Politik

Freddy Cremer (ProDG) zu Französisch-Kenntnissen: „CSP geht es nur um wahltaktische Stimmungsmache“

Die ProDG-Abgeordneten Freddy Cremer und Petra Schmitz im PDG. Foto: Gerd Comouth

Der bildungspolitische Sprecher der ProDG-Fraktion, Freddy Cremer, hat auf die Aussagen der CSP zur Mehrsprachigkeit reagiert. Für Cremer geht es den Christlich-Sozialen „nur um wahltaktische Stimmungsmache“.

Die Aussagen der CSP in Sachen Mehrsprachigkeit, insbesondere was die Französisch-Kenntnisse in Ostbelgien betrifft, halten laut Cremer der Faktenlage nicht stand.

Die CSP ignoriere „systematisch die in den vergangenen Jahren ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Vermittlung der Fremdsprache Französisch sowohl in den Grund- als auch in den Sekundarschulen und sie klammern die Ergebnisse der seit zehn Jahren in unserer Gemeinschaft durchgeführten empirisch-wissenschaftlichen Untersuchungen aus“.

Vorstellung der Ergebnisse der DELF-Studie über die Französisch-Kenntnisse der Schüler in Ostbelgien durch Unterrichtsminister Harald Mollers (ProDG) im Dezember 2018 am Sitz der DG-Regierung in Eupen. Foto: Gerd Comouth

Der CSP gehe es „nur um wahltaktische Stimmungsmache“, so der bildungspolitische Sprecher der ProDG-Fraktion.

In der Pressemitteilung, die „Ostbelgien Direkt“ am Ende dieses Artikels integral veröffentlicht, listet Cremer 6 Punkte auf, die seiner Meinung nach belegen, dass sich die Christlich-Sozialen bei ihrer Kritik an den Französisch-Kenntnissen in der DG auf dem Holzweg befinden.

Cremer schlussfolgert daraus: „Wem es wirklich ernst ist um die Fremdsprachenkenntnisse unserer Schüler und Lehrlinge, der degradiert dieses Thema nicht auf populistische Art und Weise zu einem Wahlkampfthema. Es bringt nichts, wenn die CSP die wissenschaftlichen Ergebnisse aller Studien einfach ignoriert, ohne einen ernstzunehmenden Verbesserungsvorschlag zu machen.“ (cre)

Die Pressemitteilung des ProDG-Abgeordneten Freddy Cremer finden Sie unter folgendem Link:

Pressemitteilung von Freddy Cremer (ProDG) zu den Auss9gen der CSP zur Mehrsprachigkeit

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

85 Antworten auf “Freddy Cremer (ProDG) zu Französisch-Kenntnissen: „CSP geht es nur um wahltaktische Stimmungsmache“”

  1. Natürlich ist und bleibt die alte PDB/pro DG gegen bessere Französischkenntnisse, obwohl unseren jungen Leuten dadurch große Chancen verloren gehen. Das ist bei denen nunmal in den Genen.

    • Assimilation

      Die CSP war, ist und bleibt die Partei der Assimilation, der Unterordnung, der Selbstaufgabe. Und sie verkennt, dass ihre Stiefmutter, die CDH, in der Wallonie mittlerweile völlig bedeutungslos geworden ist. Niemals in der Geschichte Ostbelgiens hatten wir so viele studierte Leute, die hier vor Ort einen Job und eine Heimat gefunden haben. Und unsere Fachkräfte sind immer noch so mehrsprachig, dass sie den wallonischen Kollegen sämtliche Stellen in internationalen Firmen wegen ihrer Sprachkenntnisse wegschnappen. Nur der Spitzenkandidat der CSP hätte kaum Chancen auf dem Markt bei seiner Sprachkompetenz.

      • „… ist und bleibt die Partei der Assimilation, der Unterordnung, der Selbstaufgabe.“
        Trefflicher kann man das nicht beschreiben. Mag man die frühe Historie in einem wohlwollenden Moment noch als den Umständen geschuldet bewerten, so ist das heutige Schauspiel mit seiner ekelerregend es Anbiederung einfach von jeder Würde befreit.

        Was diese Partei vulgarisiert, wurde im Elsass nach Kriegsende umgesetzt.

    • „… in den Genen.“
      Immer wenn solche Textpassagen in einer Argumentation vorkommen, ist höchste Aufmerksamkeit gefordert. Immer wenn solche Passagen hoffähig werden, steht das Übel vor der Tür.

  2. zweisprachige Wallonen

    Simar und Schyns könnten doch erst einmal selbst ausprobieren, was er vorschlägt, nämlich dass in der Wallonie alle Unterrichte auf deutsch oder niederländisch gegeben würden. Zwei Drittel der Belgier spricht niederländisch, nur ein Drittel fanzösisch als Muttersprache. Die CSP holt ein verstaubtes Rezept aus dem vorigen Jahrtausend, wo Menschen hier noch echt draran glaubten, dass das „C“ im Namen dieser unsäglichen Partei wirklich etwas mit „christlich“ zu tun hätte, hervor, bläst kurz den Staub weg und präsentiert es als ihren Weg zur Zweisprachigkeit ! Echt irre !
    Das hat damals nur für eine kleine Elite funktioniert und die heutigen Ergebnisse sind viel besser.
    Die Heuchelei dabei ist, dass die CSP die Ergebnis der DELF-Tests genau wie alle anderen Parteien genau kennt. Sie ignoriert aber die wissenschaftlichen Erkenntnisse zugunsten eines verstaubten Dogmas aus dem vorigen Jahrtausend. Typisch CSP. nicht christlich, eher verstaubt klerikal und dogmatisch. Diese Truppe ist echt überlebt.

  3. Nur weil der Wallone kein Deutsch spricht, sollen wir kein Französisch mehr sprechen? Springt ihr aus dem Fenster, wenn ein anderer springt? Hier geht es um einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt für die Region. Top, dass die Regierung vor kurzem was in diesem Bereich geleistet hat. Leider zu spät für mindestens eine Generation!

  4. Diese Partei soll sich mal mit Unternehmern reden. Das ist ein Problem, dass viele eben nicht mehr mit Kunden auf Französisch reden können. Geht Geld verloren.

    In dem Sinn ist die ProDG leider auf einem Trip der Isolation, der für die Zukunft nicht gut ist. Ist die alte PDB-Tradition, die im Grunde nur weiter von Belgien weg wollen.

    • Da gibt es mehrere Kategorien von Unternehmern.
      1) Lokales Handwerk und Handel. Der Großteil der Kunden ist lokal und somit deutschsprachig (Touristenstandort sind wir ja wohl weiterhin nur recht eingeschränkt). Gegebenfalls braucht es Französisch im Bereich Einkauf.
      2) Überregionales Handwerk und Handel. Da ist der Bedarf schon höher. Geht‘s nach Flandern oder NL ist Englisch als Verkehrssprache mehr als OK (Klar die meistgesprochene Sprache der Welt = „Bad English“). Lediglich in der Wallonie oder in Frankreich wird es manchmal schwieriger; mit Sicherheit bei Endkunden in diesen Ländern.
      3) Arbeitgeber in Wallonie und Frankreich: da wird Französisch schon zum „Muss“.
      4) Arbeitgeber in LU: in etwas geringerer Ausprägung auch.
      5) Arbeitgeber in allen anderen Ländern: Französisch ist ein Plus.

      Aufgabe unserer Bildungseinrichtungen ist es:
      – Grundlagen in Wortschatz und Grammatik zu entwickeln
      – Sprechkompetenz auf Niveau
      das es erlaubt einen Unilehrgang mit einer gesunden Chance (auch Muttersprachler fallen da durch) anzugehen. Bei technischen Ausbildungen (Handwerk) bedarf es hier noch eines entsprechenden Fachwortschatzes.
      Im Hinblick darauf würde ich den Schwerpunkt von französischer Literaturgeschichte auf besagte Sprechkompetenz verlagern.
      Berücksichtigen sollte man insgesamt, dass die Talente der Menschen unterschiedlich sind. So wie dem einem Mathematik oder Naturwissenschaften nicht liegen, tut sich der andere mit Sprachen oder Philosophie schwer. Daran kann keine Schule etwas ändern.

    • In Ihrem Fall ist die Entfornung von der deutschen Sprache schon offensichtlich.
      „Sich mit Unternehmern reden“, „In dem Sinne“ und einige eingesparte Subjekte sind mit ihren grammatikalischen und stilistischen Defiziten wohl keinesfalls einer erratischen bzw. unaufmerksam genutzten Sprachkorrektur geschuldet.

      Der ProDG einen Isolationstrip anzukreiden erscheint mir unangemessen und entspricht keineswegs Rhethorik und Handeln des Ministerpräsidenten Paasch. Mit Sicherheit gibt es innerhalb ProDG (wie innerhalb jeder Partei) in die eine oder andere Richtung von dieser Linie abweichende Meinungen.

      Die unsägliche Anbiederung der CSP an gewisse wallonische Kreise (von belgischen kann man da nicht mehr reden) ist im günstigen Fall billige Wahlkampftaktik. Wenn das Schicksal und die Zukunft unserer Gegend von wallonischer Politik (und ich betone Politik) abhängt, dann ist die Situation ernster als ich befürchtete.

  5. ////
    Es bringt nichts, wenn die CSP die wissenschaftlichen Ergebnisse aller Studien einfach ignoriert, ohne einen ernstzunehmenden Verbesserungsvorschlag zu machen.
    ////
    Ach Herr Cremer, begleiten Sie doch einfach einmal einen Absolventen einer DG Bildungsanstalt an seinem ersten Arbeitstag und sehen wie der reagiert wenn er ein Kundengespräch auf Französisch führen soll. Danach wissen Sie wohin man sich die „wssenschaftlichen Ergebnisse aller Studien“ so schieben kann…..

    • An seinem ersten Arbeitstag vollbringt niemand auf der Grundlage einer welch auch immer gearteten Bildungsanstalt („Anstalt“ ist wohl hier eine missratene Übersetzung des französischen „établissement“; ich hätte es mit Einrichtung versucht) Glanzstücke.
      Vor nicht allzulanger Zeit hatte ich das Vergnügen, dem aktiven Französisch von Abgängern der lokalen Eliteschule, die ihren Abschluss 4-5 Jahre vor mir (d.h. zur Glanzzeit besagter Schule und ihrer zum Teil bis heute verklärten Lehrkräfte) absolviert hatten, lauschen zu dürfen. Alle drei hatten danach auch eine französischsprachige Uni absolviert und waren in entsprechenden Berufen tätig. Es wäre unstatthaft das Ergebnis in Grund und Boden zu reden, doch hätte es einem französischen Geschäftspartner schon einige Toleranz abverlangt. Nun ja, die Herren waren der Sprache in ihren 30 Jahren Berufsleben nicht mehr all zu viel ausgesetzt.
      Fazit: Sprachen lernen kann man überall, Sprachen beherrschen verlangt Praxis, Praxis, Praxis.

      • „Ja toll, so wird etwas zu lernen „illegal“! Super unsere „DG“….“
        Heute nicht gut drauf Dax? Dieser Beitrag entspricht dem Wurf des Vorrats an Restmunition in alle Richtungen.
        – „100 Prozent“ hat die Frage nach der Legalität gestellt, nicht unsere „DG“
        – Die Frage der Legalität stellte sich in Bezug auf die Idee, allen Unterricht in französischer Sprache zu erteilen.
        – Auch konnte ich nirgendwo lesen, dass Lernen verboten wird.

        • Vor ca. 10 Jahren waren noch Lehrer am KAE die – rechtswidrig – den Unterricht auf Französisch erteilten. Die Schüler lernten also hinzu (Sprachenkompetenz), folgten aber einem rechtswidrigen Unterricht. Das ist die DG, eine Lachnummer wenn es nicht zum heulen wäre…

    • Verfassungen kann man ändern.
      Einspruchsmöglichkeiten aushebeln.
      Bei den kommenden Änderungen in Belgien sollte man jede Textstelle (in den zwei grossen Landessprachen) genauestens lesen, wenn man vermeiden möchte, Rechte jahrzehntelang vor Gerichten einzuklagen.

  6. Fakt ist, das unter der ProDG Regierung, die Sekundarschulen verpflichtet wurden, die Hauptfächer der Schüler mehr in Deutsch anstatt in Französisch zu unterrichten. Natürlich geht ein kleiner Teil der Abiturienten nach Deutschland studieren, aber die Mehrheit der Abiturienten geht zur Wallonie. Daher ist es absolut notwendig das diese Abiturienten, die französische Sprache perfekt erlernen, was unter dieser Regierung nicht gefördert wird.

    • Falsch!! Das Sprachendekret wurde 2004 verabschiedet, kurz bevor Oliver Paasch Unterrichtsminister wurde. Dieses Sprachendekret hatte u.a. zur Folge, dass die illegalen Französischklassen in den Sekundarschulen nach und nach geschlossen wurden. Die betroffenen Schüler konnten ihr Abitur noch in der gewählten Abteilung beenden.
      Erst informieren und dann kommentieren!
      Übrigens, eine Fremdsprache lernt man nicht wirklich in der Schule! Man muss eine Sprache leben und das geschieht nur in der alltäglichen Anwendung! Praxis, Praxis und noch einmal Praxis! Alles andere bleibt eine passive Sprache.

      • Im KAE hatten die Schüler das Glück noch ein paar Jahre „rechtswidrig“ Französisch auch als Unterrichtssprache kennen zu lernen. Zum Glück hat die DG das jetzt beendet, je inkompetenter das Stimmvieh um so mehr ist es auf die DG als Institution angewiesen. Auch so sichert man seine Pfründe. Das Volk ist ja so blöde, es jubelt noch wenn man ihm die Erlangung der Zweisprachigkeit vorenthält…..

        • Sonst nicht gerade der Milde gegenüber Rechtsbrechern zugeneigt, stellen Sie diesen in diesem Fall über den Rechtsgeber.
          Zweisprachigkeit ist nicht ausschliesslich und meines Erachtens nicht mit Unterrichtsstunden in Französisch zu erreichen. Ein Fachunterricht in Französisch erweitert den Wortschatz, der bestimmt auch bei einem darauf anschliessenden Unistudium in diesem Fach hilfreich ist. Es ist nicht Aufgabe eines Fachunterrichts Zweisprachigkeit zu erzielen. Fachunterrichte beinhalten auch kaum Diskussionsrunden; ein möglicher Austausch beschränkt sich auf die Schüler, die die Initiative ergreifen.
          Zweisprachigkeit bedingt Praxis, präziser aktive Praxis.
          Französischsprachige Fachunterrichte habe ich genossen und werde die oben genannten Vorteile nicht abstreiten. Ob die nun rechtens waren, ist mir nach 40 Jahren ziemlich egal.

          • Sonst nicht gerade der Milde gegenüber Rechtsbrechern zugeneigt, stellen Sie diesen in diesem Fall über den Rechtsgeber.

            @ Der.

            Wenn der Rechtsbruch ihm nutzt ist er nützlich. Genauso nützlich wie Menschen die ihm nach dem Munde reden, und wenn sie ansonsten dumm wie Brot sind.
            Wer ihm, manchmal frag ich mich ob es nicht nach seinem Selbstverständnis „IHM“ heißen müsste, widerspricht ist entweder ein „Liks-Grün-Versiffter“ oder ein „Ökoschlumpf“. Gerne auch mal ein Öko-Terrorist aber auf alle Fälle ein MINT Versager. Natürlich ist alle Welt zu dumm seinen Gedankengängen zu folgen.

    • Ist die Mär vom perfekten (!) Erlernen einer Sprache denn wirklich unausrottbar?
      In der Tat hat ein solches Unterfangen nur bei einer vollumfänglichen Umstellung auf Französisch eine Chance.
      Unabhängig von der tatsächlichen Akzeptanz einer solchen Lösung und der Auswirkungen auf uns als (dann nicht mehr) Minderheit bleiben da noch ein paar praktische Herausforderungen:
      – Austausch von gut 90% aller Lehrkräfte durch französische Muttersprachler.
      – Jeder Kompromiss (sei es aus arbeitsmarkttechnischen Erwägungen, Bedienung der Nachfrage oder einer gewünschten Staffelung der Umstellung) verzögert die anvisierten „Erfolge“ des Experimentes.
      – Auswirkungen auf unsere zahlreichen ob nun mehr oder weniger geliebten deutschen Mitbürger.
      – Ihnen vermitteln: „oh habt ihr nicht gemerkt, dass ihr nach Belgien, in die Wallonie gezogen seid“ alternativ „schaut doch welche Chance das für euch und euren Nachwuchs darstellt“.
      Geht es den Verfechtern solcher Hirngespinste um eine Kulturrevolution?

      Was die nicht PDB-ProDG-belasteten Regierungen zu diesem Thema beigetragen habe, durfte ich erfahren. Mein Dank beschränkt sich darauf, dass ich wahrnehmen durfte, dass es eine andere Sprache als Deutsch gibt und dass sie es vermieden haben, mir das Eintauchen in andere sprachliche Umfelder nicht vermiest zu haben.

      • @ Der.

        Schauen Sie einfach mal ins Elsass. Da hat diese „Kulturrevolution“ nämlich stattgefunden.
        Durch „Ansiedlungsprämien“ hat man aus allen Teilen Frankreichs Menschen in die Vogesen gelockt. Die deutsche Sprache wurde nicht verboten aber ignoriert. Bis in die 60er Jahre wurden Deutsche regelrecht angefeindet, in einigen Restaurants gar nicht bedient.
        Der Erfolg, heute wird dort nur noch französisch gesprochen. Der elsässische Dialekt und die deutsche Sprache sind fast vollständig eliminiert..

  7. FranQuoi?

    Was ProDG hier von sich gibt ist wieder mal Augenwischerei. Studien hin oder her – denn auch Studien lassen sich widerlegen -, ostbelgische Sekundarschüler gehen immer mehr nach Deutschland studieren, und leben vor allen Dingen hauptsächlich in einer deutschsprachigen Kulturlandschaft. Wieviele hören denn noch Pure, gucken le Roi de la Vanne oder le Grand cactus, gehen zu les Ardentes, etc.? Immer weniger. Warum? Weil das Französische einfach nicht stärker gefördert wird. Wir sollen uns nicht damit begnügen, dass wir uns auf Französisch vorstellen oder nach dem Weg fragen können. Nein, vielmehr sollte der Anspruch sein aus Ostbelgiern die bi- (ja wenn nicht sogar tri-)lingualsten Bürger unseres Landes zu machen, offen für die Mentalität und Kultur des direkten Nachbarn. Initiativen, die sich fürn mehr Französisch einsetzen finde ich deswegen très bien!

    • Ein nobles Pamphlet zu Entwicklungen und Idealen. Vernachlässigen wir mal, ob sich die Internationalität und Kulturoffenheit mit dem Besuch der Ardentes und ähnlichen Veranstaltungen verwirklichen lässt.

      Wenn’s um die konkrete Verwirklichung geht, empfiehlt sich der Blick auf das kleine Nachbarland. Mag dort nicht alles Perfektion sein; die Herausforderung mit einem Ausländeranteil von 48% ist noch eine ganz andere.
      Ausgangspunkt ist eine dreijährige Vorschule im luxemburger Idiom. Gefolgt wird dies von 8 Jahren Deutsch als Unterrichtssprache, ein Zwischenjahr und dann für weitere 4 Jahre Vollumstellung auf Französisch.
      Am Ende kommt eine französische Sprachkompetenz (inklusive gesprochen) von der man bei uns nur träumen kann. Auch das Niveau im Englischen ist bei uns oft noch Wunschtraum.

      Der Unterschied: durchweg Welt- und kulturoffen, enormer Pragmatismus, Förderung von Eigeinitiative und keinesfalls blödsinnige Anbiederung.

  8. arme CSP

    Erste Sprache Muttersprache
    Zweite Sprache sollte Englisch sein.

    Wenn jeder die englische Sprache gut erlernt hat, dann kann er sich problemlos mit allen Menschen verständigen und überall arbeiten.
    Denke die englische Sprache ist wichtiger als die französische Sprache.

    @CSP die Wallonie ist nicht das Paradies und wo jeder arbeiten möchte. Also hört mal auf mit eurem Französisch- Populismus. Wenn Leute in Deutschland studieren wollen, ist dies ihr gutes Recht und diese Menschen finden auch sehr gute Jobs. Denkt mal was europäisch! Ich dachte der gut bezahlte Arimont wäre eine echter Europäer – aber scheinbar ist nur französisch für ihn wichtig!
    CSP einfach nur peinlich mit Kraft und Arimont. Empfehlung arbeitet mal in der Privatwirtschaft und danach könnt ihr euch ja noch mal aufstellen… und schaut auch mal europaweit erfolgreiche Managern an, die wenigsten sprechen die französische Sprache.

  9. Kann es nicht

    Dieses Thema hätte die CSP besser nicht zum Wahlkampfthema gemacht, denn damit blamiert sich bis „auf die Knochen“. Jemand zum Spitzenkandidaten, sprich „Ministerpräsident Anwärter“ zu küren der nur holpriges Französisch spricht geht in der DG überhaupt nicht. Wie soll er denn mit den Wallonen verhandeln oder mal eine Ansprache halten. Einfach nur blamabel, die CSP geht in allen Bereichen das Personal aus, er kann einfach nicht deshalb unwählbar.

  10. Besorgte Mutter

    Irgendwie ist die CSP nicht nur peinlich sondern auch noch widersprüchlich. Auf der einen Seite sagt der Lehrer und “CSP Bildungsexperte“ Simar, dass die Abiturienten doch bitte nach Belgien(Wallonie)und nicht nach Deutschland sollen studieren gehen. Auf der anderen Seite verlangt der CSP Spitzenkandidat Kraft, dass die Menschen sich doch, im deutlich teueren, deutschen Gesundheitssystem zu IZOM Bedingungen auf Kosten unserer Krankenkassen, also der belg. Allgemeinheit, sollen behandeln lassen dürfen.
    Was nun, Europa überall, oder Europa nur dort wo die CSP Stänkern kann?
    Es kann sich doch ein jeder im deutschen Gesundheitssystem behandeln lassen, allerdings zu den belgischen Krankenkassentarifen, die Differenz zwischen den belg. und deut. Tarifen muss man dann eben aus der eigenen Tasche bezahlen.
    Es darf nicht Vergessen werden, dass die Krankenkassenbeiträge in D bei 15% liegen, während diese in B lediglich rund 7% betragen.
    CSPler, das Leben ist nun mal eben kein Wunschkonzert und hören Sie deshalb bitte auf Dinge zu verlangen die für die belg. Krankenkassen nicht finanzierbar sind und unserer Jugend vorzuschreiben wo sie studieren sollen.

    • Kritiker

      Europa überall natürlich! Der CSP geht es wohl darum, dass keiner wegen der Sprache Hemmungen haben sollte, in Belgien zu studieren. Man sollte also eine echte Wahl haben. Und das gilt auch für grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung. Das ist kein Widerspruch, sondern das ist konsequent.

  11. Ein Wahlkampfthema das für die CSP nach hinten losgeht. Jeder hier weiß, dass es besser ist, erstmal hier gutes deutsch zu fördern.
    Ich selbst, als einheimischer, habe da noch meine Probleme. Damit stehe ich in unserer Gegend nicht alleine da. Erste Fremdsprache muss, wie in allen anderen Ländern üblich, englisch sein. Man kann bei der CSP fast den Eindruck haben, es würde sich um eine wallonische Partei handeln und nicht um eine ostbelgische.

  12. Als meine Schwester 1967 als Absolventin des KAE ihr erstes Vorstellungsgespräch in einer bekannten Welkenraether Spedition (der spätere Eupener Bürgemeister arbeitete dort) absolvierte fragte der Personalverantwortliche Sie wo sie denn so hervorragende Deutschkentnisse erlangt habe. Dass das ihre Muttersprache sei konnte er kaum glauben, „ne me dite pas que le Français n’est pas votre langue maternelle….“ Lang, lang ist es her dass einem Arbeiterkind diese Bildung zuteil werden konnte. Das Französischniveau der „Staatsschulen“ hat den bigotten Eliten an Kaperberg und Heidberg nie gepasst, man hat es ja anschließend geschleift…..

      • Natürlich mit ihr – und dem damaligen und heutigem Bildungssystem. Was Sie in Unkenntnis (oder bewusster Unterlassung) als „inner-Eupener Schulkampf“ bezeichnen war ein Kulturkampf der die gesamten Ostkantonen spaltete und dessen Ergebnis heute von allen (Verursachern) laut beweint wird. Zu den Pharisäern zähle ich auch Sie, Ihre Beiträge lassen keinen anderen Schluß zu. Wie gesagt, je einseitiger die Sprachenkenntnisse der DG Bevölkerung um so mehr sind sie der Institution DG ausgeliefert. Die DG gleicht dabei der Farm der Tiere, aber wem sage ich das, Der. Squealer weiß es ja selbst am besten….

        • Bevor Sie sich beim Zählen die Finger verhakeln, kann ich Ihnen versichern, dass ich mich sehr wohl bei den bigotten Eliten herumgetrieben habe. Die bigotte Seite musste leider vermelden, dass ihr am Ende ein Schäflein entschlüpfte.
          Meines Wissens ist die Unterstadt weiterhin trocken, da haben es die Tränen nun aber nicht den Rotenberg hoch geschafft.
          Gemessen wurden die damaligen Schulen an ihrer Fähigkeit, „Tickets“ zum Unibesuch zu produzieren, wobei ein wesentliches Kriterium war, dass die jeweiligen Kandidaten dann auch nach einigen Jahren mit einem Diplom nach Hause kamen bzw. mit diesem weiterzogen. Wie sich dies in Zahlen ausdrückte, werden Sie ja wohl noch wissen.
          Ich hatte auch das Vergnügen einige Vertreter des Lascheter Wegs kennen und schätzen zu lernen; die zeichnen sich noch heute dadurch aus, dass sie sich mit dem von Ihnen produzierten Nostalgieschmalz und der Ihnen wichtigen Selbstbeweihräucherung nicht gemein tun.

          Es ist nur Ihnen offenbar, inwieweit die DG Einsprachigkeit als gezieltes Mittel zur fortschreitenden Versklavung einsetzt. Fälle wie Ihrer, fortschreitender Hang zu Verschwörungstheorien, nostalgische Selbsterhöhung und geistige Vereinsamung, lassen mich vor dem Alter erschrecken.

          • @ Der.

            Auch wenn die Altersweisheit, und der Dax ist ein hervorragendes Beispiel dafür, nicht alle erreicht, dürfen Sie nicht verzagen. Das Leben ist, auch wenn solche Figuren frei herumlaufen, lebenswert, Angst, oder besser Respekt, sollte man allenfalls vor der *Alternative haben. Dabei meine ich nicht die * für Deutschland sondern die * zum Leben.
            In 2 Metern tiefe ist es saukalt, trotz „Schwedenhaus“.
            Übrigens ist auch die „Altermilde“ ein Mythos. Ich merke es an mir, je älter ich werde umso zorniger werde ich. Altersmilde ist für viele nur ein Synonym für Resignation.
            Liebe „Schriftgelehrte“ für Euch gilt der Satz des Gustav Weiprecht Maria Freiherr von Gemmingen-Hornberg, einem Nachfahren des edlen Ritters Götz von Berlichingen. Also spart Euch die Mühe.

            • Ach Edi, als eingewanderter Sponti aus Frankfurth haben Sie so viel Ahnung vom OB Kulturkampf nach 1920 wie die Kuh vom Singen. Für Sie gilt daher der Spruch vom Nuhr: „Einfach mal die…“ Sie wissen schon….

              • @ Dax

                Neben mangelnder Altersweisheit darf ich Ihnen auch noch partielle Blindheit und ein mangelndes Leseverständnis attestieren.
                Ich habe weder vom OB Kulturkampf der 20er Jahre noch von singenden Kühen geschrieben. Ich darf Ihnen also den Nuhr gerne zurückgeben. Alles weitere finden Sie bei Gustav Weiprecht Maria Freiherr von Gemmingen-Hornberg.

          • Dass das heutige Bildungssystem der DG viele „Tickets“ produziert müssen Sie mir nicht erklären. Was diese „Tickets“ in der beruflichen Praxis wert sind hingegen könnte ich Ihnen erzählen – wollen Sie aber gar nicht hören. Und was Ihr Erschrecken vor dem Alter angeht, da kann ich Ihnen den Spruch meines Großvaters empfehlen: „Wer nicht alt werden will muss sich jung hängen….“

  13. Bleiben wir bei der Wahrheit.
    Ohne Kritik an Lehrpersonen auszuüben sollen wir mal an den Unterricht kratzen.
    Unsere Kinder besuchten die MG und das K.A. in St.Vith. Die französische Sprache wurde vor 20 Jahren viel besser erlent als vor 5 Jahren; dies ist eine Tatsache.
    Wir erhielten einen Lebenslauf in französischer Sprache von einem deutschsprachigen Abiturienten der auch in ST.VITH studierte. Une catastrophe…. Fehler ohne Ende.
    Französischsprachige Lehrer sind eben fähiger unseren Schüler diese Sprache zu lernen. Die Politiker sollen sich nicht rühmen und dem Volk dienen, so wie es im Sinne der Politik ist.
    Nun beginnt mal geschultes Personal zu finden und bekleckert euch nicht mit Ruhm denn die Qualität des Unterrichts lässt seit Jahren nach. Das sind Fakten.

    • Unbestritten ist es sinnvoll, das Sprachunterricht von Muttersprachlern erteilt wird. Die CSP-Freunde treiben aber eine ganz andere Sau durchs Dorf.
      Für den konkreten Sachverhalt ist es bestimmt hilfreicher, eine Woche (4-5h) dem Thema Lebensläufe zu widmen als noch eine Runde Literaturanalyse.

    • Faktencheck

      „Wir erhielten EINEN Lebenslauf in französischer Sprache von EINEM m deutschsprachigen Abiturienten der auch in ST.VITH studierte. Une catastrophe…. Fehler ohne Ende.“

      Tja, wenn das repräsentativ ist, dann gute Nacht! Ich habe vor 40 Jahren in der Wallonie studiert. Die Deutschsprachigen waren in Französisch stets die besten, weil sie Grammatik und Orthographie aus dem Effeff kannten. Die Französischsprachigen schrieben sich vor allem in Sachen Rechtschreibung einen gehörigen Mist zusammen. Der „Accord du Passé Composé“ ist auch heute noch ein „spanisches Dorf“ für viele unserer Sprachnachbarn. Also nicht alles über einen Kamm scheren, denn „Fehlerteufel“ gibt es auf jeder Seite des Zauns.
      … und dann erneut die Kritik an den Lehrpersonen… toll! Lehrpersonen sind gut ausgebildet und die Rahmenpläne sind ok. Nur kommen die Pädagogen heutzutage aufgrund der „Helikopter erzogenen Kids“ oftmals nicht zum Wesentlich, dem Lehren. Sie sehen heute ihre Hauptaufgaben in der Erziehung der Kids und in der Vermittlung der Kulturtechniken (Disziplin, Respekt, Ordnung, Pünktlichkeit…). Wie wäre es denn die Playstations einfach mal auf „Französisch“ umzustellen…?

      • Dann fehlten dem Schüler auch noch andere Kompetenzen. Vor dem Versand eines Lebenslaufs sollte man diesen korrigieren lassen!!
        Wer verschickt denn heute solch wichtige Dokumente ohne vorherige Korrektur?? Lernt man das nicht in der Schule? Es geht nicht um das Vertuschen von Fehlern, sondern um den Stellenwert des Dokuments und die diesem beigemessene Sorgfalt.

  14. Keine Einbahnstraße

    Natürlich ist Mehrsprachigkeit eines der höchsten Güter überhaupt. Allerdings ist eine Sprache in Reinform nicht in einer Schule erlernbar. Hierfür bedarf es einer gehörigen Portion an Praxis – am besten im Sprachenbad mit Muttersprachlern. Das ist an unseren Schulen – übrigens auch an anderen Schulen in anderen Ländern an denen Fremdsprachen unterrichtet werden – nicht möglich, oder kann die CSP irgendwo französischsprachige Lehrer mit Deutschkenntnissen aus dem Ärmel schütteln? Ich stamme aus einer Generation in der die „Audiovisuelle Methode“ als das Allheilmittel des Erlernens einer Fremdsprache gehandelt wurde. „Bonjour Line“ wurde gebüffelt und man versuchte als Kind intuitiv irgendetwas aufzuschnappen. Glauben Sie mir: früher warn die Französischkenntnisse auch nicht besser! Die Grammatik wurde gepaukt und Vokalen gelernt – das Sprechen kam erst nach dem ersten Jahr an der Uni – mitunter auch durch parallel laufendes „Wirtschaftsstudium“.
    Als Vater von zwei Studierenden finde ich die Sprachkenntnisse aufgrund der neuen Medien heutzutage sogar deutlich besser. Meine Kinder reden Englisch, Französisch und Niederländisch, weil sie stets in Foren, in Chats, im Internet & Co. unterwegs sind. Also Praxis ist die „Mutter aller Sprachkenntnisse“.
    Außerdem erachte ich es als beschämend, dass man von den Deutschsprachigen stets Französischkenntnisse einfragt, während in der DG-Hauptstadt kaum ein Geschäft noch in der Lage ist auf Deutsch zu bedienen. Ich passe mich jederzeit gerne in jeder Sprache an, aber „zu Hause“ müsste man doch eigentlich seine Muttersprache reden dürfen, können, sollen, ja müssen.
    Also liebe CSP, neben der Stärkung der Französischkenntnisse unserer Kinder wünsche ich mir eine Verpflichtung im Dienstleistungssektor der DG Deutsch zu reden.

    • Graf Ortho

      Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen.
      Als Abiturienten an der BS (1966) hatten wir zwar exzellente Kenntnisse in Grammatik, Rechtschreibung, Literatur, aber sozusagen keine in Alltagsfranzösisch, um es mal so zu nennen.
      Wir hatten Schwierigkeiten, an einer Unterhaltung unter Studenten teilzunehmen. Erstens sprachen die viel zu schnell, und zweitens gebrauchten sie Ausdrücke, die wir nicht in der Schule gelernt hatten: chope für bière, sèche oder clope für cigarette, bagnolle für voiture, usw.
      Das haben wir dann aber schnell assimiliert.

      Richtig Niederländisch habe ich übrigens erst bei der Arbeit gelernt. Zwar sind wir Deutschsprachigen da im Vorteil (aber nicht immer: „de“ telefoon und nicht „het“ telefoon), dennoch gab es dasselbe Problem: Schulniederländisch ist nicht Alltagsflämisch.
      Fazit: Die gelebte Praxis macht’s, allerdings auf einer guten schulischen Unterlage.

      Man muss hinzufügen, dass damals in der Eifel das Plattdeutsche allgemeine Umgangssprache war. Hochdeutsch sprachen nur ein paar feine Pinkel, Vegder zumeist.
      Dadurch war unser Alltagshochdeutsch etwas schwerfällig. Inzwischen hat sich aber das Hochdeutsche besonders bei der Jugend weitgehend durchgesetzt.
      Nun werden schon Stimmen laut, die den Untergang des Plattdeutschen beklagen und entsprechende Initiativen verlangen, etwa Unterricht im jeweiligen Dialekt. Theater auf Platt gibt es ja schon, das wäre früher undenkbar gewesen.

      • Aufgrund der Referenz zu 1966 war @Graf Ortho eine Reihe Jahre früher dran als ich. Seine Beschreibung entspricht der Realität, seine Analyse und Bewertung sind korrekt.

        Das Ganze ohne verklärte Mythen und Einzelfälle zu bemühen. Sein Fazit (gelebte Praxis / schulische Grundlage) bringt die Sache auf den besagten Punkt.

    • Aufgrund der Referenz zu „Line“ war @Die kleine Einbahnstraße eine Reihe Jahre später dran als ich. Seine Beschreibung entspricht der Realität, seine Analyse und Bewertung sind korrekt.

      Das Ganze ohne verklärte Mythen und Einzelfälle zu bemühen. Die Referenz auf die „zwei Studierenden“ mit denen er sich zu diesem Thema auseinander gesetzt hat ist positiver Beleg genug.

  15. Gemein(d)e

    Ich finde als Wahlthema hat diese Diskussion kein Potential , außer ein paar Lehrer und Politiker interessiert es niemanden. Was die Sprachvielfalt hier in der Gegend angeht, ist jammern auf ganz hohem Niveau.
    Es wäre besser man kümmert sich um Lebens beeinträchtigende Probleme.
    Wie Pflege und Umwelt und Missbrauch von Steuergeldern.
    Warum müssen andauernd irgendwelche Empfänge von Steuergeldern gemacht werden, warum kann ein Politiker sein essen nicht selber zahlen? das müssen niedrig Verdienende auch !
    Warum müssen viele Politiker vor allem die Mist bebaut haben, jahrelang weiter bezahlt werden , schickt diese Menschen doch auch zu Arbeitslosenamt, schmeißt solche Typen doch einfach raus. Das passiert auch beim kleinen Bürger, wenn er Mist baut.

  16. Nehme sie es die sie wollen : Fakt ist das Niveau der Französisch Kenntnisse sinkt gewaltig und das anderer Sprachen wie Englisch steigt nicht. Das sollte Parteiübergreifend angepackt werden. Das wäre Verantwortung übernehmen für die nächste Generation, anstatt dieses ganze Parteigelaber hier.

    • Ohne die Attribute Ihrer elterlichen Autorität in Frage zu stellen, wünsche ich Ihnen, dass Sie bessere Argumente für ein solche Entscheidung haben als die schiere Existenz einer mehr oder weniger idiotischen Debatte in einem Forum.

          • Leider sind meine Kommentare bei OD nur ein Hobby, und nicht wie bei viele andere hier eine Lebensaufgabe. Deshalb achte ich nicht wirklich auf Schriftfehler oder auf perfekte Grammatik
            Ich persönlich arbeite in Hasselt, und meine Amtssprache ist niederländisch.
            Ich habe schonmal auf dem Forum angedeutet, das meine Kinder in franz. richtig gute Punkte haben, aber sich nicht Unterhalten können und bei einer Konveration nichts verstehen. Mir macht das Sorgen für deren Zukunft in Belgien.
            Ich habe kein Abitur, wie man an meinen Schriftfehler erkennen kann. Nur eine Lehre. Ich gehöre aber zu den 10% in Belgien die unter den Topverdiener gehören(Angestellter) . Warum ? Weil ich 4 sprachig bin. Ich arbeite für ein Chemiekonzern. Da staunen Sie !
            Meine grösste Waffe ist kein Abi, kein Studium. Nur Sprachen und ein bisschen Chemie.
            Ich ärgere mich darüber das man eine Partei kritisiert, die für einmal eine geistreiche Idee hat. ProDg jedoch möchte diesen Trumpf sogar abbauen. Sind die bescheuert? In meiner Karriere hat man mir noch nie nach Abi gefragt, sondern nach Sprachen, Sprachen… Deutsch und Franz. und die Tore der globalisierten Welt stehen offen….

  17. Allein die Schulen haben gefälligst Verantwortung zu tragen. Vielleicht mal selbst Weiterbildung aktiv gestalten und Lehrer einstellen die dièse Materie im Griff haben, jedoch ist die PDB/PRODG fehl am Platz

  18. Maria Heidelberg

    Ich muss den Artikel mal korrigieren. Es muss „katholisch Sozialen“ heißen und nicht „christlich Sozialen“. CHRISTLICH beinhaltet die Einhaltung des Wort Gottes. Und so wie ich das sehe, wurde das Wort Gottes seit langem ad acta gelegt.

    Und zum Erlernen einer Fremdsprache:
    Wenn sich Menschen untereinander nicht gut verständigen können, ist das doch nur ein Vorteil für die politische Zielsetzung.

    Eigentlich wusste das schon der Gott der Bibel, als er den Turm zu Babel zerstörte, und alle Menschen auf Erden zerstreute, so dass die bösen Menschen kein Unheil mehr anrichten können.

    Jetzt läuft es eben umgekehrt. Die bösen Menschen spielen Gott und lassen Euch, trotz Debatte, im Regen stehen.

  19. Maria Heidelberg

    @Vereidiger, die Sinnhaftigkeit einer Aussage hängt unter Anderem von der eigenen Einstellung zum Thema ab. Hieraus erklärt sich eigentlich nur, dass verschiedene Leute eben unterschiedlichste Vorstellungen davon haben, was sinnvoll oder sinnfrei ist.

    • Zaungast

      Nun, Frau Heidelberg, auch ich finde Ihren vorigen Beitrag ziemlich kryptisch.

      Wenn Gott den Turm wirklich zerstört hat, damit die Menschen kein Unheil mehr anrichten können, so ist das aber gründlich danebengegangen. Das Unheil, das durch Verschiedenheit der Sprache, also der Völker, entstanden ist, kann kaum ermessen werden.

      Böse Menschen spielen Gott und lassen uns im Regen stehen? Bei allem guten Willen, Frau Heidelberg, da bin ich geistig überfordert. Bitte helfen Sie mir, die richtige Einstellung zu gewinnen!

  20. Jockel F.

    Wie steht es eigentlich um die Französischkenntnisse der von Prodigy und Mitläufern dutzenfach herbei gekarrten bundesdeutschen Experten für alles?

    Und ja, bei DELF wird nicht nur vorbereitet, es wird auch im Vorfeld gefiltert.

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