Politik

Ministerpräsident Oliver Paasch ließ sich im Tesla von Eupen zum Venn fahren und interviewen [VIDEO]

Ministerpräsident Oliver Paasch (l) und Interviewer Philipp Depiereux bei der Fahrt im Tesla. Foto: Screenshot Youtube

In einer neuen Folge des Video- und Podcast-Formats ChangeRider von Etventure-Gründer Philipp Depiereux hat sich Oliver Paasch (ProDG) in einem Tesla von Eupen zum Venn fahren und interviewen lassen. Sehen Sie selbst.

Das eigentliche Thema dieser Fahrt im Tesla ist die Digitalisierung, in diesem Fall die Digitalisierung in Ostbelgien. Bevor es aber dazu kommt, stellt Paasch seinem Interviewer Philipp Depiereux die Deutschsprachige Gemeinschaft vor, was sie ist und wie sie funktioniert. Was eben immer gesagt wird, eigentlich schon seit einem halben Jahrhundert, wenn Medienvertreter aus dem Ausland kommen und hierzulande Politiker oder Bürger befragen.

Eine sich stets ändernde Gesellschaft

Zum Thema Digitalisierung meint Paasch, Belgien habe in diesem Bereich schon viel investiert, aber natürlich bleibe noch viel zu tun, gerade in einem ländlichen Gebiet wie Ostbelgien. Der Regierungschef nennt dazu einige Trümpfe unserer Region, nämlich deren Grenznähe und die Nähe zu einigen Universitäten.

Es geht los: Der Tesla zwischen zwei Blumenkübeln auf der Klötzerbahn in Eupen. Foto: Screenshot Youtube

Die Fahrt geht weiter über die Vennstraße. Wir erfahren, dass auch die deutsche Staatsministerin Dorothea Bär (CSU), zuständig für Digitalisierung, schon einmal in dem Tesla gefahren und interviewt wurde. Zwischendurch redet der Fahrer und Interviewer mehr als Paasch – und das will schon was heißen.

Der DG-Ministerpräsident stellt klar, dass es weniger auf Technik ankomme als vielmehr darauf, die Menschen auf eine sich ständig verändernde Gesellschaft vorzubereiten, was eine Reihe von Fähigkeiten voraussetze. Man könne die beste Infrastruktur bereitstellen, aber am Ende komme es immer auf den Menschen an, so Paasch.

Bevor der Tesla Botrange erreicht hat, also das „Dach Belgiens“, gerät der Fahrer-Interviewer ins Staunen, weil Paasch ihm soeben erklärt hat, dass man in Belgien seine Steuererklärung übers Internet ausfüllen kann.

Oliver Paasch nominiert Thierry Neuville

Irgendwann macht der Tesla dann kehrt, es geht zurück nach Eupen, und nach rund 20 Minuten setzt sich Paasch ans Steuer. Vor der Ankunft in Eupen betont Paasch, das Allerwichtigste sei es, dass die Menschen lernen, Veränderungen zu akzeptieren.

Auf die letzte Frage, ob es jemanden gäbe, den er für eine ähnliche Interview-Fahrt im Tesla nominieren würde, empfahl der Ministerpräsident Rallye-Vizeweltmeister Thierry Neuville. (cre)

Nachfolgend das VIDEO von der Fahrt von ChangeRider mit DG-Ministerpräsident Oliver Paasch:

107 Antworten auf “Ministerpräsident Oliver Paasch ließ sich im Tesla von Eupen zum Venn fahren und interviewen [VIDEO]”

  1. Logisch, eine Fahrt im Tesla macht Spass. Aber er ist ein Umweltsünder. Die Herstellung der Batterien eines Tesla verursacht 17 Tonnen CO2. Zur Herstellung der Batterien wird ausserdem Lithium und Kobalt benötigt. Die ökologischen Folgen der Gewinnungen dieser Stoffe kann man in Südamerika und im Kongo in Augenschein nehmen, wo der Abbau der seltenen Rohstoffe ganze Landstriche auf Jahrzehnte verseucht, Unmengen an Wasser verschlingt und größte Schäden für Mensch, Fauna und Flora verursacht.

    Das E-Auto ist in Wirklichkeit eine Drecksschleuder, dessen Herstellung eine Todsünde an die Umwelt ist.

    • Deuxtrois

      Nicht aus zu malen, was ein Verbrennerfahrzeug an CO2 in der Produktion verschlingt. Dagegen ist Tesla wirklich grün. Lügen zu wiederholen, macht sie auch nicht wahrer. Akkus kommen bald ganz ohne Kobalt aus.

      • Ein E-Auto ist schon deshalb nicht grün, weil der dazu benötigte Strom überwiegend aus fossilen Brennstoffen hergestellt wird. Das nächste Problem ist, dass man Millionen Batterien benötigen würde, um alle Fahrzeuge auf der Welt damit auszurüsten. Hinzu kommen die Millionen Batterien in den Handys und sonstigen elektrischen Geräten. Damit aber noch nicht genug. Grüner Strom wird nur dann was nützen, wenn er gespeichert werden kann. Also müssen nochmal Millionen Batterien produziert werden. Aber auch damit noch nicht genug. Die Batterien haben einen hohen Verschleiss. Nach fünf, sechs Jahren müssen sie ausgewechselt werden. Von den Problemen der Entsorgung dieser abermilliarden Batterien will ich erst gar nicht anfangen.

        • Deuxtrois

          Sie verbreiten ja nur noch mehr Lügen.
          Es gibt schon etliche Teslas draussen, die ihre 400.000 km erreicht haben, mit 75% der Kapazität im Vergleich zum Anfang. Das die Akkus nach 5 Jahren getauscht werden müssen haben Sie wohl nur aus der Luft genommen, denn die Realität sprich da eine andere Sprache.

          Wie der Strom erzeugt wird ist unerheblich. Das Auto hat keine Emissionen, diese fallen lediglich am Kraftwerk an, und die stehen ausserhalb von Städten.

          Der einzige Nachteil der E-Autos ist die geringe Reichtweite. Das ist auch zugleich in meinen Augen der gravierendste Nachteil.

          Nebenbei kostet die Produktion eines Golf 7 1.6 TDI knapp 5 Tonnen CO2. Das ist aber lediglich nur ein Kleinwagen.

          • Die Lebensdauer der in Elektroautos verbauten Akkus ist begrenzt. Experten gehen davon aus, dass Lithium-Ionen-Batterien nach etwa 1.000 Ladevorgängen ausgewechselt werden müssen. Rechnet man mit einer Reichweite von 100 km je Aufladung, hält ein Akku somit rund 100.000 km lang. Je nach Nutzungsintensität des Fahrzeugs bedeutet dies eine Haltbarkeit von ca. fünf bis zehn Jahren.

            https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/e-mobilitaet/10-fakten-ueber-elektroautos/

            • Lobyismus

              Sie svheine ja ein absoluter Kenner der Materie zu sein! Abervich glaube eher, dass Sie ein verkappter Lobbyist der deutschen Automobilindustrie auftreten. Eine Reichweite von 100 km passt nicht zu Tesla, denn diese beträgt je nach Modell nachweislich und belegt zwischen 400 und 550 km… 1000 Ladungen (auch diese Zahl ist aus der Luft gegriffen, aber soit…. rechnen wir mal weiter) entsprechen daher einem km-Total von 400000 bis 550000 km… da wird Ihr geschätzter Golf nicht mithalten können. Außerdem: was sollen e-Modelle wie ein BMW i8 der 120000 € kostet sportliches Design wie ein Ferrari präsentiert dann aber nur mickrige 80 -100 km Reichweite besitzt… danach springt dann ein Sprit fressender und nur wenig co2-neutraler Motor in die Bresche. Aber verbreiten Sie weiter die Parolen aus dem Autowunderland und vertrauen Sie den Marionetten-Politikern Dobrindt, Seehofer und Scheuer.

              • Latzendresser

                Also ich hab mich gerade mal in die materie eingelesen und ein Elektroauto ist, was den CO2 Ausstoß angeht, ein wenig grüner, wenn auch nicht viel. Wenig verwunderlich haben CO2 einen niedrigeren
                Energieverbrauch, jedoch macht dieser immer noch etwa 60-80 Propzent von dem eines Verbrennungsautos aus. Ebenfalls erstaunlich ist auch, das die CO2 Produktion bei der Herstellung bei einem Elektroauto fast doppelt so hoch ist, wie bei der herstellung eines Verbrennungsfahrzeuges. Und wie oben schon angesprochen: Elektroautos brauchen Cobalt, Coltan und sonstige Seltenerden, welche im Abbau und in der Entsorgung schwere folgen für die Umwelt tragen. Es ist richtig, das Elektroautos bei fahren kein Gramm CO2 ausstoßen, jedoch sieht „Grün“ für mich anders aus… Da geht man am besten zu Fuß, nimmt den Bus, oder einfach die Bahn (wenn der Zug denn kommt).

                Alles weitere kann hier nachgelesen werden:

                https://www.news.at/a/elektroauto-zukunft-9050887

  2. besserwisser

    ja genau, bin voll einer Meinung mit Logisch.
    Der Herr Pasch ist nur eine Marionette des Fortschritt“s, er meint es wäre schick im Tesla rumzufahren, aber leider ist er sich nicht bewusst das er nur Missbrauch treibt, schade…..

    • Ihnen gebührt es nicht, mich in Ihrem Namen zu führen. Schämen Sie sich!

      Ihr Statement ist nichts sagend. Wo sind die Argumente? Die beiden haben qualifizierte Kommentare abgegeben, die nachvollziehbar sind.

    • Walter Keutgen

      Vielleicht weiß Timo Pachel was. https://www.capital.de/wirtschaft-politik/warum-der-diesel-noch-lange-laufen-muss.

      Zum Thema seltene Erden. Vor einigen Monaten wurde eine Suchgenehmigung nach verbliebenem Zinkerz um Plombières verweigert. Es ging natürlich um die seltenen Erden, die in Zinkminen vorkommen. Wie bei anderen Themen: Das ist für die Umwelt unerlässlich, aber bitte nicht in meinem Garten. Oder: Ja, wir müssen das tun, nur anders.

      Recycling: Ein Beispiel des Prof. Pirard, Lampen, modern „Leuchtmittel“. Die selige Glühbirne bestand aus vier Teilen. Ein sechsjähriges Kind kann sie auseinandermontieren. Dann kamen die Gasentladungsröhren, in der Miniversion „Sparlampen“ genannt. In dieser Miniversion sind Transformator und Starter im Lampensockel und werden jedes Mal weggeworfen. Damit ein angenehmes Licht entsteht, sind fluoreszierende Stoffe innen auf der Glashaut. Deshalb und wegen des ein schnelleres Aufleuchten bewirkendes Quecksilber muss man sie zum Werkstoffhof bringen. Bei den Lichtdioden, „LED“ genannt, besteht das gleiche Problem. Sie sind nämlich einfarbig. Man nimmt blaue, und macht das Licht wie oben beschrieben mittels seltener Erden weiß. Klar dass das Recycling immer komplizierter wird.

      Autos können in einer Fabrik bei Namur zu 99% wiederverwertet werden. Für das erste Hybridmodell hat die Fabrik ein Pilotprojekt vom Hersteller finanziert bekommen und dabei 95% erreicht.

      Die ersten seltenen Erden, gewissermaßen das Grundkapital, muss natürlich aus der Erde kommen.

    • Natürlich glaubt der her(r)gott alles besser zu wissen.
      Es ist jedoch noch schlimmer als „logisch“ und „besserwisser“ es beschreiben.
      U.a. müssen Kinderhände die erforderlichen Seltenen Erden mit bloßen Händen zu Tage fördern usw.
      Die wahren (Umwelt) Sünder sind die Fahrer von eAutos und alle die diese unehrliche Technik vertreten.

      • ProSecCo

        Gut geschrieben. Es wird höchste Zeit, dass in unsere Regierung Leute gewählt werden, die etwas von der „Sache“ verstehen. Unsere Politiker treffen Entscheidungen ohne geringste Fachkenntnis zu haben. Da wird ein Religionslehrer zum Bauschöffen … Dies nur als Beispiel. Wieso wird die Herstellung dieser Autos nicht generell verboten? Wiese schafft es die Regierung nicht auch, dem ganzen Plastikkonsum ein Ende zu setzen? Es muss an der Basis der Genehmigungen gearbeitet werden. Ganz dringend. Jeder, der sich als selbstständiger Unternehmer anmelden möchte, der benötigt Zulassungen und Diplome. Unsere Politiker, die katastrophale Entscheidungen treffen, werden „gewählt“, bzw. erhalten den Posten parteiintern zugeschoben. Werden nicht zur Rechenschaft gezogen, sind nichts Schuld, und bekommen später noch eine sichere Rente. Und hören sich gerne selbst reden, wenn das Thema Naturschutz- Ausbeute der Rohstoffe- Hilfe für die geschwächten Länder … die Politiker gehen nicht mehr seriös mit ihrem Job um. Das ist reiner Selbstbedienungsladen. LG

  3. DenAhlen

    Langsam ist das E-Auto bashing nichtmehr lustig. Verbrauchen ist was anders als nutzen. Für Akkus braucht man seltene Erden, schon klar. Aber diese Rohstoffe kann man recyceln. Erdöl ist weg, wenn man es genutzt hat. Und die Bilder der Lithium Minen in der Atacama Wüste sind Fake Bilder! Das ist die älteste und trockenste Wüste der Welt! Da sieht es seit tausenden Jahren so aus. Die Bilder aus den anderen Minen haben bisher keinen interessiert. Aber jetzt auf einmal ist dafür die E-Mobilitaet verantwortlich? Euer erst? Vor welchen Wagen lasst ihr euch spannen?

    • "Kännchen Strom"

      @ DenAhlen

      … „Erdöl ist weg, wenn man es genutzt hat“ …

      Das Erdöl, das Erdgas oder die Kohle, die zur Erzeugung des Stroms benötigt wird, ist auch WEG – ganz abgesehen von der Wirkungsgradkette die damit verbunden ist. Und den Atommüll würden Sie sicherlich auch nicht in Ihrem Garten lagern wollen.

      Und wenn sie mit soeinem Auto im Winter bei Schneegestöber, Kälte und Dunkelheit auf der Autobahn in einen Stau geraten und sehen wie die Kapazität Ihrer Batterie zur Neige geht ohne auch nur einen Meter zu fahren, dann kann daraus unmittelbare Lebensgefahr entstehen, wenn der Stau sich auflöst!

      … und dann kommt keiner mit einem „Kännchen Strom“, dann kommt ein LKW der Sie Huckepack zur nächsten Ladesäule (wenn die denn frei ist) bringt und dort dürfen Sie dann einige Stunden weiter frieren, bist die Batterie geladen ist.

      Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Spaß mit Ihren E-Fahrzeug.

  4. Tesla, ein Spielzeug für reiche Leute. Die Bundesministerien haben die E-Autos ausgemustert, nicht alltagstauglich.
    https://www.stern.de/auto/news/wieso-ein-tesla-s90-d-fuer-einen-gruenen-minister-nicht-gut-genug-war-7593540.html
    Die Dinger kosten ein Vermögen während der kleine Belgische Steuerzahler mit Treibstoffsteuern erwürgt und mit Fahrverboten drangsaliert wird. Ich will keinen Minister im Tesla spazieren fahren sehen! Müssen erst die „gilet jaune“ in Ostbelgien die Fensterscheiben einschmeissen ehe die im Elfenbeinturm aus ihren Tesla steigen?

  5. Fake News

    Laut den deutschen GrünInnen liegen die Gründe für die Migration aus den afrikanischen Ländern, neben dem vom Westen verursachten Klimawandel, auch an der Ausbeutung des Kontinentes von Rohstoffen. Grob geschätzt, kommen pro einem Tesla rund 2041 Migranten nach Europa.
    Bei einer durchschnittlichen Gesamtlaufzeit von 200.000 km, hätte Herr Paasch, nach 100 km Fahrt, jetzt Anrecht auf 1,02 Migrant.
    Herzlichen Glückwunsch.

  6. Belgofritz

    Fette E-Autos wie Tesla S für Langstecke machen derzeit keinen Sinn: Zu schwer, beim derzeitigen Strommix keine bessere CO2-Bilanz gegenüber einem Verbrenner und sogar deutlich schlechtere NO2-Emissionen. Auf Kurzstecke sind kleine, leichte E-Autos mit kleinem Akku (für ca. 140km Reichweite) eine brauchbare Alternative, um LOKALE (!) Emissionen zu vermeiden. Aber Achtung: Heizung, heizbare Heckscheibe etc. reduziert in dieser Jahreszeit die Reichweite des E-Autos, beim Verbrenner gibt’s die wohlige Wärme gratis.
    Ursache steigender CO2-Emissionen ist nicht der private Diesel von Herrn Meier sondern der weltweite Konsumterror, ständige Verfügbarkeit von allem überall, Überbevölkerung. Das sind Tabuthemen. Es wird daher keine globalen CO2-Reduzierung im nennenswerten Maße geben.

    • Walter Keutgen

      „Auf Kurzstecke sind kleine, leichte E-Autos mit kleinem Akku (für ca. 140km Reichweite) eine brauchbare Alternative, um LOKALE (!) Emissionen zu vermeiden.“ So stimmt es! Ich war 2013 in einem kleinen französischen Dorf auf Kurzurlaub. Mir viel ein kleiner Lieferwagen der Post auf, der kein Geräusch machte. So fragte ich die Briefträgerin. Sie erklärte mir, es sei ein Elektrofahrzeug, dessen Batterie in der Nacht aufgeladen werde. Bei der geringen täglichen Laufstrecke und den vielen Stopps eine hervorragende Lösung. Es war ein absolut serienmäßiger Kleintransporter, wie die Post sie auch hier hatte, nur war der Dieselmotor durch einen Elektromotor ersetzt und vielleicht Getriebe und Kupplung ausgebaut worden. Ich schreibe „hatte“, weil inzwischen diese Kleinlieferwagen wieder eine Nummer größer sind.

      Ja und, wenn Kohl nicht die von Mitterrand vorgeschlagene technische Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h ausgeschlagen hätte, dann wären alle Autos leichter. Aber Deutschland verkauft seine Autos in den USA mit dem Argument, sie führen zuhause über 200 km/h. In den USA darf man in außergewöhnlichen Umständen 115 km/h fahren.

      Für das gleiche Beschleunigungsvermögen braucht ein Elektroauto viel weniger PS, denn es hat von Abfahrt an die volle Kraft. Dass Tesla trotzdem zuerst ein Luxusmonster baute, kann man nur darauf zurückführen, dass Tesla in der Testphase sowieso nicht zu viele Kunden haben wollte.

      • Wahl, Joachim

        Sehr geehrter Herr Keutgen, Sie erlauben, dass ich Ihnen widerspreche. Ein E-Auto braucht genausoviel Leistung beim Beschleunigen, wie ein anders angetriebenes Fahrzeug, gleiche Masse vorausgesetzt. . Allein das 2te Newton’sche Axiom, „Masse x Beschleunigung“ kommt hier zum Tragen. Was Sie meinen, ist die Tatsache, dass ein E-Motor, sein maximales Drehmoment von „Drehzahl null“ bis zur Kenndrehzahl an, besitzt.

        • Walter Keutgen

          Herr Wahl, Danke, dass Sie mich an Formeln erinnern, die ich vor der Matura schon kannte. Außerdem schmökerte ich immer in den einschlägigen Automobilzeitschriften. Und dann schreiben Sie es selbst: Der Elektromotor hat von Anfang an das maximale Drehmoment und die Beschleunigungsformel. Also, die Verbrennungsmotoren fangen bei Leerlaufdrehzahl mit einem kleinen Drehmoment an, das sich mit steigender Drehzahl bis zu einem Maximum steigert. Von da an sinkt es leicht mit der Drehzahl. Um also unten herum genug Kraft zu haben, muss man einen stärkeren Verbrennungsmotor einbauen als wenn man einen Elektromotor nähme. Nochmal: 200 km/h sind wirklich nicht nötig.

  7. 2018 ist das sonnenreichste Jahr

    Es ist eh nur alles ein Geschäft. 2018 ist das sonnenreichste Jahr seit es Messungen gibt. Pppfffftovoltaik auf allen Dächern. Ist dafür der Strompreis gesunken? Nö, im Gegenteil.

      • DenAhlen

        Natürlich ist das normal! Schließlich wurden wir auch nicht gefragt ob wir die Förderung der andere Energiesektoren mit zahlen wollten! Das sind gesellschaftspolitische Entscheidung und jeder lebt in dieser Gesellschaft und profitiert davon!

      • DenAhlen

        Google“n Sie doch einmal den Begriff „Ewigkeitskosten“ und dann reden wir über die Förderung der Alternativen… Und bedenken Sie auch, daß auf diesen Seiten nie das ganze Ausmaß der globalen Altlasten aufgeführt wird.

  8. abendland

    elektro-mobilitaet?
    wer glaubt, dass dies die zukunft ist, der sollte also MUSS sich eins kaufen.
    ich bin mir sicher, dass paasch in zukunft auch kein e-auto haben wird, weder privat noch mit chauffeur im dienstwagen.
    aber eddi und deuxtrois werden es tun. auf worte lasset taten folgen.
    sag mal eddi, welches modell kannste mir denn empfehlen?

    • Deuxtrois

      Ist bereits der Fall, deswegen erkenne ich hier den Unterschied zwischen Wahrheit und Fiktion.
      Sie haben alle einen Tesla noch nicht einmal von Innen gesehen und reden mit, sind aber völlig ahnungslos.

      • abendland

        sie sollten nicht den unterschied zwischen wahrheit und fiktion erkennen, sondern den unterscheid zwischen fiktion und realitaet.
        wahrheit? natuerlich koennen e-autos auch fahren, es fragt sich nur, um welchen preis. die meisten menschen haben das geld nicht fuer so nen high-tech-spass der besserverdienenden.
        wenn in frankreich schon proteste der ‚gilets jaunes‘ mit brennenden barrikaden und toten wegen zu hoher sprit-preise stattfinden, dann frage ich mich mal gerne, wie frankreich etc… reagieren wird, wenn teure e-autos zur pflicht werden.
        alles quatsch, alles purer (klima-)quatsch. e-autos fuer die allgemeinheit? lachhaft. die grünversiffte polit+presse+promi-elite hat den bezug zur realität schon lange verloren.

        • @ abendbrot

          Mit zunehmenden Produktionszahlen werden die Preise für diese Fahrzeuge sinken.Wenn die europäischen Autobauer nicht bereit oder in der Lage sind hier Fahrzeuge für den „Normalbürger“ anzubieten werden die Chinesen in 20 Jahren ihre Überproduktion in Europa anbieten.
          Die einzigen die den Bezug zur Realität längst verloren haben sind die, die den Ernst der Lage noch nicht erkannt haben. Es würde mich nicht wundern wenn es in 30 Jahren in Europa keine Autoindustrie mehr gibt, oder wenn dann die Werke chinesischer Hersteller.

          • DenAhlen

            Es gibt heutzutage schon E-Autos ab 8000 € (Twizy- ohne Batterie) und ab 25.000 € bekommt man schon ein Sono Sion, mit Sonnenpanele und Batterie! Das nächste Model von Tesla soll rund 35000 € kosten, ist dann aber auch kein Sportwagen mehr. Es gibt auch europäische E-Autohersteller aber die BATTERIEN kommen alle aus Asien…

    • @ abendbrot

      Vor zwei Jahren habe ich mir ein Auto (Diesel) gekauft in der Gewissheit das es mein letztes sei. Ich bin inzwischen in einem Alter indem ich mir Gedanken darüber machen muss wie lange ich noch fahren kann ohne eine Gefahr für mich oder Andere darstelle.
      Ich werde mit Sicherheit nicht meine Rücklagen für ein Fahrzeug das derzeit noch zu teuer ist auflösen.

  9. Den Ökos etwas von elektrochemischer Spannungsreihe oder Energiedichte erzählen zu wollen ist eh sinnlos. Siehe das Zitat von Frau Künast „Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass sich die Welt allein über die Addition von Zahlen erklärt, dann hätte er am ersten Tag die Zahlen geschaffen.“
    So sind sie halt die Ökos, null Ahnung von Technik und Mathematik aber voller Begeisterung für die E-Mobilität. Wir schaffen das….

    • Al Gebra

      Nun, ich bewundere ja Ihre Kenntnisse in Physik, zum Beispiel, aber alles mit Mathe erklären wollen ist ja auch nicht gerade ein Zeichen von „Helligkeit“. Kennen Sie Paul Jorions „Der Letzte macht das Licht aus: Ein Essay über die Auslöschung der menschlichen Spezies“. Ein ganz frisches Buch. Vom selben Autor sehr lesenswert „Comment la vérité et la réalité furent inventées“ aus dem Jahr 2009. Darin versucht Jorion „de débarrasser l’entreprise de construction des connaissances du mysticisme mathématique et de réhabiliter la rigueur dans le raisonnement. Celle-ci exige de réassigner au modèle, en particulier mathématique, son statut de représentation au sein de l’esprit humain“.
      Wenn Mathe alles erklären kann, dann: Was ist das Leben und wieso gibt es das? Was ist der Sinn des Lebens?
      Dennoch, ich verstehe was Sie meinen und bin auch bei Ihnen, in Ihrer kritik der „Ökos“ (sie sind es nicht und grün, außer hinter den Ohren, mit Sicherheit nicht). Klären Sie weiterhin die Leute auf und lassen Sie nicht nach, in Ihrem „Kampf gegen die Invasion“. Seien Sie aber nicht masochistisch, es gibt hier welche, die Sie niemals auch nur 1+1 = 2 beibringen werden.

    • Den Ökos etwas von elektrochemischer Spannungsreihe oder Energiedichte erzählen zu wollen ist eh sinnlos.

      @ Dax

      Es ist genauso sinnlos Leuten wie Ihnen etwas über Nachhaltigkeit, Endlichkeit der Resourcen oder Fortschritt zu erzählen. Sie verdienen es halt nicht besser als mit althergebrachten Ideen in eine freudlose Zukunft zu schauen.

        • DenAhlen

          Wieso sollten diese Ideen nicht förderlich sein für unsere Kinder? Die Frage wann der letzte Tropfen Öl gefördert sein wird, wird immer akuter! Der Ölkonzern BP (und die sollten wissen wovon sie reden) rechnet, dass die Reserven noch bis 2050 reichen. Das ist in 30 Jahren! Unsere Kinder und Enkel werden mit diesem Problem konfrontiert werden, zumindest in diesem Punkt herrscht Einigkeit! Aber hier verschließt man weiterhin die Augen vor dieser Tatsache! Das ist die typische Mentalität „nach mir die Sintflut“!

          • Ekel Alfred

            @ DenAhlen, zu meiner Schulzeit hat man uns schon gesagt, es gäbe noch Oel für 40-50 Jahre….also müsste es schon lange kein Oel mehr geben….vor einigen Jahren wurde dann aber verkündet, Oel sei noch für 200 Jahre vorrätig….das muss ja wohl eher stimmen, denn alles läuft doch weiter wie bisher….Autos, Flugzeuge, Schiffe, Heizungen usw. ….

            • Walter Keutgen

              Den Kohlebergbau hierzulande hat man wohl beendet, weil es den Bergleuten in der Tiefe zu warm wurde und die Kohleadern zu schmal und nicht geradlinig genug waren. Mit Robotern könnte man vielleicht weiter machen. Es ist immer eine Frage der Technik, die man anwenden kann. Natürlich gibt es absolut eine Grenze. Aber zur Zeit ist die Grenze die verfügbare Technik. Wirtschaftlich: Warum sollen Ölkonzerne für hundert Jahre im Voraus suchen? Zumal man politisch das Zeug verbieten will.

            • DenAhlen

              Es wurd schon viel geschrieben. Es würde auch einmal behauptet, daß Öl aus dem Inneren der Erde her kommt und nicht organischen Ursprungs sei, das folglich überall und unbegrenzt Öl vorhanden wäre.. anscheinend ist der Ölkonzern BP anderer Meinung…

        • @ Atheist

          Im Gegensatz zu Ihnen habe ich es mit „6 feet under“ nicht besonders eilig. Aber hoffen dürfen Sie natürlich.
          Ich habe auch keine Idee verbreitet sondern versucht die Denkblokaden des Schreibers Dax anzusprechen. Wer dauernd auf die „Ökos“ schimpft, ihnen lustige Namen gibt und mit Fake-Zitaten der Grünen hausieren geht muß gelegentlich mit Widerspruch rechnen.
          Wenn Sie glauben das der Raubbau an unserem Planeten, das Plündern der Resourcen ohne Rücksicht auf die Natur und der immer weiter steigende Verbrauch dieser Resourcen für „unsere Kinder“ förderlich ist glauben Sie ruhig weiter.
          Früher oder später müssen wir alle dran glauben. Ich bin nur der Ansicht man sollte das nicht forcieren.

  10. Die Hersteller denken nur an ihren Profit. Denen interessiert die Umwelt nicht. Ich denke, dass Millionen E-Mobile nicht gut für die Natur sind. Der meiste Strom ist weder grün noch ist die Herstellung der Batterien umweltfreundlich.

  11. @ abendbrot

    Jeder Arbeitsplatz der durch die alternativen Energien oder andere Umweltschutzmassnahmen geschaffen wird kann helfen wenn durch Digitalisierung und Automatisierung Arbeitsplatzverluste kompensiert werden müssen.
    Alle Wirtschaftsinstitute weisen darauf hin, nur die Industrie meint noch sie könnten weitermachen wie bisher.

    • abendland

      was „wirtschaftsweisen“ meinen, ist unternehmern sch…egal.
      was zaehlt ist, lohnt sich eine unternehmung oder investition, oder lohnt es sich nicht.
      alles andere ist unwirtschaftlicher quatsch.
      tatsache ist, dass EE/AE aber auch die kernkraft sich nur mit staatlicher subvention lohnt. die kernkraft kann wenigtens noch die grundlastfähigkeit im stromnetz garantieren, wind+sonne niemals ohne speicherfunktion.
      die ökos wollen ja die unterstützung der kernkraft abschaffen, um diese kleinzu kriegen. OK.
      dann macht bitte auch das selbe mit alternativen energien. ihr angeberischenen ökos sagt doch immer, das EE/AE billiger seien als alle anderen energien. ja dann können wir die staatliche subvention dieses „wirtschafts“-zweiges komplett abschaffen, oder? das EEG kostet den deutschen stromzahler dieses jahr gut 27.000.000.000 euro, ja dann koennen wir uns das geld ja staren.
      danke eddi, dass du uns sagst, was wirklich zukunft hat und ist.

      aber ansonsten gilt:
      eddi weiss alles, eddi weiss bescheid.

      • Universalgenie

        Es ist doch bekannt und dokumentiert, daß der Herr, an den Sie sich hier wenden, werter abendland, ein Universalgenie ist und wohl kaum auf Sie oder gar Experten hören wird. Ich meine, wie er in einem Kommentar über Aachen schrieb, hat er immerhin 12 jahre als… Kurierdienst in der Kaiserstadt gearbeitet! Er kennt die Welt!

      • EEG kostet den deutschen stromzahler dieses jahr gut 27.000.000.000 euro,

        @ abendbrot

        Glauben sie was Sie wollen aber die Mehrkosten für den Stromkunden kompensieren die ausgefallenen Gewinne weil der Industriestrom wesentlich günstiger ist als der Haushaltstrom. Die Differenz bezahlt der „normale“ Kunde.

        • Ach Edi, ich könnte Ihnen jetzt erklären dass Industriestrom direkt aus dem Höchstspannungsnetz (Stahlwerke, Chemische Industrie…) oder aus dem Mittelspannungsnetz (Kabelwerk z.B.) kommt und von daher grundsätzlich billiger ist. Am teuersten ist der Strom aus der Steckdose da aus dem Niederspannungsnetz (also 3 Spannungsstufen durchlaufen). Aber wir beide wissen ja, es hat bei Ihnen keinen Zweck, ich könnte es auch meinem Hund erklären, der versteht es auch nicht….

          • @ Dax

            Dann erklären Sie Ihrem Hund auch gleich wie denn die Maschinen, Beleuchtung und Kommunikation mit dem Hoch- oder Mittelspannungsstrom zu betreiben sind.
            Wenn Sie dann dabei sind erklären Sie ihm doch gleich warum z.B. die BASF den im eigenen Kraftwerk produzierten Strom lieber ins öffentliche Netz einspeist satt es für den Eigenbedarf zu verwenden.
            Bevor Sie hier Ihren obligatorischen von Ihrem Fachwissen (erworben wahrscheinlich in den 50er Jahre) geprägten Unsinn, der mit der Lebenswirklichkeit absolut nichts zu tun hat, verbreiten sollten Sie sich auch einmal unabhängig informieren. Wer sich ständig in Blogs und auf Lobbyseiten rumtreibt hat da allerdings keine Chance,

    • Ach Edi, kein Staat kann Arbeitsplâtze schaffen – genau so wenig wie Kaufkraft. Er kann Papier bunt bedrucken und es verteilen (Venezuela) und das so geschaffene Elend verwalten; nennt sich Sozialismus. Wir schaffen das….

    • Ach Edi, ich habe echt Mitleid mit Ihnen. Sie erinnern mich an Don Quichotes Windmühlen. Glauben Sie wirklich, Dax, Logisch und abendbrot ginge es um Fakten? Sie wollen einfach dagegegen sein, anders sein. Das hat mit Psychologie, aber nicht mit Naturwissenschaft zu tun.

  12. Walter Keutgen

    Wir diskutieren hier schön über Elektroautos. Ich denke aber Oliver Paasch ging es nicht darum, sondern um Vernetzung mit dem Ziel von Arbeitsplätzen in unserer Gegend oder zumindest, die DG im Ausland bekannter zu machen.

  13. Wahl, Joachim

    Herr Keutgen, ich habe versucht, Ihre „Falschaussage, …viel weniger PS…“ zu kommentieren. Man muss deshalb keinen stärkeren Motor installieren. Der Beschleunigungsprozess benötigt bei gleichen Bedingungen gleiche Leistung. Der Antrieb ist völlig schnuppe. Man nennt soetwas „Physik“!!!

    • Walter Keutgen

      Herr Wahl, ich weiß nicht warum Sie gerade hier und nicht oben antworten. Möglicherweise haben Sie den falschen Button erwischt, das passiert mir auch ab und zu. Sie wiederholen nur ihr Argument. Zugegeben, ich habe das Schaltgetriebe unterschlagen. Aber noch einmal: Der Verbrennungsmotor hat anfangs wenig Kraft. Man muss ihn auf ca. 1000 U/min drehen lassen, damit er garnicht anhält. Er braucht einen Elektromotor zum Starten oder schwengeln sie noch? Danach entwickelt sich die Kraft bis zu einem Maximum bei 2000-5000 je nach Modell und Kraftstoff. D.h. um im normalen Bereich fahren zu können ohne laufend zu schalten wie ein F1-Pilot, baut man einen Motor, der weit mehr kann, ein. Und dann kommt das Marketing ins Spiel, das Menschen anspricht, die im Gegensatz zu mir null Ahnung von Physik haben. Der Basis-Golf hat wohl jetzt 120 PS, also muss der Basis E-Golf auch 120 PS haben, dabei wären für das gleiche Beschleunigungsvermögen und 160 km/h – wir dürfen doch höchstens 120 km/h – vielleicht 60 PS genug.

  14. Auch Oswald Schroeder nennt die E-Mobilität in seinem heutigen GE-Kommentar einen Irrweg. Der richtige Weg, um gegen den Klimawandel zu kämpfen, sei den grenzenlosen Konsum einzuschränken. Nur so könne der Co2-Ausstoß reduziert und die Ressourcen geschont werden. Aber wer will das schon?

  15. Walter Keutgen

    Die E-Mobilität – man sollte sagen E-Autos, denn die meisten Züge fahren elektrisch – ist an sich kein Irrweg. Man soll aber die Probleme geordnet angehen. Will man keinen Atom- und Kohlestrom mehr, dann muss man zuerst daran arbeiten, nicht ca. ein Drittel mehr Stromverbrauch provozieren. Ich denke, dass 100% Strom aus erratischen Quellen nicht gehen wird, vielleicht 35%.

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