In eigener Sache

Hat das Capitol noch eine Zukunft?

Ein Beitrag von "Ostbelgien Direkt" in "Alles nur Satire": Der ehemalige Schöffe Fred Evers warf der alten Mehrheit seinerzeit "Rechtsbruch" vor.

Um die Zukunft des Capitol ging es am Montagabend im Eupener Stadtrat.

Während die Finanz- und Kulturschöffe Fred Evers (PFF) für die Mehrheit den Stopp des Projekts Capitol rechtfertigte, plädierte die CSP-Opposition für den Erhalt des ehemaligen Kinosaals als Veranstaltungsort.

Siehe auch Artikel „Diskussion ums Eupener Capitol: Soll man es erhalten oder nicht?“

 

5 Antworten auf “Hat das Capitol noch eine Zukunft?”

  1. Johann KLos

    Eine sachliche Stellungnahme ist auf Grund der emotionalen Bindung für viele bezugnehmend auf „ unser Capitol“ ein schwieriges Unterfangen. Zum einen, durch Fehler beim Ankauf der Immobilie bleibt die Stadt auf den Kaufpreis mit Nebenkosten sitzen.

    War es doch bisher so, das die DG den Gemeinden bei der Realisation solcher Projekte finanziell großzügig unter die Arme gegriffen hat. Wenn nun wie von Herrn Evers erklärt seit 2004 feststand das diese Immobilie nur dann gekauft werden durfte wenn -und das klingt nicht nur logisch – das hintere Zufahrtrecht gewährleistet ist, dann hätte dies im notariell beglaubigten Kaufvertrag aufgeführt sein müssen. Ist es aber scheinbar nicht.
    Weiterhin deutet Herrn Evers an, die Akte der Aufsichtsbehörde vorlegen zu wollen zwecks Prüfung des Kaufaktes. Nun was nun? Was bedeutet ein solcher Schritt rechtlich? Gegen wen oder was können eigentlich solche Schritte eingeleitet werden? Was wenn es am Ende einfach heißt – und davon ist auszugehen – zu spät die Akte ist rechtkräftigt bestätigt worden?

    Völlig unverständlich wird dann dieser Zukauf vor dem Hintergrund, das doch für den vertraglichen Aspekt dieser Investition, die damaligeMehrheit selbst über einen fachlich visierten Anwalt verfügte, dem sicherlich solche Mängel im Kaufvertrag aufgefallen wären-oder?
    Was aber machen mit dieser moraden „Bude“ wenn es beim Nein zum Umbau aus Sicherheitsbedenken bleibt. Mit welcher Investitionssumme müsste realistisch kalkuliert werden wenn ,man eine Minimallösung anstreben würde?
    Vor allem, wenn diese Zahl stimmt, werden in der Gemeinde Eupen ja schon über 3 Millionen Euro jährlich für Jugend-Sport und Kultur aufgeboten.
    Kann die Gemeinde sich eine weitere Ausgabensteigerung eigentlich leisten?
    Wie sicher sind die direkten Einnahmen der Stadt aus Steuermittel in den kommenden Jahren?
    Wird hier so drauflos spekuliert wie auf nationaler Ebene?
    Der einzige der zurzeit hier eine Antwort geben könnte – wenn er wollte und „dürfte“ wäre wohl Herr Evers selbst.
    Der Euperner und Ketteniser ist reif genug um mit der Wahrheit umzugehen.
    Was wäre am Ende so tragisch daran wenn es diesem Saal dann wie die Campusbahn gehen würde.
    Die Zeiten haben sich geändert, der Bürger wünscht die Mitbestimmung – dafür braucht er Fakten. Wurde das nicht auch seitens der Mehrheit beim Amtsantritt so propagiert?

  2. Arnold Schwarzenegger

    Es sieht ja wohl so aus, daß viele Projekte der Stadt Eupen Federn lassen mussten, weil die AS ganz schnell ein Stadion brauchte!
    Warum fragen die Gemeindeverantwortlichen nicht mal den Herrn Ministerpräsidenten, ob er den Emir von Katar nicht bitten kann, auch in die DG, und ihre Projekte zu investieren? Die Anfrage könnte er dann ja mit einer Auslandsreise kombinieren…! ;-)

    • Jim Knopf

      Was soll die Diskussion eigentlich. Ein Veranstaltungstempel mitten im Wohngebiet ohne Parkplätze und Anliefermöglichlkeit. Das Kapitol ist kein Scheiblerhaus. Es ist teil der Geschichte, mehr nicht. Das IKOB könnte doch einziehen, die sind doch nur gemietet. Nur als Denkanstoß.

      • Anwohner

        …bezüglich der Parkplätze hat sich beim PPP-Projekt auf der Monschauerstrasse zumindest auch keiner der Verantwortlichen Gedanken gemacht….das Lehrpersonal parkt jetzt einfach wo sie wollen…Parkplätze werden überbewertet…armes Eupen

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