Politik

„Gipfel“ zwischen Paasch (DG) und Kompatscher (Südtirol) in Bozen

Ministerpräsident Oliver Paasch (links) und Landeshauptmann Arno Kompatscher bei der Unterzeichnung des Abkommens in Bozen. Foto: Kabinett Paasch

In insgesamt 11 Bereichen wollen die DG und das Land Südtirol künftig intensiver kooperieren. Dazu unterzeichneten der Ministerpräsident der DG, Oliver Paasch, und der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher am Donnerstag in Bozen ein Abkommen.

Ostbelgien und Südtirol verbindet seit jeher viele Gemeinsamkeiten. Jedes Jahr verbringen zahlreiche deutschsprachige Belgier ihren Urlaub in Südtirol. Umgekehrt kam es u.a. im Rahmen des Eupener Tirolerfestes regelmäßig zu Besuchen von Südtirolern in Ostbelgien. Im Sommer 2015 nahm Landeshauptmann Kompatscher selbst in Eupen am 35. Tirolerfest teil.

Südtirol hat als nördlichste Provinz Italiens rund 520.000 Einwohner, also deutlich mehr als die DG (77.000). Genauso wie die DG im Jahre 2020 genau 100 Jahre zu Belgien gehören wird, ist Südtirol in 2020 seit 100 Jahren Teil des italienischen Staates. So mancher Ostbelgier hat sich im Ausland schonmal als „Südtiroler Belgiens“ bezeichnet, wenn er gefragt wurde, seit wann denn in Belgien Deutsch gesprochen werde. International ist Südtirol schon bekannter als die DG.

Die Bereiche, in denen beide Gebietskörperschaften künftig enger zusammenarbeiten wollen, reichen von Bildung, Kultur und Kunst über Marketing und Medien bis hin zu Tourismus, Infrastruktur und Sport. Nicht ausgespart bleiben die Sektoren Familien und Soziales, die öffentliche Verwaltung und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im europäischen Kontext.

Arno Kompatscher (links) und Oliver Paach im Sommer 2015 vor dem Eupener Rathaus anlässlich des 35. Tirolerfests. Foto: Gerd Comouth

Arno Kompatscher (links) und Oliver Paasch im Sommer 2015 vor dem Eupener Rathaus anlässlich des 35. Tirolerfests. Foto: Gerd Comouth

„Wir haben heute die Grundlage für viele Jahre der weiteren Zusammenarbeit gelegt“, sagte im Zuge der Unterzeichnung Ministerpräsident Paasch, „dabei bauen wir auf eine bereits traditionsreiche und lange Zusammenarbeit auf.“

Im Jahr 1971 – das zugleich das Geburtsjahr sowohl von Paasch als auch von Kompatscher ist – hatte Südtirols Alt-Landeshauptmann Silvius Magnago die DG in St. Vith in einer viel beachteten Rede darin bestärkt, ihre Sprache und Kultur hochzuhalten und sich für Eigenständigkeit und Autonomie stark zu machen.

Von einer Vernetzung zwischen Gleichgesinnten sprach Südtirols Landeshauptmann Kompatscher. Beide Länder hätten eine ähnliche Beziehung zum Staat und träten für ihre Sprache und Kultur ein. Die Vereinbarung sei Frucht einer langjährigen Freundschaft.

„Das Kooperationsabkommen umfasst fast alle Bereiche, für die wir autonome Zuständigkeit haben“, so Kompatscher. Ein besonderer Schwerpunkt werde auf die Bildung gelegt, wo es beispielsweise in der Aus- und Fortbildung von Lehrpersonen schon konkrete Projekte gibt.

Vor der Unterzeichnung waren Paasch und Kompatscher zu einem Gespräch zusammengetroffen. Dabei ging es vor allem um Autonomie, Minderheitenfragen, Bildung und Forschung sowie grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Kompatscher ist – wie sein Amtskollege Paasch – seit 2014 Regierungschef und damit Nachfolger von Silvius Magnago (1960-1989) und Luis Durnwalder (1989-2014). (cre)

DG Südtirol

43 Antworten auf “„Gipfel“ zwischen Paasch (DG) und Kompatscher (Südtirol) in Bozen”

  1. Bernstein

    Auch wir waren vor 14 Tagen in Südtirol , eingeladen zu einem Austauschtreffen.
    Mit dem kleinen Unterschied, dass wir alles selbst bezahlt haben.

    Zu bemerken ist , dass vor 50 Jahren , regelmäßige Kontakte nach Südtirol von der belgischen Geheimpolizei argwöhnisch begleitet wurden.

  2. OD schrieb: „International ist Südtirol schon bekannter als die DG.“

    Meines Erachtens liegt das auch am Allerwelts-Namen, der für Nichtbelgier überhaupt nicht nach einem Gebiet klingt. Die deutschsprachigen Gemeinschaften Dänemarks, Südafrikas oder Londons verfügen jedenfalls nicht über eigene Grenzen, sondern bezeichnen lediglich den mehr oder weniger unorganisierten Teil der jeweiligen Bevölkerung, der sich zur deutschen Sprachgemeinschaft bekennt.

    • Mischutka

      @ Lionne :
      Guten Tag, liebe „Löwin“ (Pardon ; Lionne) ☺
      Stimmt genau ! Es gibt sogar eine deutschsprachige Gemeinschaft in Russland – SIBIRIEN ! Die feiern sogar Karneval und zwar nach rheinischem Brauch ! Es ist zwar etwas schwierig, aber doch im Internet zu finden. (Die betreffenden Zeitungsartikel musst du dir nur übersetzen lassen – zur Karnevalszeit). Und vor (sehr vielen) Jahren reisten gefühlte „Tausende“ Ostbelgier im Urlaub nach Südtirol. Aber ich habe noch nie einen Sudtiroler in Eupen „erlebt“, wohl aber am Meer.
      MfG.

      • Baudimont

        Deutschsprachige Gemeinschaft gibst auch in
        Russland
        Polen
        Ukraine
        Tschechien
        Slowakei
        Ungarn
        Rumänien und Republik Moldau
        Georgien
        Kasachstan und Kirgistan
        Estland, Lettland und Litauen

      • Baudimont

        Deutsche Gemeinschat in die Welt
        „Argentinien
        In dem zweitgrößten Land Südamerikas gibt es die nach Brasilien größte deutschsprachige Gemeinschaft des Kontinents. Die Zahl der deutschsprachigen Argentinier wird auf 300.000 bis 400.000 geschätzt. Ein Zentrum ist die Kleinstadt Villa General Belgrano in der Provinz Cordoba, wo sich auch Überlebende des im Zweiten Weltkrieg vor Montevideo versenkten Kriegsschiffes „Admiral Graf Spee“ angesiedelt haben.

        Belgien
        Die Deutschsprachige Gemeinschaft umfasst neun Gemeinden rund um die Stadt Eupen an der belgisch-deutschen Grenze, die alle zur Wallonischen Region gehören. Sie umfasst etwa 76.000 Menschen und hat sogar einen eigenen Ministerpräsidenten.

        Belize
        In dem mittelamerikanischen Staat leben etwa 6.500 Angehörige der protestantischen Glaubensgemeinschaft der Mennoniten. Sie sprechen größtenteils den in der ganzen Welt verbreiteten Mennoniten-Dialekt Plautdietsch, eine niederpreußische Varietät des Ostniederdeutschen.

        Brasilien
        „Hunsrücker“ nennt man die größte deutschsprachige Gemeinschaft in Brasilien, die überwiegend von Einwanderern aus dem Hunsrück, einem Mittelgebirge im Grenzgebiet zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz, stammt. Sie selbst nennen sich „Daitsche“ oder „Taitsche“. Sie verließen in drei großen Einwanderungswellen ab 1824 ihre Heimat. Ihr Dialekt heißt Riograndenser Hunsrückisch und wird von ungefähr 600.000 Brasilianern beherrscht.

        Dänemark
        Die 15.000 bis 20.000 deutschen Nordschleswiger leben größtenteils nördlich der deutsch-dänischen Grenze in der Region Syddanmark. Sie sind Dänemarks einzige anerkannte nationale Minderheit und haben eine eigene Tageszeitung, 22 deutsche Kindergärten, 14 Schulen und ein Gymnasium.

        Frankreich
        In Frankreich sprechen im Elsass und in Lothringen weniger als eine Million Menschen eine der beiden Mundarten, die zur alemannischen oder zur rheinfränkischen Familie gehören. Im Elsass geben immerhin noch 76 Prozent an, den Dialekt wenigstens passiv zu beherrschen.

        Israel
        In Israel sprachen 1986 noch 240.000 Menschen Jiddisch. Verbreitet ist es vor allem unter ultraorthodoxen Juden. Mit Jiddisch ist hier Ostjiddisch gemeint, wie es vor dem Holocaust unter aschkenasischen Juden in Osteuropa gesprochen wurde. Westjiddisch begann schon seit dem 18. Jahrhundert auszusterben, als die Juden Deutschlands und Frankreichs sich assimilierten. Jiddisch ist eine aus dem Mittelhochdeutschen hervorgegangene Variante des Deutschen, die mit hebräischer Schrift geschrieben wird und hebräische, aramäische, romanische und slawische Elemente aufgenommen hat. Daneben gibt es in Israel auch noch 100.000 bis 200.000 sogenannte „Jeckes“, die aus deutschsprachigen Ländern eingewandert sind und Standarddeutsch sprechen. Aber es werden immer weniger.

        Italien
        Deutsch wird von 324.380 Einwohnern (knapp 70 Prozent) der autonomen Provinz Bozen-Südtirol gesprochen. Südtirol gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu Österreich und wurde 1919 von den Alliierten ohne Volksabstimmung Italien zugesprochen. 1925 wurde Deutsch als Unterrichtsprache verboten, es folgen weitere Jahrzehnte der Zwangsitalienisierung. Während des Zweiten Weltkriegs wanderten 75.000 Südtiroler ins Deutsche Reich aus. Seit 1972 gibt es ein Autonomiestatut, das zur weitgehenden Gleichberechtigung der deutschen Sprache führte.

        Kanada
        Es existieren zahlreiche ländliche Mennonitengemeinden, die ihr eigenes Plautdietsch sprechen. 30.000 davon leben allein in der Provinz Ontario. Im St. Jacobs, dem dortigen Zentrum der besonders glaubensstrengen Alt-Mennoniten, sieht man neben Autos auch noch Kutschen auf der Hauptstraße Herrgott Road. Wie alle Mennoniten auf dem amerikanischen Kontinent sind auch die kanadischen im 19. und 20. Jahrhundert aus Russland eingewandert, um dort dem Militärdienst, der Russifizierung und später der Zwangskollektivierung in der Landwirtschaft zu entgehen.

        Kasachstan
        In dem zum größten Teil in Zentralasien, zu fünf Prozent aber im äußersten Osteuropa, liegenden Staat (dem flächenmäßig neuntgrößten der Erde) leben nach einer Zählung der staatlichen kasachischen Statistikagentur aus dem Jahre 2012 noch 180.832 Deutsche. Ihre Vorfahren wurden nach der Auflösung der Wolgadeutschen Republik am 28. August 1941 durch das Innenministerium der UdSSR nach Kasachstan zwangsumgesiedelt. Ähnliche – wesentlich kleinere – Gruppen von Deutschen gibt es auch in den angrenzenden Staaten Usbekistan und Kirgisistan.

        Liechtenstein
        Das kleine Fürstentum ist der einzige Staat, in dem Deutsch die alleinige anerkannte Amts- und Landessprache ist. In Österreich, Deutschland und der Schweiz sind auch andere Sprachen als Amts- oder Minderheitensprachen anerkannt. Die Schrift- und Mediensprache ist Schweizer Hochdeutsch. Alltagssprache der ca. 24.000 gebürtigen Liechtensteiner ist die Liechtensteiner Mundart, eine Variante des Alemannischen.

        Luxemburg
        Muttersprache von 70 Prozent der knapp 300.000 echten Luxemburger (der Ausländeranteil liegt bei 45 Prozent) ist Letzeburgisch, eine Variante des Moselfränkischen. Standarddeutsch ist neben Französisch die dritte Amtssprache.

        Mexiko
        Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten 7.000 Mennoniten deutscher und schweizerischer Herkunft im Norden Mexikos verschiedene mennonitische Kolonien konservativer und liberalerer Ausrichtung; mittlerweile ist die Zahl der Mennoniten auf 80.000 angewachsen. Einen guten Einblick in Leben und Tradition der mexikanischen Mennoniten gibt der Film „Stellet Licht“ des Regisseurs Carlos Reygadas aus dem Jahre 2007, in dem ausschließlich Plautdietsch gesprochen wird. In der Stadt Cuauhtémoc im Bundesstaat Chihuahua ist den Einwanderern ein Mennonitenmuseum gewidmet.

        Namibia
        Deutsch hat in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika den Status einer Nationalsprache – neben Afrikaans und sechs Sprachen der autochthonen schwarzen Bevölkerung. Die etwa 20.000 deutschstämmigen Namibier nennen sich selbst „Deutsche“ oder teilweise auch noch „Südwester“, Deutsche aus Deutschland heißen bei ihnen „Deutschländer“.

        Papua-Neuguinea
        Das sogenannte Unserdeutsch wird nur noch von etwa 100 älteren Menschen in Papua-Neuguinea und Australien gesprochen. Unserdeutsch ist eine auf dem Deutschen basierende Kreolsprache, die während der deutschen Kolonialzeit in einer katholischen Missionsstation entstand, die im heutigen Papua Neuguinea angesiedelt war. Heute ist die Sprache vom Aussterben bedroht.

        Paraguay
        Das südamerikanische Land ist traditionell ein beliebtes Ziel deutscher Auswanderer. Unter dem deutschstämmigen Diktator Alfredo Stroessner wurde es nach dem Zweiten Weltkrieg zum Zufluchtsort für flüchtige Nazi-Verbrecher. 59.166 Menschen in Paraguay gaben bei der Volkszählung 2002 an Deutsch als erste oder zweite Sprache zu benutzen.

        Polen
        In Polen sind die Deutschen seit 1991 als nationale Minderheit anerkannt und geschützt. Ihr Siedlungsgebiet liegt vor allem in Oberschlesien, das bis zum Zweiten Weltkrieg und der anschließenden Vertreibung deutsch gewesen war. Dort konzentrieren sich die Deutschen um die Städte Oppeln und Kattowitz. Eine nennenswerte deutsche Minderheit gibt es auch in Masuren. Die Zahlenangaben schwanken zwischen 182.000 und 300.000 Deutschstämmigen. Längst nicht alle von ihnen sprechen aber Deutsch.

        Rumänien
        Die deutschsprachigen Rumänen gliederten sich einst in acht Gruppen, die recht unterschiedliche Dialekte sprachen: Siebenbürger Sachsen, Sathmarer Schwaben, Banater Berglanddeutsche, Banater Schwaben, Landler, Zipser, Buchenlanddeutsche und Dobrudschadeutsche. Einst gab es in Rumänien mehr als eine halbe Million Deutsche. Nach zahlreichen Auswanderungswellen gaben bei der letzten Volkszählung nur noch 36.900 rumänische Staatsbürger Deutsch als ihre Nationalität an, und sogar nur noch 27.019 nannten Deutsch als ihre Muttersprache.

        Russland
        In der russischen Föderation leben noch knapp 500.000 Russlanddeutsche, davon etwa 350.000 in Sibirien, wohin sie unter Stalin aus anderen Regionen deportiert worden waren. Ein weiteres Zentrum der Deutschrussen ist das Gebiet um Kaliningrad, das frühere Königsberg. Von ihnen beherrscht allerdings nur noch eine Minderheit die deutsche Sprache.

        Schweiz
        In der Schweiz leben 63,7 Prozent der Gesamtbevölkerung von rund acht Millionen im deutschsprachigen Territorium, 20,4 Prozent im französischsprachigen Gebiet, 6,5 Prozent im italienischsprachigen Raum und 0,5 Prozent sprechen Rätoromanisch. Von den 26 Kantonen sind 17 ganz und 4 teilweise deutschsprachig.

        Tschechien
        Zur deutschen Minderheit in Tschechien bekannten sich bei der Volkszählung 2001 etwa 39.000 Menschen, was rund 0,4 Prozent der Gesamtbevölkerung der Tschechischen Republik umfasst. Bei der Volkszählung 1921 hatten noch 3,06 Millionen Menschen im Gebiet des heutigen Tschechien deutsch als Nationalität angegeben, bei der Zählung 1930 waren es 3,23 Millionen. 1950 nach Krieg und Vertreibung waren es immerhin noch 150.000 Deutsche. Heute leben die meisten deutschstämmigen Tschechen in der Region Ústecký kraj, dem Gebiet um Aussig (tschechisch: Ústí nad Labem).

        Ukraine
        Das Gebiet der heutigen Ukraine war wegen seiner fruchtbaren Böden seit dem Mittelalter eines der bevorzugten Auswanderziele deutscher Siedler in Osteuropa. Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörten etwa 880.00 Menschen der deutschen Ethnie an. Bereits durch die von Stalin erzwungenen Umsiedlungen während des Krieges verschwanden große Teile der deutschsprachigen Bevölkerung aus diesen Gebieten, nur ein Teil kehrte wieder zurück. Ihre Zahl hat sich durch die Aussiedlung nach Deutschland seit den Siebzigerjahren weiter reduziert. Rund 33.000 Ukrainer bekannten sich bei der offiziellen Volkszählung von 2001 zur deutschen Abstammung.

        Ungarn
        Deutsche siedelten sich im heutigen Ungarn schon im Mittelalter an, das Gros der Deutschen wanderte jedoch erst im 18. Jahrhundert ein. Die Volkszählung von 1941 hatte noch rund 477.000 Personen deutscher Muttersprache ermittelt. 2011 nannten sich 132.000 Personen deutschstämmig, doch weniger als die Hälfte davon (62.233) gaben als ihre Muttersprache Deutsch an.

        USA
        Eine Million von derzeit etwa 292 Millionen Amerikanern über fünf Jahren gaben beim letzten Zensus an, zu Hause Deutsch statt Englisch zu sprechen. Wenn man solchen Bekenntnissen glauben darf, ist Deutsch im Staat North Dakota, dessen Hauptstadt Bismarck heißt, noch die nach Englisch am häufigsten gesprochene Sprache. Wirkliche Alltagssprache ist Deutsch allerdings in den USA fast nur noch in den Siedlungen religiöser Sondergemeinschaften. Die wichtigsten von ihnen sind die Amischen, eine Ende des 17. Jahrhunderts von den Mennoniten abgespaltene Gruppe. Daneben gibt es in den Staaten Washington, Oregon, Montana, North Dakato, South Dakota und Minnesota etwa 12.500 Hutterer, die in etwa 465 Bruderhöfen, wie sie ihre Siedlungen selbst nennen, mit jeweils 60 bis 150 Bewohnern leben. Ihren Dialekt nennen sie Tyrolisch. Außerdem leben in der nördlichen Mitte der USA auch noch Mennoniten, die im Alltag ihr Plautdietsch und im Gottesdienst ein altertümliches fast noch aus Luthers Zeit herrührendes Hochdeutsch sprechen. Daneben gibt es in den USA die neben Israel größte Gemeinschaft jiddisch sprechender orthodoxer Juden – vor allem an der Ostküste.“
        http://www.welt.de/kultur/article139489335/Deutsch-gehoert-zu-den-Top-fuenf-der-Weltsprachen.html

  3. Es wird immer peinlicher! Paasch genau wie damals Lambertz wie gewohnt auf Zwergstaat-Tour. Jetzt kommt bald kommt Liechtenstein, Andorra, usw. NUR AUF UNSERE KOSTEN! Und das alles bringt nichts. Macht Ferien auf eigene Kosten.

  4. Baudimont

    Paasch bedien sich selbst, schamlose, der Absulute Frechkeit !

    In Europa gibt es in mehr als 20 Ländern deutsche Minderheiten. Auf Initiative des deutscher Bundesministerium des Innern (BMI, Es ist verantwortlich für die innere Sicherheit) wurde daher 1991 in Budapest eine Arbeitsgemeinschaft, gegruendet.

    Paasch, der die immer Reklame für sich selbst macht, verbringt ein schön Urlaub in Bozen, (http://www.bolzano-bozen.it/de/index.html), hat nichts Sinnvolles geleistet, stattdessen aber hat Paasch sich gut beschäftigt mit Geld im Ausland verteilen.
    Und das arme Fussvolk muss auch noch dafür zahlen!
    http://agdm.fuen.org/die-agdm/

    • Stimmt so

      Paasch ist ok. Aber es wäre genug, wenn er alleine Minister wäre. Mehr als 2 brauchen wir nicht. Das teuerste Unnötigste was wir haben, ist ein Vertreter im EU-Parlament. Der verdient ein Vermögen und tut nix! Abschaffen!

  5. Im Fernsehn gäb es nur noch ein Programm:
    Oliver Paasch vierundzwanzig Stunden lang.
    Ich hätte zweihundert Schlösser und wär nie mehr pleite.
    Ich wär Rio der Erste, Sissi die Zweite.

    Das alles und noch viel mehr
    Würd ich machen, wenn ich König der DG wär.
    Das alles und noch viel mehr
    Würd ich machen, wenn ich König der DG wär.

  6. Angesichts der bevorstehenden Olympischen Spiele in Brasilien halte ich es für zwingend geboten, jetzt auch die Beziehungen zum deutschsprachigen Blumenau im sonnigen brasilianischen Staat Santa Catarina durch einen persönlichen Besuch zu festigen. Aufgrund der Notwendigkeiten einer globalisierten modernen Welt entwickeln sich daraus hoffentlich auch regelmäßige Konsultationen mit Vertretern der anderen BRICS-Staaten Russland, Indien, China und Südafrika. Davon verfügen insbesondere Südafrika und Russland über für uns kulturell lebenswichtige deutschsprachige Gemeinschaften.

    Auch seine Papua-Neuguinea-Mission sollte MP Paasch nicht weiter hinauszögern, gilt es doch, die dortige deutschsprachige Gemeinschaft vor dem Aussterben zu retten.

    • Auch seine Papua-Neuguinea-Mission sollte MP Paasch nicht weiter hinauszögern, gilt es doch, die dortige deutschsprachige Gemeinschaft vor dem Aussterben zu retten.

      @ Lionne

      Die deutschsprachige Minderheit, nicht Gemeinschaft, von Papua Neu Guinea besteht aus den Nachfahren der drei unehelichen Kindern des Botschafters des deutschen Kaiserreiches. Da er diese Nachkommenschaft aber nie anerkannte ind auch keine Alimente überwies wurde ihnen der Minderheitenstatus aberkannt. :-))

  7. Zur Entlastung des international emsig arbeitenden Ministerpräsidenten erachte ich die Einrichtung von vorläufig drei weiteren Ministerien für unabdingbar, nämlich einem Ministerium für äußere Angelegenheiten (Außenministerium), einem für Angelegenheiten zwischen der Deutschen Gemeinschaft und Deutschland (DG-D-Ministerium) sowie einem zur Förderung der deutschen Sprache und Kultur in der Welt (Weltdeutschministerium). Der Not gehorchend erkläre ich mich sogar bereit, den schweren und verantwortungsvollen Posten der Weltdeutschministerin selbst zu übernehmen.

    • Marc Van Houtte

      Ja noch 2 Minister Fahrer Kabin….. Und bald arbeiet jeder bri der DG. In 10 Jahren setzen die Flamen eine 7 te Staatsreform durch wo jeder seinen eigenen Politapparat zu finanzieren hat. Jeder kann sich vorstellen wieviele Stelllen plötzlich nicht mehr benötigt werden.Kompetenzerweiterungen und Belgien zu viert soll der bezahlen der es hat ich sehe aber niemand hier rufen.
      Tirol ist dafür da beim Fest die Lederhosen an zu ziehen aber sonst unwichtig. Wallonie , Flandern, NRW , Luxemburg, Rheinland-Pfalz und Limburg sind wichtig,
      Firlefanz in Berlin und Tirol dient nur der Profilierung.

      • Firlefanz in Berlin und Tirol dient nur der Profilierung.

        @ Marc Van Houtte

        Der Firlefanz in Berlin heißt offiziell: Botschaft des Königreichs Belgien in der Bundesrepublik Deutschland. Die von Ihnen monierte „Vertretung der DG“ ist lediglich eine Unterabteilung. Sicher ist es besser wnn wir die dicht machen und unsere Interessen ( in erster Linie Wirtschaftliche) von den Wallonen wahrnehmen lassen. Beschweren Sie sich aber nicht hinterher unsere Unternehmen würden zugunsten der Wallonischen „untergebuttert“.

  8. B.Henkes

    Der MP war einen einzigen Tag auf Einladung vom Landeshauptmann von Südtirol in Bozen. Er ist mit dem Auto dagewesen. Ausser dem Benzin gab es keine Kosten. Die Kommentare hier über Urlaub finde ich nur ekelhaft. Südtirol ist für die DG seit 1973 ein Partner. Die Landeshauptmänner sind regelmässig hier in St. Vith und Eupen

  9. zappel bosch

    … besonders zu PDB- und Onkel-Herrmann-Zeiten, Herr Henkes. Im nahen Aachen waren ja kein Dynamit, keine Unabhängigkeitskämpfer und keine Tiroler Schmankerl zu holen… Nur Printen …
    Übrigens, Vater und Tante der jungen Abgeordneten Scholzen sind jahrelang zur Schule nach Aachen gefahren. Ging doch auch (zumindest für Wohlhabende) und war m.E. besser als das Gemauschel im Schulministerium der DG und deren abstrusen, stetig wechselnden Lehrpläne, welche die Lehrer ständig zu neuen Internet-Recherchen und fliegenden Kopien daraus als Lerninhalte für die Schüler nötigt…
    Viele Hiesige haben auch in Aachen studiert (so wie ich 1965-71) aber heute wird eher Stimmung gegen solche Absichten der Abiturienten gemacht (Stichwort „Prüsse“).

  10. Fest "Kom mit Thé"

    Herr Pasch,
    fühlen Sie sich selber nicht auch ein bisschen überflüssig!?
    Seien Sie mal ehrlich?!
    Der kleine Mann der Strasse sieht es, also sollten Sie es auch so sehen;
    DG, dass Tyroler Fest und Süd Tyrol, all das ganze ist ein Fest!
    Ein teures Fest, denn der Bürger muss die Musi bezahlen, für die Fest Veranstalter!
    Es gäbe viel wichtigeres und nützlicheres zu tun!
    Altenheime bauen, deren Pflegekosten senken, sind viel zu hoch, und damit jeder davon was hat, Strassen bauen usw usw.

  11. B.Henkes

    @??? Der MP ist einen Tag in Bozen gewesen. Er hat da die Regierung von Südtirol und ein Duzend Partnereinrichtungen von der DG getroffen. Er ist in der Nacht vorher hingefahren. Dann in der Nacht danach zurückgekommen. Der Fahrer hat tagsüber im Hotel der Regierung geschlafen. Der MP hat im Auto geschlafen. Das Mittagessen mit dem MP von Südtirol hat Südtirol bezahlt. Wenn man das alles weiss, finde ich die Kommentare über Urlaub so was von unmöglich! Die DG hat gar nichts bezahlen müssen

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