Politik

Lorenz Paasch verklagt Bruno Kartheuser wegen Verleumdung und Verletzung seiner Menschenwürde

Lorenz Paasch (links) und Bruno Kartheuser (rechts). Fotos: OD/Gerd Comouth

Der Streit um das Koalitionsabkommen auf Ebene der DG, das Mittwoch letzter Woche vorgestellt wurde und insbesondere wegen der Nominierung von Karl-Heinz Lambertz (SP) zum neuen PDG-Präsidenten im Forum von „Ostbelgien Direkt“ für heftige Reaktionen sorgte, hat jetzt möglicherweise sogar ein gerichtliches Nachspiel.

Lorenz Paasch, Mitgründer der PDB in den 1970er Jahren und Vater von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG), kündigte am frühen Dienstagabend an, dass er beim Gericht Erster Instanz in Eupen Klage eingereicht habe gegen den Autor und Historiker Bruno Kartheuser aus Neundorf „wegen Verleumdung und wegen Verletzung meiner Menschenwürde“.

Foto: Shutterstock

Paasch Senior bezieht sich dabei auf einen Kommentar von Kartheuser im Forum von „Ostbelgien Direkt“ zum Thema „Lambertz und die Paaschs“, in dem der Herausgeber der Literaturzeitschrift „Krautgarten“ zum Ausdruck brachte, dass es zwischen „Papa Lorenz“, wie er den Vater des alten und künftigen Ministerpräsidenten nennt, und Karl-Heinz Lambertz einen „Kopulationspakt“ gäbe und Lorenz Paasch gewissermaßen bei der Bildung der Dreierkoalition von ProDG, SP und PFF der Strippenzieher im Hintergrund war.

In einer E-Mail an „Ostbelgien Direkt“ schrieb Lorenz Paasch wörtlich: „Diese Verleumdungen wurden bewusst im Kontext der Diskussion um die Regierungsbildung verbreitet, um eine möglichst breite Aufmerksamkeit zu erhalten und um diese Regierungsbildung in das zweifelhafte Licht einer mafiösen Beeinflussung zu stellen. Dabei wiederholt B. Kartheuser Verleumdungen, für die er bereits mit Urteil des Appellationshofes vom 14.11.2002 rechtskräftig verurteilt wurde. Vor Gericht wird Herr Kartheuser die ‚Beweise’ für seine Behauptungen – so er denn glaubt, welche zu haben – jetzt vorlegen dürfen und müssen!“ (cre)

Zum Thema siehe auch folgende Artikel auf OD:

103 Antworten auf “Lorenz Paasch verklagt Bruno Kartheuser wegen Verleumdung und Verletzung seiner Menschenwürde”

  1. treesche

    Menschenwürde naja glaub ich nun wirklich nicht! Ob es wirklich eine Verleumdung ist? Hoffentlich hat Herr Kartheuser diesmal einen guten Anwalt. Schlauer wäre es gewesen nicht darauf zu reagieren.

  2. Jetzt sollten alle Ostbelgier denen die Nominierung von Herrn Lambertz als ungerecht empfinde, für Herrn Kartheuser auf die Strasse gehen und Papa Lorenz einen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten verpassen.

    • karlh1berens

      Diese für mich nachvollziehbare (Ich kenne ihn seit 45 Jahren und habe seine Partei bei meiner 1. Wahl (mit 18)sogar gewählt) Reaktion zeigt mir HEUTE, wo wir gelandet wären, hätte SEINE PDB jemals das Sagen in Eupen erlangt (Bis zum heutigen Tage haben ja nur Paasch sen. und Lambertz das Sagen). Die Reaktion bestimmter Forenten lässt Schlimmeres erwarten.
      Dann bräuchte es keine Gerichte und erst recht keine Anwälte mehr. Das wäre dann aber nicht nur Paasch sondern natürlich auch die Gerichte, Anwälte und Forenten schuld. Alles schon mal dagewesen und immer noch da, siehe u.v.a. Spanien, USA, UA, GB……
      Temps de prendre le Karchääär
      ( ͡° ͜ʖ ͡°)

  3. Lorenz PAASCH

    Der Vollständigkeit halber sollte der Herr Cremer schon die Hauptgründe nennen, die Grundlage für meine Klage sind; sie liegen ihm vor!
    I. Zur Verleumdungsklage:
    1. Vorwurf des Besitzes illegaler Geldmittel und der Korruption: B. Kartheuser behauptet,ich verfügte über illegale Geldquellen („gewaschene Niermann-Millionen“), mit denen ich in Ostbelgien „auch weiterhin“ Projekte finanzierte, Politiker und Institutionen in Ostbelgien korrumpierte und u.a. die Regierungsbildung 2014 und 2019 massiv beeinflusst hätte:
    Zitate:
    • „Mein Gefühl sagt mir, dass dieser Nexus erklärt, dass auch weiterhin gewaschene Niermann-Millionen nach Ostbelgien geflossen sind, die dem Nachwuchs-Oliver eine Erfolgskrone aufsetzen (z.B. die gigantischen Bauprogramme)“
    • „2014 ist Karlheinz ein erstes Mal in höchster Gefahr, als Wahlverlierer rauszufliegen. Zunächst hat es den Anschein, als sehe Oliver das auch so, dann kommt aber rechtzeitig über Nacht das Diktat von Papa Lorenz: ‚Karlheinz MUSS bleiben. Ich brauche ihn noch. Es muss doch einer die Geldsäcke von Europa nach Eupen bzw. zu ProDG tragen!’ Und Karlheinz bleibt.“
    • „Nur der alte Paasch, also Lorenz, hat mit einem Diktat seinem Sohn Oliver die Fortsetzung der PS-Allianz aufgezwungen“
    • „Was tut Lorenz in der Zeit? Öffentlich sozusagen nichts. Außer: (…) Und IMMER ist Lorenz Präsident in den neuen Clubs – fast so, als wäre er der Geldgarant und liefe nichts ohne sein Geldköfferchen“
    2. Vorwurf der Bildung/Mitgliedschaft (in) einer mafiösen Vereinigung: B. Kartheuser suggeriert, ich stünde an der Spitze einer obskuren, mit illegalen Geldmitteln handelnden mafiösen Organisation, die „über der Regierung“ in Ostbelgien stehe und sie mit seinem „Diktat“ beherrsche:
    Zitate:
    • „Der Pate Lorenz (…)“
    • „De facto steht Lorenz über der Regierung“
    • „(…) dann kommt aber rechtzeitig über Nacht das Diktat von Papa Lorenz“
    • „Nur der alte Paasch, also Lorenz, hat mit einem Diktat seinem Sohn Oliver die Fortsetzung der PS-Allianz aufgezwungen“
    3. Vorwurf der illegalen Bereicherung:
    Zitat:
    „Der Pate Lorenz mit seinem ungebrochenen Primadonna-Selbstwertgefühl („Huch! meine Ehre!“) erlebt letzte vergoldete (wörtlich!) Pensionstage“
    4. B. Kartheuser wiederholt seine Anschuldigungen, die er im Rahmen der „Niermann-Affäre“ bereits gegen mich erhoben hatte:
    Zitat:
    „Der Pate Lorenz erlebt letzte vergoldete (wörtlich!) Pensionstage, ohne jemals für seine Burger-Allianz und seine undemokratischen und unmoralischen Geldkumpaneien Rechenschaft abzulegen. Clever!“
    wobei er:
    • die umfassenden Recherchen, Analysen und Schlussfolgerungen des seinerzeit vom „Rat der Deutschsprachigen Gemeinschaft“ eingesetzten Untersuchungsausschusses zur „Niermann-Affäre“ ignoriert und – mehr noch – den einstimmig vom Rat verabschiedeten 364 Seiten umfassenden Untersuchungsbericht vom 16. September 1997 als einen von KH Lambertz manipulierten „Reinwaschungsbericht“ diskredidiert:
    Im Gegensatz zu den erneut von B. Kartheuser verbreiteten Verleumdungen lauteten die Schlussfolgerungen des Untersuchungsausschusses u.a.:
    o „Festzuhalten ist, dass die Führung und die Fördermaßnahmen der Hermann-Niermann-Stiftung nach 1987 von der Stiftungsaussichtsbehörde nicht beanstandet wurden und dass der Versuch einer Einflussnahme von Dr. Burger verbundenen Kuratoriumsmitglieder dank des vereinten Vorgehens von Vorstand, Geschäftsführung (i.e. Lorenz Paasch) und Teilen des Kuratoriums sowie der Stiftungsaufsicht nie zum Tragen kam. (…) Es schien dem Untersuchungsausschuss erwiesen, dass J. Dries, L. Paasch und U. Stiemke seit ihrem Eintritt in die Stiftung entschieden gegen politisch rechte Einflussnahme angegangen sind und auch entscheidend zum personellen Säuberungserfolg beigetragen haben, der jedoch erst Ende 1991 abgeschlossen werden konnte“ (S. 317)
    o „Irgendwelche mit den Stiftungsmitteln verbundenen Auflagen und Einflüsse ideologischer Art konnten bei den ostbelgischen Förderungen nicht festgestellt werden“ (S.319).

    • das gegen ihn ergangene rechtskräftige Urteil des Appellationshofes von Lüttich vom 14.11.2002 mit dem das in Erster Instanz in Eupen ergangene Urteil vom 25.09.1995 bestätigt wurde, ignoriert B. Kartheuser trotz Verurteilung ebenfalls. In diesem Urteil wurde u.a. festgestellt:
    „Der Gerichtshof gelangt zum Schluss, dass die Berufungskläger einen zivilrechtlichen Fehler begangen haben, die den Berufungsbeklagten einen nicht zu unterschätzenden Schaden angerichtet haben, indem sie jahrelang rufschädigende Texte auf regionaler und internationaler Ebene verbreitet haben, in denen sie den Verantwortlichen der Stiftung zur Zeit der Veröffentlichungen vorwarfen, vor und nach 1987 eine verdeckte rechtsextreme Linie zu vertreten, ohne für ihre Behauptungen Nachweise zu liefern oder selbst in dieser Richtung ernsthafte Recherchen unternommen zu haben.
    Sie haben somit die Persönlichkeitsrechte der Berufungsbeklagten verletzt, umso mehr als Letztere ihre Kräfte eingesetzt haben, um die Stiftung von der Präsenz all derjenigen zu befreien, die Verbindungen zum Rechtsextremismus unterhielten (…)“

    II. Klage wegen Verletzung der Menschenwürde von L. Paasch

    1. B. Kartheuser verwendet für die Beziehungen zwischen mir und KH Lambertz bewusst den Begriff „Kopulationspakt“, wobei der Begriff „Kopulation“ den Geschlechtsakt zwischen Tieren bezeichnet. Damit werden ich und KH Lambertz von B. Kartheuser auf die Ebene von Tieren herabgewürdigt!
    2. B. Kartheuser bezeichnet mich :
    • als Pate, dh als kriminelle Person,Kopf einer mafiösen Vereinigung,
    • als Diktator,
    • als korrupt, undemokratisch und unmoralisch, die Geldkumpanei, die Vetternwirtschaft praktizierend.
    Für diese Verleumdungen wird B. KARTHEUSER sich vor Gericht verantworten müssen.

    • treesche

      Hier die Bedeutung von Ko·pu·la·ti·on
      /Kopulatión/
      Substantiv, feminin [die]
      1.
      BIOLOGIE
      Begattung (ganz allgemein Sex d. h. auch Bestäubung unter Pflanzen)
      2.
      GARTENBAU
      Veredlung von Pflanzen, bei der ein schräg geschnittenes Edelreis genau auf die Unterlage gepasst wird. Nachgeschaut im Neuland.
      Nur zur Erklärung. Da hat ja einer Schwierigkeiten mit diesem Begriff;

      • Norbert Schleck

        Hier die verschiedenen Bedeutungen von „Kopulation“ laut Wikipedia:

        Kopulation (von lateinisch copulare ‚zusammenfügen‘) steht für:

        Geschlechtsakt bei Tieren, siehe Begattung
        Geschlechtsakt von Menschen, siehe Geschlechtsverkehr
        Gametenkopulation, die Verschmelzung von Eizelle und Spermium, siehe Befruchtung
        Zellkopulation bei Einzellern, siehe Cytogamie
        Kopulation (Gehölze), ein Verfahren der Veredelung von Gehölzen
        Copulation (veraltete Schreibweise), die Erklärung von zwei Personen zu „Mann und Frau“, siehe Trauschein

        Was mag Kartheuser wohl gemeint haben?
        Das Veredeln von Gehölzen wahrscheinlich.

        • Norbert Schleck

          Bedeutungen:
          1. von Tieren: den Geschlechtsakt vollziehen; im abwertendem Sinne auch von Menschen 2. altertümlich: zu Mann und Frau erklären (auch: copuli e.ren)
          3. Botanik: ein Gehölz mit einem etwa gleich dicken Edelreis veredeln
          (Wictionary)

          Neeein, abwertend hat Herr Kartheuser das selbstvserständlich nicht gemeint.

    • @Lorenz PAASCH

      @Lorenz

      Ich verstehe nicht alles, was Sie da zusammengeschrieben haben, aber ich musste mehrmals laut lachen. You make my day!
      Dann hoffen wir doch, das der K. das alles nicht beweisen kann, sonst ist der Ruf der Familie PAASCH und die politische (Noch-)Karriere des Sohnesmannes aber schnell ganz unten.

    • karlh1berens

      Dass Paasch senior den Begriff Kopulation auf den Geschlechtsakt mit Tieren reduziert, zeigt, dass er bewusst seine diffuse, jedenfalls nicht demokratisch legitimierte, Rolle im politischen Leben Eupens zu verschleiern versucht. Lieber Lorenz : Du hast in diesem politischen Leben Eupens NCHTS (da nicht durch demokratische Legitimation erworben) verloren. In leitetender Position in der Verwaltung meinetwegen. Aber : Du schwirrst einfach in Eupen rum und lässt Deine Erfahrung, Vernetzung spielen. Dann wirst Du wie durch Geisterhand für irgendwelche Posten vorgeschlagen und, wenns sein muss, gewählt, aber triffst auf niemanden, der wagt, Dich zu fragen : „Was hast Du eigentlich hier verloren ?“ Der Ostbelgier ist ein Untertan ! Der denkt : PAASCH JUN. = PAASCH SEN. = PAASCH JUN. Das weißt Du und handelst entsprechend. Hier interressiert sich keine Sau für Geschichte – nicht mal die (Zwangs)historiker, geschweige denn die neuen „Zwangssoldaten“. OB ist ein SHITHOLE.
      Und wenn die feuchten Träume Deines „Führers“ „Der.“ wahr werden, werde ich diese Gegend verlassen. Vorher wird noch was Loch zugeschaufelt.

      • Es ist mir neu, dass ich der Führer Lorenz Paaschs sein soll.

        Da ich nicht von einem Friede-Freude-Eierkuchen-belgischen-Staat träume und mir der Titel „deutschsprachiger Wallone“ nicht behagt, betrachte ich – als Kulturdeutscher – Deutschland als die vernünftigste Option.

        • Aus Südtirol, Porzescharte

          Dann sollten Sie „Der.“ schleunigst bei den Niermännern unterkriechen. Die suchen solche Heimkehrer wie Sie.
          Ihre Gründerväter, der millionenschwere Niermann und der Bomben-Burger, verfolgten, in Ostbelgien nur ein Ziel:
          Umsturz durch die Deutschnationalen. Die PDB nahm das wissentlich oder unwissentlich (?) in Kauf.

              • Dann versuche ich es mal in ganz einfachen Wochten:
                – ich war niemals im Schulwesen tätig
                – ich kenne BK nicht persönlich
                – ich kenne LP nicht persönlich
                – ich habe einmal mit KHL vor 32 Jahren gesprochen
                – ich habe mit OP in den letzten 15 Jahren 1*5 und 1*15 Minuten gesprochen und Ihn vor 6 Monaten gegrüßt
                – ich bin und war nicht Mitglied irgendeines Priesterstandes und hatte auch nie Ambitionen in diese Richtung
                – ich war nie Mitglied irgendeiner politischen Partei
                – ich war vor 35 Jahren zum letzten mal wählen
                – ich zähle einen DG-Politiker zu meinem Freundeskreis (der ist aber Inn der „falschen“ Partei, was unsere jährliche Bierrunde bereichert) und gehört nicht zu den hier vielmals Diskutierten.

                Schließlich bin ich kein Anhänger von Verschwörungstheorien und auch nicht ihrer Verfechter.
                Wenn ich mich politisch einordnen würde:
                – liberal im klassischen Sinne
                – mit einer Sympathie für freie Wirtschaft und Unternehmertum
                – mit einer sozialen und menschlichen Einstellung.
                Das sollte man aber nicht mit einer PFF oder ihrer Vertreter verwechseln (das sucht man da m.M. nach vergeblich).

                Dann betrachte ich mich ohne jede Scham als Kulturdeutscher (Muttersprache, Schule, Lektüre und wenn auch Fernsehen) und erlaube mir zu hinterfragen, wie man das als „Ostbelgier“ (mit diesen Aspekten) nicht sein kann. Keine Sorge aber, dass ich mit den anderen Landessprachen mehr als nur zurecht komme. Beruflich und privat war (und bin ich) noch weiteren Sprachen ausgesetzt, die über den belgischen Rahmen hinaus gehen.
                Ich halte nichts von Nazis (auch nicht von Kommunisten), Generalverurteilungen, Neid, jammernden Sozialschmarotzern, betont „kleinen“ Bürgern, Oben-Unten-Thesen , Sippenhaft, Rassismus.

                Der Fortbestand des belgischen Staates erscheint mir zweifelhaft. Daher gibt es für unsere deutschsprachige Gemeinschaft meiner Ansicht nach zwei Orientierungslinien:
                – weiter mit der Autonomie (solange es finanzierbar ist)
                – Exit (wenn es nicht mehr finanzierbar ist oder Wallonisierung droht).
                Ich bin nun mal überzeugt, dass man immer eine „second-best“-Option haben sollte.

                Sie können nunmehr diesen Post gerne zur Verlinkung nutzen, statt sich irgendwelchen Phantasien, Spekulationen oder missratenen Interpretationen hinzugeben.

                Gerne können wir auch mal bei Gelegenheit ein paar Bier (kein Bofferding) im Ratskeller killen und über die Ursachen Ihrer Deutschlandphobie oder sonst was diskutieren. Ersparen Sie mir dann aber bitte Baudimont und Vivant; das ertrage ich nur mit härterem Zeug.

                  • karlh1berens

                    Jedenfalls hat sich vor Jahren ein gewisser „Der Punkt“ spätnachts, wahrscheinlich nach seinem letzten Glas Rotwein, als Priester geoutet.

                    Und seitdem postet hier kein „Der Punkt“ mehr sondern nur noch ein „Der.“

                    ( ͡° ͜ʖ ͡°)

                    • Meine ersten Kommentare auf OD, in den ersten Monaten, dessen Existenz, waren zum Thema Burka (steht heute noch auf der Best-Liste). Da will ich nicht ausschliessen, dass ich DerPunkt verwendet habe (muss ich prüfen).
                      Vor knapp fünf Jahren habe ich mit einem Priester drei Flaschen Rotwein gekillt (eine halbe hat uns der Herr erspart und in Richtung meines Hemdes dirigiert); haben wir dann mit ein paar Schnäpsen (macht keine Flecken) ausgebessert.
                      Vor knapp drei Jahren habe ich mit einem der katholischen höheren Grade auch mal ein Fläschchen diskutiert.
                      Beide Gespräche waren anregend (lassen wir mal den flüssigen Teil beiseite), kontrovers (bin nun wirklich nicht im Fanclub deren himmlischen oder irdischen Dienstherren) und gingen auch weit über deren berufliche Themen hinaus. In beiden Fällen würde ich das mit Vergnügen wiederholen.

                      Ich habe zwar einige Vorstellungen, was ich nach exzessivsten Rotweingenuss so machen könnte; ein Outing als Priester ist aber eigentlich nicht dabei.

                      Wenn Sie denn den besagten Post wiederfinden, nur her damit. Sollte (!) es meiner sein, war ich dann nicht ganz eindeutig oder tatsächlich von der Rolle.

                      In der Historie hat mir auch 2-3 mal jemand mit Der Punkt (oder so ähnlich) geantwortet.

    • Piersoul Rudi

      Lieber Herr L. Paasch;
      Da ich sie nicht persönlich kenne, aber die Politikersippe dagegen wohl…kann man bei Ihrem Leserbrief nur die Augenbrauen hoch ziehen…
      Hoffentlich gibt es einen Staatsanwalt, mit gesundem Verstand der die, Ihre; Anklage nicht stattgeben wird…wegens…einfach zu kleinlich und unerwachsen…
      Eines habe ich seit Jahren aus der Politik gelernt…
      …“Uns kennt uns“…und…“Die eine Krähe pikt den anderen nie und nimmer ein Auge aus“…
      Schon erbärmlich das die Gerichte sich mit so „einen Kleinkram“ beschäftigen muss“…
      Sie haben mein Beileid…

      • karlh1berens

        „Hoffentlich gibt es einen Staatsanwalt, mit gesundem Verstand der die, Ihre; Anklage nicht stattgeben wird…wegens…einfach zu kleinlich und unerwachsen…“
        Da hoffen Sie leider vergebens ! Sie kennen die Staatsanwältin nicht.
        Was ist übrigens aus meiner Anzeige (mit Anschluss als Zivillpartei) wegen Fälschung und Gebrauch von Fälschung geworden ?

  4. Freies Geleit für Katheuser

    Hat der alte Paasch noch immer nicht genug Juristerei?
    Zumal der bei Spenden hilfreiche 1. Generalanwalt verstorben ist.
    Lasst uns doch, jeder mit seiner Meinung und mit Anstand über Politik
    streiten, ohne gleich mit dem Anwalt zu drohen.

  5. Mithörer

    Es geht nicht, dass jemand in blinder Wut öffentlich und absichtlich verleumderische Aussagen verbreitet mit dem Ziel, anderen zu schaden oder sie zu diskriminieren. Entweder bringt Herr Kartheuser Beweise für seine Behauptungen oder er muss die Konsequenzen für seine öffentlich gemachten Behauptungen tragen. Natürlich reibt sich OD/Herr Cremer genüsslich die Hände.

    • Jockel F.

      Was bitte steht denn für Paasch senior noch auf dem Spiel? Er könnte sich locker zurücklehnen und den Herrn aus Neundorf gewähren lassen nach dem Motto, pfff, du zweimal verurteilt, ich Chef, Buckel runter.
      Dass er genau das nicht tut, sondern die juristische Auseinandersetzung mit der Begründung sogar jenseits der Verleumdung (Menschenwürde? Echt jetzt, Lorenz?) sucht, das ist irgendwo schon Glyphosat gegen beschaulichen Krautgarten.

      Ach ja, auch wenn ich mich wiederhole, hat der Mettlen den Arimont nun endlich mal hinter Gitter gebracht? Nicht? Er ist wohl zu sehr damit beschäftigt, eine Studie dazu zu verfassen, warum auch Wahlverlierer im Pensionsalter in hohe Ämter gehören, am besten in Endlosschleife Senat, Präsident, Senat, Präsident…

      Wer Ironie findet, der muss aufpassen, die Realität kommt gerade vorbei geschossen.

        • Jockel F.

          Darum geht’s nicht.
          Klar hat Kartheuser mit dem „Spiel“ angefangen. Und wie ich bereits andernorts kommentierte, ich glaube, er hat sich verrannt.
          Wenn man sich aber mal den Auslöser des Ganzen anschaut, die geplante Bekleidung des höchsten politischen Amtes der DG durch Lambertz und vor allem die Reaktionen der ihn umringenden Protagonisten auf die Proteste vieler Bürger (Weykmans: Die SP war’s! Antoniadis: Schweigen) und auf Kartheusers Worte (Paasch junior: So lächerlich, dass ich beschlossen habe, nicht zu reagieren, deshalb reagiere ich), dann ergibt Paasch seniors Klage überhaupt keinen Sinn. Außer vielleicht den, Kartheuser endgültig fertig machen zu wollen, denn genommen wurde dem Mann im Laufe der Jahre wahrlich schon genug, viel bleibt nicht mehr. Wenn ich Recht habe, dann ist gerade das Anführen des Begriffes der Menschenwürde in dieser Angelegenheit wahrlich unwürdig.
          Kurz: Auch ohne Klage hätte in einem Monat niemand mehr von der Sache geredet.

          • Lorenz PAASCH

            @Jockel F. Kurz: Auch ohne Klage hätte in einem Monat niemand mehr von der Sache geredet.
            Ach ja? Und B. KARTHEUSER könnte weiter fleißig seine Verleumdungen verbreiten. Wer mich wirklich kennt, der weiß, dass ich einiges an Kritik vertragen und mir auch anhören kann (außer vielleicht die Thekengespräche von KH Berens). Wenn man mir aber völlig grundlos Rechtsextremismus, Korruption, Einflussnahme auf die Politik in OB mit illegalen Mitteln, etc. vorwirft und mich auf die Ebene von Tieren herabwürdigt, dann gibt es bei mir eine rote Linie und wenn jemand sie – wie B. KARTHEUSER es nun schon zum wiederholten Mal tut – der wird in mir einen sehr harten Gegner kennenlernen. Das hat nichts mit „Fertigmachen“ zu tun; denken Sie vielleicht mal darüber nach, wie man sich als wiederholt zu Unrecht Beschuldigter fühlt? Meinen Sie wirklich, dieses Verfahren würde mir Spaß machen?
            Vielleicht sollten Sie auch mal darüber nachdenken, ob es in Ordnung war, den Beitrag von B. KARTHEUSER überhaupt zu posten obschon er ganz offenkundig gegen wesentliche Regeln der für dieses Forum geltenden „Netiquette“ verstieß? Da kann man nur fragen: wer hatte ein Interesse daran, wem nützt es? Mit Sicherheit nicht mir!

            • Jockel F.

              Wie man sich als zu Unrecht Beschuldigter fühlt, das, werter Herr Paasch, weiß ich durchaus. Ich weiß sogar, wie es ist, sich entgegen aller rechtsstaatlichen Prinzipien als Beklagter genötigt zu sehen, die eigene Unschuld zu beweisen, gegen die Mächtigen, die Korrupten, die Opportunisten. Und wie man gewinnt und seine Ehre, seine Arbeitsstelle, seine Ehe rettet, auch das weiß ich: durch Wahrhaftigkeit und Ausdauer, nicht durch die Justiz.
              Jeder erhält seine Strafe, wenn er sie denn verdient. Früher glaubte ich dies, heute weiß ich es.
              Es besteht aber zwischen uns beiden ein entscheidender Unterschied, der Kartheuser und mich eint. Auf der Seite der Mächtigen standen er und ich nie.
              Sie tun, wie Sie meinen. Die Konsequenzen, für wen auch immer, werden kommen, ob nun früher oder später. Das, wie gesagt, weiß ich inzwischen. Und manchmal waren sie in meinem Fall so drastisch, dass ich Gott für die Verwünschungen meiner Übeltäter um Vergebung bat, weil ich sein Urteil als zu hart empfand.
              Gehaben Sie sich wohl.

            • Jockel F.

              Nachdem ich mich oben jeglichen Pathos in einem kurzen Anfall von Emotion (der Cognac, pardon) entledigt habe, nun die Antworten auf Ihre weiteren Fragen.
              NB: Ich empfinde es übrigens als Ehre, dass Sie ausgerechnet und exklusiv auf meinen Beitrag geantwortet haben. Das ohne jegliche Ironie, wie ich Ihnen versichere.
              Kartheuser tut das, was er tut, seit 40 Jahren, mal mehr, mal weniger öffentlich. Warum nun wieder dagegen klagen? Damit Sie auch noch vor der Enkelgeneration Recht bekommen? Reicht die der Väter und Großväter nicht? Wie ich schon schrieb: Soll er doch. Aber letztlich ist es Ihre Entscheidung.
              Dass Sie ein harter Gegner sein können und ein – mit Verlaub – ziemlich sturer Kopf, auch das bedarf keines Beweises mehr. Das weiß jeder, der das Glück hatte (wieder ohne Ironie) wie ich, Ihrem Geschichtsunterricht folgen zu dürfen. Die von anderen Kommentatoren behauptete Indoktrination Ihrerseits zu jener Zeit dementiere ich übrigens hiermit. Da wären andere Namen zu nennen, die teilweise in nächster Generation heute noch an der BS ihr Unwesen treiben.
              Sie fragen ernsthaft, warum der Beitrag von Kartheuser hier trotz – nach Ihrem Empfinden – Verstoß gegen die Netiquette veröffentlicht wurde? Die Werbebanner entdeckten Sie schon, oder?
              Womit zumindest ein Interesse geklärt wäre, allerdings weder Ihres noch das von Kartheuser.

  6. standpunkt

    ui….naja da können ja viele froh sein, dass sie anonym geblieben sind. Ansonsten würde bei vielen Kommentaren hier eine Anzeige zur Folge haben.

    Aber anderseits werden von OD , also Herr Cremer , einige Kommentare nicht veröffentlicht oder zensiert . Der Artikel von Herrn Karthäuser jedoch nicht , also bestand dazu anscheinend kein Anlass.
    Schade das es jetzt so ausartet.

  7. Leo Keutgen

    Also ich erinnere mich sehr gut an die Wahlen 2004 als die damalige Mehrheit (SP, PFF & Ecolo) abgewählt wurde und Hubert Chantraine der grosse Wahlsieger war.
    Damals war unser Oli nicht einer der ersten, sondern der erste Gratulant.
    Oli hatte wohl gedacht, dass die Opposition nun gemeinsam das Ruder an sich reißen würde.
    Nein!
    Anstatt Olis non-verbales Angebot anzunehmen, hat die CSP, wohl aus Angst den Anforderungen einer Regierung nicht gewachsen zu sein, erst Gespräche mit der Regierungserfahrenen PFF geführt. Dies obwohl gerade die PFF die CSP bereits vorher einige Male „verarscht“ hatte.
    Damals hat nur unser Kalle die Zeichen der Zeit verstanden, dass kein Weg an der damaligen PJU-PDB vorbei führt.
    Kalle hat sich direkt Oli mit dem „Versprechen“ :
    „In 5 Jahren wirst du mein Nachfolger!“ gekrallt. Posten den er niemals an der Seite einer so starken Partei wie die CSP übernehmen hätte können.
    Eine CSP die ihn ja auch quasi gerade vorm Kopf gestossen hatte.
    Anschliessend war es dann ein leichtes die PFF mit dem 4. Minister mit ins Boot zu holen.
    Das damals geknüpfte Band zwischen Kalle und Oli ist heute immer noch aktuell.
    Übrigens wäre keine andere Mehrheit mit ProDG Beteiligung möglich gewesen.
    Hätte Oli Verhandlungen mit ECOLO geführt, hätten sich SP und PFF aus Angst, dass einer die Regierung hätte verlassen müssen der CSP zugewandt und ProDG aufs Nebengleis geschoben.
    Das Risiko konnte Oli nicht eingehen.
    Dies ist zwar keinen tolle Mehrheit, aber eine rechtlich gewählte und in 5 Jahren werden die Würfel eh neu gemischt.
    2024 wird keiner mehr nach dem Wie dieser Mehrheit fragen. Auch ist es dann mal Zeit, dass eine Frau Ministerpräsidentin wird … oder sieht Kati das anders ;-) …

  8. Ghostrider

    Demnächst bei RTL in der Sendung = Sreit am Gartenzaun in der DG = und Stephan Raab singt dann wieder Maschendrahtzaun 🙊🙉🙈 Auweia man nimmt einen Politiker im Sandkasten DG sein schäufelchen weg da ist aber was los 🤑🤑🤑🤑👎👎👎

  9. Naja, jeder der Paasch Senior kennt weiss, dass auch er nicht gerade zimperlich mit seinen politischen Gegnern umging.
    Das allerdings rechtfertigt keineswegs Karthäusers Geschreibsel.
    2 Opas, die es immer noch nicht verstanden haben dass ihre Zeit vorbei ist.
    Herr, gib mir die Kraft in Würde zu altern.

  10. Selten so gelacht. So etwas kommt natürlich der Karriere des Sohnemannes alles andere als Zugute. Gerade in dieser Zeit, wo mM.. nach, kaum mehr einer positiv von Oliver spricht oder denkt.

    Der Schatten, den so mancher Papa wirft ist lang, da muss ein Bübchen noch reinwachsen.

    Aber die Bürger wird dieser Seniorenstreit weiterhin sehr amüsieren.
    So kommen beide nochmal zu fragwürdigen Ruhm.

    • Bruno Kartheuser - Politische Kultur

      @Jupp.
      Die Kultur sollte das einigende Band der neuen Kleingliednation Ostbelgien sein. So kamen denn die Kulturautonomie, ein Kulturrat, ein Kulturminister. Das Unglück begann mit der Inthronisierung der jetzigen Verwalterin dieser Domäne, von der sie anfangs nichts verstand. Nach Jahren des lustlosen Herumstocherns in der ungeliebten Materie flüsterte jemand ihr zu, Kultur reime sich auf Dressur. Das machte sie hellwach und mobilisierte ihre besten Kräfte. Es wurde ein Kulturdekret geschustert, und schon war ‚Krautgarten’ draußen, zum Exempel. Und alle anderen haben die Botschaft verstanden. Nach diesem Prolog komme ich zum Wichtigsten. Es wurde hierzulande übersehen, dass bezuschusste Trompeten, restaurierte Urkunden, Theater mit Huhn und jubilierende Kirchenchöre – so anheimelnd und beflügelt sie auch sind – nicht die ganze Kultur darstellen. Der Vorkämpfern für die Kulturautonomie hatte auch vorgeschwebt, mit den neuen Organen ließe sich auch eine neue politische und kulturelle Wirklichkeit gestalten: Lust an der Kreativität, Freiheit der Sprache im öffentlichen Raum, politischer Anstand, begreifliche Entscheidungen, eine moralische Justiz, und über allem eine wohltuende alltägliche Menschenfreundlichkeit und Weltoffenheit.
      Das waren meine jugendhaften Vorstellungen, der ich mich damals für die Kulturautonomie gestritten habe. Heute sitze ich mit allen andern im Sumpf, wo ich doch geglaubt hatte, es ginge auch meinen Mitstreitern um eine neu gestaltete Bleibe unter demokratischen Vorzeichen.
      Heute geht es wieder stramm im Kleingliedstaat zu (man lese „Strelnikow“). Auf Abweichler und Kontrahenten wird die Justiz angesetzt. Die Medien kuschen und berieseln und vertuschen. Sie vergessen nachzuforschen, Fragen zu stellen, Investigation zu betreiben, aufzudecken. Wahlen verkommen zur Farce. Mit etwas Glück wird man nach der Wahl Publifin-Vertreter. Die Gewählten rechnen Tag für Tag ihre Pension oder ihre Abschiedsprämie aus. Und so weiter.
      Vielleicht ist jetzt der Einschnitt gekommen, wo man sich noch einmal auf die damals angestrebten Werte der Autonomie besinnen könnte. Man vertreibe die Krämer aus dem Tempel, schicke die Verhunzer in die Verbannung und mache einen neuen Anfang. Am besten noch mit Neuwahlen.

  11. Zu Jupp:
    Diese erneute Querele zwischen Karthäuser und Paasch wird keinen Schatten auf Oliver Paasch werfen.
    Es stimmt nicht, dass kaum einer mehr positiv von Oliver Paasch spricht oder denkt.
    Oliver Paasch ist und bleibt der strahlende Ministerpräsident und Wahlsieger.

  12. Gespannt

    …. bin ich auf die Gerichtsakte. Mag durchaus verleumderisches dabei Sein. Wie L. Paasch aber unter der letzten Regierung zu Sonderaufträgen kam, sollte dann im gleichen Zuge untersucht werden. Das ist sicherlich nicht unter Ehrenamt gelaufen und ob das Resultat beeindruckend war, bleibt ebenfalls zu klären. Natürlich hat es die jüngere Generation schwer die Dinge einzuordnen. Mir haben die neuerlichen Diskussionen, selbst wenn alte Themen wieder aufgekocht wurden, gezeigt, welche Handvoll Leute die Geschicke unserer Gemeinschaft seit Jahrzehnten prägen. So wie L Paasch sich bei der Bekanntgabe der Wahlresultate, zu sehen auf BRF TV, gefreut hat, wird wohl keiner mehr anzweifeln, dass ProDG mehr als nur eine Nachfolgerpartei der PDB ist. Wer die Diskussion mit Juncker im Triangel verfolgt hat, musste sich die Frage stellen, was L.Paasch mit seinen Fragen an seinen Sohn bewirken wollte. Ich bin mittlerweile von einem Schattendasein überzeugt. Für die Demokratie wäre ein zusätzlicher Platzverlust bei den letzen Wahlen jedenfalls ein Gewinn gewesen. Ich hoffe jedenfalls, dass die Untersuchungen der Klage Erkenntnisse auf beiden Seiten zu Tage fördern, denn ich halte L. Paasch schon für hintertrieben. Auch wenn die Ziele nicht immer zu hinterfragen sind, sind seine Wege dahin von göttlicher Natur.

    • Arme Rentner Flusen!?

      Die zwei Streithähne, unsere Regierungsbastler allemal, das Parlament, der ganze, und viel zu grosse Anhang an Knechten und Mägden!? Schaut euch den Bazar mal an! Und bedenkt euch mal insbrünstig und logisch:
      Muss das alles so gross und Vielfach überzogen sein!?
      Papa Pasch, ist doch auch noch aktiv im Umfeld, bei „Kaleido“, oder etwa nicht!?
      Was ist, tut, bewirkt, wem nutzt Kaleido überhaupt?!
      Ist es ein bezahlter Job? Oder ein Ehrenamt? Was verdient der Mann dabei? War der Job ausgeschrieben vorher?
      Hier sind sich zwei Streithähne am bekämpfen, um Themen die die Mehrzahl der DG Leute überhaupt nicht interessiert?!
      Wohl interessiert sich das Volk über die Theatervorstellung der letzten Tage.
      Das war ja eine tolle Kommödie. Die Kommödianten spielten eine tolle Partie dabei!?
      Jetzt auf einmal spielen sie das ernste Teil der Vorführung; Aber wohl als Stummfilm Aufführung!? Sogar als Schattenkabinett, denn Schauspieler sah, noch hörte man schon einige Tage keinen einzigen mehr auf der Bühne!?
      Die haben jetzt allemal dermassen Lampenfieber, das es in die Hose ging?

      • el verde

        „Was ist, tut, bewirkt, wem nutzt Kaleido überhaupt?!“
        Kaleido hat unter diesem Namen Dienste und Angebote aller Art, vom Ungeborenen bis zum Erwachsenen, unter eben diesem schillernden Namen zusammengefasst. An der Leistung hat sich nichts geändert, die Dienste gab es vorher schon lange und alles lief bestens. Nur sind, dank dieses „Dachverbandes“ ein paar Posten, so u.a. der des Direktors und die Leiter der Servicestellen dabei raus gesprungen.
        Es ist so als hätte man alle Fritüren, Dönerbuden, Eismännchen der DG in mehreren Zentren und einem Zentralzentrum unter einem Namen zb. „Fridöneiso“, zusammengefasst; will ich dann eine Fritte mit Majo, wende ich mich vertrauensvoll an Fridöneiso; die sagen mir dann wo die nächstgelegene Fritüre ist…

          • Ich schon, Saftladen, haufenweise Personal, Resultat wenig bis nichts…
            Was es vorher auch schon gab und auch nicht schlecht ist, ist eine Art Kontrolle der Kinder/Familien und ne Sicht drauf wie es ausschaut — denn hinter den Fassaden…..

            • Jockel F.

              Einspruch!
              Die kaleido-Fusion war politischerseits grottenschlecht vorbereitet. Es fehlte zu Beginn an wirklich allem. Es gibt dort aber Mitarbeiter, die vielleicht nicht alles richtig machen, jedoch ausschließlich das Wohl ihrer Klienten im Blick haben. Ich jedenfalls habe in der Zusammenarbeit mit diversen Mitarbeitern sehr gute Erfahrungen gemacht.

    • Vorwitz!

      Wegen der Rentnerjobs, welche alle hier besprochen werden: war da nicht auch einer von Bütgenbach dabei!? Der hatte vorher einen hohen Job bei der Dg. Wurde der nicht nach der Pension Aufsichter vom Bau in Eupen? War das auch Ehrenamt?

  13. Irma la douce

    Vater Paasch ist kein weiser Mann. Dass jetzt wieder der Winkeladvokat Zians
    mit all seinen todernsten Lächerlichkeiten über „Menschenwürde“ aus der Flüsterkiste steigt,
    passt eher in die 5. Jahreszeit als ins Sommerloch.
    Kartheusers Kopulations-Pamphlet hat seltenen Unterhaltungswert. Dass sein lieber Schwager
    darauf reinfällt und mit den Handschellen rasselt, zeugt nur von mangelnder Gelassenheit.

  14. Onkel Hermann-Joseph

    Vielleicht ist das Volkstheater um einen neuen Kartheuser-Schauprozess auch nur ein raffinierter Trick der Kläger vom eigentlichen Problem der Lambertz-Beförderung abzulenken.
    Der GE-Chefredakteur brauchte zehn (!) Tage um die öffentliche Debatte wahrzunehmen. Noch dazu verpackt er seine Hymne auf seinen Wohltäter in eine schleimige Geburtstags-Gratulation.
    Nun, wer auf den europäischen Lambertz-Reisen (Tag-und Nachtprogramm) mitfahren durfte und ihm im Wahlkampf seitenlange Artikel widmete, bezeichnet konsequenterweise die auf OD nicht abreissende Diskussion als „Gezeter“ und „Häme“.
    Schröder hat in diesen Wochen wiederholt bewiesen, wo er wirklich steht: im Schützengraben von Paasch und Lambertz, mit Nebelwerfer in der einen und Presseausweis in der anderen Hand.

  15. Menschenwürde

    @Paasch Senior: Sehr amüsant ihr Beitrag, nach dem Karneval, ist auch vor dem Karneval.

    Das schadet an erster Stelle dem aktuell in der Kritik stehenden Sohnemann.
    Und der braucht nachdem er, entgegen der Willen vieler Wähler, die Wahlverliererfreunde nach oben gedrückt hat, unbedingt postive Presse. Jetzt, wo sogar das sonst so treue GE, es wagt (vorsichtig) an dessen Thron zu sägen.

    @Quatsch:
    Wenn Sie das meinen… :) :) :)

    • Kennen die nicht.

      Menschenwürde? Kennen die nicht. Die würdigen einzig ihren Geldbeutel! Der muss immer prall gefüllt werden, auf Kosten der Bürger. Ein Politikerberuf, der eher als Abzockerberuf tituliert sein soll. Die brauchen uns Bürger nicht mal mehr zum wählen?

  16. Die Wahrheit

    Schämt euch ihr 2. Was ihr braucht ist Hirn, aber das hattet ihr vielleicht noch nie.
    Geht in den Wald und macht Brennholz, dann kommt ihr wenigstens nicht auf dumme Idee und seid müde gearbeitet.
    Schlimm, einfach nur schlimm.
    Und dann redet man vom Frieden in der Welt.

  17. Guillaume aus La Calamine

    Was die Presse betrifft, könnten bald auch belgische Journalisten den Eupener Koalitions-Braten riechen
    und über das Paasch-Lambertz-Abkommen und den geplanten Prozess des sg. „Paten“ berichten…
    Das Geklüngel ist doch Kanonenfutter für flämische Extremisten: Sozialistische Machenschaften, Volkszorn, Staatspresse und Justiz. Herr di Rupo wird sich freuen, wenn er von den Umtrieben seines Genossen erfährt.

    Da das GE schweigen muss, hat Gerard Cremer Stoff in Fülle. Freddy Derwahl kann ein neues Buch schreiben,
    „Auf der Klötzerbahn – Lebenslügen“.

  18. Den neuen Ostbelgien-Roman wird nicht Derwahl sondern Gerard Cremer schreiben. Er steht auf der Abschuss-Liste von Lambertz seit seinem Grenz-Echo-Rauschmiss weiterhin an erster Stelle. In Bananenrepubliken wird auf solche Ruhestörer ein Kopfgeld gesetzt.

  19. Achtung, Paasch hört mt!

    Sehr geehrte, gerne gelesene OD-Kommentatoren!
    Seid bitte vorsichtig mit dem Benutzen der Bezeichnungen „Diktator“ oder „Pate“.
    Der alte Herr des Ministerpräsidenten hat sie als Anschlag auf die Menschenwürde erklärt.
    Wundert euch also nicht wenn ihr alle vor Gericht landet. Der Ehrenämtler zögert nicht.
    Es geht zu wie bei der Ziegen-Kopulation in der Erdogan-Satire.

  20. Raymond Plattes

    An alle anonymen Helden die sich hier so rumtreiben: aus welchem Grund hat bisher noch keiner den Artikel der heute im G.E. zu dieser Angelegenheit erschienen ist kommentiert? Könnte es vielleicht daran liegen, dass man im G.E. nur unter seinem eigenen Namen kommentieren darf, statt wie hier, über jeden Happen den Gérard Cremer der Meute vorgeworfen hat, anonym herzufallen?

    • Wer hat schon Bock darauf, sich von Leuten vor Gericht zerren zu lassen, die sich nach 50 oder mehr Jahren Schmarotzertum an der Gesellschaft Anwälte leisten können, von denen unsereins nur träumen kann?

      Ist übrigens extrem mutig von Ihnen, sich unter Ihrem Klarnamen auf die Seite der Mächtigen zu stellen.

      • Raymond Plattes

        Ob die Mächtigen, auf deren Seite Sie mich einordnen, wirklich so mächtig sind, wage ich zu bezweifeln. Mir geht es einfach nur darum Rückgrat zu beweisen in unserer heutigen Zeit, wo sich jeder hintern einem noch so lächerlichen Pseudonym verstecken kann, um seine geistigen Ergüsse zu egal welchem Thema anonym zu propagieren.

        • Jockel F.

          Auch ich bevorzuge den Kampf mit offenem Visier. Allerdings liegt mir nichts ferner, als hier zu kämpfen (außer vielleicht per unterschwelliger Beleidigung gegen Genies wie EdiG oder AchGott, hier und da, von Anonymus zu Anonymus, der Parität wegen).
          Denn mal ehrlich, in einer Schlangengrube mit Geiern darüber wie OD auch noch die Hosen herunter zu lassen, da muss man schon ganz toll machtopportun denken. Und natürlich schreiben.

  21. Demokrates

    Sehr geehrter Herr Plattes,

    der Leitartikel von Herrn Schröder wurde bereits heute von Onkel Hermann-Joseph kommentiert. Er ist tatsächlich ein peinlicher Aufruf an alle Kriecher der DG dem Geburtstagskind Lambertz viel Glück in seinem höchsten Amt zu wünschen. Glück soll er haben, aber in anderer Verantwortung.
    Niemand bezweifelt den (eher krankhaften) Eifer von KHL, doch geht es hier um den Respekt einer Volksvertretung, wo ein vom Volk Abgelehnter sich nicht für 5 Jahre einrichten sollte. Da sind wir schon wieder bei seinen Wegbereitern Paasch&Paasch mit ihrer Machete und Prozess-Sucht.

    • Raymond Plattes

      Alles verstanden Demokrates. Mir ging es darum, dass bisher noch keiner von all den Anonymen, die sich hier hermumtreiben, den Mut aufgebracht hat, mit offenem Visier im G.E. seine Meinung kund zu tun. Ja ich weiss, jetzt kommt wieder das übliche Blabla von wegen Ostbelgien ist so klein und jeder kennt jeden und aus diesem Grund können wir leider nur anonym übereinander herziehen. So sollte es eingentlich nicht sein.

      • Jedem seine Meinung, Herr Plattes! Mir, und ich glaube den allermeisten in Ostbelgien, geht es darum diesen all zu grossen Haufen an Profitören weg zu kriegen. Hier haben wir fast ein Dutzend an „Elite Politikern“, welche sich zum Führungspersonal einer ach so kleinen Gegend hervortun, und weidlich davon profitieren. Das ist das „Völlegefühl“, in der Art dermassen aufgeblasen, mit Zusatz, Referenten, Coaches, Meinungs- und Forschungsinstituten, wovon schliesslich dem Bürger nur so was von Unnütz dessen hart erarbeitetes Geld aus der Tasche gezogen wird.
        Das Resultat dieses Spuck’s haben wir vor Augen und in Zahlen. Ich glaube nirgendwo in der ganzen Welt gibt es so viele dieser Leute als hier in Belgien!?
        Hätten wir von der Sorte nur mehr die Hälfte, dafür aber auch Leute mit Rückstrang und Volksverständnis, ich bin überzeugt, dan n ginge es unserm Lande auch um vieles besser!?
        Vor lauter Langeweile fechten sie dann auch noch ihre Privatfehden auf unserm Buckel aus!?

    • Ostbelgien Direkt

      Ich habe dem Herrn Velz schon einmal geantwortet. Er nimmt OD nun mal übel, die Kommentare von Bruno Kartheuser freigeschaltet zu haben. Es gibt zum Glück hierzulande ein Medium, das zu 100% von der DG unabhängig ist. Ansonsten gilt das, was ich in einer früheren Antwort auf Herrn Velz geschrieben habe. Das sollte reichen. Gruß

      • Alfons Velz

        Ich weiß nicht, was Herr Cremer mit „schon einmal“ meint. Jedenfalls hat er meine Post in den letzten Tagen nicht veröffentlicht und eine Antwort habe ich von ihm in den letzten Tagen auch nicht erhalten.

        • Ostbelgien Direkt

          Herr Velz, darf ich Sie daran erinnern, dass dies hier ein 100% privates Medium ist, welches nicht einen Cent öffentliche Gelder erhält. Bitte respektieren Sie dies. Was Sie betreiben, ist schon eine Art Mobbing. Wenn Sie schreiben, dass Ihre Bekannten dieses Medium „Ostbelgiendreck“ nennen würden, dann sehe ich nicht ein, weshalb ich als Herausgeber dieses Mediums so etwas veröffentlichen sollte. Sie tun sich und Ihrer Partei damit keinen Gefallen. Nehmen Sie alles ein bisschen gelassener, zum Beispiel indem Sie den letzten Beitrag in ALLES NUR SATIRE lesen: https://ostbelgiendirekt.be/alles-nur-satire-regierungshistoriker-215145

            • Meine Erinnerung sagt mir, dass die Frage berechtigt ist. Ich meine davon war die Rede anlässlich einiger Posts zu einem „Weckruf“ einer Journalistin.
              Hab aber keine Ahnung, ob das noch so ist.

          • Sich nicht mundtot machen lassen von der Politik!

            @ Ostbelgien Direkt,

            Da sieht man an der Reaktion von diesem Herrn Velz, welche satanischen Begierden wohl in diesen „Politiker“ stecken. Am liebsten würden sie OD, das „einzig wahre Bürger-Forum“ verbieten! Die Partei-abhängigen Medien, das Grenz-Echo und der BRF bieten jedenfalls den regierungskritischen Bürgern keine Plattform mehr sich entsprechend zu äußern; die beiden Institutionen sind m.M.n.
            mittelfristig so wie so von der Bildfläche verschwunden; besonders beim Grenz-Echo sehe ich diese düsteren Zeiten aufkommen. Die Leserbrief-Rubrik ist idT eine Farce, zudem werden viele Artikel einfach von der dpa ( deutsche propaganda agentur) übernommen. Bei deren Artikel braucht man nur den Titel zu lesen, dann erkennt man schon die Tendenz, welche man dem Leser einflößen möchte. Wie gesagt, traurig aber wahr : gäbe es OD nicht, in welchem Medien sonst könnte man
            noch kritisch seine Meinung u.a. zum ostbelgischen politischem Geschehen kundtun? Auf „Ostbelgiendreck“ (Zitat A. Velz) reimt sich sicherlich auch etwas mit „Politiker“

            • Jockel F.

              Ich korrigiere: „Ostbelgiendreck“ hat Velz nicht gesagt, sondern von Bekannten gehört, die er dann zitierte.
              Wäre doch auch Kartheuser dieser Trick eingefallen, wir alle hätten wertvolle Lebenszeit viel sinnvoller verbringen können.

  22. Hallo H. Cremer, ich hatte keinen Kontakt mit H. Velz, habe nur im BRF gelesen, dass Sie seinen Kommentar nicht freischalten. Wenn er Ihnen die Veröffentlichung übel nimmt bedeutet das doch nicht das er nichts mehr posten darf, oder?

    • karlh1berens

      Herr Velz sollte weiter mit „Ein Mürringer“ signieren. Dann wird’s auch veröffentlicht. Immer diese Angeberei unter „Klar-wie-Klobrühe-Namen“ ist sowas von OLD SCHOOL. Nehmt Euch ein Beispiel Petrus dem Velz (noch bevor der Hahn 3 mal gekräht hat ….)
      ( ͡° ͜ʖ ͡°)

  23. Die Wahrheit

    Was die Herren Katheuser und Paasch betreiben, ist vergleichbar mit Kleinkinder im Sandkasten.
    Ich finde es tief traurig, welches Theater diese beiden betagten Personen aufführen..
    Kann es vielleicht sein, dass die Pensionäre Paasch und Katheuser, die sich momentan im letzten Abschnitt ihres Lebens befinden, einen Rückblick auf ihr Leben werfen?
    Vielleicht müssen sie bedauerlicherweise feststellen, dass sie in ihrem Leben nichts BESONDERES aufgebaut und erreicht haben. Im Privatleben vielleicht auch nicht viel gebracht haben? Vielleicht zerbrochene Ehen? vielleicht kein Freundeskreis haben? etc. Alles Fragen??
    Schlussendlich sind sie mit ihrem vergangenen Leben nicht zufrieden und reagieren aus diesem Grund nun so. Sie sind einfach unzufrieden und dann sind immer die anderen Schuld.
    Ich geben den 2 Streithähnen den guten Rat, vielleicht ein „Vater unser“ zu beten. Vielleicht kommt ihnen dann die Erleuchtung, dass es sich im Frieden viel besser leben lässt.
    Noch können sie sich versöhnen, nach dem Tod ist es zu spät.
    Und wenn sie sich gegenseitig verzeihen, dann haben sie Charakterstärke gezeigt und können anschließend noch einige Bierchen zusammen trinken.
    Für all das Geld, was die Rechtsanwälte erhalten würden und sie jetzt sparen, , können sie noch einige Lokalrunden werfen und machen somit noch vielen Leute eine Freude.

  24. La Sûreté

    Vater Paasch will keine honorierten Sonderaufträge seines Sohnes mehr annehmen. Er wird schon von anderer Seite bezahlt. Sollte es demnächst zu einem 5. Minister kommen, übernimmt er das Justiz-Ressort, spart die Anwaltskosten und kann Kartheuser sofort festnehmen lassen.

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