroffen ist, da die Lieferketten zusammengebrochen sind. Mission —Bevölkerungsreduktion — accomplished, aber auch mit Impf-Programmen kann da noch nachgeholfen werden. …
          Zum Arsenal der Tyrannei im Krieg gegen die Völker gehören nicht nur Maskenterror, PCR-Tests, Zwangsimpf-Programme und polizeilich abgeriegelte Innenstädte, sondern wesentlich auch die Zerstörung der menschlichen Würde, die Zersetzung jedweder Opposition und des menschlichen Geistes. All dies und vieles mehr schwächt das menschliche Immunsystem. …
          „Das Gemeinwohl ist das höchste Gesetz! Wenn der Herrscher, der für das Beste des Volkes zu sorgen hat, dauernd und in schwerster Weise gegen das Gemeinwohl verstößt, ja den Zweck seines Amtes in das völlige Gegenteil verkehrt und offenkundig zum Feind und Verderber seines Volkes wird, so verlässt er damit die Rechtsgrundlage auf der seine Gewalt aufgebaut ist“ 
          https://fingersblog.com/2021/01/08/kein-verschworungstheoretiker-kann-sich-das-ausdenken-was-aktuell-vor-unseren-augen-geschieht/

    • Robin Wood

      @Herbert G.
      Stimmt, aber man will ja Angst vor Russland beim Bürger schüren. Ich habe gelesen, dass bald ein Nato-Manöver stattfinden soll. Das soll aber nicht nur „weiter weg“ stattfinden, sondern man plant, Panzer durch einige Städte fahren zu lassen. Mal sehen, ob das stimmt. Wenn ja, ist dies wieder eine Staatspropaganda, um die Leute in Panik zu versetzen. Mit ängstlichen Bürgern lässt es sich leichter regieren. Schauen wir mal, ob das stimmt.

  2. Patriot Belgique

    Respekt was für ein tolles Interview. So viele kritische Fragen und die Antworten. Richtig ausgefeilt. Ehrlich, da wirken Olaf Scholz oder unser Premier wie die super Charismatiker. Fazit; Putin ist ein alter verbrauchter Mann.

  3. Eastwind

    Es ist erstaunlich, dass es hier in Ostbelgien immer noch Sesselfurzer gibt, die in der freien westlichen Welt Wohlstand genießen, wahrscheinlich sogar als Sozialschmarotzer, und die Demokratien kritisieren oder sogar verteufeln, gleichzeitig aber Diktatoren wie Putin oder Kim oder einen Bekloppten wie Trump verehren, unter deren Regime sie längst eingelocht oder liquidiert worden wären. Unglaublich!

      • Dow Jones

        Erste Frage stellen und dann 28 Minuten Geschichtsvorlesung vom 7. Jh bis heute. Nach der Hälfte davon hatte Tucker den Überblick verloren und das war es dann.

        Tucker hat doch nur ne Audienz bei Vladi bekommen damit der seine Propaganda nochmal verbreiten kann. Hat mit Journalismus oder Interview nichts zu tun.

  4. Ich glaube Putin sogar dass er weder Polen noch Litauen angreifen wolle.
    Die EU Möchtegernpolitiker sollten mal an einem Plan arbeiten wie es nach dem Krieg friedlich weitergehen soll
    Klar ist Putin was den Angriff angeht zu verurteilen jedoch sollte man am Verhandeln denken

  5. Weshalb hat der Superjournalist Carlson nicht gewagt, Putin nach den entführten ukrainischen Kindern oder misshandelten Kolleginnen und Kollegen zu fragen?
    Es ist schon erschreckend was die ostbelgischen Welterklärer auftischen, um einen Tyrannen und einen Medienkomödianten zu schonen. Geködert in der Hass-Spirale geraten sie zu Komplizen. Gut ist nur, dass Herr Cremer strengste Diskretion pflegt; man müsste sich vor diesen Mittätern fürchten.

    • Joseph Meyer

      @Serafim
      ein Kommentar zu Ihrem Post:
      „Entführte ukrainische Kinder“? Ich habe die Information, dass die russische Armee Kinder aus der Gefahrenzone herausnimmt, wenn dort Angriffe stattfinden, wäre das dann eine Entführung? Haben Sie dazu konkrete Quellenangaben?
      „misshandelten Kolleginnen und Kollegen“? Können Sie auch dazu bitte konkrete Quellen angeben?
      „Putin ein Tyrann?“ Auch da habe ich ganz andere Informationen, und dass er von der grossen Mehrheit der russischen Bevölkerung geachtet wird, scheint zu stimmen, das sagt jedenfalls der Russlandkenner Thomas Röper. Dass Putin ein Machtmensch ist, vielleicht auch ein Diktator, schon möglich, ich traue mich nicht das zu beurteilen, aus Mangel an konkreten, bewiesenen Fakten! In 2001 haben die Bundestagsabgeordneten und die Mitglieder der Regierung in Deutschland Putin nach seiner Rede im DB standing ovation gezollt …
      Es bringt auch nichts, wenn man Russland- und Putinhasser aus Prinzip ist! Die Tatsache, dass Putin, seit der Übernahme der politischen Macht nach Jelzin, in Russland dafür gesorgt hat, dass die multinationalen anglo-amerikanischen Konzerne sich die Reichtümer Russlands nicht mehr unter den Nagel reissen können, hat sicher nicht dazu beigetragen, dass diese Konzerne Putin noch mögen … Diese Konzerne haben aber sowohl unsere Regierungen als auch die MainStreamMedien in der Hand, also für genug negative PR hatte Putin damit für sich im Westen schon gesorgt!
      Das Argument, man müsse unbedingt die Ukraine militärisch unterstützen („bis zum letzten Ukrainer“, na toll), weil Putin wenn er in der Ukraine gewinnt, anschliessend auch uns im EU-Raum angreifen würde, ist meines Erachtens an den Haaren herbeigezogener Bullshit! Was hätte Putin davon, er herrscht doch schon über ein riesiges Gebiet in dem sich alle natürlichen Ressourcen befinden die man sich nur wünschen kann.
      Und dann vergessen wir – in unserer desinformierten Main-Stream-Medien-Blase – viel zu leicht, dass sich der Fokus längst auf die BRICS-Staaten verlagert hat, die EU ist out, und wenn sie so weiter macht als Wasserträger der USA, dann wird sie zu einer Randfigur werden, meine Meinung!
      Wichtig ist, dass es jetzt nicht zu einem verheerenden grossen Krieg auf europäischem Boden kommt! Deshalb muss der Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich beendet werden, und m.E. indem Druck auf Zelinskij gemacht wird! WIR – Russland einbegriffen! – gewinnen NICHTS durch diesen Krieg, die US-Elite ALLES!

      • Herbert G.

        @ Joseph Meyer
        „Was hätte Putin davon, er herrscht doch schon über ein riesiges Gebiet in dem sich alle natürlichen Ressourcen befinden die man sich nur wünschen kann.“
        ________________________
        ..und was will er dann in der Ukraine?

        • Peter S.

          Kommen Sie dem Meyer bitte nicht mit Logik. Der lebt seine letzten Momente voller Hass auf den Westen in einer Wahnwelt, in der sein Held Putin auf einem weißen Einhorn die Welt vor schwulen angelsächsischen Nazijuden rettet.

        • @Herbert G. Es ging nicht um die Ukraine sondern um ein weiters mögliches Vordringen russischer Truppen in europäische Länder. Die Gründe, die @Peter S. nicht erkennt wurden hier im Forum schon bis zur Erschöpfung erörtert.
          Sie haben nicht aufgepasst, 0 Punkte, Setzen.

            • Karli Dall

              #Peter S.
              10/02/2024 10:07

              Die Gründe sind mind. seit zehn Jahren bekannt,
              sollen sie wieder und wieder durchgekaut werden?

              Jetzt hat CDU-Politiker und Bundeswehr-Oberst a.D. Kiesewetter gefordert: „Der Krieg muss nach Russland getragen werden.“

              Er warnte vor den Folgen eines möglichen Scheiterns: „Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer würden das Land verlassen, sie würden den Zusammenhalt der europäischen Staaten gefährden“.

              Die meisten würden dann in Deutschland Bürgergeld erhalten, Deutschland hätte dann vermutlich 100 Millionen Einwohner, könnte man annehmen.
              Deutschland müsste ein neues „Sondervermögen“ schaffen.

              ..und Putin könnte erst mal abwarten und müsste nicht nach Lissabon marschieren.
              …dieser Fuchs…

            • Hans Eichelberg

              „Warum hat Russland die Ukraine angegriffen? (WAZ)

              Russlands Präsident Wladimir Putin will mit der „Spezialoperation“, wie er den Überfall nennt, Grenzen verschieben, um seinen Einflussbereich in Europa zu erweitern. Er will eine Pufferzone zwischen der Nato und Russland erreichen. Das setzt voraus, dass er die Führung in Kiew absetzt und durch eine Regierung ersetzt, die ihm genehm ist.

              Das erste Ziel ist, eine Mitgliedschaft der Ukraine in EU und vor allem in der Nato zu verhindern. Das Land solle „demilitarisiert“ und – zweites Ziel – „entnazifiziert“ werden. Indes handelt es sich bei der von Russland als „Nazis“ verunglimpften ukrainischen Regierung um demokratisch gewählte und gesinnte Volksvertreter. Während der Westen über Putin empört ist, verhält sich der größte Teil der Welt neutral. Für viele Staaten in Afrika, Asien und Lateinamerika ist der Ukraine-Krieg ein Regionalkonflikt. Putin ist keineswegs isoliert.

              Die ersten zwei Jahre waren für Russland ein Desaster, seine Verluste waren enorm. Zu Beginn des dritten Jahres sind die Ukrainer allerdings in die Defensive geraten: Der Oberbefehlshaber wurde ausgetauscht, die Armee versucht einen Neustart. Der Ukraine-Krieg ist längst zu einem Abnutzungskrieg geworden, und der entscheidet sich vermutlich über die Ressourcen. Russland ist im Vorteil, hat mehr Menschen und mehr Waffen.

              Über diplomatische Initiativen zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts ist wenig bekannt. Beide Seiten sind dazu (noch?) nicht bereit. Vor allem bei Putin stellt sich die Frage, wann er Halt macht. Es gibt vier Szenarien.

              • Szenario Nummer eins: Die Teilung des Landes. Mit der Einnahme des Donbass – über die Separatistengebiete Luhansk und Donezk hinaus – würden die Russen eine „Landbrücke“ bis zur 2014 besetzten Krim schaffen. Dieses Minimalziel – im Ergebnis: die Teilung der Ukraine – hat er fast erreicht, aber nicht gesichert.

              • Szenario Nummer zwei: Die russischen Truppen nehmen Kiew ein und besetzen das ganze Land. Sie rücken bis zur Nahtstelle zur EU vor, entlang der Grenzen zu Polen, zur Slowakei oder Rumänien. Das ist die Traumvorstellung russischer Nationalisten. Aber der Kremlchef ist seinem Ziel nicht näher gekommen. Der Sturm auf Kiew scheiterte, die Gegenwehr der Ukraine ist stark.

              • Szenario Nummer drei: Ein jahrelanger Stellungskrieg. Mitte März 2024 stellt sich der 71-jährige Putin einer Wahl. Er kann es sich nicht leisten, Schwäche zu zeigen: Verhandlungen mit der Ukraine sind ein „No Go“. Ende des Jahres stehen in den USA Präsidentschaftswahlen an. Putin hofft, dass Donald Trump das Rennen macht und als Präsident die Unterstützung für die Ukraine reduziert. Dann würden der Ukraine Waffen fehlen. Obendrein hat sie Probleme, genug Soldaten zu rekrutieren. Im Ergebnis setzt der Kremlchef darauf, dass die Zeit für ihn spielt und die Russen den längeren Atem haben.

              • Szenario Nummer vier: Russland verkalkuliert sich. Die Militärhilfe des Westens lässt nicht nach, die russischen Verluste werden zu groß. Es gibt vereinzelt Militärökonomen, die zu diesem Ergebnis kommen. Die Konsequenz: Entweder gibt es doch Verhandlungen oder der Konflikt wird eingefroren. Was faktisch auch auf eine Teilung (Szenario Nummer eins) hinausliefe.“

              • Peter S.

                Hier fehlt das einzig realistische Szenario und das ist die vollständige Vertreibung der Russen aus der Ukraine mit anschließenden Verhandlungen über die Höhe der von Russland zu leistenden Reparationen.

        • Joseph Meyer

          @Herbert G. 09/02/2024 21:41
          Hier der Link zum Interview von Tucker Carlsson und Putin mit Übersetzung der Antworten von Putin in englischer Sprache:
          Why this interview could save humanity from a catastrophe
          To the horror of the elites and their mainstream media minions, Tucker Carlson traveled all the way to the forbidden country: Russia. He did the unthinkable and interviewed the most hated, most despised, most dangerous man on the planet: Vladimir Putin. 
          https://stopworldcontrol.com/putin/

        • @Heebert G.
          Russland hat tatsächlich große Ressourcen, viel brach liegendes Potential, ist leider zugleich ein Land mit enorm steinreicher Oligarchenschicht, andererseits mit einer großen Armut, weithin unterentwickelt, mit der größten Plumsklo-Dichte weit und breit. Und auch noch diktatorisch regiert. Das soll hier irgendwie Vorbild sein?

      • Peter S.

        „„Entführte ukrainische Kinder“? Ich habe die Information, dass die russische Armee Kinder aus der Gefahrenzone herausnimmt, wenn dort Angriffe stattfinden, wäre das dann eine Entführung? Haben Sie dazu konkrete Quellenangaben?“

        Der Meyer wird uns dann gleich erzählen, dass Marc Dutroux ein Justizopfer ist und er in weiser Voraussicht eigentlich nur Julie und Melissa vor den kommenden Corona-Maßnahmen schützen wollte. So tickt er, der Meyer.

  6. Heisst es nicht: „wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, …“
    Die Russen im Allgemeinen und Putin im Besonderen haben uns die letzten Jahre nicht nur einmal, sondern des öfteren nach Strich und Faden belogen, insbesonders was deren Umgang mit der Ukraine anging. Wer kann denen auch nur noch ein Wort glauben?
    Russland muss erstmal durch Taten beweisen dass es vertrauenswürdig und glaubwürdig ist, im Moment ist es auf der Weltbühne nichts anderes als ein verlogenes, betrügerisches, mordendes Etwas.

    • @ – Joseph 10:19

      Das verlogene betrügerische moderne etwas ;
      nennt man , in den obersten Reihen der Politik lieber :
      Schauspielkunst .
      Gut, von Kunst kann natürlich keine Rede sein ;
      Im besten Fall wünscht!! sich ja der Kinobesucher, dass der schlechte Film , in dem wir leider , mit solchen Schauspielern leben müssen , mit einer Verhaftung des Schauspielers selbst endet .
      Doch leider werden die Drehbücher meist anders geschrieben.

    • Legendar

      bei allem Respekt, lügen und betrügen gehört beim überwiegenden Teil der europäischen Politiker ebenfalls zum Tagesgeschäft. Ich verstehe also nicht warum sie das dem einen ankreiden und dem anderen nicht.

  7. Joseph Meyer

    @Joseph und Peter S.
    es interessiert schon, ob, ja oder nein, Sie Beide nur Ihre eigene Meinung hier verkünden, oder ob Sie für irgendeine Regierung, Zeitung oder Organisation arbeiten und bezahlt werden, um hier gegenteilige Meinungen d.h. vor allem den Verkünder dieser gegenteiligen Meinung zu diffamieren, egal wie und womit, Hauptsache zu diffamieren und zu diskreditieren. Ihre wenigen Argumente klingen mir jedenfalls sehr nach pauschalen Argumenten der so genannten Faktencheckern, Faktenfüchsen, usw.

    • Nun, ich kann nicht für Peter S. sprechen, aber ich vertrete hier nicht nur meine eigene Meinung sondern ärgere mich besonders über die vor allem, aber nicht alleine, von Ihnen verbreiteten Unwahrheiten und Lügengeschichten. In dieser Hinsicht sind Sie ein williges Instrument russischer Trollenpropaganda.
      Sie scheuen sich nicht eine Lüge nach der anderen zu verbreiten.
      Sie wollen die Wahrheit einfach nicht sehen und glauben einfach allen Verschwörungstheorien. Glauben Sie wirklich dass alle Journalisten dieser Welt, und es gibt noch gute, in den öffentlichen Medien nur Lügen verbreiten. Die Reporter weltweit agierender Nachrichten- und Presseagenturen lassen sich nicht von irgendjemandem die Wahrheit vorschreiben. Reporter vor Ort, ob von BBC, AFP, CNN, ANSA, AP oder wie sie alle heissen stehen doch nicht alle auf der Lohnliste von Verschwörern.
      Ihnen sind die Theorien der auf Linie gebrachten Medien in Russland oder China und die von diesen Ländern verbreiteten FakeNews einfach wichtiger, da Sie gegen unser System, gegen unser Zusammenleben, gegen unsere Demokratie (mit all Ihren Fehlern) sind. Sie sind gegen den belgischen Staat, gegen die EU, gegen die Nato, gegen die USA, gegen … sich selbst. Sie sind zu bedauern, aber Ihre Lügengeschichten kann man Ihnen einfach nicht durchgehen lassen. Recht auf Meinung ja, Recht auf Fake News und Geschichtsverdrehung: nein.

      • @Joseph, Sie verlieren gerade etwas die Übersicht über Ihre Geschreibe. Sie glauben was Sie Glauben wollen. Mit Ihren, in meinen Augen, unsinnigen Vorwürfe kommen wir nicht weiter. Ich habe auch weder Zeit noch Lust nochmals eine Diskussion zu Führen die zu nichts führt. Sie fällen Entscheidungen nach Ihrer Glauben und die anderen Menschen nach deren Glauben.

      • Robin Wood

        @Joseph
        In Sachen Corona hatte Herr Meyer aber sehr wohl recht, wie sich inzwischen herausstellt.
        Da haben auch die Medien gelogen und das gesagt, was die Regierung wollte.
        Wer entscheidet, was Wahrheit oder Verschwörungstheorie ist? Man sehe sich nur den letzten Vorfall mit Correctiv an. Da berichtete sogar der Focus oder die Welt drüber, dass dieser Verein Fördergelder des Staates bekommt und teilweise auch von Lobbyisten. Neutralität ist da nicht mehr gegeben.
        Ich glaube, heute sollte man sehr vorsichtig sein, was man wem glaubt und alles hinterfragen.
        Alleine schon die Tatsache, dass der Westen das Vorgehen Chinas in Sachen Corona begrüsste und teilweise sogar auch hier umsetzte, sollte zu denken geben.
        Es ist eine Tatsache, dass der Krieg in der Ukraine eine Vorgeschichte hat. Wurde hier schon oft ausgeführt. Es ist keine Rechtfertigung für den Angriffskrieg (es gibt niemals eine Rechtfertigung für einen Krieg) auf die Ukraine, aber die Reaktion Putins, der den Westen oft genug vor einer Nato-Erweiterung gewarnt hat, kann man verstehen. Verstehen heisst aber nicht, dass ich Verständnis für sein Vorgehen habe.
        Inzwischen glauben laut der neuesten Umfragen 49% der Deutschen nicht mehr den öffentlich-rechtlichen Medien. Warum wohl?

          • Joseph Meyer

            @Joseph
            Ihr Satz „Herr Meyer hatte in einigen wenigen Punkten in der Coronakrise recht, hat aber insgesamt sehr viel, sehr sehr viel Unsinn zu diesem Thema verbreitet.“ ist eine Behauptung von Ihnen, Belege für die Behauptung, ich hätte „insgesamt sehr viel, sehr sehr viel Unsinn zu diesem Thema verbreitet“ sollten Sie dann bitte schon bringen können, konkrete wissenschaftlichen Fakten inbegriffen, und wenn das nicht geht, Ihre Behauptung dann bitte zurücknehmen!
            Denn, wie schon des Öfteren von mir betont, es war nicht ICH der recht hatte, sondern DIE Mediziner und DIE Wissenschaftler deren Aussagen ich hier im Forum weiter geleitet hatte. Jetzt zeigt sich in der Tat, wie @Robin Wood“ es schreibt, dass diese mutigen Experten recht hatten, sei es John Ioannidis der schon im April 2020 die Gefährlichkeit der Corona-Erkrankung der einer mittelschweren Grippe gleich gestellt hatte, oder die Aussagen von Sucharit Bhakdi und vielen Anderen zur Maskenpflicht, zum social distancing, zu den Lockdowns, den PCR-Tests, und vor allem den mRNA-Corona-Spritzen!
            Die totalitären Regierungsmassnahmen müssten unbedingt offen und von „Experten für und gegen“ medial aufgearbeitet werden. Wenn das nicht passiert, dann ist die Gefahr sehr gross, dass uns demnächst wieder das Gleiche passiert, denn das würde die WHO im Verbund mit den internationalen, Panik schürenden Main-Stream-Medien schon hin bekommen, dann vielleicht nicht mehr mit einem Virus, sondern mit einem angeblich mörderischsten Bakterium wie Pneumokokken oder Meningokokken, Mikroben welche alle Menschen zwar dauernd in sich tragen, die aber ganz plötzlich dann mörderisch würden … Wissenschaft zählt ja da wenig, Emotionen bestimmen die Tagesordnung.
            Ich habe mir vorhin ein sehr interessantes Gespräch auf der Plattform AUF1 mit Silke Schröder angehört, dort wird auch die bedrohliche Lage angesprochen, in der sich unsere Demokratie derzeit befindet, da im Zusammenhang mit dem Umgang von Medien und Politik mit dem privaten Treffen in einem Hotel in Potsdam:
            Unternehmerin Silke Schröder: Was Mut, Offenheit und Selbstdenken für Folgen haben…
            11.2.2024
            In der neuen Ausgabe von „Spielmacher AUF1“ stellt Thomas Eglinski eine Frau vor, die mit Offenheit und Klarheit vielen Menschen aus der Seele spricht. Kritisch zu hinterfragen und selbst zu denken, ist für Silke Schröder eine Selbstverständlichkeit. Durch ihr Elternhaus wurde sie maßgeblich geprägt, „nicht dem Rudel hinterherzulaufen“. Neben ihrer erfüllenden Tätigkeit als Unternehmerin in der Immobilienbranche ist Silke Schröder seit einigen Jahren auch erfolgreiche Publizistin. Sie selbst sieht sich als Aufklärerin im politischen Vorfeld. Freuen Sie sich auf eine Folge von „Spielmacher AUF1“ mit einer Frau, die zum kritischen Denken anregt. Zum ominösen „Potsdamer Geheimtreffen“ war Silke Schröder mit anderen Gesprächspartnern bereits in der „Lagebesprechung AUF1“ zu Gast. Hier können Sie die Sendung nochmals nachschauen: https://auf1.tv/lagebesprechung-a
            https://auf1.tv/spielmacher-auf1/unternehmerin-silke-schroeder-was-mut-offenheit-und-selbstdenken-fuer-folgen-haben?mc_cid=71cefe7efa&mc_eid=581ffe3c4d

            Hier für alle interessierten Leser eine sehr gut verständliche deutsche Übersetzung des Putin-Interviews von Tucker Carlson:
            https://odysee.com/@paulbrandenburg:e/tucker-putin-deutsch:7

          • Wurde Meyer damals von hörigen wie Ihnen als Verschwörer, Lügner und was nicht alles betitelt, stellen sich bis heute viele Aussagen als richtig, bzw. in die richtige Richtung gehend heraus. Viel Unsinn wurde auch im Mainstream u von Politikern, Beratern und Menschen wie Ihnen verzapft

            • Ich denke nicht dass ich in der Coronakrise irgendeinen Unsinn in irgendeine Richtung verzapft habe sondern im Gegenteil immer pragmatisch und mit gesundem Verstand auf sowohl die dummen Anweisungen der Politik als auch die Lügengeschichten der Medien oder einiger Forenteilnehmer reagiert habe.

              • Joseph Meyer

                12.03.2023
                Impfschäden und Freiheitsrechte: Medien bestätigen die Corona-Kritiker
                In letzter Zeit berichten immer mehr Medien, dass die Corona-Politik der Bundesregierung falsch war und dass die Querdenker mit ihrer Kritik im Kern recht hatten. Aber eine Aufarbeitung oder auch nur eine Entschuldigung gibt es nicht.
                Um zu verstehen, was die derzeitigen Medienberichte über hunderttausende Impfschäden und über das Eingeständis, dass die Corona-Maßnahmen „unsinnig, überzogen, rechtswidrig“ waren (Spiegel), bedeuten, müssen wir uns noch einmal an die leidige Corona-Zeit erinnern. Die von Politik und Medien bis heute diskreditierten und vom Verfassungsschutz beobachteten Querdenker haben von Beginn an nichts anderes gesagt, als das, was nun auch vereinzelt in den Medien gemeldet wird: Die Thesen der Querdenker waren erstens, dass Covid-19 keine gefährliche Seuche, sondern bestenfalls etwas gefährlicher als eine schwere Grippewelle war. Zweitens waren sie daher gegen die Lockdown-Politik und die brutalen Einschränkungen der Freiheitsrechte und drittens waren sie wegen der befürchteten Nebenwirkungen gegen die Impfungen, die aufgrund der G-Regeln indirekt zu Zwangsimpfungen gemacht wurden.
                Alle Thesen der Querdenker haben sich bewahrheitet… . Besonders bemerkenswert ist, dass Mainstream-Medien in letzter Zeit sogar das Thema der schweren Impfnebenwirkungen thematisieren. Vor allem darauf will ich hier eingehen, denn auch das kommt keineswegs überraschend und die Querdenker haben auch davor schon von Beginn an gewarnt. Die Opfer dieser fehlerhaften Politik der Regierung werden jedoch allein gelassen.
                Man kann daher festhalten, dass die derzeit offiziell gemeldeten 168.808 Corona-Toten in Deutschland eine maßlose Übertreibung sind, denn Obduktionen haben gezeigt, dass nicht einmal die Hälfte der als Corona-Tote registrierten Menschen tatsächlich an Corona gestorben sind. Wenn die Zahl derer, die in Deutschland tatsächlich an Corona gestorben sind, demnach bei etwa 80.000 in inzwischen drei Jahren (also durchschnittlich bei unter 27.000 pro Jahr) liegt, bestätigt das die These der Regierungskritiker, dass Covid-19 nur wenig gefährlicher war als eine schwere Grippewelle.
                http://www.anti-spiegel.ru/2023/impfschaeden-und-freiheitsrechte-medien-bestaetigen-die-corona-kritiker/?doing_wp_cron=1678715210.5144219398498535156250

          • Joseph Meyer

            27.10.2022
            Die grosse Impf-Lüge
            Es waren Horrortage für die EU – und Sternstunden für die Wahrheit. Zuerst kam das inzwischen berühmt gewordene Bekenntnis der Pfizer-Managerin Janine Small vor dem Europäischen Parlament. Am 10. Oktober 2022 gab sie zu, dass der Impfstoff vor der millionenfachen Injektion nicht darauf getestet worden war, die Übertragung des Virus zu stoppen. Bereits kursieren böse Witze: Da sitzen zwei Mäuse. Fragt die eine: «Lässt du dich impfen?» Sagt die andere: «Bist du wahnsinnig? Das Menschenexperiment läuft noch.»
            «Covidioten» bekommen recht
            Drei Tage später, am 13. Oktober, bestätigte die Europäische Kommission in einem offiziellen Hearing, dass die Impfung weder vor Übertragung noch vor Ansteckung schütze (wir kommen darauf zurück).
            Schliesslich, ein Tag danach, die dritte Hiobsbotschaft: Die EU-Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ihr wird vorgeworfen, zum Nachteil der EU und der Steuerzahler überteuerte Deals mit der Pharmaindustrie eingefädelt zu haben – und die belastenden Nachrichten zu verheimlichen. …
            https://weltwoche.ch/story/die-grosse-impf-luege/

        • Ihrem Satz: „Ich glaube, heute sollte man sehr vorsichtig sein, was man wem glaubt und alles hinterfragen.“ kann ich nur voll zustimmen. Es ist heutzutage nicht einfach Nachrichten und Meinungen auseinanderzuhalten, daher ist meine Vorgehensweise die dass ich mir Nachrichten auf verschiedenen Kanälen von verschiedenen Ländern anschaue und versuche die Meinung des Journalisten aus diesen Nachrichten herauszufiltern. Nachrichten sind Fakten und sollten nicht zu Meinungsäusserungen missbraucht werden.

          • Joseph Meyer

            30.06.2023
            Prof. Christian Schubert: Die Geschichte wird sich weiter und schneller wiederholen
            …und zwar, bis wir endlich hingesehen haben! Aufarbeitung ist ein Reizwort unserer Zeit. Doch Reizwort hin oder her, wir müssen darüber reden, ist sich der Arzt, Psychologe und ärztl. Psychotherapeut Prof. Christian Schubert sicher. Denn tun wir das nicht, wird sich die Geschichte und so auch Corona in seinen düsteren Ausformungen immer weiter und immer schneller wiederholen. Etwas, dass im Interesse der Machthaber sein dürfte, die eine Aufarbeitung verhindern. „Es ist kein Interesse da, dass die Gesellschaft gesund und autonom lebt“, so Prof. Schubert im Interview mit Elsa Mittmannsgruber bei Elsa AUF1! Prof. Christian Schubert erklärt das Wiederholen der Geschichte mit unbewussten Mustern, die uns steuern. In seinem neuen Buch „Geometrie der Seele – wie unbewusste Muster das Drehbuch unseres Lebens bestimmen“ erklärt dies der Arzt und Psychologe anhand von vielen Beispielen aus seiner Psychotherapie-Praxis. Demnach folgen wir in Denk-, Fühl- und Verhaltensweisen einem „fraktalen Plan“. Heißt: unsere Verhaltensmuster bestimmen unsere Zukunft. Entsprechend bestimmen Verhaltensmuster einer Gesellschaft deren Zukunft. So kann sich Geschichte immer wiederholen. Die gute Nachricht: in dem „fraktalen Plan“ sieht der Autor auch neue Wege zur Heilung.
            https://auf1.tv/elsa-auf1/prof-christian-schubert-die-geschichte-wird-sich-weiter-und-schneller-wiederholen

      • Joseph Meyer

        18. Juni 2023
        Jan David Zimmermann: „Eine totalitäre Transformation“

        Sind wir als Gesellschaft in den Fluss „Lethe“ gestiegen? In der griechischen Mythologie ist das der Fluss des Vergessens. Wer in ihn steigt oder von seinem Wasser trinkt, vergisst. Der österreichische Schriftsteller und Journalist Jan David Zimmermann beleuchtet in seinem Buch LETHE. Vom Vergessen des Totalitären die Entwicklungen der Corona-Zeit in unserer Gesellschaft. Darin kommt er zu dem Schluss, dass viele in unserer Gesellschaft vergessen haben, „wie das Totalitäre aussieht, nur weil es in einem neuen Gewand wiederkam“ . Im Interview mit den NachDenkSeiten erläutert Zimmermann unter anderem, warum er vom Totalitären in unserer Gesellschaft spricht und wie es sich auch in der Sprache abbildet. Von Marcus Klöckner.

        Herr Zimmermann, in Ihrem Buch kommen die Begriffe „autoritär“ und „totalitär“ jeweils über 70-mal vor – auf rund 140 Seiten. Ihr Buch handelt aber nicht von einer dunklen Vergangenheit, sondern von der aktuellen Zeit. Würden Sie uns das erklären?
        Mein Punkt ist: Auch wenn hier von der Gesellschaft verdrängt wird; uns hat das Totalitäre erneut heimgesucht, allerdings in einem anderen, neuen Gewand und unter ungeahnten Umständen. Mein Buch handelt von der jüngsten Vergangenheit. Darin sind meine politischen Essays der Jahre 2021 und 2022 versammelt, und sie protokollieren die politischen und gesellschaftlichen Verwerfungen der Corona-Zeit. Die Nachwirkungen dieser Hochphase sind immer noch zu spüren und werden uns noch Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte beschäftigen.
        Können Sie das Autoritäre, das Totalitäre, das Sie beobachten, näher skizzieren?
        Gerne, zuerst muss ich aber vielleicht kurz den Unterschied zwischen den beiden Begriffen erläutern. Das Autoritäre ist, wenn man so will, ein wenig schwächer als der Totalitarismus. Autoritär kann demnach – salopp formuliert – auch jemand sein, der hierarchisch seine Meinung durchsetzen will, und alle müssen dem folgen. Das kann unangenehm, bedrohlich und gewalttätig sein, aber es ist nichts gegen die Systematik des Terrors, die der Totalitarismus als Staatsform bereithält. Das Totalitäre ist eine Steigerungsform des Autoritären und arbeitet noch stärker mit Angst, Druck, Nötigung und Zensur und dringt dabei in alle Lebensbereiche ein.
        Ich habe daher oft den Begriff Totalitarismus in den Mund genommen, weil ich im Laufe der Corona-Krise bemerkt habe, wie alle möglichen Ebenen der Gesellschaft von den „Maßnahmen“ (übrigens ein cleverer Euphemismus, der die Monstrosität verbirgt) durchdrungen wurden. Da ging es nicht um autoritäre Tendenzen in bestimmten Bereichen der Gesellschaft, sondern um einen völligen Umbau. Die Ebene des Privaten und der Familie, die Ebene des Rechtsystems, der Medien, der Universitäten und vor allen Dingen die Ebene des öffentlichen Diskurses und der Sprache vollzogen eine totalitäre Transformation.

        Ihre Beobachtungen verknüpfen Sie eng mit einer Sprachkritik. Zeichnet sich das Totalitäre und Autoritäre in der Sprache ab? Ganz genau. Anhand der Sprache erkennt man, in welchem demokratischen Zustand eine Gesellschaft ist oder eben nicht mehr ist.
        „Totalitäre Regime sind Diktaturen der Sprache.“ Insbesondere die Sprache der Öffentlichkeit (also von Politik und Medien) zeigt uns an, wo wir uns gesellschaftlich befinden.  Während Corona hat man nun gesehen, dass diese Sprache der Öffentlichkeit völlig eskalierte, …, Hinzu kam eine Sprachverarmung, d.h. die Verwendung immer gleicher Floskeln und Begriffe, letztlich ein Denk- und Sprachzwang; wer diese Verengung des Sagbaren in Frage stellte, wurde niedergemacht. Ich habe die Sprache der Corona-Diskurse mit jenen von totalitären Systemen der Vergangenheit verglichen, insbesondere mit dem Nationalsozialismus, so wie sie Victor Klemperer beschreibt, aber auch mit Sprachformen der DDR. Die Ähnlichkeiten sind erschreckend.

        Haben Sie Beispiele für das Autoritäre und Totalitäre in der Sprache?
        Es gibt eine Reihe von Beispielen. Ein typisches ist etwa die Verwendung von Begriffen, die derart häufig und wiederholt, ja inflationär gebraucht werden, dass sie eigentlich nur mehr den Zweck haben, das Gegenüber zu diffamieren. Sie werden zu Kampfbegriffen. Es gab während Corona eine Reihe solcher Begriffe, die gegen Kritiker der Maßnahmen ins Feld geführt wurden: „Verschwörungstheoretiker“, „Schwurbler“, „Covidiot“, „Corona-Leugner“, „Corona-Verharmloser“ usw. – meist übrigens nicht gegendert. Auch bei anderen Themen werden solche Wörter gerne verwendet, zum Beispiel „Putin-Versteher“.
        Typisch für solche Begriffe ist, dass sie ab einem gewissen Zeitpunkt auf alle angewendet werden, die in irgendeiner Weise Kritik äußern. Die Bedeutung von Wörtern wird verkehrt oder verändert. „Vernünftig-sein“ hieß während Corona plötzlich, alles tun zu müssen, was einem die Regierung sagt. Ebenso war es mit „sozialem“ Verhalten oder „Solidarität“. Kritik war automatisch unsolidarisch. Journalistische Versuche, die Machenschaften von Pharmakonzernen oder Eliten kritisch zu beleuchten, wurden immer wieder ausnahmslos mit der Plakette „Verschwörungstheorie“ versehen. So wird Kritik bewusst ausgeschaltet.
        Eines der schlimmsten Beispiele ist aber jenes der Entmenschlichung. Denken wir an Sarah Bosettis Blinddarm-Sager, der eigentlich direkt auf NS-Sprache anspielte. Menschen als Blinddarm der Gesellschaft zu bezeichnen, spricht ihnen das Menschsein ab. Auch der österreichische Bundeskanzler Alexander Schallenberg (gegenwärtig übrigens Außenminister) sagte 2021 im Kontext von 2G und Lockdown für Ungeimpfte, man müsse die Zügel für die Ungeimpften straffer ziehen.

        https://www.nachdenkseiten.de/?p=99328#more-99328

    • Renegade

      @ Josepf Meyer

      LOL Ernsthaft. Nur weil jemand nicht so unreflektiert der kremltreuen Staatspropaganda eines Röper etc. auf den Leim geht, wie Sie es tun, muss jemand doch kein bezahlter Bot sein. Allein der Gedanke daran zeigt jedem hier, wie geistig voreingenommen und dogmatisch Sie inzwischen sein müssen.
      Spätestens seit dem Interview von Tucker Carlson weiß nun jeder, dass laut Putins Geschichtsverständnis die Polen den 2. Weltkrieg zu verantworten haben und nicht Adolf Nazi (den AfD-lern wird jetzt vor lauter Freude einer abgehen). Ich kann dem von Geschichtsrevisionismus nur so strotzendem Interview jetzt keinen nennenswerten Erkenntnisgewinn abringen. Die parallelen der Täter-Opfer-Umkehr zum jetzigen Konflikt in der Ukraine sind natürlich nur rein zufällig^^ .

    • Peter S.

      Weil in Russland nur diejenigen eine Meinung, und dann eine kremltreue, verbreiten, die vom Kreml dafür bezahlt werden, glaubt der Meyer, dass jeder, der eine Meinung äußert auch dafür bezahlt wird.
      Das verdeutlicht einmal mehr, in was für einer Wahnwelt der Meyer lebt.

  8. Krisenmanagement

    Jeder Politiker nutzt die Medien. Dieses Interview war überfällig und ganz bestimmt nicht zufällig. Es schlägt ein wie eine Bombe. Am liebsten würde der Mainstreammedienkomplex dieses Interview wegzensieren. Unsere westlich beeinflussten Medien sind nun angestochen worden. Die westlichen Propagandaorgane zeigen nun ihr wahres Gesicht. Wer es noch immer nicht erkennt, der ist selbst schuld. Die Geschichtenschreiber einer DPA, eines Correktiv’s, SZ usw. werden mit diesem Interview gegen die Wand gedrückt. Das System der westlichen Gutmenschen-Illusion zerplatzt. Wer ist nun der Böse und wer ist der Gute?

    • Peter S.

      In Russland wird man für das Hochhalten eines weißen Blattes Papier in den Gulag geprügelt und Sie faseln hier davon, irgendjemand wolle die Putin-Carlson-Freak-Show wegzensieren.

      Putin hat diese Show genutzt, um das Baltikum und Polen zu bedrohen, denn wenn er behauptet, er wolle diese Länder nicht angreifen, dann meint er genau das Gegenteil.

    • Man kann dieses Gespräch noch nicht mal als Interview bezeichnen, wohl eher als Steilvorlage für einen Putin – Monolog, geführt von einem Moderator, keinem Journalisten, der eine Webseite moderiert und seinem vorherigen Arbeitgeber wegen Verbreitung von Lügen und Verschwörungstheorien eine Millionenstrafe eingebracht hat. Die richtige Quelle für Putintrolle.

    • Renegade

      Der von Ihnen beschriebene Einschlag dieses Interviews ist eher auf das unaufgeklärte Spektrum der Menschheitsfamilie beschränkt. Also Leuten wie Sie, die vorbehaltslos jedem glauben, sobald es seinem simplen Weltbild entspricht^^.

  9. Wieso um Alles in der Welt ist der Westen so kriegsgeil ? Besonders die Europäer laufen ja die letzten Wochen fast mit Schaum vor dem Mund herum.CDUler Kiesewetter will ja jetzt partout Russland auf seinem eigenen Gebiet angreifen.

    • Renegade

      @ Boku

      Si vis pacem, para bellum.
      Hätte die Ukraine nicht freiwillig ihre Atomwaffen abgegeben, hätten wir keinen Krieg seit 2014 in der Ukraine. Staaten und besonders autoritäre Regime kennen nur das Gesetz der Stärke.
      Was Kiesewetter angeht, dass übersteigt dann wahrscheinlich Ihren Horizont, wenn sie seine Aussage nicht verstehen können, bzw. es nicht vermögen diese in einem kontextuellen Zusammenhang einzuordnen^^.

  10. Joseph Meyer

    @Renegade
    Ihrem Satz „Ich kann dem von Geschichtsrevisionismus nur so strotzendem Interview jetzt keinen nennenswerten Erkenntnisgewinn abringen.“ kann ich so pauschal nicht folgen.
    – Auch Tucker Carlson, der zuerst selber von der Langatmigkeit Putins genervt war, hat anschliessend zugegeben, dass es richtig war die Entstehungsgeschichte der Ukraine zu schildern, um die heutige Situation in der Ukraine verstehen zu können.
    – Es ist auch für uns wichtig zu erfahren, wie Putin bzw. die Russen die Handlungen der NATO beurteilen, d.h. die in 3 Wellen seit 1991 erfolgte Osterweiterung der NATO, die propagierte NATO-Aufnahme und sogar mögliche atomare Aufrüstung der Ukraine, den Putsch in 2014 und die Übernahme der Regierungsgewalt durch russenhassende Neonazis in Kiew, die bewusste Täuschung Russlands über die Ziele der NATO mit den Minsker Verhandlungen/Abkommen, die Militarisierung der Ukraine durch die USA/NATO seit 2014 und der Krieg der Ukraine gegen die Russisch sprechende Bevölkerung im Donbass, bis hin zum drohenden militärischen Einmarschieren der ukrainischen Armee in die ukrainischen Ostgebiete, die seit Jahrzehnten anhaltende Missachtung der russischen Einwände und Forderungen, die Aufstellung des Raketen-„Abwehrschildes“ in Osteuropa, usw.
    – Das Alles rechtfertigt natürlich nicht den Krieg Russlands in der Ukraine, aber dieses Wissen kann helfen, einen Weg zum Frieden zu finden! Und darauf kommt es doch an, kein mit Vernunft ausgestatteter Europäer, der die Interessen der europäischen Bevölkerung im Auge hat, kann m.E. einen grossen Krieg gegen Russland auf europäischem Boden wünschen!! Und Putin hat erneut gesagt, er wäre sofort zur Aufnahme von Friedensgesprächen bereit.

    • Renegade

      @Joseph Meyer

      Putin sagt ja selbst in dieser Ansprache, wie man seiner Ansicht nach den Krieg beenden solle.
      Zuerst ein Stopp der westlichen Waffenlieferungen, so könnte Russland dann nach wenigen Wochen den Krieg beendet und erst dann könnte man über etwaige Bedingungen verhandeln. Ihr angebeteter Friedenspräsident will also nur nach einem Sieg oder einer Kapitulation verhandeln. Ist es das, was Sie auch wollen? Sieht so auch Ihre scheinbar friedliche Lösung zur Beilegung dieses grausamen Konfliktes aus?

      Es ist schön für Sie, dass Sie Putin so gut verstehen können. Ihrer Wortwahl nach zu urteilen (atomare Bewaffnung der Ukraine, Putsch 2014, die Übernahme der Regierungsgewalt durch russlandhassende Neonazis), lassen Sie sich auch lieber von selbsternannten Geschichtenerzählern als von akademischen Historikern inspirieren^^.

    • Peter S.

      „Auch Tucker Carlson, der zuerst selber von der Langatmigkeit Putins genervt war, hat anschliessend zugegeben, dass es richtig war die Entstehungsgeschichte der Ukraine zu schildern, um die heutige Situation in der Ukraine verstehen zu können.“

      Putin hat nicht die „Entstehungsgeschichte der Ukraine“ geschildert, sondern lediglich seine Wahnvorstellungen geäußert, sonst nichts.

      „Osterweiterung der NATO“

      Es hat keine Osterweiterung der NATO gegeben. Souveräne Staaten sind freiwillig und mit Zustimmung der bisherigen NATO-Mitglieder der NATO beigetreten. Und das aus gutem Grunde, schützt sie doch die NATO-Mitgliedschaft vor einem Angriff durch Russland.

      „sogar mögliche atomare Aufrüstung der Ukraine“

      Sie und Putin sollten nicht so viel saufen.

      „den Putsch in 2014“

      Es hat keinen Putsch gegeben, das ist wieder Russenpropaganda.

      „die Übernahme der Regierungsgewalt durch russenhassende Neonazis in Kiew“

      Das sind russische Wahnvorstellungen, sonst nichts.

      „die bewusste Täuschung Russlands über die Ziele der NATO mit den Minsker Verhandlungen/Abkommen“

      Das Minsker Abkommen wurde sofort von Putin gebrochen.

      „die Militarisierung der Ukraine durch die USA/NATO seit 2014“

      Es war richtig, der Ukraine Waffen zu liefern, man hätte nur viel mehr liefern sollen. Klar, dass Meyer und Putin gerne eine schwache Ukraine hätten, die sich nicht wehren kann.

      „der Krieg der Ukraine gegen die Russisch sprechende Bevölkerung im Donbass“

      Vollkommener Quatsch.

      „bis hin zum drohenden militärischen Einmarschieren der ukrainischen Armee in die ukrainischen Ostgebiete“

      Die Ukraine ist ein souveräner Staat und kann in ihrem Land ihre Armee stationieren, wo sie will. Das geht die Russen auch nichts an.

      „die seit Jahrzehnten anhaltende Missachtung der russischen Einwände und Forderungen, die Aufstellung des Raketen-„Abwehrschildes“ in Osteuropa, usw.“

      Was hat die Ukraine mit einem geplanten Rakentenabwehrschild zu tun, der überwiegend in Polen stationiert würde?

      „kein mit Vernunft ausgestatteter Europäer, der die Interessen der europäischen Bevölkerung im Auge hat, kann m.E. einen grossen Krieg gegen Russland auf europäischem Boden wünschen!! Und Putin hat erneut gesagt, er wäre sofort zur Aufnahme von Friedensgesprächen bereit.“

      Ein Krieg gegen Russland ist weniger schlimm, als unter russischer Herrschaft zu leben. Wenn Russland Krieg will, dann soll es ihn haben. Und es wird ihn verlieren.

      • Joseph Meyer

        10.12.2022
        Minsker Abkommen: Putins Reaktion auf Merkel-Interview: „Wir hätten die Militäroperation früher beginnen sollen“

        von Thomas Röper – http://www.anti-spiegel.ru

        Merkel hat diese Woche in einem Interview offen gesagt, dass sie das Minsker Abkommen nie umsetzen, sondern nur Zeit gewinnen wollte, um die Ukraine auf einen Krieg mit Russland vorzubereiten. Hier zeige ich, wie Putin darauf reagiert hat.
        In Russland hatten viele Experten und anscheinend auch Politiker eine hohe Meinung von Merkel. Auch Putin hat immer wieder positiv über sie gesprochen. Man in Russland hat zwar verstanden, dass Merkel eine grundsätzlich anti-russische Politik macht und dadurch eingeschränkt war, dass sie den Anweisungen aus Washington folgen musste, aber man hielt Merkel zumindest für ehrlich und war der Meinung, dass mit ihr – trotz aller Meinungsverschiedenheiten – Vereinbarungen treffen kann. Ich habe in russischen Talkshows einige Wortgefechte mit russischen Experten gehabt, weil meine Haltung zu Merkel – höflich ausgedrückt – wesentlich kritischer ist.
        Die russische Naivität in Bezug auf Merkel ist nun vorbei, denn sie sagte vor einigen Tagen in einem Interview mit der „Zeit“, dass sie nie vor hatte, das Minsker Abkommen umzusetzen, sondern dass das Abkommen nur den Zweck hatte, Zeit zu gewinnen und die Ukraine für einen Krieg gegen Russland zu bewaffnen. Diese Aussage von Merkel, die deutsche Medien komplett ignoriert haben, war in der internationalen Politik eine Sensation und in Russland berichten die Medien ausführlich darüber.
        Die Sprecherin des russischen Außenministeriums wurde besonders deutlich, denn sie hat vor dem Hintergrund der Forderungen aus dem Westen, ein internationales Gericht für russische Kriegsverbrechen in der Ukraine zu schaffen, gefordert, Merkel vor ein internationales Tribunal zu stellen. Immerhin bedeutet Merkels Aussage nicht weniger, als dass sie jahrelang auf einen Krieg mit Russland hingearbeitet hat.
        Nun wurde auch der russische Präsident Putin auf einer Pressekonferenz nach Merkels Aussage gefragt und ich habe die Frage und seine Antwort übersetzt.
        Beginn der Übersetzung:
        Frage: Guten Tag! Nachrichtenagentur TASS, Julia Bubnova.
        Angela Merkel sagte in diesen Tagen, das Minsker Abkommen sei nur geschlossen worden, um der Ukraine Zeit zu geben, sich vorzubereiten und dann in einen Krieg mit Russland zu ziehen.
        Sagen Sie, wie können wir das verstehen? Wussten wir, dass unsere Partner so mit uns umgegangen sind?
        Danke.
        Putin: Ehrlich gesagt, kam das für mich völlig überraschend. Das ist enttäuschend.
        Offen gesagt, habe ich nicht erwartet, das von der ehemaligen Bundeskanzlerin zu hören, denn ich bin immer davon ausgegangen, dass die Führung der Bundesrepublik Deutschland uns gegenüber aufrichtig ist. Ja, sie waren natürlich auf der Seite der Ukraine, haben die Ukraine unterstützt, aber ich dachte trotzdem, dass die Führung der Bundesrepublik immer aufrichtig eine Lösung auf der Grundlage der Prinzipien angestrebt hat, auf die wir uns geeinigt und die wir erreicht hatten, auch im Rahmen des Minsk-Prozesses.
        Was jetzt gesagt wurde, beweist nur, dass wir alles richtig gemacht haben, was die Einleitung der Militäroperation angeht. Warum? Weil sich herausgestellt hat, dass niemand all diese Minsker Abkommen umsetzen wollte. Die ukrainische Führung hat das auch mit den Worten des ehemaligen Präsidenten Poroschenko gesagt: Er hat es unterzeichnet, aber er hatte nicht vor, es umsetzen.
        Aber ich habe trotzdem darauf gesetzt, dass die anderen Teilnehmer an diesem Prozess uns gegenüber aufrichtig waren. Wie sich gezeigt hat, haben auch sie uns nur betrogen. Es ging nur darum, die Ukraine mit Waffen vollzupumpen und sie auf Kampfhandlungen vorzubereiten. Das sehen wir, ja. Offenbar haben wir uns zu spät orientiert, ehrlich gesagt. Vielleicht hätten wir das alles früher beginnen sollen. Wir haben einfach darauf gesetzt, dass wir im Rahmen des Friedensporzesses des Minsker Abkommens doch noch eine Einigung erzielen können.
        Nun, was soll ich dazu sagen. Es stellt sich natürlich die Frage des Vertrauens. Und natürlich ist das Vertrauen fast gleich Null, aber nach solchen Äußerungen stellt sich natürlich die Frage des Vertrauens: Wie und worüber kann man verhandeln und kann man mit irgendjemandem verhandeln, und wo sind die Garantien? Das ist natürlich die große Frage.
        Trotzdem werden wir uns am Ende einigen müssen. Ich habe bereits mehrfach gesagt, dass wir zu Einigungen bereit sind, wir sind offen. Aber das zwingt uns natürlich, darüber nachzudenken, mit wem wir es zu tun haben.
        https://www.anti-spiegel.ru/2022/merkel-minsker-abkommen-2014-war-der-versuch-der-ukraine-zeit-zu-geben/
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        10.12.2022
        Angela Merkel : les accords de Minsk ont été signés pour donner ‘du temps’ à l’Ukraine
        Merkel reconnait que les accords de Minsk ont été une ruse. Quelle leçon pour Poutine et les autres ?
        Diverses sources nous rapporte que l’ancienne chancelière allemande, qui a officié entre 2005 et 2021, s’est exprimée dans le journal Zeit concernant la guerre entre les deux pays voisins avant d’expliquer l’utilité des accords de Minsk. Angela Merkel a affirmé que la signature des accords de Minsk devait servir à donner « du temps » à l’Ukraine pour que le pays devienne plus fort.
        Les accords de Minsk sont divisés en deux parties, le premier accord ayant été signé en 2014 dans l’optique d’arrêter la guerre dans la région du Donbass, région où combattaient les séparatistes russes face à l’armée ukrainienne. Puis, en 2015, les accords de Minsk II ont été signés avec l’objectif d’imposer un cessez-le-feu, retirer les armes lourdes du front et effectuer des échanges de prisonniers.
        Merkel a déclaré concernant les accords qui ont été négociés avec l’aide de la France et l’Allemagne : « L’accord de Minsk de 2014 était une tentative de donner du temps à l’Ukraine. Elle a également utilisé ce temps pour se renforcer, comme on peut le voir aujourd’hui. L’Ukraine de 2014-2015 n’est pas l’Ukraine moderne ».
        L’ancienne dirigeante a également admis que l’OTAN n’aurait pas eu les ressources nécessaires à l’époque pour soutenir l’Ukraine.
        Selon l’expert russe de l’institut d’études stratégiques et de prévisions de l’Université de l’amitié des peuples de Russie, Andrew Korybko, ces aveux de la chancelière allemande illustrent « une manipulation de la perception », que la dirigeante allemande a concoctée, dans le but de faire croire au numéro un russe qu’il pouvait de concert avec elle mettre en exécution sa grande vision stratégique d’une « Europe de Lisbonne à Vladivostok ». Le résultat final aura été d’après Korybko que le dirigeant russe a patiemment retenu sa Grande Puissance pendant près de huit ans malgré d’innombrables provocations contre sa co-éthique dans l’ancienne Ukraine orientale.
        L’analyste russe prédit aussi, à la lumière de ces aveux, que le conflit durera.
        Les aveux de Merkel font aussi planer le doute sur les réelles visées de la participation de l’Allemagne au projet de gazoduc du Nord Stream 2 avec la Russie, qu’il a pu être, lui aussi, un leurre pour faire croire au dirigeant russe qu’elle était partante dans sa vision de l’Europe. Sachant que la moitié des 8 milliards d’euros de son financement était assurée par la compagnie russe Gazprom, tandis l’autre partie l’était par cinq compagnies européennes, chacune apportant 950 millions d’euros.
        Ces aveux signifient aussi que cette guerre était bel et bien préparée et planifiée d’avance, et que les occidentaux ont tout fait pour pousser le président russe à la déclencher. Ce qui devrait donner du crédit à ses affirmations au début de son opération en Ukraine.
        Pour Korybko, ils devraient surtout donner une leçon au président russe de ne plus jamais faire confiance à aucun de ses pairs occidentaux. Rappelant que l’ex-président ukrainien Petro Porochenko qui avait signé ces accords avait dit la même chose. À la différence que Merkel passait pour être une amie de Poutine !
        À vrai dire, les aveux de l’ex-chancelière allemande devraient aussi mettre en garde tous les dirigeants du monde sur l’hypocrisie des dirigeants occidentaux.
        http://www.lfm.ch/lifestyle/cote-people/angela-merkel-les-accords-de-minsk-ont-ete-signes-pour-donner-du-temps-a-lukraine/

        • Erleuchtung Jean

          #Joseph Meyer
          Putin: „Wir hätten die Militäroperation früher beginnen sollen“

          Ja, hinterher ist man immer schlauer.
          Aber vor 30 Jahren wusste man schon, „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.

          …und eine Militärische Spezial Operation (MSO) muss sehr zügig durchgeführt werden,
          damit das Resultat „Mission accomplished“ lautet, sonst handelt es sich um einen Krieg, der schon 23 Monate zu lange dauert.

      • Joseph Meyer

        6.12.2022
        Das ignorierte Angebot: Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021
        Leo Ensel
        Vor einem Jahr wiederholte Russland, es werde die Nato in der Ukraine nicht akzeptieren. Der Westen verweigerte Verhandlungen.
        Die westliche Ukraine-Berichterstattung weist nicht erst seit Kriegsbeginn eine Reihe weisser Flecken auf. Kein Mensch weiss hierzulande beispielsweise, dass der Westfreund Boris Jelzin schon im März 1997 – Jahre bevor Wladimir Putin an die Macht kam – im Vorfeld der ersten NATO-Osterweiterung gegenüber dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton deutlich machte, spätestens mit einem NATO-Beitritt der Ukraine würde für Russland eine rote Linie überschritten. Aufarbeiten der Geschichte
        Red. Ein Krieg darf nicht davon abhalten, die Vorgeschichte zu analysieren. Hitler und die Nazis waren für den Zweiten Weltkrieg verantwortlich. Trotzdem weisen Historiker darauf hin, dass die Nazis wohl nicht an die Macht gekommen wären, wenn der Versailler Vertrag nicht so einseitig gewesen wäre, die Weimarer Republik nicht so schwach und die Politik eine Hyperinflation verhindert hätte. Auch der russische Angriff auf die Ukraine hat eine Vorgeschichte. Über sie gilt es ohne Scheuklappen zu informieren. …
        https://www.infosperber.ch/medien/ueber-die-netzwelt/das-ignorierte-angebot-russlands-briefe-vom-17-dezember-2021/

        • Peter S.

          Es besteht Bündnisfreiheit und schon allein deswegen geht es Russland einen feuchten Kehricht an, wer der NATO beitritt und wer nicht. Wäre Russland nicht so aggressiv, dann hätten seine Nachbarländer auch nicht den Wunsch verspürt, der NATO beizutreten. Und Russlands Verhalten bestätigt, dass diese Länder gut daran taten, der NATO beizutreten.

      • Joseph Meyer

        05.11.2022
        Putin, Gorbatschow und das Vordringen der NATO nach Osten
        Am 31. Januar 1990 erklärte BRD-Außenminister Hans-Dietrich Genscher bei einer Grundsatzrede in der Evangelischen Akademie in Tutzing: „Sache der NATO ist es zu erklären – was immer im Warschauer Pakt geschieht – eine Ausdehnung des NATO-Territoriums nach Osten, das heißt näher an die Grenzen der Sowjetunion heran, wird es nicht geben. Diese Sicherheitsgarantien sind für die Sowjetunion und ganz bestimmt für ihr künftiges Verhalten von elementarer Bedeutung. Der Westen muss auch der Ansicht Rechnung tragen, dass der Wandel in Ost-Europa und der deutsche Vereinigungsprozess nicht zu einer Beeinträchtigung der sowjetischen Sicherheitsinteressen führen darf.“ Das ist geschickt formuliert. Genscher erweckt den Eindruck einer Zusage an Moskau, tatsächlich sagt er aber, eine solche Zusage sei Sache der NATO – nicht seine und nicht die des Zwei-plus-Vier-Vertrags.
        „Unumstritten ist, was der US-Außenminister [James Baker] am 9. Februar 1990 im prachtvollen Katharinensaal des Kreml erklärte. Das Bündnis werde seinen Einflussbereich ‘nicht einen Inch weiter nach Osten ausdehnen’, falls die Sowjets der NATO-Mitgliedschaft eines geeinten Deutschland zustimmten. Darüber werde man nachdenken, meinte Gorbatschow und fügte hinzu, ganz gewiss sei eine ‘Expansion der NATO-Zone inakzeptabel’.“
        Das ist im November 2009 im SPIEGEL zu lesen.

        • Peter S.

          Im Februar 1990 gab es noch die SU und den Warschauer Pakt. Baker hatte auch kein Mandat, für die NATO zu sprechen. Er war nur der Außenminister eines (ziemlich wichtigen) NATO-Mitglieds.

          Wenn der Computerhändler um die Ecke Ihnen Updates für Windows 10 bis zum Jahr 2050 verspricht, ist Microsoft auch an gar nichts gebunden.

      • Joseph Meyer

        NATO-Generalsekretär Stoltenberg bestätigt: Ukraine-Krieg begann bereits im Jahr 2014
        15 Feb. 2023
        Für viele Analysten und Betrachter eine jahrelange Tatsache. Für Großteile der Medien und Politik ein Argument der „Putin-Versteher“ oder Bestandteil von Verschwörungstheorien. Nun erfolgte die offizielle Bestätigung aus dem Hauptquartier der NATO. „Kampftruppen“ wurden demnach schon 2016 „festgelegt“:
        „In einer Hinsicht hat sich die NATO nicht verändert. Es hat gerade gezeigt, wie wichtig die NATO gewesen ist. Tatsächlich hat die NATO seit 2014 die größte Verstärkung der kollektiven Verteidigung seit einer Generation durchgeführt, weil der Krieg nicht letztes Jahr im Februar begann. Er begann 2014.“
        „Wir haben die Kampftruppen 2016 festgelegt.“
        Die „Invasion war keine Überraschung“, so Stoltenberg weiter erläuternd. Die Ereignisse waren „absehbar“, daher wäre die NATO „vorbereitet gewesen, als es passierte“.
        https://fromrussiawithlove.rtde.live/international/162944-nato-generalsekretaer-stoltenberg-bestaetigt-ukraine-krieg-seit-2014/

        • Peter S.

          Was wollen Sie denn jetzt wieder als Sensation verkaufen? Jeder weiß, dass der Krieg 2014 mit dem russischen Überfall auf die Krim und der Entsendung russischer Soldaten/Terroristen/grüner Männchen in den Donbas begann.

      • Joseph Meyer

        15.03.2023
        Corona: Mainstream räumt (ganz langsam) ein, dass manche Dinge falsch gelaufen sein könnten

        Neuer Wind sogar bei „taz“ oder „Spiegel“?
        Auch abseits der Impfthematik regt sich neue „Kritik“ an Teilen der Corona-Politik. Bemerkenswert finde ich zum Beispiel mögliche Zeichen der Wandlung beim „Spiegel“ und der „taz“, zweier Medien, die die Corona-Politik wie fast alle Journalisten weitgehend verteidigt und Kritik daran zum Teil giftig diffamiert haben. So räumt die „taz“ aktuell ein, dass „Schweden in den ‚Coronajahren‘ 2020–2022 die mit Abstand niedrigste Übersterblichkeitsrate in der EU“ gehabt habe. Die „taz“ zitiert den ehemaligen Staatsepidemiologen Anders Tegnell sogar zur Maskenfrage: Er fühle sich durch eine im Januar veröffentlichte Studie des Cochrane-Gesundheitsnetzwerks bestätigt, die nahezu keinen Effekt des Maskentragens auf das Infektionsrisiko ergeben habe: „Das haben wir ja die ganze Zeit gesagt. Es ist nur tragisch, dass es so wenig Forschung dazu gibt.“ Die „taz“ schränkt zwar ein: „Die Aussagekraft der Studie, die auch in Deutschland für Furore sorgte, ist allerdings umstritten.” Aber immerhin bringen sie die Zitate. Meiner Meinung nach prägt diesen Artikel ein anderer Klang als Vieles, was die „taz“ in den letzten drei Jahren zum Thema geschrieben hat.
        https://www.nachdenkseiten.de/?p=95057#more-95057

      • Joseph Meyer

        24.08.2023
        Der Maidan war ein illegaler Putsch, vom Westen unterstützt
        Jacques Baud / 23.08.2023  
        Die gestürzte Regierung war demokratisch gewählt. Von der neuen Regierung sah sich die Bevölkerung des Donbas und der Krim bedroht.

        Die USA haben sogar die Regierung ausgewählt
        Bei der Maidan-«Revolution» von 2014 handelt es sich um einen Staatsstreich mit Unterstützung der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten.[1] Sogar die Mitglieder der zukünftigen ukrainischen Regierung haben die USA selber ausgewählt. Das zeigt das berühmt gewordene Telefongespräch zwischen Victoria Nuland, der damaligen stellvertretenden Aussenministerin für Europa und Eurasien, und Geoffrey Pratt, dem amerikanischen US-Botschafter in Kiew, das die BBC publik machte – zum Ärger der Europäer. Im Verlauf des Gesprächs fiel Nulands denkwürdiges «Fuck the EU!».[2]

        [Red. Einen ähnlichen Gewalt-Aufstand wie auf dem Maidan hätte kein westliches Land toleriert, erklärte der damalige ukrainische Ministerpräsident Asarow. Siehe: «Ohne Hilfe der USA hätte es keinen Staatsstreich gegeben» und «Ukraine: Chronik der westlichen Einmischung». Der weggeputschte Präsident Janukowitsch forderte ein Jahr später die neue Regierung in Kiew vergeblich auf, mit den prorussischen Aufständischen im Osten der Ukraine das Gespräch zu suchen und der abtrünnigen Region eine weitgehende Selbstverwaltung zu gewähren.]

        Weder Volksaufstand noch demokratische Erhebung
        Was Raphaël Glucksmann und andere später als eine «demokratische Revolution» bezeichnen sollten, war ein Umsturz ohne rechtliche Grundlage. Es wurde gewaltsam eine Regierung gestürzt, deren Wahl die OSZE als «transparent und ehrlich» und als «eine beeindruckende Demonstration von Demokratie» bezeichnet hatte.[3]
        Der Euromaidan war weit davon entfernt, eine Volksrevolution zu sein. Sie wurde vielmehr von einer Minderheit radikal nationalistischer Elemente aus dem Westen der Ukraine (Galizien) getragen. Diese Elemente waren nicht repräsentativ für die gesamte ukrainische Bevölkerung.[4]
        [Red. Nach Angaben von Victoria Nuland (7’40″), stellvertretende US-Aussenministerin, unterstützten die USA die Opposition in der Ukraine von 1991 bis 2013 mit fünf Milliarden Dollar. 2013 mischte sich US-Senator John McCain auf der Rednerbühne auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew ein.] …
        Widerstand im Donbas
        Der erste gesetzgeberische Akt des neuen Parlaments, welches aus dem Staatsstreich von 2014 hervorging, war die Annullierung des Gesetzes Kiwalow-Kolesnitschenko von 2012, das die russische Sprache als eine dem Ukrainischen gleichberechtigte Amtssprache eingeführt hatte. Die angekündigte Abschaffung führte unter der russischsprachigen Bevölkerung zu einem Aufstand gegen die neuen Machthaber in Kiew.

        Der vom Westen unterstützte neue Präsident Poroschenko drückte sich im Jahr 2014[10] über seine russischsprachigen Bürger in den Separatistengebieten so aus:[11]
        «Wir werden Arbeit haben, sie nicht! Wir werden eine Rente haben, sie nicht! Wir werden Ruhegehälter und Kindergeld haben, sie nicht! Unsere Kinder werden in die Schule und die Krippe gehen, ihre bleiben in den Kellern! Weil sie zu nichts in der Lage sind! Und so, genauso, werden wir diesen Krieg gewinnen!»
        Wasserversorgung der Krim unterbunden
        Im Jahr 2014 hat die Ukraine den Krim-Kanal gesperrt. Dieser lieferte 82 Prozent der Wasserversorgung der separatistischen Halbinsel Krim[14]: eine drastische Massnahme gegen die Zivilbevölkerung. Das Abschneiden der Trinkwasserzufuhr verletzt das Humanitäre Völkerrecht

        Es ging um die westliche Einbindung der Ukraine
        Die europäische und die amerikanische Unterstützung der Maidan-Revolution hatte nicht den Zweck, der Ukraine zu helfen, sondern sie von Russland zu entkoppeln und Russland auf diese Weise zu schwächen. Der Westen hat die Ukraine gegen Russland instrumentalisiert. 
        In den Jahren 2013/2014 war dem Westen offensichtlich zu wenig bewusst, dass Russland die Ukraine durch direkte Hilfen und Vorzugsbedingungen über Wasser hielt. Der von den Nationalisten gewollte Bruch mit Russland führte dazu, dass der Ukraine die bisher grösste Unterstützung weggenommen wurde. Die Europäer haben diese Unterstützung nicht ersetzt. 

        https://www.infosperber.ch/politik/welt/der-maidan-war-ein-illegaler-putsch-vom-westen-unterstuetzt/

        • Peter S.

          Immer der gleiche Unsinn. Es gab einen Aufstand, weil Janukowytsch von Putin gekauft oder unter Druck gesetzt wurde und deshalb das EU-Assoziierungsabkommen nicht mehr unterzeichnen wollte. Der Aufstand war nötig, um den von Russland gesteuerten Putsch zu verhindern.
          Und genauso typisch ist es, dass Russland anderen vorwirft, was es selbst tut.

    • Gerhard Schmitz

      @Joseph Meyer

      Das Interview ist für den aufmerksamen Zuhörer die reinste Zumutung, und gipfelt in der Aussge Putins, dass eigentlich Polen den 2. Weltkrieg begonnen hätte, da es sich ja der Forderung Hitlers widersetzt hatte, den Landkorridor nach Gdansk (Danzig) abzutreten. Also Putin gibt vor, die Nazis aus der Ukraine vertreiben zu wollen/müssen, nimmt aber im.gleichen Interview Hitler in Schutz. Das ist eine echte Zumutung für den Zuhörer.

      Das zeigt übrigens die Denkweise des Agressors Putin, sprich „das Opfer hätte sich ja gleich ergeben können, dann hätte der Agressor auf Gewalt verzichten können.“

    • Gerhard Schmitz

      Hier noch weitere Aussagen von Putin, die dem Narrativ der Putinversteher widersprechen:
      a) „Selensky hat Wahlen gewonnen…“ Ich kenne jetzt keinen Putschisten, der über (freie) Wahlen an die Macht gekommen wäre.
      b) „..ich weiß selber nicht, wie das Minsker Abkommen hätte umgesetzt werden können….“ Also war dieses Abkommen wohl doch nicht das Gelbe vom Ei.
      c) „Boris Johnson hat Selenski überredet, den Friedensvertrag nicht zu unterschreiben…“ Was ist falsch daran, jemanden zu überreden bzw. zu überzeugen, seine Meinung zu ändern?
      d) „jeder 3. Ukrainer hat Verbindungen zu Russland…“ Also 2/3 haben mit Russland nichts am Hut.

      • Walter Keutgen

        Gerhard Schmitz, zu
        a) Selensky ist 2019 Präsident der Ukraine geworden nicht 2014
        c) was ist gut daran?
        d) was wäre, wenn uns die Grenze nach Deutschland geschlossen würde? Auch nur wirtschaftlich?

        • Gerhard Schmitz

          @Walter Keutgen

          a) Ja, und diese Chronologie („Putsch“ in 2014, Wahlen in 2019, rus. Angriff in 2022 u.a. wg. „Putsch“) macht die Argumentation von Putin noch absurder.
          c) was ist schlecht daran? Kennen Sie die Einzelheiten dieses nicht unterzeichneten Friedensvertrags, kam er einer Unterwerfung gleich?
          d) Wenn Deutschland schwere Waffen an ostbelgische „Rebellen“ liefern würde, könnte ich eine Grenzschließung nachvollziehen.

          • Walter Keutgen

            Gerhard Schmitz,

            a) na ja, von 2014 bis 2022 hat sich sicher in der Ukraine viel verändert. Vor allem in Bezug auf Präsenz der USA.
            c) Nein. Kennen Sie sie?
            d) Ist die Reihenfolge nicht die gegenteilige? Ich sehe das Ganze auch als eine Opposition des landwirtschaftlichen Westens der Ukraine, der auch moderne Technologien hat, und des Südostens mit Schwerindustrie, dessen Bevölkerung aus russischen Zuwanderern besteht. Die Invasion mit Greueltaten, hat diese russischstämmige Bevölkerung aber auf ukrainische Seite geschlagen. So weit kann Putin nicht denken.

      • Joseph Meyer

        04.07.2023
        «Sie haben über Afghanistan gelogen. Sie haben über den Irak gelogen. Und sie lügen über die Ukraine.»
         (Red.) Ähnlich wie Seymour Hersh, so ist auch Chris Hedges ein renommierter Journalist und Buchautor in den USA. Und auch er scheut sich nicht, harte Worte in seinen Kommentaren über die Politik der USA zu brauchen. Seine These ist, dass es vor allem die Rüstungsindustrie ist, die die Vereinigten Staaten immer wieder in neue Kriege führt, Niederlagen hin oder her. …
        Die US-amerikanische Öffentlichkeit wurde einmal mehr dazu verleitet, Milliarden in einen weiteren endlosen Krieg zu stecken. Das Drehbuch, mit dem die Zuhälter des Krieges uns in ein militärisches Fiasko nach dem anderen locken, einschließlich Vietnam, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien und jetzt der Ukraine, ändert sich nicht. Freiheit und Demokratie sind bedroht.  …
        Die russische Invasion in der Ukraine war ein Kriegsverbrechen, wenn auch eines, das durch die NATO-Erweiterung und die Unterstützung der USA für den „Maidan“-Putsch von 2014 provoziert wurde, der den demokratisch gewählten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch absetzte. Janukowitsch wollte die wirtschaftliche Integration mit der Europäischen Union, aber nicht auf Kosten der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu Russland.  …
        Je länger diese Verhandlungen hinausgezögert werden, desto mehr werden die Ukrainer leiden und sterben. Ihre Städte und ihre Infrastruktur werden weiterhin in Schutt und Asche gelegt.
        Aber dieser Stellvertreterkrieg in der Ukraine dient den Interessen der USA. Er bereichert die Waffenhersteller, schwächt das russische Militär und isoliert Russland von Europa. Was dagegen mit der Ukraine geschieht, ist irrelevant. Und was ist mit der ukrainischen Demokratie, für deren Schutz wir kämpfen? Warum hat das ukrainische Parlament drei Tage nach dem Staatsstreich von 2014 den offiziellen Gebrauch von Minderheitensprachen, einschließlich Russisch, aufgehoben? Wie erklären wir die acht Jahre Krieg gegen ethnische Russen in der Donbass-Region vor der russischen Invasion im Februar 2022? Wie erklären wir die Ermordung von mehr als 14.200 Menschen und die 1,5 Millionen Menschen, die vertrieben wurden, bevor die russische Invasion im letzten Jahr erfolgte? …
        Die russische Invasion in der Ukraine hätte nicht stattgefunden, wenn das westliche Bündnis sein Versprechen, die NATO nicht über die Grenzen Deutschlands hinaus zu erweitern, eingehalten hätte und die Ukraine neutral geblieben wäre. Die Zuhälter des Krieges kannten die möglichen Folgen einer NATO-Erweiterung. Der Krieg ist jedoch ihre einzige Berufung, selbst wenn er zu einem nuklearen Holocaust mit Russland oder China führt.
        Die Kriegsindustrie, nicht Putin, ist unser gefährlichster Feind.
        https://globalbridge.ch/sie-haben-ueber-afghanistan-gelogen-sie-haben-ueber-den-irak-gelogen-und-sie-luegen-ueber-die-ukraine

        • Peter S.

          Der Meyer in seinem täglichen Wahn.
          Die 14000 Toten, die von Russland immer wieder erwähnt wurden, hat es nur gegeben, weil Russland Terroristen in den Donbas geschickt hat. Wie üblich, Russland lügt und lügt.

        • Der Putintroll Meyer verbreitet mal wieder die verlogene Putinpropaganda:
          – es hat keinen Putsch in Kiew gegeben, wohl einen Präsidentenwechsel bestimmt durch das demokratisch gewählte ukrainische Parlament
          – Janukowitsch wollte auf Druck Russlands das Handelsabkommen mit der EU nicht unterschreiben
          – Nicht die amerikanische Rüstungsindustrie ist für die Ukrainekrieg verantwortlich sondern alleine Russland
          – Der Gebrauch der russischen Sprache wurde in der Ukraine nie verboten
          – Der 8 jährige Krieg in der Ostukraine wurde durch Russland angezettelt und geführt
          – Die 14.200 Toten in der Ostukraine sind nicht „ermordet“ wurden, es sind Opfer des Krieges, darunter sehr viele ukrainische Soldaten, getötet durch russische Soldaten die in der Ostukraine nichts zu suchen hatten
          – Die Nato hat nie ein Versprechen an Russland gegeben, anders herum wird ein Schuh daraus: Russland hat versprochen die Ukraine zu respektieren, gar zu schützen und hat sowohl der Ukraine als auch anderen Staaten das Recht auf freie Bündniswahl gelassen.

          Herr Meyer, warum verstecken Sie sich hinter Aussagen von Dritten wie ein kleiner Feigling. Ihre Meinung können Sie gerne äussern, aber hören Sie auf geschichtliche Tatsachen zu verdrehen und Lügen zu verbreiten.
          Sie sind ein Troll Putins der es nur darauf anlegt die Menschen gegen die EU, gegen die Nato und gegen die USA aufzubringen. Ein verlogener feiger Troll.

  11. Bernd Loo

    Wir in Europa könnten ja theoretisch denken : wenn die Amerikanische Bevölkerung tatsächlich einen frustrierten Sexisten , ja einen verwirrten Rassisten ; dazu noch einen Lügner , Betrüger und Klugschwätzer in einer Person , wählen möchten – was geht es uns an ? Zwar gehört er eigentlich hinter Gitter ,wenn aber jeder zweite amerikanische Wähler ihn zum Präsidenten machen will – ist es halt so …
    Leider , mit diesem Trump als Präsident wird nicht nur Amerika sich selbst bestrafen , unser Planet die Erde und alle seine Bewohner ,schon jetzt fast hoffnungslos der Zerstörung durch die Gier und Machsucht ausgesetzt , werden dann fassungslos zusehen müssen , wie der Elefant nicht nur Porzellan zertreten wird .Hoffen , beten wir , dass Trump scheitern wird ! In jedem Falle sollte Europa nun alle Kräfte vereinigen , selbst als eine vermeintliche Pufferzone zwischen dem grausamen Kriegsverbrecher Putin einerseits – dann andererseits ein Amerika , wo tatsächlich die Bürger einen unberechenbaren Narren zum Präsidenten wählen könnten , müssen wir uns behaupten ! Auch auf Hilfe der Staaten hoffen , die noch nicht von irgend welchen Verrückten regiert werden !

    • Den Kommunismus will eigentlich keiner. Funktioniert auch nicht weil der Mensch von Natur aus kein Gutmensch ist. Der Kapitalismus, der nur durch ständiges Wachstum überlebensfähig ist, gepaart mit der ungezügelten Reproduktion des Menschen ist unser aller Untergang. Unabhängig davon wie sehr man versucht die natürliche Umwelt, so wie sie ist, zu erhalten. Also, vielleicht haben Sie Herr Loo ja dafür eine Idee. Glauben Sie mir, egal wie es läuft, es wird nicht besser und weder Sie, noch ich oder sonstwer kann daran etwas ändern.

      • Neneewaa

        @Mungo. Leider muss ich dir in deiner Menschenanalyse Recht geben. Das Antropozän wird das kürzeste Erdzeitalter sein. Unser Motto, immer mehr und immer schneller und sofort wird zwangsläufig unser Untergang sein. Der Mensch ist so wie er ist, aber ist er daran schuld oder kann er anders sein?
        Kommunismus war eine Utopie, der Kapitalismus ist die Vorstufe für eine andere Epoche, die unsere Generation nicht mehr erleben wird.

        • Joseph Meyer

          „“Können 100 Ärzte lügen?
          Es gab während der Corona-Krise in Deutschland, so wie leider auch in den meisten westlich geprägten Staaten, keinen freien Debattenraum.
          An die Stelle kritischer Mediziner sind medial überzeugende Ärzte getreten, die dem politischen Narrativ unkritisch bzw. wohlwollend gegenüberstehen.
           Möglicherweise werden in den nächsten Jahren Menschen aufwachen und mit Erstaunen feststellen, dass es bereits während der Krise handfeste kritische Stimmen gab, denen man hätte Gehör schenken können, wenn nicht sogar müssen.
           “Können 100 Ärzte lügen?“ – Was für ein zweideutiger Titel, aber er bringt Menschen zum Nachdenken.
          Was ist, wenn hunderte, gar tausende oder Millionen von Medizinern und Wissenschaftler gelogen haben?
           Der Dokumentarfilm “Können 100 Ärzte lügen?“ präsentiert Mediziner und Wissenschaftler, die zu dem Wissenschaftsbetrug und der kollektiven Bewusstseinsverwüstung eine eigene Haltung gezeigt haben. Darunter einige, die auf ihrem jeweiligen Fachgebiet weltweit angesehen sind.
          Dieser Film stellt ein hochkarätiges Gegengewicht zum medial propagierten Corona-Narrativ dar und ist damit auch ein einzigartiges Archiv für eine nachfolgende Aufarbeitung dieser weltweiten Krise.
           „Ignorance pulls the Trigger“ bringt eine weltweite Katastrophe auf den Punkt.
           Krieg, Energiekrise, Ressourcen Ausbeutung, Wissenschaft und Oligarchie und die Corona-Krise gehören zusammen.
          Wir befinden uns mitten in einem biologischen, digitalen Weltkrieg der Stärksten, Mächtigsten und Reichsten gegen den Rest der Welt.
          Wir alle sind Teil dieses gigantischen Verbrechens, wir sind das Zahnrad, das größere oder kleinere Zahnrad, um die Maschinerie von Ausbeutung, Tod und Zerstörung erst möglich zu machen.
          Hinter der Lüge steckt die erschreckende Erkenntnis. Nach der Erkenntnis kommt die Möglichkeit, durch eine veränderte Wahrnehmung etwas zu verändern. Wenn die Menschheit jetzt nicht aktiv auf ihrer Meinungsfreiheit und einer Aufklärung besteht, werden wir in einem totalitären Überwachungssystem aufwachen
          Alle Lügen kann der Film nicht aufdecken, aber eins ist sicher: Unsere Demokratie ist bedroht und wer schweigt stimmt zu!
           Was ist, wenn Corona ein Probelauf war, um mit Angst, Zensur und wissenschaftlich haltlosen Behauptungen Macht missbräuchlich auszuüben.
          Um etwas zu verändern, müssen wir uns verändern.
          Die Mächtigen, die selbsternannten Eliten dieser Welt, sind nur mächtig, wenn wir sie gewähren lassen.
          Es ist an uns, Farbe zu bekennen, Charakter zu zeigen und dem “betreuten Denken“ nicht unkritisch zu folgen.
           „GREAT RESET“ im Sinne des Transhumanismus oder „GREAT FREESET“ im Sinne der Menschlichkeit, das wird die Zukunft weisen.““
          https://www.100aerzte.com/kongress/d-f-der-film/

      • Auffällig viele Menschen , die durch den Globalisierungs-wahnsinn ihr Geld verdienen , Äußern sich Vulgär und Abfällig über die mögliche Wiederherstellung des normalen Lebens für die Europäer.
        Dabei handelt es sich meistens um Egoisten , die an ihren Einnahmen festhalten und gerne von den korrupten genutzt werden, die an diesem Globalisierungswahnsinn zu Milliardären aufgestiegen sind .
        Dazu zählen Sportler, oder andere Berühmtheiten , die einerseits immer die Menschen begeistert haben, andererseits mit dazu beitragen , für den Untergang ihrer Fans zu sorgen.

        Also ebenfalls nur ein Nutznießer unsere Gesellschaft,
        der glaubt sich erlauben zu dürfen, andere schachmatt zu setzen, zur eigenen Bereicherung .
        Brava Soldat .
        Weiter So !

      • Joseph Meyer

        @Erwischt!
        Man kann nur hoffen, dass es entweder tatsächlich nicht stimmt, oder dass die russische Kriegsführung besonnen bleibt …
        Wie verrückt können diese krankhaften „Russenhasser“ noch werden? Es stört sie nicht, dass durch die andauernden Provokationen ein grosser Krieg in ganz Europa ausgelöst werden kann, das ist unglaublich grausam, weil auch jetzt schon so viele unschuldige Menschen sterben!
        Und verantwortungslos, ganz unabhängig von der eigenen Schuld der Russen an diesem Krieg!! Jetzt, wo das grosse NATO-Manöver in Europa mit an die 90.000 NATO-Soldaten direkt an der russische Grenze stattfindet, sucht die USA/NATO vielleicht die maximale Provokation um Russland zu einer Ausweitung seiner Kriegshandlungen anzustacheln, dann war es die russische Führung die den grossen Krieg in Europa verursacht hat, und dann könnten die US-Globalisten ihren „Sieg“ wieder einmal mit einem Glas Sekt feiern …

        • Guido Scholzen

          In Russland sagt man „Der Grosse Krieg kam immer aus dem Westen“.
          Jede Großmacht hat Krieg geführt, doch wer hat die ganz grossen Kriege unternommen? Russland wurde immer wieder Opfer.
          * das polnisch-litauische Reich: Epansion bis Mokau und Schwarzes Meer
          * Frankreich unter Napoleon
          * 2. Weltkrieg: Hitler überfällt die USSR
          und nun???
          wenn es nun eskaliert,🤔 wer ist schuld?

          • Sie haben aber eine sehr, sehr selektive Wahrnehmung. Wenn Sie mit „grossem Krieg“ die Weltkriege meinen, so sollten Sie doch nicht vergessen dass Russland gemeinsam mit Hitler-Deutschland Polen überfallen hat und damit den 2.ten Weltkrieg ausgelöst hat, oder?
            Ab 1991 verweise ich gerne auf Wikipedia:
            1991 bis 1999 (Russland)
            1991–1992 Militärisches Eingreifen in den Georgisch-Südossetischen Krieg
            1992 Konflikt im Distrikt Ost-Prigorodny in Nordossetien
            1992 Militärintervention in den Transnistrien-Konflikt: Von moldauischer Seite wird der Vorwurf erhoben, dass sich Russland mit seiner 14. Armee aktiv an den Kriegshandlungen beteiligt habe.
            1992–1997 Militäreingriff in den Bürgerkrieg in Tadschikistan
            1992–1993 Unterstützung abchasischer Freischärler im Georgisch-Abchasischen Krieg
            1994–1996 Erster Tschetschenienkrieg
            1999–2009 Zweiter Tschetschenienkrieg
            1999 Dagestankrieg
            1999–2003 Vorstoß nach Priština, danach Teilnahme an der KFOR-Mission im Kosovo
            Ab 2000 (Russland)
            seit Mai 2000 russische Sicherheitskräfte bekämpfen Aufstände in Tschetschenien, Inguschetien und Dagestan
            2006 Teilnahme an der Operation Active Endeavour im Mittelmeer
            2008 Militäreinsatz im Kaukasuskrieg auf der Seite südossetischer Rebellen
            seit 2009 Kampf gegen das Kaukasus-Emirat, das sich seit 2015 als Teil des IS versteht
            2014 Invasion und nachfolgende Annexion der Krim 2014
            seit 2014 Militärische Unterstützung der prorussischen Kräfte im Krieg in der Ostukraine
            seit 2015 Militärischer Eingriff auf Seiten der Regierung Syriens im Syrischen Bürgerkrieg
            seit 2015 Militärische Unterstützung des Kampfes gegen den Islamischen Staat in Syrien
            seit 2018 Militärische Unterstützung des Kampfes gegen die libysche Regierung auf Seiten Marschall Haftars mit Wagner-Söldnern der GRU
            seit 2019 Militärische Unterstützung des Kampfes gegen die Ahlu Sunnah Wa-Jama in Mosambik mit Wagner-Söldnern der GRU
            seit 2020 Truppen in Bergkarabach, Aserbaidschan
            2022 Beteiligung russischer Truppen an der Niederschlagung der Unruhen in Kasachstan 2022
            seit Feb. 2022 Überfall auf die Ukraine (Eskalation des russisch-ukraini

        • Gerhard Schmitz

          @Joseph Meyer,

          Nicht alle, die Putin verachten sind „Russenhasser“. Ich denke Putin selber ist wohl der größte „Russenhasser“ der Gegenwart. Hat er doch kürzlich noch den Mann (Adolf Hitler) in Schutz genommen, der für den Tod von über 20 Millionen Russen verantwortlich war.

          • Joseph Meyer

            @Gerhard Schmitz
            OK, darueber habe ich keine Information, bin aber interessiert an Deiner Referenz!
            Es ist Konsens, dass Putin ein Machtmensch ist, aber dass er das russische Volk hassen soll, das leuchtet mir nicht ein. Natürlich kann man argumentieren dass er Abertausende an Soldaten in den Tod schickt, wenn er aber die Erkenntnis/Information hat, dass die USA/NATO nach der Eroberung des Donbass dann mit der Eroberung der russischen Gebiete weitermachen würde, könnte man ihn verstehen, aber deshalb noch nicht rechtfertigen.

            • Ich zitiere den Meyer:
              „…wenn er aber die Erkenntnis/Information hat, dass die USA/NATO nach der Eroberung des Donbass dann mit der Eroberung der russischen Gebiete weitermachen würde…“
              Ihnen ist aber auch keine Idee zur Rechtfertigung Putins zu verrückt. Weder die Nato noch die USA kämpfen im Donbass oder haben vor diese Gebiete zu erobern, schon gar nicht andere Gebiete.
              Ihre Rechtfertigung für die Verbrechen Putins bringt macht Sie zum Kumpanen, zum willigen Helfer eines Verbrechers, zum … Verbrecher.

              • Erleuchtung Jean

                #Joseph

                „Ihre Rechtfertigung für die Verbrechen Putins bringt macht Sie zum Kumpanen, zum willigen Helfer eines Verbrechers, zum … Verbrecher.“

                Versteigen Sie sich nicht, Joseph!

                • Nein, ich glaube nicht dass ich mich „versteige“.
                  Ist es nicht genau deshalb dass ein gewisser Dr Meyer gerichtlich verurteilt wurde: Ausstellen von Attesten, als „Alibi“ für Menschen die gegen die Maskenregel verstiessen. Da half auch kein Hinweis auf Internetaussagen von anderen. Wegen Lüge und Betrug und Falschaussagen (bzw. falschen Dokumenten) wurde der Herr Dr doch rechtmässig verurteilt, oder? Viel daraus gelernt hat er wohl nicht.

                  • Erleuchtung Jean

                    #Joseph
                    „Nein, ich glaube nicht dass ich mich „versteige“.“

                    Ihr Entlastungsversuch taugt nicht, vergleichen Sie selbst:
                    „Ihre Rechtfertigung für die Verbrechen Putins bringt macht Sie zum Kumpanen, zum willigen Helfer eines Verbrechers, zum … Verbrecher.“

                  • Joseph Meyer

                    Durch das Tragen einer Mund-Nasenmaske kommt es sehr schnell zu einer Übersäuerung des Blutes mit vielfältigen schädlichen Folgen für die Gesundheit!
                    Es gibt eine Vielzahl an korrekt durchgeführten wissenschaftlichen Studien, die aufzeigen, dass die Verbreitung einer viralen Atemwegsinfektion durch ein generelles Maskentragen im Freien nicht verhindert, sondern durch die Schädigung der Immunabwehr sogar gefördert wird.
                    Deshalb habe ich Menschen die durch das Maskentragen gelitten haben bescheinigt, dass sie die Maske aus medizinischen Gründen nicht tragen sollten. Ich habe das als meine ethische Pflicht empfunden, und es war den Ärzten nicht verboten diese Bescheinigung auszustellen!
                    Deshalb liegt der Richterspruch jetzt dem Berufungsgericht zur Entscheidung vor.

              • Man kann Begebenheiten oder was auch immer, rational bzw. sachlich beurteilen oder aber emotional. Niemand der versucht, im Rahmen seiner Möglichkeiten, eine Angelegenheit rational zu betrachten, macht sich zum Helfer, Kumpan oder sonst etwas. Denke, wer nur emotional beurteilt, hat bei der Warheitsfindung ein Problem.

              • Hat er nicht und ihr Link führt zu einer 45 erkundigen Szene aus diesem Interview. Das Interview dauert 1,5 Stunden, es kann ja sein, dass ich etwas verpasst habe, aber es ist definitiv nicht in den 45 Sekunden, die sie verlinkt haben.

              • Joseph Meyer

                @Gerhard Schmitz
                Nachdem Hitler durch den Überfall der Wehrmacht in Russland viele Millionen Russen getötet hat, kann man sich schlecht vorstellen, dass Putin Hitler gut findet, oder?
                Ich habe das schon mal hier im Forum geschrieben: Für mich ist der Überfall der Ukraine durch die russische Armee, also auf Befehl von Putin, ein Verbrechen, ein völkerrechtwidriger kriegericher Akt. Und ich hatte hinzugefügt, dass Putin die russischsprachige Bevölkerung im Donbas aus meiner Sicht auch militärisch hätte beschützen dürfen, aber dass er kein Recht hatte, die ganze Ukraine zu überfallen. Wer mir hier im Forum etwas Anderes andichtet, der lügt! Und die kriminelle Handlung von Jemandem auf Grund der Vorgeschichte, der unmittelbaren Entstehung und der Entwicklung verstehen zu wollen, bedeutet NICHT, diese Handlung zu rechtfertigen! Ich rechtfertige den Krieg Russlands in der Ukraine nicht, ich möchte, dass er durch Verhandlungen beendet wird, damit das Sterben dort aufhört!!
                Ich gehe mal davon aus, dass das auch Dein wichtigster Wunsch ist.

                • Peter S.

                  „Und ich hatte hinzugefügt, dass Putin die russischsprachige Bevölkerung im Donbas aus meiner Sicht auch militärisch hätte beschützen dürfen, aber dass er kein Recht hatte, die ganze Ukraine zu überfallen. Wer mir hier im Forum etwas Anderes andichtet, der lügt!“

                  Der Meyer rechtfertigt zumindest den Überfall Russlands auf den Donbas. Es brauchte dort niemand von niemandem beschützt zu werden, bis Putin seine Soldaten/Terroristen schickte.

                • Peter S.

                  „Nachdem Hitler durch den Überfall der Wehrmacht in Russland viele Millionen Russen getötet hat, kann man sich schlecht vorstellen, dass Putin Hitler gut findet, oder?“

                  Hitler hat nicht Russland, das damals kein eigenständiger Staat war, sondern die Sowjetunion überfallen. Unter den sowjetischen Opfern waren nicht nur Russen, sondern auch Millionen Ukrainer und Weißrussen. So betreibt Meyer Geschichtsklitterung.

  12. Joseph Meyer

    @Haha
    Ja, das waren noch Zeiten …
    Hier ein interessantes Gespräch:
    09.02.2024
    Brauchen Eliten den grossen Krieg?
    Punkt.PRERADOVIC mit
    Tom-Oliver Regenauer, Buchautor (“Truman Show”)
    Cécil Rhodes, Millner, Round Table, Feindliche Übernahme der Ukraine: – ~30% des fruchtbaren Bodens in der Hand von Blackrock, – App: State-in-Smartphone, – Digitale Zentralbank Währung
    http://www.balfour100.com
    https://youtu.be/Vc-RKRVC_C4?feature=shared

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