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PISA: Leistungen der DG-Schüler haben sich beim letzten Test 2018 zum Teil deutlich verschlechtert

Der PISA-Test wird seit 2000 alle drei Jahre durchgeführt. Foto: dpa

Der für Unterricht, Bildung und Ausbildung zuständige DG-Minister Harald Mollers (ProDG) könnte sich die Präsentation der DG-Ergebnisse der neuesten PISA-Studie, die Freitag erfolgen soll, eigentlich sparen. Das Grenz-Echo veröffentlichte die wichtigsten Resultate aus ostbelgischer Sicht bereits am Dienstag.

Obwohl die DG von Jahr zu Jahr mehr Geld in Bildung investiert, lassen die Leistungen der Schüler offenbar arg zu wünschen übrig. Diesen Schluss lassen zumindest die jüngsten PISA-Zahlen zu. Die ostbelgischen Schüler haben beim PISA-Test 2018 zum Teil viel schlechter abgeschnitten als 2015.

Wie das Grenz-Echo am Dienstag meldete, waren für die DG-Schüler beim Leseverständnis und bei den Naturwissenschaften die Ergebnisse deutlich schlechter als drei Jahre zuvor, sie lagen sogar unter dem OECD-Durchschnitt.

Der dritte Bereich, der untersucht wurde, war das Fach Mathematik. Hier konnte aus Sicht der ostbelgischen Schulen der Abwärtstrend gestoppt werden.

Foto: Shutterstock

Beim Leseverständnis erzielten die Jugendlichen in Ostbelgien 483 Punkte, gegenüber 501 Punkten bei der Erhebung aus dem Jahr 2015. Der OECD-Schnitt liegt bei 487 Punkten. Flandern kommt auf 502, die Französische Gemeinschaft auf 481 Punkte. Belgien belegt mit 493 Punkten den 17. Platz im OECD-Länderranking.

„Katastrophal“ war das Abschneiden der ostbelgischen Schüler nach Meinung von GE-Korrespondent Gerd Zeimers bei den Naturwissenschaften: 483 Punkte gegenüber 519 im Jahr 2009 und 505 im Jahr 2015.

Flandern setze seinen Rückgang ebenfalls fort, gehöre aber weiter zu den besten OECD-Ländern, während die Französische Gemeinschaft mit 485 Punkten stabil bleibe und sogar besser als die DG abschneide, meldete die Tageszeitung weiter. Belgien komme auf 499 Punkten und belege damit den 14. Rang unter den OECD-Mitgliedern. Der OECD-Schnitt betrage 489 Punkte.

Bei der Mathematik waren den Angaben zufolge die Leistungen der DG-Schüler mit 505 Punkten stabil im Vergleich zu 2015 (502 Punkte). Die Französische Gemeinschaft kam auf 495 Punkte, Flandern auf 518 Punkte. Belgien belegt mit 508 Punkten im OECD-Ranking den 10. Platz zehn. Der OECD-Schnitt beläuft sich auf 489.

PISA – Wer testet und wie wird getestet?

Der PISA-Test gilt als größter internationaler Schulleistungsvergleich. PISA steht für „Programme for International Student Assessment“ (Programm für internationale Schülerbewertung). Die Federführung hat die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In ihr haben sich 36 Industrieländer und höher entwickelte Länder zusammengeschlossen.

Die Organisation erstellt regelmäßig Studien und gibt Politikempfehlungen ab. Die Mitgliedsstaaten fühlen sich nach Angaben der Organisation der Marktwirtschaft und Demokratie verpflichtet.

Unterrichtsminister Harald Mollers. Foto: Gerd Comouth

PISA-Tests finden alle drei Jahre statt, immer in den Bereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften. Jeweils ist ein Bereich Schwerpunktthema. Getestet werden Hunderttausende per Stichprobe ausgewählte 15-jährige Schülerinnen und Schüler in mittlerweile 79 Ländern.

Die Tester kommen mit USB-Sticks an die Schulen. Die Schüler klicken sich dann am Computer rund zwei Stunden lang durch Aufgaben, meist „multiple choice“, also Häkchen-Setzen bei der richtigen Antwort.

Beim Lesetest werden inzwischen nicht mehr nur einfache Texte vorgelegt, zu denen dann anschließend inhaltliches abgefragt wird. Die Schüler müssen sich jetzt zum Beispiel auch in einem fiktiven Internetforum bewegen und bewerten, ob der Post eines Mitglieds hilfreich für ein bestimmtes Thema ist oder ob da jemand eine Falschbehauptung aufstellt. Dinge, mit denen im Netz heute jeder konfrontiert ist.

Das Testsystem passt sich zudem den Schülern an: Wer gut durch einen bestimmten Aufgabenblock kommt, bekommt im zweiten Block schwierigere Aufgaben. Damit können die sogenannten Kompetenzstufen bestimmt werden – also das Leistungsniveau der Schüler.

Getestet wird in der Regel im Frühjahr, die Ergebnisse werden dann im Dezember des Folgejahres veröffentlicht. (cre/dpa)

93 Antworten auf “PISA: Leistungen der DG-Schüler haben sich beim letzten Test 2018 zum Teil deutlich verschlechtert”

  1. Raerener

    Man sollte den Test hier vielleicht mal auch auf Deutsch machen.
    Ich kann mich erinnern, dass ich vor einigen Jahren in meiner Schulzeit den Test nämlich nur auf Französisch machen durfte

  2. Talentfrei

    Heute werden nicht mehr die fähigen Schüler mit Talent gefördert, sondern die deren Eltern mehr Geld und Herkunft haben. Wir entwickeln uns stetig zurück in Richtung des verfestigten Klassenstaats, dies erklärt auch den Aufstieg neuer Parteien die zwar nichts ändern an den Herrschaftsstrukturen aber ihre Anhänger glauben es, noch.

    • Nivellierung nach unten

      Das ist nicht korrekt. Denn in allen Klassen fällt das Niveau. Das Niveau vieler hiesiger Schüler ist auf DSDS Niveau; die „Neuen“ noch tiefer, nur anders, aber viel tiefer. Gute Schüler, ob aus reicher Familie oder nicht, sind die Verlierer.

  3. Inspektor

    Es wird (in Sekundarschulen) nicht mehr unterrichtet, sondern nur noch getestet und lernen soll man zuhause, haufenweise Ausfall an Unterricht ohne Ersatz (wie letztens noch eine Mutter im BRF beklagte), eine Woche vor den Weihnachtsferien und mindestens zwei Wochen vor den Sommerferien schon Feierabend, jedoch das ganze Jahr lang durch die Materie (angeblich wegen der Rahmenpläne) galoppieren ohne jede Differenzierung, kaum Einsatz neuer Lernmethoden und Lehrergehälter unter dem Landesdurchschnitt mit entsprechendem Fachlehrermangel … zum Glück machen einige engagierte Lehrer noch „den Unterschied“ … noch Fragen zum „Zeugnis“ der DG-Unterrichtspolitik?

    • Saint vite

      Seeehr richtig!
      Auf der BS und der MG testet man die Schüler kaputt!
      In den Primarschulen soll man die Schüler individuell fördern und fordern!
      Auf BS und Mg: individuell, was ist das?
      Ferien verlängern durch Alibi-Lehrerversammlungen, das kann man auf BS und MG vortrefflich!

      • „In den Primarschulen soll man die Schüler individuell fördern und fordern!“ Ja sicher! Alles muss natürlich in der gleichen Zeit bewältigt werden und ein Lehrer hat natürlich „nur“ bis zu 120 Individuen vor sich sitzen. Zusatzübungen kann er natürlich geben, die aber im Test nie abgefragt werden. Oder soll er dann doch noch für jeden Schüler einen angepassten Test vorbereiten? Aber am Ende muss natürlich wieder alles auf eine einheitliche Benotung runter gebrochen werden denn wenn man die Zusatzleistung auch noch belohnt, dann kann der schwache Schüler ja niemals bestehen – was er aber natürlich muss, weil ja auch keiner mehr durchfallen soll. Die Alibi-Lehrerversammlungen werden ebenfalls vom Ministerium vorgeschrieben und der Lehrer hat dann leider keine Ferien denn er muss dann anwesend sein – weil ja dann auch die Inspektoren der DG kommen.

          • Jaja, und der Lehrer muss sehen wie er klar kommt und wir dürfen ihn kritisieren wenn er das Unmögliche nicht schafft. Die UN Konventionen in allen Ehren, aber dann muss man sich auch nicht über das Ergebnis wundern.

            • Mithörer

              @Albert
              Das Ministerium hat die UN-KOnvention anzuwenden. Ihre Kritik richtig sich genau an dieses Ministerium und an diese DG-Verantwortlichen. Sie sollten ihre Kritik an die UN richten. Dort sitzen die wirklichen Täter!

              • Das habe ich schon verstanden, aber dann spart euch auch die Diskussion über die Ergebnisse der Pisa Studie und schickt sie einfach an die UN! Das soziale Experiment kann dann eben weiter gehen und wir brauchen nicht unsere Lehrer weiter durch den Dreck zu ziehen.

  4. Oberlehrer

    Wenn es anders wäre würde der Minister sich brüsten mit dem Resultat. Jetzt wird er Entschuldigungen suchen. Obwohl grundsätzlich er weder die Lobeeren sammeln muss noch die Hiebe verdient. Hier geht es höchstens um eine langjährige Politik wo Paasch und PFF seit über 15 Jahren Verantwortung tragen. Diese Herren müssen Rede und Antwort stehen aber Sie hoffen dass wir es vergessen haben.Die PDB Schulpoltik hat versagt genau wie ihr deutsches Model.

  5. https://www.achgut.com/artikel/nicht_fuer_die_schule_sondern_fuer_das_klima
    ….
    „Ich bin deutlich schlechter in der Schule geworden, sagen wir es so, von ‚ner Einserschülerin zu ‚ner Viererschülerin. Aber ich nehm das irgendwie in Kauf, weil ich mach es für das richtige. Das Klima hat irgendwie höchste Priorität und sollte auch dann über meinen schulischen Leistungen stehen, weil es ja um meine Zukunft geht.“ Das sagt die 14-Jährige Maira Kellers, die in Köln die „Friday’s for Future“-Proteste organisiert, ganz freimütig in die Kamera.
    ….
    Europa hat fertig!!!

    • Inspektor

      „réfléchir c’est commencer à désobéir…“ genau so ist es Bbacher ! Mehr und mehr Geld für Unterricht ausgeben, bedeutet noch lange nicht, es an den richtigen Stellen ausgeben und ein Konzept haben…

  6. Nivellierung nach unten

    Alles wird für die Infrastruktur, die Show getan; nichts für Inhalte oder die wahren Aufgaben der Schule. Und mit der verlangten „totalen Inklusion“ wird der letzte brocken Vernunft in Schulen auch noch enstorgt, da das Niveau noch einmal abgrundtief fallen wird – kann man noch tiefer fallen? Schwer sich vorzustellen, wenn man das Niveau der Jugend heute betrachtet.
    180° von asiatischen Ländern wie China, Japan, Korea, Indien, Singapur, Malaysia, uvm., wo Schüler lernen wollen und das System auch entsprechend funktioniert. Wie es mal hier war, aber die große Umwälzung von… allem muß, muß, muß vor allem in den Schulen erfolgen.

  7. Vielleicht liegt’s ja auch daran, dass man die Lehrer zwingt schwächere Schüler „anders“ zu bewerten und zu unterstützen – das nennt man „Inklusion“. Wenn der Lehrer sich nicht daran hält, dann befolgt er nicht die Anweisungen des Ministeriums und wird von den Kollegen und Vorgesetzten als Lehrer schlechter angesehen – was sich natürlich auch auf seine Karriere auswirkt. Aus diesem Dilemma gibt’s für den Lehrer 2 Auswege: er muss für jede Klasse zig verschieden Niveaus „entwickeln“ – ohne das ihm jemand sagt wie und wann er das alles machen soll – oder er senkt das Niveau ab, bis sogar der Schwächste dem Unterricht folgen kann. Am Ende des Jahres bekommen doch dennoch alle das gleiche Diplom! Wo ist denn der Anreiz für die Schüler mehr zu tun als der Schwächste in der Klasse? Wenn der Schwächste alles fein säuberlich geschrieben vom Lehrer bekommt, warum sollen die anderen Schüler denn in der Klasse noch zuhören? Wenn der Lehrer gerade dabei ist dem Schwächsten es ein zweites, drittes oder viertes Mal zu erklären können die anderen Schüler sich ja anderweitig „beschäftigen“ – Bänke bemalen, den Sitznachbarn ärgern oder mit der Freundin flirten … Insgesamt ein nettes Sozialexperiment – die Schüler müssen dann halt sehen wie sie damit im Leben weiter kommen.

  8. Richard Reiser

    Das kommt dabei raus wenn man die Schüler sich selbst überlässt. Die Eltern haben keine Zeit sich mit den Kindern hinzusetzen und mal das ein oder andere zu erklären. Die Lehrer können den Mehraufwand bei Problemen auch nicht stemmen da es zu viele sind. Und gute Nachhilfe nutzt auch nichts, da das Problem oft die fehlende Fähigkeit ist ein Thema so zu bearbeiten das auch etwas hängen bleibt.

  9. Mithörer

    Wenn man nicht weiss was man will. Gleichzeitig lernen und freitags streiken ist eben schwer auf die Reihe zu bekommen Mehr als 1/5 der offiziellen Schulzeit wird zum streiken genutzt. Lehrer, Schulleiter und Politiker begrüssen das obschon eindeutig gesetzeswidrig. Streiken als so genanntes „Spasselement“ ist eben dem blöden lernen in der Schule vorzuziehen.

  10. genau albert hatt es rictig besbrieben man hilft die faulen auf kosten der die etwas lernen wollen und es sind so viele die garnichts verstehen (sprache und kultur)wollen und somit haben wir solch ein resultat

  11. Womöglich drückt ja die Zusammensetzung der Schulklassen den Schnitt.
    http://zitate-der-gruenen.de/unser-land-wird-sich-aendern-und-zwar-drastisch/

    „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“
    Veröffentlicht am 28. September 2016

    Diese Worte schmetterte Katrin Göring-Eckardt auf einem Parteitag der Grünen 2015 hernieder, auf dem selbige sich zur Flüchtlingskrise positionierten….
    ///
    Das gilt auch für Belgien, diese Entwicklung macht ja nicht an der Grenze halt.

      • Mithörer

        @Wunderbaum
        Tja, solche Aussagen von führenden grünen Politikern will man einfach nicht hören. Solche Aussagen müssen erwähnt werden und der Bevölkerung inErinnerung gerufen werden. Auch wenn das ihnen augenscheinlich nicht passt. Aber das ist grüne reale Politik und auch deren Denkensweise.

  12. Gerd Libertz

    Das Problem fängt doch schon in der Primarschule an. Da werden Integrationskinder, die weder deutsch können, noch Bock haben, noch Hausaufgaben machen,…) in der gleichen Klasse gesetzt wie Hiesige und bremsen diese fatal in ihrer schulischen Entwicklung. Und ja, meine Frau ist Lehrerin und bestätigt dies von Jahr zu Jahr!!

    • Da gibt es eine einfache Lösung : Kinder auf eine Katholische Schule schicken, da gibt es fast keine dieser „Unruheherde“ und die wenige die das sind strengen sich an weil sie dort einfacher von der Schule fliegen können !

    • Nicht Lehrer

      Ach so Herr Libertz ihre Frau ist Lehrerin, dann müsste sie ja normalerweise wissen, das die Integrationskinder in der gesamten DG, die kein Deutsch können nicht bei ihr in der Schule gehen müssen, sondern in einer dafür vorgesehenen Integrationsklasse (Sprachenunterricht) ,bis sie die Sprache können. Ab dann nach erfolgreichen Tests gehen sie in den normalen Schulen. Solche Klassen gibt es in St Vith, Manderfeld und Eupen.

  13. Beide Seiten Eltern und Lehrer (Vertretungslehrer)

    Man sollte die desolate Schulsituation in der DG differenziert betrachten. Wer sitzt an den Schaltstellen in den Schulen? Direktorenposten werden vielleicht noch ausgeschrieben, aber es werden doch die aus dem Klüngel genommen. An den katholischen Schulen im Süden sind es sehr oft PRODG-Sympathisanten. Junge Lehrkräfte und Vertretungslehrer erfahren nicht immer die Unterstützung durch die Schulleitungen, die sie unbedingt benötigen. Die Rahmenpläne sind oft nicht konkret genug. Gutes Unterrichtsmaterial müssen die Lehrkräfte oft selbst besorgen. Dann wird es halt selbst fabriziert. Das ist oft nicht fehlerfrei und auch nicht pädagogisch fundiert. Was dann fehlt sind dann oft Nachschlagewerke, wo der Schüler den durchgewunkenen Stoff nochmal wiederholen kann. Auch sind verschiedene Lehrkräfte unterwegs, die vielleicht den Stoff beherrschen, aber diesen nicht vermitteln können. Diesen Lehrkräften erscheint es oft zu profan z. B. im Mathematikunterricht die einfachsten Grundlagen zu vermitteln. Erklärungen Fehlanzeige! Im Ostbelgischen Schulwesen werden viele Schüler regelrecht verheizt. Talente werden nicht genug gefördert. Es ist unsere Jugend, die eine Chance verdient. Die Pisa Studie zeigt nur die Spitze des Eisbergs, wie es hier in Ostbelgien wirklich ist.

  14. CarbonBlack

    Es ist sehr einfach, den/die für Bildung verantwortlichen Minister für diese Entwicklung verantwortlich zu machen.
    Dass viele Eltern jedoch die Verantwortung über die Erziehung und Bildung ihrer Kinder (aus Gleichgültigkeit, Ignoranz oder eingeschränktem Weitblick erlaube ich mir nicht zu beurteilen) fast vollständig an Lehrer delegieren, ist hier quasi nicht thematisiert worden. Solange sich nicht alle Eltern dieser Verantwortung ihrer erzieherischen Pflichten bewusst sind – unabhängig ihres sozio-kulturellen und monetären Hintergrundes! – darf man nicht so tun als sein man über den Trend dieser ‚Verblödung‘ überrascht. Dies einem Politiker in die Schuhe schieben zu wollen ist zu kurzsichtig.

  15. Guter Tipp am Bürgerparlament

    Wenn das stimmte, mit den Parteikarten der ProDG!? Dann liebe Bürgervertreter, macht eurem Namen alle Ehre, und fragt mal energisch nach, um die Situation! Das wäre ja „dicker Toback“? In der Politik ist ja nichts unmöglich, selbst in unserer kleinen Ecke! Erlebt haben wir ja schon vieles davon.

  16. Wie man sieht bringt die Kompetenzübertragung an die DG nichts ausser mehr Kosten für den Steuerzahler. Unser „Bildungssystem“ funktioniert nachweislich nicht besser durch eigene Zuständigkeiten, das Elend wird nur selbst verwaltet. Das Blöde dabei ist nur man kann die Verantwortung jetzt nicht den „Wallonen“ zuschieben, unsere eigene DG Regierung zeigt sich unfähig ein vorzeigbares PISA Ergebnis zu produzieren. Noch ein Versuch und wenn es dann nicht besser wird sollte man die Kompetenzen wieder an Namur zurück geben und das DG-Ministerium auflösen. Minister und Mitarbeiter müssen sich dann neue Arbeitsstellen suchen; in der Privatwirtschaft werden unfähige Abteilungen ja auch aufgelöst. Oder hat einer einen besseren Vorschlag?

  17. Pleiten, Pesch und Pannen

    Es läuft nicht mehr viel rund Herr Paasch! Und Sie loben die DG über den Klee vor der Prominenz!? Das können Sie am besten! Schauen Sie mal was alles schief lief letzte Zeit, und besinnen sich mal!
    Ihre Augen und der Mund sine um einige Nummern zu gross! Viele Leute einstellen dazu, und wir können den Laden bezahlen? Tolle Strategie! Sowas bekommt jeder fertig. Dafür braucht man nicht mal PM zu sein.
    Wozu brauchen wir für 75000 Leute einen solchen aufgebauschten und viel zu grossen Monsterapparat?
    Verrückt ist noch zu gelinde!
    Totaler Schwachsinn das ganze und viel zu teuer!

    • Gibt’s noch Lehrer die nur eine Klasse unterrichten? Die meisten Lehrer unterrichten 2 oder 3 Jahrgänge mit jeweils 3 Parallelklassen! Und jede Parallelklasse muss das gleiche Niveau haben weil jeder in diesem Jahrgang das gleiche Diplom erhält und in den nächsten Jahrgang aufsteigt. Die Inspektoren sind oft sogar diejenigen, die den Kursus für die Lehrer abhalten! In jeder Zeugniskonferenz wird geschaut, ob ein Lehrer nicht zu streng bewertet und gegebenenfalls wird er angehalten das zu ändern weil sonst im nächsten Jahr vielleicht weniger Schüler sich in der Schule einschreiben und dann folglich auch Lehrerstellen abgebaut werden! Verstehen Sie den Wink mit dem Zaunpfahl? Sind Sie denn ein Fachmann? Dann können Sie es ja einmal wagen mir zu widersprechen und wir werden sehen wem die anderen Fachmänner und Fachfrauen in diesem Forum Recht geben!

      • Rennschwein

        Lesen Sie bitte Ihren Post von heute 9:37 Uhr, die drei ersten Saetze nochmal! Bezieht sich doch alles auf Primar, oder? Ansonsten sehr schlecht formuliert!
        Und übrigens, Sie pauschalisieren ziemlich!

        • Und Sie zeigen, dass Sie das was ich sagen nicht widerlegen können! In der Primarschule fängt die Misere ja an! Vor Jahren schon lernen dort die Kinder das „Schreiben nach Gehör“. Sogar die Eltern werden von den Lehrern ermahnt die Fehler ihrer Kinder nicht zu korrigieren! Als nächstes bekommt das Kind auch keine Terminvorgabe mehr. Es muss sich seine Arbeit selber einteilen und damit ja keiner in Stress verfällt werden, erneut, die Eltern aufgefordert sich nicht einzumischen! Das geht dann weiter bis zur Sekundarstufe und seit kurzem wird auch dort dieses System angewandt. Schon vor Jahren rebellierten dann die Lehrer der Sekundarstufe, weil sie jeden Tag miterleben mussten wie das Niveau weiter sank! Dann würde auch ihnen, von der Direktion, aufgezwungen, daß sie die Lernmethoden aus der Primarschule fortführen! Es wurde den Lehrer untersagt in der ersten Sekundarstufe die Schüler alle auf ein Niveau zu bringen, welches sie natürlich brauchen um in der Sekundarstufe weiter zu kommen! Die Inspektoren der Schule haben diesen Bruch in fortführung der Lernmethoden, von Primär zu Sekundär, nämlich schon seit Jahren bemängelt. Die rebellieren Lehrer würden ermahnt sich an der Umsetzung das Schulprogramms zu beteiligen, weil ansonsten persönliche Konsequenzen folgen würden. Es waren die alten Hasen unter den Lehrer die dem Druck standhielten. Die sind jetzt pensioniert, die Reform ist jetzt vollendet. Vielleicht können wir jetzt, wo wir vor dem Scherbenhaufen stehen, dann diese Reform dann endlich wieder rückgängig machen? Schönes soziales Experiment! Arme Kinder, die hier zum Spielball irgendwelcher Traumtänzer werden und sich noch „Pädagogen“ schimpfen! Pfui!
          Und wie sieht es jetzt aus? Haben Sie auch etwas inhaltliches zum Thema beizutragen?

          • Ich muss dem Rennschwein Recht geben, Sie pauschalisieren wirklich ziemlich! „Schreiben nach Gehör“ in einigen wenigen Primarschulen, so wie ebenfalls „keine Terminvorgabe“! Dieses „System“ in der Sekundarschule: in einer? Welcher?
            Wahrscheinlich haben Sie Ihr Trauma mit den eigenen Kindern erlebt, sollten dafür aber nicht so verallgemeinern!
            Und: hätten Sie ein „schwaches“ Kind, wollten Sie nicht Auch eine individuelle Förderung?

            • Was aus dem „schwachen“ Kind keinen guten Schüler macht. Was die Möglichkeiten der Bildung anbelangt wollen alle belogen werden, die Politiker, die Direktoren und auch die Eltern. Jeder Mensch hat seine biologischen Grenzen und über diese Hürde hebt einen niemand…..

            • Ich hoffe doch sehr, dass jeder Schüler in der Sekundarschule schreiben KANN. In der Sekundarschule muss das Konzept des freien Lernens eingeführt werden. Das gestaltet sich allerdings schwierig weil die Lehrer es teilweise ablehnen – ich habe auch ausreichend beschreiben wie es diesen Lehrern im Schulalltag ergeht! In der Sekundarschule werden Terminvorgaben gemacht, aber natürlich so großzügig, dass auch der Schwächste es schaffen kann. Der Rahmenlehrplan sieht vor, dass Schüler während den Unterrichtsstunden freie Zeit haben und sich ihren Unterricht selber erarbeiten müssen! Tolle Sache – aber nichts sehr effektiv. Die Schüler wissen nicht wie sich sich dafür anlegen sollen. Sie verbringen Stunden vorm Computer, kopieren Wikipedia Einträge oder recherchieren einseitig (zB auf Youtube oder bei Greenpeace … – alles was ins Auge springt und leicht „verdaulich“ ist). Der Lehrer läuft permanent auf und ab um zu überprüfen, ob auch wirklich gearbeitet wird, muss die selben Fragen zig fach beantworten und am Ende noch die Präsentation der Arbeiten korrigieren – die natürlich den Schülern auch präsentiert werden. In Parallelklassen werden natürlich identische Themen bearbeitet. Die Prüfung der Parallelklassen muss ebenfalls differenziert, also jede Klasse hat einen andere Prüfung – die dann natürlich unterschiedlich schwer sein kann und wo wieder die Schüler anfangen das zu kritisieren. Am Ende muss der Lehrer dennoch alle diese Benotungen in ein Zeugnis bringen. Haben Sie jetzt ansatzweise verstanden was die „individuelle Förderung“ für die Schüler und den Lehrer bedeutet?
              Schwachen Kinder wurde früher auch geholfen und es wurde auch dann schon differenziert! Es wurde dem Kind und den Eltern aber nicht vorgegaukelt, dass es später ein Medizin- oder Jurastudium anstreben könnte – es sei denn es arbeitet hart an seinen schulischen Leistungen! Heute sind sie doch schon alle Hochbegabt wenn sie die ganze Nacht auf Youtube „Wissenssendunge“ anschauen! Aber der Schein trügt und die Pisastudie zeigt genau das!

        • Soll ich weiter schreiben? Es brennt mir unter den Fingern! Das alte Sprichwort „der Fisch stinkt immer am Kopf“ bestätigt sich wieder und es ist mir ein Anliegen darzulegen, dass die Lehrer schon lange nicht mehr den Kopf des Fisches ausmachen! Der Direktor, der schöne Schulgebäude, Computer etc. haben möchte, der muss sich dem Gutachten der Inspektoren beugen! Die Inspektoren wiederum wollen, dass jeder „individuell gefördert wird“. Im Klartext bedeutet das dann aber, dass sich die Schüler nicht mehr Arbeit antun als sie müssen denn auch DAS gehört zur Individualität! Folglich braucht hier keiner mehr auf die Lehrer zu schimpfen, denn diese Individuelle Förderung ist doch das, was alle von euch wollen?

  18. Die Verantwortlichen rennen herum wie die geköpften Hühner….
    https://www.msn.com/fr-be/actualite/national/faut-il-supprimer-le-redoublement-la-ministre-caroline-d%c3%a9sir-r%c3%a9pond/ar-BBXJLp1
    „On doit mieux outiller les enseignants pour leur donner d’autres manières d’aider les élèves que de les faire simplement redoubler parce qu’on voit que sur le plan pédagogique c’est inefficace“,
    ////
    Vor langer Zeit, wie beliebte mein Fachkundelehrer in Verviers zu sagen „Si on est imbécile, c’est pour toute la vie…“ Daran sind alle bisherigen pädagogischen Konzepte gescheitert. Womit wir wieder bei den kopflosen Hühner sind….

  19. karlh1berens

    Ist das Niveau an der städtischen Primarschule in St. Vith nach Entlassung der Schulleiterin gestiegen ?

    Würde mich bei dieser Gelegenheit mal interessieren ?

    Einige Wenige haben das anfangs ja wohl erwartet. Nach einem Jahr waren (fast) ALLE überzeugt, dass dem wohl so sei.

    Und jetzt ?

    ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    • Rennschwein

      Also ist das Niveau abhängig von der Schulleiterin?
      Bullshit! Das war ja auch gar nicht das Problem in SV!
      Die mangelnde Fuehrungsqualitaet, das nicht vorhandene Zeitgefühl, die schlechte Selbsteinschätzung, die Uneinsichtigkeit, ….
      Und jetzt? Fragen Sie mal nach in Cromisch, KH1!

      • karlh1berens

        Was Sie oben oder unten „rauslesen“ ist mir wurscht !

        Der St. Vither Geschäftsmann sagte zum BM :

        „Wenn Sie die Schulleiterin nicht bis zum Wochenende entlassen, nehmen zehn Eltern ihre Kinder von der Schule.“

        Darauf hin der BM :

        „Das geht nicht. Ich komme übermorgen in’s Krankenhaus und werde am Fuß operiert.“

        Darauf hin der Geschäftsmann :

        „Dann lassen Sie entweder den Operationstermin verschieben oder rufen Sie den Gemeinderat im Krankenhaus zusammen.“

        Der BM hat weder das Eine noch das Andere gemacht.

        ( ͡° ͜ʖ ͡°)

  20. Intipuca

    In Deutschland gehen die geringen Pisawerte weitgehend auf Jungens zurück.
    Mich würde dies auch für Ostbelgien interessieren. Bei den Abiturienten in Eupen im Juli waren es proportional viel mehr Mädchen, die das Abitur erreicht hatten. Es wäre zu fragen, ob die Jungens keine richtige Lobby in der Schule mehr haben, hatten sie doch in der Vorgeneration echte Privilegien. Wenn es so ist, sollten die Lehrer ein Auge auf die gesellschaftlichen Veränderungen haben.

  21. Standpunkt

    Nach meiner Einschätzung befinden wir uns in einer Gesellschaft mit sehr fraglichen Prioritäten gefordert und gefördert von der Regierung. Die Politik ist ausgerichtet Karrieren und materialistische Werte zu fördern. Sollte heute ein Elternpaar sich entscheiden das nur einer arbeitet und einer um den Nachwuchs sich kümmert wird er als asozial in der Gesellschaft angesehen und von den Politikern regelrecht bestraft. Um nicht in der weitverbreiteten Altersarmut zu geraten sind beide verpflichtet arbeiten zu gehen. Die Politik fördert das mit Vorschulaufsicht, während der Schulzeit …in der Betreuung nach der Schulzeit…alles gut aber der Schwerpunkt ist meiner Meinung nach in einer kapitalistischen und karrieregebundenen Lebensweise. Da kann keiner mehr Zeit für die Kinder haben. Man sieht auch momentan die jetzt Pensionen in Anspruch nehmen dürfen, dass wo die Frau oder der Mann sich für die Betreuung der Kinder entschieden haben, mit einer Mindestpension von etwas mehr als 1200 € bei einer vollen Karriere als Alleinstehender und etwas mehr als 1500 € als Eheleute auskommen müssen. Das ist sehr wenig bei Unkosten wie Miete, Nebenkosten, auf dem Lande Auto…
    Aber eine familienfreundliche Politik ist kaum zu erwarten wie Herr Antoniadis sagte und von unserem MP bestätigt: das wäre ja mittelalterliche Verhältnisse
    Hier im Süden sind die meisten von diesen niedrigen Pensionen zum Glück verschont dank Luxemburg.
    Und weil der Lebensstandart dank Luxemburg hier höher ist , nutzen unsere Politiker diese Situation für ihre Lobeshymnen aus.
    Es ist schade , dass es bei den heutigen jungen Paaren keine Alternativen geboten wird, um nicht später in die Armut zu gelangen. Jeder sollte die Möglichkeit haben zu wählen , es würde vielleicht vieles in der Entwicklung der Kinder beitragen , wenn man die nötige Zeit dazu aufbringen könnte.

    • Ekel Alfred

      @ Standpunkt, von den 1200 bzw. 1500 Euro werden auch noch Steuern abgehalten….man sollte in Frankreich leben….da streitet man sich z. Zt. um die Beibehaltung von 1650 Euro pro Person….

  22. René Theissen

    Das Thema ist sehr komplex und da braucht es auch nicht besonders zu wundern wenn verschiedene Schreiber sofort eine Lösung oder Schuldigen haben……. Dass das Elternhaus eine ganz große Rolle spielt ist nach meiner Erfahrung undiskutabel, wird aber nicht immer gerne gehört. Dass es „schwierige Lehrer“ und „schwierige Schüler“ gibt ist auch eine Tatsache. Wenn die Schüler sich ihre Lehrer aussuchen könnten gäbe es Lehrer ohne Schüler und wenn die Lehrer sich ihre Schüler aussuchen könnten gäbe es Schüler ohne Lehrer. Im Schulalltag müssen alle irgendwie zusammenarbeiten und das ist mit Sicherheit nicht immer leicht. Jeder Mensch ist ein Unikat mit verschiedenen Talenten, Stärken und Schwächen. Die Kunst des „Lehrens“ besteht darin dem jungen Menschen Freude am Lernen zu machen, ihn wissenshungrig zu machen. Die „Pisastudie“ genieße ich mit Vorsicht. Der Unterschied zwischen den Stärksten und Schwächsten ist sehr groß in jedem Land. Einige asiatische Länder schneiden sehr gut ab in dieser Studie. Wenn ich dann höre wie der Schulalltag dieser Kinder aussieht dann muss ich sagen nein danke. Das beste Resultat wird noch immer erreicht wenn Kind, Eltern und Lehrer gemeinsam und konstruktiv zusammenarbeiten

  23. Ein Pensionär

    Sie nennen wenigstens Pensionszahlen, das ist die Realität im Bürgeralltag. Wenn man diese dann mit den Politikerrenten vergleicht, dann gehen einem die Augen auf!? Man kann nur darüber staunen! Es wäre auch mal eine Aufklärung nötig seitens der Medien in Bezug der Politikrenten. Die ist ganz sicher irgendwo nach zu lesen? Nur weiss keiner wo?! Warum wird eigentlich das Volk hierüber nicht aufgeklärt? Es ist doch dessen Recht. Sehr mysteriöse Sache jedenfalls? Fast ein Staatsgeheimnis!? Oder darf das Volk gar nichts davon erfahren? Gibt es denn gar niemanden hier im Forum der da weiterhelfen könnte?

  24. Ekel Alfred

    @ Ex-Pensionär, nach dem Eintritt als Pensionär erhielt ich kurz darauf ein Schreiben des Pensionsamtes….indem man mir mitteilte….ich solle beiliegendes Formular ausfüllen….da ich ja nicht den Basissatz erreiche….der Grund dieses auszufüllenden Formulars war jedoch ein ganz anderer….man sollte darin eintragen….ob Güter und Konten im Ausland vorhanden seien….das erklärt doch alles….eigentlich wollte man mir noch weniger zukommen lassen….ich habe das Papier zerrissen….und seitdem….nichts mehr davon gehört….

  25. Sprachenlehrer

    Diese Resultate sind meiner Meinung nach Symptome für eine lernfeindliche Umgebung, die u.a. geprägt wird durch:
    – Eine kurzsichtige neoliberale Bildungspolitik, die Schüler zu effektiven Produzenten und ausgabefreudigen Konsumenten im Sinne des Wirtschaftswachstums machen soll, obwohl klar ist, dass der Arbeitsmarkt in naher Zukunft aufgrund der Entwicklung im Bereich künstliche Intelligenz vor radikalen Umwälzungen steht und obwohl uns langsam dämmern sollte, dass unsere materialistischen Ideale höchst problematisch für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen sind.
    – Eine Medienwelt, die bei uns und unseren Kinder (mindestens 3 Stunden Smartphone-Nutzung täglich laut Studien) die menschlichen Schwächen und Bedürfnisse schamlos und gezielt ausnutzt (Suche nach Anerkennung, Suche nach Bespaßung, Suche nach Bestätigung, Raum für Wut und Hass,…) und die Entwicklung positiver menschlicher Fähigkeiten (Kreativität, Empathie, Zusammenhalt,…) verhindert.
    – Immer mehr Schülerinnen und Schüler, die in einem nicht lernfähigen Zustand sind aufgrund von Bewegungsmangel, Schlafmangel, falscher Ernährung, fehlendem familiären Rückhalt.
    – Eine Atomisierung der Gesellschaft durch einen extremen Individualismus, wobei jeder sein eigenes Radioprogramm, sein eigenes TV-Programm und sein eigenes Bild von sich selbst digital verwirklichen kann. Es wird immer schwieriger, kulturelle „Lagerfeuer“ zu finden, die uns miteinander verbinden. Die Bildungspolitik fördert dies durch überbordende Differenzierung oder die Abkehr von klassischen Kulturerrungenschaften in Literatur, Kunst und Musik (elitäre Zeitverschwendung).
    – Überforderte Eltern, gefangen in den Hamsterrädchen der Berufswelt.
    – Überforderte Lehrer, deren Lebenswelt sich immer weiter von den Schülern entfernt und die gezwungen werden, entgegen ihre Überzeugungen und Erfahrungen arbeiten zu müssen.
    – Eine Bildungspolitik und eine Gesellschaft, die nicht zu verstehen scheinen, dass wir neben der Ausbildung den Menschen in seiner Gesamtheit fördern müssen. Das nennt man Humanismus und erreicht man über eine klassische, breitgefächerte Bildung und nicht nur über reine Berufsbildung.

    „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“ – G.C. Lichtenberg

  26. Das ist alles nichts neues…. Ich bin (oder war) selbst Opfer der Bildungsideologen. 1973 in die Mittelschule eingestiegen und was gab es da statt Rechnen bzw. Mathematik? Mengenlehre, Kreise mit Punkten drin und Schnittmengen bestimmen statt Mathematik. Ich hatte tolle Punkte, war ja so einfach… Dann in Verviers der große Knall, da wurde klassische Mathematik vorausgesetzt und keine Spielereien mit Kreisen und Punkten. Hat mich eine „Repêchage“ gekostet ehe ich mich selbst aus dem Schlamassel gezogen hatte den die Eupener Schule angerichtete hatte. Damals gab es noch keine PISA Studien aber völlig inkompetente Lehrer und ideologisch versiffte Lehrpläne gibt es seit den 70.er Jahren. Zum Glück gab (und gibt) es auch fähige Lehrer die den links-ideologischen Mist teilweise ausgleichen konnten. Das Internet ist ein Segen, jedenfalls für diejenigen die lernwillig sind und wissen wie man sich informiert. Es gibt tolle Lernseiten und Videos die Wissen optimal vermitteln. Für die anderen gilt dbddhkp, und das liegt nicht am Internet….

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