Eine belgische Premiere: Gent wird die erste Stadt in unserem Land sein, die während des Ramadan zwei Straßen 30 Tage lang beleuchtet.
Zur Feier des islamischen Fastenmonats werden in der Wondelgemstraat und der Bevrijdingslaan festliche Beleuchtungen installiert. Diese Beleuchtungen wurden von der Vereinigung der Moscheen von Gent gekauft und von der Stadt genehmigt. Jedoch sorgt das Projekt bereits für heftige Kontroversen, noch bevor die Beleuchtungen angebracht wurden.
Der Ramadan, der Fastenmonat der Muslime, beginnt am Freitag, dem 17. Februar, und dauert bis zum 19. März. Während dieses Monats ist es Muslimen verboten, vor Sonnenaufgang zu essen und zu trinken.
Gent beherbergt eine große muslimische Gemeinde, weshalb der Ramadan für die Stadt eine besondere Bedeutung hat. In diesem Jahr ist diese Bedeutung umso größer, als zwei Straßen mit zahlreichen Geschäften muslimischer Herkunft jeden Abend zum Fastenbrechen, offiziell bei Sonnenuntergang, beleuchtet werden.

26.03.2025, Nordrhein-Westfalen, Köln: Zahlreiche Menschen sitzen zum Fastenbrechen in der Keupstraße an einem langen Tisch. Die Einzelhändler der Keupstraße haben zum gemeinsamen Fastenbrechen am Ende des Fastenmonats Ramadan eingeladen. Foto: Oliver Berg/dpa
Die Initiative geht von etwa hundert Händlern aus. Ähnliche Beleuchtungen gibt es bereits in London, Köln und mehreren Städten in den Niederlanden. Beleuchtungen dieser Größenordnung und Dauer sind jedoch in unserem Land eine Premiere.
„Wir unterstützen alle Händler in Gent uneingeschränkt“, erklärte Joris Vandenbroucke (Voor Gent). „Ihre kulturelle oder religiöse Herkunft spielt keine Rolle. Wenn rund hundert Händler in einer für ihr Geschäft entscheidenden Zeit eine Beleuchtung in ihrer Straße installieren möchten und diese selbst finanzieren, warum sollte man ihnen dann die Genehmigung verweigern? Sie müssen dieselben Vorschriften einhalten wie alle anderen Händler, insbesondere in Bezug auf Sicherheit und Lichtintensität. Das ist genau dasselbe wie bei der Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt. Auch das ist eine festliche Beleuchtung. Und wenn dies den Händlern zu mehr Umsatz verhilft, gibt es keinen Grund, es zu verbieten.“
Der rechtsradikale Vlaams Belang reagierte sofort auf dieses Projekt und bezeichnete es als Angriff auf den flämischen Charakter des öffentlichen Raums. „Dies ist ein weiteres eklatantes Beispiel für die Islamisierung unserer Straßen, diesmal in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden“, erklärte Jonas Naeyaert. „Es ist fast eine Form von territorialer Abgrenzung: ‚Diese Viertel und Straßen sind nicht mehr flämisch‘.“ (cre)
Endlich!
Hab mich schon gefragt, wann wir denn in Belgien auch mit dem Irrsinn anfangen.
Nur noch eine Frage der Zeit bis unser Glockengeläut durch das Rufen vom Turm ersetzt wird. 🙈🤮
Wenn so wenige zur Kirche gehen braucht man auch kein Glockengeläut.
Ich will das alles nicht mehr.
Der Islam gehört scheinbar auch zu Belgien.