Fast 3.000 junge Menschen laut letzter Zählungmhaben sich bereits für einen der 500 verfügbaren Plätze für das freiwillige Militärdienstjahr angemeldet. Das teilte Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) im Verteidigungsausschuss der Kammer mit.
Die Möglichkeit für Jugendliche, freiwillig Militärdienst zu leisten, ist eines der wichtigsten Projekte der Arizona-Regierung. Das Gesetz, das dessen Umsetzung ermöglicht, wurde am 9. Oktober 2025 vom Parlament verabschiedet. „Ich habe mit Begeisterung und Verantwortungsbewusstsein dafür gestimmt“, betont der ostbelgische Kammerabgeordnete Luc Frank (Les Engagés).
Kurz darauf wurde ein Brief an fast 150.000 17-Jährige im Land verschickt. Es fanden Informationsveranstaltungen statt, die alle sehr erfolgreich waren. Dieser Erfolg spiegelt sich auch in den aktuellen Zahlen wider.
Für die 500 zu besetzenden Plätze gibt es 2.971 Bewerber, darunter 555 Frauen und 2.416 Männer. In der Provinz Lüttich sind es 286 Bewerber, darunter 62 Frauen und 224 Männer. Drei Jugendliche mit Wohnsitz in einer der neun deutschsprachigen Gemeinden haben sich beworben. Die Anmeldefrist läuft bis zum 9. April, aber die Bewerber werden bereits jetzt zu Tests eingeladen. Im Juli erfahren sie, ob sie ausgewählt wurden.
Frank: „Dies zeigt das Interesse der Jugend an unserer Verteidigung. Angesichts der geopolitischen Umwälzungen und der internationalen Unsicherheit wollen sich viele für die Verteidigung unserer Demokratie, unserer Freiheit und unseres europäischen Kontinents engagieren. Dies zeigt auch, dass unsere Jugend die Aufrüstung versteht. Sie versteht, dass manchmal schmerzhafte Anstrengungen erforderlich sind, auch auf persönlicher Ebene. Sie möchte zur Abschreckung unserer Feinde beitragen. Sie versteht auch, dass dieser Dienst der erste Schritt in einer Karriere im Dienste des Vaterlandes sein kann. Für unsere Jugend ist das Engagement im Dienste aller ein wesentlicher Bestandteil einer solidarischen Gesellschaft.“ (cre)

Da ist die DG ja ziemlich unterrepräsentiert. Ein Hort des Friedens…..
Zitat Frank: „Dies zeigt das Interesse der Jugend an unserer Verteidigung.“
Die zeigen nur Interesse, weil sie gut entlohnt werden. Ich hatte damals kein Interesse, wurde aber gezwungen und kriegte einen Almosen als Sold.
#Logisch
Ja, so war es damals.
Wenn genügend Geld fließt, gibt es für jede „Arbeit“ Bewerber.
HansA/ Wenn ich noch ergänzen darf?
Die DG ist Ein Hort des Friedens, mit 99,9%, nicht der dümmsten jungen Leute, unseres Landes.
Du bist wirklich von Sinnen
#/ Helmuth/ Wenn sie mit der Rechnung nicht einverstanden sind, sollten sie mal nachrechnen ;-)
@ Hugo, Helmuth hat recht, Sie haben die Eltern dieser Deppen vergessen.
# Kasperle/ Bei den von Ihnen beschriebenen, angeblichen Deppen, würde es sich aber nur um 0,1% unserer Landsleute mit Wohnsitz in der DG handeln.
Ist es das, was Sie mitteilen wollten?
Gut .Die Beeinflussung der Eltern, kann dabei eine Rolle gespielt haben.
Ach sie armer, hoffe sie waren nicht alleine dort.
Sie hätten aber auch verweigern können?
@Raerener
In den 70er Jahren mussten die beiden ältesten Söhne einer Familie in Belgien den Wehrdienst leisten.
Da gab es kein verweigern, das war Pflicht. ab dem 3. Sohn bestand die Möglichkeit, sich freistellen zu lassen.
Das wussten sie nicht? Ach sie armer!
meinemeinungdazu, Verweigern gab es. Entweder doppelt so langer Zivildienst oder Dienst in der Armee ohne Waffe z.B. Sanitäter.
@WK
Ersatzdienst leisten war keine Freistellung.
Oder konnten sie damals während dem Ersatzdienst ihre normale berufliche Tätigkeit weiter ausüben?
richtig so, man muss auch mal was für die Gemeinschaft tun
meinemeinungdazu, verwechseln Sie da nicht Verweigerung und Freistellung?
Ich denke eher, sie verwechseln oben Verweigerung (darum ging es) und Ersatzdienst.
Ab wann bestand denn die Möglichkeit, einen Ersatzdienst zu leisten?
@Logisch stellt die gleiche Frage (siehe untenstehend).
Als ich 1976 eingezogen wurde, kann ich mich nicht erinnern, dass ich einen Ersatzdienst angeboten bekommen hätte. Ist diese Möglichkeit vielleicht später angeboten worden?
Logisch, das bekamen Sie schon nicht angeboten. Da mussten Sie selbst aktiv werden. Vielleicht stand das auf der langen Mitteilung, die man jährlich von der Armee bekam.
Könnte es sein das die nicht Belgische Kinder in der Mehrzahl sind.
Warum die zugezogen Kinder zu Militäreinziehen damit sie beweisen das sie Belgier geworden sind.
Wenn nicht jetzt wann dann.
Bin 1974 als 20-jähriger eingezogen worden. Das belgische Berufsmilitär war sehr trinkfest und bequem. Das Gros an Arbeit wurde von uns Miliciens verrichtet…..par les bleus. Die Unteroffiziere hatten das Recht, uns nach Lust und Laune zu drangsalieren. Mein Feind stand nicht jenseits des eisernen Vorhangs, sondern grossmäulig direkt vor mir. Ich empfand die Zeit als unreal, nutzlos und machmal distopisch.
Eine Frage bitte, warst du in Vielsalm eingezogen worden?
Nach der Grundausbildung hat sich alles relativiert !. Wer meinte, er könnte aus der Reihe tanzen, ging am Wochenende in den Knast, anstatt auf Heimaturlaub. :-)))
# Peter Müller/ Kann ich bestätigen 😅😉
Peutie und dann Soest im Sauerland