AKTUALISIERT – „Streikposten sind Terroristen“ hatte einst der Eupener Bürgermeister Fred Evers (PFF) bei einem landesweiten Arbeitskampf beklagt und mit markigen Worten kritisiert, dass bei einem Streik arbeitswillige Beschäftigte von Streikposten daran gehindert werden, ihrer Arbeit nachzugehen.
So wie der ehemalige Eupener Bürgermeister dachte wohl auch am Montag ein Autofahrer, der im Gewerbegebiet Les Plénesses in Thimister-Clermont zwei Streikposten der Christlichen Gewerkschaft CSC angefahren hat.

Feuerwehrleute protestieren am Sitz der französischsprachigen liberalen Partei MR in Brüssel während eines nationalen Streiks der sozialistischen Gewerkschaft FGTB/ABVV und der christlichen Gewerkschaft CSC/ACV am Montag, 31. März 2025. Foto: Belga
Der Vorfall ereignete sich gegen 08.15 Uhr auf der Höhe einer der von den Gewerkschaftsmitgliedern errichteten Straßensperren im Gewerbegebiet Les Plénesses.
„Eine Person fuhr mit einem Pick-up, der einen Anhänger zog, an den Eingang des Gewerbegebiets und durchbrach die Barriere“, berichtete Jean-Marc Namotte, Föderalsekretär der CSC der Nachrichtenagentur Belga. „Zwei Personen wurden erfasst. Eine der beiden wurde etwa 30 Meter weit mitgeschleift, die andere wurde am Knie verletzt“, fügte er hinzu
Die schnell alarmierten Rettungskräfte griffen ein. Die Verletzten wurden mit dem Krankenwagen abtransportiert. Die beiden Opfer, beide Delegierte der CSC, wurden in einem Krankenhaus in der Region Verviers behandelt. Eines weist Verletzungen an den Rippen und am Kopf auf, das andere am Bein. Das Auto-Kennzeichen des flüchtigen Fahrers wurde den Ordnungskräften übermittelt. Im Nachmittag konnte er ausfindig gemacht und von der Polizei vernommen werden. (cre)
„Die Politik der Arizona-Regierung ist eine Kriegserklärung“
An diesem Montag, dem 31. März 2025, wird ganz Belgien von einem landesweiten Streik betroffen sein. Die Gewerkschaften haben dazu aufgerufen, gegen die Pläne der Arizona-Regierung von Bart De Wever zu protestieren.
Mit dieser neuen Mobilisierung stellt die sozialistische Gewerkschaft FGTB die Maßnahmen der Arizona-Koalition (N-VA, MR, CD&V, Les Engagés, Vooruit) infrage.
In einem Aufruf der FGTB heißt es, die Regierung De Wever – Bouchez (Letzterer ist der Präsident der frankophonen Liberalen MR) nehme Kürzungen bei den Renten vor. Das bedeute, dass man länger arbeiten müsse, um weniger Rente zu bekommen. Die Flexibilität sei bereits auf die Spitze getrieben worden, diese Regierung setze noch eins drauf.
Weiter heißt es: „Auf dem Rücken der Rentner, der Arbeitssuchenden und im öffentlichen Dienst wird gespart. Die breitesten Schultern sollten die schwersten Lasten tragen. Hier ist das bei weitem nicht der Fall. Frauen stehen wieder einmal an vorderster Front: Die Sparpolitik trifft sie besonders hart. Kurz gesagt: Sie haben gelogen. Unsere Kaufkraft sollte steigen, doch in Wirklichkeit schwindet sie auf allen Seiten.“
Gestreikt wird am Montag laut FGTB „für würdige Renten, eine tragbare Laufbahndauer, eine gestärkte Kaufkraft, qualitativ hochwertige öffentliche Dienstleistungen. Kurz gesagt: für eine gerechtere Gesellschaft.“ Die sozialistische Gewerkschaft bezeichnet das Regierungsabkommen als „Kriegserklärung“ gegen die gesamte Arbeitswelt. Sie weist darauf hin, dass der Generalstreik vom 31. März lediglich „der Beginn eines Widerstandsmarathons“ sei, der die gesamte Legislaturperiode andauern werde.

31.03.2025, Belgien, Antwerpen: Ein Mann sitzt während eines Generalstreiks in Antwerpen auf einer Bank in einer fast leeren Abfahrtshalle des Hauptbahnhofs. Foto: Virginia Mayo/AP/dpa
Die CSC ihrerseits stellt klar, dass viele Arbeitnehmer über die Maßnahmen des Regierungsabkommens der Arizona-Koalition verärgert seien. „Es fehlt an Respekt. Es muss ein klares Signal gesendet werden“, kommentierte ein Sprecher.
Die Flughäfen des Landes werden am Montag stark beeinträchtigt. Keiner der 244 für Montag, den 31. März, geplanten Passagierflüge wird vom Flughafen Brüssel-Zaventem abheben. Etwa 60 Prozent der ankommenden Flüge werden ebenfalls gestrichen, wie der Flughafenbetreiber am Freitag mitteilte.
Brussels Airport bittet Reisende, sich nicht am Flughafen einzufinden. Wer am 31. März in Brüssel ankommen muss, sollte den Status seines Fluges bei seiner Fluggesellschaft oder auf der Website von Brussels Airport überprüfen. Am Flughafen Charleroi werden am Montag alle Flüge gestrichen.
Auch im Bus- und Bahnverkehr wird man den Generalstreik stark zu spüren bekommen. In der Wallonie wird das TEC-Netz stark beeinträchtigt. Für diesen Montag sind Streckenstreichungen angekündigt. Um mehr Informationen über die erwarteten Störungen zu erhalten, sollten Sie die Website des wallonischen Verkehrsdienstes besuchen.
Die Eisenbahngesellschaft SNCB wird voraussichtlich einen alternativen Service einrichten. Pendlern wird empfohlen, die Website der Eisenbahngesellschaft und die SNCB-App zu konsultieren.
In Flandern arbeitet De Lijn an einem alternativen Dienst, der ab dem 29. März auf seiner Website veröffentlicht werden soll. Der Betreiber empfiehlt, seinen Planer zu konsultieren, um zu überprüfen, ob die Busse und Straßenbahnen fahren, aber Änderungen in letzter Minute seien nicht auszuschließen. Auch bei einigen Subunternehmern wird es zu Störungen kommen. Eine begrenzte Anzahl von Fahrten wird überhaupt nicht durchgeführt werden können.
In Brüssel, bei bpost, in einigen Banken und Supermärkten wird ebenfalls mit Störungen gerechnet. In der Provinz Lüttich wird der öffentliche Dienst stillgelegt. Die Krankenhäuser der Region werden auf der Grundlage der Wochenendregelung arbeiten.
Auch Ostbelgien ist vom Generalstreik betroffen. Neben Industrieunternehmen wie dem Eupener Kabelwerk sollen auch öffentliche Einrichtungen und Einkaufszentren stillgelegt werden. Krankenhäuser arbeiten nur im Wochenendmodus. Auch in Kinderkrippen, Banken, Versicherungen sowie Sozialhilfezentren sind Arbeitsniederlegungen angekündigt. Der Einzelhandel rechnet ebenfalls mit Ausfällen.
Übrigens, das Datum für den übernächsten Generalstreik steht bereits fest: Am 29. April soll das Land erneut lahmgelegt werden. (cre)
Der FGTB in seinem Element, dem „Widerstand üben“ gegen Rechts. Die sind immer gegen etwas aber nie für etwas.
Fragt sich nur, wie viel Prozent der Bevölkerung mit diesem Streik einverstanden sind. Dieser Streik ist die Entscheidung von ein paar Gewerkschaftsverantwortlichen. Es wurde im Vorfeld keine Urabstimmung durchgeführt.
Im allgemeinen wird zu viel gestreikt in Belgien. So wird der Streik zu einem stumpfen Schwert. Das ist nicht gut für die Arbeitnehmer. Die Gewerkschaften spielen den Arbeitgebern so in die Hände. Den Gewerkschaften geht es eher um die eigene Daseinsberechtigung als um Arbeitnehmerinteressen.
Richtig Herr Scholzen! Währenddessen sitzen die Organisatoren hinterm Ofen und trinken sich eins! Kassieren dabei! So geht es in Belgien seit jahren, und keiner kommt auf eine Idee das zu ändern?! Warum investieren so wenige Multis bei uns!? Fragt die endlich mal!
In Belgien sind fast alle Firmen von Weltrang vertreten, egal, man muss mal gegen die Gewerkschaften hetzen.
Keine Investitionen? würde ich auch nicht machern , solange die FGTB und Sozialisten am Ruder sind?
Jetzt sind sie draussen und schon gehts wieder los, diese Stinkstiefel PFUI
Praktischerweiser wird immer Freitags und/oder/auch Montags gestreikt, so haben manche ein richtiges schönes Wochenende.
Werden auch wieder alte Autoreifen verbrannt? Ich hätte da noch vier Stück von meinem Mini.Die können die Sozen sicher gut gebrauchen. ;)
In der belgischen Eifel gibt es leider viele Menschen welche einem Anderen den Dreck unterm Fingernagel nicht gönnen. Sie @Eifel_er gehören wohl auch zu diesen Neidern.
@Mungo: schön dass Sie dass schreiben, dann brauch ich es nicht zu tun.
dto.
Tut dem Tourismus an der Küste gut.
Und mit diesem schönen langen Wochende machen sich die FGTB Fan’s Club sehr beliebt,
Nur ob alle anderen damit sich abfinden müssen ist denen doch egal , haupsache man tut nix .
Streikende = Schmarotzer
Katar 2022 = Bot
Katar 2022, noch ist es so, dass man für einen Streiktag keinen Lohn erhält.
… und dann sprechen diese Dämel von einer „tragbaren Laufbahndauer“! Was ist denn sooo anstrengend bei der Bahn? Meines Wissens muss da keiner mehr Kohlen schöppen um die Lokomotive „bei Laune zu halten“.
Und anspruchsvoller als LKW-Fahren ist es auch nicht. Demzufolge Rente mit 56 für alle Brumifahrer oder doch nicht?
Haben Sie schon mal Schichtbetrieb mit ständig wechselnden Anfangszeiten und Einsatzorten gemacht? Scheinbar nicht, sonst würden Sie nicht so einen Unsinn schreiben.
@ Eifelpendler
Gehen ALLE die Schichtarbeit machen mit 55 in Rente?!
Ob die Gewerkschaften denn eine Lösung für die Pensionen haben?
Wie bis jetzt gelaufen ist,kann es ja nicht weiter gehen.
Wie soll das finanziert werden?
Aber das interessiert die Herren nicht weiter,sie sind ja im Kriegsmodus,da kann man sich mit solchen Kleinigkeiten nicht weiter aufhalten…
Viele haben so niedrige Löhne das sie kaum noch über die Runden kommen, aber sie als vermeintlicher Großmogul und Fabrikherr wollen sicher noch niedrigere Löhne durchsetzen.
Man sehe den Widerspruch: Ab kommenden 1. April (kein Scherz) dürfen Supermärkte keine Rauchwaren mehr verkaufen, um die Sterblichkeit zu verringern. Aber die Pensionen für die länger Lebenden werden zu teuer. Unendliches Leben wird es nie geben.
Dafür dürfen Rentner ab sofort bei Rot über die Ampel gehen. 😉
skatebordfahrer und sonstige elektrische Utensilien die ohne beleuchtung nur so abends über die strasse und zebrastreifen fahren und alle verkehtsregln über den haufen werfen und nichts rechspectieren, das alles wird ingnoriert.
POLIZEI wo seid ihr???????
Pensionen?! Fangt schon mal bei der Politik an! Ihr werdet staunen bis über den Berg!? Solche Summen, für was, für wen? Das muss wohl ein überaus gefährlicher Beruf sein, um diese fetten Summen zu kassieren, dabei sind die Pensionskassen so schlapp und mager, dass selbdst die kleinen Alltagspensionen fast nie gross erhöht wurden! Die alte Dame und der Herr welche im Altenheim sein müssen, kommen dem nicht mehr nach, denn da sind preise von über 2.000 Euro/ Monat fällig! Und nun? Jetzt sind die Bürger, das Volk gefragt um solche Ungerechtigkeiten an zu prangern. So kann es nicht weitergehn! Da muss die Politik selber einschreiten, und einsehen dass ihre Rente merklich herunterkommt!
Auch die Beamten, Lerhrer, Berufsmilitär usw, deren Renten teils auch sehr viel höher sind als die „Normalo“, bei denen muss auch gekürzt werden! Andere Berufe, welche schon sehr früh in Rente gehn können, auch hier muss „gleiches mit gleichem“ gestellt werden. Der Minister Jan Jambon hat schon den richtigen Schinken angesqchnitten, hoffentlich geht er weiter in der Richtung! Stopp dem Unsinn und besonders diesen viel zu grossen Ungleichheiten! Packt das Problem endlich mal an!
„Auch die Beamten, Lehrrer, Berufsmilitär usw., deren Renten teils auch sehr viel höher sind als die „Normalo“, bei denen muss auch gekürzt werden!“
Augen auf bei der Berufswahl! Und bitte nachher nicht jammern.
HansA, die derzeitige statistische Überlebensdauer hat wohl niemand kommen sehen. als die Unterschiede in den Pensionssystemen ausgedacht wurden. Außerdem ist die Berufswahl nicht so frei, wie die Neoliberalen tun. Für Deutschsprachige sind die Beamtenlaufbahnen sehr begrenzt und ob man deutsch-, französisch- oder niederländischsprachig ist entscheidet die Sprache des Diploms.
Streiken, streiken und nochmals streiken, was ist bloß in unserem Land los?
Heute wiedereinmal ein spontaner Streik bei der TEC-Liége. Es ist doch nicht mehr möglich etwas mit den hochdefizitären öffentlichen Verkehrsmitteln zu planen.
Wieso dürfen gewisse staatliche Berufe schon mit 56 oder so in den Ruhestand treten, während diejenigen die am Bau und in den Werkhallen den Wohlstand schaffen, erst mit 66 gehen dürfen?
Ich werde ganz sicher nicht streiken, denn ich unterstützeganz sicher nicht die Bosse der Gewerkschaften!
Wieder viel Meinung hier ohne etwas zu wissen. Dann lasst es so laufen und geht arbeiten. Weint aber nicht, wenn ihr 65 seid und nicht in Rente gehen dürft, weil ihr die Bedingungen nicht erfüllt. Ebenso nicht weinen, wenn ihr eure Jahre nicht anerkannt bekommt, aufgrund Elternzeit, zuviel Urlaub machen, Krankheit, usw.
Sollte euer Betrieb schließen und ihr keine Arbeit finden aufgrund eurem alter oder anderes… nicht weinen weil es kein Arbeitslosengeld mehr gibt. Zudem Frauen niemals vor 67 in Rente können, wenn sie Kinder bekommen haben und zuviel zu Hause waren um auf die Kinder auf zu passen und dann auch noch deswegen Abzüge auf der Rente haben.
Geht arbeiten bis 67, bekommt weniger Zuschläge und erwartet keine Überstunden bezahlt zu bekommen. Solltet ihr Stempeln müssen wegen schlecht Wetter oder wegen wenig Arbeit… genau nichts gibt’s dann. Nicht vergessen, schlecht Wetter Stempeln könnte auch dazu führen, dass ihr zu wenig gearbeitet habt. Dann zählt das Jahr auch nicht für die Rente. Also seid nie krank, hofft nicht Stempeln zu müssen und macht maximal 20 Tage frei pro Jahr. Nicht vergessen zu sparen für die Steuern die ihr mehr zahlen müsst, da ändert sich ja auch einiges und solltet ihr verheiratet sein erst Recht. Dann erst Recht sparen, weil eure Frauen sehr viel verlieren und später auch kaum Rente haben.
Aber das wisst ihr wohl informierten Leute ja eh schon.
Nur Dummschwätzer haben eine Meinung ohne überhaupt zu wissen wovon sie reden. Ihr seid ja keine Dummschwätzer?
Bin da ganz Ihrer Meinung @Kopfschüttel.
Die Egoisten hier würden sich nie an einem Streik beteiligen und es interessiert sie auch nicht wirklich warum gestreikt wird.
Leider bringen diese Streiks nicht viel weil auch hier das „Teile und Herrsche“ Prinzip wirkt.
@ Kopfschütteln
Den Kopf schütteln muss man wirklich, wenn man Ihren Text liest. Sie glauben wohl, dass das Geld für diese Wohltaten vom Himmel fällt, das stimmt leider nicht – von Nichts, kommt NICHTS! Belgiens Staatsverschuldung ist enorm, die Zeiten in denen man sich leisten konnte „Geld aus dem Fenster zu schmeißen“ sind schon lange vorbei, was unsere Politiker, auch aus Eigennutz nicht bemerken wollten, nämlich um ihre eigenen Privilegien nicht zu gefährden! Dass die mal erst bei sich anfangen (siehe „Austrittsgelder für abgehalfterte Politiker) sollten, dafür sollte man protestieren!
„Wieder viel Meinung hier ohne etwas zu wissen.“
In dasselbe Horn blasen Sie allerdings auch..
„Weint aber nicht, wenn ihr 65 seid und nicht in Rente gehen dürft, weil ihr die Bedingungen nicht erfüllt.“
Das ist für viele im Privatsektor schon sehr lange Realität!
„Sollte euer Betrieb schließen und ihr keine Arbeit finden aufgrund eurem alter oder anderes… nicht weinen weil es kein Arbeitslosengeld mehr gibt.“
Soweit mir bekannt, steht das Streichen von Arbeitslosengeld überhaupt nicht auf der Agenda, aber schießen Sie weiter..
„Zudem Frauen niemals vor 67 in Rente können, wenn sie Kinder bekommen haben und zuviel zu Hause waren um auf die Kinder auf zu passen und dann auch noch deswegen Abzüge auf der Rente haben.“
Auch das ist für viele, aus dem Privatsektor, schon lange Realität.
„Geht arbeiten bis 67, bekommt weniger Zuschläge und erwartet keine Überstunden bezahlt zu bekommen.“
Nirgendwo steht in den Entwürfen (!), bezahlte Überstunden abzuschaffen, sondern sie wie reguläre Stunden zu vergüten. Andererseits, Überstunden können nicht in jedem Fall auch gesetzlich verlangt werden. Dann werden die Leute eben ihre Arbeit in die normalen Stunden verlegen und nur diese Abarbeiten.
„Solltet ihr Stempeln müssen wegen schlecht Wetter oder wegen wenig Arbeit… genau nichts gibt’s dann. “
Niemand ist gezwungen, bei Schlechtwetter Zuhause zu bleiben. Eine alternative Beschäftigung wäre in der Zeit nicht außerhalb des Machbaren.
„Dann zählt das Jahr auch nicht für die Rente.“
Man ist ja nicht gezwungen, eine Arbeit zu vollrichten, bei der man 3 Monate Zuhause sitzt.
„Nicht vergessen zu sparen für die Steuern die ihr mehr zahlen müsst, da ändert sich ja auch einiges und solltet ihr verheiratet sein erst Recht.“
Ich bin auch nicht verheiratet, demzufolge habe ich wohl auch nie Steuervorteile als Single genossen. Eventuell gibt es danach auch etwas weniger Scheidungen, wenn viele ohnehin nur wegen steuerlicher Vorteile heiraten?
Übrigens, Sie „Dummschwätzer“ (den Vorwurf gebe ich an Sie zurück) haben noch immer nicht genau erklärt, warum die öffentlichen Posten oftmals mit sovielen Vorteilen einhergehen, die man dem Rest der Bevölkerung immer schwieriger erklären kann?
Und vor allem: Möchten Sie auf den totalen Bankrott Belgien’s zusteuern? Wenn nicht, haben Sie sicherlich eine Idee, woher das Geld kommen soll. Ich sage aber Voraus, dass die Kürzung der Gehälter der Politiker dazu wohl nicht reichen wird.
@Kopfschüttel: zum Glück können einige noch denken. Danke.
Ja, unsere Arbeit ist zu teuer,
ja, wir sind alle nur faul und wollen immer mehr,
ja, natürlich sollen die Reichen noch reicher werden,
ja, Schichtarbeit und Wochenende ohne Zuschlag sind super,
ja, nur die Fgtb ruft zum Generalstreik auf,
ihr habt ja alle so recht!
Genau! FGTB und CSC.
„Ich werde ganz sicher nicht streiken, denn ich unterstütze ganz sicher nicht die Bosse der Gewerkschaften!“
Du bist auch ein Braver.
Ein Braver bin ich mit Sicherheit nicht, aber sehr wohl ein Leistungsträger!
Es ist einfach unverschämt wenn CSC Gestalten in Tippelschritten über den Zebrastreifen hin und her laufen um uns fleißigen Menschen am arbeien zu hindern.
Wie viele sind denn dagegen? Also ich meine in Belgien? Wie viele sind in Eimerscheid dagegen?
Ob es der richtige Zeitpunkt für einen Streik ist? darüber lässt sich streiten .
Auch ob es etwas bringt , steht in den Sternen.
Aber trauen kann man niemanden ,der prinzipiell gegen Streiks ist . Und ganz bestimmt nicht im Netz . Denn dort tummeln sich auch teilweise selbstständige, die am liebsten, zu Ihrem Vorteil , viele Rechte der Arbeitnehmer wieder abschaffen würden.
Wer sich als Arbeitnehmer von solchen Arbeitgebern beeinflussen lässt, der ist selber schuld, wenn ihm seine eigenen Rechte genommen werden.
Es reicht ja schon , wenn manche Leute aus der Politik , den Arbeitgebern fast jeden Gefallen erweisen , dieses falsche Spiel braucht der Arbeitnehmer bestimmt nicht auch noch zu unterstützen.
Egal wie , wenn und aber , Unser Land hat eben zuviele Beamten , ja sehr viele von dieser Sorte sind noch ganz hohe auserkorene mit spitzenpensionen.
Man kann es drehen und wenden wie man will ,an dieser Sorte erstickt Belgien .
Das grausamste muß man ebenfalls noch hervorheben , eine Vielzahl von diesen bezieht noch andere Bezüge außer diesen hohen Pensionen , sei es in Gemeinderäten wo verschiedene dieser alten Helden sich den Hintern abgelaufen hatten , um hier kurz noch vor Toreschluss noch wie ein Aasgeier in lauerstellungen zu spionieren .
Wie schon vermerkt , von diesen Sorten gibt es zur genüge hier in unserm Lande und das ist ein gaaaanz großes Problem für die Pensionskasse.
Es ist schon eigenartig!
Menschen, die immer mehr haben wollen, werden immer unzufriedener.
Ob das etwas mit dem Hamsterrad zu tun haben könnte?
@Kasperle. Bei diesem Streik geht es nicht ums „mehr haben wollen“ sonder um, sich von dem was man hat, „nichts wegnehmen zu lassen“.! Es betrifft wohl alle Arbeitnehmer und nicht nur Beamte. Betrifft es auch Politiker?
Streik pro und contra!
Es geht nicht an, dass manche Zeitgenossen Renten bzw Pensionen erhalten, die weit über dem Durchschnitt liegen.
Es geht nicht, dass manche Leute fast keine Arbeitsjahre auf dem Buckel haben und trotzdem fast die gleiche Rente, wie ein Mensch erhalten, der immer gearbeitet hat!
Es geht nicht, dass unsere Politiker einfach so bestehende Gesetze ändern, wie zum Beispiel mit den Photovoltaikanlagen! Wenn der Arbeiter bzw Angestellter ein festes Renteneintrittsdatum hat, muss es der Staat sich daran halten!
Vertrag ist Vertrag!
Politiker sollen sich ferner selbst fragen, ob die Höhe ihrer Pension im Verhältnis zur Rente des kleinen Arbeiters gerecht fertigt ist.
@Die Wahrheit
👍
Schaut euch mal unser Land an! Die Wallonischen Städte z Bspl! Voller Dreck seit ewig und keiner rührt sich von der Politik! Lüttich z Bspl, grausam ist noch klein geredet!? Wohl am Stuhl geklebt seit Jahren und tüchtig kassiert!
Lasst den Gewerkschaften doch diese Illusion von Macht, sie ändern eh nichts. Wenn z.B. die Konzernzentrale von Audi das Aus für den belgischen Standort beschließt ist der „Kampf“ der Gewerkschaften dagegen nur das Pissen gegen den Wind. Idem Caterpillar oder jetzt in Welkenraeth Copland, es ist noch nie eine Werksschließung rückgängig gemacht worden weil die Gewerkschaften dagegen „gekämpft“ haben. Ich habe noch nie gehört dass die Belgischen Gewerkschaften sich innenpolitisch dafür stark gemacht hätten die Staatsquote von > 50% an den Arbeitsplatzkosten nennenswert zu reduzieren um damit den Wirtschaftsstandort zu sichern. Die Gewerkschaftler denen ich in meinem Berufsleben begegnet bin kennen den Begriff der Arbeitsplatzkosten (incl. der so genannten „Arbeitgeberbeiträge“) doch gar nicht. Was bleibt ist „die Fahne hoch“ wenn der Betrieb geschlossen wird. Einfach nur traurig….
Dank der Gewerkschaften gibt bei Audi einen umfassenden Sozialplan, es fällt keiner ins Bergfreie es gibt für jeden eine Top Abfindung und einen Übergang in eine Transfergesellschaft. Was sie hier immer verbreiten als notorischer Gewerkschaftsfeind ist nichts anderes als plumpe Stimmungsmache. Denn dort wo der gewerkschaftliche Organisationsgrad am höchsten ist gibt es die besten Gehälter und dadurch im Alter auskömmliche Renten und im Falle von betriebsbedingten Entlassungen stets sozialverträgliche Lösungen.
@Mungo,
Es geht immer um mehr haben wollen.
Und es geht um Neid.
Es wäre wünschenswert das man vernünftiger miteinander umgehen würde.
Mir gefällt es persönlich nicht das es heute nur noch Gewinner oder Verlierer gibt.
DAX,wie Recht sie haben,es ist doch mittlerweile ein Überlebenskapf der Gewerkschaften für sich selbst.Wenn ich schon die Parolen der FGTB lese…
Nehmen sich selbst wichtiger wie sie sind,
Viele sind dankbar für all die Errungenschaften die uns die Gewerkschaftsbewegung gebracht hat ( 8 Stunden Tag, Krankheitsversorgung, kostenfreie Bildung, Altersversorgung, Urlaubstage ) und diese gilt es zu schützen, sonst gibt wieder nur noch Arme und ein paar unheimliche Reiche.
https://www.fgtbbruxelles.be/wp-content/uploads/2025/03/20250317-Guide-pratique-FGTB-Droit-de-greve.pdf
Oder: „Les employeurs, eux, sont dans un fauteuil.“
https://www.fgtbbruxelles.be/2025/03/24/31-mars-greve-generale/
Das lustige an diesen Generalstreiks ist ja immer, daß es sich gegen die böse Regierung richtet. In diesem Falle wurde sie für genau dieses Programm von einer Mehrheit der Bevölkerung gewählt. Diese Parteien haben aus ihren Plänen ja keinen Hehl gemacht..
Das ergibt einfach keinen Sinn. Mal ganz davon abgesehen das sie dem ganzen Land schaden – nicht irgendeinem Chef. Das Geld das jetzt verbrannt wird fehlt am Ende auch in irgendeiner öffentlichen Kasse..
War mal kurzfristig arbeitslos und in der FGTB.
Bekam einen Brief mit dem „Befehl“ mich an Tag X , zur Uhrzeit X in die Geschäftsstelle Eupen zubegeben. 12-15 Jahre her. Soweit ich mich erinnere,ging es laut Schreiben um ein Infoveranstaltung.
Angekommem, waren noch 20-30 ahnungslose Arbeitssuchende dort und warteden gespannt was denn so wichtig ist.
Wir wurden unter Druck gesetzt an der nächsten Demo in Brüssel teilzunehmen.
Mir kam das vor wie beim so ner Kaffeefahrt, wo die Leute unter Druck gestzt werden bis sie was kaufen.
Kann mich noch genau an die komische Stimmung erinnern und wie einige Leute einwilligten mitzumachen, nur damit sie womöglich keine Nachteile bekommen.
Kann mich nicht erinnern, ob das angedroht wurde, aber das Gefühl wurde vermittelt.
Habe mich auf nichts eingelassen und kurze Zeit später Arbeit gefunden und die Gewerkschaft verlassen
Seitdem ist die FGTB in der Tat ein ROTES Tuch für mich
Kelmiser, Regierungen werden in der Regel nicht gewählt. Die Parlamente werden gewählt und die Regierungen müssen die Mehrheit der Parlamentarier mit sich haben. Nur in der Schweiz werden u.U. Minister, die dort Bundesräte heißen, direkt vom Volk gewählt.
Springt der rote und grüne Mob wieder durch die Straßen.
Die sollten zur Arbeit gehen, so sie eine haben.
Ich würde mich guthalten mit den Arbeitgeber,und lieber auf die Strasse gehen gegen die Leute protestieren die unser Kassen leeren.
Die Zuwanderung zb. wenn ganze Familien hier auftauchen ,könnte da jemand genaumal sagen was wer was bekommt und welche Rente die erhalten.
Damit nicht immer Spekulationen aufkommen wäre es mal gut genaue Zahlen zuwissen ,binmal gespannt wer etwas darüber auskunft geben kann,einer muss es janun wiessen.
Aber, wer ändert diesres Gedöhns!? Belgien geht noch vor die Hunde mit solchen Praktiken! Heut zu tage müssen eher die Arme bewegt werden anstatt Faulenzen geehrte Gewerkschaften! Es ist allerhöchste Zeit euch mal zu kalmieren!
Oh, wie wunderbar inszeniert – diese heroische Fake-Streik-Aktion! Natürlich geht es hier nicht darum, tatsächlich etwas zu verändern, sondern lediglich darum, dem dummen Volk eine Illusion von Demokratie zu verkaufen. Man muss den Pöbel ja gelegentlich daran erinnern, dass er angeblich noch mitreden darf.
Besonders amüsant: Die Streikenden sind größtenteils Staatsbedienstete – also genau die Leute, die am wenigsten unter den staatlichen Sparmaßnahmen leiden. Aber klar, sie brauchen schließlich auch mal einen Tag zum „Protestieren“, während neben ihnen grinsende Polizisten Wache stehen, bereit, bei Bedarf das Schauspiel mit ein wenig Repression aufzupeppen.
Und die Regierung? Die spielt natürlich perfekt mit: Erst das übliche Gejammer, wie „schmerzhaft“ diese Streiks doch seien und wie sehr sie der kriselnden Wirtschaft schaden – als wäre die nicht ohnehin längst im freien Fall. Eine wirklich rührende Performance!
Dann treten die Gewerkschaften auf die Bühne und jammern über Rentenkürzungen, als hätten sie jemals ernsthaft dagegen gekämpft. Wo waren sie denn, als illegalerweise Banken und Griechenland und die Banken mit Milliarden gerettet wurden? Wo waren sie, als die Migrationswelle das Land überrollte? Ach ja, stillschweigend auf der Regierungsseite. Und während die Bevölkerung in der Fake-Pandemie gegeneinander aufgehetzt wurde? Nirgends. Milliarden in einen Krieg zu stecken, der uns nichts angeht? Kein Problem! Aber jetzt, wo plötzlich die eigenen Renten gefährdet sind, ist das Geschrei groß.
Und die lachenden Polizisten? Die würden, sobald der Befehl aus Brüssel kommt, ohne zu zögern ihre Gummiknüppel auspacken und den Streikenden zeigen, was ihre schöne „Demokratie“ wirklich wert ist. Aber keine Sorge, liebe Streikenden, eure Aktionen werden absolut nichts bewirken – außer vielleicht ein müdes Lächeln in den Regierungsbüros. Das Geld ist längst umverteilt, die Taschen sind gefüllt, und für euch bleibt – wie immer – nichts übrig außer ein paar schöne Parolen.
Und das Beste daran? Bei den nächsten Wahlen rennen die braven Schafe wieder zur Urne und setzen ihr Kreuz brav bei genau den Leuten, die diese ganze Misere erst möglich gemacht haben – denn alles andere wäre ja „Nazi“. Großartig! Ein echtes Meisterwerk an politischer Selbstzerstörung.
Was hat die Bankenrettung, das Migrationsthema, die Pandemie und der Ukraine-Krieg mit der Gewerkschaft und mit den Renten zu tun?
Richtig: Gar nichts. Hauptsache, Sie haben es denen nochmal gezeigt. ;-)
Ach Coralie, ich erwarte ja nicht, dass Sie die Genialität dieser Umverteilung erkennen. Für jeden Unsinn gibt es Milliarden, aber für Renten? Fehlanzeige. Dafür hat man sich ja bereits großzügig an den Rentenkassen bedient – alles natürlich völlig legitim!
Aber keine Sorge, Ihre Lieblings-TV-Sendungen erwähnen das nicht, also existiert es auch nicht. Bleiben Sie entspannt!
„Ach Coralie, ich erwarte ja nicht, dass Sie die Genialität dieser Umverteilung erkennen.“
Müssen Sie auch nicht, ich stelle auch keinerlei Erwartungen an Sie – und eventuell der Einsicht, dass unsere Sicherheit wohl auch die übrigen Rentner betrifft. Wenn die Wirtschaft oder unser Land militärisch vor die Hunde geht, gehen unsere Rentner sicherlich auch vor die Hunde. Es wäre zuviel von Ihnen verlangt, das zu verstehen. Wir sollten also Geld schneller ausgeben, damit der Bankrott nach unserer Zeit eintritt. Nebenbei: Falls Sie den Sarkasmus entdecken, können Sie ihn gerne behalten!
„Dafür hat man sich ja bereits großzügig an den Rentenkassen bedient – alles natürlich völlig legitim!“
Seien Sie froh, dass wir überhaupt so etwas, wie eine Rente haben.
„Aber keine Sorge, Ihre Lieblings-TV-Sendungen erwähnen das nicht, also existiert es auch nicht. Bleiben Sie entspannt!“
Ganz im Gegenteil, ich war noch nie entspannter, vermutlich, weil diese Lieblings-TV-Sendungen sich damit etwas kritischer auseinander setzen, als Sie es in einem 5-stündigen Vortrag könnten!
Seien Sie froh, dass wir überhaupt so etwas, wie eine Rente haben.
….
/////
Mit solchen dummen Sprüchen haben Sie bei der Gewerkschaft beste Karrierechancen 🤦♂️🥳
Ach Dax, Sie öden einen einfach nur noch an. 🤮
Sehr viel, denn man kann jeden Euro nur einmal ausgeben….
Was für eine Binsenweisheit.
Erklären wir den Rentnern doch besser, dass auch ihre Gelder auf den Sparkonten beschützt wurden, weil die Banken nicht kollabiert sind.
Ach, wie rührend – @Coralie sorgt sich um die Sparbücher der Rentner! Wie großzügig. Dafür dürfen die nachfolgenden Generationen dann eben bis 80 arbeiten – oder, noch besser, gleich ganz auf ihre Rente verzichten. Klingt doch herrlich pragmatisch!
Aber haben Sie sich jemals gefragt, wie es überhaupt zur Bankenkrise kam? Welche brillanten kriminellen Machenschaften dahintersteckten? Und welche Konsequenzen die wahren Strippenzieher tragen mussten? Oh richtig – keine. Die Rechnung durfte natürlich die Allgemeinheit begleichen. Und das finden Sie immer noch völlig in Ordnung? Faszinierend!
Zum Glück haben wir ALIBABA,der uns die Augen öffnet mit seinem unglaublichen Erfahrungsschatz.
Was würde die Menschheit wohl ohne solch all(besser)wissenden Menschen nur tun?
Hey Frosch, Kopf schön im Samd stecken lassen und auf keinen Fall aus der Komfortzone heraus…:-)
Ich kann nur hoffen, dass De Wever und Co. das Bein steif halten und ihr Ding durchziehen. Die Zeit für (schmerzhafte) Reformen ist jetzt und nicht irgendwann später. So lange die Gewerkschaften nicht mit glaubwürdigen Alternativen kommen, sind ihre Proteste reiner Populismus. Sie gaukeln ihren Mitgliedern vor, es genüge, mal ein paar mal tüchtig zu streiken und zu protestieren, damit alles beim alten bleibt. Aber die Gewerkschaften brauchen ja die erkämpften Vorteile nicht zu verantworten bzw. zu bezahlen…
Es ist skandalös, dass heutzutage manche gesunde Menschen schon mit Mitte 50 pensioniert werden können, während der Großteil der Bevölkerung erst 10 Jahre später in Rente gehen darf. Solche Vorteile sollten frühestens mit 60 möglich sein.
Skandalös ist auch, dass manche Berufsgruppen ihre eigenen Gewerkschaften haben dürfen. Auch hier besteht dringender Reformbedarf. Zwei große Gewerkschaften müssen reichen!
Naja wir sollten erst einmal hochbezahlten Politclowns anfangen. Belgien leistet sich viel zu viele dieser Gestalten. Wenn einer abtritt von dieser Politbühne, bekommt er noch eine üppige Austrittsentschädigung. Die Berufspolitiker bezahlen nicht in die Rentenkassen ein. Das ist schon ein Unding. Die Waffen für den Nichtbündnispartner Ukraine werden von unseren Steuerzahlern bezahlt. Unser System muss zwingend reformiert werden.
Aber ist es vielleicht schon zu spät?
Es fängt schon im Kleinen an. Unsere Gemeinden verschulden sich mit dem Willen der Deutschsprachigen Gemeinschaft für Dorfhallen, Dorfhäuser und Kulturprojekte. Nun hat man die Gemeinden in der politischen Abhängigkeit. Eine Gemeinde, die auf Subventionen, hohe Dotationen angewiesen ist, wird den Teufel tun, um sich gegen Ungerechtigkeiten aufzulehnen. So geht das Spiel weiter. Die Unternehmer und Arbeitnehmer bezahlen hohe Steuersätze.
Nur werden die Gelder effektiv genutzt?
Kriegserklaerung ???? SoSo. Nicht jeder Streik ist gerechtfertigt, auch dann nicht, wenn gerechtfertigte
Forderungen dem Streik zu grunde liegen. Ersteinmal VERBAL gemeinsam versuchen eine fur alle tragbare Loesung des vermeindlichen Problems suchen und nicht gleich den Dampfhammer raus holen.
Es ist wohl war BDW hat versucht in den Verhandlungen zur Regierungsbildung die Gewerkschaften teilweise zu entmachten. Ein dummer Versuch und sinnloser Versuch. Mehr Einsicht in den Entzscheidungen der Regierung & Parlamente wird nur dann entstehen , wenn dem Selbstbedienungsladen Parlamente ein Ende gesetzt wird. Fakt ist , die herrschaften bedienen sich nur in eine Richtung in der Besoldung nach OBEN und wir bezahlen den Preis ! Was in Deutschalnd , siehe Landesparlamente und Bundestag nicht anders ist , ein Abgeordneter bekommt pro Monat mit allen Zuschlaegen Euro 20000.- und dann kommen noch die Nebenjobs hinzu ! Ja und man darf doch auch einmal Fragen , wann denn die Reichen und Superreichen einen angemessenen Beitrag in die Staatskasse und Sozialsysteme zahlen, sie sind doch durch uns , unsere Arbeit stinkreich geworden.
Ich erinnere mich gut daran dass vor 10 Jahren ein Fahrzeug mit kitschiger Musik und dem Slogan „XXXX (den Namen habe ich vergessen…) Votre député FGTB au parlement Wallon…“ durch Grace Hollogne fuhr. Da fragt man sich wessen Interessen die FGTB wirklich vertritt….
https://brf.be/regional/1957269/
Auch in Ostbelgien ist der Generalstreik spürbar. Das Kabelwerk in Eupen wurde am Montag vollständig stillgelegt.
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Präzisierung, der Betrieb wurde nicht durch die Streikenden stillgelegt sondern durch Beschluss der Direktion geschlossen. Wieviele Mitarbeiter sich tatsächlich an dem Streik beteiligten, wenn sie eine Wahl dazu hätten, bleibt Spekulation….
Hallo Politiker! geht ihr selber mal mit gutem Beispiel voran! Sah wieder mal in einer Wallonischen Zeitung von euren Verdiensten und Bevorteiligungen allemal! Eure Pensionen, Nebenjobs, Bonis über Bonis, wahrscheinlich auch noch Vorteile in der Besteuerung, und Gott weiss noch für alles andere !? Wo geht das noch hin? Dabei solltet ihr auch mal in den sauren Apfel beissen müssen! Aber, tun werdet ihr nichts, so wie immer, Hauptsache unterm Strich ein dickes Polster! Ungerecht ist sehr vielzuwenig gesagt!
Wie ist das möglich? Da nötigen die Grünen und roten Männchen tausende Bürger und der Staat greift nicht ein!
Stehen die Gewerkschaften „über dem Gesetz“?
Nein, die Gewerkschaften stehen nicht über dem Gesetz. Das Streikrecht ist in der Europäischen Sozialcharta festgeschrieben (siehe Europarat – Verträge). In Belgien wurde es durch verschiedene Gerichtsurteile angenommen.
@ Gesundheit
Wo steht im „Streikrecht“, dass man andere Menschen nötigen, Straßen und Autobahnen sperren und den Zugang zu Gebäuden (Geschäfte, Firmen) verhindern darf?!
Streiken dürfen die bis ihre Firma (der Ast auf den sie sitzen) Konkurs anmeldet und wenn das soweit ist, sollten sie dann aber kein Anrecht auf Arbeitslosengeld haben, weil sie ja ihre Firma selbst zugrunde gerichtet haben!
ABER andere Leute in „Geiselhaft nehmen“ das geht garnicht – ich verstehe nicht, wieso der Rechtsstaat soetwas tatenlos durch gehen lässt.
AKTUALISIERT – Autofahrer durchbricht Straßensperre in Thimister: Zwei Streikposten werden angefahren und verletzt https://ostbelgiendirekt.be/generalstreik-am-montag-belgien-412111
Da die Gefängnisse aufgrund astreiner Politik überbelegt sind, kann man den Pickup-fahrer schlecht einsperren , beziehungsweise muss einen anderen Straftäter frühzeitig entlassen. Fahrverbot auf Lebenszeit ist vielleicht auch sinnvoll in diesem Zusammenhang .Denn ob nun mit einer Waffe ,oder einem Fahrzeug , sollte man dem Straftäter nicht wieder die Gelegenheit geben eine Waffe oder ein Fahrzeug selbst zu nutzen. Nach diesem Mordversuch wird ihm die frische Luft , beim Spaziergang gut bekommen, wenn er in ein paar Jahren entlassen wird. Einen Führerschein braucht er ja dann dazu auch nicht . Abhängig wird das Urteil für ihn auch davon sein , wie die Zeugen das Geschehen schildern werden und von denen gab es sicher genug .
@ HEB
Da bin ich völlig anderer Meinung, keiner hat das Recht den Mann zu nötigen und an der Ausübung seiner Tätigkeit zu hindern. Was die Gewerkschaftler sich da herausnehmen (siehe auch Video im GE Net von heute) gehört bestraft! Muss denn noch Jemand umkommen weil Ambulanzen und Rettungskräfte nicht durch den Stau kommen, die diese Typen mittels Nötigung hervorrufen.
Streiken können die meinetwegen bis ihr Arbeitgeber pleite ist – dann haben Sie ja den Vorteil, dass sie überhaupt nicht mehr arbeiten müssen … wie lange das denn noch gut geht warten wir mal ab.
Wie viele Leute haben denn in der DG an den Blockaden teilgenommen und wie viele haben sich eine schönen Tag gemacht?
Es ist schon unverschämt das ein paar wenige die andern Leute daran hindern zu arbeiten!
Mal drüber nachgedacht das es auch Leute gibt die Verständnis für die Maßnahmen de Regierung haben?
Es muss sich was ändern! Wir leben seit Jahren über unsere Verhältnisse und das es jetzt so ist wie es ist haben wir den alten Regierungen zu verdanken, die Neue versucht den Karren aus den Dreck zu ziehen, aber da müssen wir alle dran arbeiten und uns nicht weiter auf dem ausruhen was unsere Eltern und Großeltern geschafft haben!
Arbeitswillige, die sich nicht an einem von einer Gewerkschaft organisiertem Streik beteiligen, haben grundsätzlich das Recht, ihrer Beschäftigung nachzugehen.
Kann man die Gewerkschaften verklagen wenn sie einen davon abhalten/behindern?