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„Kein Verbot von Schweinefleisch bei außerschulischer Betreuung“

Foto: Shutterstock

In seiner Antwort auf eine Frage des Abgeordneten Alain Mertes (Vivant) hat DG-Minister Antonios Antoniadis (SP) klargestellt, dass es für die Mahlzeiten, die von Kindern im Rahmen der außerschulischen Betreuung (AUBE) eingenommen werden, kein Verbot von Schweinefleisch gebe – und schon gar nicht aus religiösen Gründen.

In der DG wird die außerschulische Betreuung größtenteils vom RZKB gewährleistet (Regionales Zentrum für Kleinkinderbetreuung).

„In den letzten Wochen haben sich besorgte Eltern mit der Frage an uns gewandt, warum Schweinefleisch vom Speiseplan der AUBE verschwunden sei. Laut Aussage besagter Eltern sei diese Maßnahme vor dem Hintergrund der Anwesenheit von Kindern mit Migrationshintergrund (mit Zugehörigkeit zum Islam) vorgenommen worden“, so Alain Mertes, der Minister Antoniadis zwei Fragen stellte:

– Besteht eine Regelung, welche das Anbieten von Schweinefleisch auf dem Speiseplan der AUBE verbietet?

– Wenn ja, wie stehen Sie als zuständiger Aufsichtsminister zu dieser Regelung?

Minister Antoniadis antwortete, an keinem der 21 AUBE-Standorte gebe es auf dem Speiseplan ein grundlegendes Schweinefleischverbot. Allerdings hätten Erziehungsberechtigte nicht zuletzt auch aus gesundheitlichen Gründen den Wunsch geäußert, von Schweinefleisch abzusehen. In diesem Fall werde deshalb in einigen Standorten aus praktischen Gründen auf Alternativen wie Rind, Pute oder Hühnchen zurückgegriffen.

In der Mehrzahl der Standorte werden laut Antoniadis alle Sorten Fleisch, einschließlich Schweinefleisch, serviert.

Minister Antonios Antoniadis (2.v.l.) im September 2014 bei einem "fairen Pressefrühstück".

Minister Antonios Antoniadis (2.v.l.) im September 2014 bei einem „fairen Pressefrühstück“.

Dann stellte der Gesundheitsminister klar, „dass ich sowohl als Familien- aber auch als Gesundheitsminister zum Wohle des Kindes eine Diskussion über eine ausgewogene und gesunde Ernährung in der außerschulischen Betreuung einer ideologiegeladenen Debatte über den Verzicht von Schweinefleisch vorziehe. Deshalb sollten unter anderem die Träger der AUBE ganz im Sinne der Prävention im Kindesalter auf eine Ernährung Wert legen, die reich an Vitaminen, Mineral- und Ballast- sowie sekundären Pflanzenstoffen ist“.

Es sei verwunderlich, so Antoniadis weiter, „dass sich die Vivant-Fraktion in der schriftlichen Frage über Fleischsorten ausschließlich im religiösen Kontext Gedanken macht und den gesundheitlichen Aspekt außen vor lässt“. Er hoffe nicht, dass nach Meinung von Vivant der Schweinefleischgehalt der Mahlzeiten in der außerschulischen Betreuung verpflichtend vorgeschrieben werden müsse.

Antoniadis abschließend: „Ich werde im Rahmen meiner Zuständigkeiten keine Pflicht auf Schweinefleisch durchsetzen. Gleichwohl wird im Rahmen des neuen Präventionskonzeptes, das 2016 vorgestellt wird, auch der Aspekt der gesunden Ernährung im Kindesalter aufgegriffen. Die Vorgehensweise des RZKB betrachte ich im vorliegenden Fall wertneutral als pragmatisch.“ (cre)

77 Antworten auf “„Kein Verbot von Schweinefleisch bei außerschulischer Betreuung“”

  1. Christophe Nix

    Wie wäre es ganz ohne Fleisch? Dann müsste man auch nicht über schwachsinnige ethnische Vorurteile diskutieren und sogar die Tiere könnten weiter leben. Das Fleischessen wird uns immerhin systematisch beigebracht. Aber bitte nur bestimmte Sorten, Hunde und Katzen das macht man nicht. Aber sich darüber wundern das Muslime kein Schwein essen….

    • schlechtmensch

      Die Menschen haben seit jeher gejagt und auch Fleisch gegessen. Ich bin der Meinung dass man alles anbieten soll und jeder Einzelne individuell etscheiden darf was er isst und was nicht. Ich lehne es ab aus religiösen oder dogmatischen Gründen anderen ihre Nahrungspräferenzen vorzuschreiben. Schweinefleisch esse ich aber auch nur sehr selten weil es mir zu fett ist.

    • @ Christophe Nix

      Hurra! Wir beugen uns also nicht dem Diktat des Islam sondern dem der Vegetarier. Können Sie da einen Unterschied erkennen? Ich nicht. Fleisch steht seit Jahrtausenden auf dem Speiseplan der Menschen. Dabei kamen durchaus auch mal Tiere auf den „Teller“ die wir heute für unappetitlich halten. In den späten 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts fand es keiner anstössig als Sonntagsbraten einen „Dachhasen“ zu verspeisen. Katzenfelle sollen auch gegen Rheuma helfen.In einigen Regionen Asiens werden, wie bei uns die Schweine, Hunde zum Verzehr gezüchtet.

    • Das würde vorraussetzen, dass das Personal kompetent genug wäre, eine ausgewogenen vegetarischen Speiseplan zu erstellen. Mit nur Salat auf den Teller zu werfen ist es nicht getan. Protein- und Nährstoffmangel bei aufwachsenden Kindern ist nicht unbedingt so der Burner.

        • und ich sehe sehr wohl versteckt hinter dieser Kampagne einen Schutz, ein Entgegenkommen, Richtung Muslime, man gibt es nicht zu und gibt „dem Kind halt einen andren Namen“. oder ist das Zufall, dass in der „Islam-Muslimen-Krise “ gerade jetzt!!! Ähnliches auf die „Tapete“ kommt?

          • Linda Nix

            So lange immer noch milliarden von „Haustieren“ produziert und abgeschoben werden, müssen diese auch erlöst werden. Das ist Fakt. Oder sollen diese Millionen nicht vermittelbarer Tiere besser ewige Jahre in Tierasylen vor sich hin vegetieren?! Dass Tiere im Namen des Tierschutzes erlöst werden, liegt mitnichtenan den Tierschutzorganisationen, die dies veranlassen, sondern an den „Verbrauchern“, die immer noch Tiere aus fragwürdigen Quellen anschaffen und deren Vermehrung unterstüzen, anstatt ins Tierheim zu gehen ;)

              • Linda Nix

                Viele amerikanische Tierasyle vergasen unvermittelbare Tiere, weil dies kostengünstiger ist als die Euthanasie und die Mittel für letzteres meist nicht ausreichen. Deshalb nutzt PETA Amerkia Spendengelder, um diese Euthanasie zu finanzieren. So lange die Anzahl der Tiere in Tierasylen nicht verringert wird, kann man nicht verhindern, dass die tiere in den Asylen vor sich hin vegetieren.
                Deshalb muss sich endlich etwas in den Köpfen der Haustierhalter und der Politik ändern.
                Tierhandel und Vermehrung verbieten. Kastrationsprogramme für verwilderte Tiere, hohe Strafen auf das aussetzen von Tieren. Erst dann wird sich daran etwas ändern.

    • multi-kulti

      Herr Nix, essen Sie doch noch mal ein leckeres Stück Fleisch, könnte ihrem Hirn vielleicht helfen. Zum einen würden viele Rassen verschwinden und zum anderen werden Hunde und auch Katzen als Nutztiere in anderen Kulturen gehalten….

        • Christophe Nix

          Ich freue mich um die große Sorge und Anteilnahme an dem Wohlergehen meines Gehirns :D
          Allerdings bin ich auch erschrocken mit welchem Extremismus hier die Fleischesser an den Diskussionstisch treten, fast als wolle man Euch das liebste Spielzeug wegnehmen.
          Da werden wir doch gleich mal persönlich, der doofe Onkel will uns unser Fleisch vom Tisch klauen, der will uns was verbieten rabäh rabäh…. ;)
          Offensichtlich ist es um mein Hirn besser bestellt als um manch anderes hier ;)
          Es ging sich um die Diskussion; also nochmal: statt fragwürdige Diskussionen darüber zu führen warum Schwein oder Rind oder Fisch oder eben nicht schlage ich vor stattdessen darüber zu diskutieren ob Fleisch auf dem Speiseplan überhaupt nötig ist.

          Übrigens folgen die meisten Speisepläne der kapitalistischen Logik der freien Marktwirtschaft, bestellt niemand oder zu wenige Schwein oder es bleibt auf dem Teller liegen verschwindet es halt vom Speiseplan, da braucht es gar kein Verbot das liegt in der Natur des Systems.
          Da können hier die tapferen Krieger des Abendlandes noch so viel rum heulen.

          So ich geh jetzt mal ein paar Kühe streicheln :D

          • Information!

            Wie ich bereits geschrieben habe, esse ich Fleisch aber in Maßen.

            Es ist nunmal so, dass Fleisch essen für uns natürlich ist, in Maßen versteht sich.
            Es geht hier in der Diskussion hauptsächlich darum, dass wir ein freies Land sind, in dem jeder das recht hat, zu essen was er möchte, solange das Tier bei Aufzucht und Schlachtung nicht leidet.

            Auch hat es Leistngsgründe Fleisch zu essen, ich treibe recht viel Sport und merke recht schnell, wenn ich mich vegetarisch ernähre, dass ich Leistung verliere. Um das auszugleichen müsste ich Kiloweise Hülsenfrüchte und co essen, oder halt iwelche Chemie shakes (ne merci)
            Auch liebe ich abwechslung in meinem Speiseplan, was auch der Grund ist, weshalb ich des öfteren vegetarisch esse. Weil ich einfach grade Lust drauf habe.

            Zur Frage ob man Fleisch essen muss.

            Die Anwort lautet ganz klar nein. zumindest nicht in unserer geografischen und sozialen Lage.

            Ich könnte jetzt Argumente bringen, wie „Ohne Fleischindustrie wären schon viele Arten ausgestorben“ , aber dass das Blödsinn ist, weiß wohl jeder.

            Ich denke es ist vielmehr Egoismus und das festhalten an Ritualen und Kultur, welche meine Familie und die gesamte Region seit Jahrhunderten prägt.
            Ich möchte nicht aufgeben, was den Mensch zum Mensch gemacht hat, es kommt mir vor wie ein Rückschritt der Evolution, wenn man vom vom Jäger wieder zur „Beute“ wird.

          • Ich finde es wichtiger sich darüber Gedanken zu machen woher unsere Nahrungsmittel kommen und wie sie kontrolliert werden.
            Eine ausgeglichene Ernährung ist wichtig. Ob Fleisch oder Gemüse dazu gehört soll jeder Einzelne selber entscheiden.
            Ob Fleisch oder Gemüse oder Getreide, eine kontrollierte Rückverfolgbarkeit und einwandfreie Qualität ist wichtig und Betrüger sollten m.E. genauso streng bestraft werden wie Terroristen, denn sie spielen mit der Gesundheit unschuldiger Menschen!
            Außerdem ist Belgien ein säkularer Staat und es sollte keine Rücksicht auf irgendwelche Nahrungsvorschriften irgendwelcher religiöser Gruppierungen genommen werden. Wenn den Leuten diese Vorschriften so wichtig sind werden sie auch Wege finden dieselben einzuhalten, ohne anderen Leuten ihre Vorschriften auzuzwingen.

            • Baudimont

              Wie sie kontrolliert werden.
              Die Mega-Konzerne kontrollieren unsere Nahrung und kontrollieren fast alles was wir essen, mit Hilfe der öffentlichen Hand und staatlicher Gewalt…

              Zum Beispiel der Herver Käse ist Untergegangen und Einer der letzten Produzenten musste nach dem Willen der Lebensmittelaufsichtsbehörde schließen.
              Die Landwirte werfen der Behörde vor, dem lokalen Handwerk zu schaden zugunste des herrschenden Unternehmens: Die Mega-Konzerne.

              Lebensmitteln kontrolle ist Privatsachen und der Staat hat damit nichts zu suchen.
              In dem Staat kann man kein Vertrauen haben.

              • Baudimont

                Beispiel der Herver Käse.
                En mai dernier, l’Agence fédérale de contrôle pour la sécurité de la chaîne alimentaire contrôlait la ferme de José Munnix, dernier artisan à fabriquer le fromage de Herve à base de lait cru. L’Agence trouvait des traces de listéria et demandait dès lors au fromager de détruire sa production. Après un solide bras de fer, le fermier a décidé de cesser sa production. Et voilà donc le fromage de Herve en danger.
                Après avoir collectionné les coupures de presse sur cette affaire, Olivier Laurent, l’administrateur du site Dashub.info, décide, il y a deux mois, de mentionner le cas de José Munnix sur la page Wikipédia de l’AFSCA.
                Il y a deux semaines, il se rend compte que le contenu qu’il a créé est supprimé de la page. Il réécrit la section de la page mais elle est à nouveau effacée, toujours par la même adresse IP. Olivier Laurent, qui est informaticien, se met donc à la recherche de la personne derrière le numéro 193.191.217.94. Grâce au site «myip.ms», il découvre que c’est l’AFSCA, elle-même, qui est titulaire de l’adresse. Elle aurait donc utilisé un logiciel informatique intelligent, appelé « bot » qui avait pour mission de supprimer tout contenu lié à l’affaire Munnix.
                L’Agence chercherait-elle à se blanchir et à faire oublier cette affaire qui avait fait grand bruit ? Pour Jean-Sébastien Walhin, porte-parole de l’AFSCA, ce n’est pas du tout leur volonté : « Nous ne nions pas avoir supprimé le contenu de la page Wikipédia. Il y a eu une réflexion au sein du service de communication. Nous sommes ouverts à la critique mais pour nous, il y a des moyens de communication ou des lieux propices à cela. Wikipédia est un lieu pour des descriptions neutres et objectives et non pas pour des jugements », a-t-il déclaré.

                Depuis, des informations quant à l’affaire Munnix ont été rajoutées par la communauté de rédacteurs de Wikipédia et n’ont pas encore été supprimées.
                A lire sur Le Soir
                http://www.lesoir.be/1155031/article/actualite/belgique/2016-03-18/l-afsca-s-acharne-contre-fromage-herve-sur-sa-page-wikipedia

    • Am allerbesten gar kein Fleisch essen . Viele meinen ganz ohne Fleisch würde es nicht gehen , aber das ist falsch und die Züchter werden nur von diesem Fleischverzehr bereichert und die Arztpraxen sind immer besetzt mit Patienten mit Bluthochdruck , Cholesterin und übergewichtsproblemen , die mehrheitlich vom Fleischverzehr herstammen . Es stimmt in Fleisch ist Eisen und Vitamin B12 , alle beiden Lebensnotwendig , aber Vitamine B 12 sind ausreichend in Magerkäse und Fisch vorhanden und Eisen in allem Grünen Gemüse und Fisch . Seit meinem Zwanzigstem Lebensjahr befolge ich strikt diese absolute Fleischlose Kost und bin nun 74 Jahre und Topfit .

  2. PEGIDSDA

    Ich lese es so, dass Fleisch generell hinterfragt werden könnte, aber nicht ausschließlich Schwein. Dies aus gesundheitlichen Gründen und nicht aus religiösen. Ob weniger Fleisch gesünder ist, ist eine andere Frage.

    Liest man die Fragestellung, so geht es Herrn Mertes im Namen der „besorgten Eltern“ um den Wegfall von Schweinefleisch „vor dem Hintergrund der Anwesenheit von Kindern mit Migrationshintergrund“ und er fügt in Klammern hinzu „mit Zugehörigkeit zum Islam“, damit keine Missverständnisse entstehen.

    Das sagt uns, dass es hier um die schleichende Islamisierung der Speisekarte des Abendlandes geht. Hoffentlich stellt Herr Mertes diese Frage, um das Aufkommen einer Vereinigung der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung der Speisekarte des Abendlandes kurz PEGIDSDA zu unterbinden und nicht um mit Schweinefleisch gefüllten Fragen Wählerstimmen der „besorgten Eltern‘ zu sammeln.

  3. Ekel Alfred

    @ schlechtmensch, Sie geben aber zu, Sie essen Schweinefleisch….
    @ EdiG, im Buch von Peter Mile: „Ein Jahr in der Provence“ wird geschrieben, einen Fuchs zu essen….
    @. ob Sie nun Fisch essen oder Fleisch vom Schwein, es ist Tiernahrung….

    • schlechtmensch

      Ja natürlich gebe ich zu Schweinefleisch zu essen, wo ist das Problem? Ich esse es nur wenig weil zu fett. Ich esse lieber Hühnchen oder Rind und Fisch. Das aber auch nur vom Metzger oder Fischhändler, nicht aus dem Supermarkt.

    • Information!

      Es ist so lieber Tierextremist, dass die große Mehrheit keine Vegetarier sind, und noch viel weniger Veganer unterwegs sind.

      Ich bin kein Tierquäler, nur weil ich ab und zu ein Stück Huhn oder Rind essen möchte.
      Ich kaufe auch nicht das billig Massentierhaltungs Fleisch und esse generell nicht jeden Tag Fleisch, nur sehe ich nicht ein, warum ich komplett verzichten sollte, wenn in der Natur wesentlich grausamer geschlachtet wird.
      Haben sie schon mal eine Katze mit einer Maus gesehen ? Nicht schön … zumindest für die Maus.
      Bei seriösen Schlachthöfen werden die Tiere vor der Schlachtung betäubt und sind quasi schon Hirntod bevor der Akt des tötens überhaupt geschieht.
      Besser als halb tod noch 20 mal in die Luftgeschleudert zu werden und anschließend halb gegessen liegengelassen zu werden .. (Katze mit Maus)

      Daher sehe ich mich selber nicht als Tierquäler, sondern Sie nach ihren Aussagen eher als eine Extremist. Jeder soll essen was ihm beliebt.

  4. Pensionierter Bauer

    Das hätte dem Fass den Boden rausgehauen wenn man unseren Jüngsten aus Rücksicht auf die uns zugelaufenen Gäste Schweinefleisch vorenthalten hätte . Dem Herrn Christoph Nix sei gesagt , wenn manche Tiere nicht Zuchttiere wären , dann wären diese längst in unseren Breiten ausgestorben .Prinzipiell bin ich aber auch der Meinung dass jeder sein Essen nach Bedarf und Lust aus dem Angebotenen zisammenstellen soll .

    • Linda Nix

      Und was wäre so schlimm daran, Herr Bauer, wenn diese Tiere ausgestorben wären?
      Wobei man dem auch nicht zustimmen kann- denn obschon Hühner nach wie vor gegessen werden, sind diverse alte Rassen kurz vor dem Assterben. Nur das Hybridhuhn, das in dieser Form keine natürliche Rasse darstellt, ist in Massen vorhanden. Genauso ergeht es den Kühen und den Schweinen.

      • Pensionierter Bauer

        Das es manche alte Rassen kaum noch gibt will ich nicht abstreiten , dies gilt aber nicht für Rinder . Hier gibt es noch sehr viele Rassen wie zb. Red Holstein Frisian , Black Holstein Frisian , Brun Suisse , Montbiallard , Charolait , BBB , Maas Rijn Yser rasse ,etc ,etc …
        Sie werte Frau Linda Nix scheinen mir ohnehin eine zu sein die gegen alles was unseren entwickelten Gesellschaften erfolg gebracht hat opponieren .Ich erinnere mich noch gut an Ihre Meinung zum Thema Impfen . Es scheint mir dass Sie einige zusammenhänge nicht Verstehen . Beim Impfen ist es so , dass Sie bzw Ihre Kinder (wenn Sie denn welche haben ) von der Herdenimmunität profitieren .

        • Information!

          Frau Nix und Vivant im allgemeinen sind die Profiteure der Gesellschaft, immer wird gemotzt über Fortschritte, nur um etwas zu meckern zu haben, aber sobald dann mal wirklich was abgeschafft würde, wären Sie die ersten, die wieder klagen würden.

    • Baudimont

      Sind Bio-Lebensmitteln für Kindern verboten ?
      Was ist gezunder ? „Antibiotika Schweinefleisch“ oder „Pestizide Äpfeln“ ?

      Äpfel absorbieren mehr Pestizide (In deutschen Äpfeln fanden sich zu 88 Prozent Pestizide) als jede andere Frucht. In Äpfeln konnten ungefähr 36 verschiedene Chemikalien gefunden werden und in einem einzigen Apfel wurden bereits gleichzeitig sieben verschiedene Chemikalien entdeckt. Daher macht es absolut Sinn, dieses Obst nur aus biologischem Anbau zu beziehen… Aber nicht aus Bio-Abteilungen in Supermärkten.

      Äpfeln bitte nur aus hochstämmige Obstbäumegarten !

      https://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen
      /greenpeace-findet-pestizid-cocktails-deutschen-apfeln

      http://www.peta.de/resistente-keime-im-fleisch#.Vw1jXHASjC0

    • Kalender

      Natürlich geht es NICHT!!! um die Kinder! Diese müssen als Alibi herhalten! Hier will man den sooooo ehrlichen!!!! Muslimen entgegenkommen. Sollen wir Christen auf die Barrikaden gehen? Ich bin dabei!!!.

  5. Ich finde die aufgeworfene Frage jetzt sehr interessant. Scheinbar ist Schweinefleisch vom Speiseplan der außerschulischen Betreuungen verschwunden. Es wurde kein Gesetzt verabschiedet, welches Schweinefleisch verbietet. Jetzt kann man sich die Frage stellen, warum kein oder kaum Schweinefleisch angeboten wird. Da wäre der gesundheitliche Aspekt, denn Schweinefleisch ist höher belastet wie Pute, Rind……. Aber ich glaube nicht daran, dass es denen um die Gesundheit geht. Es ist Bequemlichkeit .Erstens braucht man nur ein Menü zuzubereiten, welches auch von den Moslimen gegessen wird und zweitens geht man unnötiger Kritik aus dem Weg. Wir passen uns einfach den Gegebenheiten und dem System an , ist einfacher, dann hat man weniger Probleme. Und das hat jetzt absolut nichts mit Rassismus zu tun sondern damit, dass wir uns in sämtlichen Lebensbereichen etwas diktieren lassen ohne es zu bemerken.

      • @ Bürger

        ….. und am Rauchverbot in der Eckkneipe ist sicher auch der böse Muslim schuld. Vor 20 Jahren wusste ich nicht was Colisterin ist und das ich so was habe. Heute weiß ich das ich daran kaputtgehe und wer ist Schuld? Nein, nicht der Muslim sondern das böse Schweinefleich. Wenn mir jemand den Appetit verderben möchte wünsche ich ihm viel Erfolg, er wurd es nicht schaffen. Ich esse weiterhin was mir schmeckt, ich trinke was ich will und wenn keiner zuhört summe ich unanständige Lieder vor mich hin.

      • @ Bürger „in ein paar Jahren haben wir nichts mehr..; Tipp: vor einigen Tagen habe ich absichtlich!!! einen60 minütigen Beitrag zum Thema, christlich/katholischer Glaube/Islam vom TV aufgenommen. Habe es schon betont und wiederhole: er ist sehenswert: jeder ehrlich interessierte kann sich den bei mir gegen Voranmeldung gucken kommen

        • Kalender

          @EdiG „der böse Muslim, Ihre Meinung, eventuell nur so dahin geschrieben, allerdings bin ich im Gegensatz zu Ihnen überzeugt von „gewissen bösen Muslimen“. bewiese wird mit Sicherheit noch in diesem Jahr ein notwendiger!!! Strafprozess geben

          • @ Kalender

            Sollten Sie meine bisherigen Beiträge, nicht nur zu diesem Thema, gelesen haben werden Sie feststellen das ich mich immer gegen Veralgemeinerungen gewehrt habe. Nicht „die Muslime“ werden vor Gericht stehen sondern Mörder und Verbrecher. Das die sich auf einen Glauben berufen ändert nichts an ihren Taten und darf auch nichts am Urteil ändern.

    • Der Eynattener

      Ich glaube auch, dass weniger Islamfreundlichkeit, als vielmehr Bequemlichkeit und Einfachheit hinter dem Fehlen von Schweinefleisch in der außerschulischen Betreuung steckt.
      Hier hat man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt.
      In deutschen Kindergärten ist das leider schon lange so.

  6. McDonalds

    Was soll die Aufregung hier?
    Früher oder später kommen alle Kinder zu uns, um nur noch unsere „gesunden“ und „absolut“ fleischfreien Produkte zu geniessen.
    Den ersten Hamburger gibt es zum Vorzugspreis von 50 Cent!
    Kostenloses WLan und eine Spielburg ist vor Ort auch vorhanden! :-)

  7. Baudimont

    Was wäre es mit biologisch, biologisch-organisch, biodynamisch Essen,
    Was wäre es mit Respekt vor dem Leben, Respekt vor jedem Leben, Respekt und Verantwortung, sich selbst respektieren, Respekt vor anderen.
    Auch aus gesundheitlichen Gründen.

  8. Baudimont

    Der Bürger/Eltern sollen selbst entscheiden können was ihren Kindern zu essen bekommen werden.
    Manche Kinder wachsen ohne Fleisch, Milch und Eier auf, es gibt auch Kindern, die nur noch Pommes, Fischstäbchen und Hähnchen-Nuggets essen…

  9. Gerhards

    Wie wäre es aus gesundheitlichen Aspekten das Schweinefleisch mal aus dem Speiseplan zu entfernen. Der Gerhards grillt gern und liebt die Schnitzel, dafür feiert mein Cholesterin Rekorde. Was ich nicht geregelt bekomme sollten wir unseren Enkeln ersparen.

    • Information!

      Naja das cholesterin ist nicht nur ein Schweinefleisch Problem, sondern meist das resultat einer allgemein zu fetten ernährung, das kann auch vom Rind und Fisch kommen wenn mans übertreibt.

      Auch spielen Faktoren wie mangelnde Bewegung ect. eine Rolle.
      Generel auf Schwein zu verzichten ist Blödsinn, die Menge macht das Gift.

      Ich kenne auch Vegetarier, die an Cholesterin leiden und dick sind, alles eine Frage der zubereitung.

  10. aktiver Bauer

    Die Vegetarier und Veganer ernähren sich doch von Kulturpflanzen wie zB Soja, Mais, Reis, Getreide, Kartoffeln … Diese Kulturen sind nachweisslich schlecht für die Umwelt, wenn man sie mit Grünland vergleicht! Ausserdem wachsen die meisten dieser Kulturen nicht bei uns, es sei denn man arbeitet unter Folie oder im Gewächshaus … auch das ist nicht natürlich! Wer es mir nicht glaubt soll mir das Gegenteil beweisen, also selber mal nen Anbau machen. Ich hab schon viele Alternativen versucht, aber es wächst hier nichts anderes als Gras!
    Ich füttere meine Kühe mit 95 % Gras, die Tiere sind 8 Monate draussen, ich brauche nichts zu spritzen, die Landschaft bleibt offen und bietet Raum für Artenvielfalt die nur in offenen Räumen vorkommt. DAS ist für mich der beste Artenschutz in unserer Region!

    Und was haben wir denn verbessert wenn wir alle Vegetarier werden? Wenn wir hier nicht Tiere halten werden dann für unsere Ernährung anderswo Monokulturen angelegt! Soja, Bananen, Nüsse und Reis aus Indien, Afrika, dem Amazonas-Regenwald … sollen dann Fleisch ersetzen, nur damit HIER keine Tiere getötet werden. Dafür werden die dann eben bei der Rodung der Wälder, oder auf dem Acker an der anderen Seite des Globus getötet.
    Der Mensch muss eben essen, so wie jedes andere Tier auch! Natürlich müssen wir nicht jeden Tag tierische Produkte essen, aber was machen wir denn sonst mit unserer Kulturlandschaft? Alles wieder zuwachsen lassen und uns ganz auf Soja, Reis, Getreide, Mais-Importe aus anderen Regionen verlassen? Das ist keine Lösung sondern so schafft man noch grössere Probleme auf die man dann aber keinen Einfluss mehr hat!
    Europa ist weltweit Vorreiter was Naturschutz und Tierwohl angeht! Warum also hier die Viehhaltung kaputt machen um dann die Lebensmittel von anderswo kommen zu lassen, wo man die Umwelt dann noch mehr zerstört?

      • aktiver Bauer

        Ja, weil es der Bauer so entscheidet bzw er sonst nicht mit Billigfleisch konkurieren kann. Billig und viel muss es sein, so hat man es den Bauer seit 70 Jahren eingetrichtert! Kühe, Schweine, Hühner fressen im MASTstall ausschließlich Getreide, Mais, Soja … weil es billig ist! Diese Futtermittel werden teilweise per Schiff aus Südamerika und anderswo importiert und DORT gelten ganz andere Gesetze, DARUM ist es billiger. Übrigends ist es bei der menschlichen Ernährung genauso. Fastfood aber auch arme Leute essen besteht aus Zucker, Getreide, Mais, Soja, Reis … weil es BILLIG ist, nicht weil es besser für die Umwelt ist.
        Ich hab auch jahrelang, für den Eigenbedarf, Freilandschweine und Freilandhühner gehalten. Es ist schwer zu sagen wieviel Gras (ja, auch Schweine und Hühner fressen teilweise Gras) und natürliches Zeugs die den Tag über gefressen haben. Ich kanns nicht mit Zahlen belegen, aber fakt ist: DAS will keiner bezahlen!

        • @ aktiver Bauer

          Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte heißt Garantiepreise. Jahrzehntelang wurde weit über den Bedarf produziert weil Brüssel (und damit der Steuerzahler) die Preise unabhängig vom Marktpreis garantiert hat.

          • Pensionierter Bauer

            Es handelte sich hier um einen Mindestpreis , an dem die EWG das Fleisch bei niedrigen Notierungen am Markt aufkaufte . Bei hohen Marktnotierungen brachte Brüssel es dann in den Handel und dann profitierte der Verbraucher indem die Ware auch dann bezahlbar blieb .
            Leider ist das System irgentwann von einigen Staaten , allen voran die Niederlande und Dänemark vollends ausgenutzt worden . Die NL zB.produzierten in 1983 sage und schreibe 360% ihres eigenen Bedarfs an Milch . Bei Fleisch waren es auch horende Massen , leider kenne ich hier nicht die genauen Zahlen , ich war schliesslich Milchbauer .

            • @ Pensionierter Bauer

              Wieder nur die halbe Wahrheit. Nicht die Staaten haben das System ausgenutzt sondern die Bauern. Was NL und Dänemark mit Fleisch gemacht hat haben andere mit der Milch gemacht. Milchsee und Butterberge sind uns noch in guter Erinnerung.

    • Kuh Elsa

      Dann hoffe ich mal stark, dass Sie den TierqualSchlachthof in Sankt Vith meiden.
      Dort werden die Kühe in eine Schächtmaschine gestellt, gedreht und dann erst kommt das Messer…. wie die Tiere dort oft „schreien“ ist kaum zu ertragen. Deshalb ziehe ich auch weg.

      • Mit 66 Jahren da hat man Spaß daran

        Liebe Kuh Elsa,

        Die Kühe, die in der Schächtmaschine liegen und denen das rasierscharfe Schächtermesser schon vom Schächterräbbe mit einem einzigen Schnitt durch den fleischigen Hals gezogen wurde, „schreien“ bestimmt nicht mehr. Die merken nur, wie ihnen das Augenlicht allmählich vernebelt, schließlich alle Sinne schwinden und die Temperatur der Glieder sinkt (durch hohen Blutverlust). Gleichzeitig wird die Atmung unregelmäßig und hört innerhalb weniger Minuten auf. Innerhalb kurzer Zeit dämmert jede Wahrnehmung, einschließlich der Schmerzempfindung dieser Tiere weg.
        Die „Schreie“, die Sie hören, liebe Kuh Elsa, sind die Ihrer ArtgenossInnen, die noch nicht in der Schächtmaschine liegen, sondern auf ihre Schlachtung warten. die drücken durch diese „Schreie“ ihr „Einverständnis“ und ihre „Vorfreude“ auf den Schlachtvorgang aus, unabhängig, ob diese Schlachtung jetzt nach jüdischem, islamischem , katholischem oder nach überhaupt keinem Ritus vollzogen wird.
        Ihre Artgenossen und Artgenossinnen „schreien“, weil sie spüren, dass es dem Ende zugeht, und sie in der Hoffnung auf das plötzliche Einschreiten ihres Rinder-Gottes Stoßgebete in Richtung Rinder-Himmel richten.
        Also Business as usual, genau wie beim Sterben der Menschen auch ! Hat nichts mit Schächten zu tun.

    • Ganz genau, denn jeder normale Arzt wird bestätigen, dass eine vegetarische Ernährung nicht wirklich gesund ist und Eisen….. ansonsten in Tablettenform zugeführt werden muss. Ist das denn normal? Zu einer ausgewogenen Mahlzeit gehört auch Fleisch, aber .in Maßen.

      • @ Diana ; Ja das ist normal , das man ab und zu Eisen in Tablettenform einnimmt als Vegetarier . Mein Hausarzt hat mir als Vegetarier bestätigt , das Vegetarier viel gesünder im letzten Lebensdrittel dran sind als Fleischesser . Bedenke Fleisch begünstigt Darmkrebs ,Prostata und Probleme mit der Schilddrüse , Bluthochdruck , Arterienverkalkung und hohe Cholesterinwerte . In allen grünen Gemüse , Vollkornbrot und Wahlnüssen ist mehr Eisen drin als der Körper benötigt , wenn man dies drei Sachen jeden Tag zu sich nimmt , dann gibt es absolut keine Problemen mit Eisen und Vitamine B12 . Mache dieses mehr als 30 Jahren und bin Kerngesund .

  11. Ekel Alfred

    @ Mit 66 Jahren da hat man Spass daran, Ihrem Schreiben nach freuen Sie sich auch, wenn Ihr Lebensende naht, und Sie geschächtet werden….Nur weil es sich um Tiere handelt, ist alles egal….

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