Politik

Premier Charles Michel und Kanzlerin Angela Merkel in Marrakesch: „Legale Migration schafft Wohlstand“

10.12.2018, Marokko, Marrakesch: Charles Michel, Premierminister von Belgien, kommt zur UN-Konferenz, um den Migrationspakt zu unterzeichnen. Foto: Eric Lalmand/BELGA/dpa

Belgiens Premier Charles Michel (MR) ist nach einem turbulenten Wochenende und dem Bruch seiner Regierung mit der N-VA am Montag wie geplant in Marrakesch angekommen.

Michel begrüßte ausdrücklich den UN-Migrationspakt, Auslöser der Abspaltung der N-VA von den anderen Parteien der Mehrheit. Der Pakt sei ein Schritt nach vorne für eine effizientere und verantworungsvollere Migration, sagte der belgische Premier.

Michel in Marrakesch: „In den letzten Wochen hat es in zahlreichen Ländern heftige Debatten um diesen Pakt gegeben, auch in meinem Land. Es wurden auch viele Lügen in die Welt gesetzt, um die Debatte zu instrumentalisieren.“

10.12.2018, Marokko, Marrakesch: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht bei der UN-Konferenz zum Migrationspakt. Foto: Michael Kappeler/dpa

Dann ging der Premier auf die Regierungskrise ein: „Ich wurde in meinem Land mit einem politischen Problem konfrontiert: Einer meiner Partner vollzog eine Kehrwende. Ich habe mich dazu entschlossen, mich der Demokratie zuzuwenden, indem ich den Text dem Parlament vorlegte: Mehr als zwei Drittel der Abgeordneten entschieden sich dafür, den Pakt zu unterstützen. Mit diesem Trxt sind wir stärker, mutiger und verantwortungsvoller.“

Abschließend sagte Michel: „Ich habe zwar keine parlamentarische Mehrheit mehr in meinem Land, aber ich präsentiere mich aufrecht und stolz auf meine Überzeugungen.“

Unterdessen würdigte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den UN-Migrationspakt als Meilenstein in der internationalen Politik für den Umgang mit Migration. Der Pakt sage der illegalen Migration klar den Kampf an und bekämpfe etwa Schleuserkriminalität, sagte Merkel am Montag nach der Annahme der Übereinkunft auf der Konferenz zum UN-Migrationspakt in Marrakesch.

Migration sei ein natürlicher Vorgang – „und wenn es legal ist, auch gut“, sagte Merkel. So schaffe Arbeitsmigration Wohlstand. Mit nationalen Alleingängen sei das Problem dagegen nicht zu lösen, sondern nur mit internationaler Kooperation, betonte die Kanzlerin. Globalisierung könne nur menschlich gestaltet werden, wenn alle Länder auf der Welt faire Entwicklungsmöglichkeiten hätten. (cre/dpa)

167 Antworten auf “Premier Charles Michel und Kanzlerin Angela Merkel in Marrakesch: „Legale Migration schafft Wohlstand“”

  1. Wenn man die eigene Bevölkerung fördert, Weiterbildung, Qualifikation und Ausbildung, dann schafft dies Wohlstand OHNE Migration!
    Insbesondere sollte man sich um die Belgier mit einfacher Bildung kümmern oder Handwerker steuerlich begünstigen. Dies ist alles möglich, es macht nur etwas Arbeit, man muss nur wollen!

      • Ich möchte feststellen, ich habe NICHTS gegen Flüchtlinge! , wenn diese um ihr Leben fürchten müssen wir helfen. Alles andere, muss diskutiert werden können.
        Aber dies alles hier zu diskutieren ist mehr als schwierig, da dieses Thema sehr leicht von Populisten vereinnahmt wird. Ich trink mit jedem gerne ein Bierchen und dann können wir gerne diskutieren. Wann macht der Weihnachtsmarkt heute zu? Einen Glühwein zu Abschluss des Tages kann nicht schaden. Ich hoffe die Küche im Papparazzi bleibt auch nach der Übernahme so gut, ich werde berichten.

  2. Und Recht hat er. Ich bin stolz auf unseren Premier. Nur verblendete Menschen wollen nicht einsehen, wie notwendig Migration für uns ist und wie gut sie unserem politischen und wirtschaftlichen System tut.

    Nationalismus und nationale Egoismen haben die Länder noch niemals weiter gebracht.

    Danke für die klaren Worte, Herr Michel.

    • Wünsche

      Dann wünsche ich Ihnen eine typsiche afghanische, oder syrische, Bereicherung. Es sind die Nationalismen, die die europäischen Nationen groß gemacht haben. Wieso leben Sie hier wenn alles so schei… ist, war, wegen der „Nationalismen“.

      • Danke. Habe ich schon. Und ich bin sehr zufrieden mit den neuen Mitbürgern. Sie sind freundlich, höflich, fleißig.
        Warum ich hier lebe? Weil es mir hier und heute und mit der Zuwanderung gut geht.

        Gegenfrage: Warum leben Sie denn noch hier, wenn es hier doch so schlecht ist?

        • Peter Müller

          ach lieber Gott. Sie sind ein traumer. Solange die immer alles bekommen, was sie fordern sind Sie freundlich und. Aber oh weh, es geht in die andere Richtung. Aber ich freue mich schon darauf, wenn die Gesetze weiter zum wohle des Islam bei uns angepasst werden.

            • Islamsektegehörtverboten

              Sharia, Kinderehen, Abschaffung christlicher Zeichen in öffentliche Gebäuden, Abschaffung illegaler Migration, militäriche Sicherheit auf Weihnachtsmärkte, Abschaffung freier Meinung in der Demokratie, leere Sozialkassen, tollereieren von Tierquälerei,, Antisemissmus, Ghettos in Städte übelster Art, und dummes linksversifftes Gelabber, etc

          • Ach Pit, du und deine rechten Gesinnungsfreunde tun uns Normalbürger immer als „Träumer“ ab, die „endlich mal aufwachen“ sollen. Und nur ihr seid „Realisten“. Komisch nur, dass euch die meisten Menschen ablehnen, weil ihr aus der Geschichte nichts gelernt habt. Ihr lebt nur in einer dunklen, traurigen Welt, die ihr nicht versteht und vor der ihr deshalb Angst habt. Das ist manchmal schon pathogen.

          • Alfons van Compernolle

            Peter Mueller : kein einziges Gesetz wurde in Belgien oder Deutschland dem Islam
            angepasst !! Einer meiner Nachbarn ( 2.Etage) ist Iraker , lebt mit Frau und Kind hier, spricht sehr gut Nederlands ( auch die Ehefrau & Kinder ) lernt gerade „Franzoesisch“ und arbeitet bei Sidmar am Hochofen seit 4 Jahren !
            Noch nie einen Cent Sozialhilfe angefragt , sondern Putzjob’s angenommen und ihr Leben selbst finanziert. Nicht jeder Imigrant / Fluechtling ist nur auf Kohle aus !

              • Alfons van Compernolle

                Bloedsinn ! Die letzten 4 Jahre vor meiner Rente, habe ich beim OCMW
                (Sozialbehoerde) gearbeitet. Wir haben jede Menge Migranten vorbereitet fuer den Belg.-Arbeitsmarkt und beinahe 90% von diesen Migranten haben einen festen Job gefunden. In meiner Zeit als selbstaendiger Ing & Handwerksmeister in Hamburg , hatte ich 50
                anerkannte Migranten als „Auszubildende“ in der Firma ! Den Deutschen war Handwerk nicht gut genug , die Afrikaner (meistens) bewarben sich in Massen !!

          • Komisch, dass Sie und Ihre Gesinnungsfreunde immer anderen Leuten Dinge unterstellen müssen. Wie kommen Sie darauf, dass ich mich freue, wenn irgendjemand ermordet wird? Wie kommen Sie darauf, dass Schwarze Weiße ermorden wollen?

            • Herbert G.

              @ AchGott

              „Wie kommen Sie darauf, dass Schwarze Weiße ermorden wollen?“

              Weil sie es tun:
              Marokko. Zwei junge, lebenslustige Studentinnen aus Norwegen und Dänemark, die „nie an das Böse glaubten“, wurden am Montag in ihrem Zelt, das sie sich im Base-Camp des Atlas-Gebirges aufgeschlagen hatten, mit aufgeschlitzten Kehlen aufgefunden. Mehrere Marokkaner wurden festgenommen.

              • Also ist Marokko, wie die deutschen Grünen (Katrin Göring Eckhardt, Anton Hofreiter, Habecke Robert und Bärbocke Annalena, usw.) doch kein sicheres Herkunftsland, zumindest nicht für Touristen aus Europa.

                  • Als sichere Herkunftsstaaten gelten Länder, von denen der Gesetzgeber annimmt, eine politische Verfolgung finde dort nicht statt.
                    PS: Schauen Sie sich das Video der Enthauptung an, dann vergehen Ihnen Ihre lustigen Haarspaltereien.

                    • Hausmeister

                      Die beiden Mädchen haben sich angesichts des baldigen UN-Migrationspaktes in Marokko wohl sicher gefühlt. Hinzu kommt, dass durch Relativierer und Beschwichtiger, kurz „Gutmenschen“, wie es sie auch hier auf OD gibt, (@ EdiG vorneweg) ihnen jedes Misstrauen genommen wurde.
                      Die brutalen Morde waren religiös motiviert, gegen ungläubige weiße Huren.
                      Aber EdiG wird sagen; Verbrecher gibt´s überall; das hat mit dem Islam nichts zu tun. Vielleicht macht er noch ein kleines Späßchen. Er hat ja keine Kinder.

                    • Fundsache

                      Die beiden jungen Frauen waren mindestens naiv und leichtsinnig.
                      Man muss aber auch feststellen, dass die EU, die Regierungen von Schweden und Deutschland und besonders die öffentlich-rechtlichen Medien und der überwiegende Teil der freien Medien, die jungen Menschen und speziell die jungen Mädchen zur Naivität verzieht.
                      Gefahren werden radikal abgestritten und als absolute Einzelfälle in einem Meer von internationaler Gutherzigkeit dargestellt.
                      Und mit Programmen, wie diesem: http://www.reisereporter.de/artikel/3415-gratis-interrail-eu-spendiert-18-jaehrigen-bahntickets-for-free
                      (EU verlost Interrail-Tickets an 18-Jährige für 30-Tage Rucksackurlaub quer durch Europa)
                      wird eine Risikolosigkeit und völkerverbindende Positiv-Neugier vermittelt, die natürlich dann nicht an den Grenzen Europas endet, sondern die gern dann auch mal „nach Nordafrika reinschnuppert“ oder nach Asien. Weil man ja schon so erfahren im Trampen, Interrailen und Rucksackreisen ist – „und noch nie was passiert ist“.
                      Von kaum erwachsenen Mädchen und Jungen kann man nicht erwarten, dass sie in der Lage sind, Risiken realistisch einzuschätzen, wenn sie
                      a) in ihrer Kindheit vor jedem Fall, jeder Enttäuschung und jedem Schmerz bewahrt worden sind durch Kuschelpädagogik und „wir sind alle ja so gleich und so liebevoll zueinander“-Täuschung.
                      b) durch Politik und Medien zu naiven Schneeflocken mit Pipi-Langstrumpf-Mentalität verdödelt werden.
                      Islamisten und andere Halunken lachen sich kaputt, wie wir Nordwest-Europäer unsere Kinder sehenden Auges in die Darwin-Awards schicken. Jedes tote Mädchen ist eine potentielle europäische Mutter weniger für den Geburtenwettbewerb, den der Islam als seine Siegesstrategie erkannt hat. Und jeder erschlagene oder erstochene junge Mann ein Konkurrent weniger für die Weitergabe der eigenen Herkunft.

                    • Vater von 2 Töchtern

                      Zeitlebens habe ich grün bis links gewählt; Nazis und Neo-Nazis waren und sind mir verhasst. Filme oder Literatur über den Holocaust waren mir immer ein Gräuel. Ich bin kein RECHTER.
                      Trotzdem habe ich meinen Töchtern den Umgang mit muslimischen Jungen streng verboten. Integration ohne mich.
                      Ich hoffe sie beherzigen meinen Rat; ich halte sie zwar schonend aber regelmäßig auf dem Laufenden, was den Susannas, Marias, usw passierte. Der Islam gehört nicht in meine Familie.

                    • @ Fundsache

                      Sie schreiben Unsinn. Es existiert sowohl von der Bundesregierung als auch von der EU eine Reisearnung für Marocco und die anderen Mahgreb-Staaten.

                • Special Forces

                  Wenn die in solchen Ländern unterwegs sind, handelt es sich meistens um offizielle Besuche (also mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen). Drum ist deren Meinung für die Tonne!

                    • @ Dumpfbacke (Dafür sind Sie selbst verantwortlich, ich hätte es nicht besser beschreiben können)

                      Fundsache schreibt:
                      „Gefahren werden radikal abgestritten und als absolute Einzelfälle in einem Meer von internationaler Gutherzigkeit dargestellt.“
                      Dem gegenüber steht besagte Reisewarnung.

                    • Herbert G.

                      “ Es existiert sowohl von der Bundesregierung als auch von der EU eine Reisewarnung für Marokko und die anderen Maghreb-Staaten“.
                      Aber dass Europa hunderttausendfach mit den Einwohnern dieser Staaten, die meisten davon junge, testosterongesteuerte Männer, geflutet wird, stört Sie nicht, oder?

                    • @ EdiG
                      „Es existiert sowohl von der Bundesregierung als auch von der EU eine Reisewarnung für Marokko und die anderen Maghreb-Staaten.“
                      Aber hunderttausende junger Männer, oft ohne Ausweise, von dort in der EU aufnehmen ist kein Problem….

                    • @ gruene

                      In erster Linie besteht das Problem darin sie wieder zurück zu schicken. Da es keinen Grund für eine Aufenthaltsgenehmigung gibt würde die Regierung sie gerne in die Heimat abschieben. Bislang weigert sich die marokkanische Regierung aber gültige Papiere auszustellen und sie zurück zu nehmen.
                      Das könnte sich aber durch die Selbstverpflichtung im Migrationspakt ändern. Wenn nicht, besteht für die Bundesregierung die Möglichkeit Zusagen über Hilfsgelder und Entwicklungshilfe zurück zu ziehen.

                    • Edig !
                      Sie glauben also das der für uns rechtlich unverbindliche Pakt die Marokkaner dazu zwingt ihren Staatsangehörigen Papiere auszustellen und zurückzunehmen, da der rechtlich unverbindliche Pakt auf einmal für die Marokkaner rechtlich verbindlich ist, oder wie?
                      Sie sind ja krank.

                    • @ Joseph

                      Einfach mal lesen. Ich glaube das der rechtlich unverbindliche Pakt der Bundesregierung die Handhabe gibt Zusagen zurück zu ziehen wenn die andere Seite ihre Zusagen nicht einhält.
                      Der Zwang entsteht hier durch Bedürfnisse oder anders ausgedrückt: Papiere gegen Geld (oder umgekehrt).

                    • Also EdiG ! Also wirklich !
                      Einfach mal lesen. Der Pakt gibt weder Geld noch die Handhabe Geldgaben zurückzuziehen. Er ist unverbindlich, dass heisst UNVERBINDLICH. Marokko muss gar nichts, gar nichts. Es ist ein unverbindlicher Pakt, kein Vertrag wo es um Geben und Nehmen geht.
                      Höchstens können in Zukunft westliche Rechtsanwälte oder Richter versuchen uns (UNS) zu zwingen verschiedene (rechtlich unverbindliche) Verbindlichkeiten des Paktes anzuwenden. Deshalben legen westliche Staaten dem Pakt eine Erklärung bei dass der rechtlich unverbindliche Pakt für sie auch wirklich rechtlich unverbindlich ist. Verstanden?

                    • @ Joseph

                      Da ich Sie nicht für dumm haltegehe ich einfach mal davon aus das Sie es nicht verstehen wollen weil es nicht in Ihre Ideologie passt. Daher erachte ich weitere Erklärungen für sinnlos.
                      Ich wünsche Ihnen noch viel Spass in Ihrer Welt.

                    • Da Sie ja glauben der einzige zu sein der den Pakt gelesen und verstanden hat zitieren Sie mir doch die Stellen die Marokko verpflichtet Papiere auszustellen da es sonst kein Geld mehr gibt.

                    • EdiLügner

                      EdiG, Sie lügen häufiger als Pinocchio und der Spiegel und alle Propagandamedien, alle pro-Migranten-Politiker und Gutmenschen zusammen.
                      Nein, es steht nichts von „Reisewarnung“ in da, das interpretieren Sie so!
                      Sie sind ein Lügner! Es ist widerlich, wie Sie immer wieder versuchen sich aus Ihren Lügengebilden heraus zu reden und dabei jeden hier beschimpfen und immer wieder den erhobenen Zeigefinger Ihrer verkorksten Moral schwingen. Ich würde Sie für alle Zeiten sperren!

                    • Werter Herr Lügner

                      ich würde Sie schon für Ihre dauernden Angriffe sperren, aber da sich OD nicht einmal an die selbst erstellten Regeln hält sehe ich da keine Chance.

        • Auch ich bin stolz auf unseren Premier.
          Ihre These, dass nur verblendete Menschen nicht einsehen wollen, wie notwendig Migration für uns ist und wie gut sie unserem politischen und wirtschaftlichen System tut, kann ich nur unterschreiben.

          • Alfons van Compernolle

            Ob legale Migration „Wohlstand“ schafft , bleibt noch zu beweisen.
            Das aber nicht beinahe jeder Migrant/in ein Straftaeter/in ist, wie doch gerne auch in diesem gepostet wird, steht wohl fest. Es gibt auch sehr viele positive Beispiele
            von Migration in unserer Gesellschaft.

        • Liebe Teddywerfer… ich spare mir die Auflistung der Quellen, jeder der unabhängige Medien liest, kennt diese Bereicherungen: jeder 3. Gefängnisinsasse ist Neubürger, in Schweden ist die Vergewaltigungsrate seit +/-2015 um 1200% gestiegen, Gruppenvergewaltigungen gab es „nicht“ vor 2015, Ehrenmorde „regelmässig“, Kinderhochzeiten finden statt (stelle ich gleich mit Pädophilie= meine Meinung), ganz zu Schweigen von den täglichen Messerreien, Mädels werden von ihren, in der Ehre verletzten Ex-Freunden, abgemezelt, Jugendliche beim Handyklau abgestochen usw usw, erzählt mir doch bitte nicht, dass sich nichts verändert…

      • Es sind die Nationalismen, die die europäischen Nationen groß gemacht haben.

        @ Wünsche

        Im Zeitalter der „Kleinstaaterei“ traf Ihre Aussage zu. Heute leben wir im Zeitalter der Globalisierung. Size matters ist zwar ein mittlerweile ausgekauter Spruch, aber auch eine ökonomische Wahrheit. Man kann es bedauern das die Zeit der „Tante Emma Laden“ vorbei ist, ändern kann man es nicht. Der einzelne, auch der einzelne Staat, ist heute nicht mehr überlebensfähig.

        0

        • Ekel Alfred

          @ AchGott, nur 14 Regierungschefs von 150 Ländern waren selbst anwesend….alle Ostblockstaaten sowie Österreich und Italien sind erst gar nicht hingefahren….und einer der wohl wichtigsten Handelspartner der EU hat ja bereits vorweg den Pakt verworfen….warum wohl?….

          • ….warum wohl?….

            @ Alfred

            Vielleicht wissen die im Moment gar nicht ob da noch irgendwer zuständig ist. Inzwischen wechseln da die Verantwortlichen schneller als die Regierungen in Italien.

    • Dann erklären Sie mal wieso es nach dem unkontrollierten Einwandern von 2015 überall in Europa Probleme gibt, wenn es doch so gut tut?
      Gehen Sie mal nach Duisburg und sagen den Leuten dort wie gut Migration für sie ist…

    • Idée fixe

      Wie sagte die Bundeskanzlerin: „Legale Migration schafft Wohlstand“.

      Da hat Frau Merkel meine volle Zustimmung. Diese Art von Migration (Einwandern) gibt es z.b. in den USA, Canada, Australien etc.

      Dort werden Einwanderer überprueft, bzw. müssen gewisse Kriterien erfüllen. Dann, aber nur dann sind diese natuerlich ein absoluter Gewinn fuer das jeweilige Land.

      Wenn ich mir im Gegenzug dann Belgien Deutschland u Frankreich so ansehe, na ja.

  3. Die Merkel behauptet zwar : „Der Pakt sage der illegalen Migration klar den Kampf an und bekämpfe etwa Schleuserkriminalität,…“ doch keine ich keinerlei Aussagen in dieser Richtung in diesem Pakt erkennen.
    Wie soll der Pakt denn etwas bewirken, wo er doch „rechtlich unverbindlich“ ist?
    Der Pakt ist genauso wie Merkels „Wir schaffen das“ eine (nicht offizielle und rechtlich nicht bindende) Aufforderung an Menschen nach Europa zu kommen, Europa wo die Länder sich doch (rechtlich unverbindlich) verpflichtet haben ….
    Marrakesch Michel und Wir-schaffen-das Merkel fliegen für solchen Unsinn nach Marrakesch, wollen aber ihren Bürgern verbieten ihre Dieselfahrzeuge zu nutzen. Na ja.

    • Idée fixe

      Einwanderung ist eben nicht einfach gut und förderwürdig, wie der Migrationspakt es darstellt. Man kann mit guten Gründen dagegen sein, dass der Migrantenanteil im eigenen Land weiter steigt.

    • Pensionierter Bauer

      Ich stelle mir die Frage wie man die Schleuserkriminalität denn eindämmen will, wenn doch jedes Land selbst entscheiden kann wer reinkommt. Müssen wir die Einwanderungswlligen jetzt mit dem Flugzeug in ihren Heimatländern abholen gehen, damit deren Menschenrechte gewahrt bleiben.

      • @ PB

        Geregelte Einwanderung soll den Schleussern das Wasser abgraben. Wer eine Perspektive hat legal in ein Land seiner Wahl einzuwandern braucht keine Schleusser, wer die Gewissheit hat nicht aufgenommen zu werden spart sich vielleicht das Geld.

        • Walter Keutgen

          EdiG, „wer die Gewissheit hat, nicht aufgenommen zu werden“. Da ist doch das Problem: Von den echten Asylanten abgesehen glauben viele im Europa, in dem Milch und Honig fließen, wäre auch ein Plätzchen für sie, ohne das sie sich nur ausmalen, wie viel Qualifikation hier nötig ist.

          • @ Walter Keutgen

            Nein, das Problem ist die mangelnde Information. Wenn die Botschaften und Konsulate die Bevölkerung informieren dürften hätten die Schlepper keine Chance falschinformationen zu verbreiten.

              • @ Atheist

                Ich verstehe auch nicht wie die deutsche Bundeskanzlerin auf dem Marktplatz von Moghadishu die Bevölkerung einladen konnte nach Europa zu kommen. Wann hat Sie das nochmal gemacht?
                Es kommt immer wieder der dumme Spruch von den Politikern die alle Welt ermutigt zu uns zu kommen. Ich hab noch keinen gehört.
                Ich habe aber auch, und das kann Ihnen hier jeder (also alle 5) bestätigen eine etwas andere Wahrnehmung.

                • Sie posten einen Quatsch. Unglaublich. Wer erlässt denn die Gesetze, die es den Migranten ermöglichen, hier finanziell gut auszukommen, ohne groß zu arbeiten Mit welchem Geld wird das finanziert? Da wären die Migranten doch blöd nicht zu kommen.
                  Die einzigen dummen Sprüche kommen doch von Ihnen. Sie drehen die den Leuten die Wörter um das einem schwindlig wird.

                  • Wer erlässt denn die Gesetze, die es den Migranten ermöglichen, hier finanziell gut auszukommen, ohne groß zu arbeiten

                    @ Atheist

                    Sicher können Sie mir auch sagen auf welches Gesetz Sie sich hier beziehen,In Deutschland gibt es kein derartiges Gesetz.

            • Polarlicht

              @ EdiG
              Nun, nicht nur Schlepper …selbst die hinterletzten Dörfer im Kongo , verfügen über net fähige Smartphones ! Die googeln, die sehen den hier vermeintlichen Wohlstand, und dann gehen die zu den Schleppern,

              • @ Polarlicht.

                Derselbe Unsinn wurde vor 40 Jahren über die „West-Werbefernsehen schauenden Brüder und Schwestern in der Zone“ erzählt. Er war damals genauso wenig wahr wie heute. Mir ist in all den Jahren, weder im Osten noch im Westen, keiner begegnet der wegen dem Überfluss „rübergemacht“ ist, und die waren näher dran.
                Zum Einen haben die „hinterletzten Dörfer“ im Kongo wahrscheinlich gar keinen Handy-Empfang, zum Anderen haben diejenigen die sich dort ein Smartphone leisten können andere Informationsquellen als Google.

  4. Jeden Tag

    Die können stolz auf sich sein!
    „In einer Kölner Flüchtlingsunterkunft ist am Montag die Leiche eines zwei Jahre alten Mädchens gefunden worden. Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem Gewaltverbrechen aus. “
    Jeden Tag, jeden Tag, jeden Tag…

    • @ Jeden Tag

      Ich hab auch was, sogar ganz ohne Migrantenhetze…….

      In einem kleinen Ort in Mansfeld-Südharz soll eine Frau längere Zeit zwei Säuglings-Leichen in ihrer Wohnung versteckt haben. Ermittler versuchen, die Hintergründe zu klären. Zwei tote Säuglinge haben Polizisten in der Wohnung einer 46-Jährigen in Benndorf gefunden.

        • Die Migrantenkriminalität liegt ungefähr bei 80% In der hiesigen Bevölkerung vielleicht bei 8%.

          @ Prozentrechnung

          Die fehlenden 12% werden dann wohl von Auserirdischen verübt.
          Derartige Zahlen traut sich nicht mal Frau von Storch, und die hat im Bezug auf Verleumdungen und Lügen eine sehr niedrige Hemmschwelle.
          Vielleicht können Sie uns schlau machen und erzählen woher Sie den Unsinn haben.

            • @ DanAhlen

              Was denn, nur 12% der Bevölkerung (einschl. Migranten) begehen keine Straftaten?
              Ich wusste schon immer das ich Teil einer Minderheit bin, das es allerdings so schlimm ist war mir nicht bewusst.

              • DenAhlen

                Nein! Lassen Sie sich die Quelle geben und lesen Sie! Von den Ausländern begehen 80 % Straftaten, 20 % nicht. Von den Einheimischen nur 8%, 92 % also nicht… Woher die Zahlen kommen fragen sie besser die „Prozentrechnung“!

          • Sind sie nicht putzig?

            Maasmännchen, ja.
            Hier, nur für EdiG, der hoffentlich bald volle Kanone bereichert wird
            „Schwere Ausschreitungen im Bamberger Ankerzentrum: In der Nacht auf Dienstag haben Bewohner in der Aufnahmestelle für Asylbewerber erst das Sicherheitspersonal und dann die zur Hilfe gerufenen Polizisten attackiert. Es gibt elf Verletzte, neun Männer werden festgenommen.“

          • Sind sie nicht putzig?

            Vielleicht können Sie auch mal ein Wort über die Opfer der „Migranten“-Gewalt verlierer, anstatt immer nur zu relativieren. nein, Sie sind zu feige, sich das einzugestehen, weil dann ihr verkrüppeltes Weltbild zusammenbricht. Man kann es nur wiederholen, Sie haben nicht nur ein, sondern 4 Räder ab. Es ist widerlich wie Sie sich gegen die hiesige Bevölkerung immer wieder aufführen.

            • @ Putzkopp

              Der Regierung von Oberfranken zufolge sind aktuell 1.268 Personen in dem Ankerzentrum untergebracht,
              Die haben alle keine Bleibeperspektive und müssen mit ihrer Abschiebung rechnen. Das da immer ein paar dabei sind die durchdrehen wäre vorhersehbar gewesen.
              Warum in einem Flächenland wie Bayern über 1000 Menschen in einem Lager untergebracht werden müssen bleibt ein Rätsel.
              Wenn Sie nicht merken was hier los ist möchte ich die Ihnen verbleibenden Räder gar nicht zählen. Wahrscheinlich steht Ihre Gesinnung schon lange auf einem Betonblock.

          • Ist doch Einfach zu verstehen : 100 % Migranten davon 80 % Straftäter und 20 % nicht !
            100 % Einheimische davon 8 % Straftäter und 92 % nicht.
            Ist doch gar nicht so schwer wenn man es denn verstehen will !

      • Ach Edi, die importierte Kriminalität durch die Einheimische relativieren. Das ist so als würde man auf die Quarantäne bei Infektionsverdacht verzichten weil ja auch Menschen an Krebs sterben.
        Edi, Edi, tu m’en est un….

        • @ Dax

          Den Versuch Ihnen Zusammenhänge durch Ironie zu verdeutlichen habe ich längst Aufgegeben, Da Sie ohnehin nur glauben was in Ihr bescheidenes Weltbild passt ist für Sie völlig klar das für 80% aller Straftaten nur Migranten in Frage kommen.
          Gelegentlich liest hier aber auch mal einer mit der nicht so begrenzt denkt wie Sie.

          • Herbert G.

            @ EdiG
            Der Kommentar von Dax bezog sich wohl eher auf Ihre „hervorgezauberten“ zwei Säuglingsleichen in Benndorf.
            Ihr Tick, jedes „Migrantenverbrechen´´ mit einem „Eingeborenenverbrechen´´ zu kompensieren ist ja legendär.
            Dabei hat nie jemand bestritten (warum auch???) dass es auch einheimische Verbrecher gibt..

            n

            • @ Herbert G.

              Die „Säuglingsleichen“ habe ich nicht hervorgezaubert sondern die wurden von der Polizei gefunden. (4 Stück innerhalb von 2 Tagen!)
              Es ist auch kein „Trick“ oder gar der Versuch Verbrechen gegeneinander aufzurechnen sondern eher der Beweis dafür das Verbrechen durchaus auch von Engeborenen begangen werden.
              Hier wird immer mehr der Eindruck vermittelt wir ( die Einheimischen ) seien die reinsten Engel die von Attilas Horden überrant und kujoniert werden.
              Ich finde einfach das man diesem Eindruck entgegenwirken muss.
              Dumpfe Parolen verfangen sich leichter wenn ihnen keiner widerspricht.

  5. Idée fixe

    Analysieren Sie doch einmal die Völkervermischung auf dem Balkan. Sie ist ein Pulverfass, aus dem Kriege, auch Weltkriege, erwachsen. Auch in diesem Jahrtausend hat diese Völkerfeindschaft es wieder geschafft Russland zu radikalisieren, indem es sich an die Seite Serbiens stellte und neue Konflikten den Weg ebnete. Ob Georgien, Krim, Ostukraine, Tschetschenien und das Baltikum.
    Überall in diesen Staaten ist die Migration, Multikulti, gescheitert. Welche Träumer setzen nun die Zukunft ihre Kinder auf eine friedliche Welt, in der sich die Völker plötzlich in allen Krisen solidarisieren und verstehen?
    Klimakatastrophe?
    Wenn die vorhergesagten Aussichten der Schwarzmaler nur zum Teil eintreffen, wird die Folge ein Verteilungskampf sein der jede Migration unmöglich macht.
    Verzichten/sparen für die Umwelt und den Rest mit den Migranten teilen. Das klappt nicht.

        • Dietrich

          @ EdiG

          Sie sind natürlich viel schlauer als H. Schmidt!

          Ein Glück, dass Sie als einziger intelligenter Mensch uns Hinterwäldlern hier in Ostbelgien erklärt wie das Universum funktioniert.

          Ich vermute, Sie gehören nicht zu den Menschen, die durch ihre horrenden Steuerzahlungen den ganzen Mist bezahlen MÜSSEN, den Sie hier propagieren.

          • @ Dietrich

            Ich bin nicht schlauer als Herr Schmidt noch versuche ich Ihnen das Universum zu erklären. Meine Intension zu diesem Post war eine Erklärung zu finden warum Herr Schmidt trotz aller Kompetenz von der pfälzischen Hohlbirne abgelöst wurde.

          • Hop Sing

            an Dietrich, Idée fixe, Pensionierter Bauer und viele Gleichgesinnte : vergeudet doch nicht eure Energie in unnötigen Scharmützeln mit EdiG. Ich habe ja bereits mehrfach geschrieben, dass er in seinem Besserwissen-Syndrom sich als magister urbis et orbis wähnt, im Grunde allerdings bestenfalls ein Hofnarr ist. Allerdings ist wohl jeder mittlerweile dessen abgedroschener Sprüche überdrüssig. Für lästige Fliegen gibt es Peitschen……

            • @ Hop Sing

              Wüssten Sie etwas über Geschichte wäre Ihnen bekannt das der Hofnarr im Mittelalter der einzige war der sich traute seinem Herrscher die Wahrheit zu sagen. Manch einer hat das mit dem Leben bezahlt. So gesehen ist Hofnarr sogar ein Ehrentitel. (Liebe Politiker, Sie sollten nicht das versuchen was Sie gerade denken, die Welt ist voller „Hop Sings“)
              Wenn Sie es schaffen mit einer Peitsche eine Fliege zu treffen sollten Sie sich dabei filmen lassen und das bei YouTube einstellen. Sollte das allerdings als Drohung, ich habe hier diesbezüglich ja schon einiges erlebt, gedacht sein kann ich nur sagen:“Trau Dich!“

  6. Schon komisch dass es auf einmal ganz zufälligerweise an „Fachkräften“ mangelt… alles nur Ausreden der Politiker und manchen Medien damit das europäische Schaafsvolk die Masseneinwanderung besser „verstehen“ soll… so sieht es aus.

  7. Die Aussage stimmt, Migration schafft mehr Wohlstand. Aber für wen? Und wer zahlt? Die Migranten leben hier besser als in ihren Herkunftsländern, die Netto-Einzahler in das Sozialsystem (also „die hier schon länger arbeiten“) zahlen dabei drauf. Der Migrationspakt ist Politik für die Menschen ausserhalb Europas zu Lasten der Europäischen Bevölkerung. Man sollte sich also gut merken wer dafür, und vor allem, wer dagegen gestimmt hat!

    • Ja, Wohlstand für alle!!! Geld, das vorher nicht da war, ist für unsere Neubürger auf einmal da. Die Geldtransaktionen ins Ausland werden nun billiger, wieviele Milliarden wurden verlagert… 16 – 17 ? Die Gebühren kassieren die Banken… Schelm, wer da böses denkt

  8. Idée fixe

    Nur mal ein kleines Beispiel aus der Presse wie Arbeitsmigration funktioniert.

    „In einer idyllischen Gegend in Niedersachsen wird im Sekundentakt geschlachtet, immer schneller, immer billiger, immer schmutziger. Erledigt wird das Gemetzel von einer Geisterarmee aus Osteuropa. […] Es gibt nur ein Prinzip: immer billiger. Und nur eine Himmelsrichtung: Osten. Polen ist schon fast leer gefegt, die Leute sind zerschlissen. Dann kamen die Ungarn. Dann die Rumänen. Jetzt die Bulgaren. Mittlerweile suchen Anwerber in der Ukraine nach Söldnern. In den Schlachthöfen hat sich eine soziale Hierarchie gebildet. Oben stehen die Polen und Ungarn. Sie sind häufig selbst Anwerber, Subunternehmer oder Vorarbeiter, die die eigenen Verwandten bevorzugen. Dann kommen die Rumänen. Auch unter ihnen gibt es Vorarbeiter, die ihre Landsleute schikanieren. Dann die Bulgaren. Sie werden noch schlechter behandelt. Am härtesten hat es die Sinti und Roma getroffen. Die anderen Arbeiter sagen über sie, sie ließen alles mit sich machen, könnten nicht lesen, nicht schreiben, schufteten für drei Euro in der Stunde

    • Metzgermeister

      Sehr interessanter Beitrag, „Idée fixe“. Vor einiger Zeit lief im deutschen TV eine Sendung zu diesem Thema. Da ging es sogar um einen versuchten Auftragsmord unter „Ostblockschlächter“, da bulgarische Arbeiter sich um ihren Lohn geprellt sahen; wohlgemerkt : der Arbeitgeber war auch aus dem Ostblock. Übrigens wäre ich mal neugierig zu erfahren, wie es in den Schlachtbetrieben etwa des
      Herrn Thönnies ( besser bekannt als Schalke-Präsident) oder auch im Familienbetrieb Höneß aussieht.
      Wo kommen denn hauptsächlich deren Arbeiter her und was verdienen die? Oder auch noch, um in unserer Gegend zu bleiben: dieselbe Frage betreffend den „hiesigen“ Schlachtbetrieben, StVith usw.
      Wie sieht es da aus?

  9. @ Idefix

    Ist dieser Bericht neueren Datums? Würde mich wundern da der Zoll und die Finanzbehörden gerade auf Fleischindustrie und Kurierwesen ein Auge geworfen haben. Verstösse gegen das Entsendegesetz und den Mindestlohn werden mitlerweile heftigst sanktioniert, das geht bis hin zu Betriebsschliessungen.

  10. Idée fixe

    Das System funktioniert nur wegen einer Gesetzeslücke. Diese Lücke heißt Werkvertrag. Um den deutschen Arbeitsmarkt zu schützen, hat die Bundesregierung bei der Osterweiterung der Europäischen Union eine Klausel durchgesetzt: EU-Neubürger müssen bis zu sieben Jahre auf eine freie Arbeitsplatzwahl in den Mitgliedstaaten der EU verzichten. So, hoffte man, würde Deutschland nicht von Billigarbeitern überrannt werden.

    Irgendwer hat das Kleingedruckte übersehen: Die Dienstleistungsfreiheit galt trotzdem für die neuen Beitrittsländer. Betriebe aus den neuen Mitgliedstaaten der EU durften deshalb deutschen Unternehmen ihre Dienstleistungen anbieten – und zwar zu den Arbeitsbedingungen ihrer Länder. So arbeiten rumänische Arbeiter in Deutschland zu rumänischen Bedingungen. Und kein Staatsanwalt kann etwas dagegen tun.

    • @ Idefix

      Sie sollten auf die Chronologie achten.
      Beim Beitritt Polens wurde tatsächlich eine „Sperrklausel“ in den Beitrittsvertrag eingefügt da man befürchtete Deutschland würde von „Billigarbeitern“ überrannt werden.Dem war aber nicht so, weder während noch nach der Gültigkeit dieser Klausel kamen die, in Gastronomie und Pflege so dringend benötigten, Arbeitskräfte nach Deutschland.
      Statt dessen gingen sie nach England und eröffneten dort Kneipen und Cafes. Statt also Arbeitsplätze wegzunehmen haben die welche geschaffen.
      Daher hat man in den Verträgen mit Roumänien und Bulgarien auf die Klausel verzichtet. Das hatte zur Folge das genau das was man bei den Polen befürchtet hat eingetreten ist.
      Daraufhin wurde 2012 das Arbeitnehmer-Entsendegesetz neu gefasst. Ursprünglich ein rein protektionistischer Schutz der Bauwirtschaft regelt er jetzt den Mindestlohn, auch für „Wanderarbeiter“ die gesetzlichen Vorgaben für Sicherheitsstandarts, Sozialbindung und Tarifrecht.
      Das es trotzdem in allen Branchen „schwarze Schafe“ gibt ist unbestritten. Da es aber, von Sozialbetrug bis Steuerhinterziehung, um viel Geld geht sind Zoll und Finanzamt ziemlich flott mit Ermittlungen und Strafanzeigen dabei.

  11. This is the end...

    Das Europäische Parlament hat heute für das Migrantenvisum gestimmt.
    Vor einiger Wochen ist das denen nicht gelungen, also – nur damit es demokratischer wird – haben sie die Idioten Systemlinge heute noch einmal abstimmen lassen.
    Damit ist das Schicksal Westeuropas besiegelt.
    Europa wird mit voller Wucht gegen die Wand gefahren.

    Quelle:
    https://pestisracok.hu/a-br

    • Damit ist das Schicksal Westeuropas besiegelt.

      @ This is the end…

      Es ist schon erstaunlich wie sehr die Beschlüsse des EU-Parlamentes in die europäische Lebenswirklichkeit eingreift. Die sind ja noch effektiver als der belgische Senat.

  12. Kapitalist

    @Logisch
    Sie haben alles verstanden. Herr MICHEL meint mit seiner Aussage folgendes: „LEGALE MIGRATION SCHAFFT WOHLSTAND für DIE BONZEN UND ARBEITGEBER“! Merkel braucht die Flüchtlinge um den Mindestlohn auszuhebeln, da die auf Grund ihrer Sprachdefizite ausnahmsweise für weniger Kohle arbeiten dürfen! Die Kapitalisten lassen die Zuwanderung zu damit die Armen sich mit den noch ärmeren Flüchtlingen befassen und nicht merken dass Sie als Sklaven missbraucht werden.
    Einfach nur Ekelhaft diese scheinheilige Gesellschaft.

    • @ Totalitarismus

      Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe haben weder die belgische Regierung noch die EU diese Entscheidung getroffen. Entschieden hat die Absage der Bürgermeister auf Anraten der Polizei.

      • Zwar werden polizeiliche Anforderungen (auch) erwähnt, aber :
        „Rudi Vervoort en Philippe Close zeggen dat “er geen sprake kan zijn van toe te laten dat een bruine mars in Brussel mag plaatsvinden”.“
        Für Deutsche Kurierfahrer : Rudi Vervoort und Philippe Close sagen das „es keine Sprache davon sein kann zuzulassen dass ein brauner Marsch in Brüssel stattfinden kann.“

            • @ Polarlicht

              Stimmt, an Demonstrationen des Vlaams Belang nehmen wahrscheinlich in der Mehrzahl Mitglieder des CVJM teil.
              Im Übrigen stammt das Zitat mit den Nazis nicht von mir sondern vom Bürgermeister von Brüssel.

          • Ach lieber guter EdiG!
            Indem man alle die nicht die gleiche Meinung haben wie man selbst sofort als Nazi bezeichnet macht man diesen Begriff sowas von salonfähig.
            Noch ein wenig und die Menschen sind eine eigene Meinung zu haben und bezeichnen sich selbst gerne als Nazis.

            • @ Joseph

              Das wäre dann eine völlig neue Entwicklung. Selbst unter den Nazis galt der Begriff „Nazi“ als Schimpfwort. Das hat sich aber nicht bis zur „Nazipartei of America“ herumgesprochen.
              ( Nachzulesen bei Werner Finck; Alter Narr, was nun?)
              Ich kann mich nicht erinnern irgendjemand als „Nazi“ bezeichnet zu haben.
              Gelegentlich schreibe ich einigen „Mitschreibern“ krude Ideen zu und bezichtige sie nichts aus der Vergangenheit gelernt zu haben, halte ihnen aber auch zugute das ihnen die Nachkriegserfahrungen die ich erleben „durfte“ erspart geblieben sind.

              • Edig!
                Ich zitiere Sie : „Was ist so falsch daran in seiner Stadt keine Naziaufmärsche zu wollen?“
                und nochmal :
                „Ich kann mich nicht erinnern irgendjemand als „Nazi“ bezeichnet zu haben.“
                Was denn nun, hüh oder hott? Sie widersprechen sich innerhalb von 5 Stunden und merken es noch nicht mal.

  13. schlechtmensch

    „Legale Migration schafft Wohlstand“ Ja das ist eine sehr gute Idee. Die wenigen gebildeten Fachkräfte aus den Entwicklungsländern abziehen, den dortigen Regierungen Waffen verkaufen und die nutzbaren Gebiete von den Konzernen aufkaufen lassen. Dann die verarmten Massen einfach auch noch zu uns holen. Ich frage mich was die Befürworter geraucht haben.

  14. Dunkle Zukunft

    Selten bringt die DH etwas vernünftiges, aber das ist es:
    „il est temps que les apologistes de l’Europe ouverte aux flux migratoires descendent de leur marchepied.“
    http://www.lalibre.be/debats/opinions/au-dela-du-pacte-migratoire-5c128d60cd70fdc91bf554c7#.XBPIE2Erd-k.twitter

    Und das sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen:
    Fawzia Zouari : « La Belgique finira arabe »
    http://www.fdesouche.com/1125969-fawzia-zouari-la-belgique-finira-arabe

  15. Ägyptischer Präsident

    Selbst der Ägyptische Präsident widerspricht EdiG, AchGott, Der. und den anderen Blinden:
    Egypt’s President Abd al-Fattah al-Sisi recently spoke at a forum, where he in plain language told those who have moved or want to move to Europe.
    “If you go to another country, you must follow their laws and culture, if not, don’t go there”, he said.
    In November, al-Sisi attended the World Youth Forum in Sharm el Sheikh in Egypt. He was asked how he sees the fact that several European countries are now closing the door to those who want to migrate to Europe.
    His answer was clear:
    “Instead of asking me why Europe closes the door to us, you should ask why people in Afghanistan don’t take better care of their country. The same applies to Pakistan, Egypt, Syria, Libya, Iraq, Yemen and Somalia.”
    He finds it unreasonable that people from these countries expect the West to just open their door and welcome them. People who often do not even want to be integrated into society, but instead maintain their cultures and past working morals, which are very different from the Western world’s.
    “You demand to migrate with your culture which, from your side, is not the least negotiable to change. You say this is who we are and you must accept us on the basis of human rights.”
    “If you migrate to another country as a guest, then you should completely follow their laws, ways, traditions and culture.
    “If you are not willing to do that, you should not migrate. You cannot expect the countries to open their doors and allow you to come in and change and create problems”, he concluded.
    https://www.dailymail.co.uk/news/article-6491787/Egypts-president-decries-migrants-heading-Europe-refusing-integrate.html

    • @ Ägyptischer Präsident

      Auch wenn ich Diktatoren und solche die sich so aufführen nicht mag, wo widerspricht mir Herr al Sisi.
      Abgesehen davon das er noch nie mit mir gesprochen hat und er somit gar keine Chance hatte mir zu widersprechen.
      Wussten Sie schon das in Ägypten 2 Journalisten im Gefängnis sitzen deren einzige „Straftat“ darin bestand in einer gelben Warnweste durch Kairo zu spazieren.
      Loben Sie also Herrn al Sisi weiter, Sie sollten aber darauf achten das kein Ägypter in der Nähe ist, der könnte nämlich denken das es unter Mubarrak und Mursi nicht anders war als heute.

    • @Ägyptischer Gott
      Ich sehe keine Veranlassung, den zitierten Aussagen des ägyptischen Präsidenten zu widersprechen. Eine zutreffende Analyse. Ich sehe jedoch keine Veranlassung, diese Analyse als Rechtfertigung zu den geistigen Ergüssen unserer braunlastigen Mitbürger zu nutzen.
      Keinesfalls bewerte ich Herrn Al-Sisi als lupenreinen Demokraten. Die unter Mubarak über Jahrzehnte in den Untergrund verdrängten Muslimbrüder erlebten nach der Revolution unter Mursi ein Aufblühen (eher wohl ein Aufflammen). Ägypten drohte in Windeseile zu einem islamischen Staat zu mutieren. Das Militär und Al-Sisi boten dem, unter Einsatz radikaler Mittel, Einhalt. Somit ist Ägypten heute, wohl kaum als Demokratie zu bezeichnen (andererseits aber auch kein Pulverfass).

      Was den Muslimbrüdern so vor schwebt, kann man in der Türkei beobachten. Erdogan mag die sehr und war, abgesehen von vereinzelten Totalausfällen, wesentlich geschickter in der Steuerung des Wandels. Somit kann man die Türkei (mit nicht unwesentlicher Toleranz) noch als Demokratie zu bezeichnen, aber islamistischer als zu jeder Phase der „undemokratischen“ „Militärregierungen“. Zur Vermeidung von Missverständnissen, islamistisch hier im Sinne von gesellschaftlicher Organisation und nicht als Religion. Nicht zu vernachlässigen, dass Erdogan ja noch nicht fertig ist.

      Al-Sisi bekämpft Muslimbrüder sowie sie die Nase aus dem Kellerfenster strecken. Seine Toleranz für Proteste und Revolution = null. Durch die Hintertür der gelben Westen, lässt er sich nicht neue Aufstände zur Einführung der gelebten Scharia ins Haus tragen.

  16. 80 % des Français

    Zum Glück gibt es auch alternative Informationsquellen, die nicht das Lied der Globalisten singen!
    „80 % des Français ne veulent plus d’immigration : il faut donc interdire tout débat !“
    https://ripostelaique.com/80-des-francais-ne-veulent-plus-dimmigration-il-faut-donc-interdire-tout-debat.html
    „Pacte de Marrakech : ces généraux qui accusent Macron de «trahison»“
    http://www.leparisien.fr/politique/pacte-de-marrakech-ces-generaux-qui-accusent-macron-de-trahison-14-12-2018-7969143.php

  17. Pensionierter Bauer

    Vor ein paar Tagen las ich auf der BRF Webseite, dass Premier Michel prüfen lassen will ob der Widerstand gegen den UN Migrationspakt durch gezielte Falschinformationen international organisiert war.
    Diese Aussage habe ich nur noch kopfschüttelnd wahrgenommen. Wenn der UN Migrationspakt doch so gut ist, warum haben die Regierungen denn nicht diese Informationen für alle Menschen selbst klar offengelegt?
    Nachdem ich nun die offizielle deutsche Übersetzung gelesen habe, muss ich feststellen, dass er trotz verschachtelterer Schreibweise nicht nur schlecht ist, sondern auch etliche gute Elemente erhält.
    Allerdings befürchte ich, dass die Staaten aus denen die Menschen fliehen nicht in der Lage sein werden, dass was sie in Marakesch unterschrieben haben auch umzusetzen.
    Auch finde ich die Passage, in der geschrieben steht, dass alle Menschen mit den nötigen Papieren ausgestattet werden müssen, ziemlich haarig, denn es ist doch so dass viele der Ankömmlinge diese hier wegwerfen.

  18. Offener Brief

    Liebe Kinder, ich bin jetzt gerade 53 Jahre alt geworden. Für die, die rechnen können ist damit klar, dass ich 1964 geboren wurde. Das war die Zeit, in der die meisten Fotos noch Schwarzweiß waren und man auf der Straße spielen konnte, weil die Anzahl der Automobile noch recht überschaubar war.
    Ich habe die Landung auf dem Mond noch live im Fernsehen gesehen, der Russe war noch der Feind und ein Bonanza-Fahrrad der Oberknaller.
    Wir spielten im Wald Krieg, wir fuhren Fahrrad ohne Helm und mussten nach Hause, wenn die Straßenlaternen angingen (was man aber nicht immer im Wald sehen konnte).
    Die Väter gingen zur Arbeit, die Mütter sorgten sich um Kinder und Haushalt und stolz fuhr man ein Auto, das man seinerzeit nur bar kaufen konnte, weil die Consumer-Kredite noch nicht erfunden und Schulden was Anrüchiges waren.
    In der Schule hatten wir zum Teil noch Lehrer, die im zweiten Weltkrieg gedient haben. Die haben den Krieg genauso gesehen, wie man ihn sehen musste und niemand konnte einem klarer machen, wie scheiße derselbe ist.
    Der Schulunterricht war noch echt und ziemlich ideologiebefreit und wir haben viel über unser Land, Europa und andere Kulturen gelernt. Sicherlich mehr als Ihr heute.
    Wir reisten in jungen Jahren mit Interrail quer durch Europa, mussten Währungen wechseln, Grenzen überqueren und haben Menschen aus allen Herren Länder kennengelernt.
    Wir sind es noch, die das wahre, das schöne, das vielfältige Europa kennen und lieben.
    Als wir klein waren, gab es nicht viel, worum wir uns Sorgen machen mussten. Außer vielleicht, wenn wir Mist gebaut haben und vor unseren Eltern geradestanden mit den Händen hinterm Rücken und gesenkten Kopf. Das gab dann auch schon mal Haue – und dann war auch gut.
    Das war der Deal.
    Liebe Kinder, wir machen uns Sorgen um euch.
    Denn viele von Euch haben das Los der späten Geburt gezogen. Ihr wisst nicht mehr, was Freiheit ist und dass man diese verteidigen muss. Ihr wisst nicht mehr, was Stolz auf das Land der Väter ist, was Respekt bedeutet oder wie man einen Bach aufstaut oder Kaulquappen züchtet.
    Und viele von Euch wissen nicht mal mehr, dass es auch noch was anderes als eine Kanzlerin Merkel geben kann.
    Wir machen uns Sorgen um Euch, weil Ihr auf die falschen Leute hört. Sie träufeln Euch Gift ins Ohr und setzen Euch Scheuklappen auf, zwingen Euch mit geheuchelter Liebe und der schneidenden Waffe des Toleranzanspruches Ihren Willen auf.
    Ihr sollt nicht sehen, was wirklich passiert und das ist recht einfach zu bewerkstelligen, weil Ihr es ja kaum anders kennt.
    Das, was bei uns Entsetzen hervorruft, weil wir es als das erkennen was es ist, ist für Euch normal.
    Aber bedenkt bitte:
    Polizisten mit Maschinenpistolen auf dem Weihnachtsmarkt sind nicht normal.
    Millionen von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten in unserem Land sind nicht normal.
    Jeden Tag zehn Messerattacken sind nicht normal.
    Ein Tatort, der eine real existierende Partei in die Ecke rechter Bombenwerfer bringt, ist nicht normal.
    Die Zahl der Dinge, die nicht normal sind, ist Legion. Aber Ihr habt Euch dran gewöhnt, Ihr kennt es kaum anders. Und deswegen machen wir uns Sorgen.
    Ihr versaut Euch gerade Euer Leben und was noch viel schlimmer ist, Ihr versaut Euren Kindern und unseren Kindeskindern das Leben. Und das tut Ihr, indem Ihr auf die falschen Leute hört und nicht auf uns.
    Die falschen Leute, das sind die Leute, die Leute wie mich als „Rechten“ bezeichnen und damit Menschen meinen, die nichts anderes im Sinn haben, als das Dritte Reich wieder auferstehen zu lassen.
    Nichts könnte uns ferner liegen als das. Wir, die wir um 1964 geboren wurden, haben die Verletzungen die der Krieg angerichtet hat, noch gesehen. Wir waren umgeben von lebenden Zeitzeugen.
    Ganz anders als Ihr heute, die Ihr darauf bauen müsst, dass die Geschichtslehrer nicht lügen und die Medien Euch keinen Mist erzählen.
    Wir machen uns Sorgen um Euch, weil Ihr die Opfer einer seit Jahren laufenden Demagogie seit. Und wir entschuldigen uns bei Euch, weil wir es nicht haben kommen sehen und als wir es sahen, war es zu spät.
    Die, die heute vor dem Dritten Reich und den Nazis heutiger Zeit warnen, sind die selben, die heute Eure Nachrichten manipulieren, die Euren Schulunterricht ideologisch prägen und die Euch zu willfährigen Werkzeugen einer Politik machen, an dessen Ende nur Krieg stehen kann.
    Das ist der Krieg untereinander, das ist der Krieg zwischen den europäischen Ländern und den Krieg der einen Religion gegen die andere und der Krieg der Großkonzerne gegen das kleine mittelständische Unternehmen.
    Ihr hört auf Menschen, die „sozial“ im Namen tragen und das Gegenteil tun.
    Und wir sind schuld, weil wir nicht aufgepasst haben und es stoppten, als es noch ging.
    Viele von uns wählen die AfD. Ja, das tun wir.
    Und das tun wir in der Hoffnung, unsere Verfehlungen der letzten Jahrzehnte auffangen zu können und ein Europa zu stoppen das niemand will, der seine Kinder liebt so wie wir Euch lieben.
    Wir sind nicht böse. Wir sind keine „Nazis“. Wir sind nur Menschen, die die Vergangenheit kennen und die Zukunft sehen.
    Das kommt wohl mit dem Alter. Hätte ich früher auch nicht so geglaubt, ist aber so. (Ja, gut, nicht bei allen aber bei vielen.)
    Es geht uns nicht darum, die Uhr zurückzudrehen in die Zeit der drei Fernsehkanäle und der Mutti in der Küche und Papi bei der Arbeit (wobei da nichts grundsätzlich Falsches daran ist). Es geht uns darum, dass man eine Zukunft gestaltet, die für unsere Kinder und Eure Kinder und dann deren Kinder in Deutschland lebenswert ist.
    Das Gegenteil ist der Fall.
    Glaubt mir bitte eins, liebe Kinder: „Multikulti“, „offene Grenzen“, „bedingungsloses Grundeinkommen“, „Islam ist Frieden“, „Klimawandel bekämpfen“ ein „Vereinigte Staaten von Europa“ und all der andere Blödsinn, ist das exakte Gegenteil einer sicheren Zukunft, in der man gerne leben möchte. Das schwöre ich Euch in die Hand.
    Lasst Euch nicht erzählen, dass dies hier und heute das beste Deutschland aller Zeiten ist. Das ist es nicht. Wir haben heute echte Armut im Land, wir haben Gewalt bis zum Abwinken und wir haben einer Religion Tür und Tor geöffnet, die uns nicht liebt und der wir zum Opfer fallen werden mit allem was uns lieb und teuer ist.
    Wir werden von Menschen regiert, denen dieses Land – und damit auch Ihr – nichts bedeutet. Sie verfolgen eine Ideologie und sie gehen dabei auch ganz problemlos über Eure Leichen. Sie sind die, vor denen man warnen muss.
    Ihr müsst nicht auf mich hören.
    Ihr werdet es wahrscheinlich auch nicht.
    Aber speichert den Brief an Euch den Brief an Euch ab und setzt den Kalender in Eurem Handy auf den 18.12.2037. Ich bin dann möglicherweise schon tot und meine letzten Worte werden wohl so was sein wie das, was alle alten Menschen so von sich geben, wenn Sie auf dem Sterbebett liegen: „Ich hatte eine gute Kindheit. Aber ich mache mir Sorgen um Euch.“
    Vielleicht denke ich aber auch einfach nur „Scheiße, ich wusste es und keiner wollte auf mich hören.“
    Vielleicht lebe ich aber auch noch, sitze in einem Sessel und höre draußen das Knattern von Maschinengewehren und Eure vom Lungenblut erstickten Schreie und murmle so was wie „Selber schuld, Ihr seid alle Idioten.“ und dann mache ich mir ein letztes Bier auf.
    Vielleicht kommt ja auch alles anders und Ihr habt Recht und wir Unrecht. Und während ich das schreibe, muss ich lachen. Denn so wird es nicht kommen. Wir werden Recht behalten, Ihr nicht und das macht uns Sorgen.
    Passt auf Euch auf. Denn wir sind bald weg, wir Kinder der geburtenstarken Jahrgänge und müssen Euch die Gestaltung der Zukunft überlassen und das ist wirklich besorgniserregend.“

    • @ Offener Brief

      Ich bin noch 12 Jahre älter als Du und weiß noch wie es sich in einer zerbombten Stadt lebt. Von meinen Eltern weiß ich auch wie es angefangen hat. Es waren Leute die alles besser machen wollten und dabei mit Mitteln vorgegangen sind die selbst Du nicht gutheißen kannst.
      Viele Versprechen für deren Einhaltung das Volk einen hohen Preis gezahlt hat.
      Die Stimmung heute ist wie am Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Nur das es uns heute besser geht als damals.
      Es wird uns eingeredet wir müssten uns fürchten. Das ist Quatsch. Wir müssen unsere Demokratie wehrhaft machen damit sie sich wieder gegen die Miesmacher und Angstpropheten durchsetzen kann.
      Wir müssen unseren Institutionen wieder einen Sinn geben indem wir erkennen welche wir brauchen und welche nicht. Was nicht gebraucht wird kann gerne abgeschafft werden. Aber bitte nicht abschaffen um des Abschaffens willen.
      Wir brauchen Europa weil ohne die Union keiner der Europäischen Staaten wirtschaftlich überleben kann.
      Lieber offener Brief, ich weiß nicht welche Erfahrungen Du gemacht hast aber ich habe in Bombenkratern Cowboy und Indianer gespielt. Ich weiß noch was Hunger ist und wie es sich anfühlt das wenige was man hat mit den „Brüdern und Schwestern“ aus Schlesien zu teilen. Vieles von dem was Du schreibst teile ich. Was ich nicht teilen kann ist die Einstellung es ginge uns besser wenn die „Fremden“ nicht in Land kämen. Ich kann Deine Angst vor der Zukunft nicht teilen.
      Jede Generation muß ihre eigenen Erfahrungen machen, aber es müssen es ja nicht unbedingt die sein die wir gemacht haben.
      Ich sehe die Jugend von heute und bekomme auch Angst. Angst vor denen die den Versprechungen gewissenloser Politiker hinterherlaufen die behaupten alles würde besser wenn wir unser eigen Süppchen kochen und uns nicht um das kümmern was in der Welt passiert.
      Ich sehe aber auch eine Jugend die verstanden hat worauf es ankommt. Junge Leute in ganz Europa die sich (wieder) für die Idee von Frieden in Freiheit einsetzen. Keine Politiker sondern einfache junge Leute.
      Sie stellen europaweit eine Liste auf wollen zur Wahl antreten und Verantwortung übernehmen. Ich hoffe sie werden zur Wahl zugelassen und es gelingt ihnen Europa wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.

        • @ Inch’Allah

          Im Gegensatz zu Ihnen bin ich konfessionslos und bete zu gar keinem Gott.

          @ Atheist

          Bitte nennen Sie die Quelle (am besten posten Sie den Link) aus der ich das herauskopiert haben soll.
          Es reicht mir nicht mehr das hier von Ihnen dumme Sprüche nachgeplappert werden, ich will auch Beweise sehen.

        • Inch'Allah

          Alles zu Tode ausdiskutieren, kommentiere, pirouettieren. Immer GEGEN sein, immer noch etwas hinzufügen müssen, immer „Nein, weil…“. Typisch prüsss…. ein 68er, der spießig lebt und denkt, obwohl er denkt er sei fortschrittlich. Wenigstens sorgt er hier für viele Antworten, was die Maschinerie am Laufen hält.

      • „Ich sehe aber auch eine Jugend die verstanden hat worauf es ankommt. Junge Leute in ganz Europa die sich (wieder) für die Idee von Frieden in Freiheit einsetzen. Keine Politiker sondern einfache junge Leute.“
        Diese einfachen, jungen Leute tun gut daran, Europa nicht zu verlassen. Wenn die sich zum Beispiel ins Land, wo medienwirksam der Migrationspakt unterschrieben wurde, vorwagen, kann es sein dass Frieden und Freiheit für sie abrupt enden. Willkommenskultur ist scheinbar nur ein europäisches Phänomen wenn Tourismus auf Terrorismus trifft.

        siehe auch: https://dushanwegner.com/halbwahrheiten/

  19. Ricardo Diez-H.

    Die Zensur läuft ja wieder auf Hochtouren, n’est-ce pas?
    « Ricardo Diez-Hochleitner, von 1991 bis 2000 Präsident des ›Club of Rome‹, liess uns am 24. 1. 1999 im ›ZDF‹ wissen: »Ich hoffe, dass im Jahr 2030 oder 2050 große Anteile von Menschen aus anderen Regionen in Europa leben werden; um es ganz deutlich zu sagen, Menschen anderen ethnischen Ursprungs: schwarz, gelb, oder was immer. So wird aus Europa ein Schmelztiegel aus Ost und West, Nord und Süd. Und Europa verschmilzt auch mit dem Rest der Welt.« Hierzu das soeben von der Bundeskanzlerin am 10. 12. in Marrakesch vorgetragene Statement: »Die Gründung der Vereinten Nationen sei die ›Antwort auf den puren Nationalismus‹ gewesen«.

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