Die internationale Ordnung steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Kriege, geopolitische Machtverschiebungen und wachsende Unsicherheiten prägen die weltpolitische Lage auch im Jahr 2026. Vor diesem Hintergrund lädt der ostbelgische Europaabgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, zu einem öffentlichen Themenabend nach Eupen ein.
Unter dem Titel „Krisenherde in der Welt und die Rolle Belgiens und der EU“ begrüßt Arimont zwei herausragende Gäste der europäischen Außenpolitik: den belgischen Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) sowie David McAllister (CDU-EVP), Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments.

15.12.2025, Belgien, Brüssel: Der belgische Außenminister Maxime Prevot (2.v.l), spricht mit der lettischen Außenministerin Baiba Braze (l-r), der slowenischen Außenministerin Tanja Fajon, der rumänischen Außenministerin Oana-Silvia Toiu, der EU-Kommissarin für Krisenvorsorge, Hadja Lahbib, und dem spanischen Außenminister Jose Manuel Albares Bueno während eines Treffens der EU-Außenminister in Brüssel. Foto: Virginia Mayo/AP/dpa
Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr im Foyer des Jünglingshauses in Eupen (Neustraße 86).
„Es ist mir ein großes Anliegen, die großen außenpolitischen Fragen unserer Zeit auch hier in Ostbelgien offen zu diskutieren“, erklärt Gastgeber Arimont.
„Dass wir dafür den belgischen Außenminister und den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments gewinnen konnten, unterstreicht die Bedeutung dieses Abends.“
In der Ankündigung zu diesem Themenabend wird der Name von Donald Trump nicht einmal erwähnt, jedoch dürfte sich auch am 4. Februar in Eupen alles um den US-Präsidenten drehen.
In einem Impulsreferat wird Außenminister Maxime Prévot zunächst darlegen, welchen Beitrag Belgien angesichts der aktuellen globalen Krisen leisten kann. Anschließend wird David McAllister die Rolle der Europäischen Union in einer zunehmend fragmentierten Weltordnung beleuchten.

23.08.2025, Niedersachsen, Osnabrück: David McAllister (CDU), Mitglied im Europäischen Parlament, spricht auf Landesparteitag der CDU Niedersachsen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Den Kern der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion, an der neben Prévot und McAllister auch die Politikwissenschaftlerin Ulrike Franke (Senior Policy Fellow beim „European Council on Foreign Relations“) sowie der ostbelgische Kammerabgeordnete Luc Frank teilnehmen werden.
Diskutiert werden unter anderem die Handlungsfähigkeit Europas, der Umgang mit aktuellen Krisenherden wie der Ukraine oder dem Nahostkonflikt, Fragen der europäischen Verteidigungsfähigkeit sowie die geopolitische Neuordnung im Spannungsfeld zwischen den USA, China und Europa.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion ist eine ausführliche Fragerunde mit dem Publikum vorgesehen. Eine Simultanverdolmetschung Deutsch-Französisch wird angeboten. „Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und ihre Fragen einzubringen“, betont Arimont. Der Eintritt ist frei. (cre)
Unser pensionierter Bauer und unsere besorgte Mutter gehen bestimmt dort hin.
Logisch/ Sie nicht ? Was ist passiert?
In einer sich neu gestaltenden Weltordnung spielen die Parteien mit dem hohen C im Namen keine grosse Rolle mehr. Diese haben sich selbst abgewirtschaftet.
Ausser Spesen und Selbstbeweihräucherung wird auf dieser Veranstaltung NICHTS herauskommen.
Wer finanziert eigentlich diese Veranstaltung?