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In Brüssel geht’s am schnellsten mit dem Fahrrad – Metro ist langsamer als das Auto, dafür aber kurzweiliger

Bild links - Das Fahrrad wird in Brüssel als Fortbewegungsmittel immer wichtiger. Rechts - Autoverkehr in Brüssel. Fotos: Shutterstock

Die Europäische Mobilitätswoche findet vom 16. bis zum 22. September 2021 statt. Sie ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 haben Gemeinden aus ganz Europa die Möglichkeit, ihren Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen.

Anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche hat die Redaktion der Brüsseler Tageszeitung „La Dernière Heure“ (DH) einen Vergleichstest in der Stadt Brüssel durchgeführt: Wie kommt man in der Hauptstadt am schnellsten voran – mit dem Fahrrad, dem Auto, der U-Bahn oder dem Elektroroller?

29.05.2020, Belgien, Brüssel: Demonstranten auf Fahrrädern bei einer Protestaktion für eine bessere Fahrradinfrastruktur im Stadtzentrum. Foto: Benoit Doppagne/BELGA/dpa

Die mit allen vier Fortbewegungsmitteln zurückzulegende Strecke war 4,5 km lang von der U-Bahn-Station Herrmann-Debroux bis zum Redaktionsgebäude der „DH“ in der Rue des Francs in Etterbeek.

Der Radfahrer brauchte 15 Minuten, das Auto 18 Minuten und 49 Sekunden, und mit der Metro benötigte die Testperson 20 Minuten.

Der Elektroroller wurde letztlich nicht für den Test verwendet, weil kein funktionierendes Vehikel dieser Art gefunden wurde.

Die Metro war also langsamer als das Fahrrad oder das Auto, sie hat dafür aber den Vorteil, dass sie kurzweiliger ist, weil man beim Warten oder während des Transports SMS oder E-Mails konsultieren bzw. eine Zeitung oder ein Buch lesen kann. Außerdem ist die U-Bahn sicherer als Fahrrad oder das Auto. (cre)

18 Antworten auf “In Brüssel geht’s am schnellsten mit dem Fahrrad – Metro ist langsamer als das Auto, dafür aber kurzweiliger”

  1. Das ist mir Egal was in Brüssel ist
    Brüssel ist ne Großstadt
    Wir in unserem kleinen Eupen haben doch nix damit zu tun . ODER ?
    Wenn es in Brüssel Brennt , Löschen wir auch nicht aus Eupen

  2. Super Studie, man kann Großstädte nicht mit einer Kleinstadt, Stadt und nem Dorf vergleichen. Denn in den letzten genannten fahren wohl kaum Metros und Strassenbahnen da ist ein Auto theoretisch immer noch schneller wie ein Bus oder Fahrrad, besonders in dörflichen Gegenden.

  3. Das Fahrrad war schon immer schneller als ein PKW in der Stadt. Aber wenn es regnet oder dunkel ist, ist und bleibt das Fahrrad höchsten das zweite Mittel der Wahl. Deshalb sind solche Aktionen für die Katz.

    • Hoppla Herr Logisch, waren Sie nicht jemand der hier für Fahrradwege überall plädierte und keine Gegenargumente (Wetter,Region,…) gelten ließ?
      Sie scheinen an ihrer Logik gearbeitet zu haben.👍

      • Nebenbei gibt es ein weiteres Problem, nämlich der Fahrradklau. Die teuren Räder von heutzutage kann man nicht einfach irgendwo stundenlang stehen lassen, auch nicht, wenn sie abgeschlossen sind. Auch deshalb ist das Fahrrad in der Stadt für die Meisten keine Alternative.

  4. Wirklich?

    @ Logisch

    „… Das Fahrrad war schon immer schneller als ein PKW in der Stadt. …“

    Ich lach mich schlapp! Fahren Sie mal von Bellmerin in Eupen zum Beispiel zum McDonald, da hat der Autofahrer schon sein BigMac mit Fritten verdaut und gerülpst, während Sie sich noch mit Ihrem Fahrrad im Olengraben abstrampeln – das ist „logisch“!

    • Dann lautet die Antwort und die Verkehrsprobleme zu lösen: Mehr Parkplätze und weg mit den Fahrradwegen. Würde dann auch das Problem mit den leerstehenden Geschäften in den Innenstädten lösen.
      So wer startet jetzt einenbSitz-, Hungerstreik oder wenigstens ne Petition für mehr Parkplätze?

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